Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Will meiner Freundin helfen

Will meiner Freundin helfen

29. November 2016 um 23:44

Kennt sich jemand mit Leihmutterschaften aus? Es geht darum, dass ich gerne das Kind für ein Päarchen austragen möchte. Wir sind schon seit einigen Jahren befreundet und sie darf kein Kind bekommen, da sie sonst lebensbedrohlich erkranken könnte. Sie versuchen schon seit über 3 Jahren ein Kind zu adoptieren. Doch bis jetzt sieht es nicht so aus, als würde das was in der nächsten Zeit werden. Sie sind einfach zu jung im Vergleich zu anderen Paaren, die sich für eine Adoption entschieden haben. Sie wollten das in Kiew (Ukraine) machen, haben aber leider nicht genug Geld dafür (dort kostet eine LM von 30 000 bis 50 000 eur). Und ich will für ihnen das Kind austragen…Was geschiet nach der Entbindung? Wo kommt das Kleine hin? Muss ich es zur Adotion frei geben und das Paar adoptiert es dann? Oder bekommen es dann womöglich ganz andere? Ich weiß ja, dass es in Deutschland verboten ist. Wie sieht es aus, wenn wir nach Holland gehen? Müssen wir, bzw. ich dann die ganze Schwangerschaft über dort sein, oder nur zur Befruchtung und Entbindung? Würde mich über hilfreiche Antworten freuen.

Mehr lesen

29. November 2016 um 23:50
In Antwort auf imkesa

Kennt sich jemand mit Leihmutterschaften aus? Es geht darum, dass ich gerne das Kind für ein Päarchen austragen möchte. Wir sind schon seit einigen Jahren befreundet und sie darf kein Kind bekommen, da sie sonst lebensbedrohlich erkranken könnte. Sie versuchen schon seit über 3 Jahren ein Kind zu adoptieren. Doch bis jetzt sieht es nicht so aus, als würde das was in der nächsten Zeit werden. Sie sind einfach zu jung im Vergleich zu anderen Paaren, die sich für eine Adoption entschieden haben. Sie wollten das in Kiew (Ukraine) machen, haben aber leider nicht genug Geld dafür (dort kostet eine LM von 30 000 bis 50 000 eur). Und ich will für ihnen das Kind austragen…Was geschiet nach der Entbindung? Wo kommt das Kleine hin? Muss ich es zur Adotion frei geben und das Paar adoptiert es dann? Oder bekommen es dann womöglich ganz andere? Ich weiß ja, dass es in Deutschland verboten ist. Wie sieht es aus, wenn wir nach Holland gehen? Müssen wir, bzw. ich dann die ganze Schwangerschaft über dort sein, oder nur zur Befruchtung und Entbindung? Würde mich über hilfreiche Antworten freuen.

Haben sie überhaupt schon mal versucht, im Ausland ein Baby zu adoptieren? Da gehts normalerweise leichter, weil sie über jedes vermittelte Kind froh sind. Wenn die Rahmenbedingen stimmen, dürfte das Alter kein Prob sein! Was Leihmutterschaft angeht, kann ich dir leider nicht helfen! Nur eins: bist du sicher, dass du das Baby hergeben könntest? Ich meine wirklich hergeben, denn die Mutter wird dann deine Freundin sein und nicht du! Meine Schwester sagt das auch von sich. Das sie das könnte. Aber recht dran glauben kann ich nicht.
Leihmutterschaft ist meiner Meinung nach immer schwierig. Du trägst das Baby 9 Monate in dir. Ob du und dein Mann es gezeugt haben oder nicht: da baut sich eine Bindung auf! Es an fremde zu geben ist sicher schwer. Aber im Bekanntenkreis? Da bist du immer mit dem Baby konfrontiert. Und irgendwie glaube ich, sieht man sich immer als Mutter auch, wenn man es nur ausgebrütet hat.
Daran würde dann auch eure Freundschaft scheitern, wenn es denn so wäre. Du würdest dich immer einmischen und deine Freundin würde dich nicht mehr in der Nähe haben wollen, weil du ihr Konkurrenz machst und dich mit dem Baby etwas verbindet was sie nie haben wird. Und das mit dem deutschen Baby kommentiere ich mal gar nicht ... vielleicht ist es doch besser wenn sie warten, bis sie in Deutschland ein Baby zur Adoption kriegen. 
 

