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Wieviel Selbstbestimmung?

15. Januar 2013 um 16:26 Letzte Antwort: 10. Februar 2013 um 11:35

Hallo ihr lieben,

Nun bin ich in der 34ssw und so langsam werden die Gedanken zur Geburt konkreter.

Natürlich habe ich mich viel über die verschiedenen Möglichkeiten wo man gebären kann informiert.

Eine Hausgeburt schließe ich aus. Das hat mehrere Gründe. Zum einen, wohnen mein Mann und ich in einer kleinen Wohnung und der Vermieter direkt unter uns. Ich würde mich bei dem Gedanken nicht wohl fühlen. Vielleicht bin ich da ja wie ein Pferd, ich möchte mich von der Herde am liebsten absetzen und ein ruhiges Örtchen für mich suchen

Leider gibt es bei mir in der Nähe wohl kein Geburtshaus, diese Option hat mich eigentlich sehr interessiert.

So, nun bleibt eigentlich nurnoch Krankenhaus. Zum einen fühle ich mich wohler bei dem Gedanken, dass bei uns (St.marien in Birkesdorf) direkt eine gute Kinderklinik ist.
Auch mein Mann möchte, dass ich dort entbinde.
Jedoch habe ich ein paar Bedenken und ich hoffe, ihr könnt mir dazu vielleicht einen Rat geben.
Vor Weihnachten war ich in dem Krankenhaus für eine Woche wegen Gebärmutterhalsverkürzung. Ich habe mich sehr unwohl gefühlt. Nicht wegen den Hebammen. Die waren toll!
Aber die Ärzte empfand ich als sehr kalt. Ich habe mich komplett entmündigt gefühlt, durfte keine Entscheidung mehr treffen, geschweige denn an den Überlegungen dazu Teil haben.
Als ich mich selbst entließ meinte die Ärztin noch, mich dumm Anpampen zu müssen!

Nun habe ich Angst. Ich bin ein Mensch der große Probleme hat, die eigene Kontrolle aus den Händen zu geben (trinke auch keinen Alkohol, war einmal betrunken und fand es schrecklich).
Ich denke mit grauen daran, mich da hin zu legen und nicht mehr selbst bestimmen zu können.

Ich bin keine Esoteriktante aber ich bin der Überzeugung, dass der Körper (und das Baby) es schon alleine schaffen. Natürlich vorausgesetzt, es ist alles ok.
Wenn ich Dokus oder Filme sehe, wo die Hebamme/ die Ärzte mit den Händen mit dran rum fummeln die ganze Zeit und das Baby sofort raus reißen, sobald sie es zu packen bekommen wird mir anders.
Ich meine, ich habe auch schon gesehen, dass man der Sache einfach seinen Lauf gelassen hat und das Baby kam trotzdem auf die Welt. Meist ohne großes einreißen.

Auch habe ich gelesen, dass die Nabelschnur erst durchschnitten werden soll, wenn sie nicht mehr pulsiert. Darauf würde jedoch oft nicht geachtet werden....

Lange rede kurzer Sinn. Ich weiß, ich bin erst gebärende und habe keine Ahnung
Aber habt ihr vielleicht ein paar Erfahrungen, wieviel ihr im Krankenhaus selber bestimmen durftet? Wie habt ihr euch im Kreissaal gefühlt?

Ganz liebe Grüsse
Tina und Ella im Bauch

Ps. Blöde Bemerkungen von wegen mach doch ks oder stell dich nicht so an, können gerne gesparrt werden, werde ich nicht beachten.

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15. Januar 2013 um 19:49

Hallo Tina
Ich kann total nachvollziehen, was du schreibst und dass dir bestimmte Details wichtig sind, auf die im KH vielleicht nicht unbedingt Rücksicht genommen wird.
Man kann natürlich immer Glück haben und ne Top-Belegschaft erwischen, aber da du im Vorfeld schon keinen guten Eindruck gewonnen hast, ist es umso verständlicher, dass du zur Geburt nicht dort hin willst.

Gab es in Düren nicht ein Geburtshaus? Das nächste wäre wohl Koblenz, knapp über 1 Std

Steht definitiv schon fest, dass die Wohnung wegfällt? Auch in ner kleinen Wohnung kann man sich ja ein gemütliches Nest bauen. Und ich glaube, den Vermieter kann man doch aus den Gedanken streichen, oder?

