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Zuckerbelastungstest

10. Juli 2012 um 12:00 Letzte Antwort: 10. Juli 2012 um 13:49

Ich habe heute morgen beim Hausarzt (Überweisung vom FA) einen Zuckerbelastungstest gemacht und der 2. Wert war etwas hoch. Also SS-Diabetes. Ich kannte ich von den beiden Großen schon und habe das auch so erwartet. Deshalb wollte ich gleich im Anschluss einen Termin in meiner "alten" Diabetespraxis ausmachen und bin aus allen Wolken gefallen, als die mir gesagt haben, sie müssten den Test unbedingt nochmal wiederholen! Weil nämlich mein Doc die Testergebnisse gleich mit einem Meßgerät ausgewertet und nicht an ein Labor eingeschickt hat. Das wäre zu ungenau. Tja, ich weiss nun aber sicher, dass bei meinem 2. Kind das Ergebnis auch "nur" mit dem eigenen Testgerät bestimmt wurde und ich trotzdem danach trotzdem von besagter Diabetespraxis therapiert wurde. Gibt es hier Mamis, die den großen Zuckerbelastungstest kürzlich gemacht haben und wie war das bei euch???? Habt ihr die Ergebnisse gleich mitgeteilt bekommen oder wurde das Blut eingeschickt?

Ich möchte auf keinen Fall nochmal den Test machen!
1. Gehe ich eh davon aus, dass ich wieder einen SS-Diabetes habe, denn ich hatte ihn bei den beiden Großen auch schon. Ob nun jetzt schon oder vielleicht erst 2 oder 4 Wochen später (weil das vielleicht laut standardisiertem Labortest rauskommt) ist für mich egal. Ich piekse ja dann und merke selber, ab wann die Werte zu hoch werden.
3. Warum soll ich mein Baby nochmal mit einem erhöhten Zuckerspiegel belasten?
4. Ist die Therapie doch eh gleich. Ich messe täglich und wenn die Werte ausufern muss reagiert werden. Die Diabetespraxis kontrolliert mich ja im weiteren Verlauf auch nicht regelmäßig mit einem Zuckerbelastungstest sondern nimmt meine (NICHT LABORGENORMTES) Messergebnisse als Grundlage.
5. Ist bei mir Zeit Mangelware und ich will nicht nochmal 2 Std. wo rumhocken zzgl. An- und Abfahrt.

Die Ärztin meinte halt, es hätte auch abrechnungstechnische Gründe, evtl. habe ich (noch) keinen Diabetes und die Kasse müsste aber schon meine Teststreifen bezahlen... Außerdem könnte ich später bei Lebensversicherungen etc. schlechter gestellt werden.
Allerdings habe ich eine Bekannte, die definitiv keinen SS-Diabetes hatte (Werte vom Test okay, nur einer näher am Grenzwert dran) aber ein großes Baby bekommen sollte und die war auch in behandlung, musste allerdings nicht mal Diät halten sondern nur Vollkorn- statt normaler Sachen essen.

Ich habe jetzt erstmal für Donnerstag einen Termin bei meinem Hausarzt ausgemacht und bespreche das weitere Vorgehen mit ihm. Teststreifen kann mir der auch verschreiben und das reicht mir persönlich fürs erste. Allerdings würde ich mich mittelfristig schon gern in einer Diabetespraxis betreuen lassen, aber da gibt es bei uns im Umkreis nur 2: meine "alte" und noch so eine richtige Schreckschraube, bei der ich 1x war und nie wieder hin möchte...

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10. Juli 2012 um 13:49


Hallo also ich kenne das von mir anders.
Ich saß halt in der Praxis bei meiner Diabetologin. Am Anfang wurde mir einmal Blut abgenommen um meinen Langzeitwert zu bestimmen, dann wurde der Nüchternwert gemessen mit einem Messgerät, dann sollte ich diesen Saft trinken, eine Std warten wieder einmal gepickt und dann noch eine Stunde gewartet und das letzte mal gepickt. Mehr war da nicht. Also habe die Ergebnisse sofort bekommen.

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