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Zwilling abgestorben-hat jemand rat?

5. Oktober 2006 um 17:56

war heute beim fa (6+4) und der hat gesehen, das e 2 waren, aber eine sich nicht weiter entwickelt hat. kann ich jetzt noch hoffen, oder ist da fakt?

danke

clarali

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5. Oktober 2006 um 20:04

Hallo,
also ich bin jetzt in der 28 ssw mit Zillingen schwanger und habe am Anfang der Schwangerschaft alles gelesen, was ich in die Finger bekommen konnte, da ich Anfang diesen Jahres eine Fehlgeburt mit Zwillis hatte. Es ist so, dass was Dein FA da festgestellt hat, passiert relativ haeufig. Man nennt es das 'vanishing twin syndrome'. Gibt medizinisch keine Erklaerungen warum das passiert. Die Einnistung von Zwillingen ist generell schwierig. Du brauchst Dir keine Sorgen um Deine weitere Schwangerschaft machen. Das sollte keinen Einfluss auf das andere Baby haben. War denn in der anderen Fruchtblase alles in Ordnung?
Ich wuerde auch noch ein bisschen im Internet recherieren, falls Du Dir unsicher bist oder frage Deinen FA nochmal ganz direkt was da passiert ist.
Wuensche Dir noch alles gute fuer den weiteren Verlauf der Schwangerschaft.
Lg, Sandra

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6. Oktober 2006 um 7:41

Das andere
baby hat jetzt einen herzschlag und alles scheint normal zu sein, soweit man das jetzt sagen kann...das 2. baby war in einer anderen fruchtblase...naja...dann gehts sicher gut...ist nur schon etwas bedrückend, zu wissen, das da noch eines war, was jetzt nicht mehr ist - ich hätte so gern zwillinge gehabt

danke für eure hilfe!

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6. Oktober 2006 um 19:21

Bei mir auch
Hallo Clarali,

dies kommt sehr häufig vor. Bei mir war es auch in der 7.SSW, das ich einen Zwilling verloren habe. Der andere entwickelt sich aber super weiter. Er ist sehr aktiv. In der 6.SSW konnte man schon nur noch eine kleine Fruchthöhle sehen und die FÄ meinte auch, dass er sich nicht mit weiter entwickelt hätte und abgehe. Dies geschah dann auch eine Woche später.

LG Maria

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12. November 2006 um 19:17

Überlebender zwilling
hallo clarali, ich war auf der suche im netz nach infos über verlorenen zwilling..und bin auf deine frage gestoßen.. ich bin so ein halber zwillin (34 jahre alt) und das lange nicht wissen darum und diese tiefe seelische einsamkeit und trauer nicht bearbeiten können ist sehr schwer. ich möchte deinem überlebenden zwilling zumindest die suche nach der urschae nach dieser einsamkeit ersparen... erzähle deinem kind davon wenn es da ist und wenn es ganz viel schreit und weint dann halt es fest... ich hatte mich so verloren gefühlt ( mich hat man damals schreine lassen.. so war ich von meinem zwilling verlassen und von meinen eltern auch noch.. dies gräbt sich tief ein in die seele)... erstmal euch übrig geblieben gute schwangerschaft.. vielleicht magst du dein anderes baby jetzt schon trösten.. kriegt es sicher mit... alles gute euch, susanne

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22. November 2006 um 9:59

Besser, ich habe eine Erfahrung
Liebe clarali, ich bin ein übriggebliebener Zwilling und habe es nach 40 Jahren erfahren. 40 Jahre Einsamkeit, verlassen sein, keine Kraft, Looser....Endlich fühle ich mich besser. Es hilft mir eine Heilpraktikerin und Familienaufstellungen, um es zu begreifen. Es ist natürlich, daß sich nur ein Kind durchsetzt. Aber man sollte diesem Kind nachsehen, daß es den Tod eines sehr, sehr nahestehenden Verwandten erlebt hat. Und mit einem Toten im selben Fruchtwasser, das ist jetzt ein Extremfall, ist hart. Lies bitte das Buch Drama im Mutterleib von den Austermanns. Da steht alles drin. Das geborene Kind hat (bis zu 80%) eines totes Geschwister. Einfach drauf achten, Plazenta auf eingeschlossene Föten untersuchen lassen, mit nach hause nehmen und beerdigen-es könnte das Grab des Geschwisters sein. So machen es Menschen auf Bali. Und wenn Dein Kind nach Geschwistern fragt, klären. Manchmal wächst das Kind auch um den verstorbenden drumrum und schließt ihn ein. Alles kein Problem, wenn man es weiß und achtet. Aber das Verschweigen macht die Sache gruselig. Also, keine falsche Scham und jedes Kind, auch Totgeborene oder Eingewachsene mitzählen, Namen geben und ehren.

