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Wo bleiben eure Geburtsberichte

20. Februar 2011 um 11:59

Also ich frag mich warum hier nicht mehr Erfahrungsberichte über eure Geburten erzählt wird, denn nach meiner Geburt hätte ich am liebsten allen gleich erzählen können wie es denn gelaufen ist.

Also haut in die Tasten und erzählt, wie war eure Geburt, war es schwer? wie lange hat es von der ersten Wehe bis zur Geburt gedauert? Hattet ihr PDA? Wie erging es euch nach der Geburt?

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20. Februar 2011 um 17:26

Ja
nur so kann jeder in diesem Thread seine Erfahrungen schreiben und dann hat man nicht 10 threads wo jeder nur mal seine erfahrung reinschreibt, und nur 1-2 antworten darauf hat...

Hab ja nur gemeint, aber dann halt eben nicht....

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21. Februar 2011 um 7:22

Hier ist meiner
Also, die Geburt meines ersten Kindes war ziemlich übel. Ich hatte über 50h Wehen. Die waren stark genug, um mich vom Schlafen abzuhalten aber hatten leider keinen Einfluss auf den Muttermund etc. Zuerst versuchte man, die Wehen mit natürlichen Mitteln zu beruhigen/abzustellen, um mir ein bisschen Schlaf zu ermöglichen. Ging nicht. Dann probierte man's mit Opiaten. Ging auch nicht. Sogar der Oberarzt war erstaunt, dass ich nach 45min wieder Wehen hatte. Da reichte es mir (so lange würde ich niiiie mehr warten) und kontaktierte meine Homöopathin. Die gab mir was, das innerhalb einer halben Stunde total einfuhr. Ab da ging's los. Ich fuhr um Mitternacht ins Krankenhaus, 4cm offen. Von da an gings vorwärts.... ausser, dass das Kleine nicht runterkommen wollte. Ich war nach fast 3 Nächten und Tagen ohne Schlaf so erschöpft, dass ich nicht mehr wusste, wo oben und unten war. Die wollten mit eine PDA geben, damit ich endlich schlafen konnte und das Kind evt. runterkommen würde. Ich willigte ein, obwohl ich nie eine PDA gewollte hatte. Der Anästhesist stand schon da, da rutschte das Baby runter und innerhalb 40min war mein Kind da. Ohne Schmerzmittel, gegen Ende nur noch ein bisschen Wehenverstärker, da ich mehr bewusstlos war als lebendig und nicht mehr pressen konnte.
Die zweite Geburt war super. Sehr viel schmerzhafter, da sehr schnell, aber ich war danach total fit. Leichte Wehen in der Nacht, ich wusste, da ging was los. Die Wehen stellten nach 2h wieder ab. Am Nachmittag begann ich ein bisschen Fruchtwasser zu verlieren. Fahrt ins KH, noch nichts offen, aber starke Wehen nach einem heissen Bad. Einlauf, Fruchtblase platzte vollständig. Das war 19:30. Um 20Uhr ging ich in die Wanne. Wehe nach Wehe, volle Pulle. Um 22Uhr war mein Kind da. Kein Riss, nichts. Ich stieg aus der Wanne und häte Bäume ausreissen können. Die 2. Geburt versöhnte mich mit der ersten. Nach der ersten hatte ich nämlich nie mehr ein Kind gewollt.

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21. Februar 2011 um 11:24

Oje
Jetzt traue ich mich ja gar nicht mein eigenen Geburtsbericht zu schreiben, also so schlimm war es bei mir nicht, bin zwar auch gerissen und dachte erst, das wird nie wieder was, aber so schlimm war es dann doch nicht.

Hmmm

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21. Februar 2011 um 23:54

Meinen Geburtsbericht möchte sicher niemand lesen
Ich hoffe das ich nie nie nie wieder schwanger werde, weil ich nie wieder gebären möchte. Aber wenn es so wäre, dann würde ich auf alle Fälle einen WKS machen lassen. Bevor ich nochmals vaginal gebären müsste, würde ich lieber sterben. Meine Geburt war ein Horror und der schlimmste Tag meines Lebens, hab ein schlimmes Trauma erlitten. Ich hatte 3 Tage und 4 Nächte lang schmerzhafte Wehen, hatte 4 Nächte keine Minute geschlafen gehabt. Ich war am Ende meiner Kräfte als ich ins KH gekommen bin. Ich konnte nicht mal mehr alleine stehen und mir wurden mehrere Infusionen angehängt, damit nich nicht wegkippe. Ich habe immer fest mit einem Schmerzmedikament oder einer PDA gerechnet, doch niemand wollte mir etwas geben. Ich hab 3 Ärzte und 2 Hebammen angebettelt, doch ich bekam nichts. Weil ich die Schmerzen nicht mehr ertragen konnte und schon lange am Ende meiner Kräfte war, lag ich nur noch weinend und schreiend vor Schmerzen dort. Ich fühlte mich so gedemütigt und so wütend, weil mir niemand etwas gegen die Schmerzen geben wollte. Es hieß es sei zu spät, weil der Muttermund vollständig eröffnet sei und das Baby gleich da sein wird. Doch ich bin selbst dipl. Krankenschwester und weiß das ein Schmerzmedikament in die Vene gespritzt innerhalb von nur 2 Minuten wirkt. Ich war so wütend und werde nie verstehen warum andere meinen sie dürften darüber entscheiden ob sie jemanden das Schmerzmedikament vorenthalten oder nicht. Bei einer Wurzelbehandlung bekommt an auch eine betäubung aber gebären soll man ohne irgendetwas. Ich wusste das ich es nicht schaffen würde und nicht mehr kann. Meine Tochter steckte dann 2 Stunden lang im Geburtskanal fest und ich dachte ich würde sterben. Der Arzt drückte von oben auf den Bauch, die Hebamme zog unten am Kopf an, doch sie steckte einfach fest. Dann wurde mir noch ein Wehentropf angehängt, wo die Schmerzen noch schlimmer wurden, weil ich gar keine Sekunde mehr Wehenpause mehr hatte. Ich dachte mir zerreißt der Bauch. Ich dachte so das wars jetzt ich sterbe an dieser blöden Geburt noch bevor ich meine Tochter überhaupt sehen konnte. Ich hatte keine Kraft oder Motivation mehr, ich habe aufgegeben und es über mich ergehen lassen. Es fühlte sich an wie eine Misshandlung. Das Drücken vom Arzt auf den Bauch schmerzte extrem und ich konnte gar nicht mehr atmen, weil er so fest reindrückte. Nach zwei Stunden wo ich durch die Hölle gegangen bin (aber das Baby ist ja eh gleich da....ja genau, warum maßen sich Hebammen das an das sie wüssten wie lange es noch dauern wird) war dann endlich das Baby da. Sie schrie nicht, sie atmete nicht mehr richtig und war schon leicht blau. Ich war froh das die Schmerzen endlich vorbei waren und hatte überhaupt nicht mehr die Kraft mein Baby zu halten oder anzusehen. Ich wurde bewusstlos und kam erst zwei Stunden später wieder zu mir. Da war die Kleine schon gebadet und angezogen. Ich hatte in diesem Horror keine einzige Sekunde irgendetwas schönes erlebt. Ich konnte meine Kleine anfangs gar nicht annehmen, weil ihre Geburt schuld an den Horror-Schmerzen war und auch weil ich keine Verbindung zu ihr hatte. Ich wachte auf und sie wurde mir gezeigt, es hätte auch irgendein fremdes Kind sein können. Mein Tochter war 4 Monate lang ein schreibaby was es nicht leichter machte sie anzunehmen und zu lieben. Sie hatte auch ein schlimmes Geburtstauma und durch die Geburt mehrere Verstauchungen in der Wirbelsäule und eine Gehirnerschütterung erlitten.... das kann passieren wenn der Arzt mit voller Kraft auf den Bauch drückt und das Kind dann immer gegen das Schambein gestossen wird. Wenn ich an die Geburt denke könnte ich jedesmal weinen und Fotos von danach kann ich mir auch nicht ansehen. Bis heute hab ich es nicht verarbeitet und wenn ich mit Freundinnen darüber sprechen möchte die auch selbst geboren haben, haben die alle kein Verständnis dafür weil sie meinen ich übertreibe und sie überempfindlich. Aber die hatten auch alle eine schnelle Geburt mit PDA oder Schmerzmedikamenten und heute auch keine Schmerzen mehr im Gegensatz zu mir.

20 Monate nach der Geburt hab ich täglich immer noch so schlimme Schmerzen an meiner Dammnarbe, obwohl es nur ein kleiner Dammriss war. Trotzdem schmerzt es so sehr, das ich seit der Geburt nicht mehr schmerzfrei sitzen kann und Sex habe ich auch schon lange aufgegeben, weil ich dabei so schlimme Schmerzen habe, das ich gar nicht mehr möcht. Deshalb ist dann auch mein Freund abgehauen Nie wieder! Ich überlege sogar wenn ich wieder eine Beziehung habe, ob ich mich dann nicht besser sterilisieren lassen sollte. Ich wollte das zwar nie, aber ich hab einfach so eine Panik davor nochmals gebären zu müssen. Vor der SS nicht die war sehr schön und ich hatte absolut Null Probleme. Und auch ein geplanter WKS ist keine Garantie das man nicht vaginal gebären muss. Ich wollte unbedingt einen WKS bin dann aber leider zu spät mit vollständig eröffnetem Muttermund ins KH gekommen und dann hieß es jetzt sei es zu spät für einen KS und ich müsse nun vaginal gebären. Also beruhigt mich der Gedanke mit dem WKS nicht wirklich
Ich kann nur sagen der aller aller schlimmste Tag in meinem Leben. Ich leide deshalb an schlimmen Depressionen und Schlafstörungen und kann die Zeit mit meiner Kleinen leider nicht genießen, weil es mir psychisch so schlecht geht. Schade das einem niemand nach der Geburt zur Seite steht um so ein Trauma zu verarbeiten.

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23. Februar 2011 um 11:13

Jetzt mal was positives
Die armen werdenden Mamas, die diese Berichte lesen. Die bekommen doch Angst
Deshalb jetzt mal ein Bericht, der hoffentlich alle etwas zuversichtlicher stimmt

Ich hab mir eigentlich während der Schwangerschaft wenige Gedanken über die Geburt gemacht. Und ich bin eigentlich relativ relaxed und auch naiv an die Sache herangegangen. Zwar hab ich mir auch diverse Doku Soaps im Fernsehn angeschaut, aber ich hab mich davon eigentlich nie verrückt machen lassen.

Jedenfalls war ich schon einen Tag über dem eigentlichen ET. Es war ein Donnerstag und ich hatte am Abend gegen 18:00 Uhr noch mal einen Termin bei meiner FÄ. Sie hat auch noch mal alles kontrolliert und auch CT gemacht und alles war im grünen Bereich. Das CT war wie mit dem Linieal gezogen Sie meinte dem Kleinen gefällt es da drin noch ganz gut und ich solle am Freitag wieder kommen.
19:00 bin ich aus der Praxis raus und hab noch eine Freundin besucht. Gegen 21:00 Uhr sind mein Mann und ich zu Hause gewesen und ich hab noch lecker Abendbrot gemacht.
Um 22:00 wollte ich ins Bett und konnte aber irgendwie keine richtige Schlafposition finden. Ich meinte nur zu meinem Mann: "Du, der kleine liegt komisch" und er meinte "NIcht das das Wehen sind"
Ich hab nur gelacht und gesagt, dann müsste ich ja schmerzen haben Na ja, nach einigem Hin und her hat mein Mann auf die Uhr geschaut und ich hab gemeint der liegt alle 7 Minuten komisch. Meinem Mann wurde es mulmig und er sagte wir fahren ins KKH. Vorher hab ich aber da noch angerufen, weil umsonst wollte ich nicht hinfahren. Eine Ferndiagnose konnte die Hebamme natürlich nicht stellen. Sie meinte ich soll vorbei kommen, nach hause gehen könnte ich immer noch.
Gesagt getan. Nach ca. 15 Minuten fahrt waren wir dort angekommen und die "Wehen" kamen schon alle 4 Minuten. Ich hab noch immer keinen Schmerz verspürt...es fühlte sich so an, als tritt mich der Zwerg die ganze Zeit.
Mittlerweile war es 23.30 Uhr
Die Hebamme begrüßte mich freundlich und schaute sich gleich den Muttermund an...dieser war bereits 4cm offen und sie wollte mich nicht mehr gehen lassen Sie meinte, das Kind bekommen wir diese Nacht, aber ich soll mir keine Sorgen machen...Ich sei Erstgebärende und da würde das immer lange dauern.
Nach ein paar Untersuchungen und CT konnte ich mir raussuchen was ich machen wollte. Ich war aber schon müde und wollte eigenltich nur meine Beine hoch legen. Also bin ich in den Kreißsaal und hab mich dort auf das Bett gelegt. Die Hebamme meinte ich soll schön atmen und sie würde derweil den Schrifkram machen. 5 Minuten später kam sie wieder und fragte meinen Mann ob ich schon pressen würde "Ja, meine Frau presst und ich kann nix machen"
Ich hatte aber auch einen unwahrscheinlichen Drang zu pressen und das olle atmen war mir schon zu wider.
Die Hebamme schaute sich noch mal den Muttermund an...ok, vollkommen offen....ich durfte pressen.
Ich sollte mich noch mal von links auf rechts drehen und dann noch mal zurück....Die Hebamme rief den Arzt an und meinte in einer halben Stunde könnte er sich mal langsam auf den Weg machen. Als ich mich dann wieder von rechts auf links drehen wollte hab ich mir gedacht...nö...jetzt nicht mehr...jetzt press ich....Die Hebamme hat das gemerkt und schnell noch mal den Arzt angerufen, er soll bitte gleich kommen....Sie schmeißt das Telefon weg zieht sich gerade noch so die Handschuhe an und schwups war der Kopf da.
Und noch eine Wehe und der Rest war auch draußen.
Es ging alles so schnell...und als der Kopf draußen war, war das für mich wie eine große Erleichterung und der Druck war weg. Wirklich richtige Schmerzen hatte ich eigenltich nie....und auch die Wehen waren nicht schmerzhaft....nur das blöde atmen hat mich genervt
Unser kleiner Mann hat um 01:50 Uhr die Welt erblickt. Und die Geburt und der Moment wo ich ihn das erste mal gesehen habe, war so wunderschön. Mein Mann, das Baby und ich....es war als würde die Zeit still stehen....Es war einfach nur schön.
Und er war auch nicht gerade klein...56 cm, 3.800 g und 37 cm Kopfumfang. Ich selbst bin sehr schlank und groß....die Hebamme meinte, das sei mein Glück Was auch immer das heißen mag.
Jedenfalls empfand ich die Geburt als einen sehr intimen und schönen Moment, an den ich mich immer gern zurück erinnere. Ich brauchte keine Schmerzmittel und auch keinen Arzt Es war nix gerissen und nichts geschnitten worden...
Ich glaube im nachhinein, dass mir diese Unbefangenheit und Naivität mit der ich an die ganze Geburtsgeschichte herangegangen bin, dabei geholfen haben so entspannt zu sein. Und das wiederum hat mir den schönsten Augenblick meines Lebens beschert....Die Geburt meines Sohnes.

