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Wir wollen 2 Mamas werden - aber wie und wo?

19. April 2011 um 7:33

Hallo liebes Forum,

Ich hoffe, ihr könnte uns ein Stück weiterhelfen / Tipps geben..

Wir sind ein junges Paar (beide weiblich), 23 und 26 Jahre jung aus Köln.
Bei uns steht schon lange fest, dass wir Kinder haben möchten.
Meine Freundin möchte gerne schwanger werden und deswegen kommt für uns in Frage, einen Spender zu bekommen. Allerdings möchten wir keinen privaten bzw aus dem Bekanntenkreis kennen wir niemanden.
Deswegen dachten wir schon lange über die Klinik in Dänemark nach, bei der es ja recht unproblematisch funktioniert. Nun kam ich vor ein paar Tagen durch Reportagen im Internet darauf, dass es an sich auch möglich ist, in Deutschland soetwas über eine Spermabank zu machen. Allerdings müsse man dann einen Frauenarzt finden, der das macht, da es von der Ärztekammer nicht erlaubt ist. Aber es soll eben solche Ärzte geben, die es trotzdem machen.

Meine Frage ist jetzt eigentlich, wie findet man so einen Arzt? Es wird dann ja kaum offiziell irgendwo zu finden sein? Und überall anrufen und fragen "machen Sie sowas?" ist auch Quatsch?

Es wäre natürlich stressfreier und einfach, wenn auch etwas teurer es direkt in Deutschland machen zu können. In Berlin haben wir Familie, und da gibt es soetwas vielleicht?

Vielleicht habt ihr ja Erfahrungen gemacht, oder sogar mit der Storklinik in Kopenhagen..
Wir sind da ziemlich unsicher, was nun "besser" und vorallem stressfreier ist.

Danke freue mich auf Antworten!

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19. April 2011 um 8:12

Spendersamen
Im IUI-ICSI-Thread sind auch 3 Mädels, die aus unterschiedlichen Gründen Inseminationen mit Fremdsperma machen. Eine andere und ich haben das Problem, daß die Spermien unserer Männer zu beschädigt sind, als daß ein Kind entstehen könnte, die Dritte ist auch mit einer Frau zusammen.

Die beiden anderen sind in der Diers-Klinik in DK, ich in der Stork. Dort ist wirklich alles so, wie auf der Internetseite beschrieben, ich fühle mich sehr gut betreut.
Insegesamt hatte ich schon 6 Inseminationen dort, nach der 2. war ich ss, hatte aber leider eine ELSS. Seitdem hat es noch nicht wieder geklappt, aber ich bin auch recht was älter als ihr beide, da braucht es halt meist länger.

Verboten ist es in der BRD nicht, lesbische Frauen zu inseminieren, nur macht es kaum ein Arzt, und wenn, wohl auch nur hinter vorgehaltener Hand. Ich glaube, die Samenbank in Berlin würde euch beliefern, wenn ihr einen FA findet, der mitmacht. Überall anrufen schadet doch nicht, mehr als eine Absage erhalten, kann euch ja nicht passieren.
Einen FA, der ohne die Insemination durchzuführen, den vorbereitenden US macht, findet ihr alle mal. Dann bräuchtet ihr nur zur HI nach DK fahren, wenn ihr es da machen wollt. Wenn eine anonyme Spende für euch ok ist, macht das in DK wohl auch ein normaler FA. Dann könntet ihr euch einen kurz hinter der Grenze suchen und müßtet nicht bis Kopenhagen fahren.

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19. April 2011 um 8:23
In Antwort auf wuestenmaus4

Spendersamen
Im IUI-ICSI-Thread sind auch 3 Mädels, die aus unterschiedlichen Gründen Inseminationen mit Fremdsperma machen. Eine andere und ich haben das Problem, daß die Spermien unserer Männer zu beschädigt sind, als daß ein Kind entstehen könnte, die Dritte ist auch mit einer Frau zusammen.