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15. Januar 2013 um 21:00

Hallo
Ich war im Geburtshaus,jedoch habe ich mir für den Fall, dass ich ins Krankenhaus muss folgende Gedanken gemacht:
Ich hätte zuvor im Geburtsplanungsgespräch denen genau gesagt, was ich will und was nicht. Dazu gehört für mich, dass ich keinen Arzt dabei haben wollte (außer es treten Komplikationen auf), keine Schmerzmittel und die Geburtspositionen. Zudem hätte ich meinem Mann alles gesagt und das wichtigste aufgeschrieben.

Ach ja, das Auspulsieren der Nabelschnur gehört auch zu den Punkten.

Ich Wünsche dir viel Glück, dass das Krankenhaus Rücksicht nimmt.

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16. Januar 2013 um 8:24
In Antwort auf kiwischale

Hallo Tina
Ich kann total nachvollziehen, was du schreibst und dass dir bestimmte Details wichtig sind, auf die im KH vielleicht nicht unbedingt Rücksicht genommen wird.
Man kann natürlich immer Glück haben und ne Top-Belegschaft erwischen, aber da du im Vorfeld schon keinen guten Eindruck gewonnen hast, ist es umso verständlicher, dass du zur Geburt nicht dort hin willst.

Gab es in Düren nicht ein Geburtshaus? Das nächste wäre wohl Koblenz, knapp über 1 Std

Steht definitiv schon fest, dass die Wohnung wegfällt? Auch in ner kleinen Wohnung kann man sich ja ein gemütliches Nest bauen. Und ich glaube, den Vermieter kann man doch aus den Gedanken streichen, oder?

Ne Zuhause nicht
Guten Morgen,

Das Problem Zuhause ist, mein Vermieter hat schweres Alzheimer. Seine Frau pflegt ihn. Die beiden sind sehr lieb, aber wenn er hier oben. Die Wände hier sind sehr dünn, ich höre ihn so schon oft schreien und er kriegt oft Angst, wenn er hier oben Geräusche hört, die er nicht kennt.
Dann nervt er seine Frau so lange, bis sie klingelt und fragt was los ist.
Normalerweise stört mich das nicht, aber ich glaube ich wäre dann immer mit den Gedanken nicht bei der Sache...

Soweit ich weiß, ist das Geburtshaus in Düren zu. Werde mich aber noch mal erkundigen.

Ganz liebe verschneite Grüsse

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16. Januar 2013 um 8:28
In Antwort auf an0N_1287431099z

Hallo
Ich war im Geburtshaus,jedoch habe ich mir für den Fall, dass ich ins Krankenhaus muss folgende Gedanken gemacht:
Ich hätte zuvor im Geburtsplanungsgespräch denen genau gesagt, was ich will und was nicht. Dazu gehört für mich, dass ich keinen Arzt dabei haben wollte (außer es treten Komplikationen auf), keine Schmerzmittel und die Geburtspositionen. Zudem hätte ich meinem Mann alles gesagt und das wichtigste aufgeschrieben.

Ach ja, das Auspulsieren der Nabelschnur gehört auch zu den Punkten.

Ich Wünsche dir viel Glück, dass das Krankenhaus Rücksicht nimmt.

Geburtsplanung
Hallo dorchen,

Die Idee das vorher ab zu machen finde ich gut. Aber da gibt es ein Problem.
Ich soll ja eigentlich gar nicht aufstehen wegen der Gebärmutterhalsverkürzung.
Ich weiß gar nicht, ob ich zu dieser Vorstellung/ Anmeldung ins Krankenhaus fahren darf?
Denke ich werde da meine Frauenärztin mal fragen, muss ja nächste Woche wieder zu ihr.

Eigentlich müssten die doch auf die Wünsche der Gebärenden eingehen oder? So lange sie nicht unmöglich sind, versteht sich.

Liebe Grüsse

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16. Januar 2013 um 11:05
In Antwort auf ksenia_11884042

Ne Zuhause nicht
Guten Morgen,

Das Problem Zuhause ist, mein Vermieter hat schweres Alzheimer. Seine Frau pflegt ihn. Die beiden sind sehr lieb, aber wenn er hier oben. Die Wände hier sind sehr dünn, ich höre ihn so schon oft schreien und er kriegt oft Angst, wenn er hier oben Geräusche hört, die er nicht kennt.
Dann nervt er seine Frau so lange, bis sie klingelt und fragt was los ist.
Normalerweise stört mich das nicht, aber ich glaube ich wäre dann immer mit den Gedanken nicht bei der Sache...

Soweit ich weiß, ist das Geburtshaus in Düren zu. Werde mich aber noch mal erkundigen.

