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Zu egoistisch

19. Februar 2013 um 7:57 Letzte Antwort: 25. Februar 2013 um 22:40

Hallo.

Ich bin ungeplant schwanger geworden.

Es ist nicht so, dass ich mich komplett gegen den Gedanken sträube, allerdings kann ich mich nicht damit anfreunden, was die Änderung der finanziellen Situation angeht.

Wir beide kommen ganz gut zurecht. Wir können keine riesigen Sprünge machen, also zB ne Leasing-Rate für ein Auto von 400,- wären nicht drin. Aber wir können zB regelmäßig Ausflüge oder Urlaub (kein Luxus-) machen. Wir achten sehr auf unsere Ernährung, was nicht billig ist.
Mein Kühlschrank ist auch voll, auch wenn ich mir mal nen paar Stiefel kaufen würde etc. um mal ein paar Beispiele zu nennen.

Wenn wir jetzt zusätzlich jemanden versorgen müssten, kämen wir im Alltag wohl einigermaßen hin. Auch wenn ich die Kosten noch nicht ganz genau überschlagen habe, immerhin bräuchten wir irgendwann eine größere Wohnung (sind hier teuer) mit dazugehörigen höheren NK, höhere Essens-Kosten,
Ein Problem bekämen wir allerdings, wenn zB teurere Dinge kaputt gehen würden, wie E-Geräte oder Dinge am Auto. Auch Sonder- und Mehrausgaben könnten wir nicht ohne weiteres bewältigen, wie zB Anschaffung Möbel, später Klassenfahrt, usw.

Urlaub generell könnten wir uns wohl abschminken.
Auch Dinge, die ich mir jetzt ab und an gönne wie eine neue Brille, alternative Heilmethoden, die die Kasse nicht zahlt all das könnte ich wohl vergessen.

Das möchte ich aber nicht wirklich.
Verzicht und eingeschränkte Möglichkeiten begleiteten mich die ganze Kindheit, Jugend und darüber hinaus bis zu dem Zeitpunkt wo ich meinen ersten Job angetreten habe.
Das war nicht immer schön! Und das gleiche möchte ich weder für mein Kind noch habe ich ehrlich gesagt Lust, diese Einschränkung selbst wieder zu haben wo ich seit ein paar Jahren mich endlich davon befreien konnte! Ich will das nicht aufgeben!

Es geht mir nicht darum, möglichst viel materiellen Kram zu haben. Ich habe sogar eher wenig Dinge. Bin auch kein so ein Luxus-Mäuschen, das nur das Beste vom Besten will. So war ich noch nie. Aber es ist ein gutes Gefühl, dass man zB was für sich selbst, seine Gesundheit tun kann. Oder dass man nicht den Rest des Monats hungern muss, nur weil einem eine Auto-Reparatur dazwischen kam.

Noch etwas: Unser Einkommen wird sich höchstwahrscheinlich nicht weiter verbessern, höchstens um die Inflationsrate.
Mit Unterstützung von den Eltern ist auch nicht zu rechnen.

Tja und letztendlich gelten wir als nicht unterstützungsbedürftig. Daher gibt es auch kein Kinderzuschuss oder ähnliches. Wie gesagt im Alltag stimmt das auch. Aber sobald etwas außer der Reihe wäre, wäre das eine immense Belastung.
Denn ich kann mir überlegen, ob ich die neue Brille wirklich brauche oder ob die Sneakers wirklich Sinn machen. Keiner zwingt mich. Wenn das Kind aber die Brille braucht oder aus den Schuhen raus ist MUSS ich kaufen.

Ich weiß einfach nicht, was mich jetzt mehr belasten würde: Dieses Kind nicht zu bekommen oder doch und dann aber auf nicht absehbare Zeit ein unzufriedenes Leben zu führen.
Es steckt einfach zu sehr in mir drin. Es war immer so, dass ich eingeschränkt war und jetzt kann ich endlich auch mal frei handeln. Ich kann das nicht wieder hergeben. Es geht ja hier um die nächsten 20-30 Jahre!!

Das alles macht mich sehr traurig. Allein, dass ich die Gedanken schon habe, zeigt doch, dass ich viel zu egoistisch bin?

Meine Gedanken drehen sich die ganze Zeit darum. Ich hab Angst, unglücklich zu werden, oder dass wir abstürzen etc.

Hilfe

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19. Februar 2013 um 10:11

Also
ich kann das nicht so richtig beantworten. Es wäre ja ein Mensch, den ich erst kennenlernen müsste. Ich weiß nicht, ob ich da vorher schon sowas wie Liebe fühle. Zumindest jetzt noch nicht. Aber ich habe auch keine dollen negativen Gefühle. Also kein Ekel, komplette Ablehnung oder so.

Es geht mir eigentlich wirklich nur ums Finanzielle. Es ist eine Vernunft-Frage.
Denn ich habe Angst, dass ich mich dann erst mal schon freue, aber dass dann später die Ernüchterung kommt, die Erkenntnis, auf wieviel ich wirklich verzichten muss. Und dass ich es dann bereue, stille Vorwürfe hab oder so. Und die Emotionen abkühlen

Wie gesagt - es geht mir ja nicht darum, dass ich auf gar nix verzichten will. Dass man das überhaupt tun muss, ist mir schon klar und wäre ich auch bereit zu.
Ich hab nur total Angst, wieder auf mein "Level" von früher zu fallen. Da will ich einfach auf keinen Fall wieder hin.

Hast du ein Kind?

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19. Februar 2013 um 10:52

Ach Sandy
Es geht mir doch gar nicht um irgendwelche Designer-Klamotten oder sonstigen Luxus-Kram. Besitze derartiges gar nicht und lege darauf auch keinen Wert.

Denke auch gar nicht, dass ich überhaupt nicht zurückstecken will.

Meine Angst ist nur, dass mein Leben - unser Leben - dann so wird, wie ich es früher hatte. Habe keine gute Erinnerung daran.

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19. Februar 2013 um 10:53

Das ist
ein schöner Gedanke, aber Geld spielt ja in unserer Gesellschaft leider doch immer eine Rolle.