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. November 2016 um 23:54
In Antwort auf waldvogelin

Haben sie überhaupt schon mal versucht, im Ausland ein Baby zu adoptieren? Da gehts normalerweise leichter, weil sie über jedes vermittelte Kind froh sind. Wenn die Rahmenbedingen stimmen, dürfte das Alter kein Prob sein! Was Leihmutterschaft angeht, kann ich dir leider nicht helfen! Nur eins: bist du sicher, dass du das Baby hergeben könntest? Ich meine wirklich hergeben, denn die Mutter wird dann deine Freundin sein und nicht du! Meine Schwester sagt das auch von sich. Das sie das könnte. Aber recht dran glauben kann ich nicht.
Leihmutterschaft ist meiner Meinung nach immer schwierig. Du trägst das Baby 9 Monate in dir. Ob du und dein Mann es gezeugt haben oder nicht: da baut sich eine Bindung auf! Es an fremde zu geben ist sicher schwer. Aber im Bekanntenkreis? Da bist du immer mit dem Baby konfrontiert. Und irgendwie glaube ich, sieht man sich immer als Mutter auch, wenn man es nur ausgebrütet hat.
Daran würde dann auch eure Freundschaft scheitern, wenn es denn so wäre. Du würdest dich immer einmischen und deine Freundin würde dich nicht mehr in der Nähe haben wollen, weil du ihr Konkurrenz machst und dich mit dem Baby etwas verbindet was sie nie haben wird. Und das mit dem deutschen Baby kommentiere ich mal gar nicht ... vielleicht ist es doch besser wenn sie warten, bis sie in Deutschland ein Baby zur Adoption kriegen. 
 

Danke für deine Antwort. Sie wollen ein deutsches Kind von Eltern, die gesund sind und möglichst nicht süchtig nach Alkohol oder Drogen. Sie waren heute zu Besuch und ich habe mich mit ihr mal darüber unterhalten, dass ich mich nach Leihmutterschaft erkundige und ich gerne ihr Kind ausgetragen hätte, wenn es erlaubt wäre, bzw. machen würde, wenn es irgendwie möglich ist. Sie meinte, dass sie auch schon mal darüber nachgedacht hätte und keinen bessere wüsste, als mich. Ich könnte mein eigenes Kind, das ich mit meinem Mann gezeugt habe nie im Leben weggeben, auch wenn ich wüsste, dass sie es bekämen, aber ich würde ihr Kind austragen.
Da ich ziemlich fruchtbar bin und weiß, dass ich noch mind. 2 Kinder von meinem Mann bekomme, hätte ich damit kein Problem ihnen ihr Kind nach der Entbindung zu geben. Ich weiß, es ist ein schwieriges Thema... Aber ich möchte ehrlich gesagt nur Antworten auf meine Fragen, denn eine Diskusion würde sicherlich ausarten!
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

29. November 2016 um 23:59
In Antwort auf waldvogelin

Haben sie überhaupt schon mal versucht, im Ausland ein Baby zu adoptieren? Da gehts normalerweise leichter, weil sie über jedes vermittelte Kind froh sind. Wenn die Rahmenbedingen stimmen, dürfte das Alter kein Prob sein! Was Leihmutterschaft angeht, kann ich dir leider nicht helfen! Nur eins: bist du sicher, dass du das Baby hergeben könntest? Ich meine wirklich hergeben, denn die Mutter wird dann deine Freundin sein und nicht du! Meine Schwester sagt das auch von sich. Das sie das könnte. Aber recht dran glauben kann ich nicht.
Leihmutterschaft ist meiner Meinung nach immer schwierig. Du trägst das Baby 9 Monate in dir. Ob du und dein Mann es gezeugt haben oder nicht: da baut sich eine Bindung auf! Es an fremde zu geben ist sicher schwer. Aber im Bekanntenkreis? Da bist du immer mit dem Baby konfrontiert. Und irgendwie glaube ich, sieht man sich immer als Mutter auch, wenn man es nur ausgebrütet hat.
Daran würde dann auch eure Freundschaft scheitern, wenn es denn so wäre. Du würdest dich immer einmischen und deine Freundin würde dich nicht mehr in der Nähe haben wollen, weil du ihr Konkurrenz machst und dich mit dem Baby etwas verbindet was sie nie haben wird. Und das mit dem deutschen Baby kommentiere ich mal gar nicht ... vielleicht ist es doch besser wenn sie warten, bis sie in Deutschland ein Baby zur Adoption kriegen. 
 

