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Wunschkind abgetrieben..

13. November 2013 um 22:56

Hallo! Bin neu hier.... muss erst rausfinden wie das hier alles so läuft. hier meine geschichte...
ich wollte eigentlich nie kinder... doch mein freund wollte unbedingt welche.. es hat einfach gepasst und wir wünschten uns ein baby... doch es wollte nicht funktionieren... nach 2 jahren dann die ernüchterung... es wird wohl auf natürlichen weg nicht funktionieren... wir waren schon im kiwu institut... und hatten einen termin vereinbart... doch den brauchten wir nicht.. ich war schwanger... wir freuten uns riesig.. doch von anfang an hatte ich ein schlechtes gefühl.. ich hatte soo angst vor den untersuchungen dass etwas nicht stimmt... lange habe ich es geheim gehalten.. doch 3 monate waren um.. alles schien zu passen.. ich entspannte mich.. dann die untersuchung die alles veränderte... wir wollten eigentlich nur das geschlecht wissen.. doch wir erfuhren dass unsere kleine jana spina bifida hatte... wir entschieden uns für eine abtreibund.. sie kam am 23.6. auf die welt.... meine kleine war so perfekt.. so schien es zumindest.. wir gingen durch die hölle.. am 2.11 wäre der geburtstermin gewesen... es tut einfach weh....... ich weiss nicht was ich machen soll.. ich weine jeden tag... ich vermisse sie... jetzt denke ich dass es die falsche entscheidung war... Jana fehlt mir so... ich dachte vielleicht hilft es mir wenn ich mich hier im forum austauschen kann oder ich weiss nicht was.... mal sehen.. was soll ich machen....

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14. November 2013 um 6:14

Vielleicht ist
das Forum
http://www.nachabtreibung.de/forum
auch hilfreich, hier ist das Risiko von Grundsatzdiskusionen hoch. Ich habe leider keinen guten Rat, nur einen schlechten, falls du wieder schwanger werden solltest, verzichte darauf, dein Kind zu einem Zeitpunkt untersuchen zu lassen, zu dem die einzige "Therapie" Abtreibung ist.

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14. November 2013 um 6:54
In Antwort auf jillie_12165270

Vielleicht ist
das Forum
http://www.nachabtreibung.de/forum
auch hilfreich, hier ist das Risiko von Grundsatzdiskusionen hoch. Ich habe leider keinen guten Rat, nur einen schlechten, falls du wieder schwanger werden solltest, verzichte darauf, dein Kind zu einem Zeitpunkt untersuchen zu lassen, zu dem die einzige "Therapie" Abtreibung ist.

Danke
hmmm vom kopf her war es eine richtige entscheidung.. nur das herz sieht das anders... eines weiss ich.. das werde ich nie mehr erleben... falls es wieder so weit ist... also ich brauche keine untersuchung mehr weil dieses kind werde ich auf jeden fall bekommen....

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14. November 2013 um 8:48

Wenn's für's Herz nicht stimmt
war die Entscheidung falsch. Wegen Spina Bifida treibt man doch nicht ab. Wer Dir so einen Mist einredet, hat eh nicht alle Tassen im Schrank. Im schlimmsten Fall kann das Kind nicht laufen. Ein erfülltes Leben kann es trotzdem haben. Schon schlimm, dass man wegen sowas einer Mutter die Abtreibung anbietet. Nutzlose Ärzte sind das. Dein Herz heilt jetzt auch keiner von denen. Aber wenigstens weisst Du für Dich selber jetzt, dass Du diesen Weg nicht wieder gehen wirst.

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14. November 2013 um 11:18

Mich würde auch interessieren
warum ihr ein Wunschkind abgetrieben habt? Ein offener Rücken ist an sich ja noch nicht das Ende der Welt. War denn schon die Schwere genau abzusehen?

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14. November 2013 um 11:23

Hoffnung
vielleicht kannst du hier ein bisschen hilfe, trost und hoffnung für dich bekommen!
ich wünsch es dir sehr und denk an dich!!

http://www.rahel-ev.de/standpunkte.html

herzlichst linda

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14. November 2013 um 16:23
In Antwort auf tarantara

Mich würde auch interessieren
warum ihr ein Wunschkind abgetrieben habt? Ein offener Rücken ist an sich ja noch nicht das Ende der Welt. War denn schon die Schwere genau abzusehen?