Die beiden anderen sind in der Diers-Klinik in DK, ich in der Stork. Dort ist wirklich alles so, wie auf der Internetseite beschrieben, ich fühle mich sehr gut betreut.
Insegesamt hatte ich schon 6 Inseminationen dort, nach der 2. war ich ss, hatte aber leider eine ELSS. Seitdem hat es noch nicht wieder geklappt, aber ich bin auch recht was älter als ihr beide, da braucht es halt meist länger.

Verboten ist es in der BRD nicht, lesbische Frauen zu inseminieren, nur macht es kaum ein Arzt, und wenn, wohl auch nur hinter vorgehaltener Hand. Ich glaube, die Samenbank in Berlin würde euch beliefern, wenn ihr einen FA findet, der mitmacht. Überall anrufen schadet doch nicht, mehr als eine Absage erhalten, kann euch ja nicht passieren.
Einen FA, der ohne die Insemination durchzuführen, den vorbereitenden US macht, findet ihr alle mal. Dann bräuchtet ihr nur zur HI nach DK fahren, wenn ihr es da machen wollt. Wenn eine anonyme Spende für euch ok ist, macht das in DK wohl auch ein normaler FA. Dann könntet ihr euch einen kurz hinter der Grenze suchen und müßtet nicht bis Kopenhagen fahren.

Samenbank
Vielen Dank für die vielens Infos schonmal!

Mhh, ja ich denke eben, dass wir vllt höchstens mit 3 Versuchen rechnen müssten, also meine Freundin, die ist 23.

Die Storkklinik finde ich sehr sympathisch..
Meine Frage an dich: Warum hast du diese bevorzugt, statt es zb wie du meintest kurz hinter der Grenze zu machen?
Man müsste sich dann einen FA suchen, der würde dann bei der Samenbank "bestellen" und fertig oder?
Stelle ich mir allerdings auch komplizierter vor (mit den Terminen etc) als einfach direkt in der Klinik...

Schade ist, dass mir eben wahrscheinlich keiner sagen wird "Ich war bei den und den FA in Deutschland, der macht das"..

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19. April 2011 um 8:37

Stork
Als wir uns nach vielen erfolglosen künstlichen Befruchtungen für Fremdsperma entschieden haben, wußte ich noch gar nicht, daß das auch beim FA in DK geht, das habe ich erst weit später hier im Forum erfahren.
Da Spendersamen auch gerade in heterosexuellen Kreisen fast noch ein Tabuthema ist, hatte ich mich alleine durchgegoogelt und war zufällig auf die Stork gestoßen, die Seite war mir halt auch sehr sympathisch.
Mit 23 wird es sicher schnell gehen, ich bin schon 37 und muß daher geduldiger sein.

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19. April 2011 um 10:51
In Antwort auf wuestenmaus4

Stork
Als wir uns nach vielen erfolglosen künstlichen Befruchtungen für Fremdsperma entschieden haben, wußte ich noch gar nicht, daß das auch beim FA in DK geht, das habe ich erst weit später hier im Forum erfahren.
Da Spendersamen auch gerade in heterosexuellen Kreisen fast noch ein Tabuthema ist, hatte ich mich alleine durchgegoogelt und war zufällig auf die Stork gestoßen, die Seite war mir halt auch sehr sympathisch.
Mit 23 wird es sicher schnell gehen, ich bin schon 37 und muß daher geduldiger sein.

Storkklinik - Übernachtung
Danke für deinen Beitrag!

Wie teuer sind da Übernachtungen in Dänemark/Kopenhagen?
Wir würden es dann als eine Art Urlaub machen, damit meine Freundin da auch entspannt rangehen kann...
vielleicht hat hier jmd Tipps?