Jetzt bin ich wieder in der 9 SSW mit Baby Nr. 2 oder mit baby Nr. 2 und 3. Denn evtl werden es diesmal Zwillinge. Bin gespannt wie dann die Geburt verläuft und ob ich auch natürlich entbinden kann.

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23. Februar 2011 um 11:58


Ich bin froh, daß vor 13 jahren das Internet noch nicht so populär und allgegenwertig war. Wenn ich vor meiner ersten Geburt solche Horrorgeschichten gelesen hätte, wär ich heute noch schwanger weil ich mir die Geburt verkniffen hätte und lieber meine schöne Schwangerschaft behalten hätte.

Ich finde es unmöglich, wenn man solche Geschichten hier reinschreibt und der Erstgebärenden solche Angst macht.
Was für mich Schmerzen sind, muß für eine andere Frau noch gar nix sein...

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23. Februar 2011 um 16:46


So jetzt mal mein eigener Geburtsbericht:

Ich war 2 Tage über dem ET. Meine Wehen haben abends um 23Uhr angefangen, allerdings war es nicht stark, ich hatte lediglich ein Ziehen im Nierenbereich, sonst nix, war aber auszuhalten, und wenn es nicht alle 10Minuten gewesen wäre, dann hätte ich es einfach für Vorwehen gehalten. Aber da es noch auszuhalten war, hab ich erst mal einfach weiter Fernsehen geschaut und das locker genommen. Die Wehen wurden ab und an stärker. Hab mir gedacht: naja erst mal ruhig bleiben und fern schauen, vielleicht legt es sich ja wieder). Bin dann nach ner Weile trotzdem ins Bett gegangen und hab noch versucht ein bisschen zu schlafen, (ich bin jemand, der nicht sofort ins KH rennt, sondern erst mal abwartet) hab mir gedacht, kann ja trotzdem noch ne Weile dauern, ist noch zu früh um gleich ins Krankenhaus zu fahren. Konnte aber kein Auge zumachen, musste ständig auf Toilette Wasser lassen, und das Ziehen wurde immer schmerzhafter. Also hab ich mich dann um 1:30Uhr entschieden, mein Freund zu wecken. Aber bis ich dann endlich mit dem Taxi ins Krankenhaus gefahren bin, war es schon 4:00Uhr. Trotzdem war ich bis dahin ziemlich ruhig, hatte Wehen aber hab kein Ton von mir gegeben. Der Taxifahrer hat sich bestimmt gewundert.

Naja im Krankenhaus wurde erst mal CTG gemacht, aber der hat keine großen Wehen angezeigt, Muttermund war noch zu, die Hebamme meinte, das kann noch ne Weile dauern, sie können noch mal nach Hause fahren oder ein bisschen ins Wehenzimmer und ne stunde später machen wir noch mal CTG. Ich meinte nee, jetzt bleb ich hier, die Schmerzen wurden immer stärker, ich konnte das nicht glauben dass es noch so lange dauert, also war ich im wehenzimmer. Da hab ich erst mal nach jeder Wehe (alle 5Minuten) mich übergeben müssen. Dann war es schon 5:30 als dann ne andere Hebamme kam und nachgefragt hatte, als ich ihr sagte dass es immer schlimmer wird und ich jetzt bestimmt nicht mehr nach hause gehe, hatte sie dann gemeint, ja ich mach den kreissaal fertig und dann schauen wir mal. Als ich dann endlich noch mal nach ner halben Stunde (gefühlt 2stunden) ins Kreissaal aufs Bett legen durfte, hab ich mich schon besser gefühlt, wollte aber unbedingt Schmerzmittel haben, weil das war dann echt unerträglich. Wollte zusätzlich auch noch PDA. So der Muttermund war dann schon 4cm offen. Von wegen kann ja noch ne Weile dauern. Die Hebamme ist immer wieder rausgesprungen, keine ahnung warum, auf jeden fall lag ich da in den Wehen, und dann fing es schon an uz drücken und ich hatte das Gefühl pressen zu müssen. Als die Hebamme dann reinkam, sagte sie: "Oh drückt des schon, ich glaubs ja nicht" Ich anwortete nur erschöpft und leise mit JA. Also hab ich auch immer wieder gepresst. Dann meinte sie also für PDA ist schon zu spät, Muttermund ist schon zu weit offen. Um 8Uhr war dann der Muttermund schon vollständig offen, ich hatte 1 stunde presswehen, leider steckte mein Kleiner ca. 20min. im Geburtskanal fest, mit den letzten Kräften konnte ich ihn grad noch gebären bevor die Hebamme und die mittlerweile eingetroffene Ärztin schon einleiten wollte. Er war etwas blau, schrie nicht, wurde aber direkt auf meinen Bauch gelegt und bekam noch etwas Sauerstoff. Aber zum Glück war alles in Ordnung mit ihm. Um 9:22 Uhr erblickte er das Licht, mit 54cm und 4200g. Bei der Größe und dem Gewicht wunderts mich dann auch nicht mehr, das ich ein Scheidenriss und Labienriss davon trug. Aber bin froh dass nicht mehr passiert ist.

Der Scheidenriss ist schnell und gut verheilt, aber trotzdem dass man nach der Geburt solche Schmerzen noch hat, dass hätte mir auch jemand mal vorher sagen können, nicht dass ich es mir dann anders überlegt hätte, schwanger zu werden, nein aber dann hätte ich keinen Schock hinterher gehabt. Also die Schmerzen und das Brennen beim Wasserlassen, oder Sitzen das war ja noch schlimmer wie die Geburt. Das mit dem Labienriss ist so ne Sache, mir ist das die ganze Labie abgerissen worden, wurde zwar wieder genährt, hat aber leider nicht gehalten, und somit hängt jetzt die halbe Labie umher, sieht echt ned schön aus. Ich hatte auch ziemlich Probleme damit fertig zu werden, ich fühlte mich entstellt und schon halb beschnitten. Naja mittlerweile gehts, ich kann damit umgehen, beim Sex störts noch nicht einmal. Ich könnte es ja evtl. noch mal korrigieren lassen, aber unter vollnarkose, und davor hab ich Angst. Betäubungsspritzen beim Zahnarzt hatten bei mir auch nie gewirkt. Und dann ist es noch nicht mal sicher, wenn sie es noch mal annähen, ob es hält. Und dann wird das auch noch als Scheints-OP gesehen, und ob ich das von der Kasse gezahlt bekomme, ist wieder so ein Thema.....aber naja das hat ja nix mit dem Geburtsbericht zutun....

Die erste Hebamme, war total erstaunt, dass ich dann doch noch an diesem Morgen mein Kind bekommen habe, sie wollte es gar nicht glauben. Hehe

HUII IST ABER VIEL GEWORDEN, SORRY

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23. Februar 2011 um 17:54

Ja
ich hab halt Angst vor der Korrektur-OP, wegen der Vollnarkose, und auch weil es nciht sicher ist, ob es hält oder nicht, und wenn es hält, und bei der zweiten geburt wieder reißt, hab ich wieder das gleiche Theater. Deswegen warte ich erst mal ab.

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23. Februar 2011 um 20:35
In Antwort auf velda_11935774


Ich bin froh, daß vor 13 jahren das Internet noch nicht so populär und allgegenwertig war. Wenn ich vor meiner ersten Geburt solche Horrorgeschichten gelesen hätte, wär ich heute noch schwanger weil ich mir die Geburt verkniffen hätte und lieber meine schöne Schwangerschaft behalten hätte.

Ich finde es unmöglich, wenn man solche Geschichten hier reinschreibt und der Erstgebärenden solche Angst macht.
Was für mich Schmerzen sind, muß für eine andere Frau noch gar nix sein...

Nein es ist nicht unmöglich solche Geschichten hier reinzuschreiben
Es sind keine Geschichten, es ist die Realität für diese Frau. Und es ist nur fair das auch Erstgebärende das wissen, damit sie wissen was auf sie zukommen kann und sie sich dann so mit vollem Wissen entscheiden können ob sie lieber eine vaginale Geburt oder einen WKS haben möchten. Denn ansonsten entscheiden sie sich für eine vaginale Geburt und sind dann hinterher schockeirt und haben psychische Probleme oder Schmerzen und sagen wenn sie es vorher gewusst hätten, hätten sie einen WKS machen lassen. Und das haben hier schon einige rein geschrieben mit denen ich so schreibe. Es ist nur fair und richtig aufzuklären, damit alle Schwangeren wissen was bei einer vaginalen Geburt auf sie zukommen kann. Ich finde es gemein und unfair so Dinge zu verschweigen und dann manche ins offene Messer laufen zu lassen. Frauen die sagen sie könnten mit so etwas nicht leben. Wie zb annalee wenn sie es vorher gewusst hätte wie schlimm eine Dammnarbe schmerzen kann hätte sie sich auch einen WKS machen lassen, aber die Hebamme nahm ihre Angst nicht ernst und sagte nur, eine Dammnarbe tut nicht weh und man hat keine Probleme damit. Das gleiche wurde mir auch gesagt. Ist ist einfach nur gelogen, wenn man hier liest wieviele Frauen Schmerzen und Probleme mit einer Dammnarbe oder einem Scheidenriss haben. Jahrelang leiden sie und manche brauchen eine Korrektur-OP. Das sollte man wissen. Ein WKS bringt auch starke Schmerzen mit sich, aber über den wird man ja auch genau aufgeklärt und genauso solltem an auch alles über eine vaginale Geburt wissen.

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23. Februar 2011 um 21:33
In Antwort auf lily_12323553

Nein es ist nicht unmöglich solche Geschichten hier reinzuschreiben
Es sind keine Geschichten, es ist die Realität für diese Frau. Und es ist nur fair das auch Erstgebärende das wissen, damit sie wissen was auf sie zukommen kann und sie sich dann so mit vollem Wissen entscheiden können ob sie lieber eine vaginale Geburt oder einen WKS haben möchten. Denn ansonsten entscheiden sie sich für eine vaginale Geburt und sind dann hinterher schockeirt und haben psychische Probleme oder Schmerzen und sagen wenn sie es vorher gewusst hätten, hätten sie einen WKS machen lassen. Und das haben hier schon einige rein geschrieben mit denen ich so schreibe. Es ist nur fair und richtig aufzuklären, damit alle Schwangeren wissen was bei einer vaginalen Geburt auf sie zukommen kann. Ich finde es gemein und unfair so Dinge zu verschweigen und dann manche ins offene Messer laufen zu lassen. Frauen die sagen sie könnten mit so etwas nicht leben. Wie zb annalee wenn sie es vorher gewusst hätte wie schlimm eine Dammnarbe schmerzen kann hätte sie sich auch einen WKS machen lassen, aber die Hebamme nahm ihre Angst nicht ernst und sagte nur, eine Dammnarbe tut nicht weh und man hat keine Probleme damit. Das gleiche wurde mir auch gesagt. Ist ist einfach nur gelogen, wenn man hier liest wieviele Frauen Schmerzen und Probleme mit einer Dammnarbe oder einem Scheidenriss haben. Jahrelang leiden sie und manche brauchen eine Korrektur-OP. Das sollte man wissen. Ein WKS bringt auch starke Schmerzen mit sich, aber über den wird man ja auch genau aufgeklärt und genauso solltem an auch alles über eine vaginale Geburt wissen.

