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WKS aus Angst oder Überzeugung

1. August 2013 um 23:59

Hallo!
Ich hab mal eine Frage an die WKSlerinnen.
Ist auch gar nicht böse gemeint, interessiert mich aber sehr.

Ich hab viele Beiträge zum Thema WKS gelesen und bei einigen Frauen habe ich den Eindruck, dass sie den KS nur vorziehen weil sie vor der Spontangeburt Angst haben.

Wenn man sich beide Entbindungsvarianten vor Augen hält und den KS vom Prozedere her besser findet weil man "normal" zB widerlich findet oder so, dann ist das völlig okay und man ist vom KS überzeugt.

Wenn man aber eigentlich die Spontangeburt besser findet aber vor einigen Dingen Angst hat, finde ich es doch schade sich deshalb für den KS zu entscheiden!

Wie seht ihr das denn?

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5. August 2013 um 15:55

Also doch aus Angst
Du sprichst ja von nichts anderem als von möglichen Komplikationen?!
Das ist ja auch nicht schlimm und ich will das nicht ankreiden, es hat mich eben interessiert!

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5. August 2013 um 16:08

Das ist völlig albern!
Du immer mit dem zerfetzten Intimbereich...
Ich hatte Damm- und Scheidenriss, ist super verheilt und ganz objektiv betrachtet, auch eine deutlich kleinere Verletzung als eine KS-Narbe.
Klar kann es Probleme mit dem Dammriss geben, kann es aber ebenso mit der KS-Narbe - also das ist beim besten Willen kein Argument!

Du hast mit deinen anderen Argumenten teilweise recht.
Eine Geburt ist aber für die meisten Frauen nicht NUR eine Technik, sondern ein besonderes Erlebnis.
Klar, wenn mein Blinddarm raus muß, denke ich wohl ähnlich, aber nicht bei der Geburt meines Kindes.

Eine Heirat kann man ja auch ganz schnell und praktisch über die Bühne bringen. Warum veranstalten trotzdem viele Leute ein riesen Ding daraus??
Ganz einfach, weil es ihnen nicht nur ums Ergebnis geht verheiratet zu sein, sondern weil sie daraus ein schönes Erlebnis machen möchten

Und auch wenn schwer nachzuvollziehen ist: eine Geburt ist oft trotz Schmerzen und Anstrengungen ein tolles Erlebnis

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8. August 2013 um 12:22

Aus Angst...
Hallo.
Ich hatte meinen ersten Ks wegen Geburtsstillstand.Hätte damals gerne normal entbunden,aber es ging halt nicht.
Den zweiten wollte i h eigentlich auch nicht wirklich,habe mich aber dafür entschieden,weil mein Bauchgefühl gegen eine Spontangeburt war.Ich wollte nicht,dass ich mir naxhher sagen muss,dass ich es doch wusste,wenn etwas passiert wäre.Ich hatte einfach Angst um mein Baby.
Nicht vor den Schmerzen,den Folgen für mich,sondern einfach um den Wurm,für den ich das Beste wollte und da war der Ks die risikoärmste Methode.
Mir fehlt trotz allem was.Ich kann das auch nicht logisch erklären.Ich bin sicher,dass es so richtig war,aber das Gefühl,dass ich "versagt"habe bleibt.Ist Quatsch...weiß ich selber,aber ist halt so.
Beneide echt alle die,die mit Ihrer Entscheidunf glücklich sind.Mir fehlt da irgendwie das Selbstbewusstsein zu sagen,dass ich alles richtig gemacht habe.Habe immer Angst davor und warte,dass es mir irgendwann mal einer vorwirft und ich habe keine Gegenargumente.
Liesl,ich schneide mir mal von dir eine Scheibe ab,ok?

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8. August 2013 um 14:32

Liesl & cjl5
Okay, bei spntan ist das Risiko der Inkontinenz erhöht, dennoch trifft es auch Frauen nach KS, da es eben in erster Linie durch den Druck des Kindes nach unten im letzten Drittel der SS verursacht wird.