Hast du schon einmal ein Kind adoptiert, oder es in Erwägung gezogen? Du kannst bei der Adoptionsstelle angeben, was für ein Kind du möchtest, ob von deutsche Eltern oder ausländischen... Es wird nämlich danach geschaut, dass das Kind und die Eltern zusammenpassen! Wenn jemand nicht damit zurechtkommt ein schwarzes Kind groß zu ziehen, dann muss man das der Behörde sagen und dann bekommst du auch keins... denn dann ist es bei dir noch weniger gut aufgehoben, wie bei den leiblichen Eltern, die es nicht wollen... Aber das ist sicherlich ein anderes Thema! Und du lässt dir bestimmt kein Kind von einem Mann machen, der dich anwiedert. Also suchst du dir gewissermaßen auch ein Kind aus... oder zumindest den Vater! Kennen wir doch aus „Typisch Frau“, „typisch Mann“. Man sucht sich unbefusst einen Mann, der gesunden Nachwuchs verspricht! Aber gut... gehört jetzt nicht hier her. Vielen Dank für eure Meinungen... Schönen Abend noch!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. November 2016 um 0:10
In Antwort auf imkesa

Kennt sich jemand mit Leihmutterschaften aus? Es geht darum, dass ich gerne das Kind für ein Päarchen austragen möchte. Wir sind schon seit einigen Jahren befreundet und sie darf kein Kind bekommen, da sie sonst lebensbedrohlich erkranken könnte. Sie versuchen schon seit über 3 Jahren ein Kind zu adoptieren. Doch bis jetzt sieht es nicht so aus, als würde das was in der nächsten Zeit werden. Sie sind einfach zu jung im Vergleich zu anderen Paaren, die sich für eine Adoption entschieden haben. Sie wollten das in Kiew (Ukraine) machen, haben aber leider nicht genug Geld dafür (dort kostet eine LM von 30 000 bis 50 000 eur). Und ich will für ihnen das Kind austragen…Was geschiet nach der Entbindung? Wo kommt das Kleine hin? Muss ich es zur Adotion frei geben und das Paar adoptiert es dann? Oder bekommen es dann womöglich ganz andere? Ich weiß ja, dass es in Deutschland verboten ist. Wie sieht es aus, wenn wir nach Holland gehen? Müssen wir, bzw. ich dann die ganze Schwangerschaft über dort sein, oder nur zur Befruchtung und Entbindung? Würde mich über hilfreiche Antworten freuen.

Also ich glaube mich zu erinnern, dass Leihmutterschaft in Deutschland generell verboten ist. Ich denke auch, es wird für Dich nicht einfach das Baby dann wegzugeben. Vorallem wenn man die Leute noch kennt und befreundet ist. Es wird im Herzen immer Dein Kind bleiben. Und automatisch wird man immer an den Entscheidungen der anderen Eltern zweifeln. wenn man das Kind zu r Ado frei gibt, ist nicht klar, wer es bekommt. Das kann man nicht beeinflussen. Ich denke eine Auslandsadoption wäre der leichtere Weg. Und selbst in Deutschland kann eine Adoption manchmal ganz schnell gehen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. November 2016 um 0:16
In Antwort auf imkesa