Ich dachte ich bin ein Einzelkind-nein ich habe 3 nichtgeborene Geschwister, davon ein Zwilling-das ist ein Unterschied.

Danke, daß Du den Mut zu dieser Frage hattest.

Frank

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23. März 2008 um 19:03

HAllo
Erst einmal möchte ich euch allen sagen das es mir leid tut was ihr erlebt habt, ich selbst habe in der hinsicht keine Erfahrung, da ich noch nicht schwanger war. warum ich schreibe hat einen etwas anderen grund und zwar wollte ich fragen ob jemand von euch weiß ob man irgendwie erfahren kann ob man ein überlebender zwilling ist?!? Ich komme darauf weil ich in einem Artikel über Vanishing Twin gelesen habe was der überlebende zwilling im späteren leben fühlt und wie er sich entwickelt und da habe ich einige sachen entdeckt die auf mich zu treffen.

Würde mich freuen wenn mir einer von euch helfen könnte.

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15. März 2009 um 22:43

Hallo!
Ich bin erst jetzt auf Deinen Eintrag gestoßen! Auch ich habe eine Zwillingsschwester in den ersten drei Monaten verloren. Was ich selber erst durch eine Familien-Aufstellung im November 2008 erfahren habe! Ich kann mir seit dem einiges besser erklären, wieso, warum, weshalb,... dieses oder jenes passiert ist! Oder wieso ich wie bei was ... gefühlt habe! Man hat mir auch das Buch "Das Drama im Mutterleib - der verlorene Zwilling" empfohlen, was ich natürlich auch gelesen habe... dieses Buch hat mir viele Antworten gegeben!

Liebe Grüsse
CanimAnike1980

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15. März 2009 um 23:04
In Antwort auf laurie_12040568

HAllo
Erst einmal möchte ich euch allen sagen das es mir leid tut was ihr erlebt habt, ich selbst habe in der hinsicht keine Erfahrung, da ich noch nicht schwanger war. warum ich schreibe hat einen etwas anderen grund und zwar wollte ich fragen ob jemand von euch weiß ob man irgendwie erfahren kann ob man ein überlebender zwilling ist?!? Ich komme darauf weil ich in einem Artikel über Vanishing Twin gelesen habe was der überlebende zwilling im späteren leben fühlt und wie er sich entwickelt und da habe ich einige sachen entdeckt die auf mich zu treffen.

Würde mich freuen wenn mir einer von euch helfen könnte.

Hallo
in meinem mutterpass von meiner tochter steht drin abgang von einem und in welcher woche..

ansonsten wirst du es nur durch deine mutter erfahren...

im krankenhaus hab ich damals nach gefragt ob man noch was sehen kann (weil man angeblich an der platzenta sieht ob man ein zwilling war oder nicht.. )

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16. März 2009 um 10:40

Zwilling verloren in der 29ssw....
habe dieses Jahr mein kleines Mädchen verloren hatte zweiige Zwillinge einen Jungen und ein Mädchen ich hatte eine akkute Plazentainsuiffizens und unsere Kleine wurde dadurch nicht mehr richtig versorgt und das Herzchen hat aufgehört zu schlagen,Neven wurde in der 31ssw geboren und ist nun schon 6Wochen alt es ist immer noch schlimm für mich was in so kurzer zeit alles passiert ist und es fällt mir immer noch sehr schwer das alles zu verarbeiten aber ich bin so dankbar dafür das ich einen gesunden Jungen geboren habe der nun ein kleines Schwesterchen im Himmel hat und das soll er auch später einmal erfahren,ich wünsche euch alles gute...lg Sina mit Levin,Neven Elijan und Sternchen Emmi

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2. April 2009 um 22:21
In Antwort auf leigh_12051171

Hallo
in meinem mutterpass von meiner tochter steht drin abgang von einem und in welcher woche..

ansonsten wirst du es nur durch deine mutter erfahren...

im krankenhaus hab ich damals nach gefragt ob man noch was sehen kann (weil man angeblich an der platzenta sieht ob man ein zwilling war oder nicht.. )

Schreibe jetzt auch mal
ist zwar schon etwas her aber man weis ja nie. meine tochter hätte auch noch eine eineiigezwillingsschwester. beide hatten ffts und dadurch war es keine tolle ss. auserdem die erste. alle 2-3tage kh etc. als ich dann bei 25+2ssw im kh war wurde mir gesagt das eine es nicht geschafft hat und es etwa 2tage her sein müsste. sie aber wegen dem ffts die ander jetzt holen müssen. ich bin auch froh dass ich wenigstens ein kind behalten durfte, aber verstehe nicht warum so spät vorallem wo sich alles besserte. laser eingriff in hh war nicht möglich. man liest zwar oft davon, aber immer am anfang einer ss selten erst sehr spät.
lg steffi

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30. Juli 2009 um 22:31
In Antwort auf korina_12464942

