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Zwei Kaiserschnittfragen

3. Januar 2017 um 18:01 Letzte Antwort: 4. Januar 2017 um 14:09

Hallo

Ich habe zwei Fragen an euch, vielleicht wisst ihr etwas dazu.

Aufgrund physischer und psychischer Lage wird nur ein Kaiserschnitt möglich sein (ich bin noch nicht schwanger).

1. Ist eine Vollnarkose möglich oder nur PDA? (ich habe schon Eingriffe hinter mir bei denen leicht bis mittel betäubt PLUS Müdigkeits/Beruhigungsmacher aber mein Adrenalin/Stress whatever pustet alles weg)

​2. Können die zusätzlichen notwendigen Eingriffe/ Vorbereitungen während der Vollnarkose gemacht werden, wie Nadel setzen, Katheter rein und raus etc?

Danke für eure Antworten
 

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3. Januar 2017 um 20:07
In Antwort auf backpflaume1

Hallo

Ich habe zwei Fragen an euch, vielleicht wisst ihr etwas dazu.

Aufgrund physischer und psychischer Lage wird nur ein Kaiserschnitt möglich sein (ich bin noch nicht schwanger).

1. Ist eine Vollnarkose möglich oder nur PDA? (ich habe schon Eingriffe hinter mir bei denen leicht bis mittel betäubt PLUS Müdigkeits/Beruhigungsmacher aber mein Adrenalin/Stress whatever pustet alles weg)

​2. Können die zusätzlichen notwendigen Eingriffe/ Vorbereitungen während der Vollnarkose gemacht werden, wie Nadel setzen, Katheter rein und raus etc?

Danke für eure Antworten
 


Eine vollnarkose birgt mehr risiken für dich und das mäusle. Ausserdem dieser moment wenn der schrei ertönt und deine wichtigste person neben dir sein wird- ist doch das aller schönste.

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3. Januar 2017 um 21:43

Vielen Dank für eure Antworten

Ich weiß dass es nicht das Non-Plus-Ultra wäre...:/

Welche Risiken wären das für mich? Welche für das Kind? Könnte es dadurch geistigen Schaden oder Behinderungen bekommen?
Ich meine ich will die Situation abschätzen können. Wenn es für mich und das Kind zu gefährlich wäre lass ich es lieber und...keine Ahnung...adoptiere dann

Der erste Schrei und so...damit könnte ich leben. Ich glaube, dass das Baby noch oft genug in den ersten Jahren weinen und schreien wird und auch oft genug neben mir bzw. uns schlafen. Schöne Vorstellung ^^...Ja, dem könnte ich entsagen.
Aber welche Risiken sind das von denen ihr spricht?
Welche die ein Leben lang begleiten wie, keine Ahnung, Herzrhythmusstörungen, Stoffwechselstörungen...keine Ahnung oder (in grooooßen Anführungszeichen!!) "nur" etwas Probleme am Anfang, weil zB. das Fruchtwasser nicht aus den Lungen gedrückt wird oder vllt Allergiegefährdeter ist oder so...?

Ja, klar. Für die Narkose bräuchte ich einen Venenzugang. Und vermutlich auch Gas durch die Nase (??)
Aber ich meinte jetzt zB. auch den Katheter der da gelegt wird. Kann der auch während der Vollnarkose reingeschoben werden?
Also, mal grob gesagt, ich werde zack-bumm schlafen gelegt im Bett und bekomm dann von der Operation und den Vorbereitungen nichts mit und wenn ich wieder aufwache liege ich Katheterfrei (und "nur" noch mit der Zugangsnadel in der Vene - sonst nichts!!) im Bett?
Oder werden die Schläuche (oder ist es nur der Katheter und Nadel?? Also nur zwei Sachen?) vorher schon befestigt und dann wenn ich aufwache auch wieder rausgemacht? (ich weiß nicht wie das so ist, ob da vielleicht ein Schlauch dann aus meinem Bauch hängt oder aus meiner Vagina um das Blut abzutransportieren...?
Das klingt jetzt vermutlich auch alles ganz doof und ich schäm mich dafür. Aber es wäre wichtig für mich, dass zu wissen. Nicht das der schönste Tag...zur Katastrophe für mich wird und ich dann vielleicht, keine Ahnung, keine richtige Beziehung zu dem Kind aufbauen kann weil ich es mit schrecklichem verbinde.