Diese Meinung teile ich nicht
Jede Frau die schwanger ist, weiß daß die Geburt kein Zuckerschlecken ist und mit Schmerzen verbunden. Steht ja auch so in der Bibel. Man hat 9 Monate Zeit sich um ein KH zu kümmern indem man sich wohlfühlt und ein Vorgespräch führt mit dem Arzt wie die Entbindung abläuft, zweck PDA. Ich hab alle meine 3 Geburten in verschiedenen KH, sogar verschiedene Länder. Der große kam in Deutschland zur Welt, die mittlere in Frankreich und die Kleine in der Schweiz. Bei euch hab ich manchmal das Gefühl ihr wart in nem Buschkrankenhaus irgendwo in Afrika. Weil genau solche Geschichten über hebammendie sich über eure Schmerzen lustig machen oder Schmerzmedikamente verweigern habe ich von meinen Schwägerinnen dort gehört. Ich hatte 3 vaginale geburten, auch nicht leicht. Ich hatte bei allen 3 einen Dammriss, bei meiner 2. hatte ich zusätzlich noch einen Labienriss. Ich wurde mit 28 Stichen genäht. Ich konnte auch wochenlang nicht richtig sitzen. Aber wie käme ich dazu das hier noch so richtig auszuschmücken? Im Gegenteil, ich will noch 2 Kinder haben.
Ich halte nix von WKS, daß ist nur für die Ärzte rentabel, weil planbar, teurer und schneller.
Jede Frau die in den Gebärsaal geht und meint das Kind kommt einfach mal so rausgeflutscht ohne Schmerz ist einfach nur naiv.
Eine Kaiserschnittnarbe kann sich genauso entzünden und schmerzen wie eine Dammnarbe.
Ins offene Messer laufen zu lassen ist ziemlich weit her geholt. Diese ganzen Horrorgeschichten treffen nicht auf alle Frauen zu. Wenn ich jetzt rückblickend denke, hätte ich bei meiner ersten Schwangerschaft mit 19 damals sowas gelesen, hätte ich auch keine Spontangeburt gewollt. (Übrigens wurde ich das vor 13 Jahren auch gar nicht gefragt ob ich einen KS will, bei den letzten beiden vor 4 bzw 3 Jahren allerdings schon!) dann wäre ich um das für mich trotz der Schmerzen und Risse um das Erlebnis Geburt bestohlen worden. Bestohlen von Frauen, die naiv an die Sache rangingen und deswegen hinterher traumatisiert waren.

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24. Februar 2011 um 0:52
In Antwort auf velda_11935774

Diese Meinung teile ich nicht
Jede Frau die schwanger ist, weiß daß die Geburt kein Zuckerschlecken ist und mit Schmerzen verbunden. Steht ja auch so in der Bibel. Man hat 9 Monate Zeit sich um ein KH zu kümmern indem man sich wohlfühlt und ein Vorgespräch führt mit dem Arzt wie die Entbindung abläuft, zweck PDA. Ich hab alle meine 3 Geburten in verschiedenen KH, sogar verschiedene Länder. Der große kam in Deutschland zur Welt, die mittlere in Frankreich und die Kleine in der Schweiz. Bei euch hab ich manchmal das Gefühl ihr wart in nem Buschkrankenhaus irgendwo in Afrika. Weil genau solche Geschichten über hebammendie sich über eure Schmerzen lustig machen oder Schmerzmedikamente verweigern habe ich von meinen Schwägerinnen dort gehört. Ich hatte 3 vaginale geburten, auch nicht leicht. Ich hatte bei allen 3 einen Dammriss, bei meiner 2. hatte ich zusätzlich noch einen Labienriss. Ich wurde mit 28 Stichen genäht. Ich konnte auch wochenlang nicht richtig sitzen. Aber wie käme ich dazu das hier noch so richtig auszuschmücken? Im Gegenteil, ich will noch 2 Kinder haben.
Ich halte nix von WKS, daß ist nur für die Ärzte rentabel, weil planbar, teurer und schneller.
Jede Frau die in den Gebärsaal geht und meint das Kind kommt einfach mal so rausgeflutscht ohne Schmerz ist einfach nur naiv.
Eine Kaiserschnittnarbe kann sich genauso entzünden und schmerzen wie eine Dammnarbe.
Ins offene Messer laufen zu lassen ist ziemlich weit her geholt. Diese ganzen Horrorgeschichten treffen nicht auf alle Frauen zu. Wenn ich jetzt rückblickend denke, hätte ich bei meiner ersten Schwangerschaft mit 19 damals sowas gelesen, hätte ich auch keine Spontangeburt gewollt. (Übrigens wurde ich das vor 13 Jahren auch gar nicht gefragt ob ich einen KS will, bei den letzten beiden vor 4 bzw 3 Jahren allerdings schon!) dann wäre ich um das für mich trotz der Schmerzen und Risse um das Erlebnis Geburt bestohlen worden. Bestohlen von Frauen, die naiv an die Sache rangingen und deswegen hinterher traumatisiert waren.

Zum Glück darf ja jeder Mensch seine eigene Meinung haben
Also naiv bin ich sicherlich nicht in die Geburt reingegangen. Ich bin dipl. Krankenschwester und war schon bei vielen vaginalen Geburten und auch einigen Kaiserschnitten dabei. Ich habe mich aufgrund meiner Zeit als Krankenschwester die ich im Kreissaal gearbeitet habe bewußt für einen Wunsch-KS entschieden, weil ich eben wirklich alles über vaingale Geburten weiß, also was alles schief gehen kann meine ich. Das danach sogar Operationen unter Vollnarkose an der Frau nötig sein können usw. Nur leider hatte ich das große Pech das ich trotz geplantem WKS vaginal gebären musste, weil als ich ins KH kam der Muttermund schon vollständig geöffnet war und es zu spät für einen KS war. War alles so nicht geplant weil ich erst in der 35. SSW war. Ich wusste also ganz genau was bei einer vaginalen Geburt auf mich zukommt und war da keineswegs naiv und weil ich es so genau wusste wollte ich es keinesfalls Würde ich nochmals schwanger werden müsste bei mir sowieso ein KS gemacht werden (KEIN WKS) weil nachdem mein Baby zwei Stunden im Geburtskanal festgesteckt ist kamen die Ärzte zu dem Entschluß mein Becken sie für eine vaginale Geburt zu schmal. Und bei der Geburt eines normal großen Babys (meine Kleine war ja ein Frühchen) hätte auf alle Fälle ein Not-KS gemacht werden müssen. Wenn ich nochmals schwanger werden sollte, muss ich auf alle Fälle einen geplanten KS machen lassen, weil alles andere für mich und das Baby zu gefährlich sei. Meine Kleine hat ja auch kaum mehr geatmet. Ich bin mit 43kg sehr dünn und sehr schmal gebaut, mir war von vornherein klar das ich nicht einfach so ein Baby gebären kann, sondern entweder mit schweren Komplikationen oder KS. Und ich hatte ja auch recht. Ich will aber nie wieder schwanger werden. Ein KS ist auch kein Zuckerschlecken das ist mir völlig klar. Und ohne Sex kann man ja bekanntlich auch nicht schwanger werden Wenigstens ein gutes also hat die Sache

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19. April 2011 um 8:24

Mein geburtsbericht
Ich bin am 29.11.10 morgens um 7:00 uhr mit voller vorfreude ins Krankenhaus zum Einleiten ( ET war 11.12.10) es dollte vorzeitig eingeleitet werden, weil ein drohendes missverhaeltnis zwischen meinem Becken und Zwergis Kopf bestand.
Ich also im KH, hab meinen Mann arbeiten geschickt, setzte mich ins Wehenzimmer zum CTG schreiben.
Dann nochmal zur untersuchung, wo festgestellt wurde, dass der MM schon Fingerdurchlaessig war, man aber den Kopf noch wegstossen konnte.
Dann bekam ich die erste Tablettengabe und sollte 45 minuten am CTG sitzen. Die tablette wirkte schnell und ich bekam ein Ziehen im lendenwirbelbereich.
Freute mich, 1. Tats nicht so weh, war eher unangenehm, 2. Waren Wehen zusehen
Naja dann die naechste Untersuchung wurde gesagt immer nur fingerdurchlaesdig und kind ksnn man wegstossen. Das ging so den ganzen Tag, alle 2 Std CTG, Untersuchung (stehts das selbe ergebnis MM fingerdurchlaessig Kind wegstossen koennen) und alle 4 Std Tablettengabe. Das einzigste was schlimmer wurden, waren die Wehen.
Mittags dachte ich "Leck mich am A... (sorry fuer den Ausdruck) das tut ja heftig weh, also fang mal an zu atmen!" das bkoede Atmen brachte nichts, hab mich ueber die starken wehen auch gefreut, weil ich dachte die bringen was, was sie nicht taten. Ergebnis immer das selbe!

Naja ich meinen mann angerufen und ihn zu mir bestellt.
Abends um 22.30 bin ich schlafen gegangen mit dauerwehen. Um 4.30 wurd ich von eigenproduzierten Wehen wach, freute mich ja schon. Also hab ich mich gewaschen und angezogen und um 6.00 zum Date mit demCTG. Diesesmal mit wieder richtig guter Laune. Also ab ins Wehenzimmer und warten. Dann gesellte sich eine andere mami dazu fie auch zum einleiten kam und man verstand sich direkt auf anhieb gut.
Ich wehte weiter vor mir hin und ach ja das ergebnis des MM war wie amvortag. Je mehr der Tag verstrich ubd je mehr Infusionen ich bekam, desto frustrierter wurde ich.
Um 22.30 ich konnte seit 17.00 meine heulattacken nicht mehr zurueck halten, bin ich mut tierisch schlechter Laune zum CTG. Irgendwann sass die Aerztin bei mir im Raum und beobachtete wortlos das CTG (aeusserst beruhigend )
Irgendwann fragte sie mich, was wir machen sollen, weil der kleine unter stress stand und es ihm daruntwr nucht gut ging.
Ich sagte nur noch Kaiserschnitt und sie stimmte zu. Am naechsten Tag um 8.10 war mein kleiner dann da per KS und wog 4195 gr, war 53 cm lang und KU von 36 cm.
Ach ja wie die aerztin mich dann so aufhatte, schaute sie ob das ueberhaupt durchs becken gepasdt haette und er haette da nie durchgepasst.

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19. April 2011 um 8:52
In Antwort auf velda_11935774


Ich bin froh, daß vor 13 jahren das Internet noch nicht so populär und allgegenwertig war. Wenn ich vor meiner ersten Geburt solche Horrorgeschichten gelesen hätte, wär ich heute noch schwanger weil ich mir die Geburt verkniffen hätte und lieber meine schöne Schwangerschaft behalten hätte.

Ich finde es unmöglich, wenn man solche Geschichten hier reinschreibt und der Erstgebärenden solche Angst macht.
Was für mich Schmerzen sind, muß für eine andere Frau noch gar nix sein...

Es ist aber die Realität
und das eine Geburt kein Spaziergang ist, sollten alle wissen. Wer das gegenteil erzählt ist schlicht und einfach gemein - und wers glaubt, ein wenig doof

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19. April 2011 um 8:59
In Antwort auf lily_12323553

Nein es ist nicht unmöglich solche Geschichten hier reinzuschreiben
Es sind keine Geschichten, es ist die Realität für diese Frau. Und es ist nur fair das auch Erstgebärende das wissen, damit sie wissen was auf sie zukommen kann und sie sich dann so mit vollem Wissen entscheiden können ob sie lieber eine vaginale Geburt oder einen WKS haben möchten. Denn ansonsten entscheiden sie sich für eine vaginale Geburt und sind dann hinterher schockeirt und haben psychische Probleme oder Schmerzen und sagen wenn sie es vorher gewusst hätten, hätten sie einen WKS machen lassen. Und das haben hier schon einige rein geschrieben mit denen ich so schreibe. Es ist nur fair und richtig aufzuklären, damit alle Schwangeren wissen was bei einer vaginalen Geburt auf sie zukommen kann. Ich finde es gemein und unfair so Dinge zu verschweigen und dann manche ins offene Messer laufen zu lassen. Frauen die sagen sie könnten mit so etwas nicht leben. Wie zb annalee wenn sie es vorher gewusst hätte wie schlimm eine Dammnarbe schmerzen kann hätte sie sich auch einen WKS machen lassen, aber die Hebamme nahm ihre Angst nicht ernst und sagte nur, eine Dammnarbe tut nicht weh und man hat keine Probleme damit. Das gleiche wurde mir auch gesagt. Ist ist einfach nur gelogen, wenn man hier liest wieviele Frauen Schmerzen und Probleme mit einer Dammnarbe oder einem Scheidenriss haben. Jahrelang leiden sie und manche brauchen eine Korrektur-OP. Das sollte man wissen. Ein WKS bringt auch starke Schmerzen mit sich, aber über den wird man ja auch genau aufgeklärt und genauso solltem an auch alles über eine vaginale Geburt wissen.