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19. April 2011 um 13:23

Übernachtungen
Du, ganz unterschiedlich. In manchen Hotels kriegst Du auch Rabatt, wenn Du die Stork besucht. Die Stork hat verschiedene Links/Tips auf ihrer Seite. Ansonsten könnt ihr online von einer einfachen Pension bis zum Sternehotel alles buchen.
Ich steige immer im Phönix ab, ein sehr elegantes Hotel in unmittelbarer Nähe der Stork. Zimmer alle mit Badewanne, allerdings auch 170 Euro das Doppelzimmer (Urlaubsfaktor!). Pensionen kriegt ihr aber auch schon für 60.

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19. April 2011 um 14:30
In Antwort auf wuestenmaus4

Übernachtungen
Du, ganz unterschiedlich. In manchen Hotels kriegst Du auch Rabatt, wenn Du die Stork besucht. Die Stork hat verschiedene Links/Tips auf ihrer Seite. Ansonsten könnt ihr online von einer einfachen Pension bis zum Sternehotel alles buchen.
Ich steige immer im Phönix ab, ein sehr elegantes Hotel in unmittelbarer Nähe der Stork. Zimmer alle mit Badewanne, allerdings auch 170 Euro das Doppelzimmer (Urlaubsfaktor!). Pensionen kriegt ihr aber auch schon für 60.

Übernachten
Hallo!

Das ist ja toll, dass es so etwas gibt, dachte es gäbe nur teure Hotels )

Auf der Seite allerdings finde ich dazu nichts (zumindest nicht auf der Deutschen). Da werde ich auf jeden Fall mal googlen!

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19. April 2011 um 14:42

Deutsche Seite
Doch, Leiste oben "Kontakt", auf der Seite kannst Du dann links "Übernachtung in Kopenhagen" anklicken.

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19. April 2011 um 20:11

Diers Klinik und Apenrade
Hey ihr beiden,
ich bin eine von denen, von denen Wuestenmaus gesprochen hat - und ich bin ebenfalls lesbisch. Meine Frau und ich wünschen auch schon sehr lange ein Baby und haben es aus verschiedenen Gründen erst spät angegangen und dann zunächst privat mit einem Spender aus unserer Nähe, den wir über www.spermaspender.de gefunden haben. Hat nicht geklappt (was wohl an mir liegt, und ich bin leider auch schon ziemlich alt), und im Nachhinein finde ich das auch nicht sooo schlimm (obowhl ich's schon sehr schlimm finde, nicht schwanger zu sein - das schon!!), weil es rechtlich doch einfach überhaupt nicht abgesichert ist.
Nun sind wir in der Diers-Klinik in Arhus, die ist für uns näher als Kopenhagen, ist ziemlich klein und privat, aber super, super nett. Die könnt ihr auch mal googeln. Da kann man auch ein Zimmer mieten, recht günstig.
Relativ kurz hinter der Grenze in Apenrade ist eine Kiwu-Praxis, die von einem deutschen Arzt geleitet wird. Dort wurden zwei Freundinnen von mir Mamas: http://www.kinderwunsch-daenemark.de

Das mit dem Kurzurlaub find ich gut, und ich gönn's euch auch, sofort ss zu werden. Aber vertun sollte man sich auch nicht (gut, in eurem Alter ist die Chance recht hoch...!): Wenn's nicht sofort klappt, ist es fast stressfreier, es mit so wenig Anfahrt wie möglich in den Alltag zu intregrieren...

Ich glaube, einen Arzt in D zu finden, der das macht, wird sehr, sehr schwer sein. Wobei, Moment, mein FA hat erzählt, es gibt in Bonn eine Klinik, die auch bei lesbischen Frauen inseminiert. Das wäre für euch ja auch relativ nah. Soll ich da bei Gelegenheit nochmal nachfragen?!
Die meisten machen es eben nicht, weil die Ärztekammer immer warnt, dass der FA hinterher auf Unterhalt verklagt werden könne.

