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Wir wollen schwanger werden!

12. November 2005 um 10:15

Hallo!
Meine freundin und ich wollen schwanger werden. Zwischen ihrer letzten Periode haben wir es eigentlich so oft probiert, das es hätte klappen müssen. Genau gesagt, haben wir keinen Tag ausgelassen. Doch trotzdem trat die Periode wieder ein.

Wie wahrscheinlich ist es eigentlich, sofort schwanger zu werden? Ihre Schwester hatte dazu 6 Monate gebraucht. Wie kann ein Paar eine schwangerschaft planen, wenn die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden gering ist? Stimmt es, dass der Zeitpunkt des Einsprungs bis zum Austritt des Eis nur 2 Stunden beträgt, in denen man unbedingt Geschlechtsverkehr haben muss?

Und noch eine letzte Frage, die etwas peinlich ist: Wenn die Frau nach dem Geschlechtsverkehr auf Toilette geht, ist das dann schlimm für eine Schwangerschaft? Ich meine wenn die Frau alles in die Toilette macht, dann sind doch kaum noch Samen in ihr.

Danke für fachlichen Rat!

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12. November 2005 um 17:12

Ich dachte, das ist umgekehrt...
Also ein Ei kann bis zu 12 Stunden befrunchtungsfähig sein? Vom Eisprung an gerechnet? Wo ist es denn dann? In der gebährmutter, oder noch auf dem Weg dahin?

Und der Samen bis zu 5 Tagen? Bist du sicher? Ich dachte immer, die frauen sind die Stärkeren ;o)... so habe ich mir das mal gemerkt. Na okay... Danke für die tollen Tipps. Eigentlich haben wir das auch immer so gemacht, schon von Natur aus...
Danke Vera!

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12. November 2005 um 18:21

Mmmmhhhhh....
Hallo!

Also, es stimmt was meine Vorgängerin sagt. Es ist besser alle zwei Tage Sex zu haben und Spermien können sogar fünf Tage in dir bleiben. Auch sollte man wenn man einen ES hat innerhalb der nächsten 12 - 15 Stunden Sex haben, weil in der Zeit das Ei zur Gebärmutter wandert.

Darf ich Fragen wie alt ihr zwei seid?

Ihr solltet euch noch ein bisschen mehr informieren über das Kinder kriegen.

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12. November 2005 um 19:08

Hallo vera
wie ist es bei dir?habe grade von deinem mann gelesen.gott sei dank ist das nochmal gut gegangen!JETZT ist pflegen angesagt was??und gibt es bei dir schon neues?habe das von fuego gelesen.HAMMER!freut mich total.bin ja mal total gespannt wie es bei dir ist!!!

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12. November 2005 um 19:31
In Antwort auf vin_12905310

Ich dachte, das ist umgekehrt...
Also ein Ei kann bis zu 12 Stunden befrunchtungsfähig sein? Vom Eisprung an gerechnet? Wo ist es denn dann? In der gebährmutter, oder noch auf dem Weg dahin?

Und der Samen bis zu 5 Tagen? Bist du sicher? Ich dachte immer, die frauen sind die Stärkeren ;o)... so habe ich mir das mal gemerkt. Na okay... Danke für die tollen Tipps. Eigentlich haben wir das auch immer so gemacht, schon von Natur aus...
Danke Vera!

Also, so ist das wohl wirklich.....
Ein Kind entsteht ...

Die erste Begegnung
Nur einmal im Monat macht sich das weibliche Ei auf den Weg vom Eierstock zum Eileiter, wo es auf die Spermien wartet. Oft sind sogar schon einige Spermien da, die den langen beschwerlichen Weg überlebt haben. Spermien haben eine relativ lange Lebensdauer von ein paar Tagen, im Gegensatz zu dem Ei, dass nur etwa 24 Stunden befruchtungsfähig ist. Die Wahrscheinlichkeit auf ein Zusammentreffen ist daher gar nicht so groß. Hat es doch geklappt, machen sich die gesamten Spermien nun daran, die Eihülle, die aus Nahrungszellen zur Versorgung des Eis besteht, zu attackieren. Eine große Anzahl von Spermien geht bei diesem Angriff bereits zugrunde. Nach einiger Zeit erreichen die Verbliebenen die Eioberfläche. Und jetzt wird es spannend. Denn nur einer kann gewinnen. Schafft es endlich ein Spermium ins Eiinnere einzudringen, verschließt sich die Eihülle sofort wieder und alle anderen müssen draußen bleiben.