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19. Februar 2013 um 11:11


Verstehe gerade nicht so wirklich, worauf Du jetzt EIGENTLICH hinauswillst, bzw. was Deine Sorgen sind.

Im Eingangsthread schreibst Du etwas von neuer Brille und alternativer Heilbehandlung, die Du dann wohl vergessen könntest.
Andererseits betonst Du in Deinen weiteren Antworten ständig, dass es Dir aber nicht darum ging, mal auf was zu verzichten und zurückzustecken.

So ganz steige ich da nicht durch.

WAS genau sind Deine Ängste?

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19. Februar 2013 um 11:26
In Antwort auf an0N_1233898099z


Verstehe gerade nicht so wirklich, worauf Du jetzt EIGENTLICH hinauswillst, bzw. was Deine Sorgen sind.

Im Eingangsthread schreibst Du etwas von neuer Brille und alternativer Heilbehandlung, die Du dann wohl vergessen könntest.
Andererseits betonst Du in Deinen weiteren Antworten ständig, dass es Dir aber nicht darum ging, mal auf was zu verzichten und zurückzustecken.

So ganz steige ich da nicht durch.

WAS genau sind Deine Ängste?


Ich bin bereit auf Dinge zu verzichten, die ich mir jetzt ab und an kaufe, die aber keine zwingende Notwendigkeit haben. Das können jetzt ein paar Schuhe sein obwohl die alten noch taugen oder diverse Zeitschriften, die ich so lese und die nicht unbedingt nen Bildungswert haben
Sowas.

Ich möchte aber nicht darauf verzichten, dass es mir gut geht. Dazu zähle ich halt zB diese alternativen Heilbehandlungen. Oder sich halt mal ne Auszeit nehmen. Finde ich in den stressigen Zeiten wichtig.
Früher hätte ich sowas niemals machen können, umso mehr schätze ich diese Freiheit halt heute.

Ich bin sehr negativ geprägt von den Erfahrungen, die ich früher gemacht habe. Klar denkt man als Kind nicht den ganzen Tag dran, ob man nun ne gebrauchte Hose an hat oder nicht.
Aber gewisse Dinge fallen einem früher oder später auf und manche Dinge werden sogar zur Belastung.

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19. Februar 2013 um 11:36
In Antwort auf itziar_12326270


Ich bin bereit auf Dinge zu verzichten, die ich mir jetzt ab und an kaufe, die aber keine zwingende Notwendigkeit haben. Das können jetzt ein paar Schuhe sein obwohl die alten noch taugen oder diverse Zeitschriften, die ich so lese und die nicht unbedingt nen Bildungswert haben
Sowas.

Ich möchte aber nicht darauf verzichten, dass es mir gut geht. Dazu zähle ich halt zB diese alternativen Heilbehandlungen. Oder sich halt mal ne Auszeit nehmen. Finde ich in den stressigen Zeiten wichtig.
Früher hätte ich sowas niemals machen können, umso mehr schätze ich diese Freiheit halt heute.

Ich bin sehr negativ geprägt von den Erfahrungen, die ich früher gemacht habe. Klar denkt man als Kind nicht den ganzen Tag dran, ob man nun ne gebrauchte Hose an hat oder nicht.
Aber gewisse Dinge fallen einem früher oder später auf und manche Dinge werden sogar zur Belastung.

Nun ja
auf der anderen Seite würdet Ihr aber auch Kindergeld erhalten.
Gut, ist nicht die Welt, aber immerhin.

Außerdem, wie schon richtig geschrieben - gerade für das Kind bekommt man doch immer mal was aus der Familie geschenkt.

Was sonstige Sozialleistungen betrifft - wie genau hast Du das denn bereits alles durchgerechnet bzw. Dich informiert? Vielleicht hättet Ihr mit Kind sogar Anspruch auf Wohngeld?

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19. Februar 2013 um 11:51

Das
denke ich auch nicht.

Aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es bei vielen Menschen so ist, dass es ihnen dann besser geht. Und ich rede nicht von Reichtum.

Sondern da geht es einfach darum, dass es kein Weltuntergang ist, wenn mal was wichtiges kaputt geht oder so. Das besser gehen kommt dadurch, dass man sich weniger Sorgen machen muss, ob es der Familie auch gut geht.

Geld allein macht nicht glücklich - richtig und das muss ich auch nicht mehr lernen. Gesundheit zB ist auch wichtig. Nur Stress und Sorgen können sich auf diese auch negativ auswirken.

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19. Februar 2013 um 11:56

Deinen 2. Absatz
möchte ich mal eben etwas relativieren!
Auch wenn einem der Embryo in den ersten SS-Wochen noch keine großartigen Gefühle entlockt, kann sich mit der Zeit trotzdem alles entwickeln. Das hat nichts zu sagen!

Ebenso andersrum, ein gewisses positives Gefühl beim Gedanken daran schwanger zu sein, kann man trotz der Gewissheit, kein Kind zu wollen, verspüren!

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19. Februar 2013 um 12:23

Ok
Darf ich dich noch was anderes fragen?

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19. Februar 2013 um 13:33

Danke
Also ich habe jetzt schon bissi im Internet rumgelesen und mir fällt immer auf, dass auf Fragen wie meine so Sätze kommen wie "Ein Baby ist ein Geschenk", "Wenn dich dein Wurm anlächelt, nimmst du alles in Kauf" usw.

Dabei geht es aber immer nur um Babys. Soweit klar, denn die Frage geht ja auch um Baby behalten oder nicht.
Aber ich lese nie was über ältere Kinder. Was ist, wenn der Hormon-Rausch vorüber ist und das Kind in seiner Trotzphase rumbockt oder der Teen sagt, er hasst dich usw.

Nimmt man das weiterhin alles in Kauf? Denkt man sich nie - wozu mache ich das eigentlich alles? Die ganzen Opfer usw.?

Dass einem bei nem Neugeborenen das Herz aufgeht und man alles tun würde, kann ich noch nachvollziehen. Aber später?

Sorry wegen den blöden Fragen, aber ich habe mich eigentlich noch nie mit sowas auseinander gesetzt, weil ich halt so damit beschäftigt war, mein jetziges Leben zu genießen.


