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Zeitlicher Ablauf IVF

30. Mai um 18:11

Hi,
kann mir jemand von euch vielleicht kurz erklären, wie der zeitliche Ablauf einer IVF ist? Ab welchem Zyklustag startet man, wann erfolgt die Punktion und wann das Einsetzen der befruchteten Eizellen? Das dauert länger als 1 Zyklus, oder?
Müssen uns gerade überlegen ob wir eine IVF wollen und ich bin nicht sicher, ob das vor dem bereits gebuchten Sommerurlaub überhaupt noch was wird 🙁.

Danke schon mal
Minnie

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31. Mai um 6:41
In Antwort auf minniemaus12345

Hi,
kann mir jemand von euch vielleicht kurz erklären, wie der zeitliche Ablauf einer IVF ist? Ab welchem Zyklustag startet man, wann erfolgt die Punktion und wann das Einsetzen der befruchteten Eizellen? Das dauert länger als 1 Zyklus, oder?
Müssen uns gerade überlegen ob wir eine IVF wollen und ich bin nicht sicher, ob das vor dem bereits gebuchten Sommerurlaub überhaupt noch was wird 🙁.

Danke schon mal 
Minnie

Hej Minnie, 

prinzipiell ist ist der Ablauf sehr variabel und einerseits von deinen Voraussetzungen und andererseits von der Praxis der Kinderwunschklinik abhängig, am besten fragst du also direkt bei deinem behandelnden Arzt nach. 

Ich kann dir halt nur sonst meinen Ablauf schildern. 
Ich hatte ein sogenanntes kurzes Protokoll ( keine Downregulation im vorzyklus), hab am 2. ZT mit den Stimulationsspritzen begonnen, Tag 6 und 9 war Ultraschall, Tag 11 musste ich auslösen und am Tag 13 war Punktion. 
Der Transfer ist dann normalerweise entweder an Tag 3 im 8-zell-Stadium oder an Tag 5 mit einer blastozyste. Bei mir war der bluttest genau 14 Tage nach Transfer, aber in manchen Kliniken findet der wohl deutlich früher statt. 
Was du übrigens auch noch bedenken solltest sind die ganzen Befunde, die vor dem Start alle vorliegen müssen, das kann falls noch etwas fehlt ganz schön dauern. 

Viel glück jedenfalls!

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31. Mai um 9:18

Danke!! 
War die hormonelle Stimulation sehr belastend für dich? War deine IVF erfolgreich? 
Hatte gerade eine IUI (meine erste) mit einer sehr frühen Fehlgeburt und bin völlig unsicher was wir jetzt tun sollen. Noch mal IUI oder direkt IVF .

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31. Mai um 10:32

Uns wurde direkt zur IVF geraten, weil halt die Chancen doch deutlich höher sind als bei IUI, wobei uns klar war, dass pro Versuch die Wahrscheinlichkeit für ein Baby trotzdem nur bei ca 30% liegt. 
Ich war dann auch wahnsinnig überrascht als wir bei Versuch Nummer 1 gleich Erfolg hatten. Bin mittlerweile in der 8. Woche und hab am Mittwoch das erste mal das Herzchen von unserem Zwerg schlagen sehen dürfen. Kann es manchmal immer noch gar nicht fassen! 
Die Stimulation war für mich recht unproblematisch. Das sich selber Spritzen brauchte zwar erstmal ein bisschen Überwindung, aber großartig Nebenwirkungen hatte ich überhaupt keine, wobei bei mir aber halt auch nur 6 Follikel gewachsen sind. Das war erstmal sehr enttäuschend und auch, dass nur 1 blastocyste am Ende übrig war, aber letztlich hat es dann ja trotzdem geklappt. 
 

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31. Mai um 10:45

Hey, das freut mich für dich !!! Ist das deine erstes Kind?
Was war denn eure Diagnose warum ihr bei der IVF gelandet seid?

Hab mir letzten Monat Menogon gespritzt und bin ganz gut damit klargekommen. Hattest du auch Menogon o.ä. zur Stimulation? Welche Dosis?