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3. Januar 2017 um 22:26
In Antwort auf backpflaume1

Vielen Dank für eure Antworten

Ich weiß dass es nicht das Non-Plus-Ultra wäre...:/

Welche Risiken wären das für mich? Welche für das Kind? Könnte es dadurch geistigen Schaden oder Behinderungen bekommen?
Ich meine ich will die Situation abschätzen können. Wenn es für mich und das Kind zu gefährlich wäre lass ich es lieber und...keine Ahnung...adoptiere dann

Der erste Schrei und so...damit könnte ich leben. Ich glaube, dass das Baby noch oft genug in den ersten Jahren weinen und schreien wird und auch oft genug neben mir bzw. uns schlafen. Schöne Vorstellung ^^...Ja, dem könnte ich entsagen.
Aber welche Risiken sind das von denen ihr spricht?
Welche die ein Leben lang begleiten wie, keine Ahnung, Herzrhythmusstörungen, Stoffwechselstörungen...keine Ahnung oder (in grooooßen Anführungszeichen!!) "nur" etwas Probleme am Anfang, weil zB. das Fruchtwasser nicht aus den Lungen gedrückt wird oder vllt Allergiegefährdeter ist oder so...?

Ja, klar. Für die Narkose bräuchte ich einen Venenzugang. Und vermutlich auch Gas durch die Nase (??)
Aber ich meinte jetzt zB. auch den Katheter der da gelegt wird. Kann der auch während der Vollnarkose reingeschoben werden?
Also, mal grob gesagt, ich werde zack-bumm schlafen gelegt im Bett und bekomm dann von der Operation und den Vorbereitungen nichts mit und wenn ich wieder aufwache liege ich Katheterfrei (und "nur" noch mit der Zugangsnadel in der Vene - sonst nichts!!) im Bett?
Oder werden die Schläuche (oder ist es nur der Katheter und Nadel?? Also nur zwei Sachen?) vorher schon befestigt und dann wenn ich aufwache auch wieder rausgemacht? (ich weiß nicht wie das so ist, ob da vielleicht ein Schlauch dann aus meinem Bauch hängt oder aus meiner Vagina um das Blut abzutransportieren...?
Das klingt jetzt vermutlich auch alles ganz doof und ich schäm mich dafür. Aber es wäre wichtig für mich, dass zu wissen. Nicht das der schönste Tag...zur Katastrophe für mich wird und ich dann vielleicht, keine Ahnung, keine richtige Beziehung zu dem Kind aufbauen kann weil ich es mit schrecklichem verbinde.

Also
Wenn du ein Kind per Kaiserschnitt bekommen möchtest dann kannst du das tun, das ist dein Leben und deine Entscheidung und das brauchst du dir nicht schlecht reden lassen. Ja, du hörst den ersten Schrei nicht und bekommst eben nichts mit...Wenn du damit leben kannst dann ist es doch okay. Zu den "Risiken" .. Meine Tochter kam per Kaiserschnitt, kerngesund ohne Schäden oder sonstiges und auch die "Bindung" war trotzdem von Anfang an da. Ja, es KANN was passieren, aber das kann es bei einer natürlichen Geburt genauso. Wie du entbindest ist also deine Entscheidung. Die Katheter, Zugänge usw werden dir vor der Narkose gelegt und auch erst später wieder entfernt.. Ist alles nicht so angenehm aber man hält es aus.. Hast du angst vor Nadeln oder extremes schmerzempfinden, dass du solche Angst vor dem allen hast?