Ganz liebe verschneite Grüsse

Was sagt denn
deine Hebamme zu deinem Problem?
Ist natürlich Pech, dass du relativ spät erfahren hast, dass dir das KH nicht so symphatisch ist

Vielleicht könntest du das KH um die Option bitten, dass deine Hebamme mit rein darf. Dann hättest du Unterstützung an der Seite. Manche Krankenhäuser lassen das zu, leider nicht alle.

Ansonsten gibt es noch den sogenannten Hebammenkreißsaal, das ist relativ neu. Dort sind nur Hebammen bei dir und Arzt wird nur im Notfall dazu gerufen. Das nächste zu dir wäre aber leider in Velbert, das müsste auch 1 Std sein.

Dann fällt mir noch ein - käme für dich vielleicht eine Praxisgeburt in Frage?
Die Geburt findet dann in den Praxisräumen der Hebamme statt, die vorher "gemütlich" hergerichtet werden, damit man sich wohlfühlt.
Wenn deine Hebamme das nicht anbietet, kennt sie aber vielleicht eine Kollegin, die das macht.

Wenn du ums KH nicht drum rum kommst, würde ich halt auch vorher eindringlich darauf hinweisen, dass du trotz Geburt noch mündig bist und dich nicht über deinen Kopf hinweg entscheiden usw.
Schreib dir vorher die Punkte auf, die dir wichtig sind und rede auch mit deinem Partner, damit er auch weiß, was du möchtest.
Wie lange liegst du denn noch flach?

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16. Januar 2013 um 13:16
In Antwort auf kiwischale

Was sagt denn
deine Hebamme zu deinem Problem?
Ist natürlich Pech, dass du relativ spät erfahren hast, dass dir das KH nicht so symphatisch ist

Vielleicht könntest du das KH um die Option bitten, dass deine Hebamme mit rein darf. Dann hättest du Unterstützung an der Seite. Manche Krankenhäuser lassen das zu, leider nicht alle.

Ansonsten gibt es noch den sogenannten Hebammenkreißsaal, das ist relativ neu. Dort sind nur Hebammen bei dir und Arzt wird nur im Notfall dazu gerufen. Das nächste zu dir wäre aber leider in Velbert, das müsste auch 1 Std sein.

Dann fällt mir noch ein - käme für dich vielleicht eine Praxisgeburt in Frage?
Die Geburt findet dann in den Praxisräumen der Hebamme statt, die vorher "gemütlich" hergerichtet werden, damit man sich wohlfühlt.
Wenn deine Hebamme das nicht anbietet, kennt sie aber vielleicht eine Kollegin, die das macht.

Wenn du ums KH nicht drum rum kommst, würde ich halt auch vorher eindringlich darauf hinweisen, dass du trotz Geburt noch mündig bist und dich nicht über deinen Kopf hinweg entscheiden usw.
Schreib dir vorher die Punkte auf, die dir wichtig sind und rede auch mit deinem Partner, damit er auch weiß, was du möchtest.
Wie lange liegst du denn noch flach?

Habe keine Hebamme
Ja ich weiß man sollte eine Hebamme haben.
Ich habe mit einigen im Kreis gesprochen, die waren mir aber ehrlich gesagt oft unsympathisch.
Und wenn mal eine dabei war, die ich nett fand, wollte die darauf bestehen, dass ich im Dürener Krankenhaus entbinde. Aber da habe ich schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht und auch von anderen gehört.

Im Birkesdorfer Krankenhaus erlauben sie keine Beleghebammen, habe ich schon gefragt, finde ich sehr schade...

Ich soll eigentlich bis zur Geburt liegen bleiben. Ausgerechnet sind wir für den 05.03.

Die Hebammen im kh fand ich ja wirklich nett, aber die Ärzte waren mir durchweg unsympathisch. Vor allem eine, ich glaube die würde ich aus dem Kreissaal jagen^^
Als ich ihr sagte, dass ich nach Hause möchte, ich komme da nicht zur Ruhe ist sie mir über den Mund Gefahren und blaffte mich an, dass ich ihr viel sagen kann, dass interessiert sie nicht. Studien beweisen dass man sich Zuhause nicht schont.

Die Kuh kann froh sein, dass ich so voller Hormone war, dass ich damit beschäftigt war nicht zu heulen (hatte fürchterliches Heimweh, nach einer Woche nie länger wie eine Std schlafen können war ich fertig). Normalerweise bin ich nicht so nah am Wasser gebaut und hätte ihr defintiv meine Meinung gesagt!

