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Wunscheinleitung...

29. September 2013 um 21:03 Letzte Antwort: 30. September 2013 um 23:08

ich wollte nur fragen, wie ihr das seht... oder ob mich jemand verstehen kann.

Mein ursprünglicher ET war der 3.3. da aber am zweiten ultraschall das kind etwas zurück war von der entwicklung wurde mein ET auf den 8.3 gelegt.
Kind ist aber wieder am 3.3. dran, der arzt will allerdings nicht mehr korrigieren, Kinder kommen sowieso wann sie wollen meint er. Aber laut Zykluskalender muss der ET der 3.3. sein.

Jetzt ist es so, dass ich unter keinen Umständen mein Kind am 7.3 zur Welt bringen will, da das der siebte Todestag meiner Mutter wäre. Das möchte ich nicht, dass sich so ein schrecklicher Tag und ein so ein Toller Tag das gleiche Datum teilen.

Sollte mein kind am 3.3. noch nicht geboren sein, aber der Befund Geburtsbereit sein, hab ich mir überlegt, einzuleiten. Dann hat das Kind hoffentlich drei Tage zeit, schön auf die Welt zu kommen.
Allerdings nur, wenn es keine Komplikationen gibt und der Arzt sein Okay gibt.

Mein erster Sohn wurde auch schon eingeleitet, allerdings bei ET+7. Ging ganz schnell, innerhalb von 12h nach der Einleitung war der kleine da...

Klar liegt das noch in weiter ferne, da ich erst in der 18ssw bin, aber ich mach mir da natürlich so meine Gedanken...

LG Alice (18ssw)

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29. September 2013 um 21:20

...
Ich hab am 21.5. Termin, mein Papa hat am 29.5. den 2. Todestag. Ich wäre bisher nie auf die Idee gekommen, da irgendwas einfädeln zu müssen, damits ja nicht auf den selben Tag trifft. Selbst wenn, dann wär es halt so. Ich würde deshalb nie das Wohl des Babys gefährden

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29. September 2013 um 21:20

Erstmal Glückwunsch zur Schwangerschaft...
also ich versteh dich da total das ist wirklich kein schöner Tag um ein Baby auf die Welt zu bringen. andererseits hast du vielleicht Glück und es kommt um den 3. rum.
zur Einleitung kann ich nur sagen das ich leider am ET eine hatte und die war für micht echt furchtbar und hat sehr lang gedauert bis sich tatsächlich mal was getan hat. muss dazu sagen geburtsbefund war unreif aber ich hatte leider keine Wahl. aber bei dir war sie ja dann echt fix und du hast ne gute Erfahrung gemacht. also daher ich drück die Daumen das es vorm 7. kommt und mach was du für richtig hältst!

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29. September 2013 um 21:34

Mir ist ja klar, dass viele dagegen sind...
ich habe aber auch geschrieben - ich kopiere...

".... aber der Befund Geburtsbereit sein, hab ich mir überlegt, einzuleiten. Dann hat das Kind hoffentlich drei Tage zeit, schön auf die Welt zu kommen.
Allerdings nur, wenn es keine Komplikationen gibt und der Arzt sein Okay gibt"

und kurz darauf kommt auch... "Mein erster Sohn wurde auch schon eingeleitet, allerdings bei ET+7"

Ich weiß, wie eine Einleitung ist. Ich kenne die Wehenstürme, die auf mich zukommen, ich weiß, wie es ist, wenn von jetzt auf gleich alle 2 min übelste schmerzen da sind.

Ich war bei meinem sohn schon drei tage vor ET im Kreissaal, allerdings waren dann plötzlich die wehen weg und ich saß mit gmh weg und Mumu 3cm da.

sollte der befund dieses mal wieder so sein und wieder nur die wehen fehlen, dann würde ich überlegen einzuleiten.

sollte aber der befund absolut geburtsunreif sein, niemals.

und nicht günstig, meine liebe, ist übelst untertrieben. dieser tag war der schrecklichste meines lebens, ich heule seit jahren an diesem tag jedes jahr, ich bewege mich keines falls aus meinem bett und bin sehr depri. miese voraussetzungen um ein kind in die welt zu pressen...

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29. September 2013 um 21:35

Ich seh das so...
nicht nur ein neuer mensch wird auf diese Erde geboren,
sondern ich werde auch noch einmal mutter. das eine ist nicht weniger bedeutend wie das andere!

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29. September 2013 um 21:56

Ich
Hoffe mich jetzt nicht falsch auszudrücken, in sowas bin ich schlecht..

Von einer "unnötigen" Einleitung halte ich eigentlich nix. Lass deinem Baby die Zeit die es braucht.