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19. Februar 2013 um 16:20

Wird
jetzt jedes meiner Worte auf die Goldwaage gelegt?
Das "auch" kam durch den Schreibfluss und war nicht mit Absicht!

Verstehe auch nicht, wieso man jetzt auseinander genommen wird, nur weil man sich Gedanken macht. Immerhin mache ich mir welche.
Gibt sicher auch genug, die vorher keinen einzigen Gedanken verschwenden und sich hinterher wundern. Und im schlimmsten Fall sind das dann solche, die nicht klar kommen und ihr Kind dann vernachlässigen wegen den eigenen Bedürfnissen

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20. Februar 2013 um 0:29

Egoistisch?
Oder kennst die wahren Werte des Lebens nicht? Du würdest doch auch sagen, dass Dein Partner Dein Leben bereichert, auch wenn Du ihm zuliebe auf einiges verzichten musst. Man kann ja auch nicht machen, was man will, wenn man einen Partner hat. Und dennoch gewinnt man viel durch eine intakte Partnerschaft, wofür man gerne auch mal das eine oder andere Opfer bringt. Das ist bei einem Kind nicht anders. Manchmal stellt man das erst fest, wenn man das Kind hat. War bei mir so.

Die Einkommenssituation kann man durchaus verändern, wenn man will. Durch Weiterbildung oder einen Nebenjob. Zudem wirst Du ja Kindergeld bekommen. Mach irgendwas von Zuhause aus oder lade lustige Videos Deines Babies auf Youtube und verdiene so was dazu. Sei kreativ. Aber das Leben Deines Kindes zu opfern für etwas, das Dich längerfristig nicht glücklich machen wird, ist doch absurd.

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20. Februar 2013 um 18:29
In Antwort auf itziar_12326270

Wird
jetzt jedes meiner Worte auf die Goldwaage gelegt?
Das "auch" kam durch den Schreibfluss und war nicht mit Absicht!

Verstehe auch nicht, wieso man jetzt auseinander genommen wird, nur weil man sich Gedanken macht. Immerhin mache ich mir welche.
Gibt sicher auch genug, die vorher keinen einzigen Gedanken verschwenden und sich hinterher wundern. Und im schlimmsten Fall sind das dann solche, die nicht klar kommen und ihr Kind dann vernachlässigen wegen den eigenen Bedürfnissen

JA
Wird es. Du bist nicht gegen Abtreibung und denkst frecherweise an dich. Du wirst ab sofort wie Dreck behandelt, es sei denn du trägst das Kind aus.

Du brauchst nen guten Rat? Dann ab zu ProFamilia. Ncihtkirchliche, neutrale Beratungsstelle (Achtung, es kommen jetzt Abtreibunsgegner mit Schauermärchen im Gepäck) die dich ohne Vorurteile zu all deinen Sorgen beraten und dich, wenn gewollt, unterstützen kann. Und wenn du dann immernoch abtreiben willst.... stellt man dir dort den entsprechenden Erlaubnisschein aus. Der verpflichtet dich nciht und du kannst dann frei entscheiden was du willst.

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20. Februar 2013 um 21:05

Du hast Recht
mit deinem Leben unzufrieden zu sein. Mal ganz realistisch..

Du selbst hast nicht viel aus dir gemacht, sonst hättest du wahrscheinlich einen viel besseren Job mit Karriereaussichten.

Dann hast du auch noch einen Mann abbekommen, der es nicht einmal schafft, eine Familie zu ernähren.

Jetzt bist du auch noch schwanger und weisst nicht, wie finanziell dieses Kind da auch noch hinein passen könnte. Ist eh alles sehr knapp bemessen.

Hoffentlich wird keiner von Euch arbeitslos, der nächste Schritt wäre dann nur noch Hartz 4..

Du hast jetzt mehrere Möglichkeiten...

1. Du bekommst das Kind, lebst von Hartz4, machst in dieser Zeit zb. dein Abi nach oder falls du es schon hast, geh studieren, das funktioniert wunderbar mit Kind und du hast später auch mit diesem Kind viel bessere Aussichten.

2. Du treibst ab, wirfst diesen Mann raus und suchst dir einen der dich später auch mit Kinder ernähren kann.

3. Du behälst diesen Mann und weisst jetzt schon, wie die nächsten 50 Jahre aussehen...

Fakt ist, auch wenn du es nicht gern hören möchtst, du hast dich definitiv an den falschen Mann gebunden.Hast selber Fehler in der Jungendzeit gemacht.

Könnte er euch ernähren oder du euch, dann könntest du euer Kind behalten.

Denk darüber nach

Saraa

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20. Februar 2013 um 21:52

@wachsperle4,
das DU nicht richtig lesen kannst, bewahrheitet sich leider wieder einmal.

Saraa

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20. Februar 2013 um 22:02
In Antwort auf naomh_12744558

Du hast Recht
mit deinem Leben unzufrieden zu sein. Mal ganz realistisch..

Du selbst hast nicht viel aus dir gemacht, sonst hättest du wahrscheinlich einen viel besseren Job mit Karriereaussichten.

Dann hast du auch noch einen Mann abbekommen, der es nicht einmal schafft, eine Familie zu ernähren.

Jetzt bist du auch noch schwanger und weisst nicht, wie finanziell dieses Kind da auch noch hinein passen könnte. Ist eh alles sehr knapp bemessen.

Hoffentlich wird keiner von Euch arbeitslos, der nächste Schritt wäre dann nur noch Hartz 4..

Du hast jetzt mehrere Möglichkeiten...

1. Du bekommst das Kind, lebst von Hartz4, machst in dieser Zeit zb. dein Abi nach oder falls du es schon hast, geh studieren, das funktioniert wunderbar mit Kind und du hast später auch mit diesem Kind viel bessere Aussichten.

2. Du treibst ab, wirfst diesen Mann raus und suchst dir einen der dich später auch mit Kinder ernähren kann.

3. Du behälst diesen Mann und weisst jetzt schon, wie die nächsten 50 Jahre aussehen...

Fakt ist, auch wenn du es nicht gern hören möchtst, du hast dich definitiv an den falschen Mann gebunden.Hast selber Fehler in der Jungendzeit gemacht.