Bin nervlich gerade einigermaßen am Ende. Nachdem mein Mann und ich 1 Jahr probiert haben ein Kind zu bekommen (haben beide schon welche aber kein gemeinsames) sind wir in der Kinderwunschpraxis gelandet. Seitdem komme ich mir alt vor. Bin jetzt 40 und mein Mann 51. Werte bei mir alle noch super, bei ihm eingeschränktes Spermiogramm. Und in der Praxis tun die so, als wären wir die ältesten „Kunden“ die die je hatten und als wenn das eh nichts mehr werden würde  weil wir zu alt sind. 

Frage mich permanent wie unsere Chancen wirklich stehen und ob die Behandlung überhaupt Sinn macht. Es ist ein riesen Stress für mich, mich für die ganzen Termine in der Praxis unter einem Vorwand von Meetings im Büro abzumelden usw.

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31. Mai um 11:09

Mein Mann und ich sind jeweils 33 Jahre alt und wir hatten es bevor wir uns dazu entschieden haben in die Kinderwunschklinik zu gehen schon über zwei Jahre erfolglos probiert. 
Bei mir hat die Abklärung eigentlich nix ergeben, nur die Spermienmorphologie und die Beweglichkeit bei meinem Mann waren halt leider deutlich reduziert, wobei man uns gesagt hat, dass eine natürliche Schwangerschaft trotzdem nicht ausgeschlossen gewesen wäre. 
Wir hatten dann einfach auch keine Geduld mehr und wollten unsere Chancen erhöhen. Es wäre/ist für uns das erste Kind.

Ich bin selbst Medizinerin (ganz anderer Bereich) und ein ziemlicher Kopfmensch, für mich war es wichtig mir vorab auch ein Bild über die statistischen Chancen zu verschaffen um realistisch an die Sache heran gehen zu können. Das hätte mir hoffentlich geholfen auch ein negatives Ergebnis besser zu verkraften. 
Wir haben uns letztlich zur IVF entschieden mit dem Vorhaben maximal 4 Versuche zu machen mit der Überlegung, dass wir so unsere Möglichkeiten ausnützen und wir uns dann nicht irgendwann fragen müssen, was wäre gewesen wenn...

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31. Mai um 18:04
In Antwort auf sabeth85

Mein Mann und ich sind jeweils 33 Jahre alt und wir hatten es bevor wir uns dazu entschieden haben in die Kinderwunschklinik zu gehen schon über zwei Jahre erfolglos probiert. 
Bei mir hat die Abklärung eigentlich nix ergeben, nur die Spermienmorphologie und die Beweglichkeit bei meinem Mann waren halt leider deutlich reduziert, wobei man uns gesagt hat, dass eine natürliche Schwangerschaft trotzdem nicht ausgeschlossen gewesen wäre. 
Wir hatten dann einfach auch keine Geduld mehr und wollten unsere Chancen erhöhen. Es wäre/ist für uns das erste Kind.

Ich bin selbst Medizinerin (ganz anderer Bereich) und ein ziemlicher Kopfmensch, für mich war es wichtig mir vorab auch ein Bild über die statistischen Chancen zu verschaffen um realistisch an die Sache heran gehen zu können. Das hätte mir hoffentlich geholfen auch ein negatives Ergebnis besser zu verkraften. 
Wir haben uns letztlich zur IVF entschieden mit dem Vorhaben maximal 4 Versuche zu machen mit der Überlegung, dass wir so unsere Möglichkeiten ausnützen und wir uns dann nicht irgendwann fragen müssen, was wäre gewesen wenn...

Bin ebenfalls ein Kopfmensch und weiß noch immer nicht, ob wir überhaupt eine Chance haben, oder ob ich besser direkt anfange, mich damit abzufinden, das es nichts wird. 

Was hat man euch denn dazu gesagt, wie eure Chancen stehen? War die Kiwu-Praxis da optimistisch? Oder waren die selbst überrascht, das es funktioniert hat?

Mir hat die Ärztin die 15% Wahrscheinlichkeit der IUI mit dem Kugelschreiber eingekreist und meinte das bei den 15% auch noch die ganzen jüngeren Paare dabei wären und unsere Chance damit unter 15% liegen würde. 