Kennt sich jemand mit Leihmutterschaften aus? Es geht darum, dass ich gerne das Kind für ein Päarchen austragen möchte. Wir sind schon seit einigen Jahren befreundet und sie darf kein Kind bekommen, da sie sonst lebensbedrohlich erkranken könnte. Sie versuchen schon seit über 3 Jahren ein Kind zu adoptieren. Doch bis jetzt sieht es nicht so aus, als würde das was in der nächsten Zeit werden. Sie sind einfach zu jung im Vergleich zu anderen Paaren, die sich für eine Adoption entschieden haben. Sie wollten das in Kiew (Ukraine) machen, haben aber leider nicht genug Geld dafür (dort kostet eine LM von 30 000 bis 50 000 eur). Und ich will für ihnen das Kind austragen…Was geschiet nach der Entbindung? Wo kommt das Kleine hin? Muss ich es zur Adotion frei geben und das Paar adoptiert es dann? Oder bekommen es dann womöglich ganz andere? Ich weiß ja, dass es in Deutschland verboten ist. Wie sieht es aus, wenn wir nach Holland gehen? Müssen wir, bzw. ich dann die ganze Schwangerschaft über dort sein, oder nur zur Befruchtung und Entbindung? Würde mich über hilfreiche Antworten freuen.

Solltet Ihr das wirklich durchziehen, habe ich sehr viel Respekt vor Dir! Ich hoffe, dass Du Dir das sehr, sehr gut ueberlegt hast. Du wirst dieses Baby 9 Monate unter Deinem Herzen tragen. Sein Herzchen schlagen hören, ihn treten spüren. Es wird sehr schwer sein, dieses Kind spaeter abgeben zu müssen. Ich gehe davon aus, dass dann eine künstliche Befruchtung gemacht wird, oder? Ich muss Dich dann leider enttäuschen, was Holland betrifft. Wenn Ihr das in den Niederlanden machen wollt, müsst Ihr holländische Nationalität haben. Sonst machen die das nicht. Haben Deine Freunde auch im Ausland probiert ein Kind zu adoptieren? Egal welchen Weg Ihr wählt, ich wünsche Euch vom ganzen alles Gute!
LG
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. November 2016 um 0:26
In Antwort auf imkesa

Kennt sich jemand mit Leihmutterschaften aus? Es geht darum, dass ich gerne das Kind für ein Päarchen austragen möchte. Wir sind schon seit einigen Jahren befreundet und sie darf kein Kind bekommen, da sie sonst lebensbedrohlich erkranken könnte. Sie versuchen schon seit über 3 Jahren ein Kind zu adoptieren. Doch bis jetzt sieht es nicht so aus, als würde das was in der nächsten Zeit werden. Sie sind einfach zu jung im Vergleich zu anderen Paaren, die sich für eine Adoption entschieden haben. Sie wollten das in Kiew (Ukraine) machen, haben aber leider nicht genug Geld dafür (dort kostet eine LM von 30 000 bis 50 000 eur). Und ich will für ihnen das Kind austragen…Was geschiet nach der Entbindung? Wo kommt das Kleine hin? Muss ich es zur Adotion frei geben und das Paar adoptiert es dann? Oder bekommen es dann womöglich ganz andere? Ich weiß ja, dass es in Deutschland verboten ist. Wie sieht es aus, wenn wir nach Holland gehen? Müssen wir, bzw. ich dann die ganze Schwangerschaft über dort sein, oder nur zur Befruchtung und Entbindung? Würde mich über hilfreiche Antworten freuen.

Danke, endlich mal eine Antwort, die mir etwas weiterhilft! Ich bin nämlich nicht richtig schlau geworden aus den ganzen Berichten. Ich weiß, dass man in Griechenland dauerhaft leben muss um Leihmutterschaft durchzuziehen und dass damit nicht geworben, bzw. nach Leihmüttern gesucht werden darf… also quasi Freunde unter sich oder Zufallsbekanntschaft. Wenn man die jeweilige Nationalität haben muss, von dem Land, in dem man es macht, dann hat es sich wirklich erledigt. Vielen Dank noch mal...aber ich werde mich trotzdem noch weiter darüber informieren.
Schönen Abend noch.
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. November 2016 um 0:29
In Antwort auf imkesa