Könnte er euch ernähren oder du euch, dann könntest du euer Kind behalten.

Denk darüber nach

Saraa

Wenn das sarkastisch gemeint war
war's sogar noch irgendwie treffend. Wenn Geld wichtiger ist als zwischenmenschliche Beziehungen, dann stimmt das alles doch.

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22. Februar 2013 um 8:38

Kann es nachvollziehen
Nachdem ja nun ein paar ihre Pfeile geschossen haben, möchte ich sagen, dass ich die TE schon verstehen kann.
Sie schreibt doch, dass es ihr nicht um Luxusgüter geht, die sie verlieren würde. Wenn sie so viel Geld hätte, dass sie ein Luxus-Leben führen könnte, wäre ein Kind wohl kaum eine finanzielle Belastung. So scheint es ja aber nicht zu sein!?
Außerdem hat sie geschrieben, dass sie beide zusammen ganz gut zurechtkommen. Wie sieht es dann aus, wenn ein Gehalt einbricht? Ihr wisst doch gar nicht, wie die finanziell nun wirklich dastehen.

Gerade wenn sie früher arm dran war, kann ich ihre Ängste nachvollziehen, wieder dahin abzurutschen.
Finde es eh oft befremdlich wie oft hört man Waas ein Kind in eurer Lage? Lasst das lieber mal bleiben Aber kaum ist ein Kind schon im Bauch, sollte es auch ausgetragen werden. Selbst wenn man dann auf Hartz IV rutschen sollte, sehen da plötzlich viele kein Problem mehr.
Diese Einstellung verstehe ich nicht.

Ich wüsste auch erst mal nicht, wie ich das mit Kind machen würde. Wenn ich in Elternzeit gehen würde, würden mir monatlich 500,- fehlen. Das ist noch nicht mal unsere Kalt-Miete.
Und ich würde auch nicht einsehen, gewisse Prinzipien zu ändern.
1. Beispiel: Klar könnten wir in eine billigere Wohnung ziehen. Die gibt es hier aber nur in Stadt-Teilen, wo ich nicht unbedingt ein Kind aufwachsen lassen würde. Ich selbst würde da abends ungern alleine unterwegs sein. Umland wo es oft günstiger ist, kommt nicht in Frage. Also was tun??
2. Beispiel: Wir könnten auch nur noch in Discountern einkaufen. Hätte sicher Spar-Potenzial. Fertigkram mit Geschmacksverstärkern, künstliche Aromen, und vor allem Produkte, deren Ursprung Massentierhaltung ist, kommen mir aber nicht in die Tüte und das hat eben seinen Preis. Kann die TE daher verstehen, da sie das auch geschrieben hat, dass sie auf Ernährung achten. Wenn das annährend so ist, wie bei uns, könnte man für das Geld ne kleine Wohnung mieten.
Ist aber nun mal gesünder. Da hat ja unten auch eine rumgemotzt, von wegen Gesundheit ist das wichtigste.
Tja meine Liebe, der Lebensstil trägt aber nicht wenig zum Gesundheitsstand bei, schon mal daran gedacht?

Manchen ist das vielleicht alles egal. Anderen aber nicht. Ängste zu haben ist normal, auch diese Art von Ängsten.

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22. Februar 2013 um 8:41
In Antwort auf naomh_12744558

Du hast Recht
mit deinem Leben unzufrieden zu sein. Mal ganz realistisch..

Du selbst hast nicht viel aus dir gemacht, sonst hättest du wahrscheinlich einen viel besseren Job mit Karriereaussichten.

Dann hast du auch noch einen Mann abbekommen, der es nicht einmal schafft, eine Familie zu ernähren.

Jetzt bist du auch noch schwanger und weisst nicht, wie finanziell dieses Kind da auch noch hinein passen könnte. Ist eh alles sehr knapp bemessen.

Hoffentlich wird keiner von Euch arbeitslos, der nächste Schritt wäre dann nur noch Hartz 4..

Du hast jetzt mehrere Möglichkeiten...

1. Du bekommst das Kind, lebst von Hartz4, machst in dieser Zeit zb. dein Abi nach oder falls du es schon hast, geh studieren, das funktioniert wunderbar mit Kind und du hast später auch mit diesem Kind viel bessere Aussichten.

2. Du treibst ab, wirfst diesen Mann raus und suchst dir einen der dich später auch mit Kinder ernähren kann.

3. Du behälst diesen Mann und weisst jetzt schon, wie die nächsten 50 Jahre aussehen...

Fakt ist, auch wenn du es nicht gern hören möchtst, du hast dich definitiv an den falschen Mann gebunden.Hast selber Fehler in der Jungendzeit gemacht.

Könnte er euch ernähren oder du euch, dann könntest du euer Kind behalten.

Denk darüber nach

Saraa

Aus
deinen Texten spricht echt immer nur eins... Verbitterung~

Tja auf so eine Art kann man auch "arm" sein

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22. Februar 2013 um 16:14
In Antwort auf kiwischale

Kann es nachvollziehen
Nachdem ja nun ein paar ihre Pfeile geschossen haben, möchte ich sagen, dass ich die TE schon verstehen kann.
Sie schreibt doch, dass es ihr nicht um Luxusgüter geht, die sie verlieren würde. Wenn sie so viel Geld hätte, dass sie ein Luxus-Leben führen könnte, wäre ein Kind wohl kaum eine finanzielle Belastung. So scheint es ja aber nicht zu sein!?
Außerdem hat sie geschrieben, dass sie beide zusammen ganz gut zurechtkommen. Wie sieht es dann aus, wenn ein Gehalt einbricht? Ihr wisst doch gar nicht, wie die finanziell nun wirklich dastehen.

Gerade wenn sie früher arm dran war, kann ich ihre Ängste nachvollziehen, wieder dahin abzurutschen.
Finde es eh oft befremdlich wie oft hört man Waas ein Kind in eurer Lage? Lasst das lieber mal bleiben Aber kaum ist ein Kind schon im Bauch, sollte es auch ausgetragen werden. Selbst wenn man dann auf Hartz IV rutschen sollte, sehen da plötzlich viele kein Problem mehr.
Diese Einstellung verstehe ich nicht.

