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Wird Irland Opfer der Abtreibungsgegner?

25. Mai 2018 um 21:02 Letzte Antwort: 5. Juni 2018 um 7:05

In Irland werden Frauen, die abtreiben möchten seit eh und je schikaniert. Erst mussten Schiffe herfahren und in internationalen anhalten und Frauen mussten mit Booten zu diesen Schiffen gekarrt werden. Diese waren waren schwimmende Abteibungklniken, die dann die Eingriffe in Rekordtempo durhführen mussten. Als der Service nicht mehr angeboten wurde, mussten sie nach Grossbritannien fliegen, um dort abzutreiben wie heute noch (ca. 3500 Frauen jährlich). In Grossbritannien Immerhin geht das bis SSW 24. Das ist doch nur echte Schikane gegenüber den Frauen. Aber leider werden die Frauen auch in andrn europäischen Ländern schikaniert, allerdings nicht so offensichtlich, v.a. Deutschland mit Wartefrist und Schein, und beispielsweise in Frankreich, wo dies bis ssw 12 klappt, aber es kaum Ärzte gibt,  die den medizinischen Eingriff vornehmen. Polen ist auch so eine der grossen Katastrophen. Sprechen wir schon mal gar nicht von Mittel- und Südamerika. Selbst in den USA, wo die Regelung optimal war, wird jetzt auf der ganzen Linie zurück gefahren. Wie soll das noch enden?. Alle dachten doch, dass ab 1968 die Frauen auch zu ihren Rechten kommen. Aber nichts gewesen.    

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25. Mai 2018 um 23:13

Unbegreiflich und traurig, dass es selbst heute keine Selbstverständlichkeit ist. Mehr kann ich nicht sagen.

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25. Mai 2018 um 23:18

Finde es auch schrecklich, dass man heutzutage dafür noch so kämpfen muss. Man sollte Betroffenen die Möglichkeit geben, sich frei dafür zu entscheiden. Für die Abtreibungsgegner ändert sich ja dadurch wenig, sie können weiterhin dagegen sein und den Eingriff ablehnen.
Aber selbst hier wird man ja angegriffen, wenn man für Abtreibungen ist - jaja,  und das trotz der Liebe zum eigenen Kind! (dass es manchmal aber echt schwer ist und nicht jeder das kann oder mitmachen möchte, scheint völlig egal zu sein, nach dem Motto: nach mir die Sintflut)

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26. Mai 2018 um 19:02
In Antwort auf prochoice2

In Irland werden Frauen, die abtreiben möchten seit eh und je schikaniert. Erst mussten Schiffe herfahren und in internationalen anhalten und Frauen mussten mit Booten zu diesen Schiffen gekarrt werden. Diese waren waren schwimmende Abteibungklniken, die dann die Eingriffe in Rekordtempo durhführen mussten. Als der Service nicht mehr angeboten wurde, mussten sie nach Grossbritannien fliegen, um dort abzutreiben wie heute noch (ca. 3500 Frauen jährlich). In Grossbritannien Immerhin geht das bis SSW 24. Das ist doch nur echte Schikane gegenüber den Frauen. Aber leider werden die Frauen auch in andrn europäischen Ländern schikaniert, allerdings nicht so offensichtlich, v.a. Deutschland mit Wartefrist und Schein, und beispielsweise in Frankreich, wo dies bis ssw 12 klappt, aber es kaum Ärzte gibt,  die den medizinischen Eingriff vornehmen. Polen ist auch so eine der grossen Katastrophen. Sprechen wir schon mal gar nicht von Mittel- und Südamerika. Selbst in den USA, wo die Regelung optimal war, wird jetzt auf der ganzen Linie zurück gefahren. Wie soll das noch enden?. Alle dachten doch, dass ab 1968 die Frauen auch zu ihren Rechten kommen. Aber nichts gewesen.    

Ein Jubeltag! Mit grosser Freude habe ich gerade im Rundfunke gehört, dass nun die irischen Frauen auch ohne Hindernisse abtreiben können, wenn sie dies tun möchten. Langsam entwicklet sich Irland nun doch zu einem Land, das die europäischen Normen einführt, wenn auch nicht so grosszügig wie in den Niedrlanden oder Grossbritannien. Aber ob wirklich Entwarnung gegeben werden kann ist unsicher. Am wichtigsten ist ja, dass gendefekte Föten abgetrieben werden können. Aber die  Festellung, ob da ein Problem besteht, kann oft erst festgestellt werden nach SSW 12. Wenn das nicht möglich wäre, hätten gerade diese Frauen keine Möglichkeit, diese wichtige Abtreibung im eigenen Land zu erhalten. Sonst müssen diese Schwangeren auch wieder nach Grossbritannien fliegen für den Abort. Es bleibt nur zu hoffen, dass nun bald genügend Abtreibunskliniken ihre Pforten öffnen und Abtreibungswillige bedienen können. Ich kann mir gut vorstellen, dass die britischen spezialisierten Abtreibunskliniken in Irland Filialen eröffnen, und den Damen den Srvice bieten. Dies ist allerdings nur eine Spekulation. Drücken wir Frauen doch die Daumen, dass alles in diesem Sinne realisiert wird.             