Aber es gibt ja auch wesentlich schlimmere Folgen eines KS, die scheinbar unter den Teppich gekehrt werden.
Fakt ist, dass das Risiko einer Todgeburt in der Folgeschwangerschaft nach der 34. SSW DOPPELT so hoch ist nach KS! Liegt daran dass Gefäße der Gebärmutter verletzt werden können und dann die Blut- und Nährstoffversorgung beeinträchtigt sein kann!

Dann gibts auch noch das nach KS wesentlich höhere Risiko der Placenta praevia, die lebensgefährliche Blutungen auslösen kann für Mutter und Kind!

Also dann doch lieber die Inkontinenz würde ich sagen

Teilweise stimme ich euch schon zu, ein KS ist für den Moment fürs Baby sehr sicher. Aber mal ehrlich, wer entscheidet sich wirklich für den KS weil er Angst hat dem Kind könnte was Ernsthaftes passieren??
Denn wäre dieses Risiko tatsächlich so hoch, wäre immer noch die Mehrheit der Schwangeren und auch das med. Personal ziemlich lebensmüde...

Hauptgrund für einen WKS ist doch sicherlich die Angst und Unsicherheit vor dem was einen erwartet (in erster Linie Angst vor heftigen, langen Wehen), weil man sich eben nicht jeden Schritt vorher genau erklären lassen kann wie beim KS...

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8. August 2013 um 23:56

Der Witz ist ja
das Personal nimmt den Wunsch der Mutter ja meistens nicht so hin, sondern plädiert gegen WKS.
Man liest hier ja überall, wie man sich rechtfertigen muß wenn man den Wunsch äußert...

Es ist schwer zu erklären, warum man sich die Schmerzen antut. Viele möchten ja die Geburt ganz natürlich erleben, eben weil es für viele nicht ein Eingriff ist, der schnell und praktisch über die Bühne soll (wie Blinddarm-OP oder sonstwas).
Echt schwer zu erklären
Ich gebe zu, ich hatte fiese Schmerzen und wollte die PDA. Nur hätte das nicht mehr gereicht weil die Geburt echt schnell ging. In dem Moment war es schlimm für mich.
Dann kam das absolute Glücksgefühl und die Schmerzen waren komplett weg als er da war. Und da ist dann dieser Stolz dass man es geschafft hat usw....

Klar ist man auch nach KS glücklich, aber es ist einfach anders, schon allein das direkte Danach ist anders.

Ich würde gerne nochmal so eine Geburt erleben, das ist ja das Unbeschreibliche. Ich hatte heftige Schmerzen und fand es trotzdem schön, irgendwie paradox!
Ich erzähle auch viel lieber von meiner spontanen als vom KS!

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9. August 2013 um 13:33

Sag mal,
hattest Du reine WKS oder gabs medizinische Gründe?

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9. August 2013 um 14:11

Aber ich verstehe eben nicht,
weshalb man sich so rechtfertigen und erklären muß, wenn der KS doch so klar besser ist?
Dann wäre es ja logischer wenn man sich für spontan rechtfertigen müßte...
Da müßte doch jeder Arzt sofort sagen "super dass sie so gut informiert sind und den KS möchten..."!
Verstehst was ich meine?

Ist schon soweit alles richtig was Du sagst... aber so ganz bagatellisieren sollte man den KS trotzdem nicht.
Gerade die Dinge bzgl. der Folgeshwangerschaften finde ich nicht nebensächlich. Kommt zwar alles selten vor, aber wenn es passiert ist es gefährlich...
Placenta praevia liest man hier auch öfter!!
Oder die Uterusruptur während der nächsten SS!

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10. August 2013 um 22:07

Okay...
aber mich würde echt mal interessieren, ob sich die Frauen wirklich wegen den Risiken für eine bestimmte Geburtsform entscheiden?
Ich muß ehrlich sagen, ich glaube die meisten entscheiden sich für den KS weil sie sich das Prozedere einer Geburt nicht antun wollen und weniger wegen den Risiken.