Hi werdealt
ich bin ziemlich schmahl gebaut und hatte deshalb über einen WKS nachgedacht. Habe mich aber vorher informiert und auch einen SSKurs besucht. Habe mich leider von den vielen "ich beisse selbst die nabelschnur durch - müttern" vollquatschen lassen und von der hebamme ebenso. Eine natürliche geburt sei ein wunderschönes und wertvolles Erlebniss .. usw.

Es war der Horror - nicht nur die Wehen, die Geburt - sonder auch danach.

Lasst euch also nicht vollquatschen - entscheidet selbst - es ist euer Körper, eure Psyche und euer Erlebnis. Ihr braucht auch kein schlechtes Gewissen haben - JEDE Frau schafft es heutzutage ein Kind zu gebähren - auch spontan - es ist nichts besoderes, was ihr euch beweißen müsst. Macht es euch und eurem Kind so angenehm wie möglich!

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19. April 2011 um 9:04
In Antwort auf lily_12323553

Zum Glück darf ja jeder Mensch seine eigene Meinung haben
Also naiv bin ich sicherlich nicht in die Geburt reingegangen. Ich bin dipl. Krankenschwester und war schon bei vielen vaginalen Geburten und auch einigen Kaiserschnitten dabei. Ich habe mich aufgrund meiner Zeit als Krankenschwester die ich im Kreissaal gearbeitet habe bewußt für einen Wunsch-KS entschieden, weil ich eben wirklich alles über vaingale Geburten weiß, also was alles schief gehen kann meine ich. Das danach sogar Operationen unter Vollnarkose an der Frau nötig sein können usw. Nur leider hatte ich das große Pech das ich trotz geplantem WKS vaginal gebären musste, weil als ich ins KH kam der Muttermund schon vollständig geöffnet war und es zu spät für einen KS war. War alles so nicht geplant weil ich erst in der 35. SSW war. Ich wusste also ganz genau was bei einer vaginalen Geburt auf mich zukommt und war da keineswegs naiv und weil ich es so genau wusste wollte ich es keinesfalls Würde ich nochmals schwanger werden müsste bei mir sowieso ein KS gemacht werden (KEIN WKS) weil nachdem mein Baby zwei Stunden im Geburtskanal festgesteckt ist kamen die Ärzte zu dem Entschluß mein Becken sie für eine vaginale Geburt zu schmal. Und bei der Geburt eines normal großen Babys (meine Kleine war ja ein Frühchen) hätte auf alle Fälle ein Not-KS gemacht werden müssen. Wenn ich nochmals schwanger werden sollte, muss ich auf alle Fälle einen geplanten KS machen lassen, weil alles andere für mich und das Baby zu gefährlich sei. Meine Kleine hat ja auch kaum mehr geatmet. Ich bin mit 43kg sehr dünn und sehr schmal gebaut, mir war von vornherein klar das ich nicht einfach so ein Baby gebären kann, sondern entweder mit schweren Komplikationen oder KS. Und ich hatte ja auch recht. Ich will aber nie wieder schwanger werden. Ein KS ist auch kein Zuckerschlecken das ist mir völlig klar. Und ohne Sex kann man ja bekanntlich auch nicht schwanger werden Wenigstens ein gutes also hat die Sache


Toller Beitrag - ich wiege nur 40 Kilo und habe normal entbunden. Mein Kleiner steckte 3 Stunden im Geburtskanal, zusätzlich war die Nabelschnur um seinen Hals ... es war grausam. Ich konnte Monate nach der Geburt weder sitzen, noch stehen noch laufen. Klar ist auch dass eine Narbe in den Schleimhäuten schlechter verheilt als eine Narbe die trocknen kann, oder? Also, für mich kommt nur noch ein WKS in Frage. Wenn ich mir die 18 Stunden Wehen ersparen kann - dann tue ich wenigstens das.

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25. April 2011 um 23:45

Der weg in die neue welt
Ja, dann werd ich auch mal in die Tasten hauen.
Ich gehöre zu der Kategorie,die sich ganz genau informiert wie so eine Geburt abläuft.
Ich hatte regelrecht Panik davor und habe zum Ende der Schwangerschaft komplett alles über Geburt gelesen was google hergibt.bis ich es zum schluss schon nicht mehr "hören" wollte ich wollte meine erfahrungen machen.und das kann man ja dann auch
Bei mir war es so das ich früh um 7 aufgestanden bin und die Fruchtblase geplatzt ist,da hab ich dann halb acht meine hebamme angerufen die zum glück auch meine freundin ist und wir haben uns dann 9 uhr in der hebammenpraxis getroffen zum ctg und mumu gucken. Ctg war super mumu 1-2cm. Und laut hebamme durften wir noch was unternehmen zum ablenken sie wusste ja das ich solche panik hatte vor der geburt.
Also war ich mit meinen freund noch bisschen bummeln und sind dann zum kraft sammeln nach hause gefahren. Ich hatte noch paar kügelchen mitbekommen zum wehen anregen,hätte nie gedacht das ich die mal freiwillig nehme um die schmerzen voranzutreiben...aber was muss das muss wollte ja auf keinen fall das eingeleitet wird
Später kam die hebamme zu uns da haben wir noch kuchen gegessen und unsere späße gemacht,die wehen hatten inzwischen auch eingesetzt aber die hat man kaum gemerkt.
14.15 uhr haben wir ubs auf den Weg ins krankenhaus gemacht,die angst wuchs aber die wehen kaum zu spüren. Ich dachte die ganze zeit das wird noch viel schlimmer.
Als wir im Krankenhaus waren wurde wieder ctg gemacht und mumu geschaut immernoch der gleiche befund.
Also durfte mir mein freund mit einen ganz übelriechenden öl den bauch und rücken massieren.
Dann wollten wir noch ein bisschen spazieren gehen aber das hat nur noch bis zum ende des ganges gereicht da wurden die wehen so stark das mir nicht mehr nach laufen zumute war also sind wir drei dann in den kreissaal umgezogen.dort ging es für eine gute stunde in die wanne. Ein traum ich konnte super entspannen und die wehen waren kaum spürbar als ich dann 19.15uhr aus der wanne musste war der mumu schon bei 7cm und ich war motiviert ich hatte mir das alles viel schlimmer vorgestellt.mein freund und meine hebamme standen mir super zur seite und die letzten 3cm waren bis 21.20 auch geschafft. Als ich meine freundin fragte wie lange es noch dauern wird meinte sie in zwei stunden sollte er da sein.
Endlich ein ziel vor augen gab ich mein bestes. Und ich hab immernoch keinen direkten schmerz empfunden,es war einfach nur sehr anstrengend,die wehem,das atmen und der positionswechsel damit der zwerg gut ins becken rutscht. Aber irgendwie ging es ab dem punkt nicht mehr voran.
Also wehentropf um die wehen effektiver zu machen das ganze ging bis 23.30.
Zwischendurch gabs antibiotika weil die entzündungswerte im blut so hoch waren aber dem zwerg gings gut ctg war super
Wir haben dann in der zeit noch alle diensthabenden ärzte kennengelernt die alle mal geguckt haben und alle meinten das becken passt wieso will er nicht raus?!
Bis dann 0.00 der entschluss zum kaiserschnitt fiel, nach 3 stunden austreibungsphase in der ich die wehen veratmen musste ( ich fand auch das nicht schmerzhaft nur anstrengend) war ich dann doch erleichtert endlich unseren zwerg zu sehen.
0.56 nach spinalanesthesie und der feststellung nabelschnur zu kurz und plazenta festgewachsen ist unser schatz endlich da!!
Er wäre auf natürlichen weg nie rausgekommen aufgrund der nabelschnur und falls das nicht gewesen wäre hätte ich müssen unter vollnarkose operiert werden.
Also die natur wusste warum sie ihn nicht rauslässt und mit seinen 56cm und 4250g war er auch nicht grad klein.
Ich bin froh das alles überstanden ist würde aber falls ich noch einmal schwanger bin definitiv wieder eine natürliche geburt anstreben die schmerzen waren für mich gut auszuhalten und es war trotz des unvorhersehbaren endes eine tolle erfahrung

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26. April 2011 um 13:14
In Antwort auf oana_12635183

Der weg in die neue welt
Ja, dann werd ich auch mal in die Tasten hauen.
Ich gehöre zu der Kategorie,die sich ganz genau informiert wie so eine Geburt abläuft.
Ich hatte regelrecht Panik davor und habe zum Ende der Schwangerschaft komplett alles über Geburt gelesen was google hergibt.bis ich es zum schluss schon nicht mehr "hören" wollte ich wollte meine erfahrungen machen.und das kann man ja dann auch
Bei mir war es so das ich früh um 7 aufgestanden bin und die Fruchtblase geplatzt ist,da hab ich dann halb acht meine hebamme angerufen die zum glück auch meine freundin ist und wir haben uns dann 9 uhr in der hebammenpraxis getroffen zum ctg und mumu gucken. Ctg war super mumu 1-2cm. Und laut hebamme durften wir noch was unternehmen zum ablenken sie wusste ja das ich solche panik hatte vor der geburt.
Also war ich mit meinen freund noch bisschen bummeln und sind dann zum kraft sammeln nach hause gefahren. Ich hatte noch paar kügelchen mitbekommen zum wehen anregen,hätte nie gedacht das ich die mal freiwillig nehme um die schmerzen voranzutreiben...aber was muss das muss wollte ja auf keinen fall das eingeleitet wird
Später kam die hebamme zu uns da haben wir noch kuchen gegessen und unsere späße gemacht,die wehen hatten inzwischen auch eingesetzt aber die hat man kaum gemerkt.
14.15 uhr haben wir ubs auf den Weg ins krankenhaus gemacht,die angst wuchs aber die wehen kaum zu spüren. Ich dachte die ganze zeit das wird noch viel schlimmer.
Als wir im Krankenhaus waren wurde wieder ctg gemacht und mumu geschaut immernoch der gleiche befund.
Also durfte mir mein freund mit einen ganz übelriechenden öl den bauch und rücken massieren.
Dann wollten wir noch ein bisschen spazieren gehen aber das hat nur noch bis zum ende des ganges gereicht da wurden die wehen so stark das mir nicht mehr nach laufen zumute war also sind wir drei dann in den kreissaal umgezogen.dort ging es für eine gute stunde in die wanne. Ein traum ich konnte super entspannen und die wehen waren kaum spürbar als ich dann 19.15uhr aus der wanne musste war der mumu schon bei 7cm und ich war motiviert ich hatte mir das alles viel schlimmer vorgestellt.mein freund und meine hebamme standen mir super zur seite und die letzten 3cm waren bis 21.20 auch geschafft. Als ich meine freundin fragte wie lange es noch dauern wird meinte sie in zwei stunden sollte er da sein.
Endlich ein ziel vor augen gab ich mein bestes. Und ich hab immernoch keinen direkten schmerz empfunden,es war einfach nur sehr anstrengend,die wehem,das atmen und der positionswechsel damit der zwerg gut ins becken rutscht. Aber irgendwie ging es ab dem punkt nicht mehr voran.
Also wehentropf um die wehen effektiver zu machen das ganze ging bis 23.30.
Zwischendurch gabs antibiotika weil die entzündungswerte im blut so hoch waren aber dem zwerg gings gut ctg war super
Wir haben dann in der zeit noch alle diensthabenden ärzte kennengelernt die alle mal geguckt haben und alle meinten das becken passt wieso will er nicht raus?!
Bis dann 0.00 der entschluss zum kaiserschnitt fiel, nach 3 stunden austreibungsphase in der ich die wehen veratmen musste ( ich fand auch das nicht schmerzhaft nur anstrengend) war ich dann doch erleichtert endlich unseren zwerg zu sehen.
0.56 nach spinalanesthesie und der feststellung nabelschnur zu kurz und plazenta festgewachsen ist unser schatz endlich da!!
Er wäre auf natürlichen weg nie rausgekommen aufgrund der nabelschnur und falls das nicht gewesen wäre hätte ich müssen unter vollnarkose operiert werden.
Also die natur wusste warum sie ihn nicht rauslässt und mit seinen 56cm und 4250g war er auch nicht grad klein.
Ich bin froh das alles überstanden ist würde aber falls ich noch einmal schwanger bin definitiv wieder eine natürliche geburt anstreben die schmerzen waren für mich gut auszuhalten und es war trotz des unvorhersehbaren endes eine tolle erfahrung

Gratuliere!
Gratuliere zu eurem Zwerg! Ich fand deinen Bericht sehr schön, unter anderem. weil du die Spontangeburt nicht verteufelst. Zum Glück ist alles gut gegangen! Und ich beneide dich darum, dass du die Wehen "nur" anstrengend fandest und nicht direkt schmerzhaft. Du hattest alles in allem ein Riesenglück. Schön!!!