Soweit, alles Gute euch!
Herzlich, Condwin

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20. April 2011 um 16:23
In Antwort auf morika_12055345

Diers Klinik und Apenrade
Hey ihr beiden,
ich bin eine von denen, von denen Wuestenmaus gesprochen hat - und ich bin ebenfalls lesbisch. Meine Frau und ich wünschen auch schon sehr lange ein Baby und haben es aus verschiedenen Gründen erst spät angegangen und dann zunächst privat mit einem Spender aus unserer Nähe, den wir über www.spermaspender.de gefunden haben. Hat nicht geklappt (was wohl an mir liegt, und ich bin leider auch schon ziemlich alt), und im Nachhinein finde ich das auch nicht sooo schlimm (obowhl ich's schon sehr schlimm finde, nicht schwanger zu sein - das schon!!), weil es rechtlich doch einfach überhaupt nicht abgesichert ist.
Nun sind wir in der Diers-Klinik in Arhus, die ist für uns näher als Kopenhagen, ist ziemlich klein und privat, aber super, super nett. Die könnt ihr auch mal googeln. Da kann man auch ein Zimmer mieten, recht günstig.
Relativ kurz hinter der Grenze in Apenrade ist eine Kiwu-Praxis, die von einem deutschen Arzt geleitet wird. Dort wurden zwei Freundinnen von mir Mamas: http://www.kinderwunsch-daenemark.de

Das mit dem Kurzurlaub find ich gut, und ich gönn's euch auch, sofort ss zu werden. Aber vertun sollte man sich auch nicht (gut, in eurem Alter ist die Chance recht hoch...!): Wenn's nicht sofort klappt, ist es fast stressfreier, es mit so wenig Anfahrt wie möglich in den Alltag zu intregrieren...

Ich glaube, einen Arzt in D zu finden, der das macht, wird sehr, sehr schwer sein. Wobei, Moment, mein FA hat erzählt, es gibt in Bonn eine Klinik, die auch bei lesbischen Frauen inseminiert. Das wäre für euch ja auch relativ nah. Soll ich da bei Gelegenheit nochmal nachfragen?!
Die meisten machen es eben nicht, weil die Ärztekammer immer warnt, dass der FA hinterher auf Unterhalt verklagt werden könne.

Soweit, alles Gute euch!
Herzlich, Condwin

Apenrade
Hallo!

danke für deine HIlfe!

Von der Diers-Klinik habe ich auch gelesen, würde mich auch sehr interessieren.
zu der in Apenrade: dort steht auf der Seite folgendes:
"Kinderwunschpraxen mit ärztlicher Leitung dürfen in Dänemark ausschließlich mit Spendersamen von anonymen Spendern arbeiten. "
Heißt das, dort kann man nicht "Offener Spender" wählen? Wir tendieren eher dazu, eine offene Spende zu machen, an der Storkklinik kann man das wählen.

Was macht ihr, anonym?

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20. April 2011 um 16:43

Form der Spende
Wir machen in der Stork anonym, war meinem Mann lieber so und außerdem ist es doch 1/3 günstiger. Offen finde ich für das Kind aber eigentlich schon schöner.

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20. April 2011 um 17:10

Form der Spende
Wuestenmaus, wie kommste denn nu plötzlich darauf...? Haben die Mädels dich nochmal direkt gefragt...?

Ich glaube, in D geht es nur voll-anonym. In DK hättet ihr die Wahl zwischen voll-anonym (also immer, bleibt so) und einem anonymen Spender, den das Kind kontaktieren kann, wenn es 18 ist. Vorher ist der genauso anonym. Mischt sich also auch nicht ein.
Ist aber, wie gesagt, teurer.

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20. April 2011 um 17:16

Ups
Weil kathrin gefragt hatte wie "ihr" es macht, dachte ich, wir aus diesem Thread. Sorry, wenn mein Senf gar nicht gefragt war.
Sitze im Büro und mag wetterbedingt nicht mehr arbeiten, stürze mich daher gerne auf jede Ablenkung.
Aber nun halte ich den Sabbel, versprochen! Und werde noch ein bißchen ernsthaft arbeiten.

