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Wir brauchen Eure Meinung!

2. August 2010 um 16:18

Hallo Ihr Lieben,

wir haben mal wieder ein heißes Thema, dass wir gern mit Euch diskutieren wollen und hoffen, dass Ihr es auch genauso wichtig findet.

Es geht um künstliche Befruchtung in Deutschland und die Frage, ob es hier zu streng geregelt ist. Viele Paare gehen schließlich ins Ausland (sogar nach Österreich), weil es da lockerer ist.

Brauchen wir also auch hier weniger rigide Vorschriften, mehr Möglichkeiten für kinderlose Paare, aber auch für andere, zB homosexuelle Paare? Muss man wirklich standesamtlich verheiratet sein? Und was spricht gegen eine Leihmutterschaft?

Habt Ihr mit dem einen oder anderen Erfahrung gemacht?

Wir freuen uns auf Eure Meinungen und Anregungen.

Liebe Grüße

Eure Shila

& das ganze goFeminin.de-Team

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3. August 2010 um 12:02

Ich...
Brauchen wir also auch hier weniger rigide Vorschriften, mehr Möglichkeiten für kinderlose Paare, aber auch für andere, zB homosexuelle Paare?
JA, es ist längst überfällig.

Muss man wirklich standesamtlich verheiratet sein?
NEIN, was ändert ein Trauschein? Ind er heutigen Zeit ist das keine Garantie mehr.

Und was spricht gegen eine Leihmutterschaft?
NICHTS, wenn alle Parteien sich einig sind.

Jedenfalls beantworte ich die Fragen so, andere mögen das anders sehen. Das ist immer Ansichtssache. Menschen, die nicht in der Situation stecken sprechen immer von Ethik. Aber wo bleibt die Ethik, wenn Frauen und Ärzte Babys nach der 12. Woche ganz legal abtreiben, weil eine schwere Behinderung diagnostitiert wird. Wenn man selber nicht in der Situation steckt, dann kann man nicht so fühlen und leiden, wie betroffene Paare. Und wem das nicht ethisch genug ist, muss sich nicht solch einer Behandlung unterziehen.

LG Tini

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3. August 2010 um 14:40

Rechtliche Grundlagen
Für den Gang ins Ausland gibt es sicherlich im Wesentlichen 2 Gründe, die niedrigeren Preise und die rechtliche Möglichkeit, sich alle Embryonen zu Blastozysten entwickeln zu lassen und dann hieraus auszuwählen. In Deutschland dürfen zwar Blastozysten gezüchtet werden, die dann aber auch alle eingesetzt werden müssen. Sich erst einmal alle entwickeln zu lassen, ist nicht erlaubt. Zwar kann der Rest kryokonserviert werden, aber die Prozedur ist so traumatisch, daß hierdurch etwa 40 % degenerieren.
An beiden Gründen zu arbeiten, wäre in Deutschland sicherlich wünschenswert.

Eines Trauscheines bedarf es weder in Deutschland, noch im Auland, selbst Krankenversicherungen zahlen mittlerweile häufig bei gefestigten Lebensgemeinschaft, wenn auch meist nur nach anwaltlicher Korrespondenz.

Entgegen der allgemeinen Meinung ist es in Deutschland keineswegs verboten, lesbische oder alleinstehende Frauen zu inseminieren/künstlich zu befruchten. Homosexuellen Paaren ist es erlaubt zu adoptieren. Nur praktisch findet sich kaum ein Arzt/Vermittlungsagentur, der/die bereit ist, das moralisch mitzutragen. Hier bedarf es keiner Gesetzesänderung, sondern eine Änderung in den Köpfen der Menschen, sprich, eine gesellschaftliche Entwicklung, das Gesetz ist schon ok.

Eine Leihmutterschaft finde ich nicht vertretbar, weil durch SS und Geburt sowohl beim Kind wie auch der Mutter Bindungen entstehen, das geben schon die Hormone vor. Aber das mag man auch anders sehen, in Amerika scheint es zu funktionieren.

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11. August 2010 um 16:18

Hallo
Ich denke, wäre es nicht eine Preissache, würden viele Paare doch lieber in Deutschland eine künstl. Befruchtung bevorzugen. Grund: es ist bequemer als "mal eben" ins Ausland zu fahren. Würden Paare in ihrem Kinderwunsch vom Staat gefördert werden, würden Paare auch mehrere Versuche in Ansprunch nehmen. Hauptsache man erreicht sein Ziel. Auch wenn es mal länger dauert als gewünscht.
Aber wie schon gesagt wurde, wenn man sich nicht gerade in der Situation befindet, kann man schwer darüber ein Urteil richten. Ich selber hätte nie im Leben gedacht, dass ich mal diesen Weg gehen werde. Doch ich muss ihn gehen. Ich würde den einfacheren Weg vorziehen. Leider bleibt mir nicht die Wahl. Fazit: Würden Paare mehr in ihrem Kinderwunsch finanziell unterstützt werden, wäre die aktuelle Gesetzeslage auch ok.

Meiner Meinung nach muss man nicht unbedingt verheiratet sein, um ein gemeinsames Kind zu zeugen. Schließlich ist ein Trauschein keine Garantie!

Homosexuelle Paare und Leihmutterschaft! Spricht man hier von Ethik?! Wenn ja, dann sollte man auch in Bezug auf die künstliche Befruchtung von Ethik sprechen. Ganz ehrlich, ich kann es nicht beurteilen. Damals hätte ich gesagt, auf keinen Fall. Was das alles für Konsequenzen hat. Doch nach meiner jetzigen Erfahrung kann ich nur sagen, dass muss jeder für sich entscheiden. Wenn die kinderlosen Paare (damit meine ich alle Arten von Partnerschaften) sich ein Kind wünschen, dann werden sie einen Weg finden. Es muss einem nicht in Deutschland die Möglichkeit gegeben werden. Ob es in Ordnung ist, weiß ich nicht. Die Gesellschaft hat sich geändert. Damals war das Thema künstl. Befruchtung nicht so aktuell. Das wird es aber immer mehr und mehr. LEIDER kann ich nur sagen.

Denn wie hier schon gesagt wurde. Die ungewollte Kinderlosigkeit muss einen Grund haben. Diese liegt in der Natur, in der die Mensch zu viele Eingriffe vornimmt. Das ist ein ganz wichtiges Thema! Das sollte man nicht außer Acht lassen!

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11. August 2010 um 22:48

Hallo???
hallo was heisst SOGAR österreich also ich beschäftige mich schon länger mit dem thema künstliche befruchtung also zwengs gesezte kenn ich mich in deutschland nicht aus aber eins bin ich mir sicher dass es in österreich eine größere chance gibt als in deutschland..meine meinung sry

lg sabrina

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