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Wunschkaiserschnitt oder doch lieber Spontangeburt

17. Mai 2018 um 15:03 Letzte Antwort: 18. Mai 2018 um 10:31

Hey Leute, da bin ich auch mal wieder s:

Vorab soll gesagt sein das man sich Komentare wie "Kaiserschnitt?? Wie kannst du nur?!" sparen kann. Ich kenne die ganzen Vor- und Nachteile und hierbei geht es lediglich um meine Situation die mich nicht zur Ruhe kommen lässt ._.

Nun mein Problem: am 11.12.17 habe ich nach einer fehlgeschlagenen Einleitung zwecks einer frustranen Geburt mit primärer Wehenschwäche meine Tochter durch einen Kaiserschnitt auf die Welt gebracht. Total entkräftet nach 44 Stunden wehen mit langem wehensturm. Mein muttermund hat sich in der Zeit nur um einen halben cm geöffnet und war noch ganz hinten. (Einleitug bei et +8 wegen unaushaltbaren rückenschmerzen). Die Ärzte waren sich auch einig dass die kleine von alleine nicht gekommen wäre und ein ja nötig gewesen wäre. Zum ks hatte ich mich aber entschieden weil ich keine Kraft mehr zum kämpfen hatte. Für mich war diese Geburt wirklich traumatisch und ich habe immer noch daran zu fressen. Auch meine ss war nicht die schönste. Ab glaube der 27ssw musste ich liegen und wäre wegen starke vorzeitigen wehen fast ins lg gebracht worden zumal sich mein gbh stark verkürzt hatte. Dennoch hatten wir es dank vielen Mitteln doch noch bis über den et geschafft.

Nun bin ich wieder schwanger. Et ist wahrscheinlich der 13.12. Ich weiß bis dahin ist es noch lange Und es fließt noch viel wasser den Bach hinab aber für uns war anfangs klar es würde ein wunschks werden da das ganze wegen der Narbe sehr unsicher sei und man da schauen müsse wie weit ich überhaupt gehen kann. Die letzten Wochen musste ich aber auch dauernd an meine 'missglückte' spontangeburt denken und würde es doch irgendwo gerne versuchen habe aber auch auf der anderen Seite eine heidenangst davor. Auch so Kämpfe ich immer noch mit dem Gefühl versagt zu haben und es nicht ' richtig gebacken bekommen zu haben'. Dazu kommt noch dass mein bester Kumpel heute morgen noch Papa geworden ist. Seine Verlobte hatte die letzten 2 Wochen auch öfters mit starken wehen zu kämpfen gehabt die aber nicht den ganzen Tag anhielten sondern meist 3 -4 std bei ihnen waren sie scheinbar bis heute Nacht nicht mumu wirksam. Er hatte erzählt dass sie heute morgen um 6 im kh ankamen, um neun die fruchtblase platzte und ne halbe Std später die kleine auf der Welt war. Seine Verlobte hatte zwar starke Schmerzen aber dennoch ging es recht fix....
nun ja seit der Mitteilung sind jetzt 4 Stunden vergangen und meine Gedanken machen mich ganz kirre, weil ich mich doch Frage ob ich nicht vielleicht mich hätte damals mehr anstrenge können und es bei uns dann auch so geklappt hätte. Zwar weiß ich selbst dass damals nichts mehr ging aber naja. Und irgendwie wünsche ich mir jetzt nur noch mehr eine spontan Geburt nur hätte ich auch die bedenken dass das kleine mit viel Pech auch am 11.12. Kommen könnte und meine FA meinte die wahrscheinlichkeit betrage 50/50 dass ich wieder eine wehenschwäche haben bzw. Bekommen könnte. Und das gibt mir auch zu bedenken.

Sry dass der Text jetzt doch so lang geworden ist. x:
LG Nyx
 

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17. Mai 2018 um 18:50

Also ich würde abwarten und mich "spontan" entscheiden - bis dahin ist es noch knapp ein halbes Jahr und es kann so viel passieren... stell dir mal vor du entscheidest dich für eine Spontangeburt und dann gehts doch nicht, weil irgendwas dazwischen kommt. Schau wie es dir zB in der 32. Woche geht udn entscheide dann...

