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Wozu brauche ich eine hebamme?

12. September 2014 um 20:22

ich bin langsam total verwirrt. ich bin zum ersten mal schwanger und da ist es ja logisch, dass einem erstmal tausend sachen durch den kopf schießen und man sich erst später im laufe der schwangerschaft gedanken über eine hebamme macht. meine frauenärztin hat mir auch erst vor 3 wochen eine liste mit hebammen in der umgebung gegeben, also sollte es doch nun die richtige zeit sein, eine zu suchen.

seit einigen tagen versuche ich nun eine hebamme zu bekommen. bin jetzt 21. ssw, also finde ich nicht zu spät, um eine zu suchen. aber jedes mal wenn ich eine ans telefon kriege, kommt, was? Sie sind viel zu spät dran, ich habe erst im Frühling/Sommer wieder termine. aber ist eine hebamme nicht eigentlich dazu da, die schwangere während der schwangerschaft und nur kurz danach zu betreuen? wie kann man denn im september schon termine für frühling/sommer machen? selbst wenn ich erst im 1. oder 2. monat wäre, würde das kind ja im sommer schon auf die welt kommen und bis dann brauch ich wohl auch keine hebamme mehr. das wichtigste finde ich vor der entbindung alles zu organisieren und zu lernen, wie man wickelt und so. kurz vor der entbindung hat man doch dafür gar keinen nerv mehr.

eine hebamme hat mir gesagt, sie könne nur wochenbettbetreuung machen, aber keine geburtsvorbereitungskurse. aber wochenbettbetreuung ist doch, wenn man nicht aus dem bett aufstehen darf. was hat das denn mit schwangerschaft zu tun? sind hebammen neuerdings nicht mehr für schwangerschaftsbetreuung zuständig, sondern nur noch für danach? oder erwarten die, dass man, sobald man von der schwangerschaft erfährt, einen termin macht?

wie wickeln, halten, füttern und alles geht weiß ich schon von meinem cousin, also für die zeit danach brauch ich nicht unbedingt ne hebamme, eher für die schwangerschaft, weil ich mich nicht immer an den frauenarzt wenden kann.

ich überlege mir langsam, ob ich mir überhaupt eine suche sollte, denn das suchen und ständige absage bekommen stresst mich mehr, als gar keine zu haben und alleine dazustehen.

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12. September 2014 um 21:09

...
Da kann ich ivalein nur zu stimmen!
Die sogenannte "Wochenbettbetreuung" steht jeder Frau nach der Entbindung zu und hat nichts damit zutun ob man aufstehen kann oder nicht.
Jetzt denkst du nur quasi an die wichtigsten Dinge wie wickel ich richtig oder wie bade ich mein Baby richtig. Wenn du aber deinen Schatz endlich bei dir hast wirst du dir um jede Kleinigkeit Gedanken machen und erst dann fallen dir 1000 Fragen ein glaube mir ich spreche selbstverständlich aus Erfahrung. Ich bin unendlich dankbar eine Hebamme gehabt zu haben denn ich hat erhebliche Stillprobleme mit meiner Maus. Wenn sie nicht gewesen wäre hätte ich aufgegeben. Es geht also nicht nur ums wickeln oder baden sondern auch vielmehr um Dich! Eine Hebamme kann Dir bei so vielem helfen wie z. B.:
- Die richtige Tragehilfe
- Gewichtskontrolle beim Baby
- Gesundheitsfragen rund ums Baby
- Fragen zum Thema Stillen
- Fragen zur späteren Beikosteinführung
usw. Selbst wenn du Probleme mit deinem Partner hättest kann man mit ihr darüber sprechen.
Ich bin unendlich dankbar sie gehabt zu haben! Selbst jetzt kann ich sie noch um Rat fragen.
Und auch wenn ich noch einmal ein Baby bekommen würde, suche ich mir wieder eine Hebamme denn für mich war sie eine unverzichtbare Stütze die ersten Wochen!
Ganz liebe grüße Gardenstale mit Stella an der Hand 4 1/2 Monate

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12. September 2014 um 21:48

Hallo
Ich denke eine Hebamme ist sehr wichtig...vor allem nach der Geburt.
Ich weiß nicht ob du es weist, aber nach der Geburt gibt es den wochenfluss der raus muss.
Allerdings ist es nicht selten das sich dieser staut. Eine Hebamme erkennt sowas schnell.
Und was wenn du ein ks bekommst, nicht jeder kann natürlich entbinden.
Da schaut auch die Hebamme nach der wundheilung und nach der gebärmutter.
also ich finde eine Hebamme goldwert aber natürlich ist es kein zwang eine zu nehmen. Das kannst nur du entschreiden.