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27. Mai 2018 um 8:01
In Antwort auf prochoice2

In Irland werden Frauen, die abtreiben möchten seit eh und je schikaniert. Erst mussten Schiffe herfahren und in internationalen anhalten und Frauen mussten mit Booten zu diesen Schiffen gekarrt werden. Diese waren waren schwimmende Abteibungklniken, die dann die Eingriffe in Rekordtempo durhführen mussten. Als der Service nicht mehr angeboten wurde, mussten sie nach Grossbritannien fliegen, um dort abzutreiben wie heute noch (ca. 3500 Frauen jährlich). In Grossbritannien Immerhin geht das bis SSW 24. Das ist doch nur echte Schikane gegenüber den Frauen. Aber leider werden die Frauen auch in andrn europäischen Ländern schikaniert, allerdings nicht so offensichtlich, v.a. Deutschland mit Wartefrist und Schein, und beispielsweise in Frankreich, wo dies bis ssw 12 klappt, aber es kaum Ärzte gibt,  die den medizinischen Eingriff vornehmen. Polen ist auch so eine der grossen Katastrophen. Sprechen wir schon mal gar nicht von Mittel- und Südamerika. Selbst in den USA, wo die Regelung optimal war, wird jetzt auf der ganzen Linie zurück gefahren. Wie soll das noch enden?. Alle dachten doch, dass ab 1968 die Frauen auch zu ihren Rechten kommen. Aber nichts gewesen.    

Ich habe erst gestern spät von der Abstimmung und deren Ausgang gehört. Welch gute Kunde für die irischen frauen. Endlich hat Vernunft bewirkt, dass nun Frauen die Freiheit haben abzutreiben, wenn ein Kind nicht passt. Ich bin selber schwanger. Es ist eine Wunschschwagerschaft. Nicht jede ist es leider. Für mich ist nun wichtig, alle Pränataltests sorgfältig duchführen zu lassen, damit bei einem Problem die Schwangerschft beendet werden kann. Ein guter Tag für für die irischen Frauen und die irische Gesellschaft, dass der katholischen Sturheit und frauenfeinlichen Einstellung nun wenigstens in dieser Sache der Garaus gemacht wurde.    

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28. Mai 2018 um 10:57
In Antwort auf prochoice2

In Irland werden Frauen, die abtreiben möchten seit eh und je schikaniert. Erst mussten Schiffe herfahren und in internationalen anhalten und Frauen mussten mit Booten zu diesen Schiffen gekarrt werden. Diese waren waren schwimmende Abteibungklniken, die dann die Eingriffe in Rekordtempo durhführen mussten. Als der Service nicht mehr angeboten wurde, mussten sie nach Grossbritannien fliegen, um dort abzutreiben wie heute noch (ca. 3500 Frauen jährlich). In Grossbritannien Immerhin geht das bis SSW 24. Das ist doch nur echte Schikane gegenüber den Frauen. Aber leider werden die Frauen auch in andrn europäischen Ländern schikaniert, allerdings nicht so offensichtlich, v.a. Deutschland mit Wartefrist und Schein, und beispielsweise in Frankreich, wo dies bis ssw 12 klappt, aber es kaum Ärzte gibt,  die den medizinischen Eingriff vornehmen. Polen ist auch so eine der grossen Katastrophen. Sprechen wir schon mal gar nicht von Mittel- und Südamerika. Selbst in den USA, wo die Regelung optimal war, wird jetzt auf der ganzen Linie zurück gefahren. Wie soll das noch enden?. Alle dachten doch, dass ab 1968 die Frauen auch zu ihren Rechten kommen. Aber nichts gewesen.    

Das haben die Frauen in Irland verdient. Jede Frau sollte die Freiheit haben zu entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft beenden möchte oder nicht. Und zwar nur die Frau, und auch nicht der Partner bei abweichender Meinung. Aber ich persönlich hätte grosse Probleme mit der Abtreibung eines gesunden Föten. Anders natürlich, wenn sich ein Defekt abzeichnet, dann ist eine Abtreibung natürlich ok. Deshalb ist es ja so wichtig, dass Frauen alle Tests vor der Geburt machen, damit mit Fachkompetenz selektioniert werden und entsprechend mit Aspiration oder Tabletten behandelt werden kann.        