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20. April 2011 um 17:46
In Antwort auf morika_12055345

Form der Spende
Wuestenmaus, wie kommste denn nu plötzlich darauf...? Haben die Mädels dich nochmal direkt gefragt...?

Ich glaube, in D geht es nur voll-anonym. In DK hättet ihr die Wahl zwischen voll-anonym (also immer, bleibt so) und einem anonymen Spender, den das Kind kontaktieren kann, wenn es 18 ist. Vorher ist der genauso anonym. Mischt sich also auch nicht ein.
Ist aber, wie gesagt, teurer.

Anonym
Das dachte ich mir, du glaubst es aber nur, dass es in D nur vollanonym geht? Wir würden nämlich eigentlich lieber, dass das Kind später Kontakt aufnehmen kann, bzw ein paar Infos erhält...

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20. April 2011 um 17:54

Ups Ups und Antwort für Kathrin
Wuestenmaus, so meint ich das gar nicht...
Ich hab erst jetzt gesehen, dass Kathrin geantwortet hat, weil sie die Antwort ja direkt unter meinem Beitrag gepostet hat... das hab ich total übersehen... sorry, Kathrin, sorry Wuestenmaus! Wuesti, du darfst gern und immer antworten... ich war nur irritiert, weil Kathrin OBEN im Eröffnungsbeitrag diese Frage noch nicht gestellt hatte und ich Dummbatz ihre Antwort nicht gesehen habe... und dann war ich neugierig. Ich werd dir doch nicht den Mund verbieten....

Also, Kathrin:
Ja, wir nehmen einen 'offenen Spender'. Und ja, in Appenrade haben sie nur anonyme Spender. Es gibt in DK ein Gesetz, das besagt, dass Ärzte nur voll-anonymen Spendersamen benutzen dürfen. Nur Hebammen dürfen auch offene Spender nehmen. Deshalb fahren wir immer nach Arhus und nicht nach Apenrade, weil wir uns überlegt haben, dass es uns wichtig ist, dass das Kind seinen biologischen Vater kennenlernen KANN, wenn es dann denn mit 18 Jahren will. Wir haben ja in D auch vorher versucht, einen Spender zu finden, den das Kind schon in der Kindheit kennenlernen könnte. Aber wie gesagt, inzwischen find ich es ganz gut, das anders zu machen, das hätte eh nur zu Problemen geführt. Abgesehen von der Unsicherheit, ob der gute Mann dann nicht doch plötzlich das Sorgerecht möchte....

Apenrade wird für meine Frau interessant, wenns bei mir bis zum Sommer mit der HI (heterologe Insemination) nicht klappt. Denn dann werde ich eine ICSI machen, und die geht ja nur - da sie definitiv von Ärzten gemacht wird - mit voll-anonymen Samen. Da müssen wir dann in den sauren Apfel beißen... Und wenn unser erstes Kind seinen Vater nicht kennenlernen kann, dann das zweite auch nicht....
Aber vielleicht klappts ja noch so. Ich finde das voll bescheuert, dass die Tatsache, das ich ärztliche Hilfe beim ss-werden brauche, vermutlich dazu führen wird, dass wir dann halt anonymen Spendersamen nehmen müssen. Aber naja. Sorry für diesen kleinen Exkurs, beschäftigt mich grad sehr.
Ich wünsch euch, dass es so klappt, wie ihr euch das vorstellt!
Und ja, in der Diers-Klinik haben sie offene Spender. Man bekommt eine Liste mit Nummern und je den Angaben Größe, Gewicht, Augenfarbe, Blutgruppe und höchster oder derzeitiger Bildungsabschluss. Und dann darf man sich einen aussuchen.... Ungefähr die Hälfte der Spender, die sie haben, ist anonym, die andere Hälfte ist offen.