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3. Januar 2017 um 22:28
In Antwort auf kumiko_12529500

Also
Wenn du ein Kind per Kaiserschnitt bekommen möchtest dann kannst du das tun, das ist dein Leben und deine Entscheidung und das brauchst du dir nicht schlecht reden lassen. Ja, du hörst den ersten Schrei nicht und bekommst eben nichts mit...Wenn du damit leben kannst dann ist es doch okay. Zu den "Risiken" .. Meine Tochter kam per Kaiserschnitt, kerngesund ohne Schäden oder sonstiges und auch die "Bindung" war trotzdem von Anfang an da. Ja, es KANN was passieren, aber das kann es bei einer natürlichen Geburt genauso. Wie du entbindest ist also deine Entscheidung. Die Katheter, Zugänge usw werden dir vor der Narkose gelegt und auch erst später wieder entfernt.. Ist alles nicht so angenehm aber man hält es aus.. Hast du angst vor Nadeln oder extremes schmerzempfinden, dass du solche Angst vor dem allen hast?

Achso
Man bekommt einen Katheter in die blase, bis man wieder selbst zur Toilette gehen kann .. Und ansonsten bleibt nur der Zugang an Hand oder arm hinterher noch dran.

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3. Januar 2017 um 22:31
In Antwort auf kumiko_12529500

Also
Wenn du ein Kind per Kaiserschnitt bekommen möchtest dann kannst du das tun, das ist dein Leben und deine Entscheidung und das brauchst du dir nicht schlecht reden lassen. Ja, du hörst den ersten Schrei nicht und bekommst eben nichts mit...Wenn du damit leben kannst dann ist es doch okay. Zu den "Risiken" .. Meine Tochter kam per Kaiserschnitt, kerngesund ohne Schäden oder sonstiges und auch die "Bindung" war trotzdem von Anfang an da. Ja, es KANN was passieren, aber das kann es bei einer natürlichen Geburt genauso. Wie du entbindest ist also deine Entscheidung. Die Katheter, Zugänge usw werden dir vor der Narkose gelegt und auch erst später wieder entfernt.. Ist alles nicht so angenehm aber man hält es aus.. Hast du angst vor Nadeln oder extremes schmerzempfinden, dass du solche Angst vor dem allen hast?

Danke, für die mutmachende Antwort

Und den Katheter kann man ganz sicher nicht auch während der Narkose legen und entfernen? Die Nadel im Arm wäre...okay.

Ich möchte die genauen Gründe für meine Angst nicht öffentlich ins Internet stellen. Bitte habt Verständnis.
 

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3. Januar 2017 um 22:35

Ps: Da fällt mir ein, könnte ich nicht auch einfach in der Zeit eine Windel haben statt eines Katheters?

(Entschuldigung für den Doppelpost, ich bin neu hier und habe bisher noch keinen Funktionsknopf entdeckt um den eigenen Beiträg zu ändern)

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4. Januar 2017 um 0:02
In Antwort auf backpflaume1

Hallo

Ich habe zwei Fragen an euch, vielleicht wisst ihr etwas dazu.

Aufgrund physischer und psychischer Lage wird nur ein Kaiserschnitt möglich sein (ich bin noch nicht schwanger).

1. Ist eine Vollnarkose möglich oder nur PDA? (ich habe schon Eingriffe hinter mir bei denen leicht bis mittel betäubt PLUS Müdigkeits/Beruhigungsmacher aber mein Adrenalin/Stress whatever pustet alles weg)

​2. Können die zusätzlichen notwendigen Eingriffe/ Vorbereitungen während der Vollnarkose gemacht werden, wie Nadel setzen, Katheter rein und raus etc?

Danke für eure Antworten
 

Hi
Ich hatte Anfang Dezember einen Not-KS, Gott sei Dank war noch Zeit genug eine Spinale zu legen. Das war zwar unangenehm, weh tat es allerdings nicht. Der Zugang wurde mir schon zu Beginn meines Klinikaufenthaltes gelegt, der Katheter erst, als die Betäubung gewirkt hat.
Ich würde auch eine Spinale einer Vollnarkose vorziehen. Es ist doch gut zu wissen was passiert. Und der Schrei, wenn das Baby da ist trägt viel zur Beruhigung bei, da man weiß, dass erstmal alles soweit in Ordnung ist!

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4. Januar 2017 um 9:52
In Antwort auf backpflaume1

Danke, für die mutmachende Antwort

Und den Katheter kann man ganz sicher nicht auch während der Narkose legen und entfernen? Die Nadel im Arm wäre...okay.

Ich möchte die genauen Gründe für meine Angst nicht öffentlich ins Internet stellen. Bitte habt Verständnis.
 