Liebe Grüsse

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16. Januar 2013 um 18:00

Kann ich nachvollziehen....
... ich kann es auch nicht leiden, die Kontrolle zu verlieren und habe mir vor der Geburt einen RIESEN Kopf um alles gemacht!

Ich habe ganze Listen geschrieben, was ich will und was nicht. Die habe ich sowohl im KH abgegeben als auch meinem Partner für den Fall, dass ich dann daran nicht mehr denke.

Die Entbindung im KH war für mich ok, ich wollte die Sicherheit haben, dass jemand zur Stelle ist, falls etwas passiert.

Als es dann soweit war, hatte ich erst eine Hebamme, die mich ständig gefragt hat, was ich gerne möchte (so, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte). Das Problem dabei war, dass mir das alles egal war! Sie war total lieb und meine Antwort auf ALLE Fragen war: "mir egal, ich will mein Kind".
Dann kam eine andere Hebamme, die die Sache in die Hand genommen hatte und mir gesagt hatte, was ich wann tun soll. Sie hat sogar festgelegt, dass ich auf dem Gebärhocker entbinde.
Und: ES WAR TOTAL RICHTIG für mich! Ich war in dieser Situation nicht in der Lage, irgendwelche Entscheidungen zu treffen und war froh. dass sie, die viel Erfahrung hat, es für mich getan hat!

Aber da ist jeder anders!
Ich kann mir vorstellen, dass die Zeit im KH während der Schwangerschaft doof war, aber mit Kind ist das alles anders, du hast dann nur noch Augen für dein Kind und alles ist halb so schlimm. So wars jedenfalls bei mir.

TOI TOI TOI!!!!

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17. Januar 2013 um 8:21
In Antwort auf tilde_12567419

Kann ich nachvollziehen....
... ich kann es auch nicht leiden, die Kontrolle zu verlieren und habe mir vor der Geburt einen RIESEN Kopf um alles gemacht!

Ich habe ganze Listen geschrieben, was ich will und was nicht. Die habe ich sowohl im KH abgegeben als auch meinem Partner für den Fall, dass ich dann daran nicht mehr denke.

Die Entbindung im KH war für mich ok, ich wollte die Sicherheit haben, dass jemand zur Stelle ist, falls etwas passiert.

Als es dann soweit war, hatte ich erst eine Hebamme, die mich ständig gefragt hat, was ich gerne möchte (so, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte). Das Problem dabei war, dass mir das alles egal war! Sie war total lieb und meine Antwort auf ALLE Fragen war: "mir egal, ich will mein Kind".
Dann kam eine andere Hebamme, die die Sache in die Hand genommen hatte und mir gesagt hatte, was ich wann tun soll. Sie hat sogar festgelegt, dass ich auf dem Gebärhocker entbinde.
Und: ES WAR TOTAL RICHTIG für mich! Ich war in dieser Situation nicht in der Lage, irgendwelche Entscheidungen zu treffen und war froh. dass sie, die viel Erfahrung hat, es für mich getan hat!

Aber da ist jeder anders!
Ich kann mir vorstellen, dass die Zeit im KH während der Schwangerschaft doof war, aber mit Kind ist das alles anders, du hast dann nur noch Augen für dein Kind und alles ist halb so schlimm. So wars jedenfalls bei mir.

TOI TOI TOI!!!!

Guten Morgen
Ich glaube darauf wird es bei mir auch hinaus laufen

Ich habe eigentlich ja auch nichts gegen Anleitung und Unterstützung. Ich habe nur Angst davor, dass in die Geburt unnötig eingegriffen wird.

Vielleicht habe ich auch einfach zuviel darüber gelesen und gesehen.

Ich werde erst einmal meine Frauenärztin nächste Woche darauf ansprechen, vielleicht hat die ja einen Rat.

Liebe Grüsse

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18. Januar 2013 um 10:04
In Antwort auf tilde_12567419

Kann ich nachvollziehen....
... ich kann es auch nicht leiden, die Kontrolle zu verlieren und habe mir vor der Geburt einen RIESEN Kopf um alles gemacht!

Ich habe ganze Listen geschrieben, was ich will und was nicht. Die habe ich sowohl im KH abgegeben als auch meinem Partner für den Fall, dass ich dann daran nicht mehr denke.

Die Entbindung im KH war für mich ok, ich wollte die Sicherheit haben, dass jemand zur Stelle ist, falls etwas passiert.