Ich wüsste auch erst mal nicht, wie ich das mit Kind machen würde. Wenn ich in Elternzeit gehen würde, würden mir monatlich 500,- fehlen. Das ist noch nicht mal unsere Kalt-Miete.
Und ich würde auch nicht einsehen, gewisse Prinzipien zu ändern.
1. Beispiel: Klar könnten wir in eine billigere Wohnung ziehen. Die gibt es hier aber nur in Stadt-Teilen, wo ich nicht unbedingt ein Kind aufwachsen lassen würde. Ich selbst würde da abends ungern alleine unterwegs sein. Umland wo es oft günstiger ist, kommt nicht in Frage. Also was tun??
2. Beispiel: Wir könnten auch nur noch in Discountern einkaufen. Hätte sicher Spar-Potenzial. Fertigkram mit Geschmacksverstärkern, künstliche Aromen, und vor allem Produkte, deren Ursprung Massentierhaltung ist, kommen mir aber nicht in die Tüte und das hat eben seinen Preis. Kann die TE daher verstehen, da sie das auch geschrieben hat, dass sie auf Ernährung achten. Wenn das annährend so ist, wie bei uns, könnte man für das Geld ne kleine Wohnung mieten.
Ist aber nun mal gesünder. Da hat ja unten auch eine rumgemotzt, von wegen Gesundheit ist das wichtigste.
Tja meine Liebe, der Lebensstil trägt aber nicht wenig zum Gesundheitsstand bei, schon mal daran gedacht?

Manchen ist das vielleicht alles egal. Anderen aber nicht. Ängste zu haben ist normal, auch diese Art von Ängsten.


Ich verstehe immer nicht, woher diese Überlegung kommt, dass "Fertigkram" sooooo unglaublich viel billiger wäre, als wenn man frisch, und nicht mit Billigprodukten kocht.

Meine Erfahrung ist das nicht, die ist eher gegenteiligt.
Gesunde Ernährung muß keineswegs zwangsläufig teuer sein.

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23. Februar 2013 um 9:20

@wachsperle - genau das ist der Grund
was Zimt schreibt.

Wenn man viel mit Gemüse usw macht, ist es auch nicht so teuer. Was teuer ist, ist Fleisch, Geflügel und Fisch.
Kostet teilweise doppelt so viel wie aus konventioneller Haltung.
Fleisch vom Metzger kostet uns im Schnitt 10 - 15,- pro Besuch. Daher gibt es auch nur 1x die Woche Fleisch. Wenn du frischen Fisch aus nem Fischhandel holst, bist du 20,- los für 2 Personen.

Es kommt auch drauf an, wo man einkauft. Das meiste hole ich aus ganz normalen Läden und schaue halt aufs Etikett. Auch bei Gemüse muss es nicht immer Bio sein. Bevor "Bio" aus irgendwelchen Drittländern hierher gekarrt wird, kaufe ich lieber was von heimischen Produzenten.
Ausschließlich in Bioläden oder auf dem Markt einkaufen, das käme echt teuer. Auch bei Gemüse & Co.

Es ist schwierig zu wissen, was gut ist. Dass vermeintliche Bio-Produkte aus irgendwelchen Discountern nicht zwangsläufig für artgerechte Haltung stehen, ist noch relativ einfach zu "durchschauen". Aber gerade beim Thema Ernährung wird so viel gemauschelt, das ist echt schlimm.

Für mich oft ein schmaler Grad. Über vieles informiere ich mich, bei manchen Sachen kann ich kaum hinschauen und denke mir, dass ich wahrscheinlich irgendwann als Orthorektiker ende

Aber billig ist eine gute Ernährung nicht unbedingt. Es sein denn, du machst Abstriche bei der Vielfalt.

Sorry, dass ich jetzt hier geantwortet habe. Haben wir unseren Quatsch-Thread noch?

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23. Februar 2013 um 10:32

Wobei
die Supermärkte ja auch oft Eigenmarken haben, die auch günstig sind.
Im Fernsehen gab es sogar mal ne Reportage, wo die bei den Billig-Eigenmarken von anderen Läden immer die gleichen Standard-Produkte eingekauft haben und am Ende waren die Werte der Einkaufstüten auf den Cent genau gleich

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23. Februar 2013 um 12:17

Wieviel
gibst Du denn wöchentlich für Lebensmittel aus?

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23. Februar 2013 um 13:23

Ich hab
festgestellt, dass man mit max. 25 Euro pro Person und Woche eigentlich supergut auskommt.

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23. Februar 2013 um 16:47
In Antwort auf an0N_1233898099z

Ich hab
festgestellt, dass man mit max. 25 Euro pro Person und Woche eigentlich supergut auskommt.

Würd ich auch sagen
Wir sind auch ungefähr bei der Höhe. Und wir sparen nciht unbedingt. Es wird immer selbst gekocht, schon weil die meißten veg. Fertigprodukte einfach zum sind und ich nicht alle möglichen Industriereste in mich reinschütten möchte. Da muss man ehrlich sein, die gibt es in stark verarbeiteten Lebensmitteln zu Hauf....

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23. Februar 2013 um 16:50

DAs geht nciht so einfach
wenn man von diesem Prinzip nicht überzeugt ist grenzt das an Quälerei. Hab es vor meiner Erkrankung auch immer wieder versucht, kannst vergessen.
Jetzt wo ich es wirklich von mir aus will ist das kein Problem. Wenn ich ne Wurst rieche/ sehe bleckt mir direkt das Bild eines abgedunkelten, vollgek... Stalles auf und da vergeht mir eher der Appetit.
Finde das veg. auch garnicht so viel billiger. Die Ersatzprodukte kommen beinah aufs Gleiche hinaus (Saitan, Tofu, Soja etc.). Und ich meine nciht den Fertigkram, das würd ich ncithmal als Lebensmittel bezeichnen

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23. Februar 2013 um 17:27

Ohja...
Hab vor paar Tagen erst in nem Bricht gesehen WAS für Pferde das wohl waren. Unregistrierte, kranke, klapperdürre Biester die an sich in die Sondermüllverbrennung gehören würden.... ab in die Lasagne.... lecker!