...
also lumbosacralem Meningomyelocele von L5 abwärts... linkes hinterhorn/Seitenventrikel grenzwertig erweitert, rechts wiegenkufenfuss... das war der Befundbericht... leider habe ich mir damals zu wenig zeit gelassen mit der entscheidung.. ich wollte einfach nicht noch einige tage mein baby im bauch spüren aber mit dem gedanken leben, dass ein abbruch gemacht wird... wir haben uns sehr wohl gedanken gemacht

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14. November 2013 um 16:24

...
also lumbosacralem Meningomyelocele von L5 abwärts... linkes hinterhorn/Seitenventrikel grenzwertig erweitert, rechts wiegenkufenfuss... das war der Befundbericht... leider habe ich mir damals zu wenig zeit gelassen mit der entscheidung.. ich wollte einfach nicht noch einige tage mein baby im bauch spüren aber mit dem gedanken leben, dass ein abbruch gemacht wird... wir haben uns sehr wohl gedanken gemacht

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14. November 2013 um 16:28
In Antwort auf esmi_12120735

Wenn's für's Herz nicht stimmt
war die Entscheidung falsch. Wegen Spina Bifida treibt man doch nicht ab. Wer Dir so einen Mist einredet, hat eh nicht alle Tassen im Schrank. Im schlimmsten Fall kann das Kind nicht laufen. Ein erfülltes Leben kann es trotzdem haben. Schon schlimm, dass man wegen sowas einer Mutter die Abtreibung anbietet. Nutzlose Ärzte sind das. Dein Herz heilt jetzt auch keiner von denen. Aber wenigstens weisst Du für Dich selber jetzt, dass Du diesen Weg nicht wieder gehen wirst.

...
ich war in dieser Situation damals sowas von überfordert! Wirklich! Es war ein Albtraum! Das kann sich niemand vorstellen... du hast gesagt im schlimmsten fall kann das kind nicht laufen... jana hat fleissigst gestrampelt in meinem bauch.. auf wen wenn nicht auf ärzte soll man sich verlassen... ich weiss es nicht.... war es richtig war es falsch? sie würde jetzt schon bei uns sein....

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14. November 2013 um 17:15
In Antwort auf erma_12673388

...
ich war in dieser Situation damals sowas von überfordert! Wirklich! Es war ein Albtraum! Das kann sich niemand vorstellen... du hast gesagt im schlimmsten fall kann das kind nicht laufen... jana hat fleissigst gestrampelt in meinem bauch.. auf wen wenn nicht auf ärzte soll man sich verlassen... ich weiss es nicht.... war es richtig war es falsch? sie würde jetzt schon bei uns sein....

Ärzte
treffen indirekt durch Art der Darstellung der Behandlungsmöglichkeiten eine Vorentscheidung für den Patienten. Das wäre an sich kein Problem, denn sie haben ja mehr Ahnung. Schwierig ist es aber, wenn das Werteschema an dem sie sich orientieren von dem des Patienten unterscheidet. Dann treffen sie eine Vorentscheidung entgegen den Patientenwünschen. Das sollten die Ärtze natürlich nicht, aber praktisch tun es viele, vielleicht sogar vielfach unbewusst.

Oder knapper formuliert, wenn der Artz in deinem ungeborenen Kind keinen Menschen sah, sondern nur eine Vorstufe, dann wird er wenig um das Überleben des Kindes bemüht sein. Genauso, wenn er meint, dass ein Leben mit Leiden schlimmer ist als kein Leben.


Dieses Problem gibts natürlich auch in anderen medizinischen Bereichen, z.b. der Arzt denkt an die Organe des Patienten, der sowieso schon so gut wie tot ist, der Angehörige ist aus Prinzip gegen Stecker ziehen.


Im Normalfall ist das kein Problem, denn normalerweise sind die Hauptziele des Arztes identisch mit denen des Patienten (Patient soll gesund werden/weniger Leiden), aber in ein paar Konstellationen kanns halt Unterschiede geben.

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15. November 2013 um 8:42
In Antwort auf erma_12673388

...
ich war in dieser Situation damals sowas von überfordert! Wirklich! Es war ein Albtraum! Das kann sich niemand vorstellen... du hast gesagt im schlimmsten fall kann das kind nicht laufen... jana hat fleissigst gestrampelt in meinem bauch.. auf wen wenn nicht auf ärzte soll man sich verlassen... ich weiss es nicht.... war es richtig war es falsch? sie würde jetzt schon bei uns sein....