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17. Mai 2018 um 19:35
In Antwort auf nyx444

Hey Leute, da bin ich auch mal wieder s:

Vorab soll gesagt sein das man sich Komentare wie "Kaiserschnitt?? Wie kannst du nur?!" sparen kann. Ich kenne die ganzen Vor- und Nachteile und hierbei geht es lediglich um meine Situation die mich nicht zur Ruhe kommen lässt ._.

Nun mein Problem: am 11.12.17 habe ich nach einer fehlgeschlagenen Einleitung zwecks einer frustranen Geburt mit primärer Wehenschwäche meine Tochter durch einen Kaiserschnitt auf die Welt gebracht. Total entkräftet nach 44 Stunden wehen mit langem wehensturm. Mein muttermund hat sich in der Zeit nur um einen halben cm geöffnet und war noch ganz hinten. (Einleitug bei et +8 wegen unaushaltbaren rückenschmerzen). Die Ärzte waren sich auch einig dass die kleine von alleine nicht gekommen wäre und ein ja nötig gewesen wäre. Zum ks hatte ich mich aber entschieden weil ich keine Kraft mehr zum kämpfen hatte. Für mich war diese Geburt wirklich traumatisch und ich habe immer noch daran zu fressen. Auch meine ss war nicht die schönste. Ab glaube der 27ssw musste ich liegen und wäre wegen starke vorzeitigen wehen fast ins lg gebracht worden zumal sich mein gbh stark verkürzt hatte. Dennoch hatten wir es dank vielen Mitteln doch noch bis über den et geschafft.

Nun bin ich wieder schwanger. Et ist wahrscheinlich der 13.12. Ich weiß bis dahin ist es noch lange Und es fließt noch viel wasser den Bach hinab aber für uns war anfangs klar es würde ein wunschks werden da das ganze wegen der Narbe sehr unsicher sei und man da schauen müsse wie weit ich überhaupt gehen kann. Die letzten Wochen musste ich aber auch dauernd an meine 'missglückte' spontangeburt denken und würde es doch irgendwo gerne versuchen habe aber auch auf der anderen Seite eine heidenangst davor. Auch so Kämpfe ich immer noch mit dem Gefühl versagt zu haben und es nicht ' richtig gebacken bekommen zu haben'. Dazu kommt noch dass mein bester Kumpel heute morgen noch Papa geworden ist. Seine Verlobte hatte die letzten 2 Wochen auch öfters mit starken wehen zu kämpfen gehabt die aber nicht den ganzen Tag anhielten sondern meist 3 -4 std bei ihnen waren sie scheinbar bis heute Nacht nicht mumu wirksam. Er hatte erzählt dass sie heute morgen um 6 im kh ankamen, um neun die fruchtblase platzte und ne halbe Std später die kleine auf der Welt war. Seine Verlobte hatte zwar starke Schmerzen aber dennoch ging es recht fix....
nun ja seit der Mitteilung sind jetzt 4 Stunden vergangen und meine Gedanken machen mich ganz kirre, weil ich mich doch Frage ob ich nicht vielleicht mich hätte damals mehr anstrenge können und es bei uns dann auch so geklappt hätte. Zwar weiß ich selbst dass damals nichts mehr ging aber naja. Und irgendwie wünsche ich mir jetzt nur noch mehr eine spontan Geburt nur hätte ich auch die bedenken dass das kleine mit viel Pech auch am 11.12. Kommen könnte und meine FA meinte die wahrscheinlichkeit betrage 50/50 dass ich wieder eine wehenschwäche haben bzw. Bekommen könnte. Und das gibt mir auch zu bedenken.

Sry dass der Text jetzt doch so lang geworden ist. x:
LG Nyx
 

Hallo Nyx.