Auch andersrum wie du richtig sagst, wer läßt schon bei 40+1 einleiten wenn er auf Natürlichkeit setzt... niemand!

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11. August 2013 um 22:50

Mal
blöd gesagt, angenommen diese genannten Risiken gäbe es nicht bzw. man könnte in die Zukunft spickeln und du wüßtest, dass deine Geburt ohne die genannten Folgen verläuft... hättest Du dich dann anders entschieden?

Ich denke, die beiden möglichen Methoden sind so grundverschieden, dass man auch unabhängig von den Risiken in eine Richtung tendiert.
Ich fand meine Geburt zB gefühlsmäßig so wahnsinnig intensiv, dass mich tatsächlich die ganzen Argumente dagegen nicht davon abbringen könnten. Und das obwohl einige Punkte echt plausibel klingen!
Ich krall mich dann eben an die Vorteile und halte mir die Nachteile des KS (die es ja auch gibt) vor Augen.

Daher gehe ich davon aus, dass es auch andersrum ähnlich abläuft.
Bei Liesl habe ich stark den Eindruck, dass es ihr in erster Linie nicht um irgendwelche Risiken geht, was ja auch okay ist, ich kreide es ja nicht an!

Ich hätte die Rate der sek. KS übrigens auch höher geschätzt, freut mich zu hören!

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13. August 2013 um 18:05

Überzeugung
Ich hatte zwei WKS aus voller Überzeugung.

Ich kann erstens am vaginalen Entbindungsvorgang nichts schönes und positives abgewinnen.

Zweitens ist ein gepl. KS statistisch sicherer fürs Kind.

Drittens sind mir die Risiken des WKS angenehmer als die der spontan Geburt.

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24. August 2013 um 1:31
In Antwort auf jobeth_12891279

Überzeugung
Ich hatte zwei WKS aus voller Überzeugung.

Ich kann erstens am vaginalen Entbindungsvorgang nichts schönes und positives abgewinnen.

Zweitens ist ein gepl. KS statistisch sicherer fürs Kind.

Drittens sind mir die Risiken des WKS angenehmer als die der spontan Geburt.

Punkt eins
klingt nach Überzeugung - zwei und drei gehen allerdings wieder in Richtung Angst!

Wenn man nicht zB durch bestimmte Erfahrungen geprägt und ein äußerst ängstlicher Typ ist, dann entscheidet man doch nicht nach irgendwelchen statistischen Restrisiken?!
Sonst dürftet ihr ja nur noch per Bahn und Flugzeug verreisen statt mit dem Auto wenn es nach statistischen Risiken ginge... ich glaubs nicht so ganz!

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24. August 2013 um 8:33
In Antwort auf florina911

Punkt eins
klingt nach Überzeugung - zwei und drei gehen allerdings wieder in Richtung Angst!

Wenn man nicht zB durch bestimmte Erfahrungen geprägt und ein äußerst ängstlicher Typ ist, dann entscheidet man doch nicht nach irgendwelchen statistischen Restrisiken?!
Sonst dürftet ihr ja nur noch per Bahn und Flugzeug verreisen statt mit dem Auto wenn es nach statistischen Risiken ginge... ich glaubs nicht so ganz!

Sicherlich...
... Steckt da auch ne Portion angst mit drin. Ich denke andersherum ist es ja ganz genauso.

Nehmen wir aber an die Risiken wären völlig identisch und gleich häufig, ich würde trotzdem den ks wählen.

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2. September 2013 um 17:21
In Antwort auf jobeth_12891279

Überzeugung
Ich hatte zwei WKS aus voller Überzeugung.

Ich kann erstens am vaginalen Entbindungsvorgang nichts schönes und positives abgewinnen.

Zweitens ist ein gepl. KS statistisch sicherer fürs Kind.

Drittens sind mir die Risiken des WKS angenehmer als die der spontan Geburt.


