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Wunschkaiserschnitt bei Tokophobie?

30. September um 14:54

Hallo ihr
Ich (28) weiß nicht so wirklich, an wen ich mich wenden kann, also schilder ich mal meine Situation.
Ich wollte nie Kinder, weil ich ziemliche Angst vor geburt und Schwangerschaft hab. Nun möchte mein Freund wahrscheinlich irgendwann Kinder, bzw. langsam kommt man in ein Alter wo öfter mal Bemerkungen in die Richtung gemacht werden. Ich fühl mich manchmal echt in die Enge getrieben. Ich wünschte, ich hätte diesen bedingungslosen Kinderwunsch wie andere Frauen, aber bei mir stellt sich sowas nicht ein. Aber ich möchte meinen Freund nicht verlieren, er ist wirklich das Beste, was mir je passiert ist. Er wäre wahrscheinlich auch ein super Vater, ich aber eben eine furchtbare Mutter. Ich hab dann halt über einen WKS gelesen. Mir ist bewusst, dass das kein Zuckerschlecken ist, aber die Angst ist da nicht so groß.
Hat jemand von euch da Erfahrungen?

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30. September um 15:19

Naja nach den Geburtsschmerzen ist nach so ner Geburt in der Regel alles gut...  Ausser du bist extrem gerissen... 
Dann hast natürlich da auch noch Schmerzen. 

Beim Kaiserschnitt wird ein grosser Schnitt gemacht und das muss alles länger heilen.  Allerdings geht die Geburt da natürlich schneller und ohne lange Wehen. 

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30. September um 15:38

Danke für die Antwort
Das mit dem Reißen ist natürlich​ auch so eine Sache...
Aber der Schmerz nach der OP ist halt für mich Heilungsschmerz, es wird jeden Tag in der Regel besser. Bei wehen weiß ich nicht, wie lange sie gehen, ob es noch schlimmer wird und ob ich dann auch noch reiße.

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30. September um 15:51
In Antwort auf hanna1991

Danke für die Antwort
Das mit dem Reißen ist natürlich​ auch so eine Sache...
Aber der Schmerz nach der OP ist halt für mich Heilungsschmerz, es wird jeden Tag in der Regel besser. Bei wehen weiß ich nicht, wie lange sie gehen, ob es noch schlimmer wird und ob ich dann auch noch reiße.

Das stimmt allerdings,  wenn dir Wundschmerzen nichts ausmachen wäre bestimmt ein Kaiserschnitt was für dich. 

Erstgebärende haben meist sehr lange Wehen. 

Meine Schwester hatte 3 Tage und Nächte leichte Wehen. 

Bis es dann stärker wurde, dann war sie fast ein ganzen Tag mit ständigen Wehen dran bis dann Nachts endlich die Presswehen einsetzen und das Baby endlich geboren wurde. 

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30. September um 16:06
In Antwort auf hanna1991

Hallo ihr
Ich (28) weiß nicht so wirklich, an wen ich mich wenden kann, also schilder ich mal meine Situation.
Ich wollte nie Kinder, weil ich ziemliche Angst vor geburt und Schwangerschaft hab. Nun möchte mein Freund wahrscheinlich irgendwann Kinder, bzw. langsam kommt man in ein Alter wo öfter mal Bemerkungen in die Richtung gemacht werden. Ich fühl mich manchmal echt in die Enge getrieben. Ich wünschte, ich hätte diesen bedingungslosen Kinderwunsch wie andere Frauen, aber bei mir stellt sich sowas nicht ein. Aber ich möchte meinen Freund nicht verlieren, er ist wirklich das Beste, was mir je passiert ist. Er wäre wahrscheinlich auch ein super Vater, ich aber eben eine furchtbare Mutter. Ich hab dann halt über einen WKS gelesen. Mir ist bewusst, dass das kein Zuckerschlecken ist, aber die Angst ist da nicht so groß.
Hat jemand von euch da Erfahrungen?

Was hat denn "eine furchtbare Mutter sein" mit Wunschkaiserschnitt, Wehenschmerzen zu tun? Wenn du meinst, eine furchtbare Mutter zu sein, wird ein Kaiserschnitt daran nichts ändern. Eine "furchtbare Mutter" sollte kein Kind haben müssen. Wie kommst du eigentlich auf die Idee, dass du so wärst?

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30. September um 18:27

Wenn du tatsächlich eine Tokophobie hast (wurde das von einem Arzt diagnostiziert?), solltest du zu einem Psychologen oder zumindest einer Beratungsstelle gehen! Die können dir helfen gehen deine Ängste anzukämpfen. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass eine Angststörung heilbar ist. Es geht nicht von heute auf morgen, aber das Kämpfen lohnt sich. 

Große Angst vor einer Geburt alleine reicht übrigens um einen Kaiserschnitt zu bekommen. Das wurde mir erst kürzlich in einem Krankenhaus gesagt, wo ich bei einem Infoabend für werdende Eltern war. 
 

