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Wo ist man besser aufgehoben, ProFamilia oder Caritas?

10. Dezember 2007 um 16:51

Da man hier ja öfters was von Erstlingsausstattung und Beratung hört, ist mir dazu auch folgende Frage eingefallen:

Wo ist man besser aufgehoben von der Beratung und von den finanziellen Hilfen, bei Caritas oder bei Profamilia?
Wie sind eure Erfahrungen?
Von Bekannten weiß ich, dass eine 600 Euro bekommen hat, die andere 400 Euro und die eine sogar 1200 Euro, was ich für eine Menge Geld halte.

Ich muss sagen, dass ich mir irgendwie doof bei vor komme, wenn ich dort hingehe. Ich komme mir irgendwie so vor, als würde ich dort betteln. Denn noch werde ich hingehen, weil ich ja auch ein paar Fragen habe.

Kurz zu meiner Situation:
Zum 1.3. läuft mein Arbeitsvertrag aus. Ich wäre ab da dann arbeitslos. Es besteht noch eine Möglichkeit, dass ich für 400 Euro arbeiten gehen kann, aber daraus wird sicher nichts, wenn die erfahren das ich schwanger bin. Ich denke auch nicht, dass ich mich ein anderer Arbeitgeber einstellen wird. Ich spiele aber gleich mit offenen Karten und sage dann, dass ich schwanger bin, weil ich es sonst irgendwie unfair finde. Da stellt mich nachher jemand wirklich ein und dann bin ich da nach 3-4 Monaten wieder weg, weil ich dann in den Mutterschutz gehe. Ist ja dann für ein Arbeitgeber auch blöd.

Weiß jemand, was der Partner höchstens haben darf, damit man finanzielle Hilfe bekommt?
Jetzt arbeite ich nur halbtags, also ist mein Gehalt dementsprechend auch nicht so groß.
Wenn ich ab März arbeitslos wäre, hätte ich noch mal 350 Euro weniger als jetzt.
Und wenn ich auf 400 Euro arbeiten gehe, dann habe ich eben nur diese 400 Euro und dann wird es eben sehr schwer über den Monat zu kommen.

Da ich also in den letzten 12 Monaten vor dem Entbindungstermin nicht viel verdient habe, wird mein Elterngeld auch nur sehr gering ausfallen.

Ich freue mich über Tips und Erfahrungen!

LG

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10. Dezember 2007 um 17:05

Lelietje
Die Frage ist, was versteht man unter, dass der Partner recht gut verdient?

Interessieren die sich auch dafür, was man so für feste Ausgaben hat?
Mein Partner gibt nämlich einiges im Monat aus, um überhaupt zur Arbeit zu kommen.

Ich habe mich mal online bei ProFamilia beraten lassen und die meinte, dass ich kurz nach der Geburt einen Antrag auf Hartz 4 stellen soll. Ich werde mir aber vorher schon mal einen Termin holen. Auch wenn es nur 100 Euro monatlich mehr wären, haben oder nicht haben.

Viele sagen, dass ein kleines Baby monatlich nicht viel kostet, aber wenn man alles erst anschaffen muss (regelmäßig Klamotten) dann geht es nämlich auch ins Geld. Viele kriegen alles geschenkt, aber das ist ja nicht bei jedem so!

LG

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10. Dezember 2007 um 17:20

Lelietje
Kassenzettel aufbringen ist ja kein Problem. Ich muss ja die ganze Ausstattung eh kaufen (jetzt wäre es ein bisschen zu früh) und dnan hebe ich eh alles auf.

Warst du denn auch bei ProFamilia und hast Geld bekommen?

Mein Partner hat nur 1100 Euro netto und davon gehen schon 300 Euro fürs pendeln drauf. Dann kommt dazu, dass unsere Miete mit Strom schon 600 Euro kostet.
Wenn ich also arbeitslos bin, habe ich 500 Euro und bei einem 400 Euro Job nur 400 Euro, also haben wir insgesamt 1500 Euro (ab März).

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10. Dezember 2007 um 17:30

Lelietje
Ich würde jetzt behaupten, dass die Chancen im März besser stehen, weil ich/wir erst da "bedürftig" sind beziehungsweise mehr als jetzt.

Wie schnell kriegt man denn einen Termin?

Wie sieht deine Situation aus?
Ein bisschen komme ich mir ja echt wie ein Bettler vor, aber ich will das Geld ja auch nicht für mich, sondern fürs Baby.

Die von der Online Beratung meinte, mir steht 400 Euro zu. Was ja auch viel Geld ist, aber die anderen haben eben viel mehr bekommen, obwohl ich die Situation ähnlich ist.

LG

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