Und falls es wirklich an diesem Tag geboren wird, dann versuch es doch irgendwie positiv zu empfinden? Dass deine Mama in deinem Kind weiterlebt

LG

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29. September 2013 um 22:14
In Antwort auf gerda_12732665

Ich
Hoffe mich jetzt nicht falsch auszudrücken, in sowas bin ich schlecht..

Von einer "unnötigen" Einleitung halte ich eigentlich nix. Lass deinem Baby die Zeit die es braucht.

Und falls es wirklich an diesem Tag geboren wird, dann versuch es doch irgendwie positiv zu empfinden? Dass deine Mama in deinem Kind weiterlebt

LG

Genau das...
versuchen mir die meisten einzureden und nein, ich seh das "leider" nicht so...

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29. September 2013 um 22:18

Ich hab doch nicht
in der hibbelphase exakt vorausgerechnet, wann eventuell nach welchem eisprung welcher ET rauskommen würde...
also so krank bin ich nun auch nicht, dass ich nach möglichem ET hibbeln würde.

es tut mir leid, dass bei dir die einleitung so ausgegangen ist und dein kind danach schaden hatte, aber das liegt garantiert nicht an der einleitung, das kann auch bei einer spontanen geburt passieren.

ich kann euch schon verstehen, die meisten haben so einen tag noch nie erlebt, aber solltet ihr irgendwann in euerem leben so einen tag überleben, dann wisst ihr, warum dieser tag nicht fürs kindergebären gemacht ist...

ich würde ja auch nicht wochen vorher einleiten, weil ich ein valentinsbaby haben möchte, oder sonst was. Es wäre der ursprüngliche ET!

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30. September 2013 um 1:51

Ich hab doch schon
geschrieben, ich hab auch schon eine einleitung hinter mir, ein 4000g kind kam aus mir raus incl nierenstau.
ich weiß, dass das kein zuckerschlecken ist, ich weiß, dann von jetzt auf gleich zack buuuuumm alle 2 min übelst krasse wehen kommen können.
ich kenn das. es ist keine 2,5 jahre her...

aber ich weiß, dass ich an diesem tag kein kind bekommen kann. ich kann es einfach nicht.
und ich hab ständig dieses pech, dass dinge an tagen passieren, die komplett ganz und gar nicht dafür gemacht sind. mein großer kam auch schon an so einem tag!
ich weiß, dass ich an diesem tag nur hoffen werde, dass mein kind nicht kommt und aus lauter angst und anspannung werde ich definitiv nicht pressen können... ich kenn mich seit knapp 25 jahren!
und ich will kein kind bekommen, an dem tag, an dem meine mutter starb. auch wenn das keiner verstehen kann, ich will das nicht.

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30. September 2013 um 10:08

Hmm
ich persönlich halte auch nichts davon eine Geburt einzuleiten. Lass dein Kleines lieber selbst entscheiden, wann es kommen will.
Ich habe selber eine verdammt anstrengende Einleitung hinter mir und hoffe dieses Mal darauf verzichten zu können.
Bei meiner Tochter lag der ET auch nur 3 Tage vor dem Todestag meines Vaters, aber ehrlichgesagt habe ich mir da gar keine Gedanken darüber gemacht.
Sollte dein Krümel dann wirklich am 7.3. kommen sollte, dann hast du wenigstens neben dem traurigen Ereignis des Todestages noch ein wunderschönes Erlebnis dazu.
Nur weil dein Kind am selben Tag Geburtstag hat, heißt es ja nicht, dass du neben fröhlicher Feierei nicht auch einige Momente deiner Mutter Gedenken kannst. Und ist es nicht schöner mit einem Lächeln auf dem Gesicht an sie zu denken, als den ganzen Tag Trübsal zu blasen.

So sehe ich das, aber letztlich ist es deine Entscheidung und wenn es dir so zuwider ist, dass Geburt und Todestag den Tag teilen, dann wirst du schauen müssen, wie es ausgeht und ggf eben mit deinem Arzt über Maßnahmen sprechen. Aber ich drücke dir die Daumen, dass du da herum kommst.

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30. September 2013 um 11:11

Keine Meinung von mir
Hey!
Ich hab das hier mal durchgelesen und mich dagegen entschieden dir dafür oder dagegen zu raten.
Du scheinst eine klare Meinung und sehr klare Gefühle zu haben. Sprich doch am besten mal mit deinem Arzt, mach ihm klar wie wichtig dieses Thema für dich ist und finde heraus ob und wie eine Wunscheinleitung aussehen würde. Denn wenn dein Arzt oder deine Hebamme schon Bescheid wissen, dann kannst du dieses Thema mit ihnen besprechen und wenn es so weit ist gibt es keine Fragen mehr und alles passiert nach deinen Wünschen.
Und ich wünsche dir eine wundervolle beschwerdenfreie Schwangerschaft! Es gibt ja auch Kinder, die vor ET kommen. Du schaffst das, egal wie es kommt!