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26. April 2011 um 14:59

Alina-Isabelles Start ins Leben
Also:
am Morgen des 13.4.11 hatte ich noch einen FA Termin. Am Montag schien ja noch alles so Geburtsunreif. Muttermund fingerdurchlässig und Gebärmutterhals wulstig. Wie ich am Montag beim FA war lies ich mir die Überweisung für Würzburg noch kurzfristig geben zwecks Klinikvorstellung. Nach dem Termin stellte ich mich in der Uni vor und mein Mann fragte die dortige Ärztin was sie von Nelkenöltampons hielt, weil ich ja über ET war und es eigentlich losgehen könne. Die Ärztin gab mir eine Mischung Nelken-Mandelöl mit und eine Gebrauchsanleitung. Diese führte ich brav aus. Meine Hebamme kam am Dienstag noch zum Akkupunktieren und ihr berichtete ich von den Tampons. Mittwoch beim FA Muttermundkontrolle: Der war Butterweich und 2 cm auf Am Mittag legte ich mich um 2 aufs Sofa und wollte RTL gucken stattdessen ratzte ich auf der Couch ein und schlief bis halb 5. Ein Vorbote? Dass ich in der nächste Nacht vielleicht in den Wehen liegen könnte??? Ich wusste es nicht Wehen hatte ich in dem Sinne ja keine. Nur immer einen harten Bauch und einen Druck auf den Muttermund. Mehr nicht. Am Abend ging ich mit meinen Mann um 23 Uhr noch in die Wanne. Ich blieb 10 Minuten drin und dann ging mein Schatz. Ich setzte mich zum Trocknen auf den WC Deckel und unterhielt mich mit meinem Mann als es plötzlich schmerzhaft in den Leisten zog.
Schlagartig bekam ich schlechte Laune, mit jedem Ziehen dachte ich mir: Scheiße was ist jetzt los?
Naja ich ging ins Schlafzimmer während mein Mann noch badete, habe mir wie jeden Abend vor dem Baden mein Heparin gespritzt was mir 6 Stunden später zum "Verhängnis" werden sollte Ich legte mich ins Bett. Mein Mann folgte mir. Keine 10 Minuten später verließ ich das Bett wieder. Mein fragte mich was los sei und ich sagte nur knapp: ich hab Wehen, ist bestimmt ein Fehlalarm, schlaf weiter Ich setzte mich an den PC und traf Layla (eine Userin aus gofem) bei Facebook. Während ich mit ihr Schrieb wurden die Schmerzen schlimmer und schlimmer, kaum auszuhalten. Layla meinte dann: in welchen Abständen kommen die Wehen und ich soll in die Wanne gehen. Die Wehen kamen mir vor als kämen und gingen sie fast ohne Pause. Ich strengte mich an und kam auf Abstände von alle 3 Minuten und die Dauer der Wehen 1-1,5 Minuten. Ich befolgte ihren Rat obwohl ich wusste dass die Schmerzen nicht besser sondern schlimmer würden weil die Wehen überhaupt erst kamen nachdem ich mit meinem Mann Baden war. In der Wanne sitzen schrie und weinte ich nach meinem Mann. Der fragte mich dann im Halbschlaf was denn los sei Dafür hätte ich ihn töten können. Naja er sagte dann er mache sich jetzt ein paar Brote und ziehe sich an und fährt mich dann in die Klinik (35 km mit Wehen alle 3 Minuten, geile Sache sag ich euch ) Das hab ich kurz schnell bereut Ich sagte: Ach was das ist ein Fehlalarm und schrie dabei fürchterlich auf, ich war kaum in der Lage zu sprechen oder zu gehen. Als ich mich dann massiv in unser Waschbecken erbrach packte mich mein Mann und steckte mich ins Auto und gab Gas. Ich war immer noch der Meinung es ist ein Fehlalarm wobei ich jede Wehe schon verschnaufen musste *phuuuuu* Dann kam die Autobahnauffahrt, eine scharfe Rechtskurve und ich eine Wehe Mein Mann knackte die Autobahn binnen 10 Minuten, bis wir uns durch die Stadt in die Uni gewurschtelt hatten vergingen 25 Minuten, ich hatte bis dahin mit bereits 8 Wehen zu kämpfen. Als wir in der Klinik ankamen war es 1:30 Uhr, ich hatte als schon fast 2 Stunden Wehen im Abstand von 3 Minuten. Als wir im Kreißsaal ankamen sagte ich zu den Hebammen ich glaub ich hab Wehen, aber es wird wohl nur ein Fehlalarm sein. Hebamme: So wie sie atmen könnte man meinen sie bekommen jeden Moment ihr Baby Naja ich sollte schnell Urin abgeben und dann ans CTG, keine Minute später hieß es Frau K. sie bleiben da, sie bekommen heute Nacht ihr Kind: Ich so: was ist looooooooos??????

Nach einer halben Stunde CTG. Mumukontrolle: 2 cm auf. Es war 2 Uhr und 5 Brechschalen erbrochenes später wurde ich gefragt wie ich entbinden möchte. Ich sagte entweder Badewanne oder Gebärhocker. Dann wurde mir eine Nadel gelegt und ich durfte erst mal Baden. Nach 4 Wehen musste ich mich aber erneut übergeben und verlies die Wanne. Ich hinkte mit der Hebamme und der Hebammenschülerin in den Kreißsaal. Sollte mich aufs Bett legen. Bekam eine Schmerzmittelinfusion, inzwischen war es halb 4 geworden. Nach einer halben Stunde flehte ich, macht die Infusion weg, die Wehen wurden nicht besser und meine Übelkeit immer schlimmer. Immer wenn die Wehe abschwächte hätt ich können. Da ich nicht wusste wie lange die Geburt noch gehen würde und die Wehen (sie taten nicht weh, aber zerrten an meinen Kräften) anstrengend waren bat ich um eine PDA, ja ICH bat um eine PDA Die Hebamme sagte ich soll mal Pipi machen gehen und ob ich zum WC laufen möchte. Ich (Altenpflegerin) verlangte nach einem Toilettenstuhl. Urin konnte ich nicht lassen aber der war so bequem und der Scheiß Petziball so unbequem, dass ich auf dem Klostuhl sitzen bleiben wollte. Um 4 Uhr wieder Muttermundkontrolle: 6-7 cm offen Ich hab gedacht ich höre nicht richtig. Naja ich setzte mich wieder auf meinen Klostuhl und veratmete schön meine Wehen. Mein Mann unterhielt sich ununterbrochen mit der Hebammenschülerin, aß genüsslich sein Brot. Durfte er auch so lange er mich nicht anfasste und trotzdem da war Ich scherzte dann noch und meinte zu den beiden: Ey ich hab nix dagegen wenn ihr flirtet miteinander (die hebischülerin war echt süß und nett) aber könnt ihr das auch lautlos tun Dann fragte mich die ausgelernte Hebamme ob ich einen Druck spüre und ob er eher nach unten und Richtung Symphyse gehe oder??? Das oder brauchte sie nicht fragen denn sich sagte, der Druck gleicht dem Stuhldrang. Meine Hebi guckte ganz verdattert. Denn als sie mich um 4 untersuchte war der MuMu 6-7 cm auf und nun war es 4:45. Die Hebi schrie ganz panisch: Frau K. legen sie sich nochmal aufs Kreißbett. Mein Muttermund hatte sich innerhalb der letzten 45 Minuten komplett geöffnet gehabt Mein Mann kümmerte sich schon die ganze Zeit seid 4 um den Anästhesist. um 6:30 Uhr kam die Flitzpiepe dann endlich mal. Er erklärte mir, dass er sich weigere, mir die PDA zu geben, da ihm das Risiko zu groß sei dass ich durch das Heparin eine Blutung bekommen könne. Ich bekomme keine PDA. Ich diskutierte mit ihm, indem ich ihn reden ließ und völlig beleidig und k.o. weiter mit den (inwischen schon) ersten Presswehen kämpfte. Ich klammerte schon eine ganze Weile an dem Seil und eierte (wieder) auf dem blöden Ball rum. Dann durfte ich endlich auf dem Gebärhocker. Völlig müde schaute ich aus dem Fenster wo es langsam dämmerte. Die Hebammenschülerin verabschiedete sich liebevoll von mir und lobte mich, wie toll und souverän ich bisher mitgearbeitet habe. Dann war Schichtwechsel und zumindest die Hebammenschülerin wechselten, die Hebamme blieb länger und es kam die Frühschicht grad dazu. Ich wechselte ein paar mal die Positionen von Gebärhocker, in Hocke, Vierfüßler, Knie und wieder Gebärhocker. Die Abstände unter den Wehen waren jetzt weniger als eine Minute. Den Anästhesisten schmiss ich ich um 6:45 aus dem Kreißsaal, bot den Hebammen schnell noch das Du an und dann gab mir die dritte Presswehe den Grund mitzuschieben. Ganze 3mal pro Presswehe konnte ich schieben. Dann stach die Hebamme noch die Fruchtblase auf. Ich hatte so eine Angst vor der Geburt des Köpfchens. Ein liebevoller Ansporn von der Hebamme lies mich plötzlich gaaaaaaaanz locker werden. Ich atmete tief in den Bauch zu meinem Baby und schob das Köpfchen der Maus raus. Zwischenrein durfte ich nach dem Köpfchen sogar fühlen Mein Mann stützte bei jeder Wehe meinen Rücken und in der kurzen Pause lies ich mich kurz in seine Arme fallen. Mein Mann war stolz mir endlich beistehen zu können. Dann war Alinas Köpfchen da und die Hebamme sagte zu mir: Michaela, mach die Augen auf, das Köpfchen von Alina ist schon da. Ich sah zwischen meine Beine und sah Alinas Kopf, das linke Ohr und die Nabelschnur einmal um den Hals Von diesem Moment an lies ich meine Augen offen und presste mit letzter Kraft, damit Alina endlich von dem Ding loskam. Dann bekam ich das Kommando: Aufhören zu schieben......hecheln Die Sonne warf inzwischen ihre warmen Strahlen in den Kreißsaal, erhellte somit den Raum und Ich sah Alina aus mir rausgleiten, beim Po gab ich ihr den letzten Schups und da lag sie Klein und zierlich, wunderschön Die Hebamme fragte mich ob ich meine kleine selber hochnehmen will? Ich antwortete ihr gar nicht. Vorher nabelte ich sie noch ab, weil mein Mann einfach nur überwältigt war und dann Ich nahm mein Kind einfach hoch und schrie: AHHHHHHHH ich bin Mama Und fing an zu weinen. Während der Arzt Blut aus der Nabelarterie zog (zur Nabelschnurbluspende) flutschte ohne Vorwarnung nur 5 Minuten nach Alinas Geburt meine Plazenta aus mir raus Vom Gebärhocker aus stieg ich aufs Kreißbett. Ich musste noch genäht werden. Ich bin an den Schamlippen etwas gerissen und habe eine Dammschürfung erlitten. Alles in Allem ist alles gut gegangen und ich kann sagen, ich hatte eine Traumgeburt. Ganz so wie ich es mir gewünscht hatte. Und die Sonnenstrahlen liesen dann auch noch etwas Romantik unter der Geburt zu

So das war jetzt en weng lang

LG Micha mit Alina-Isabelle (12 Tage alt)

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14. Mai 2011 um 23:08


..habe vor 3jahren meine erste tochter bekommen..
ich bin am 22.10. morgens gegen 6.00uhr aufgewacht.mit leichten bauchschmerzen,bin auf die toilette gegangen&wieder ab ins bett.Bauchschmerzen wurden schlimmer,konnte nicht mehr schlafen.also aufstehen,frühstück machen-dachte ich =)
als ich dort stand um brote zu schmieren musste ich mich plötzlich vor schmerzen krümmen.das ging ein paar mal so da wusste ich,okay es geht los.war ja schliesslich auch 6tage nach dem errechneten ET.ich los gerannt mama geweckt mit den worten,ich glaub wir müssen fahren. :P
mutter aus dem bett gesprungen...um 8.00 in der klinik angekommen.dort haben sich die hebammen erstmal mega zeit gelassen..gequatscht mit meiner mutter =)....dann endlich mal ctg geschrieben...untersuchung.
meine oma sollte auch dabei sein...also haben wir sie noch schnell angerufen&geklärt wie sie zum KH kommt.mein freund hat sie dann abgeholt nachdem sie kurze zeit später von der arbeit kam.so alle waren da,es konnte losgehen
...irgentwann waren die schmerzen dann unerträglich,das ich mich für die pda endschieden hab.schmerzen waren weg,druck(enormer druck)nach unten stieg.mein körper presste von ganz alleine es war nicht mehr aufzuhalten.also hebamme kam angerannt&schon war ich am pressen.zwischendurch in der wehenpause habe ich immer wieder getrunken,hab mich so ausgetrocknet gefühlt als hätte ich stundenlang nichts getrunken.&übergeben musste ich mich,mitten in der wehe.
irgentwann hörte ich nur wie die hebamme fragte ob ich das köpchen fühlen möchte &mein baby hätte sehr viele haare.aber ich konnte nicht so schwach war ich bereits.naja kurze zeit später war meine kleine maus dann da...mit wirklich sehr vielen schwarzen haaren&am ganzen körper =)
in gut 6 wochen berichte ich euch von meinem 2geburtserlebniss =)lg

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19. Mai 2011 um 16:16
In Antwort auf fahima_12683024

Jetzt mal was positives
Die armen werdenden Mamas, die diese Berichte lesen. Die bekommen doch Angst
Deshalb jetzt mal ein Bericht, der hoffentlich alle etwas zuversichtlicher stimmt

Ich hab mir eigentlich während der Schwangerschaft wenige Gedanken über die Geburt gemacht. Und ich bin eigentlich relativ relaxed und auch naiv an die Sache herangegangen. Zwar hab ich mir auch diverse Doku Soaps im Fernsehn angeschaut, aber ich hab mich davon eigentlich nie verrückt machen lassen.