Worauf sich verlassen?
Auf Dein Herz. Ein Kind kann ohne funktionierende Beine gar nicht strampeln. Ich kann total nachvollziehen, dass Du Dir jetzt Vorwürfe machst und ich bin total sauer auf jeden, der Dich in die falsche Richtung getrieben hat. Zweifaches Leid, das nicht hätte sein müssen. Ich wollte, Du wärst vorher ins Forum gekommen. Hier hätten Dir viele Mut gemacht.

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15. November 2013 um 11:09

Hey,
ich selbst bin mit meinem Wunskind in der 21ssw. Ich habe damals extra von meinem Frauenarzt eine Überweisung ins Krankenhaus zu einer sehr kompetenten Ärtzin bekommen, da ich sehr grosse Angst vor einem offenen Rücken hatte.

Mein Bruder leidet an dieser Krankheit die eigentlich fast immer mit einem Wasserkopf "Hydrocephalus" einhergeht. Bei meinem Bruder ist die Krankheit sehr ausgeprägt, sprich er ist zu 100 % Schwerbehindert. Meine Eltern wussten damals nichts von der Krankheit. Man hat es vor genau 31 Jahren wohl noch nicht erkannt!

Für mich war klar, ich werde ein Kind mit offenen Rücken nicht bekommen. Ich habe viel zu viel schreckliches erlebt, denn mit einer OP ist sowas lang nicht getan. Und "einfach" ist wirklich anders!

Ich habe lang mit der Ärztin gesprochen und sie sagte mir, wegen einem kleinen Loch im Rücken wird kein Kind abgetrieben. Es müsste schon schwerwiegend sein.

Bei mir war glücklicherweise alles in Ordnung aber viele Fragen hatten wir trotzdem. Unter anderem, ob das Kind trotz offenen Rücken und Lähmung ab Brust (wie bei meinem Bruder), strampeln könnte! ? Und ja, es kann! Es sind Zuckungen und Reflexartige Bewegungen die man dann spürt. Vielleicht hast du dieses eventuell als Tritte wahrgenommen!?

Ich kann dich verstehen. Der Schritt zur Abtreibung ist bestimmt nicht einfach gewesen aber die Ärtze hätten das nie getan wenn die Chanche auf ein "normales" Leben bestanden hätte.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe meinen Bruder über alles, er ist für uns nicht behindert sondern einfach unser Bruder. Aber es gab auch Zeiten da mussten wir, am meisten meine Eltern, um das Leben für ihn bangen. Und auch heute ist es so wenn er nur etwas Kopfweh hat oder erkältet ist merkt man wie aufgeregt und niedergeschlagen meine Eltern sind. Man lebt ständig in Angst.

Die Entscheidung mit einem behinderten Kind leben zu können trifft jeder für sich. Jeder der sich dafür entscheidet verdient meinen grössten Respekt.

Aber ich kann es auch deine Entscheidung sehr gut nachvollziehen.

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15. November 2013 um 15:09
In Antwort auf esmi_12120735

Worauf sich verlassen?
Auf Dein Herz. Ein Kind kann ohne funktionierende Beine gar nicht strampeln. Ich kann total nachvollziehen, dass Du Dir jetzt Vorwürfe machst und ich bin total sauer auf jeden, der Dich in die falsche Richtung getrieben hat. Zweifaches Leid, das nicht hätte sein müssen. Ich wollte, Du wärst vorher ins Forum gekommen. Hier hätten Dir viele Mut gemacht.

Stimmt!!!Empfinde Ich auch so.....
Jetzt bringt es nichts mehr Dich zu quälen!
Versuch Dir nun zu sagen,Ihr habt so entschieden,Ihr hattet Eure Gründe und es ist für Euch nun gut so wie es ist!

Ich bin immer sehr skeptisch bei Aussagen von Ärzten!
Habe selbst bei 2 Personen Fehlaussagen von Ärzten mitbekommen.
Bei der einen nach Nackenfaltemessung-angeblich Kind in jedem Fall Trisometrie21!
Frau hat viel geweint,hat sich dennoch für Kind entschieden-Kind war/ist kerngesund!
Beim 2.Fall hieß es auch wohl offener Rücken-dafür entschieden-komplett gesundes Baby!

Entscheide Dich im weiteren Leben mehr nach Deinem Herzen!
Wünsche Dir viel Kraft und alles Gute!
Lg Sandra

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15. November 2013 um 15:11

Ja...geb Dir absolut Recht!!!
T21 Kinder werden zwar in der Regel nicht so alt wie "gesunde"Menschen,können aber ein normales Leben führen und haben viel Spass in Ihrem Leben!