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23. Februar 2013 um 19:42

Kann und möchte ich nicht
Ganz einfach.

Der Gedanke an Massentierhaltung usw. wie beschrieben, löst auch bei mir Brechreiz aus. Aber das ist auch der Grund, weshalb ich auf diese Produkte verzichte.
Komplett fleischlos könnte ich aber nicht leben. Als "Futter" werden Tiere ja nicht nur von Menschen getötet. Auch andere Tiere ernähren sich von Fleisch.
Nur die Tierquälerei - das hat der Mensch "erfunden". Unterstütze ich mit meinem Kaufverhalten aber nicht.

Und wenn ein Tier artgerecht gehalten und ohne unnötige Qualen getötet wird, finde ich das vertretbar.

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23. Februar 2013 um 19:45

Wieso
esst ihr wenig?

Finde, das teuerste ist echt das Fleisch usw. Aber an Gemüse Gerichten kann man sich doch satt essen, ohne dass es arg teuer wird.

Soll ich dir mal ein paar Rezepte schicken?

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23. Februar 2013 um 20:13

Nun ja
Ich hatte weiter oben schon geschrieben, dass nicht alles bio ist wo bio drauf steht.

Ich persönlich kaufe also auch nicht "Bio" beim Discounter und denke, dass ich damit was gutes tue.
Das Fleisch, das ich kaufe, habe ich vorher noch auf 2 oder 4 Füßen gesehen. Ich weiß, wie die Tiere vorher gehalten wurden.
Wie gesagt, das hat seinen Preis, den ich aber bereit bin zu zahlen.

Wenn ich mir das mal nicht mehr leisten kann, dann werde ich auf Fleisch verzichten.

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23. Februar 2013 um 21:55


wieviel brauchst Du denn in der Woche?
Und wofür?

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23. Februar 2013 um 22:52

Ich habe jetzt zwar nicht
verstanden, wo Du im Winter und im Sommer bist.

Aber ich finde nicht, dass man hier (Deutschland) zu irgendeiner Jahreszeit Probleme hätte, nicht irgendein einheimisches, regionales Obst oder Gemüse zu finden.
Klar, da kann ich im Winter eben keine frischen Erdbeeren kaufen, muß ich persönlich aber auch nicht.

Kaffee trinke ich auch nicht.
Ich halte mich eher an Kräuter- und Obsttees aus den Gärten meiner Eltern bzw. von meinem Balkon.

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24. Februar 2013 um 12:56

Ich denke, das ist es
dass man auf die Menge gerechnet oftmals günstiger kommt, wenn man frische Sachen verwendet.
Wird bei uns auch so gemacht - dass man mehr kocht. Da wird dann eben der Rest eingefroren; oder auch am nächsten Tag mal eine Portion mit ins Büro genommen.

Und das, was Maimomi weiter unten angeführt hat, dass man die Lebensmittel einfach kombinieren, für weitere Mahlzeiten weiterverwenden kann.

Eine Dose 800 g Kartoffelsuppe ist eine Dose 800 g Kartoffelsuppe.
Kaufe ich hingegen einen Beutel Kartoffeln, ein Bund Suppengemüse, eine Packung Möhren - dann könnte ich daraus zig Liter Kartoffelsuppe kochen.
Und hochgerechnet auf die Portionen käme ich dann preiswerter.

Außerdem fallen da in der Regel auch noch drei Kartoffeln und zwei Möhren ab, aus denen ich dann mit Kohlrabi oder Zucchini oder Blumenkohl etc. bspw. noch eine Gemüsepfanne oder ein Gemüsegratin basteln kann.




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24. Februar 2013 um 13:08

Über die Menge
Hab oben schon geschrieben - eine Dose 800g Kartoffelsuppe ist eine 800g-Dose Kartoffelsuppe.

Mit einem Beutel Kartoffeln (2,5kg), einem Bund Suppengemüse, einem kg-Paket Möhren bin ich da, klar, erst mal scheinbar teurer dabei.
Aber aus der Menge (4kg Kartoffeln/Gemüse) könnte man dann tatsächlich zig Liter an Kartoffelsuppe kochen - und so betrachtet wird es dann billiger.

Außerdem kann man da locker noch ein paar Sachen "abzweigen" und für ein weiteres Gericht verwenden.

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24. Februar 2013 um 13:23
In Antwort auf an0N_1233898099z

Ich denke, das ist es
dass man auf die Menge gerechnet oftmals günstiger kommt, wenn man frische Sachen verwendet.
Wird bei uns auch so gemacht - dass man mehr kocht. Da wird dann eben der Rest eingefroren; oder auch am nächsten Tag mal eine Portion mit ins Büro genommen.

Und das, was Maimomi weiter unten angeführt hat, dass man die Lebensmittel einfach kombinieren, für weitere Mahlzeiten weiterverwenden kann.

Eine Dose 800 g Kartoffelsuppe ist eine Dose 800 g Kartoffelsuppe.
Kaufe ich hingegen einen Beutel Kartoffeln, ein Bund Suppengemüse, eine Packung Möhren - dann könnte ich daraus zig Liter Kartoffelsuppe kochen.
Und hochgerechnet auf die Portionen käme ich dann preiswerter.

Außerdem fallen da in der Regel auch noch drei Kartoffeln und zwei Möhren ab, aus denen ich dann mit Kohlrabi oder Zucchini oder Blumenkohl etc. bspw. noch eine Gemüsepfanne oder ein Gemüsegratin basteln kann.