Die Verschmelzung
Jetzt stehen dem Ei und dem Spermium die wohl wichtigste und bedeutsamste Aufgabe bevor. Die Erbmasse des Spermiums, die sich im einem kleinen Kern im Kopf befindet und die Erbmasse des Eis, die sich ebenfalls in einem kleinen Kern konzentriert, müssen sich zusammenzufügen. Die beiden Kerne nähern sich langsam und verschmelzen schließlich im Plasma der Eizelle. Nach einigen Stunden findet anschließend die erste von vielen Zellteilungen statt. Das Ei hat jetzt zwei Zellen, von denen jede die Erbanlagen von Vater und Mutter enthält.



Sohn oder Tochter - der Vater bestimmt
Welche Erbanlagen weitergegeben werden, bzw. von wem das Kind welche Eigenschaften erbt, ist mehr oder weniger dem Zufall überlassen. Eines wird jedoch mit Sicherheit vom Vater bestimmt: Das Geschlecht des Kindes. Der weibliche Chromosomensatz besteht ausschließlich aus X-Chromosomen. Der Vater kann jedoch mit einem Y-Chromosom dazu beitragen, dass es ein Junge wird bzw. mit einem X-Chromosom ein Mädchen zeugen.



Der lange Weg zur Gebärmutter
Das kleine Ei bewegt sich langsam durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter. Dieser Weg ist nicht ganz ungefährlich, denn das Ei kann durch Schleimhautverklebungen behindert werden. Im schlimmsten Fall entwickelt es sich im Eileiter weiter und es kommt zur Eileiterschwangerschaft. In den meisten Fällen schafft das kleine Ei jedoch auch diese Hürde und kommt wohlbehalten in der Gebärmutter an. Doch schon muß es eine neue Aufgabe meistern: Wo ist der beste Platz zur Einnistung? Ist dieser erst einmal gefunden, steht der Verankerung des Keims in der Uterusschleimhaut nichts mehr im Weg.



Kontaktaufnahme mit der Mutter
Ist die Einnistung gelungen, beginnt ein reger Informationsaustausch zwischen der Keimblase (Blastozyte) und der Mutter. Hormone aus der Blastozyte werden freigesetzt u.a. um das Immunsystem der Mutter davon abzuhalten, den Eindringling abzustoßen und um den Eierstöcken Bescheid zu geben, dass zunächst keine Eisprünge mehr nötig sind und die Menstruation verhindert werden muß. Aus all den Zellen wächst nach und nach ein kleiner Mensch heran. Sensible Mütter nehmen schon sehr früh die Veränderungen in ihrem Körper war. Gewissheit schafft jedoch nur ein Schwangerschaftstest bzw. der Besuch beim Arzt.



Ein Hürdenlauf bis zur Geburt
Unsere beiden Hauptakteure, das Ei und das Spermium, haben eine ganze Reihe von schwierigen Aufgaben zu bewältigen. Aber wie so vieles sind auch sie nicht immer perfekt. Und so kommt es bei einigen wenigen Schwangeren zu Problemen. Die überwiegende Mehrheit kann jedoch gespannt die Weiterentwicklung ihres Babys beobachten und nach neuen Monaten das neue Lebewesen, das sich seinen Weg ins Licht erkämpft hat, bewundern.




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12. November 2005 um 23:33

Hey Vera!
halt mich bitte auf dem laufenden!!!bin völligst aufgeregt und gespannt.Ich vertraue einem Frühtest auch nicht so wirklich,ich hatte einen normalen gemacht 1 tag nach ausbleiben der mens.Und der hatte verdammt schwach positiv angzeigt.-also bei so nem Frühtest?aber ich würd ihn wohl auch machen,aber vertauen???ich drücke dir die Daumen ohne Ende!!!

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17. November 2008 um 11:47

Viel glück
hallo,

wir wollen auch ein Baby haben und befinden uns nun im 2.ÜZ nach der Pille.
ICh hab diesen Monat mit dem Clearblue monitor angefangen, der zeigt einem die fruchtbaren Tage an und die des Eisprungs. Mal sehen wie es klappt, hab aber schon viel positives gelesen. VIelleicht wär er auch was für etom2000. Eure Bemühungen in Erhen, aber das hört sich weniger entspannt an als wie schon fast arbeit. , wünsch euch aber auch viel Erfolg.

liebe grüße
leni

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17. November 2008 um 19:17

Man sollte schon in der nähe vom
ES gv haben, da gibts online eisprung rechner für euch. ja leider ist die ausbeute immer sehr gering. nur 1:14 pro zyklus. echt traurig aber wahr. man sollte schon nach dem gv liegen bleiben, und wenn möglich nicht zum klo, evt die beine bißchen hochlegen, damit alles schön drinnen bleibt, viel spaß beim üben.....wir sind auch schwer dabei.....bisher leider ohne erfolg.

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