Haben uns aber trotzdem angeraten eine IUI auszuprobieren. Manchmal denke ich es geht denen ausschließlich ums Geld. 

Was für eine Fachrichtung machst du denn? 

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1. Juni um 15:46

Keine Chance besteht ja kaum einmal, aber natürlich ist abhängig vom Alter die Chance geringer, wobei da trotzdem noch ganz viele andere Faktoren eine Rolle spielen. 
Bei uns war man prinzipiell recht zuversichtlich, wobei diese Zuversicht durch die Tatsache, dass ich nur so wenige Follikel produziert habe obwohl vorher alles unauffällig aussah, ein bisschen gemindert wurde. 

Dass für die Kinderwunschkliniken das ganze auch einfach ein gutes Geschäft ist, daran hab ich nie gezweifelt. Man kann halt durchaus auch mal unterschiedliche Meinungen einholen und sich’s dann überlegen. 
Wohnst du irgendwo in einer größeren Stadt, wo es auch mehrere Anbieter gibt? 

Ich bin am Ende meiner Assistentenzzeit für Innere Medizin, wobei mein Schwerpunkt im Bereich Notfallmedizin liegt. Was machst du beruflich? 
Und wie alt sind deine Kinder? War das schwanger werden damals unproblematisch? 

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2. Juni um 15:10

Hi,
ja, wohnen in einer größeren Stadt und es gibt mehrere Anbieter. Wenn man sich da die Erfahrungsberichte im Internet anschaut ist das aber eher die Wahl zwischen Pest und Cholera als eine echte Auswahl.

Bin Managerin in der IT, an sich ein Job in dem man ganz gut schwanger werden kann. Nur das stundenlange Sitzen wurde im Laufe der Schwangerschaft damals irgendwann ätzend. Mein Sohn ist 8 und damals war alles völlig unproblematisch. Schwanger werden, Schwangerschaft und auch die Geburt. Genauso bei meinem Mann und seinen Kindern. Deshalb hab ich nie damit gerechnet das das jetzt so ein Drama werden könnte.

Ärztin in der Inneren ist aber nicht ohne in der Schwangerschaft, oder? Musste mich nicht ein einziges Mal übergeben in der Schwangerschaft, dafür war ich praktisch die ganze Schwangerschaft über total geruchsempfindlich. Da hat von jetzt auf gleich mein Kreislauf gesponnen und mir wurde schlecht. Fleisch konnte ich die ganze Zeit über überhaupt nicht sehen, obwohl ich keine Vegetarierin bin.

Bekommt man als Ärztin da direkt ein Arbeitsverbot? Kannst du noch problemlos arbeiten?
Wie ging es deinem Mann denn mit der ganzen IVF Prozedur? Hat ihm das gar nichts gemacht?
Und wie hast du die ganzen Arzttermine in deinem Arbeitsalltag untergebracht? Hat das problemlos funktioniert? Wie oft hattest du denn Kontakt zu deinem Arzt in der Kinderwunschpraxis?

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2. Juni um 20:28

Ein BV wie in Deutschland gibt es bei uns in Österreich nicht, aber sobald ich die Schwangerschaft melde darf ich einige Dinge trotzdem nicht mehr, werd dann zu. Beispiel keine Nachtdienste mehr machen und darf nur mehr in gewissen sichereren Bereichen eingesetzt werden. 
Jetzt bin ich erstmal zwei Wochen im Urlaub und dann werd ich je nach dem wie es mir dann geht entschieden wann ich die Meldung machen will. Die letzten zwei Wochen hab ich teilweise leider sehr mit Übelkeit und auch brechen z kämpfen gehabt und wenn das nicht besser wird, werd ich wirklich fürs erste nur eingeschränkt arbeiten können. 

Was die Integration der Termine für die ivf in den Arbeitsalltag anbelangt, hab ich echt Glück gehabt. Einzelne Termine konnte ich auf Tage nach einem 25std-Dienst legen (da komm ich normalerweise spätestens halbzehn heim), teilweise ging es auch am Nachmittag (Klinik hat bis vier auf, was sich nach einem normalen Arbeitstag knapp ausgeht) und für den Transfer hab ich mir einfach frei genommen. Während dem ganzen Zyklus waren es inklusive blutabnahme auch nur fünf Termine. 