Lg

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13. September 2014 um 9:40

Hebammen sind Gold wert
Huhu

Ich bin jetzt in der 26. SSW und hab direkt be ersten FA Termin (6.ssw) gefragt, wie und wann eine Hebamme sinnvoll ist, weil ich während der Schwangerschaft lieber von einer Hebamme betreut werden wollte und nur die drei Ultraschalls in der Praxis machen wollte...
So hab ich meine Hebamme in der 7. Woche kennengelernt. Sie hat mir nochmal Bedenkzeit gegeben, ob sie die richtige ist, weil es unterschiede gibt, ob man in der Klinik mit beleghebqmme, im Geburtshaus mit deren Hebammen entbindet oder so wie ich jetzt... Meine Hebamme zur vor und Nachsorge, aber nicht während der Geburt...

Meine Hebamme macht lieber Hausbesuche und führt auch später das ctg durch (in der Praxis).. Meist bleibt sie so 1-2 Stunden, in denen ich fragen, ängste oder auch einfach über meine kleine Raupe reden kann... Ich fühl mich gut aufgehoben und nicht wie beim FA manchmal schnell abgefertigt, weil da schon der nächste Patient wartet...

Einen vorbereitungskurs zur Geburt mach ich woanders...

Ich kann dir eine Hebamme nur empfehlen und würde es nicht anders machen...auch wenn ich dadurch nur alle 10 Wochen mein Baby beim Ultraschall sehe...

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13. September 2014 um 9:43

Ich brauche den gyn
das problem ist ja, ich bin nicht gesund. ich habe dauernd beschwerden und kann nicht einmal pro woche zum arzt rennen. eigentlich bräuchte ich schon jemanden, der einmal pro woche meinen blutdruck misst und guckt, ob es dem baby gut geht

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13. September 2014 um 9:47

Habe ich alles gar nicht gewusst
danke für die antworten. das hat mir meine frauenärztin gar nicht so gesagt. gerade weil ich schon seit anfang der schwangerschaft starke körperliche probleme habe, wäre es gut gewesen, wenn mir die ärztin mal eher ne liste gegeben hätte -.-

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13. September 2014 um 9:54

Ohne Hebamme?
Also ich hab mir relativ früh eine Hebamme gesucht - zum einen, weil ich einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen wollte und zum anderen, weil mir auch der Frauenarzt schon sagte, man sollte das möglichst früh machen, denn im Sommer kämen erfahrungsgemäß recht viele Kinder zur Welt, da würde es sonst schwer, noch einen Platz zu bekommen.

Wickeln lernt man meiste43ns nicht in Geburtsvorbereitungskurs - sondern danach, am Kind
Und Wochenbett bedeutet heutzutage auch nicht mehr, dass man nicht aufstehen "darf" - man soll sich in dieser Zeit aber bewusst etwas schonen und nicht mit Vollgas wieder so weitermachen wie vor der Geburt

Hebammen sind Gold wert - die kannst du anrufen, wenn mit deinem Kind irgendwas sein sollte - es trinkt nicht ordentlich, etc - da muss man nicht jedes Mal nen KiA hinzuziehen, oftmals kann eine Hebamme gute Tipps geben.

Unsere Hebamme hatte auch viele Tricks und Kniffe, zum Beispiel um das Anziehen zu erleichtern, um mir zu helfen, wenn ich durchs Stillen Probleme mit der Brust hatte. Das sind einfach großartige Unterstützungen und ich persönlich würde sie nicht mehr missen wollen.
Ich brauchte die Hebamme NACH der Geburt mehr als vorher

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13. September 2014 um 12:00

Also
In Österreich hat so gut wie niemand ne Hebamme die einen persönlich davor oder danach betreut -weil, wenn sie auch noch zur Geburt mitgeht, kostet es zwischen 1000 bis 1500.

Ist nicht so wie in D und die Kinder leben trotzdem nicht gefährlicher

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13. September 2014 um 12:01
In Antwort auf dee_986241

Also
In Österreich hat so gut wie niemand ne Hebamme die einen persönlich davor oder danach betreut -weil, wenn sie auch noch zur Geburt mitgeht, kostet es zwischen 1000 bis 1500.

Ist nicht so wie in D und die Kinder leben trotzdem nicht gefährlicher

...
... und die Mütter lernens trotzdem

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13. September 2014 um 13:43

Also ich komme aus Oesterreich (re: Insularis)
und kenne einige, die eine 'eigene' Hebamme hatten.
Ich persoenlich hatte nie eine, auch nicht beim 1. Kind.
Geburtsvorbereitungskurs bieten die meisten KH hier an, einen Babypflege-Kurs habe ich in einem Eltern-Kind-Zentrum gemacht.
Ebenso gibt es Muetterberatungsstellen, wo auch Stillberaterinnen anwesend sind und man das Gewicht des Babies, die Entwicklung usw. kontrollieren lassen kann. Habe ich nie in Anspruch genommen.
Auch zur Nachsorge brauchte ich keine Hebamme.
Habe einen Top Frauen- sowie Kinderarzt, die auch persoenlich erreichbar sind, sollte etwas sein oder man Fragen hat.