Als es dann soweit war, hatte ich erst eine Hebamme, die mich ständig gefragt hat, was ich gerne möchte (so, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte). Das Problem dabei war, dass mir das alles egal war! Sie war total lieb und meine Antwort auf ALLE Fragen war: "mir egal, ich will mein Kind".
Dann kam eine andere Hebamme, die die Sache in die Hand genommen hatte und mir gesagt hatte, was ich wann tun soll. Sie hat sogar festgelegt, dass ich auf dem Gebärhocker entbinde.
Und: ES WAR TOTAL RICHTIG für mich! Ich war in dieser Situation nicht in der Lage, irgendwelche Entscheidungen zu treffen und war froh. dass sie, die viel Erfahrung hat, es für mich getan hat!

Aber da ist jeder anders!
Ich kann mir vorstellen, dass die Zeit im KH während der Schwangerschaft doof war, aber mit Kind ist das alles anders, du hast dann nur noch Augen für dein Kind und alles ist halb so schlimm. So wars jedenfalls bei mir.

TOI TOI TOI!!!!

Worum geht es denn
Ich glaube nicht, dass es darum ging, dass die TE keinen Ratschlag annehmen will wie ne bestimmte Position einzunehmen.
Das kann sie probieren und wenn es gar nicht geht, halt sagen und nach was anderem fragen.

Aber wenn mir jemand ohne Vorwarnung dauernd unten rumgrabbeln würde, hätte ich auch was dagegen. Man ist ja wohl immer noch ein mündiger Mensch
Auch ohne zu fragen einfach nen Dammschnitt verpassen oder die Nabelschnur vor dem Auspulsieren durchtrennen, wenn das getan ist, ist es nicht rückgängig zu machen. Finde es nur nachvollziehbar, wenn frau hier ein Wörtchen mitreden möchte.
Leider hört man aber immer wieder, dass das KH-Personal einfach ihr Programm durchzieht.

Auch die beste und einfühlsamste Hebamme nützt nix, wenn dann ein Schichtwechsel ansteht

Von daher schadet es nun wirklich nicht, die Wünsche an denen einem wirklich viel liegt, vorher zu kommunizieren und auch dem Partner nahezulegen, damit er einen unterstützen kann.

Es ist schön, dass bei dir letzlich alles zu deiner Zufriedenheit lief. Es geht aber auch leider anders. Es gibt genug Mütter, die über den Ablauf der Geburt unzufrieden oder sogar unglücklich sind, eben weil als über ihren Kopf hinweg entschieden wurde und sie vieles anders gewollt hätten.

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18. Januar 2013 um 19:26
In Antwort auf ksenia_11884042

Geburtsplanung
Hallo dorchen,

Die Idee das vorher ab zu machen finde ich gut. Aber da gibt es ein Problem.
Ich soll ja eigentlich gar nicht aufstehen wegen der Gebärmutterhalsverkürzung.
Ich weiß gar nicht, ob ich zu dieser Vorstellung/ Anmeldung ins Krankenhaus fahren darf?
Denke ich werde da meine Frauenärztin mal fragen, muss ja nächste Woche wieder zu ihr.

Eigentlich müssten die doch auf die Wünsche der Gebärenden eingehen oder? So lange sie nicht unmöglich sind, versteht sich.

Liebe Grüsse

Gespräch
Du kannst das auch schriftlich machen. Ansonsten denke ich, dass du ab der 37. Woche wieder aufstehen darfst, dann kannst du das Gespräch immernoch führen.

Ich denke auch, jedoch wird es unter der Geburt nicht so einfach seinen Willen zu erklären.

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23. Januar 2013 um 10:45
In Antwort auf kiwischale

Worum geht es denn
Ich glaube nicht, dass es darum ging, dass die TE keinen Ratschlag annehmen will wie ne bestimmte Position einzunehmen.
Das kann sie probieren und wenn es gar nicht geht, halt sagen und nach was anderem fragen.

Aber wenn mir jemand ohne Vorwarnung dauernd unten rumgrabbeln würde, hätte ich auch was dagegen. Man ist ja wohl immer noch ein mündiger Mensch
Auch ohne zu fragen einfach nen Dammschnitt verpassen oder die Nabelschnur vor dem Auspulsieren durchtrennen, wenn das getan ist, ist es nicht rückgängig zu machen. Finde es nur nachvollziehbar, wenn frau hier ein Wörtchen mitreden möchte.
Leider hört man aber immer wieder, dass das KH-Personal einfach ihr Programm durchzieht.