Jedenfalls war ich schon einen Tag über dem eigentlichen ET. Es war ein Donnerstag und ich hatte am Abend gegen 18:00 Uhr noch mal einen Termin bei meiner FÄ. Sie hat auch noch mal alles kontrolliert und auch CT gemacht und alles war im grünen Bereich. Das CT war wie mit dem Linieal gezogen Sie meinte dem Kleinen gefällt es da drin noch ganz gut und ich solle am Freitag wieder kommen.
19:00 bin ich aus der Praxis raus und hab noch eine Freundin besucht. Gegen 21:00 Uhr sind mein Mann und ich zu Hause gewesen und ich hab noch lecker Abendbrot gemacht.
Um 22:00 wollte ich ins Bett und konnte aber irgendwie keine richtige Schlafposition finden. Ich meinte nur zu meinem Mann: "Du, der kleine liegt komisch" und er meinte "NIcht das das Wehen sind"
Ich hab nur gelacht und gesagt, dann müsste ich ja schmerzen haben Na ja, nach einigem Hin und her hat mein Mann auf die Uhr geschaut und ich hab gemeint der liegt alle 7 Minuten komisch. Meinem Mann wurde es mulmig und er sagte wir fahren ins KKH. Vorher hab ich aber da noch angerufen, weil umsonst wollte ich nicht hinfahren. Eine Ferndiagnose konnte die Hebamme natürlich nicht stellen. Sie meinte ich soll vorbei kommen, nach hause gehen könnte ich immer noch.
Gesagt getan. Nach ca. 15 Minuten fahrt waren wir dort angekommen und die "Wehen" kamen schon alle 4 Minuten. Ich hab noch immer keinen Schmerz verspürt...es fühlte sich so an, als tritt mich der Zwerg die ganze Zeit.
Mittlerweile war es 23.30 Uhr
Die Hebamme begrüßte mich freundlich und schaute sich gleich den Muttermund an...dieser war bereits 4cm offen und sie wollte mich nicht mehr gehen lassen Sie meinte, das Kind bekommen wir diese Nacht, aber ich soll mir keine Sorgen machen...Ich sei Erstgebärende und da würde das immer lange dauern.
Nach ein paar Untersuchungen und CT konnte ich mir raussuchen was ich machen wollte. Ich war aber schon müde und wollte eigenltich nur meine Beine hoch legen. Also bin ich in den Kreißsaal und hab mich dort auf das Bett gelegt. Die Hebamme meinte ich soll schön atmen und sie würde derweil den Schrifkram machen. 5 Minuten später kam sie wieder und fragte meinen Mann ob ich schon pressen würde "Ja, meine Frau presst und ich kann nix machen"
Ich hatte aber auch einen unwahrscheinlichen Drang zu pressen und das olle atmen war mir schon zu wider.
Die Hebamme schaute sich noch mal den Muttermund an...ok, vollkommen offen....ich durfte pressen.
Ich sollte mich noch mal von links auf rechts drehen und dann noch mal zurück....Die Hebamme rief den Arzt an und meinte in einer halben Stunde könnte er sich mal langsam auf den Weg machen. Als ich mich dann wieder von rechts auf links drehen wollte hab ich mir gedacht...nö...jetzt nicht mehr...jetzt press ich....Die Hebamme hat das gemerkt und schnell noch mal den Arzt angerufen, er soll bitte gleich kommen....Sie schmeißt das Telefon weg zieht sich gerade noch so die Handschuhe an und schwups war der Kopf da.
Und noch eine Wehe und der Rest war auch draußen.
Es ging alles so schnell...und als der Kopf draußen war, war das für mich wie eine große Erleichterung und der Druck war weg. Wirklich richtige Schmerzen hatte ich eigenltich nie....und auch die Wehen waren nicht schmerzhaft....nur das blöde atmen hat mich genervt
Unser kleiner Mann hat um 01:50 Uhr die Welt erblickt. Und die Geburt und der Moment wo ich ihn das erste mal gesehen habe, war so wunderschön. Mein Mann, das Baby und ich....es war als würde die Zeit still stehen....Es war einfach nur schön.
Und er war auch nicht gerade klein...56 cm, 3.800 g und 37 cm Kopfumfang. Ich selbst bin sehr schlank und groß....die Hebamme meinte, das sei mein Glück Was auch immer das heißen mag.
Jedenfalls empfand ich die Geburt als einen sehr intimen und schönen Moment, an den ich mich immer gern zurück erinnere. Ich brauchte keine Schmerzmittel und auch keinen Arzt Es war nix gerissen und nichts geschnitten worden...
Ich glaube im nachhinein, dass mir diese Unbefangenheit und Naivität mit der ich an die ganze Geburtsgeschichte herangegangen bin, dabei geholfen haben so entspannt zu sein. Und das wiederum hat mir den schönsten Augenblick meines Lebens beschert....Die Geburt meines Sohnes.

Jetzt bin ich wieder in der 9 SSW mit Baby Nr. 2 oder mit baby Nr. 2 und 3. Denn evtl werden es diesmal Zwillinge. Bin gespannt wie dann die Geburt verläuft und ob ich auch natürlich entbinden kann.

Da gibt es ja noch Hoffnung
..ich bin in der 30.ssw mit meinem ersten Kind und habe so viele Horrorgeschichten gehört, daß ich echt ganz schön panik habe. Nicht nur vor der Geburt, sondern auch danach wenn alles gerissen ist etc. Danke für diesen Bericht....vielleicht habe ich ja auch so ein Glück

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4. Juni 2011 um 22:28

Dann mal wieder ein schönerer Bericht...
Aaaalso, bei mir ist alles noch recht frisch
Am 21.05.11 hatte ich den Termin zur Einleitung und mein Verlobter und ich konnten die ganze Nacht nicht schlafen (und in dem Fall ist es wörtlich gemeint!), weil wir so nervös und aufgeregt waren und überlegten zu versuchen, die Einleitung doch noch 2-3 Tage hinauszuzögern, da ich mir so sehr wünschte, dass unsere Prinzessin "selbst" entscheiden kann, wann sie kommt.

Morgens 06:00 Uhr lagen wir dann im Bett und haben sinnfrei Kinderlieder aus meinem alten Schulbuch gesungen, als ich ein merkwürdiges Ziehen merkte. Es dauerte etwa eine halbe Minute an und verschwand wieder. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, aber kurz danach kam derselbe Schmerz nochmal. Die Hoffnungen auf Wehen hatte ich eigentlich schon aufgegeben, aber ich wollte trotzdem die Zeitabstände kontrollieren. Alle 10 Minuten regelmäßiges Ziehen, sollten es etwa doch...? Neeein.
Wir wollten uns davon nicht verrückt machen lassen und fuhren trotzdem zum vereinbarten Termin 09:00 Uhr ins Krankenhaus. Dort wurde ich ans CTG angeschlossen, was aber keine Wehen anzeigte. Ich durfte/musste den Tag auf dem Gelände dort verbringen, mit einem Gang in die Badewanne, weiteren Kontrollen und Bluttests. Da ich durch die Nacht sehr müde war, schlief ich zwischen 13:00 Uhr und 14:00 Uhr während eines CTGs auch erstmal ein. Ich wurde bis dahin nicht untersucht, aber mitd er Einleitung wurde auch noch nicht begonnen, mir wurde nur immer versichert, es seien keine Wehen. 19:00 Uhr erklärte man mir dann, dass das Gerät defekt sei und schloss mich an ein Neues an. Siehe da: ich hatte alle 5 Minuten Wehen und der MuMu war 2cm offen. Es war suuuper warm, also waren wir den ganzen Tag draußen an der frischen Luft. Begleitet wurd ich von einer ganzen Horde an Familie. Anfangs war es ja noch recht lustig, bis auf die angeblichen "Nicht-Wehen" alle 10 Minuten. Etwa 21:00 Uhr fragte ich nach Schmerztabletten und man gab mir netter Weise... Zäpfchen. Richtig nett, steh ich voll drauf. Und dann halfen die scheiß Dinger nicht mal! 22:00 Uhr saßen alle im Flur und waren Pizza am Essen, da ich aber bereits alle 2 Minuten meine Wehen hatte, hatte ich absolut keine Lust mir irgendwas zu nehmen. Ich ging den Gang auf und ab und dachte mir nur noch: "Ich schaff das nicht, ich halts einfach nicht mehr aus." Ich war nervlich so am Ende, ich hab angefangen vor allen Leuten rumzuheulen. Als mein Verlobter dann vom Rauchen wiederkam, sind wir endlich rein in den Kreissaal. Dann endlich gingen die Vorbereitungen los. Es beginnt mit einem Einlauf (sofern gewünscht), den man satte 10 Minuten drin behalten soll. Tja, war halt nicht. Ich weiß nicht mehr - 2 Minuten oder doch ganze 3? Länger wars nicht auszuhalten. Danach wurde ich auf meine PDA vorbereitet. Ja, wie gesagt gibt es hier alle dreckigen Details, also auch wie so ein Eingriff eigentlich aussieht. Spritze bekommen und dann schmerzfrei? HAHA! Richtig, es gibt eine Spritze in den unteren Rücken zur Betäubung, dann wird dir ein Schlauch ins Rückenmark geschoben und somit ein Zugang gelegt in DEN dann die Schmerzfreispritzen nacheinander kommen. Sind verschiedene Dosierungen. Aber ich habe es bis jetzt nicht bereut, mein Rücken ist eh im Arsch - mit oder ohne PDA. Ab 23:00 Uhr war ich komplett schmerzfrei und totaaal entspannt und rief dann sogar mal meine beste Freundin in Berlin an und ließ die Horde draußen im Flur nach Hause schicken. Ich wollte kein volles Haus, ich wollte meinen Verlobten und meine Schwiegermama an meiner Seite, mehr nicht. Für uns hieß es dann nur noch warten. 00:30 Uhr wurde mein Muttermund kontrolliert und war bereits 7cm von den gewünschten 10cm geöffnet. 2 Stunden später waren es 2cm mehr und die Fruchtblase wurde mir mit einem Piekser geöffnet. Echt eklig. Wie gesagt war ich noch von der PDA super entspannt und schlief dann von 03:00 Uhr bis 05:00 Uhr erstmal gemütlich mit Marcel ein. Während der Stunden bekam ich immer mal wieder schmerzhafte Wehen, sobald ich aber etwas sagte auch direkt meine Schmerzfreispritzen. 06:00 Uhr war der Schmerz dann so extrem, dass ich mir direkt die doppelte Dosis geben lies. Danach war ein komisches Gefühl da, ich sah die heftigen Wehen auf dem CTG, spürte aber gar nix mehr - keine Wehe, was mich leicht nervös machte. 07:00 Uhr war Schichtwechsel der Hebammen und die neue Hebamme, wollte nur mal kontrollieren und meinte nur, dass der Kopf bereits zu sehen ist. Sie rief 19373638 verschiedene Namen und 189743904 verschiedene Leute kamen ran und man rief mir nur zu "PRESSEN!" Ehm bitte? Ich spürte nichts, ich konnte nicht pressen. Aber ich war vor Kälte so am Zittern, dass ich nichts sagen konnte. Und dann der Schock. Der Herzschlag unserer Prinzessin fiel von 140 auf 70 ab und ich fing an zu hyperventilieren. Man presste mir irgendeine Sauerstoffmaske auf den Kopf und ich nahm alles nur noch verschwommen war, weil ich so am heulen war, denke ich. Ich hab nur die Worte "Notkaiserschnitt" und "noch einen Versuch" verstanden, dann wurde sie einfach wieder eingeschoben und wir beide beruhigten uns. Ihr Herz schlug wieder normal und meine Atmung war auch wieder entspannter. Wir bekamen etwas Zeit und meine Schmerzen kamen wieder. Dieses Mal lies ich mir keine Spritze mehr geben, um sicher zu gehen, dass ich die Presswehen auch merke. Also versuchte ich mich zu konzentrieren und alles andere auszublenden. Irgendwie ging dann alles ganz intuitiv.