Das stimmt
allerdings. Ich kaufe kaum Fertigprodukte, weil die einfach teurer sind. Allerdings arbeite ich auch bald in dem Bereich und es geht nicht darum, dass es teurer wird, sondern viele Menschen einfach nicht mehr kochen können. das beste Beispiel ist doch die gute alte Pizza. Wenn man bedenkt, dass man Pizza bequem, einfach, kostengünstiger und individuell auf einen selber zugeschnitten machen kann. Die Frauen gehen jetzt auch arbeiten. Und die Freizeit gewinnt immer mehr an Bedeutung und dann ist es eben bequemer Fertigprodukte zu kaufen (Übersetzt bedeutet Convenience Products auch nichts anderes.) Ich will später auch in den Bereich und für mich ist es gut, dass Mensch so denkt

LG

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24. Februar 2013 um 13:27

Kriegt
man direkt beim Bauern nicht nur Rohmilch(30% Fett) oder haben die da eine Zentrifuge rumstehen? Würde mich nur interessieren, weil der Bauer bei uns nur die normale Rohmilch verkauft.

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24. Februar 2013 um 15:29
In Antwort auf namika_12944155

Das stimmt
allerdings. Ich kaufe kaum Fertigprodukte, weil die einfach teurer sind. Allerdings arbeite ich auch bald in dem Bereich und es geht nicht darum, dass es teurer wird, sondern viele Menschen einfach nicht mehr kochen können. das beste Beispiel ist doch die gute alte Pizza. Wenn man bedenkt, dass man Pizza bequem, einfach, kostengünstiger und individuell auf einen selber zugeschnitten machen kann. Die Frauen gehen jetzt auch arbeiten. Und die Freizeit gewinnt immer mehr an Bedeutung und dann ist es eben bequemer Fertigprodukte zu kaufen (Übersetzt bedeutet Convenience Products auch nichts anderes.) Ich will später auch in den Bereich und für mich ist es gut, dass Mensch so denkt

LG


ja, für Dich dann bestimmt, wenn Du in solch einem Unternehmen arbeitest, wenn möglichst viele Leuten so Fertigkram nachfragen.

Aber was Du ansprichst, dass viele Menschen einfach nicht mal mehr in der Lage sind, einfachste Gerichte selbst zu kochen, spielt eine große Rolle, denke ich.

Nur wird es dadurch, dass Fertigprodukte oder Fertiggewürzmischungen, wie die ganzen Maggi und Knorrtütchen, nachgefragt werden, ja auch nicht wirklich besser mit den Kochkünsten.

Wenn ich an diesen Tütchen vorbeigehe, frage ich mich wirklich IMMER, wer bspw. Tütchen für Senfeier, für Currywurst oder für Spaghetti Napoli kauft?
Die finde ich ja wirklich überaus albern.
Genauso wie Pfannkuchenteig aus der Plasteflasche.
Oder bereits geschälte Kartoffeln im Glas.

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24. Februar 2013 um 15:41
In Antwort auf an0N_1233898099z


ja, für Dich dann bestimmt, wenn Du in solch einem Unternehmen arbeitest, wenn möglichst viele Leuten so Fertigkram nachfragen.

Aber was Du ansprichst, dass viele Menschen einfach nicht mal mehr in der Lage sind, einfachste Gerichte selbst zu kochen, spielt eine große Rolle, denke ich.

Nur wird es dadurch, dass Fertigprodukte oder Fertiggewürzmischungen, wie die ganzen Maggi und Knorrtütchen, nachgefragt werden, ja auch nicht wirklich besser mit den Kochkünsten.

Wenn ich an diesen Tütchen vorbeigehe, frage ich mich wirklich IMMER, wer bspw. Tütchen für Senfeier, für Currywurst oder für Spaghetti Napoli kauft?
Die finde ich ja wirklich überaus albern.
Genauso wie Pfannkuchenteig aus der Plasteflasche.
Oder bereits geschälte Kartoffeln im Glas.

Für mich ist
es eben super. Die Nachfrage steigt stetig Leider geht etwas Essenskultur verloren.

Es ist natürlich auch eine Frage wie man aufgewachsen ist. Meine Mutter hat meist frisch gekocht und sogar ganz früher Brot selber gebacken. Mit diesen riesigen Brotbackmaschinen, die zu der Zeit jeder hatte

Zwischendurch gab es dann mal etwas Fertiges von Bofrost oder Maggie. Mein Bruder und ich wussten es nie mochten es dann aber nicht. Schlussendlich hat sie nichts Fertiges mehr gekauft. Ich mag Maggie eh nicht. Das Gewürz ist sooo penetrant. Allerdings ist das Problem da, dass sich der Gaumen dran gewöhnt. Nachher mögen Kinder nur noch etwas, was so intensiv schmeckt.

Was ich allerdings bis heute noch ganz gerne esse ist Miracoli Wahrscheinlich werde ich jetzt gesteinigt Allerdings ist da irgendein Zusatzstoff enthalten von dem ich starke Bauchschmerzen kriege.

Eine Freundin von mir arbeitet beim Supermarkt und sie hat sich immer gefragt: Wer kauft denn bitte schön Pfannkuchenteig? Und wer hat das gekauft? Männer über Männer An sich war das sehr amüsant in einer sonst eher trostlosen Mathevorlesung

Die geschälten Kartoffeln im Glas habe ich noch nicht gesehen- Da muss ich Ausschau halten

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24. Februar 2013 um 16:15

Hallo liebe albicilla,
du scheinst eine sehr gewissenhafte junge frau zu sein; - woran und wie weit voraus du denkst...
irgendwie find ich es aber gut, dass du gleich alles "festhältst", also geschriebenermaßen. dann ist das, was einen alles umtreibt einfach schon mal durchgedacht. ich hoffe, du hast nach dem schreiben bisschen luft holen können, weil nicht mehr ein gedanke den anderen jagt....
klasse, dass du es so gut geschafft hast dein leben zu gestalten wie du es richtig genießen kannst und du dich rund rum wohl, versorgt und sicher fühlen kannst!
es klingt alles sehr vorbildlich wie du mit dir, deiner gesundheit und deinen finanziellen möglichkeiten umgehst... du willst gar nicht reich sein aber eben halt abgesichert. weil du es kennst wie es ist jeden euro umdrehen zu müssen... egoistisch ist das deswegen gar nicht, ich versteh dich ganz gut, man will ja nicht nur sich selbst sondern auch sein kind davor bewahren immer nur verzichten zu müssen.
so wie ich dich aber einschätze, wie strukturiert du auf mich wirkst, würde ich meinen das sich dein lebensstandart durch euer kleines überraschungskrümelchen keinesfalls verschlechtern würde. wenn du das kleine herzchen schlagen siehst oder es mal spürst, wenn dich von innen jemand streichelt... dann ändern sich die prioritäten...
also ich seh deine verangenheit eigentlich positiv, du hast zwar unter materiellen entberungen gelitten aber andererseits werte erfahren die wesentlich sind und bleiben...