Kennt sich jemand mit Leihmutterschaften aus? Es geht darum, dass ich gerne das Kind für ein Päarchen austragen möchte. Wir sind schon seit einigen Jahren befreundet und sie darf kein Kind bekommen, da sie sonst lebensbedrohlich erkranken könnte. Sie versuchen schon seit über 3 Jahren ein Kind zu adoptieren. Doch bis jetzt sieht es nicht so aus, als würde das was in der nächsten Zeit werden. Sie sind einfach zu jung im Vergleich zu anderen Paaren, die sich für eine Adoption entschieden haben. Sie wollten das in Kiew (Ukraine) machen, haben aber leider nicht genug Geld dafür (dort kostet eine LM von 30 000 bis 50 000 eur). Und ich will für ihnen das Kind austragen…Was geschiet nach der Entbindung? Wo kommt das Kleine hin? Muss ich es zur Adotion frei geben und das Paar adoptiert es dann? Oder bekommen es dann womöglich ganz andere? Ich weiß ja, dass es in Deutschland verboten ist. Wie sieht es aus, wenn wir nach Holland gehen? Müssen wir, bzw. ich dann die ganze Schwangerschaft über dort sein, oder nur zur Befruchtung und Entbindung? Würde mich über hilfreiche Antworten freuen.

Sagt das Deine Freundin, dass sie einfach zu jung im Vergleich zu anderen Paaren, die sich für eine Adoption entschieden haben sind? Ich wundere mich sehr über diese Aussage! Als wir unsere Tochter adoptiert haben, waren wir bei Adoptionsantrag knapp 25 und 27 Jahre alt. Für unser Amt war das ein Traum- wir hätten innerhalb kurzer Zeit hier in Deutschland adoptieren können, eben weil wir noch so jung und unbedarft waren (wir hatten uns aber für eine Auslandsadoption entschieden, obwohl für uns eine Inlandsado wesentlich unkomplizierter und schneller gegangen wäre!) Ich frage mich, welches Jugendamt sagt, sie wären zu jung? Es gibt eine Regelung, die besagt, dass ein Adoptivbewerber mind. 25 Jahre alt sein muss, aber da sind die beiden ja drüber!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. November 2016 um 0:46
In Antwort auf imkesa

Kennt sich jemand mit Leihmutterschaften aus? Es geht darum, dass ich gerne das Kind für ein Päarchen austragen möchte. Wir sind schon seit einigen Jahren befreundet und sie darf kein Kind bekommen, da sie sonst lebensbedrohlich erkranken könnte. Sie versuchen schon seit über 3 Jahren ein Kind zu adoptieren. Doch bis jetzt sieht es nicht so aus, als würde das was in der nächsten Zeit werden. Sie sind einfach zu jung im Vergleich zu anderen Paaren, die sich für eine Adoption entschieden haben. Sie wollten das in Kiew (Ukraine) machen, haben aber leider nicht genug Geld dafür (dort kostet eine LM von 30 000 bis 50 000 eur). Und ich will für ihnen das Kind austragen…Was geschiet nach der Entbindung? Wo kommt das Kleine hin? Muss ich es zur Adotion frei geben und das Paar adoptiert es dann? Oder bekommen es dann womöglich ganz andere? Ich weiß ja, dass es in Deutschland verboten ist. Wie sieht es aus, wenn wir nach Holland gehen? Müssen wir, bzw. ich dann die ganze Schwangerschaft über dort sein, oder nur zur Befruchtung und Entbindung? Würde mich über hilfreiche Antworten freuen.