Vom Rest weiß ich gar nichts mehr, nichts mehr über eventuelle Schmerzen oder ob es 2 Minuten oder 2 Stunden war - aber laut den anderen waren es nur 5 oder 6 Presswehen (pro Wehe etwa 3 Mal pressen) und dann... dieses Gefühl kann ich euch nicht in Worte fassen. Sie lag da und war kein bisschen glibberig und ekelig. Sie war perfekt. Wie fertig. Der stolze Papa hat ganz nervös die Nabelschnur durchtrennt, dann wurd sie uns hingelegt und... ich weiß nicht. Auf einmal machte alles Sinn. Meine ganze Welt schien zu strahlen. Sie hat nicht geschrienen, nur mit ihren großen Augen um sich geschaut und sich gestreckt und gereckt. Ich könnte nun noch stundenlang über ihre Perfektion schreiben oder darüber, wie sehr ich sie liebe oder wie vollkommen sie unser Leben macht.
Ich weiß, dass ich in den 26 Stunden der Wehen es teilweise unerträglich und fürchterlich fand, aber ich kann mich nach nur 2 Wochen schon nicht mehr dran erinnern.


Und es tut mir ehrlich leid, für all die, die so schreckliche Erinnerungen an die Geburt haben

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6. Juni 2011 um 0:39

Am 3.10.08
... um 2.00 platzte mir die Fruchtblase und ich entschied mich in die Wanne zu hüpfen. Die Wehen liessen nicht warten und kammen in regelmässigen Abständen. Ich fühlte mich wohl und planschte noch etwas... Mein Mann fand dies alles andere als lustig und rief im KH an. Wir sollen kommen wenns nicht mehr geht. Mir gings, ihm nicht! Er rief den Paten der Grossen an und ich stieg aus der Wanne. Ich zog mich an und wartete auf meinen Mann mit Auto. Die 10 min Autofahrt waren hefig. Dort angekommen fingen die Presswehen an und 15 min nach Begrüssung der Hebi um 03.42 war der Kleine da. Nach 2 1/2 Stunden schrien uns 4130 gramm und 52 cm entgegen!

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10. Juni 2011 um 14:31
In Antwort auf wynne_12488640

Am 3.10.08
... um 2.00 platzte mir die Fruchtblase und ich entschied mich in die Wanne zu hüpfen. Die Wehen liessen nicht warten und kammen in regelmässigen Abständen. Ich fühlte mich wohl und planschte noch etwas... Mein Mann fand dies alles andere als lustig und rief im KH an. Wir sollen kommen wenns nicht mehr geht. Mir gings, ihm nicht! Er rief den Paten der Grossen an und ich stieg aus der Wanne. Ich zog mich an und wartete auf meinen Mann mit Auto. Die 10 min Autofahrt waren hefig. Dort angekommen fingen die Presswehen an und 15 min nach Begrüssung der Hebi um 03.42 war der Kleine da. Nach 2 1/2 Stunden schrien uns 4130 gramm und 52 cm entgegen!

Besser geht es nich
Ein Traum von einer Geburt, so schnell ... Ich freue mich sehr für euch war bestimmt sehr angenehm

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10. Juni 2011 um 15:04

Meine ungeplante Hausgeburt - ein Märchen
Am 2.12.2010 angeblicher Geburtstermin von unserem Sohn... Anfang und Ende November 2mal oberer Blasensprung die sich aber wieder selbst heilten, mein mann auf 180. dann der 2.12 nichts .... ebenso 5 tage später wir warten immernoch hebamme gibt mir eierwasser geschmacklos aber hilfreich... dann der 8.12.2010 hebamme kam und teilte mir mit das sie heute keine zeit mehr habe um nach mir zu sehen da eine andere frau leichte wehen hat und zuhause entbinden möchte ... pech gehabt aber mir ging es auch gut ausser das meine socken rutschten und ich nicht allein dran kam ihr kennt das ja mein kleiner bruder (3) war an diesem tag nicht im kindergarten da es ihm nicht so gut ging meine mutter weit weg, mein freund auf der arbeit , plötzlich der schock um 14:30 ging es los die wehen kamen ich telefonierte durch die gegend zuerst mein freund, kann erst gegen halb 7 kommen also die hebamme die ging nich ran ...meine mutter ebenfalls ... um 18:00 immer noch niemand in sicht der schnee war mörderisch draußen war nichts mehr zu erkennen dazu mein kleiner bruder bei jeder wehe Was ist denn los ? , kannst du nicht mal leise sein Naja so wie erst keiner da ist kamen dann alle erst mein freund der gar nicht glauben konnte das es jetzt losgehen soll das gesicht werde ich nie mehr vergessen dann gleich die hebamme Muttermund bei 6cm na dann aber los ... angezogen... aus dem fenster geschaut , das hatte wirklich kein sinn mehr also zuhause bleiben alles vorbereiten und dann die riesen diskussion , sie ist doch erst 15 ,wie können wir ins krankenhaus? , nach einer halben stunde aber war das dann auch hinfällig die hebamme tupfte meine scheide mit starkem kaffee ab es roch ekelhaft und ich bekam nicht mit das es eigentlich für mich war mein gedanke nur muss der blöden kuh jetzt einfallen hier kaffee zu trinken und schon war es soweit die presswehen ... und ich kam an meine grenzen die hebamme wollte das ich mich anders hinstelle am besten doggystyle damit konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden außerdem merkte ich das nicht mehr viel fehlte die hebamme wollte gar nicht mehr hinsehen weil es so aussah als würde meine klitoris gleich reißen das wäre ein unbeheblicher schade, aber es ging alles gut nicht ein kleiner riss und unser sohn hatte es mit ganzer kraft geschafft zu schreien um 11:17 wunderschön anzuhören sehen konnte ich zu dieser zeit noch nichts da ich extrem kurzsüchtig bin und nicht genauo wusste wo meine brille ist mir war es auch peinlich danach zu fragen somit vergingen erstmal 20 minuten in der die nabelschnur ausblutete dann bekam ich meine pille und mein freund durchtrennte ängstlich die nabelschnur, dann kam der mutterkuchen den uns die hebamme vor die nase hielt somit war mein freund weg erst mal luft schnappen Zum vermessen oder wiegen vom kleinen blieb keine zeit denn 30km weiter wartete die 2 frau mit wehen und durch den dicken schnee würde die fahrt mindestens 1 std. dauern doch auch sie schaffte es ihre kleine tochter um 4:32 ohne komplikationen auf die welt zubringen.... Die erste nacht verbrachten wir zu dritt nackig in unserem bett am nächsten morgen war zwar alles etwas braun das der kleine noch was los werden wollte aber wir wussten das er lebt und bekamen kurze zeit später auch die nachricht 50cm,3300g und ein ku von 35,5 überglücklich bekamen wir ein huhn von der frau kurz nach uns geschenkt dieses muss dann solange gekocht werden wie die geburt dauerte riecht lecker, gibt kraft und schmeckt =) empfehle ich jedem ...

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10. Juni 2011 um 22:41
In Antwort auf rowan_12454856

Meine ungeplante Hausgeburt - ein Märchen
Am 2.12.2010 angeblicher Geburtstermin von unserem Sohn... Anfang und Ende November 2mal oberer Blasensprung die sich aber wieder selbst heilten, mein mann auf 180. dann der 2.12 nichts .... ebenso 5 tage später wir warten immernoch hebamme gibt mir eierwasser geschmacklos aber hilfreich... dann der 8.12.2010 hebamme kam und teilte mir mit das sie heute keine zeit mehr habe um nach mir zu sehen da eine andere frau leichte wehen hat und zuhause entbinden möchte ... pech gehabt aber mir ging es auch gut ausser das meine socken rutschten und ich nicht allein dran kam ihr kennt das ja mein kleiner bruder (3) war an diesem tag nicht im kindergarten da es ihm nicht so gut ging meine mutter weit weg, mein freund auf der arbeit , plötzlich der schock um 14:30 ging es los die wehen kamen ich telefonierte durch die gegend zuerst mein freund, kann erst gegen halb 7 kommen also die hebamme die ging nich ran ...meine mutter ebenfalls ... um 18:00 immer noch niemand in sicht der schnee war mörderisch draußen war nichts mehr zu erkennen dazu mein kleiner bruder bei jeder wehe Was ist denn los ? , kannst du nicht mal leise sein Naja so wie erst keiner da ist kamen dann alle erst mein freund der gar nicht glauben konnte das es jetzt losgehen soll das gesicht werde ich nie mehr vergessen dann gleich die hebamme Muttermund bei 6cm na dann aber los ... angezogen... aus dem fenster geschaut , das hatte wirklich kein sinn mehr also zuhause bleiben alles vorbereiten und dann die riesen diskussion , sie ist doch erst 15 ,wie können wir ins krankenhaus? , nach einer halben stunde aber war das dann auch hinfällig die hebamme tupfte meine scheide mit starkem kaffee ab es roch ekelhaft und ich bekam nicht mit das es eigentlich für mich war mein gedanke nur muss der blöden kuh jetzt einfallen hier kaffee zu trinken und schon war es soweit die presswehen ... und ich kam an meine grenzen die hebamme wollte das ich mich anders hinstelle am besten doggystyle damit konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden außerdem merkte ich das nicht mehr viel fehlte die hebamme wollte gar nicht mehr hinsehen weil es so aussah als würde meine klitoris gleich reißen das wäre ein unbeheblicher schade, aber es ging alles gut nicht ein kleiner riss und unser sohn hatte es mit ganzer kraft geschafft zu schreien um 11:17 wunderschön anzuhören sehen konnte ich zu dieser zeit noch nichts da ich extrem kurzsüchtig bin und nicht genauo wusste wo meine brille ist mir war es auch peinlich danach zu fragen somit vergingen erstmal 20 minuten in der die nabelschnur ausblutete dann bekam ich meine pille und mein freund durchtrennte ängstlich die nabelschnur, dann kam der mutterkuchen den uns die hebamme vor die nase hielt somit war mein freund weg erst mal luft schnappen Zum vermessen oder wiegen vom kleinen blieb keine zeit denn 30km weiter wartete die 2 frau mit wehen und durch den dicken schnee würde die fahrt mindestens 1 std. dauern doch auch sie schaffte es ihre kleine tochter um 4:32 ohne komplikationen auf die welt zubringen.... Die erste nacht verbrachten wir zu dritt nackig in unserem bett am nächsten morgen war zwar alles etwas braun das der kleine noch was los werden wollte aber wir wussten das er lebt und bekamen kurze zeit später auch die nachricht 50cm,3300g und ein ku von 35,5 überglücklich bekamen wir ein huhn von der frau kurz nach uns geschenkt dieses muss dann solange gekocht werden wie die geburt dauerte riecht lecker, gibt kraft und schmeckt =) empfehle ich jedem ...


Super Bericht! Ich hab mich schiefgelacht und mich sehr mit dir gefreut!! Ich hoffe, du behältst diesen Humor, dann kann ja nix mehr schiefgehn.