Kann mich teschenny zu 100% anschließen.
Mein WKS: Aus Angst(ums Kind, siehe 2.) & Überzeugung(1. und 3.)

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10. September 2013 um 16:04
In Antwort auf mahala_875252


Kann mich teschenny zu 100% anschließen.
Mein WKS: Aus Angst(ums Kind, siehe 2.) & Überzeugung(1. und 3.)

Mit "Angst"
meinte ich eigentlich nicht nur mögliche Komplikationen einer Geburt, sondern die Angst vor dem eigentlichen Geburtsvorgang...
Die Vorstellung daran (stundenlange Wehen, unkalkulierbarer Ablauf, Dauer etc.) löst wohl in den meisten Frauen eine gewisse Angst aus.
Das war eher gemeint...

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13. Oktober 2013 um 2:29

Gegenfrage
Wieso entscheidet man sich für die altmodische Geburtmethode anstatt das Wissen und die Technoligie die es heute gibt auszunutzen? Kommt man sich nicht total dumm vor man wenn man da studenlang mit gespreizten Beinen vor alle pinkelt und pupst, vor Schmerzen durchdreht, während man weiss dass man sich das ganze heute nicht mehr antun muss? Und das Moment sein Kind endlich zu halten ist gleich in beiden Fällen.
Ich weiss sehr provokativ :
Ich wünsche mir aber die geburt (KS) wird noch modene, vielleicht mit Laser so dass die Narben schneller heilen. Wenn alles fortschrittlicher wird wieso soll die Geburt auch nicht?

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13. Oktober 2013 um 11:17
In Antwort auf hahah9

Gegenfrage
Wieso entscheidet man sich für die altmodische Geburtmethode anstatt das Wissen und die Technoligie die es heute gibt auszunutzen? Kommt man sich nicht total dumm vor man wenn man da studenlang mit gespreizten Beinen vor alle pinkelt und pupst, vor Schmerzen durchdreht, während man weiss dass man sich das ganze heute nicht mehr antun muss? Und das Moment sein Kind endlich zu halten ist gleich in beiden Fällen.
Ich weiss sehr provokativ :
Ich wünsche mir aber die geburt (KS) wird noch modene, vielleicht mit Laser so dass die Narben schneller heilen. Wenn alles fortschrittlicher wird wieso soll die Geburt auch nicht?

Wenn irgendwann
mal mein Blinddarm raus muss, wähle ich auch eine moderne Operationstechnik.
Eine Geburt ist für viele Menschen aber eben kein notwendiges Übel, das man schnellstmöglich hinter sich bringen möchte.
Es ist kein praktischer Vorgang sondern ein emotionales Erlebnis.

Ist es nicht seltsam, dass sich die wenigsten Frauen für einen WKS entscheiden wenn er doch so toll ist? Und noch seltsamer ist es, dass selbst Ärzte nicht zum WKS raten (Ausnahmen mag es geben).
Warum denn, wenn er nur Vorteile hat?

Übrigens ist es emotional NICHT gleich, auch wenn ihr es euch noch so oft einredet. Es werden beim Geburtsvorgang Hormone freigesetzt, die es beim geplanten KS nicht geben kann!
Dann kommt noch der Stolz dazu, sein Baby selbst geboren zu haben...

Übrigens habe ich weder gepiselt noch sonst was, aber in dem Punkt hast Du natürlich recht. Es ist sicher eine hilflose, erniedrigende Situation. Aber selbst das ist es wert, weil die Geburt einfach wundervoll ist.

Ich hatte übrigens beides, auch einen KS, so kann ich es gut beurteilen.

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14. Oktober 2013 um 9:31

Das Beispiel
mit der Hochzeit habe ich selbst mal gebracht. Die meisten Paare machen aber doch zumindest eine kleine Feier. Du musst schon zugeben, dass es eher wenige gibt, die den Tag zu zweit verbringen. Also ist das Drumherum für die meisten eben nicht unwichtig!
So auch bei der Geburt eines Kindes.
Ausnahmen gibt es immer und überall!