ich wünsch dir noch einen schönen sonntag, erhol dich und überleg mit deinem partner alles noch mal gründlich durch wie alles mit krümel gehen kann, denn bei finanziellem absturz (was ich bei euch gar nie glaube!) kann auf jeden fall geholfen werden! bei seelischem absturz wäre die hilfe schwieriger...

von herzen gut gemeint
viola

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24. Februar 2013 um 17:28
In Antwort auf viola7253

Hallo liebe albicilla,
du scheinst eine sehr gewissenhafte junge frau zu sein; - woran und wie weit voraus du denkst...
irgendwie find ich es aber gut, dass du gleich alles "festhältst", also geschriebenermaßen. dann ist das, was einen alles umtreibt einfach schon mal durchgedacht. ich hoffe, du hast nach dem schreiben bisschen luft holen können, weil nicht mehr ein gedanke den anderen jagt....
klasse, dass du es so gut geschafft hast dein leben zu gestalten wie du es richtig genießen kannst und du dich rund rum wohl, versorgt und sicher fühlen kannst!
es klingt alles sehr vorbildlich wie du mit dir, deiner gesundheit und deinen finanziellen möglichkeiten umgehst... du willst gar nicht reich sein aber eben halt abgesichert. weil du es kennst wie es ist jeden euro umdrehen zu müssen... egoistisch ist das deswegen gar nicht, ich versteh dich ganz gut, man will ja nicht nur sich selbst sondern auch sein kind davor bewahren immer nur verzichten zu müssen.
so wie ich dich aber einschätze, wie strukturiert du auf mich wirkst, würde ich meinen das sich dein lebensstandart durch euer kleines überraschungskrümelchen keinesfalls verschlechtern würde. wenn du das kleine herzchen schlagen siehst oder es mal spürst, wenn dich von innen jemand streichelt... dann ändern sich die prioritäten...
also ich seh deine verangenheit eigentlich positiv, du hast zwar unter materiellen entberungen gelitten aber andererseits werte erfahren die wesentlich sind und bleiben...

ich wünsch dir noch einen schönen sonntag, erhol dich und überleg mit deinem partner alles noch mal gründlich durch wie alles mit krümel gehen kann, denn bei finanziellem absturz (was ich bei euch gar nie glaube!) kann auf jeden fall geholfen werden! bei seelischem absturz wäre die hilfe schwieriger...

von herzen gut gemeint
viola

Bei finanziellem Absturz
kann auf jeden Fall geholfen werden??
Wie meinst Du das nun genau?

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25. Februar 2013 um 8:02


Kann ich gut verstehen. Ich studiere und zum Teil war ich erst um 20 Uhr zu Hause und hatte für mich alleine einfach keine Lust zu kochen und habe mich ein Jahr von Fertigpizza und solchem Zeug ernährt. Und wenn ich es jetzt nur sehe könnte ich es einfach nicht mehr runter kriegen. Man entwickelt einen richtigen Ekel, auch wenn ich sowas eher ungern schreibe, da sich das schlimm anhört. Inzwischen sind wir zu zweit und dann kocht man einfach einmal am Abend und isst zwei Tage davon Ich liebe es eigentlich auch, aber wenn man so spät abends nach Hause kommt will man nur ins Bett. Ich friere auch sehr viel ein. Allerdings habe ich leider zu wenig Tubberdosen

LG

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25. Februar 2013 um 8:06

Schade,
die ist mir leider einfach zu fettig. Ich mag zwar sonst die 3,5 %, aber Rohmilch ist mir dann leider zu extrem. An sich würde ich gerne direkt beim Bauern kaufen, da man dann weiß wie die Tiere gehalten werden.

LG

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25. Februar 2013 um 13:18
In Antwort auf florina911

Bei finanziellem Absturz
kann auf jeden Fall geholfen werden??
Wie meinst Du das nun genau?

Definition
also, bei finanziellem absturz kannst du dir doch z. b. irgendwoher geld leihen oder du wendest dich an hilfsorganisationen die dich gut beraten und konkret helfen!
bei seelischem absturz kann dir nicht einfach ein zuschuss gegeben werden um dein gebrochenes herz zu heilen, du musst da alleine durch und es begleitet dich dein ganzes leben...
viola

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25. Februar 2013 um 22:40
In Antwort auf viola7253

Definition
also, bei finanziellem absturz kannst du dir doch z. b. irgendwoher geld leihen oder du wendest dich an hilfsorganisationen die dich gut beraten und konkret helfen!
bei seelischem absturz kann dir nicht einfach ein zuschuss gegeben werden um dein gebrochenes herz zu heilen, du musst da alleine durch und es begleitet dich dein ganzes leben...
viola

"Irgendwoher leihen"
Na Du bist lustig! Hier gehts ja nicht drum, dass 200.- Euro für eine wichtige Anschaffung fehlen?!
Ausserdem findet man nicht GANZ SICHER jemanden, der einem mal eben ein hübsches Sümmchen leihen wird.

Und was Hilfsorganisationen angeht:
Es geht in diesem Fall hier ja nicht um die Armutsgrenze, es geht "nur" darum, dass sich die TE nicht großartig einschränken möchte, was ja auch ihr gutes Recht ist.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass an von Organisationen so einfach unterstützt wird wenn man nicht wirklich hilfsbedürftig ist nach ganz offizieller Definition (nicht nach individuellem Empfinden).
Arm bedeutet, wenig Haushaltseinkommen und wenig Erspartes und Menschen wie die TE haben sicherlich etwas auf der hohen Kante und somit hat sich das Thema Zuschuß schon erledigt....

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