Auch die beste und einfühlsamste Hebamme nützt nix, wenn dann ein Schichtwechsel ansteht

Von daher schadet es nun wirklich nicht, die Wünsche an denen einem wirklich viel liegt, vorher zu kommunizieren und auch dem Partner nahezulegen, damit er einen unterstützen kann.

Es ist schön, dass bei dir letzlich alles zu deiner Zufriedenheit lief. Es geht aber auch leider anders. Es gibt genug Mütter, die über den Ablauf der Geburt unzufrieden oder sogar unglücklich sind, eben weil als über ihren Kopf hinweg entschieden wurde und sie vieles anders gewollt hätten.

Habe meine Frauenärztin gefragt
Hallo,

Also, war ja wieder bei der Ärztin,
Obwohl meine Mutter mit den Augen gerollt hat habe ich es angesprochen.
Meine Mutter meint übrigens, ich würde zuviel lesen und soll es einfach auf mich zu kommen lassen...

Meine Ärztin kann meine "sorgen" verstehen und hat mir geraten, dass ich meinem Mann meine Wünsche einpräge und er sich dann darum kümmert.
Sie sagte auch, ich soll mich weiter schonen, am besten wirklich bis zur Geburt...
Der Muttermund ist wohl schon Butterweich. Aber ich kann es nicht so ganz nach vollziehen, da der Gebärmutterhals seid Wochen stabil ist...
Und naja, ein bisschen stehe ich mittlerweile schon auf. Habe Lagerkoller
Da meine Ärztin ja nicht will, dass ich aufstehe, kommt für sie die Vorstellung im Krankenhaus nicht in frage... Bin aber böse und werde es ab der 37 ssw machen!

Liebe Grüsse

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27. Januar 2013 um 18:06

Mal was neues
Hallo ihr,

Also ich habe nun entlich vielleicht eine Hebamme. Diese ist auch Beleghebamme im Dürener Krankenhaus.
Ich finde das toll und würde ihr Angebot gerne annehmen, dass sie uns einmal die Räumlichkeiten zeigt.

Jetzt sperrt sich mein Mann, er möchte umbedingt, dass ich ins Birkesdorfer Krankenhaus gehe!
Was soll man da nur tun? Auf eine weise denke ich, es ist meine Entbindung. Ich muss da durch also sollte es da stattfinden, wo ich mich eher wohl fühle... Andererseits ist es ja auch sein Kind... Das nervt mich so

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29. Januar 2013 um 19:51

Hallo!
Ich habe GAR KEINE Entscheidungen getroffen und das wollte Ich auch nicht.
Wieso sollte Ich denn? Mein Mann war bei jeder Entbindung dabei. Er weiß was für seine Frau und sein Kind das beste ist und war. Er hat alle Entscheidungen getroffen welche zu treffen waren. Ich habe mich um gar nichts gekümmert.

Ich habe auch vorher nichts mit meinem Mann besprochen und auch keinen Geburtsplan geschrieben. Ich wusste das mein Mann dabei sein wird. Ich wusste das mein Mann schon eingreifen wird, wenn er merkt das etwas passiert was mir, seiner Frau, nicht gut tut.

Ich hatte bei der 1. Geburt mit 16 auch totale Angst vor dem Krankenhaus und was bei der Geburt passiert. Aber Ich vertraue Frederik (Mein Mann). Er hat den Ärzten und Hebammen auf der Station wohl damals ziemlich den Marsch geblasen.

Ich habe zu allen dem keinen Ton gesagt, weil Ich wusste das er alles SO regelt, dass es für seine Frau und sein Kind das beste ist. Ich habe dort am 26.01.2013 jetzt mein 5. Kind zur Welt gebracht. Mittlerweile sagen die auch nichts mehr wenn mein Mann was sagt.

Er hat der ganzen Abteilung vor der 1. Geburt im April 2004 klar gemacht das sie mir nichts zu sagen hätten. Die Hebamme dürfte mich zwar beim Pressen anleiten und helfen aber der Rest soll alleine laufen. Er hat denen auch klar gemacht das er die Entscheidungen in meinem Namen treffen wird.

Emma

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1. Februar 2013 um 19:38

Liebe sweeney
Ich hoffe, du liest noch meine Nachricht?

Ich wollte nur kurz sagen, wie es bei mir war. Ich habe mir vor der Geburt meines 1. Kindes keinerlei Gedanken gemacht. Ich wusste nur, dass ich keinen Kaiserschnitt haben wollte und wenn es geht, im Wasser mein Kind entbinden möchte.