Ich kann Dich verstehen.
Ich bin auch das zweite Mal schwanger. Mein Sohn kam vor 10 Jahren nach drei Tagen starken Wehen und einem Geburtsstillstand, einer nicht wirkenden PDA, ohne Presswehen mit Saugglocke und einem Arzt der auf meinem Bauch drückte und der Ansage, dass wenn ich jetzt nicht "mitdrücke", alles zu spät ist, nicht atmend und blau auf die Welt. Sofort auf die Intensivstation und ich lag da in einer Menge Blut kurz vorm Herzstillstand. 
Ich habe mir damals geschworen, dass ich das nicht nochmal mitmache. Sogar ein paar Termine beim Therapeuten folgten. Und eine große Sitzung im KH, da dort eine Menge schief gelaufen ist und das hätte nicht passieren müssen. Ich hätte beinahe meinen Sohn dadurch verloren und das mot meinem "kurz vor dem Herzstillstand" meinte ich auch so.

Nun ist es Mitte August soweit und ich überlege tatsächlich, ob ich es nicht doch spontan versuche. Aber dann, wenn es nicht klappt, ein Notkaiserschnitt und dann vielleicht noch unter Vollnarkose!? Ich weiß nicht!?! Dann lieber "relativ" stressfrei und ein WKS. Mein Arzt, der auch den KS machen würde, kann es total verstehen und auch meine Hebamme. Denn nach meiner letzten Geburt, hatte ich weit über die Wochenbettblutungen, einen starken Blutverlust und mir ging es sehr schlecht. 
Aber 10 Jahre später, in einem anderem Krankenhaus!?! Ich habe noch bis Mitte Juli Zeit mir Gedanken zu machen, dann ist der Termin zur Vorstellung im KH.
Du hast noch Zeit und wie Du siehst, denkt man da scheinbar bis kurz vorm Ende drüber nach.

Beim KS stört mich vor allem, dass ich danach noch eine Weile im KH bleiben muss und wie es dann wohl danach ist mit den Schmerzen etc. 

Liebe Grüße Stephie 

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17. Mai 2018 um 20:20

Hey,

du hast ja noch einige Zeit vor dir und ich würde dir raten, dich nicht so auf das Thema zu verkrampfen.
Du hast Zeit, entspann und hör auf dein Bauchgefühl. Lass dir auch nichts einreden.
Entschieden wird ja erst so um die 34.-36. Woche. 

Hab mich nach der ersten komplilationslosen Geburt aufgrund einer Darmerkrankung für einen KS mit Vollnarkose entschieden.
Muss sagen, beides war für mich vollkommen in Ordnung.
Hab mich aber drauf eingelassen, und bin nicht der Typ, es muss umbedingt eine normale superschöne Geburt werden.
Wenn der Bauchzwerg so fit wie möglich geboren wird und ich selber auch so gesund wie möglich, die Geburt hinter mir bringen, ist es für mich die perfekteste Geburt.
Ob KS mit oder ohne Vollnarkose oder normale Geburt.


Zu dem Thema: länger im Krankenhaus und Schmerzen.
Also ich war nach 3 Tagen wieder zu Hause nach dem KS. 
Bei der normalen Geburt nach 6.

Ich kenne da andere Schmerzen, und hab ohne Schmerzmittel nichts von der Wunde gemerkt.
Aber das kann gut daran liegen, dass ich anderes gewohnt bin.

LG Jenni 
und alles Gute =)

 

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17. Mai 2018 um 21:04

Hast du eine gute hebamme zufällig? Ich denke, sie könnte dich auf beide Varianten vorbereiten.
Vielleicht kannst du es so sehen. Es ist ein ganz spezielles Baby. Keins ist so besonders wie eures... Und alle Babys kommen auf die Welt, nur jedes auf einen anderen Weg. Auch jetzt wird euer Baby euch seinen Weg zeigen. Du kannst ihm nur mit Vorbereitung auf diverse vorbereiten, wenigstens ich sag mal gedanklich. Sei doch gespannt, wie es diesmal wird. 
 