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15. November 2013 um 17:47

Stimmt nicht ganz
Die frau, die überlegt hat, abzutreiben, weil die Hand fehlgebildet war, hat sich gegen eine Abtreibung entschieden

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15. November 2013 um 19:06
In Antwort auf zitronenbaum2

Hey,
ich selbst bin mit meinem Wunskind in der 21ssw. Ich habe damals extra von meinem Frauenarzt eine Überweisung ins Krankenhaus zu einer sehr kompetenten Ärtzin bekommen, da ich sehr grosse Angst vor einem offenen Rücken hatte.

Mein Bruder leidet an dieser Krankheit die eigentlich fast immer mit einem Wasserkopf "Hydrocephalus" einhergeht. Bei meinem Bruder ist die Krankheit sehr ausgeprägt, sprich er ist zu 100 % Schwerbehindert. Meine Eltern wussten damals nichts von der Krankheit. Man hat es vor genau 31 Jahren wohl noch nicht erkannt!

Für mich war klar, ich werde ein Kind mit offenen Rücken nicht bekommen. Ich habe viel zu viel schreckliches erlebt, denn mit einer OP ist sowas lang nicht getan. Und "einfach" ist wirklich anders!

Ich habe lang mit der Ärztin gesprochen und sie sagte mir, wegen einem kleinen Loch im Rücken wird kein Kind abgetrieben. Es müsste schon schwerwiegend sein.

Bei mir war glücklicherweise alles in Ordnung aber viele Fragen hatten wir trotzdem. Unter anderem, ob das Kind trotz offenen Rücken und Lähmung ab Brust (wie bei meinem Bruder), strampeln könnte! ? Und ja, es kann! Es sind Zuckungen und Reflexartige Bewegungen die man dann spürt. Vielleicht hast du dieses eventuell als Tritte wahrgenommen!?

Ich kann dich verstehen. Der Schritt zur Abtreibung ist bestimmt nicht einfach gewesen aber die Ärtze hätten das nie getan wenn die Chanche auf ein "normales" Leben bestanden hätte.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe meinen Bruder über alles, er ist für uns nicht behindert sondern einfach unser Bruder. Aber es gab auch Zeiten da mussten wir, am meisten meine Eltern, um das Leben für ihn bangen. Und auch heute ist es so wenn er nur etwas Kopfweh hat oder erkältet ist merkt man wie aufgeregt und niedergeschlagen meine Eltern sind. Man lebt ständig in Angst.

Die Entscheidung mit einem behinderten Kind leben zu können trifft jeder für sich. Jeder der sich dafür entscheidet verdient meinen grössten Respekt.

Aber ich kann es auch deine Entscheidung sehr gut nachvollziehen.

"Wegen einem kleinen Loch im Rücken wird nicht abgetrieben"
Ich mag die Frau! Auch wenn ein Wasserkopf zum offenen Rücken hinzukommen kann, ist ein offener Rücken kein Wasserkopf und deshalb auch kein Grund, ein Kind abzutreiben.

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16. November 2013 um 9:16
In Antwort auf zitronenbaum2

Hey,
ich selbst bin mit meinem Wunskind in der 21ssw. Ich habe damals extra von meinem Frauenarzt eine Überweisung ins Krankenhaus zu einer sehr kompetenten Ärtzin bekommen, da ich sehr grosse Angst vor einem offenen Rücken hatte.

Mein Bruder leidet an dieser Krankheit die eigentlich fast immer mit einem Wasserkopf "Hydrocephalus" einhergeht. Bei meinem Bruder ist die Krankheit sehr ausgeprägt, sprich er ist zu 100 % Schwerbehindert. Meine Eltern wussten damals nichts von der Krankheit. Man hat es vor genau 31 Jahren wohl noch nicht erkannt!

Für mich war klar, ich werde ein Kind mit offenen Rücken nicht bekommen. Ich habe viel zu viel schreckliches erlebt, denn mit einer OP ist sowas lang nicht getan. Und "einfach" ist wirklich anders!

Ich habe lang mit der Ärztin gesprochen und sie sagte mir, wegen einem kleinen Loch im Rücken wird kein Kind abgetrieben. Es müsste schon schwerwiegend sein.

Bei mir war glücklicherweise alles in Ordnung aber viele Fragen hatten wir trotzdem. Unter anderem, ob das Kind trotz offenen Rücken und Lähmung ab Brust (wie bei meinem Bruder), strampeln könnte! ? Und ja, es kann! Es sind Zuckungen und Reflexartige Bewegungen die man dann spürt. Vielleicht hast du dieses eventuell als Tritte wahrgenommen!?