Man kann den Katheter nach dem Wirken der Narkose setzen lassen, aber gezogen wird er erst wieder, wenn du wach bist und aufstehen kannst und das dauert mach einer Vollnarkose weitaus länger als bei einer Spinal.

Ich kann dir nur von meiner Erfahrung berichten. Ich hatte 2 Kaiserschnitte, einen in Vollnarkose (die Idioten bekamen die Spinal nicht gelegt) und ein mit einer Spinal.
Heute denke ich mit Schrecken an den in Vollnarkose zurück. Ich hatte so schreckliche Schmerzen, konnte mich nicht bewegen und mein Kind lag auf der Kinderintensivstation. Den verdammten Katheter hatte ich über 12 Stunden drin und angenehm ist anders! Das erste Aufstehen war auch schrecklich schmerzhaft gewesen, abef da musste man eben durch. Ich wollte zu meinem Baby. 
Beim 2. KS war alles besser. Der Katheter wurde nach der Spinal gelegt, habe nichts gemerkt, ich habe den Schrei vernommen, mein Baby direkt gesehen und alles war gut. Kaum Schmerzen und der Katheter wurde direkt gezogen als ich es verlangt habe. ABER ich musste dann auch sofort auf Toilette gehen! Das Aufstehen war zwar nicht angenehm, aber aushaltbar. Zum Klo ging es in Schneckentempo, aber es ging nach 2 Tagen bin ich normal wieder rumgemaufen und habe mich um mein Baby gekümmert. 

Würde daher nie wieder einer Vollnarkose zustimmen. Es war einfach nur schlimm gewesen. 

Es bleibt aber deine Entscheidung und das mit dem Katheter musst du akzeptieren oder kannst eben kein Kind bekommen. Bei Windeln kann es leichter zu Infektionen kommen. Aber sowas bespricht man auch immer mit den Ärzten. Sie geben, in einem guten Krankenhaus, gute Hilfestellungen. 

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4. Januar 2017 um 11:18

Ich weiß, dass eine PDA besser da natürlicher wäre aber es würde bei mir nur mit Vollnarkose gehen.

Wie lange dauert das ziehen vom Katheter? Ist das, sprichwörtlich, wie wenn man ein Heftpflaster von der Haut abzieht oder wenn sie die Nadel von der Vene rausnehmen- schnell und dann ists vorbei? Wäre ein Beruhigungsmittel vorher möglich?

Wieso kann es bei einer Windel leichter zu Infektionen kommen? Bei einer natürlichen Geburt leuchtet es mir ein wegen den Verletzungen, aber bei einem Kaiserschnitt ist das Gewebe unten ja intakt? Folglich ist es ja auch nicht anders wie wenn alte Menschen oder Babys Windeln haben?

Wie gut funktioniert der Schließmuskel und der "Blasenmuskel" nach der bzw während der Operation? Läuft dann alles einfach unkontrolliert raus? (Mit Katheter klar, dass alles rausläuft aber angenommen die Windel würde wirklich gehen)

An: khaleesidaenerys

Wieso hattest du mit der Vollnarkose mehr Schmerzen als mit der PDA?

Wird man nach einem Kaiserschnitt gut mit Schmerzmittel abgedeckt? (Stillen darf ich wegen meiner Medikamente sowieso nicht)

(ich weiß nicht wieso das jetzt lila ist...bekomms nicht schwarz)


 

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4. Januar 2017 um 12:41
In Antwort auf backpflaume1

Ich weiß, dass eine PDA besser da natürlicher wäre aber es würde bei mir nur mit Vollnarkose gehen.

Wie lange dauert das ziehen vom Katheter? Ist das, sprichwörtlich, wie wenn man ein Heftpflaster von der Haut abzieht oder wenn sie die Nadel von der Vene rausnehmen- schnell und dann ists vorbei? Wäre ein Beruhigungsmittel vorher möglich?

Wieso kann es bei einer Windel leichter zu Infektionen kommen? Bei einer natürlichen Geburt leuchtet es mir ein wegen den Verletzungen, aber bei einem Kaiserschnitt ist das Gewebe unten ja intakt? Folglich ist es ja auch nicht anders wie wenn alte Menschen oder Babys Windeln haben?