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29. Mai 2018 um 13:32
In Antwort auf prochoice2

In Irland werden Frauen, die abtreiben möchten seit eh und je schikaniert. Erst mussten Schiffe herfahren und in internationalen anhalten und Frauen mussten mit Booten zu diesen Schiffen gekarrt werden. Diese waren waren schwimmende Abteibungklniken, die dann die Eingriffe in Rekordtempo durhführen mussten. Als der Service nicht mehr angeboten wurde, mussten sie nach Grossbritannien fliegen, um dort abzutreiben wie heute noch (ca. 3500 Frauen jährlich). In Grossbritannien Immerhin geht das bis SSW 24. Das ist doch nur echte Schikane gegenüber den Frauen. Aber leider werden die Frauen auch in andrn europäischen Ländern schikaniert, allerdings nicht so offensichtlich, v.a. Deutschland mit Wartefrist und Schein, und beispielsweise in Frankreich, wo dies bis ssw 12 klappt, aber es kaum Ärzte gibt,  die den medizinischen Eingriff vornehmen. Polen ist auch so eine der grossen Katastrophen. Sprechen wir schon mal gar nicht von Mittel- und Südamerika. Selbst in den USA, wo die Regelung optimal war, wird jetzt auf der ganzen Linie zurück gefahren. Wie soll das noch enden?. Alle dachten doch, dass ab 1968 die Frauen auch zu ihren Rechten kommen. Aber nichts gewesen.    

Endlich wird den Iren die Möglichkeit offeriert abzutreiben. Es gibt ja so viele Gründe, den Eingriff vornehmen zu lassen. Ich war ja letztes Jahr auch betroffen. Ich habe an einem Klassentreffen einen ehemaligen Klassenkollegen aus der Berufsschule getroffen und wir verstanden uns gut an dem Abend. Da schliefen wir etwa 3 Monate regelmässig zusammen. Die Pille nehme ich seit vielen Jahren auch ohne Freund, aber nun hat sie einmal versagt und da merkt man ja nicht gleich, dass man schwanger ist. Als ich dann in SSW 7 in die Frauenklinik in der Schweiz ging, haben wir einen Termin vereinbart für die Absaugung. Alles lief rund. Ohne die Beendigung der Schwangerschaft wäre ich alleinerziehende Mutter geworden und das wollte ich auf keinen Fall.  

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31. Mai 2018 um 0:47

Ein wunderbares Geschenk für die irischen Frauen, endlich ohne Erklärungen abtreiben zu können.

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31. Mai 2018 um 8:15
In Antwort auf annimina80

Finde es auch schrecklich, dass man heutzutage dafür noch so kämpfen muss. Man sollte Betroffenen die Möglichkeit geben, sich frei dafür zu entscheiden. Für die Abtreibungsgegner ändert sich ja dadurch wenig, sie können weiterhin dagegen sein und den Eingriff ablehnen.
Aber selbst hier wird man ja angegriffen, wenn man für Abtreibungen ist - jaja,  und das trotz der Liebe zum eigenen Kind! (dass es manchmal aber echt schwer ist und nicht jeder das kann oder mitmachen möchte, scheint völlig egal zu sein, nach dem Motto: nach mir die Sintflut)

Hallo animina80
Genau, Diskussionen über Abtreibungen werden in aller Regel von Abtreibungsgegner dazu benutzt, Vertreterinnen einer Freiewahl in höchstem Masse agressiv und beleidigend anzugreifen. Bei pro Choice Vertreterinnen geht alles friedlich zu und her, denn wie der Name schon sagt, treten sie für das Recht der Frauen ein, selber zu entscheiden, ob sie eine Schwangerschaft beenden möchten oder halt eben nicht. Was soll denn an dieser Einstellung fragwürdig sein? Jeder Mensch hat doch das Recht, sein Leben selber zu gestalten!   