Ich kann dir meine Erfahrung als Leihmutter berichten. Also das erste Mal habe ich kurz nach der Geburt meines ersten Sohnes daran gedacht, als Leihmutter für andere Paare Babys auszutragen. Es war ein Wunder, dieses gesunde Kind auf die Welt gebracht zu haben, und ich wollte anderen Menschen die Gelegenheit geben, dieses Wunder selbst zu erfahren.
Damals war ich noch verheiratet, und meine Familie kam an erster Stelle. Es war mir allerdings wichtig, meine eigene Familie zu vervollständigen, bevor ich anderen Paaren dabei helfen konnte. Mein Mann war dagegen. Er verstand meinen Wunsch, Leihmutter zu sein, einfach nicht. Unsere Ehe ging bald darauf in die Brüche. Das war eine große Veränderung für mich. Ich zog in eine neue Stadt und traf eine Freundin, die eine eigene Eizellspender-Agentur gegründet hatte und gerade ein Programm für Leihmütter begann. Als Eizellspenderin war ich damals schon zu alt. So wurde ich eben Leihmutter - wahrscheinlich war ich eine der ersten, die mit einer fremden, extern befruchteten Eizelle als Leihmutter schwanger wurde.
Die Auftraggeber des ersten Babys und ich, wir waren so ahnungslos. Aber es war eine phantastische Erfahrung. Deswegen wurde ich für sie daraufhin wieder schwanger, diesmal mit Drillingen. Im Vertrag stand aber, dass ich nur zwei Kinder auf die Welt bringen sollte. Die Auftraggeber sagten: "Nein, wir wollen nur ein." Natürlich hätte ich auch 3 Kinder ausgetragen. Da besteht kein Zweifel. Aber ich hatte keine andere Wahl. Ich musste einen Embryo abtreiben lassen. In der 13. SSW rief mich dann meine Agentur an und sagte mir, dass sich das Paar getrennt habe und nun überhaupt keine Babys mehr haben wolle. Ich war völlig schockiert. Die Auftraggeber übernahmen keinerlei Verantwortung und verstießen gegen unseren Vertrag. Dennoch konzentrierte ich mich auf meine Aufgabe als Leihmutter. Ich wollte die Zwillinge unbedingt zur Welt bringen und habe deshalb darum gekämpft, das Sorgerecht für die beiden zu bekommen. Mit Erfolg.
Ich konnte es gar nicht fassen: Plötzlich war ich die Mutter dieser beiden Kinder. Durch Mundpropaganda gelangte ich an 40 Paare, die die Babys gerne adoptieren wollten. Ich musste eine Wahl treffen und entschied mich für das Paar, das mir am besten gefiel. Wir sehen uns regelmäßig. Sie sind wunderschön. Die beiden wissen, dass ich sie auf die Welt gebracht habe. Von den Auftraggebern habe ich nie wieder was gehört.
Ich denke, dass ich inzwischen das Ende meiner Tage als Leihmutter erreicht habe. Ich liebte es, schwanger zu sein. Das ist nicht bei vielen Frauen der Fall. Aber ich hatte wahnsinniges Glück: Alle meine Schwangerschaften verliefen problemlos, und ich brachte nur gesunde Kinder auf die Welt. Wenn ich könnte, würde ich einfach so weitermachen.
Übrigens, die erste Frage, die mir die Leute stellen, lautet: "Wie kannst du das Kind nur weggeben?" Und ich sage ihnen, das Baby hat ja von Anfang an nicht mir gehört. Selbst meine eigenen Kinder gehören mir nicht. Ich darf sie großziehen und lieben, jeden Tag. Aber ich muss sie jeden Tag ein wenig mehr loslassen, ich lasse sie wachsen und sich entwickeln. Als Leihmutter lässt man die Kinder eben anders los. Manche Menschen können das. Andere nicht. Bei mir hat's funktioniert. Ich habe zu fast allen Kindern, die ich für andere auf die Welt brachte, guten Kontakt, die meisten Kids kennen sich sogar untereinander. Ich finde den technologischen Fortschritt, der diese Ersatzschwangerschaften ermöglicht, wunderbar, weil es vielen Menschen eine Wahl gibt. Die Personen, die diesen Prozess hinterfragen und sagen, man dürfe nicht Gott spielen, sind genau diejenigen, die von Unfruchtbarkeit nicht betroffen sind und wahrscheinlich auch niemanden mit solchen Problemen kennen. Diese Wahl muss jeder für sich treffen. Ich habe ebenfalls mit einer Leihmutter aus der Ukraine per Email gesprochen. Sie bereut ihre Entscheidung nicht und mache das nicht wegen Geldnot, sondern weil sie einfach den anderen helfen will
 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. November 2016 um 7:41
In Antwort auf winders