Wie gut funktioniert der Schließmuskel und der "Blasenmuskel" nach der bzw während der Operation? Läuft dann alles einfach unkontrolliert raus? (Mit Katheter klar, dass alles rausläuft aber angenommen die Windel würde wirklich gehen)

An: khaleesidaenerys

Wieso hattest du mit der Vollnarkose mehr Schmerzen als mit der PDA?

Wird man nach einem Kaiserschnitt gut mit Schmerzmittel abgedeckt? (Stillen darf ich wegen meiner Medikamente sowieso nicht)

(ich weiß nicht wieso das jetzt lila ist...bekomms nicht schwarz)


 

@Katheter: Also das Ziehen von einem Katheter ist wirklich so schnell vorbei, wie wenn man sich ein Pflaster abzieht. Man merkt ganz kurz was und dann ist es schon vorbei. Man hat dann nur das Bedürfnis auf Toilette zu müssen, war zumindest bei mir so gewesen.
Ich denke, wenn es bei dir so eine Vorgeschichte gibt, dann kann man dir auch was zur Beruhigung geben.

@Windel/ Infektion: Bei Babys wechselt man die Windel ja sehr regelmäßig. Denk aber mal an die heutige Situation in Krankenhäusern. Chronischer Mangel an Personal und die Schwestern auf der Entbindungsstation sind nur am routieren und wenn dann da noch eine Mama ist, der man auch noch die Windel wechseln muss? Kann mir gut vorstellen, dass die einerseits kein Bock drauf haben werden und du dann die Leidtragende sein wirst und andererseits ist die Zeit immer ein Problem. Und je länger man da in seinem eigenem Mist liegt, um so mehr wird die Haut gereizt. Hinzu kommt, dass man als Erwachsener Mensch nicht mal eben so einfach pullern kann, wenn man im Bett liegt. Ich lag schon auf der Intensivstation wo es keine Toiletten gab. Bettpfannen gab es da. Was hatte ich für Schmerzen....ich musste, aber konnte nicht. Ging vom Kopf her gar nicht. Als ich verlegt wurde bin ich regelrecht ins Bad geflohen. Hat sich angefühlt als würde meine Blase platzen.

Während der OP kannst du keine Windel tragen! Die müssen doch da unten ran und den Bauch aufmachen. Da kann keine hinderliche Windel im Weg sein und eine Windel dann die über die frische OP-Narbe geht? Die sind hoch geschlossen die Windeln. Das kann nur unangenehm sein.

@Schmerzen/Vollnarkose: Gut Frage. Vllt. weil ich wach wurde und der Schmerz sofort da war. Wirklich was bekommen habe ich nicht danach. Es hieß immer, dass ich genug Intus hätte und man nichts mehr geben könnte. Aber es war der pure Horror. War noch keine 20 gewesen, hatte Schmerzen und keiner tat was gegen. Hat sich eingebrannt bei mir. Und dann drückte man mir noch auf den Bauch, um zu schauen, ob alles mit der Gebärmutter stimmt. Ich dachte echt ich sterbe und nehm die Hebamme gleich noch mit. Am nächsten Morgen war es auch nicht besser. Ich habe ewig gebraucht bis ich aufstehen und mich anziehen konnte. Es tat einfach so sehr weh.

Bei der Spinal war alles viel einfacher. Um 10 Uhr ist mein Kind geboren und um 15 Uhr konnte ich schon wieder aufstehen. Es tat weh, ja, aber es ging dennoch. Gar kein Vergleich. Ich habe nur einmal, direkt nach dem KS, ein Schmerzmittel bekommen und danach brauchte ich keines mehr. Es war alles erträglich gewesen mit der Narbe. Bekam nur eine Nebenwirkung durch die Spinal --> Kopfschmerzen!!!! Und was für welche, aber ich hab auch die Überlebt und meine Narbe ist auch nach dem 2. KS besser verheilt als beim ersten.

Von daher....Spinal ist nicht nur besser für dich und das Kind, es ist, nach meiner Erfahrung auch schmerzfreier.