Manche Frauen fuehlen sich einfach sicherer, wenn sie eine Hebamme haben. Das muss jeder selbst entscheiden.

Ad 'Schonen' im Wochenbett. Also bitte ehrlich, man hat ein Kind bekommen und ist nicht im Sterben gelegen. Sicher gibt es auch Ausnahmen, ich gehe hier vom Normalfall aus.
Sicher ist eine Geburt anstrengend und man ist koerperlich, sowie seelisch, in einem Ausnahmezustand. Aber das heißt noch lange nicht, dass man dann 'auf der faulen Haut' liegen bleiben muss.

Eine Freundin hat sich waehrend der Wochenbettzeit um nichts, außer um sich und das Kind gekuemmert. Nicht gekocht, keine Waesche gemacht, keinen Einkauf erledigt und nicht geputzt - gar keine Hausarbeit. Alles ist an ihrem Mann haengen geblieben und das finde ich persoenlich furchtbar. Nicht mal um ihren 'Großen' hat sie sich gekuemmert, er war bei der Geburt der Kleinen 3.
Naja, jeder, wie er meint.

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13. September 2014 um 13:53
In Antwort auf oojameliaoo

Habe ich alles gar nicht gewusst
danke für die antworten. das hat mir meine frauenärztin gar nicht so gesagt. gerade weil ich schon seit anfang der schwangerschaft starke körperliche probleme habe, wäre es gut gewesen, wenn mir die ärztin mal eher ne liste gegeben hätte -.-

Sorry, aber
man braucht doch keine Liste vom FA, um sich eine Hebamme zu suchen.
Schade, dass Du Dich nicht schon im Vorfeld, also zeitgerecht, erkundigt hast.
Falls Du eine Hebamme brauchst, wuensche ich Dir alles Gute, dass Du noch die richtige findest! Wird schon!

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13. September 2014 um 17:37
In Antwort auf minna_12379278

Also ich komme aus Oesterreich (re: Insularis)
und kenne einige, die eine 'eigene' Hebamme hatten.
Ich persoenlich hatte nie eine, auch nicht beim 1. Kind.
Geburtsvorbereitungskurs bieten die meisten KH hier an, einen Babypflege-Kurs habe ich in einem Eltern-Kind-Zentrum gemacht.
Ebenso gibt es Muetterberatungsstellen, wo auch Stillberaterinnen anwesend sind und man das Gewicht des Babies, die Entwicklung usw. kontrollieren lassen kann. Habe ich nie in Anspruch genommen.
Auch zur Nachsorge brauchte ich keine Hebamme.
Habe einen Top Frauen- sowie Kinderarzt, die auch persoenlich erreichbar sind, sollte etwas sein oder man Fragen hat.

Manche Frauen fuehlen sich einfach sicherer, wenn sie eine Hebamme haben. Das muss jeder selbst entscheiden.

Ad 'Schonen' im Wochenbett. Also bitte ehrlich, man hat ein Kind bekommen und ist nicht im Sterben gelegen. Sicher gibt es auch Ausnahmen, ich gehe hier vom Normalfall aus.
Sicher ist eine Geburt anstrengend und man ist koerperlich, sowie seelisch, in einem Ausnahmezustand. Aber das heißt noch lange nicht, dass man dann 'auf der faulen Haut' liegen bleiben muss.

Eine Freundin hat sich waehrend der Wochenbettzeit um nichts, außer um sich und das Kind gekuemmert. Nicht gekocht, keine Waesche gemacht, keinen Einkauf erledigt und nicht geputzt - gar keine Hausarbeit. Alles ist an ihrem Mann haengen geblieben und das finde ich persoenlich furchtbar. Nicht mal um ihren 'Großen' hat sie sich gekuemmert, er war bei der Geburt der Kleinen 3.
Naja, jeder, wie er meint.

Nochmal ich
In dieser Liste stehen in der Regel nicht allzu viele Hebammen drin. Geh mal auf: www.hebammensuche.de dort kannst du deine Plz eingeben und auch mit Umkreissuche. Da stehen eigentlich alles Hebammen in Deutschland drin. Dort ist auch schön aufgelistet was die jeweilige Hebamme anbietet! Vielleicht findest du dort noch eine falls du dich doch für eine entscheiden möchtest
Wünsche dir viel Glück dabei!

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