Zwilling verloren in der 29ssw....
habe dieses Jahr mein kleines Mädchen verloren hatte zweiige Zwillinge einen Jungen und ein Mädchen ich hatte eine akkute Plazentainsuiffizens und unsere Kleine wurde dadurch nicht mehr richtig versorgt und das Herzchen hat aufgehört zu schlagen,Neven wurde in der 31ssw geboren und ist nun schon 6Wochen alt es ist immer noch schlimm für mich was in so kurzer zeit alles passiert ist und es fällt mir immer noch sehr schwer das alles zu verarbeiten aber ich bin so dankbar dafür das ich einen gesunden Jungen geboren habe der nun ein kleines Schwesterchen im Himmel hat und das soll er auch später einmal erfahren,ich wünsche euch alles gute...lg Sina mit Levin,Neven Elijan und Sternchen Emmi

Es tut mir wahnsinnig leid
Hallo habe dieses jahr eine kleine Tochter bekommen , sie wäre auch nicht alleine gewesen .... ich habe ihr Geschwisterchen in der 20. SSW verloren ... es tut immernoch weh....
wir haben den Zwilling bei den Regenbogenkindern beisetzen lassen... so haben wir einen Ort zum Trauern ..... das Kind wird immer einen Platz in unserem Herzen haben ....
viele Grüße tanja mit der kleinen Yasmin

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6. März 2010 um 4:28

Nicht sehr einfühlsam!
Nicht bös gemeint, aber Du scheinst Dich nicht so gut auszukennen! Ich bin auch ein"überlebender"Drilling, meine beiden Geschwister starben in den ersten Schwangerschaftswochen (12 SSW). Ich träume von ihnen und vermisse sie unendlich! Nach aussen wirke ich ganz normal, selbstbewusst, lustig und auch als Kind war ich sehr fröhlich, aber irgendwann kamen unerklärliche Depressionen , die auch nach 10 Jahren Therapie ( bei 3 Therapeuten) nicht zu beheben waren. In Liebesbeziehungen war es eine Qual: den anderen lieben, aber kaum war er mir nah, brachen die Depressionen stets aus. Ich wusste nicht, was mit mir los war und war verzweifelt, es stand mir zur Auswahl: Beziehung und dadurch vor lauter Depressionen arbeitsunfähig zu sein oder mich absolut zu isolieren um wenigstens arbeiten zu können. Es ging soweit, dass auch die Nähe zu meiner Familie mir durch die unbewusste Erinnerung an die nicht verarbeiteten traumatischen Todesfälle oft nicht mehr möglich war. Wenn ich doch Nähe zuließ, kostete mich das jedesmal wochenlanges Ausfallen beim Arbeiten und tiefe seelische Schmerzen bis hin zu teils Sprachlosigkeit. Obwohl ich eigentlich eine positive Lebenseinstellung habe.Dann endlich fand ich durch "Familienaufstellung"den wahren Grund meiner Probleme -meine beiden Zwillingsgeschwister und deren unverarbeiteter Tod, der direkt an meiner Seite geschah - seit dem ich es weiß heilt es! Ich bin so froh! Mit meiner Familie habe ich wieder Nähe und auch mit Freunden und traf eine Weile sogar einen Mann, ohne Panik zu bekommen(war mir aber noch zu früh, mich auf mehr einzulassen), es ist eine ernorme Heilung.Viele Jahre habe ich versucht vor meinen Partnern die Depris zu verbergen, bis es einfach nicht mehr ging.
Natürlich ist es für die werdende Mutter sehr schwer, der Gedanke dass da noch ein Kind war. Aber wenn sie es integriert, dann wird es besser und hinterlässt bei Mutter und überlebendem Kind nicht so tiefe Spätfolgen wie wenn sie es verdrängt. Es ist schön, dem bereits gegangenem Kind einen Namen zu geben und sich mit voller Liebe um das Lebende zu kümmern.
Insgesamt nochmal zu Deinem angelique850 Beitrag-man sollte vorsichtig sein und nicht abfällig werten-das was Du als "Quatsch" bezeichnest ist für mich und auch etliche andere ein ganz tiefes Thema.Ja, und es ist so: wenn die Mutter einem nicht frühzeitig vom Geschwister berichten, dann vermisst man was, ein Leben lang,immer. Immer einsam, egal wieviele Leute um einen rum sind, egal ob mit Partner oder ohne, nichts kann die Lücke füllen, bis man nicht endlich weiß WEN man eigentlich so tief vermisst. Gerade durch das Verdrängen treten stärkers seelische Probleme beim lebenden Kind auf als wenn der Verlust des Geschwister bewußt integriert und später auch angesprochen wird.Das Buch "Das Drama im Mutterleib" kann auch für Nichtbetroffenen sehr aufklärend sein.

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