Ich kann dir meine Erfahrung als Leihmutter berichten. Also das erste Mal habe ich kurz nach der Geburt meines ersten Sohnes daran gedacht, als Leihmutter für andere Paare Babys auszutragen. Es war ein Wunder, dieses gesunde Kind auf die Welt gebracht zu haben, und ich wollte anderen Menschen die Gelegenheit geben, dieses Wunder selbst zu erfahren.
Damals war ich noch verheiratet, und meine Familie kam an erster Stelle. Es war mir allerdings wichtig, meine eigene Familie zu vervollständigen, bevor ich anderen Paaren dabei helfen konnte. Mein Mann war dagegen. Er verstand meinen Wunsch, Leihmutter zu sein, einfach nicht. Unsere Ehe ging bald darauf in die Brüche. Das war eine große Veränderung für mich. Ich zog in eine neue Stadt und traf eine Freundin, die eine eigene Eizellspender-Agentur gegründet hatte und gerade ein Programm für Leihmütter begann. Als Eizellspenderin war ich damals schon zu alt. So wurde ich eben Leihmutter - wahrscheinlich war ich eine der ersten, die mit einer fremden, extern befruchteten Eizelle als Leihmutter schwanger wurde.
Die Auftraggeber des ersten Babys und ich, wir waren so ahnungslos. Aber es war eine phantastische Erfahrung. Deswegen wurde ich für sie daraufhin wieder schwanger, diesmal mit Drillingen. Im Vertrag stand aber, dass ich nur zwei Kinder auf die Welt bringen sollte. Die Auftraggeber sagten: "Nein, wir wollen nur ein." Natürlich hätte ich auch 3 Kinder ausgetragen. Da besteht kein Zweifel. Aber ich hatte keine andere Wahl. Ich musste einen Embryo abtreiben lassen. In der 13. SSW rief mich dann meine Agentur an und sagte mir, dass sich das Paar getrennt habe und nun überhaupt keine Babys mehr haben wolle. Ich war völlig schockiert. Die Auftraggeber übernahmen keinerlei Verantwortung und verstießen gegen unseren Vertrag. Dennoch konzentrierte ich mich auf meine Aufgabe als Leihmutter. Ich wollte die Zwillinge unbedingt zur Welt bringen und habe deshalb darum gekämpft, das Sorgerecht für die beiden zu bekommen. Mit Erfolg.
Ich konnte es gar nicht fassen: Plötzlich war ich die Mutter dieser beiden Kinder. Durch Mundpropaganda gelangte ich an 40 Paare, die die Babys gerne adoptieren wollten. Ich musste eine Wahl treffen und entschied mich für das Paar, das mir am besten gefiel. Wir sehen uns regelmäßig. Sie sind wunderschön. Die beiden wissen, dass ich sie auf die Welt gebracht habe. Von den Auftraggebern habe ich nie wieder was gehört.
Ich denke, dass ich inzwischen das Ende meiner Tage als Leihmutter erreicht habe. Ich liebte es, schwanger zu sein. Das ist nicht bei vielen Frauen der Fall. Aber ich hatte wahnsinniges Glück: Alle meine Schwangerschaften verliefen problemlos, und ich brachte nur gesunde Kinder auf die Welt. Wenn ich könnte, würde ich einfach so weitermachen.
Übrigens, die erste Frage, die mir die Leute stellen, lautet: "Wie kannst du das Kind nur weggeben?" Und ich sage ihnen, das Baby hat ja von Anfang an nicht mir gehört. Selbst meine eigenen Kinder gehören mir nicht. Ich darf sie großziehen und lieben, jeden Tag. Aber ich muss sie jeden Tag ein wenig mehr loslassen, ich lasse sie wachsen und sich entwickeln. Als Leihmutter lässt man die Kinder eben anders los. Manche Menschen können das. Andere nicht. Bei mir hat's funktioniert. Ich habe zu fast allen Kindern, die ich für andere auf die Welt brachte, guten Kontakt, die meisten Kids kennen sich sogar untereinander. Ich finde den technologischen Fortschritt, der diese Ersatzschwangerschaften ermöglicht, wunderbar, weil es vielen Menschen eine Wahl gibt. Die Personen, die diesen Prozess hinterfragen und sagen, man dürfe nicht Gott spielen, sind genau diejenigen, die von Unfruchtbarkeit nicht betroffen sind und wahrscheinlich auch niemanden mit solchen Problemen kennen. Diese Wahl muss jeder für sich treffen. Ich habe ebenfalls mit einer Leihmutter aus der Ukraine per Email gesprochen. Sie bereut ihre Entscheidung nicht und mache das nicht wegen Geldnot, sondern weil sie einfach den anderen helfen will
 

Rein aus Interesse - in welchem Land lebst du/hast du gelebt als Leihmutter? 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook

Das könnte dir auch gefallen