Über mehr habe ich nicht nachgedacht, weil es immer anders kommen kann. Macht man sich vorher zu viele Pläne, kommt es anders und man ist enttäuschter und frustrierter als wenn man es einfach auf sich zukommen lässt.

Ich denke, du sollst in das Krankenhaus gehen, indem du ein gutes Gefühl hast. Dabei muss ich sagen: Kreißsaal und Mutter-Kind-Station sind nicht gleich! In dem KH, in dem ich war, ist der KReißsaal super und die M-K-Station nur mittelmäßig.
Ansonsten hängt auch viel von der Hebamme ab, die dich unter der GEburt betreut, nicht nur vom KH!

Ich hatte so eine tolle Hebamme während der Entbindung. Sie hat mir gesagt, ich kann alles tun, wonach mir ist und soll ich sagen, was ich möchte. Sie hat mir viel gut zugesprochen, mich aber auch in Ruhe gelassen und mir lediglich Tipps gegeben. Ich konnte die Position einnehmen, die ich wollte. In der Schlussphase musste ich einmal wechseln - obwohl ich auhc nicht wollte - weil bei meinem Kind die Nabelschnur um den Hals lag und das etwas blockiert hat.
Aber das sind manchmal eben auch Fälle, in denen es notwendig ist. Dazu sind Hebammen auch da, um die Situation richtig einzuschätzen und Hilfe zu geben.

Was ich wichtig finde, dass einem nicht irgendwelche Schmerzmedikamente aufgeschwatzt werden, die man nicht will und dann nur "jaja" sagt. Ansonsten muss ich noch sagen, dass man unter starken Wehen eh nicht mehr viel reden kann bis auf ein paar notdürftige Worte. Deshalb sollte die Begleitperson auch wissen, was man evtl. absolut nicht möchte.

Ok, ist doch n bisschen länger geworden. Also, mach dir nicht zu viele Gedanken, sei dir aber bewusst, was gut für dich ist und geh dort dein Kind zur Welt bringen, wo du dich geborgen fühlst. Denn das ist enorm wichtig bei diesem Prozess.

Liebe Grüße & alles Gute für die GEburt!

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3. Februar 2013 um 20:11
In Antwort auf tiana_987832

Liebe sweeney
Ich hoffe, du liest noch meine Nachricht?

Ich wollte nur kurz sagen, wie es bei mir war. Ich habe mir vor der Geburt meines 1. Kindes keinerlei Gedanken gemacht. Ich wusste nur, dass ich keinen Kaiserschnitt haben wollte und wenn es geht, im Wasser mein Kind entbinden möchte.

Über mehr habe ich nicht nachgedacht, weil es immer anders kommen kann. Macht man sich vorher zu viele Pläne, kommt es anders und man ist enttäuschter und frustrierter als wenn man es einfach auf sich zukommen lässt.

Ich denke, du sollst in das Krankenhaus gehen, indem du ein gutes Gefühl hast. Dabei muss ich sagen: Kreißsaal und Mutter-Kind-Station sind nicht gleich! In dem KH, in dem ich war, ist der KReißsaal super und die M-K-Station nur mittelmäßig.
Ansonsten hängt auch viel von der Hebamme ab, die dich unter der GEburt betreut, nicht nur vom KH!

Ich hatte so eine tolle Hebamme während der Entbindung. Sie hat mir gesagt, ich kann alles tun, wonach mir ist und soll ich sagen, was ich möchte. Sie hat mir viel gut zugesprochen, mich aber auch in Ruhe gelassen und mir lediglich Tipps gegeben. Ich konnte die Position einnehmen, die ich wollte. In der Schlussphase musste ich einmal wechseln - obwohl ich auhc nicht wollte - weil bei meinem Kind die Nabelschnur um den Hals lag und das etwas blockiert hat.
Aber das sind manchmal eben auch Fälle, in denen es notwendig ist. Dazu sind Hebammen auch da, um die Situation richtig einzuschätzen und Hilfe zu geben.

Was ich wichtig finde, dass einem nicht irgendwelche Schmerzmedikamente aufgeschwatzt werden, die man nicht will und dann nur "jaja" sagt. Ansonsten muss ich noch sagen, dass man unter starken Wehen eh nicht mehr viel reden kann bis auf ein paar notdürftige Worte. Deshalb sollte die Begleitperson auch wissen, was man evtl. absolut nicht möchte.