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4. Januar 2017 um 13:37

Ich hatte zwei KS - einen in Vollnarkose und einen mit Spinal. Ich hatte furchtbare Angst vor der Spinalen und wollte am liebsten wieder eine Vollnarkose, aber ich sag dir: Die Spinale ist im Gegensatz zur Vollnarkose ein Klacks! Mir haben sie die erneute Vollnarkose verwehrt, weil das Risiko für Mutter UND Kind deutlich größer ist und es bei diesem Kaiserschnitt nicht nötig war (beim ersten schon, weil Not wegen starker SS-Vergiftung mit HELLP, Spinale war nicht möglich). Und ich bin heute dankbar dafür, dass sie mir das verwehrt haben.

Zum Risiko: Eine Vollnarkose ist für dich risikoreich. Erkundige dich mal zu den generellen Risiken einer Vollnarkose. Das schlimmste Risiko ist, dass du nicht mehr aufwachst. Das Risiko ist auch für dein Kind gegeben, weil das Baby über die Nabelschnur das Narkosemittel abbekommt. Das heißt, dass der Kaiserschnitt 1. sehr schnell gemacht werden muss (schneller als bei der Spinalen), womit es zu größeren Verletzungen (u. a. Harnblase) kommen kann. Außerdem kann dein Baby danach unter Umständen schlecht atmen, hat starke Anpassungsschwierigkeiten, ist schlapp, schläfrig und matschig. Es hat einen sehr schlechten Start, weil es teilnarkotisiert sein kann. Mit allen Risiken, die auch für dich als Mutter gelten.

Zu den Schmerzen: Eine Spinale beginnt langsam zu wirken. Ebenso langsam hört die Wirkung dann auch wieder auf. Du spürst die Wundschmerzen vom Kaiserschnitt also langsam, sie beginnen leicht und werden stärker. Du hast Zeit dich daran zu gewöhnen und bei Bedarf frühzeitig nach einem Schmerzmittel zu fragen. Bei der Vollnarkose ist das komplett anders: Du wachst auf, bist noch total lädiert und kaputt und hast Hammerschmerzen. Die kommen nicht langsam, die sind von 0 auf 100 da. Du bist allerdings noch in einem
Dämmerzustand, halb wach, halb schläfrig, weißt nicht wo du bist, denkst an dein Kind - und fühlst dich, als würde dir grade jemand ein Messer in den Unterleib rammen. Absolut nicht schön! 

Zu den Zugängen und dem Katheter: Den Zugang für die Narkose bekommst du natürlich vorher, bevor du schläfst. Beruhigungsmittel gab es bei mir keine, ob es welche gibt, die in der SS zugelassen sind, ist fraglich. Du musst bedenken, dass das Baby alles abbekommt und dann genauso, wenn nicht sogar stärker, außer Gefecht gesetzt, sprich "beruhigt" ist. Sowas versucht man natürlich zu vermeiden, da es hierdurch zu Anpassungsschwierigkeiten (Atmung, Herzschlag etc.) kommen kann. Das mit dem Katheter wird unterschiedlich gehandhabt: Bei mir haben sie beide Katheter erst gelegt, als die Narkose bzw. Betäubung schon gesessen und gewirkt hat. Ich habe davon also nichts gespürt. Es gibt aber Krankenhäuser, wo das schon vor der Betäubung gemacht wird. Das müsste man dann besprechen. Gezogen wird der Katheter erst, wenn du selbstständig aufstehen und herum laufen kannst, meist am Folgetag. Das Ziehen tut nicht weh, es ist so, als würde man ein Pflaster abziehen. Man wird aufgefordert tief einzuatmen und beim Ausatmen wird er dann gezogen. Das ist echt nicht schlimm - und ich bin da wirklich empfindlich. Eine Windel wirst du nicht bekommen, kann ich dir auch nicht empfehlen. Erstens muss der Katheter schon bei der OP sitzen, damit du die Ärzte nicht anpinkelst (mit Windel drum wird dich keiner operieren) und zweitens ist es unhygienisch. Und Hygiene ist extrem wichtig, weil du sonst eine Infektion bekommst. Bei der Geburt, ergo auch beim Kaiserschnitt, wird die Plazenta entfernt, womit es in der Gebärmutter zu einer riesigen Wunde kommt. Deshalb hat man nach einer Geburt auch 4 bis 8 Wochen Wochenfluss, sprich Blutungen. Wenn du nun in eine Windel pinkelst, dann können sich dort prima Keime bilden, die dann in die Gebärmutter aufsteigen und dort zu einer hässlichen Infektion führen. Willst du dir das antun? Mit einem
Baby, was ja auch Windeln trägt, ist das nicht im Geringsten zu vergleichen, weil ein Baby erstens noch ein Jungfernhäutchen hat, was die Vagina "dicht" macht und zweitens keinen Wochenfluss hat.