Ich kann dich verstehen. Der Schritt zur Abtreibung ist bestimmt nicht einfach gewesen aber die Ärtze hätten das nie getan wenn die Chanche auf ein "normales" Leben bestanden hätte.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe meinen Bruder über alles, er ist für uns nicht behindert sondern einfach unser Bruder. Aber es gab auch Zeiten da mussten wir, am meisten meine Eltern, um das Leben für ihn bangen. Und auch heute ist es so wenn er nur etwas Kopfweh hat oder erkältet ist merkt man wie aufgeregt und niedergeschlagen meine Eltern sind. Man lebt ständig in Angst.

Die Entscheidung mit einem behinderten Kind leben zu können trifft jeder für sich. Jeder der sich dafür entscheidet verdient meinen grössten Respekt.

Aber ich kann es auch deine Entscheidung sehr gut nachvollziehen.

Danke
Das ist einer der wenigen antworten die mir helfen mich trösten... soetwas habe ich eigentlich hier erhofft,. Nicht noch weitere Vorwürfe. Es ist sowieso schon gelaufen.. ich kann nichts mehr rückgängig machen... ich weiss nicht ob man in dem fall sich selbst nicht lieber an die 2 stelle stellt und nicht egoistisch handelt und das kind behaltet.. was auch immer ist... i weiss nur wenn ich die Wahl hätte ob so leben oder sterben.. würde ich mich fürs sterben entscheiden. Danke für deine lieben worte...

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18. November 2013 um 19:17
In Antwort auf erma_12673388

Danke
Das ist einer der wenigen antworten die mir helfen mich trösten... soetwas habe ich eigentlich hier erhofft,. Nicht noch weitere Vorwürfe. Es ist sowieso schon gelaufen.. ich kann nichts mehr rückgängig machen... ich weiss nicht ob man in dem fall sich selbst nicht lieber an die 2 stelle stellt und nicht egoistisch handelt und das kind behaltet.. was auch immer ist... i weiss nur wenn ich die Wahl hätte ob so leben oder sterben.. würde ich mich fürs sterben entscheiden. Danke für deine lieben worte...

Dich nun noch selbst zu quälen....
bringt Dich nicht weiter!

Ihr habt so entschieden und hattet Eure Gründe!
Versuch halt etwas aus diesem "Fehler" mit zu nehmen und entscheide Dich in allen Lebensbereichen mehr nach Deinem Herzen!

Wünsche Dir alles erdenklich Gute!
Lg

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21. November 2013 um 21:16

Hallo
Auch wenn die letzten Beiträge schon etwas her sind, möchte ich dir auch ein paar Worte dazu schreiben...
Ich selbst habe auch einen Bruder, der mit einem offenen Rücken geboren worden ist, das war im Jahre 1982... Ich denke ebenfalls, dass es damals einfach nicht richtig erkannt worden ist. Im Gegensatz zu dem Bruder von Zitronenbaum ist mein Bruder ca. 4 Wochen nach der Geburt verstorben. Ich selbst bin 1984 geboren worden, sodass ich ihn nie habe kennenlernen dürfen. Ich weiß aber aus erzählungen, dass mein Bruder sich die ganzen 4 Wochen über nur gequält hat. Ja es war schwieirg für meine Eltern ihn gehen zu lassen, aber für meinen Bruder war es wohl das beste.
Nun bin ich selber schwanger und aufgrund dieser Geschichte habe ich sofort erhöhte Folsäure bekommen. Ich kann dich für deine Entscheidung nur bewundern, ich weiß nicht ob ich das selbst hätte durchstehen können...

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft mit deiner Entscheidung und hoffe für dich, dass früher oder später ein weiteres Wunschkind das Lich der Welt erblickt.
LG Arya

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26. Dezember 2013 um 20:54


Was eine wundervolle Geschichte, liebe Jessy!

Ich freue mich so sehr mit Dir, dass es Deiner Kleinen so gut geht und Dir natürlich auch.

Du musst durch die Hölle gegangen sein.
Außerordentlich bemerkenswert sowas in so einem jungen Alter zu handeln.

Ich wünsche Euch das Allerbeste.

Und der TE, es tut mir unendlich leid dass es für Euch so gekommen ist
Viel Kraft für die Zukunft!

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27. Dezember 2013 um 2:11

Sie ist bildhübsch
Und sie hat eine Behinderung. Sie ist nicht krank.

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