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14. Oktober 2013 um 9:50

Ich denke
die Ärzte, die einer gesunden Frau mit problemloser SS zum KS raten, kann man an einer Hand abzählen...

Mir war es damals ziemlich egal wie mein Kind kommt.
Habe spontan mal angestrebt und den Rest offen gelassen. So nach dem Motto, wenn's mir zu blöd wird, kürzen wir das Ganze ab.
Ich hätte ne PDA, die so gut wirkte, dass es zum Ende hin nicht mehr weiter ging. Als man dann die Saugklocke nehmen wollte, verlangte ich den KS.
Sie versuchten mich davon abzubringen (komisch wenn ein KS doch so toll ist?).
Jedenfalls war mir der Ks damals recht!

Aber später fehlte mir was und ich fühlte mich feige.
Das hat mich lange beschäftigt, bis ich den zweiten dann selbst geboren habe.

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14. Oktober 2013 um 10:09

Also
hier im Forum gibt es mindestens ebenso viele Frauen, die mit ihrer KS-Narbe Probleme haben (eher mehr), und nur bei spontan gibt es die Chance ohne Wunde wegzukommen.

Inkontinenz kann auch schon durch die SS verursacht werden und da kann mit der richtigen Rückmeldung viel ausbügeln.
Ein schwerbehindertes Kind durch Sauerstoffmangel ist ebenso selten wie eine Totgeburt bei Folgeschwangerschaft nach KS.

Aber was mich an Deinem Text stutzig macht:
Wenn Dein Kind eher klein geschätzt wird, sind Dir die genannten Risiken plötzlich doch egal.
Evtl. Sauerstoffmangel und Inkontinenz haben wenid mit der Größe des Kindes zu tun und ich habe selbst bei meinem 3-Kilo-Baby einen kleinen Dammriss davongetragen.

Jedenfalls sieht es für mich durch das Argument so aus, als hättest Du irgendwo doch gerne eine Spontangeburt aber eben einfach Angst davor und das finde ich so schade!

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14. Oktober 2013 um 10:22
In Antwort auf florina911

Also
hier im Forum gibt es mindestens ebenso viele Frauen, die mit ihrer KS-Narbe Probleme haben (eher mehr), und nur bei spontan gibt es die Chance ohne Wunde wegzukommen.

Inkontinenz kann auch schon durch die SS verursacht werden und da kann mit der richtigen Rückmeldung viel ausbügeln.
Ein schwerbehindertes Kind durch Sauerstoffmangel ist ebenso selten wie eine Totgeburt bei Folgeschwangerschaft nach KS.

Aber was mich an Deinem Text stutzig macht:
Wenn Dein Kind eher klein geschätzt wird, sind Dir die genannten Risiken plötzlich doch egal.
Evtl. Sauerstoffmangel und Inkontinenz haben wenid mit der Größe des Kindes zu tun und ich habe selbst bei meinem 3-Kilo-Baby einen kleinen Dammriss davongetragen.

Jedenfalls sieht es für mich durch das Argument so aus, als hättest Du irgendwo doch gerne eine Spontangeburt aber eben einfach Angst davor und das finde ich so schade!

"Rueckbildung"
sollte es natürlich heissen.
Nochmal, ich denke Dir wird flau wenn Do dran denkst, dass ein großes Baby da durch soll....
Verstehe ich total, ich muss da auch schön ruhig sein mit meinem recht zierlichen Baby.

Aber dann lass es locker erstmal auf Dich zukommen und entscheide später, anstatt jetzt schon!
Wenn ich das sage meine ich es nur gut aufgrund meiner Erfahrung. Ich weiß, jeder Jeck tickt anders, aber ich bin sicher kein Einzelfall.

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14. Oktober 2013 um 10:42

Mir geht
es darum dass es hier einige Frauen/Mädels gibt, die offensichtlich schon gerne "selbst entbinden" möchten, aber Angst davor haben.
Angst vor dem Vorgang an sich und nicht vor irgendwelchen Risiken.
Denen möchte ich Mut machen!

