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Zählen arzttermine zur arbeitszeit?

22. Juni 2010 um 17:57 Letzte Antwort: 25. Juni 2010 um 16:16

Hallo!
Am Montag bin ich aufgrund eines Problems ohne Termin zum Gyn gegangen und bin dadurch 1 Stunde zu Spät zur Arbeit gekommen! Habe mir auch extra eine bescheinigung des Arztbesuches geben lassen, nun will mir mein AG die Zeit aber nicht gutschreiben! Im Mutterschutzgesetzt heißt es ja das der Arbeitgeber verpflichtet ist einen für die Vorsorgeuntersuchungen freizustellen, wie sieht das mit Terminen außer der Reihe aus? Bei den VU hab ich es immer pünktlich geschafft weil ich den frühsten Termin hatte, aber ohne termin dauerts halt länger! Habe halt auch blöde Arbeiszeiten: 9:30h-18:00Uhr je eine halbe Stunde Zugfahrt!
Wie ist das bei euch?
Und dann hab ich noch eine Frage: kann ich mit Minusstunden in den Mutterschutz gehen? Oder ist das unhöfflich oder hat irgendwelche konsequenten für mich?
Lg, Honeybee 13 2

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25. Juni 2010 um 9:46

Aber...
... bedeutet denn dann freistellen = zu Arbeitszeit zählend?

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25. Juni 2010 um 13:23

Ähnliche Frage
Ich versuche meine Termine mit dem FA immer so zu legen das sie möglichst nicht in die Arbeitszeit fallen jedoch lässt es sich meist nicht ändern da die Öffnungszeiten meines FA sich fast genau mit meinen Arbeitszeiten decken.
Ich muss mir immer dafür frei nehmen und Überstunden anheufen damit ich diese dann für die Termine nutzen kann.

Ist das bei euch auch so das euer Chef da sehr uneinsichtig ist? Das ihr ja euer bestes Versucht aber es nunmal nicht immer klappt?

LG Sasas

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25. Juni 2010 um 13:35


ich kenn das auch nur so ,das ich zwar versuche außerhalb meiner arbeitszeiten einen termin zu bekommen ,aber bei 42 std/woche klappt das selten ..........wenn ich meine ersten beiden SS nehme ,in der 3. war ich ja nur 20 arbeiten ,da war ich immer außerhalb meiner arbeitsz. beim arzt ...........

hab das mutterschutzgesetz auch so verstanden ,das man in der zeit sowohl freigestellt ,als auch bezahlt bekommt ,also nicht nachholen muss .........

so hat es mir mein arbeitgeber auch gesagt

und gerade termine die kurzfristig wegen nem notfall oder sonstigen genommen werden falen doch darunter ,nicht nur vorsorge ...........

wie gut das ich da immer väterlich umsorgt wurde von meinem chef ,in allen 3 schwangerschaften

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25. Juni 2010 um 14:25

Ja, tun sie
Und zwar alle, die mit der Schwangerschaft zu tun haben (ich muss z.B. noch zusätzlich öfter zum Hausarzt, weil ich eine Schilddrüsenunterfunktion hab, die wegen der Schwangerschaft öfter kontrolliert werden muss). Beim Arzt eine Bescheinigung über die Aufenthaltszeit dort holen und die beim Arbeitgeber abgeben. Die Zeit, die man beim Arzt war, muss einem der Arbeitgeber dann gutschreiben.

Heißt:
Wenn du z.B. 8 Stunden am Tag arbeiten musst, aber schon nach 6 Stunden gehst, weil du dann einen Arzttermin hast, der z.B. 1 Stunde dauert, dann hast du an dem Tag 7 Stunden gearbeitet.

Bist du statt der 1 Stunde allerdings 2,5 Stunden beim Arzt, hast du insgesamt 8 Stunden gearbeitet, obwohl rechnerisch 8,5 Stunden rauskommen. Überstunden mit Arztbesuchen machen funktioniert nicht.

Bei uns nimmt man die Minusstunden normalerweise mit in den Mutterschutz und muss die dann, wenn man wiederkommt, weiter abarbeiten. In manchen Fällen, werden die bei uns aber auch mit dem noch vorhandenen Urlaub verrechnet (ist bei mir z.B. der Fall, habe aber auch noch Unmengen Urlaub übrig...). Wie das gesetzlich geregelt ist, weiß ich leider nicht.

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25. Juni 2010 um 16:16

Alle Untersuchungen die die gesetzliche Krankenkasse bezahlt
Hallo,

damit sind alle Untersuchungen gemeint, die die gesetzliche Krankenkasse bezahlt. Natürlich auch Untersuchungen außer der Reihe, wenn sie schwangerschaftsbedingt sind. Wenn zum Beispiel Probleme auftreten (Schmerzen, Blutungen, aber auch Zipperlein, oder zusätzliche Untersuchungen Fruchtwasser, Feindiagnostik, zusätzliche CTGs).

Ich hatte in meiner ersten Schwangerschaft durchgehend aus medizinischen Gründen alle 2 Wochen einen Termin und alle Ausfallzeiten wurden mir gutgeschrieben.

Gruß
Wasa

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