Mein Mann ist übrigens zum Glück einer der entspanntesten und zuversichtlichsten Menschen, die ich kenne, wobei er trotzdem immer sehr realistisch an alles ran geht. Insgesamt war er der perfekte Unterstützer. 

Was als ist denn bei dir eigentlich schon alles abgeklärt worden? Hast du zum Beispiel schon mal dein amh messen lassen? Und wie schlecht ist das spermiogramm von deinem Mann? 

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3. Juni um 8:16

Ja, wurde alles gecheckt. Mein AMH liegt bei 4,38 und das spermiogramm von meinem Mann ist eingeschränkt. Zu wenig schnelle und zu wenig gut geformte Spermien.

Für uns ist das ein riesen Stress mit den Terminen in der Kinderwunschpraxis. Uns gehen langsam die Notlügen aus.

Hast du die Übelkeit den ganzen Tag? Lässt sich das bei der Arbeit verheimlichen?

Wie war das denn mit der Punktion bei dir? Hatte noch nie eine Vollnarkose. War das irgendwie schmerzhaft? Dauert der Eingriff lange?

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3. Juni um 12:05

Dein AMH ist jedenfalls mehr als doppelt so hoch als meiner und bei uns hat’s trotzdem auch geklappt.

Den ganzen Tag ist mir glücklicherweise nicht schlecht, aber es kommt und geht halt. Ein paar Leute wissen in der Arbeit dadurch auch schon Bescheid. Entscheidend ist aber dann die Meldung bei meinem Chef und der Personalabteilung. 

Die Punktion fand ich überhaupt nicht schlimm. Hab weder auf die kurznarkose Probleme gehabt, noch hab ich danach Schmerzen gehabt, war nur so ein minimales Ziehen. 

Bei einem klassischen Bürojob ist das mit den Terminen bestimmt wirklich schwieriger. Ich muss zwar an sich recht viel arbeiten, bin aber durch Ausgleichstage und so aber bis zu einem gewissen Grad sehr flexibel...

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3. Juni um 14:31

Konnte man bei dir die IVF weitgehend im Voraus planen?
Bei mir war das alles immer auf Zuruf. Alles was geplant war, war ein Termin fürs Blutabnehmen. Alles andere hat sich dann dynamisch entwickelt. Bin sogar einen Tag früher von einer Geschäftsreise zurück, um spontan einen Ultraschall machen zu lassen.

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3. Juni um 21:13

Der Start war halt von meinem Zyklusbeginn abhängig ( Länge hat zuletzt immer leicht geschwankt), der erste Schall hätte dann zum Beispiel eigentlich ZT 6 stattfinden sollen, aber da hatte ich Dienst und so ist man eben auf mich eingegangen und hat den Termin um einen Tag verschoben. Hatte auch nur zwei Ultraschalluntersuchungen, wobei mir schon bei der ersten der vermutliche Punktionstag genannt wurde, der dann an Tag 9 bestätigt wurde. Die Punktion war am Mittwoch nach Ostern und ich war das ganze Wochenende vorher krank (heftige Erkältung), am Dienstag hätte ich eh fix noch nicht arbeiten können und so hab ich dann einfach die Gunst der Stunde genutzt und mich auch für Mittwoch gleich krankschreiben lassen. Aus einem anderen Thread weiß ich übrigens, dass sich viele Frauen auch so um die Punktion herum krankschreiben lassen. 
Transfer war dann am Montag drauf (Das war auch voraussehbar sobald wir den Punktionstermin hatten.) und da hatte ich zufälligerweise vorab schon einen Ausgleichstag eingetragen, den ich aber sonst relativ problemlos auch hätte verschie können. 

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4. Juni um 9:02

Bei mir war nur die erste Blutabnahme fix, der Rest hat sich dann immer auf Zuruf ergeben. Das ist ganz schön blöd mit meinen Terminen im Büro zu vereinbaren.

Wie geht’s dir denn inzwischen?

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