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30. September 2013 um 14:06

Es geht mir ähnlich
Nun ja, ich selbst habe ein ähnliches Problem.
Mein errechneter ET ist der 14.04.2014 (eigentlich ja ein schönes datum)
Leider ist das Problem, dass ich meine Freundin am 14.04.2012 gehen lassen musste. Sie ist nur 28 jahre geworden. Das war ein herber schlsg und als ich erfuhr das ich an dem tag gebären soll ging es mir sehr schlecht.

Ich stelle mir viele fragen.
Was du definitiv nicht tun solltest ist dir ein schlechtes gewissen einreden zu lassen. Ich weiß selbst wie hart so ein Verlust einen treffen kann. Damit ist nicht zu spaßen und ich kann es auch komplett verstehen dass du an diesem Tag nicht gebären willst.

Ich habe das Problem mit meinem FA besprochen weil ich große angst hatte. Er nahm sich überraschend viel zeit für dieses Thema.

Er riet mir, es auf mich zu kommen zu lassen. Auch wenn ich angst vor dem tag habe, wenn das baby raus möchte dann soll es das entscheiden.
Erst war ich bissel enttäuscht von diesem rat aber meine Freundin würde es sicher nicht wollen dass ich mir desswegen so einen stress mache. Wenn sie könnte würde sie mir den kopf waschen.
Ich habe mich dafür entschieden wirklich abzuwarten und zu schauen wann es kommen will. Sollte es wirklich der ET sein bekommt das kind als zweitnamen den namen meiner Freundin um sie in diesem sinne zu ehren.

Klar kenne ich deine mama nicht aber ich glaube das deine mama nicht wollen würde wenn du dich desswegen selbst so quälst.
Du hast wirklich noch zeit, genau wie ich und die zeit solltest du genießen.

Aber ein Gespräch mit FA und hebi kann dir auch viel helfen.
Die können dich weit aus besser beraten.

Alles liebe und gute
SnuSnu

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30. September 2013 um 14:26

Ich kann dich verstehen...
Mein et ist der 8.12. und mein Bruder ist am 16.12. gestorben und mein Mann hat an diesem Tag Geburtstag.
Mein Mann würde es schön finden wenn sein Kind auch am 16.12. kommen würde aber ich finde das schrecklich...

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30. September 2013 um 14:32

...
Auch auf die Gefahr hin, dass mir jetzt der Kopf abgerissen wird: Warum machst du keinen Wunschkaiserschnitt? Da bist du dann zu 100% sicher, dass es an dem geplanten Datum kommt (wenn wir jetzt mal alle Komplikationen ausser acht lassen)

Ich muss ehrlich sein, wenn ich daran denke, an einem Todestag eines Verwandten zu gebären, dann ist es zwar für mich ein trauriges, aber auch schönes Gefühl.
Vll. ist das auch eine Chance für dich, an diesem Tag nach so langer Zeit endlich auch mal wieder etwas etwas Sonne zu sehen und nicht nur Trauer. Vll. will auch jemand bestimmtes, dass es an diesem Tag passiert, damit du nicht dein ganzes Leben lang an diesem Tag trauern musst?!

Just my two cents.

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30. September 2013 um 20:45

Juhu
endlich kanns wer nachvollziehen, was ich damit meine...
danke euch <3

snusnu
das ist dem zweitnamen find ich eine absolut tolle idee! unser sohn hat den zweiten namen von meiner mama bekommen, also gabriel
ich finde das eine super art, um unsere lieben immer in ehren zu halten!

wunschkaiserschnitt
ich bin jetzt nicht absolut gegen ks, allerdings war ich als medizinisches personal einige male dabei und hab halt wirklich alles gesehen und davor gruselts mich schon etwas...


ich finds jetzt nicht mehr, wer das geschrieben hat, mit dem am 1.3. entscheiden, wie der befund aussieht...
ja das werde ich denk ich auch so machen. wenns Geburtsbereit ist, dass ich mir dann intensiv Gedanken machen werde.

Hatte gestern auch einen Depritag und das wahrscheinlich etwas überempfindlich betrachtet.

danke für euere Antworten.
Lg Alice (18ssw mit frisch geouteter Prinzessin)

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30. September 2013 um 23:08

Für dich
Und dein kind wünsche ich euch alles gute und ich bin mir sicher dass du für dich die richtige Entscheidung triffst. Wie auch immer die sein wird. Deine mama wird immer bei dir sein, in deinen gedanken, in deinem herzen und in deiner seele. Das kann dir keiner nehmen und sollte irgend etwas so laufen dass tatsächlich am Todestag deiner lieben mama dein kindchen zur Welt kommt weißt du wer es so wollte - deine mama!

Alles liebe und erdenklich gute für euch

SnuSnu

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