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31. Mai 2018 um 12:49
In Antwort auf prochoice2

In Irland werden Frauen, die abtreiben möchten seit eh und je schikaniert. Erst mussten Schiffe herfahren und in internationalen anhalten und Frauen mussten mit Booten zu diesen Schiffen gekarrt werden. Diese waren waren schwimmende Abteibungklniken, die dann die Eingriffe in Rekordtempo durhführen mussten. Als der Service nicht mehr angeboten wurde, mussten sie nach Grossbritannien fliegen, um dort abzutreiben wie heute noch (ca. 3500 Frauen jährlich). In Grossbritannien Immerhin geht das bis SSW 24. Das ist doch nur echte Schikane gegenüber den Frauen. Aber leider werden die Frauen auch in andrn europäischen Ländern schikaniert, allerdings nicht so offensichtlich, v.a. Deutschland mit Wartefrist und Schein, und beispielsweise in Frankreich, wo dies bis ssw 12 klappt, aber es kaum Ärzte gibt,  die den medizinischen Eingriff vornehmen. Polen ist auch so eine der grossen Katastrophen. Sprechen wir schon mal gar nicht von Mittel- und Südamerika. Selbst in den USA, wo die Regelung optimal war, wird jetzt auf der ganzen Linie zurück gefahren. Wie soll das noch enden?. Alle dachten doch, dass ab 1968 die Frauen auch zu ihren Rechten kommen. Aber nichts gewesen.    

Endlich hört die Frauenfeindlichkeit in Irland wenigstens auf diesem Gebiet auf. Das dauerte eben dort sooooooo lange, weil die Katholische Kirche die Frauen unterdrückt. Ich glaubte nicht mehr daran, dass sich dort noch etwas ändert. Nun kommt doch noch dieses wunderbare Geschenk für die Frauen dort. Ein Segen! 

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31. Mai 2018 um 12:55
In Antwort auf prochoice2

In Irland werden Frauen, die abtreiben möchten seit eh und je schikaniert. Erst mussten Schiffe herfahren und in internationalen anhalten und Frauen mussten mit Booten zu diesen Schiffen gekarrt werden. Diese waren waren schwimmende Abteibungklniken, die dann die Eingriffe in Rekordtempo durhführen mussten. Als der Service nicht mehr angeboten wurde, mussten sie nach Grossbritannien fliegen, um dort abzutreiben wie heute noch (ca. 3500 Frauen jährlich). In Grossbritannien Immerhin geht das bis SSW 24. Das ist doch nur echte Schikane gegenüber den Frauen. Aber leider werden die Frauen auch in andrn europäischen Ländern schikaniert, allerdings nicht so offensichtlich, v.a. Deutschland mit Wartefrist und Schein, und beispielsweise in Frankreich, wo dies bis ssw 12 klappt, aber es kaum Ärzte gibt,  die den medizinischen Eingriff vornehmen. Polen ist auch so eine der grossen Katastrophen. Sprechen wir schon mal gar nicht von Mittel- und Südamerika. Selbst in den USA, wo die Regelung optimal war, wird jetzt auf der ganzen Linie zurück gefahren. Wie soll das noch enden?. Alle dachten doch, dass ab 1968 die Frauen auch zu ihren Rechten kommen. Aber nichts gewesen.    

Super!!! Cool!!! Great news!!!
 

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5. Juni 2018 um 7:05
In Antwort auf prochoice2

In Irland werden Frauen, die abtreiben möchten seit eh und je schikaniert. Erst mussten Schiffe herfahren und in internationalen anhalten und Frauen mussten mit Booten zu diesen Schiffen gekarrt werden. Diese waren waren schwimmende Abteibungklniken, die dann die Eingriffe in Rekordtempo durhführen mussten. Als der Service nicht mehr angeboten wurde, mussten sie nach Grossbritannien fliegen, um dort abzutreiben wie heute noch (ca. 3500 Frauen jährlich). In Grossbritannien Immerhin geht das bis SSW 24. Das ist doch nur echte Schikane gegenüber den Frauen. Aber leider werden die Frauen auch in andrn europäischen Ländern schikaniert, allerdings nicht so offensichtlich, v.a. Deutschland mit Wartefrist und Schein, und beispielsweise in Frankreich, wo dies bis ssw 12 klappt, aber es kaum Ärzte gibt,  die den medizinischen Eingriff vornehmen. Polen ist auch so eine der grossen Katastrophen. Sprechen wir schon mal gar nicht von Mittel- und Südamerika. Selbst in den USA, wo die Regelung optimal war, wird jetzt auf der ganzen Linie zurück gefahren. Wie soll das noch enden?. Alle dachten doch, dass ab 1968 die Frauen auch zu ihren Rechten kommen. Aber nichts gewesen.    

Mensch, die haben sich ja Zeit gelassen. Es war schon frauenverachtend, dass Frauen nicht abtreiben konnten, v.a. dass Schwangersschaften aufgrund von Vergewaltigungen, Inzest, Gummiplatzer etc. nicht abgetrieben werden durften ist für Frauen dramatisch. Noch absurder ist das Ganze, wenn Föten mit nachgewiesenem Defekt ausgetragen werden müssen.   

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