Es sind doch eher wenig Frauen, die die Geburt im Nachhinein bereuen... Und es bringt nichts, ständig irgendwelche Ausnahmen und Einzelfälle zu betonen.
Die Ausnahmen bzgl. Risiken beim KS werden ja auch übergangen!

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14. Oktober 2013 um 10:44
In Antwort auf florina911

Mir geht
es darum dass es hier einige Frauen/Mädels gibt, die offensichtlich schon gerne "selbst entbinden" möchten, aber Angst davor haben.
Angst vor dem Vorgang an sich und nicht vor irgendwelchen Risiken.
Denen möchte ich Mut machen!

Es sind doch eher wenig Frauen, die die Geburt im Nachhinein bereuen... Und es bringt nichts, ständig irgendwelche Ausnahmen und Einzelfälle zu betonen.
Die Ausnahmen bzgl. Risiken beim KS werden ja auch übergangen!

Kann
man vom Handy aus ne PN schicken?

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15. Oktober 2013 um 9:49

Guten Morgen!
Die Sache mit Deinem "Heiligtum" ist schon verständlich!!
Das ist jedenfalls ein Argument, es gibt ja schon Frauen, die ihren Riss oder Schnitt eineganze Weile spueren.

Das ist realistischer als eine Behinderung des Kindes. Dieses Risiko will NIEMAND eingehen, keine Frau und kein Arzt. Verschwindend geringe Risiken, wie erhöhte Sterblichkeitsrate der Frauen nach KS oder Totgeburt bei Folgeschwangerschaft, werden ja auch nicht beachtet! Ist ja auch irgendwie richtig so, aber dann eben auch umgekehrt!

Zu den Gefühlen möchte ich noch was zu dem Vergleich mit der Achterbahn sagen. Wenn derjenige, der bewusstlos rausgezogen wird, das vorher gewusst hätte, wäre er wohl nicht eingestiegen!
Jede Entscheidung kann also falsch sein wenn man etwas zum ersten mal macht.
Ich habe hier bislang nur einen Beitrag gelesen, wo eine Frau die spontane bereut aber x Beiträge wo der KS bereut wird.
Ich spreche jetzt nur von den Emotionen, nicht von Beschwerden!

Bei Dir sind es ja alles praktische Gründe, die für den KS sprechen. Du sagst ja, es liegt nicht am Vorgang selbst sondern an den evtl. Folgen.
Klar liebt man sein Kind immer, aber dass mit den Hormonen macht schon auch Sinn, auch wenn es nicht bei jeder Frau zutrifft!

Ist ja auch egal, ich verstehe das eine Argument von Dir jedenfalls sehr gut...
Aber einen Tipp habe ich doch noch
also falls es Dir wichtig sein sollte:
Es gibt Krankenhaeuser, die Mutter und Kind nach der Geburt recht lange trennen, gleich anziehen usw (so wars bei mir) und eben andere, die auf sofortigen Kontakt achten. Also da würde ich nachhaken, WENN Du das möchtest!

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15. Oktober 2013 um 10:12

Es gibt schon Faelle,
In denen man zumindest mal hinterfragen sollte als Arzt oder Hebamme.
Wenn ein junges Mädel ohne plausiblen Grund einen KS möchte, einfach weil sie Angst vor dem Vorgang hat, kann man durchaus Mut zusprechen, oder?
Klar löst es was aus wenn man so ne schreiende, sich kruemmende Frau in einer Soap sieht. Ist normal dass einem da die Sause geht...
Das ist bei Dir anders, Du wirkst gut durchdacht und sicher,es gibt aber auch andere

Gilt auch andersrum, wenn was gegen spontan spricht und Frau trotzdem nicht einsichtig ist, eine spontane aber riskant, wuerde ich das als Arzt oder wer auch immer, nicht einfach kommentarlos stehen lassen!

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