Und sonst: Du bekommst die Geburt deines Kinded nicht mit. Dein Partner auch nicht, denn der darf nur bei einer Spinalen bei dir am Kopfende stehen. Bei einer Vollnarkose nicht. Du bist also allein. Du siehst dein Kind erst Stunden später, währenddessen hat es deine Begleitung, die Kinderkrankenschwester oder es befindet sich auf der Neonatologie. Wenn was mit dem Baby nicht stimmt, erfährst du das erst, wenn du wieder richtig wach bist. Bis dahin können zwei bis sechs Stunden vergehen. Wenn dein Kind stirbt, weil was nicht stimmt, schläfst du deine Narkose aus. Erfahren tust du es als letzte. Allein das würde ich nicht riskieren. 

Ich kann dir nur von einer Vollnarkose abraten. Ich wollte auch erst eine zweite, bin aber froh, dass ich dann doch eine Spinale hatte. Sie war sooooo viel angenehmer als die Vollnarkose. Ich war deutlich schneller fit, hatte weniger Schmerzen, war schneller auf den Beinen und habe die Geburt miterlebt und nicht plötzlich von irgendwoher ein Baby in den Arm gelegt bekommen. Mein Baby kam aus dem Bauch direkt auf meine Brust, nicht erst zu Fremden. Und ich kann mir auch hundert prozentig sicher sein, dass das, was grade friedlich im Bett schläft, auch wirklich mein Kind ist. Verwechslungen ist komplett ausgeschlossen, da ich wach war und mein Baby sofort gesehen habe.

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4. Januar 2017 um 13:45
In Antwort auf backpflaume1

Hallo

Ich habe zwei Fragen an euch, vielleicht wisst ihr etwas dazu.

Aufgrund physischer und psychischer Lage wird nur ein Kaiserschnitt möglich sein (ich bin noch nicht schwanger).

1. Ist eine Vollnarkose möglich oder nur PDA? (ich habe schon Eingriffe hinter mir bei denen leicht bis mittel betäubt PLUS Müdigkeits/Beruhigungsmacher aber mein Adrenalin/Stress whatever pustet alles weg)

​2. Können die zusätzlichen notwendigen Eingriffe/ Vorbereitungen während der Vollnarkose gemacht werden, wie Nadel setzen, Katheter rein und raus etc?

Danke für eure Antworten
 

In unserem Krankenhaus wird eine Vollnarkose nur bei wirklichen NOTkaiserschnitten gemacht, bei denen das Leben des Kindes sowie der Mutter in Gefahr ist! 
Zugänge immer vor der Narkose! Wie soll dir denn sonst das Narkotikum verabreicht werden? 

Der Katheter kommt immer frühestens 1 Tag nach dem KS raus. 

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4. Januar 2017 um 14:06
In Antwort auf mommy2017

In unserem Krankenhaus wird eine Vollnarkose nur bei wirklichen NOTkaiserschnitten gemacht, bei denen das Leben des Kindes sowie der Mutter in Gefahr ist! 
Zugänge immer vor der Narkose! Wie soll dir denn sonst das Narkotikum verabreicht werden? 

Der Katheter kommt immer frühestens 1 Tag nach dem KS raus. 

Also der Katheter liegt nicht mind. ein Tag. Ich hatte ihn 6 Std. drin und musste dann eben aufstehen. Wollte den auch frühstmöglich raus haben. Ist ja kein tolles Gefühl. 

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4. Januar 2017 um 14:09

Okay. Danke für eure vielen Antworten. Ihr habt mir wirklich weitergeholfen.
Ich werd es wohl bleiben lassen.

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