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4. Juli 2011 um 22:21

Funktioniert der link hier ???
http://forum.gofeminin.de/forum/matern1/__f168344_matern1-Geburtsbericht-von-Olivia-love.html#13r

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8. Juli 2011 um 10:29

Schnelle Geburt (aber langer Text)
Mein ET war eigentlich am 10.04.2011, aber nichts passierte. Ich hatte zwar gelegentlich leichte Wehen, jedoch waren das Übungswehen wie seit etwa der 25.SSW. Am 14.04. hatte ich noch einen FA-Termin(alles i.O. und Kind liegt perfekt) und wollte danach noch einen Termin zur Akkupunktur ausmachen. Ich muß dazusagen, daß ich die geburtsvorbereitende Akkupunktur habe machen lassen. Am 14.04. gab es jedoch keinen Termin mehr und ich sollte mich am 15.04. nochmal melden. Das konnte ich mir jedoch sparen, denn in dieser Nacht um 2.00 Uhr ging es los. Ich wachte auf und mußte auf Toilette. Da sah ich das der Schleimpfropf abging und ich spürte eine Wehe die sich wie Regelschmerz anfühlte. Mein Freund saß noch am PC und ich sagte ihm er solle jetzt lieber noch ein bissl schlafen gehen, denn man weiß ja nicht wann er wieder dazu kommt.
Er wollte zwar erstmal nicht, aber ich hatte keine starken Schmerzen und helfen hätte er mir auch nicht können.
Also machte ich den Fernseher an, trank einen Kaffee und harrte der Dinge die da kommen.
Im Abstand von 10-12 min kamen die Wehen die aber wirklich noch nicht schlimm waren. Da ich ziemlich starke Regelschmerzen habe war ich das gewohnt. Immer wieder musste ich auf die Toilette, aber das hab ich vorher schon gelesen das viele Frauen etwas Durchfall haben.
Um 5.00 Uhr hab ich ein kurzes Stechen gespürt aber mir nichts dabei gedacht.
Im Nachhinein weiß ich, daß das die Fruchtblase war die platzte, aber da der Kleine mit seinem Köpfchen den Ausgang perfekt abgedichtet hat ist auch nichts ausgelaufen. Ab da wurden die Schmerzen auch stärker und mein Freund wachte auf und wollte mir irgendwie helfen.
Die Wehen kammen immer noch im Abstand von ca.10 min und ich wollte nicht sinnlos íns KH fahren. Also wartete ich weiter ab.
Um 7.00 Uhr schickte ich meinen Freund Brötchen holen, denn er sollte ja beim Warten aufs Baby nicht verhungern.
Ab 7.15 Uhr kamen die Wehen auf einmal aller 4 min und waren auch wirklich stark. Aber es heißt ja, eine Stunde aller 5 min und dann ins KH. Also wollte ich noch etwas warten.
7.40 Uhr konnte ich es jedoch nicht mehr aushalten und wir riefen das Taxi.
Am KH angekommen sind wir auf direktem Weg zum Kreissaal gegangen, den wir um 8.10 Uhr betraten, und ich dachte nur noch daran mir die PDA geben zu lassen, denn mehrere Stunden würde ich das nicht mehr aushalten. Die Hebamme führt uns ins Untersuchungszimmer und wollte ein CTG schreiben. Ich musste jedoch schon wieder auf die Toilette. Dann meinte sie, sie schaut erst mal wie weit es ist. Diesen Blick werde ich wohl nie vergessen als sie sagte der MuMu wäre schon komplett offen und sie kann das Köpfchen schon fühlen. Dann ging es sofort aufs Gebärbett, die Ärztin wurde gerufen und 8.30 Uhr war unser Eric auf der Welt.
Da ich seit ca. 5.00 Uhr schon Presswehwn hatte(hab es nur nicht gemerkt und dachte immer ich müßte nur auf die Toilette)steckte er lange im Geburtskanal fest und er musste dann natürlich schnell raus. Aus diesem Grund wurde ein Dammschnitt gemacht, der aber nach 1 1/2 Wochen gut verheilt war.
Mir ist klar, daß es nicht immer so leicht ist ein Kind auf die Welt zu bringen und auch ich hab mir vorher über alle möglichen Dinge Gedanken gemacht.
Ich möchte aber, daß Frauen nicht nur an
die schlimmen Geburtsberichte denken wenn sie sich auf die Geburt vorbereiten.
Ach ja, Eric ist unser 1. Kind, soll aber nicht allein bleiben.

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11. Juli 2011 um 10:17
In Antwort auf velda_11935774


Ich bin froh, daß vor 13 jahren das Internet noch nicht so populär und allgegenwertig war. Wenn ich vor meiner ersten Geburt solche Horrorgeschichten gelesen hätte, wär ich heute noch schwanger weil ich mir die Geburt verkniffen hätte und lieber meine schöne Schwangerschaft behalten hätte.

Ich finde es unmöglich, wenn man solche Geschichten hier reinschreibt und der Erstgebärenden solche Angst macht.
Was für mich Schmerzen sind, muß für eine andere Frau noch gar nix sein...

Ohje
Hilfe jetzt hab ich doch angst vor der geburt.. Ich hab in 2 tagen ET und will schon gar nicht mehr weiter lesen..
Ich wusste ja das eine geburt nicht einfach ist aber das es so werden kann hätte ich nicht gedacht.. Naja ich kann nur hoffen das ich genauso entbinde wie meine ma oder oma..
Also meine oma hat 9 kinder auf die welt gebracht und die ist weder gerissen noch hatte sie übelst die schmerzen ihre kinder waren in 2-3 std da... Und meine ma lag mit mir nur 3 std in den wehen und ist bissle gerissen..
Uuiii ihr mädels tut mir leid die sowas erleben mussten.. Klingt zwar frech aber drückt
Mir die daumen das es nicht so wird..

Liebe gtüße denise mit noah inside 39 ssw

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11. Juli 2011 um 18:06
In Antwort auf babyglueck5

Ohje
Hilfe jetzt hab ich doch angst vor der geburt.. Ich hab in 2 tagen ET und will schon gar nicht mehr weiter lesen..
Ich wusste ja das eine geburt nicht einfach ist aber das es so werden kann hätte ich nicht gedacht.. Naja ich kann nur hoffen das ich genauso entbinde wie meine ma oder oma..
Also meine oma hat 9 kinder auf die welt gebracht und die ist weder gerissen noch hatte sie übelst die schmerzen ihre kinder waren in 2-3 std da... Und meine ma lag mit mir nur 3 std in den wehen und ist bissle gerissen..
Uuiii ihr mädels tut mir leid die sowas erleben mussten.. Klingt zwar frech aber drückt
Mir die daumen das es nicht so wird..

Liebe gtüße denise mit noah inside 39 ssw

Ich drück dir die Daumen
Hallo Denise.
Mach dich nicht verrückt wegen der Geburt. Natürlich kann eine Geburt so schlimm verlaufen wie von einigen geschildert, aber es gibt auch Gegenbeispiele. Versuche dich in den letzten Tagen zu entspannen und genieße die Zeit zu zweit.
Ich drück dir die Daumen und wünsche dir eine schnelle, komplikationslose Geburt wie ich sie erlebt habe. Ohne Schmerzen wird es wohl eher nicht gelingen, aber wenn die Möglichkeit der Schmerzlinderung besteht kannst du diese ja auch nutzen.
Viel Glück.

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12. Juli 2011 um 19:18
In Antwort auf cilla_12347155

Ich drück dir die Daumen
Hallo Denise.
Mach dich nicht verrückt wegen der Geburt. Natürlich kann eine Geburt so schlimm verlaufen wie von einigen geschildert, aber es gibt auch Gegenbeispiele. Versuche dich in den letzten Tagen zu entspannen und genieße die Zeit zu zweit.
Ich drück dir die Daumen und wünsche dir eine schnelle, komplikationslose Geburt wie ich sie erlebt habe. Ohne Schmerzen wird es wohl eher nicht gelingen, aber wenn die Möglichkeit der Schmerzlinderung besteht kannst du diese ja auch nutzen.
Viel Glück.

@ jadziadax51
Danke für deine lieben worte..
Würde so gerne abschalten geht leider nicht..
Da morgen mein ET ist muss ich wahrscheinlich einleiten lassen...
Davor hab ich angst..
Bin einfach ein angsthase...
Hab morgen ein arzttermin mal sehn wies weiter geht.. Werd auf jeden fall berichten...
Hoffe er kommt heut noch
Aber den anschein macht er nicht leiderb

Na dann bis morgen

Liebe grüße denise

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13. Juli 2011 um 9:32
In Antwort auf babyglueck5

@ jadziadax51
Danke für deine lieben worte..
Würde so gerne abschalten geht leider nicht..
Da morgen mein ET ist muss ich wahrscheinlich einleiten lassen...
Davor hab ich angst..
Bin einfach ein angsthase...
Hab morgen ein arzttermin mal sehn wies weiter geht.. Werd auf jeden fall berichten...
Hoffe er kommt heut noch
Aber den anschein macht er nicht leiderb

Na dann bis morgen

Liebe grüße denise

Hallo Denise!
Denk doch nicht jetzt schon ans Einleiten. Mein Kleiner sollte am 10.04. kommen, hat sich aber scheinbar wohl gefühlt und war erst am 15.04. bereit für diese Reise. Natürlich war ich auch aufgeregt wann es nun losgeht. Man traut sich ja kaum noch irgendwo hin und beschwerlich ist es noch dazu. Wenn der Arzt feststellt, daß alles in Ordnung ist mit deinem Noah, dann braucht er wahrscheinlich nur etwas mehr Zeit. Eingeleitet wird erst nach ca.10 Tagen oder wenn es Probleme geben könnte.
Und wenn du es gar nicht erwarten kannst, dann liebt euch doch noch solange niemand stören kann. Das soll auch wehenauslösend sein.
Liebe Grüße.

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13. Juli 2011 um 11:08
In Antwort auf cilla_12347155

Hallo Denise!
Denk doch nicht jetzt schon ans Einleiten. Mein Kleiner sollte am 10.04. kommen, hat sich aber scheinbar wohl gefühlt und war erst am 15.04. bereit für diese Reise. Natürlich war ich auch aufgeregt wann es nun losgeht. Man traut sich ja kaum noch irgendwo hin und beschwerlich ist es noch dazu. Wenn der Arzt feststellt, daß alles in Ordnung ist mit deinem Noah, dann braucht er wahrscheinlich nur etwas mehr Zeit. Eingeleitet wird erst nach ca.10 Tagen oder wenn es Probleme geben könnte.
Und wenn du es gar nicht erwarten kannst, dann liebt euch doch noch solange niemand stören kann. Das soll auch wehenauslösend sein.
Liebe Grüße.

So jetzt
Also mein noah ist nicht bereit zu kommen ihm geht es super gut in mir..
Muss am sa ins KHS zur kontrolle und nach 8 tagen wird eingeleitet... Wenn er noch nicht da sein sollte.. Ich weiss verrückt machen ist schwachsinn aber mein kopf ist nun mal voll und denkt nur... Hihi
Ich hoffe er kommt bald raus wenn er natürlich bereit ist...
Ich warte jetzt mal ab und halt euch auf dem laufendem...

Bis hoffentlich bald
Mit meinem geburtsbericht

Liebe grüße denise

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21. Februar 2012 um 0:02


tolle story! obwohl man von der uni würzburg viel schlimmes hört.

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25. Februar 2012 um 4:56

Aaalso
Ich hatte auf Empfehlung von Freundinnen geburtsvorbereitende Akupunktur,dadurch war eine Woche vor Termin der Muttermund schon 3cm offen. Senkwehen hatte ich kaum,der Bauch hatte sich erst in der Geburt abgesenkt. Fritz kam am ET+5 und ich habe alles vorher versucht um Wehen zu bekommen,nix half und ich war total genervt,weil jeder gefragt hat warum das Kind noch nicht da ist und wann es denn nun kommt... Heiß baden,putzen,Sekt und Co... vergiss es,hilft nix

Ich wurde nachts um eins wach von den Wehen,um zwei waren wir dann im Kreissaal. Die Eröffnungswehen waren am schmerzhaftesten. In der Wanne waren sie besser auszuhalten,aber da bekam ich Kreislaufprobleme. Also raus und auf dem Flur hin und her gelaufen. Nach zwei h habe ich auch nur noch gebrüllt,keine Ahnung warum,ich konnte nicht anders war mir aber wurst ich war zum Glück die einzige gebärende in dem Moment... Durch das Schreien war ich dann so fertig,dass ich mich hinlegen musste und zwischen den Wehen immer kurz eingeschlafen bin. Der Petziball und das Seil an der Decke waren auch gut. Kurz nach um sechs meinte die Hebi ich soll jetzt pressen der Mumu ist offen. konnte das gar nicht glauben aber gut... vier presswehen und zwanzig Minuten später war er da. Das "zierliche Kind", welches mir die FÄ prophezeit hatte,war 52 cm, 3920g und Kopfumfang 35 cm. Bin (dank Dammassage) weder gerissen noch geschnitten, außer ein 8 cm Riss am Muttermund direkt und jetzt kommts: ich hatte keine Nachwehen. Die Plazenta kam dann mit Wehentropf und rumdrücken auf dem Bauch raus. Durch die fehlenden Wehen hat sich die Gebärmutter nicht zusammengezogen danach und die Plazentawunde nicht auf gehört zu bluten. Wurde im Kreissaal in Vollnarkose ausgeschabt und gleich noch genäht. war nicht weiter schlimn,nach 45. min erledigt . Mag mir aber nicht ausmalen was passiert wäre,wenn ich nicht im KH entbunden hätte. Durch den massiven Blurverlust hatte ich zwei Tage. Bettruhe und bekam Eiseninfusionen. Eine Bluttransfusion hatte ich wegen dem Stillen abgelehnt. Nach vier Tagen gings dann mit nem hb von 4,7(normal sind 12) nach hause, aber nach sechs wochen und! Tabletteneinnahme war er wieder normal)

Der Papa war bei der Geburt übrigens mit dabei und ich habe bewusst ohne Schmerzmittel entbunden. Ich hatte mir ehrlich die Geburt schlimmer vorgestellt und bin heilfroh,diese Erfahrung gemacgt zu haben,denn jetzt weiß ich erst recht,wie viel Kraft ich habe und was ich schaffen kann

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1. März 2012 um 21:04

Hallo...
Mein Krümel wartet noch bin eute ET+3 wenns geschehen ist verehwige ich uns gerne hier

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