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20. April 2011 um 18:04

D und DK
Wenn ihr mit D Deutschland meint, hier ist offene Spende erlaubt. Allerdings weiß ich nicht, ob in Deutschland nur offene oder auch anonyme Spenden gemacht werden.

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20. April 2011 um 19:19
In Antwort auf morika_12055345

Ups Ups und Antwort für Kathrin
Wuestenmaus, so meint ich das gar nicht...
Ich hab erst jetzt gesehen, dass Kathrin geantwortet hat, weil sie die Antwort ja direkt unter meinem Beitrag gepostet hat... das hab ich total übersehen... sorry, Kathrin, sorry Wuestenmaus! Wuesti, du darfst gern und immer antworten... ich war nur irritiert, weil Kathrin OBEN im Eröffnungsbeitrag diese Frage noch nicht gestellt hatte und ich Dummbatz ihre Antwort nicht gesehen habe... und dann war ich neugierig. Ich werd dir doch nicht den Mund verbieten....

Also, Kathrin:
Ja, wir nehmen einen 'offenen Spender'. Und ja, in Appenrade haben sie nur anonyme Spender. Es gibt in DK ein Gesetz, das besagt, dass Ärzte nur voll-anonymen Spendersamen benutzen dürfen. Nur Hebammen dürfen auch offene Spender nehmen. Deshalb fahren wir immer nach Arhus und nicht nach Apenrade, weil wir uns überlegt haben, dass es uns wichtig ist, dass das Kind seinen biologischen Vater kennenlernen KANN, wenn es dann denn mit 18 Jahren will. Wir haben ja in D auch vorher versucht, einen Spender zu finden, den das Kind schon in der Kindheit kennenlernen könnte. Aber wie gesagt, inzwischen find ich es ganz gut, das anders zu machen, das hätte eh nur zu Problemen geführt. Abgesehen von der Unsicherheit, ob der gute Mann dann nicht doch plötzlich das Sorgerecht möchte....

Apenrade wird für meine Frau interessant, wenns bei mir bis zum Sommer mit der HI (heterologe Insemination) nicht klappt. Denn dann werde ich eine ICSI machen, und die geht ja nur - da sie definitiv von Ärzten gemacht wird - mit voll-anonymen Samen. Da müssen wir dann in den sauren Apfel beißen... Und wenn unser erstes Kind seinen Vater nicht kennenlernen kann, dann das zweite auch nicht....
Aber vielleicht klappts ja noch so. Ich finde das voll bescheuert, dass die Tatsache, das ich ärztliche Hilfe beim ss-werden brauche, vermutlich dazu führen wird, dass wir dann halt anonymen Spendersamen nehmen müssen. Aber naja. Sorry für diesen kleinen Exkurs, beschäftigt mich grad sehr.
Ich wünsch euch, dass es so klappt, wie ihr euch das vorstellt!
Und ja, in der Diers-Klinik haben sie offene Spender. Man bekommt eine Liste mit Nummern und je den Angaben Größe, Gewicht, Augenfarbe, Blutgruppe und höchster oder derzeitiger Bildungsabschluss. Und dann darf man sich einen aussuchen.... Ungefähr die Hälfte der Spender, die sie haben, ist anonym, die andere Hälfte ist offen.

Warum gehen alle nach Dänemark?
Danke für die Antwort! (auch an wuestenmaus, es ist ja schön zu lesen, wie es bei anderen so ist!)

Danke für die vielen Infos... Wir sind immer noch am Überlegen, ob wir es in D machen sollen, in Berlin gibt es diese Fertility Klinik, hat jmd damit Erfahrung? Wir haben bisschen Bammel, was die so von einem Wissen wollen? (wollen Sie überhaupt?), denn wir sind nicht DIE offenen Menschen, die gerne und überall von allem aus ihrem Leben erzählen..

Eine Frage auch an ALLE:
Warum lese ich in allen Foren, dass Frauen nach Dänemark gehen, wenn es doch in Deutschland auch möglich ist (ohne Probleme?) ...