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18. Mai 2018 um 8:14

Hey ihr lieben
vielen Dank für eure Nachrichten. Also die Schmerzen nach meinem ersten Kaiserschnitt gingen obwohl ich auf das Schmerzmittel das verabreicht wurde nicht wirklich angeschlagen habe (vertrage kein Ibuprofen und Paracetamol nur ganz schlecht und novalgin was bei mir alle Schmerzen tötet durfte ich wegen dem stillen nicht nehmen). Ich durfte auch nach 3 Tagen wieder nachhause, hatte aber eine hundsmieserable Hebamme die mich nur mehr verunsichert hat in meiner neuen Rolle und dem was ich getan habe. Und leider gibt es hier nicht viel Auswahl an hebammen sind glaube nur 2 oder 3 s:

Zum Thema wenn es nicht klappt Kaiserschnitt: bei uns im kh ist es scheinbar so dass man die jungen Dinger (werde in 2 Wochen 22) gerne mal länger warten lässt. Ich wollte sonntags schon den Kaiserschnitt da bei mir nur das stärkste Schmerzmittel ne Stunde gewirkt hat und die das nicht mwhr als einmal wegen dem Kind einem verabreichen und ich nur noch am heulen war vor Schmerzen und ausgelaugt sein.
Geschlafen hatte ich in den 3 Tagen wenn's hochkommt 4-5 std und dazu kam dass die an dem Sonntag nur einen op besetzt hatten im ganzen kh und es schneeunwetter war. Und deshalb konnte ich erst am Montag den ks bekommen. Irgendwie glaube ich aber bis jetzt nicht wirklich dran dass die nur einen op frei hatten aber naja ich war ja nicht in Lebensgefahr :/

Jetzt die Geburt ist ja wieder zur selben Zeit und da kommt halt auch der Gedanke ob ich dann wieder irgendwie einen Tag überstehen muss. Bei meiner zimmergenossin (39) kam der ks am selben Tag wie bei mir kurz nachdem sie sich entschieden hatte und nach 12 Std seit Geburtsbeginn die konnte sich auch nocht erklären warum das bei mir so lief. Bin scheinbar ein unklücksrabe 


Bis auf eine ältere Hebamme die mit immer sagte ich sei selbst schuld an meiner Misere wieso habe ich auch einleiten lassen (wollte nicht glauben was mir die Ärzte zum Thema einleiten gesagt haben)  und das eine Geburt nunmal wehtun würde und was ich mir denn vorstelle, dann hätte ich kein Kind bekommen/empfangen sollen - waren eigentlich alle recht nett auch das Personal auf der Station und es soll auch hier in der Gegend das beste kh zum entbinden sein mit guten Besuch steigen und parkmöglichkeiten (9km von uns entfernt) ansonsten gibt es nur in der nächsten Stadt noch ein kh (20km entfernt) von dem aber alle abraten und von dem ich bis jetzt auch nicht angetan bin (wäre nur bei einer früh Geburt was aber auch nur weil die die säuglingsstation haben und das andere kh nicht) also wird es auf das kh vom letzten mal hinauslaufen 

Lg Nyx

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18. Mai 2018 um 9:57

Habe ich es richtig verstanden, dass zwischen Geburt 1 und 2 nur 1 Jahr liegt? In dem Fall wird dir bestimmt eh zum KS geraten, weil sonst die Narbe wieder aufgehen könnte. 

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18. Mai 2018 um 10:31

Man kann das halt schlecht voraussagen. Kann klappen, kann auch wieder im KS enden. 
Spontan 1 Jahr nach KS ist unter normalen Bedingung idR kein Problem.
Da wäre es aber sicher ratsam, nicht mit der Vorstellung ran zu gehen, es muss jetzt klappen, sonst ist es mein Versagen.
Du hast da keinen Einfluss drauf. 
Es kann komplett anders laufen und die super Geburt werden, kann auch sein, dass das Baby sich auch denkt '  acker du mal Mutti, ich komm hier nicht raus'. 

Würde an deiner Stelle aber eine andere Klinik anvisieren.
Bei der ersten Geburt hatte ich auch so ne goldige Klinik.
Bei der zweiten war es viel besser.
Bei mir sind auch Baby 1 und 2 nicht ins Becken gerutscht...machste nix.
Habe bei 2 nach 30h gesagt, jetzt reicht es, macht nen KS. 
Bei 3 wird es jetzt ein geplanter KS. 

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