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30. September um 20:00

Hm, also ich denke auch, dass ein mangelnder Kinderwunsch und das "innere Wissen" eine furchtbare Mutter zu sein und die Angst vor einem Kaiserschnitt zwei Paar Stiefel sind.

Ich kann dir wirklich nur den Rat geben: Bekomme auf gar keinen Fall Kinder, wenn du es nicht willst!
Kinder zu haben ist sehr schön - WENN man es wollte.
Aber selbst dann ist es brutal und hart.
Ich habe es hier gerade in einem anderen Thema beschrieben, wo eine Threadstellerin sich unsicher war ob sie Kinder bekommen solle oder nicht.

Ein Baby/Kleinkind ist wie Vollzeit-Pflege nur ohne feste Arbeitszeiten.
Wie hart das wirklich ist und wie schwer die Verantwortung als Mutter oder Vater drückt... das sagt einem vorher niemand, vermutlich aus gutem Grund.
Wenn man wirklich im Detail wüsste, was da auf einen zukommt, würden es sehr viele wohl nicht machen.

Vielleicht magst du mein Statement in diesem Thread mal lesen...
 - es ist der zweite Beitrag in diesem Thread hier:

https://schwangerschaft.gofeminin.de/forum/bis-wann-baby-bekommen-fd1018521#af-post-1018521-8793

Bitte versteh mich nicht falsch.
Ich möchte grundsätzlich ganz sicher niemandem davon abraten, Kinder zu bekommen.

Nur - ich würde tatsächlich jedem davon abraten, der es eigentlich nicht möchte!

Du wirst die Mutter des Kindes sein... und das Kind wird dich für viele Jahre sehr, sehr brauchen.
Versuche, dir vorzustellen, wie du für deine eigene Mutter empfindest, was sie dir bedeutet, und was du von ihr erwartest.
Genau das, was deine Mutter für dich ist, wirst du für dein Kind sein.

Bitte niemals irgendeiner anderen Person zuliebe ein Kind bekommen, wenn man es nicht möchte. Das Kind ist ein eigenständiger Mensch, der Bedürfnisse und Gefühle hat... kein Möbelstück, das man anschafft.

Es ist schön, dass du deinem Freund ermöglichen willst, Vater zu werden - aber... das ist wirklich keine Motivation, um ein Kind zu bekommen.

Der Kaiserschnitt ist das aller- allergeringste!

Später erstmal Vollzeit-Pfleger und dann für zig Jahre für einen eigenständigen Menschen eine Mutter zu sein... das ist die Herausforderung.

Alles erdenklich Gute euch!




 

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30. September um 22:52

Hey an alle,
danke für die ehrlichen Antworten. Wenn ich so drüber nachdenke, macht mir das Muttersein genauso viel Angst.

Wahrscheinlich ist meine Zeit dafür noch nicht gekommen.

Ich wünsche mir wirklich, dass sich das irgendwann ändert...

Vielen Dank an euch 

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1. Oktober um 0:00

Liebe Hanna,

natürlich kann sich das noch ändern, und wenn es so weit ist, wirst du es deutlich spüren.

Lass dich nur nicht dazu drängen solange du selbst noch nicht so weit bist, denn der Anfang ist schon hart.

Versuche, weiterhin in dich hineinzuhören und bleib dir selbst treu.
Die Entscheidung, diese lebenslange Bindung einzugehen, kann und muss wirklich jeder für sich alleine treffen.


Egal wie sehr du deinen Freund liebst und wie gerne er Vater sein möchte...  im Vordergrund sollte immer das Kind stehen, das von beiden Eltern geliebt werden will.
Wie hätten wir uns schließlich gefühlt, wenn unsere Mutter uns gesagt hätte, dass sie eigentlich keine Kinder wollte und uns nur unserem Vater zuliebe bekommen hat...?


Du wirst mit Sicherheit das Richtige tun, und wenn es so weit ist und der Wunsch wirklich stark ist, ganz bestimmt eine gute Mutter sein!

Liebe Grüße!



 

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1. Oktober um 6:16

Hm...also ich hab beim ersten Kind nix deutlich gespürt, also meine den Wunsch. Es war mehr so, dass mein Mann sehr gerne Kinder wollte und ich eeeewig rumgeiert hätte, wenn ich dann nicht mir mit 32 gesagt habe, so nun aber. Ich hatte allerdings keine Angst vor Schwangerschaft und Geburt. Auch nicht totale Angst vorm Muttersein, aber habe mir sehr viele Gedanken gemacht, wegen der riesen Verantwortung, die man dann trägt. Wäre mein Mann sich nicht so sicher gewesen, dass wir das wuppen und er so gerne Kinder möchte, hätte ich es wohl noch vor mir her geschoben.

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