Also, warum entscheiden sich die meisten fürs Ausland?
Oder liegt das oft am Alter?

@condwin
Ihr habt in D einen Spender gesucht... warum habt ihr nicht in D an einer Klinik das machen lassen dann, sondern seit nach Dänemark gegangen/oder geth noch?

Ich wünsche dir und deiner Frau auf jeden Fall ganz ganz viel Erfolg und Glück, dass alles gut geht wie ihr es euch vorstellt!

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21. April 2011 um 7:47

D oder DK
Ich denke nicht, daß eine Klinik in D, wenn sie Frauenpaare behandelt, mehr wissen will als bei einem heterosexuellen Paar. Davon, daß man sich sicher ist mit der Entscheidung, gehen die schon aus, sonst wäre man nicht da. In der Stork wurden wir nur gefragt, ob wir noch Sorgen/Nöte in Bezug auf die Behandlung hätten, über die wir sprechen wollten, ansonsten wurde der Behandlungsablauf erklärt.

Wir hatten uns für DK entschieden, weil es dort etwas günstiger ist und viele Formalitäten wie notarielle Vaterschaftsanerkennung etc. nicht erforderlich sind. Der Ablauf ist einfacher, zudem es in deutschen KiWuZ eher steril zugeht, während in der Stork eher ganzheitlich mit Kerzen, Meditationsmusik u.s. vorgegangen wird. Daß ist für den Erfolg wahrscheinlich völlig egal, aber ich finde es so angenehmer. Im deutschen KiWuZ war ich irgendwie immer nur Patientin Nr. sowieso.

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21. April 2011 um 10:22

Wie, offene Spende erlaubt?!
@kathrin,

ich glaube, dass du dir über die Möglichkeiten in D Illusionen machst. Wir hatten einen privaten Spender, ja, und haben das ein Jahr mit der Bechermethode versucht. Das hat nicht geklappt. Dann sind wir ins Kiwu-Zentrum.
Es ist NICHT so, dass die dort dann mit uns und dem privaten Spender eine IUI machen würden - eben, weil wir lesbisch sind und weil das, naja nicht unbedingt gesetzlich verboten, aber von der Ärztekammer 'verboten' ist.
Ihr müsstet schon viel, viel Glück haben, um in D ein KiwuZ zu finden, dass euch mit Spendersamen hilft. Wenn ihr so eins gefunden habt, machen die es ja vielleicht auch, wenn man seinen eigenen Spender mitbringt, aber das wäre die totale Ausnahme.
Schlichtweg: Alle gehen nach DK (zumindest alle Lesben, die ich kenne), weil es in D niemand macht!

Und dass es in D nur offene Spendersamen gibt... ist das so, Wuestenmaus? Früher zumindest war das nicht so, ich habe letztens erst einen Artikel in der ZEIT über eine junge Frau gelesen, die Ende der 70er in D mit Spendersamen gezeugt wurde und eben NICHT weiß, wer ihr biologischer Vater ist, und an diese Daten auch nicht rankommt, weil es eben eine anonyme Spender war...

Also, Katrhin, wenn du und deine Frau in D eine Klinik findet, die Lesben mit heterologem offenem Spendersamen inseminiert, dann wäre ich sehr daran interessiert, zu wissen, wo das ist....

Was die Fragen angeht: Das sind nur medizinische Fragen. Die von euch, die ss werden möchte, braucht sicher auch einen HIV-Test und einen Hepatitis-Test und eine Chlamydien-Untersuchung, ansonsten müssen die (zumindest in DK für die Statistik des Gesundheitsamtes) irgendwelche Daten erheben zu Vorerkrankungen in der Familie, Erbkrankheiten, vorige Schwangerschaften etc. Das ist nix persönliches.

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21. April 2011 um 13:19

Offen/geschlossen
Also, ich habe mal versucht, das nachzulesen, aber ohne Gewähr bitte. In Deutschland ist wohl die offene wie geschlossene Spende erlaubt und wohl begrenzt auch ein selbstgewählter Spender in Form der Familienspende (z.B. Bruder des Ehemannes). Wobei ich die Vorstellung einer Familienspende ganz gruselig finde, ich mag die Familie meines Mannes, aber ein Kind möchte ich von keinem der Herren.

condwin, die gesetzlichen regelungen in DK waren mir gar nicht so klar. Danke! Also Ärzte dürfen nur anonym, Hebammen auch offen? Warum das so ist, muß ich jetzt nicht verstehen, oder? Warum dann nicht gleich tolerant auf ganzer Linie?
Na ja, bin ja schon froh, daß die Dänen überhaupt so locker sind, dieses ganze Igittigitt und Buhei in deutschen Kliniken habe ich nie verstanden.

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21. April 2011 um 15:52

Offen/geschlossen in DK
Ne, ich versteh auch nicht, warum das so ist. Ich hab jetzt mal 'ne Vermutung....
Wenn in D das Problem für die Ärzte ist, dass die Ärztekammer behauptet, lesbische Frauen könnten erfolgreich den Arzt!! als Quasi-Vater auf Unterhalt verklagen, wenn er eine Insemination gemacht hat, könnte es dann geschlechtsspezifisch sein?
Ärzte dürfen nicht, weil Männer, Hebammen schon, weil Frauen?? Aber das macht ja keinen Sinn, es gibt ja auch weibliche Ärzte (und die inseminieren in D ja auch nicht - ich habs bei 2 Frauenärztinnen versucht, die beide nein gesagt haben!) und männliche Hebammen. Also: Ich habe keine Ahnung....

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25. April 2011 um 15:49

Wir wollen es in Deutschland versuchen
Also, wir haben uns jetzt vorgenommen, in Deutschland die anzuschreiben, die bei der Berliner Samenspenderbank SEJ auf der Liste stehen derjenigen, die Homo-Paare bei sowas unterstützen.
Dazu wollen wir erstmal allen eine Mail schreiben, sind glaub ich 10 Stück, und dann können sie ja gleich sagen, ob sie sowas machen (in unserem Fall = unverheiratet etc) oder nicht. Wenn da jetzt alle absagen, dann würden wir es mit Dänemark versuchen.
Das Problem ist, arbeitsmäßig etc., können wir nicht immer wieder Urlaub nehmen, falls es beim 1. oder 2. Versuch nicht klappt ;/ wenn man wüsste, es klappt bei einem Versuch, hätten wir jetzt 6 Wochen Zeit für Urlaub. Aber dann erst wieder ein halbes Jahr später zur Weihnachtszeit, was auch ungünstig liegt. und dann auch wieder erst ein halbes Jahr später. Deswegen dachten wir, in Deutschland nimmt das wenn überhaupt einen Tag in Anspruch, wir arbeiten teilweise in Berlin, deswegen wäre das praktisch dort.

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26. April 2011 um 9:47

@kathrin
Liebe Kathrin,
das hört sich doch gut an. Ich werd meinen Fa im Kiwu-Zentrum das nächste Mal einfach fragen, welche Klinik in NRW er denn meinte - da gibt es wohl eine, die IUI bei lesbischen Paaren macht. Für uns ist das weiter als DK, deshalb kommt es für uns nicht in Frage.
Letztlich dauert die IUI selbst eine halbe Stunde. Das ist kein großer Aufwand, nur die Anfahrt wäre halt doof und zeitaufwendig.
Ich drücke euch die Daumen und fände es sehr nett, von euch zu hören, wenn ihr einen FA gefunden habt!
Gern auch als PN, wenn du das nicht hier ins Forum schreiben möchtest.
Frau ist ja immer sehr interessiert an den Möglichkeiten, die es in D denn doch gibt....
Alles liebe und viel Glück,
Condwin

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