Ok, ist doch n bisschen länger geworden. Also, mach dir nicht zu viele Gedanken, sei dir aber bewusst, was gut für dich ist und geh dort dein Kind zur Welt bringen, wo du dich geborgen fühlst. Denn das ist enorm wichtig bei diesem Prozess.

Liebe Grüße & alles Gute für die GEburt!

Hallo
Ja ich lese noch mit
Habe aber erst heute die Muse zu Antworten. Tut mir leid!

Also, es geht mir nicht darum die Geburt komplett durch zu Planen. Ich weiß, dass das bei so etwas nicht geht.
Es geht mir ja einfach nur dadrum, dass ich nicht möchte, dass unnötig eingegriffen wird.

Natürlich habe ich auch nichts gegen Unterstützung durch die Hebamme. Dafür sind sie ja da
Würde ich da etwas gegen haben, könnte ich auch versuchen alleine zuhaus zu entbinden.

Habe jetzt eine sehr liebe Hebamme, Morgen werden wir uns den Kreissaal im Dürener Krankenhaus ansehen.
Ich habe ihr meine Überlegungen erzählt und sie sagte sie könne mich da verstehen.

Leider kann ich jetzt nicht sehen wer es schrieb. Hier sagte ja jemand, dass sie gar nicht bestimmen wollte wärend der Geburt und sie auch nichts da mit ihrem Mann besprochen hat was sie sich vorstellt.
Erstmal Glückwunsch, wenn sich dort eure Vorstellungen und Wünsche so gleichen und ihr euch wortlos versteht.
Aber bei mir ist das nicht so.
Mein Mann ist schlicht der Meinung, wenn die Ärzte/ Hebammen das sagen, dann stimmt das.
Auch als ich im Krankenhaus war, die Ärztin sagt, ich soll bleiben und er will es dann auch so.
Das ist nicht böswillig, weil er mich dominieren will oder so, sondern weil er Angst um mich/ Baby hat. Und wenn die Geburt ist, bezweifel ich stark, dass mein Schatz da so die Nerven behält, dass er noch an meine Wünsche groß denkt^^ geschweige denn der Hebamme (die es ja besser weiß seiner Meinug nach) ins Wort fallen würde.

Zudem fände ich es angenehmer, wenn von Anfang an die Meinungen gleich sind und nicht erst diskutiert werden muss

Liebe Grüsse

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4. Februar 2013 um 12:08

Liebe sweeney
Ok, wenn sich die Wünsche/Vorstellungen von dir und die deines Mannes sich nicht ganz decken, dann versuche Folgendes:
Wenn ihr ins Kh fahrt (üblicherweise, wenn die Wehen im 5-Min-Abstand über 45-60 Minuten auftreten - keine Sorge, beim 1. Kind habt ihr normalerweise genug Zeit), dann sprich mit der Hebamme gleich darüber. D. h. zu diesem Zeitpunkt kann man - auch wenn die Wehen dann schon ziemlich heftig sind/sein sollten - sich noch artikulieren Also, sag ihr bei deiner Ankunft, worauf du Wert legst und dass dir das wirklich wichtig ist. Sie wird es bei einem Schichtwechsel bei Übergabe auch an ihre Kollegin weitergeben.
Natürlich kannst du u.U. erst unter der Geburt bei fortschreitenden Wehen feststellen, was gut für dich ist. Dennoch gibt es ja ein paar Dinge, die du schon weißt. Z.B. dass nicht unnötig eingegriffen werden soll. Oder was Medikamente betrifft. Sag ruhig gleich zu Beginn, dass du nichts unnötiges verabreicht bekommen möchtest.

Ich hatte damals wirklich Glück, dass ich mein Kind sehr selbstbestimmt zur Welt bringen konnte und die Hebamme lediglich ganz zum Schluss meinem Sohn raus verhalf. Das wünsche ich dir auch mit einem tollen Geburtsverlauf.

Und denk daran: Immer schön locker bleiben!

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4. Februar 2013 um 19:24
In Antwort auf tiana_987832

Liebe sweeney
Ok, wenn sich die Wünsche/Vorstellungen von dir und die deines Mannes sich nicht ganz decken, dann versuche Folgendes:
Wenn ihr ins Kh fahrt (üblicherweise, wenn die Wehen im 5-Min-Abstand über 45-60 Minuten auftreten - keine Sorge, beim 1. Kind habt ihr normalerweise genug Zeit), dann sprich mit der Hebamme gleich darüber. D. h. zu diesem Zeitpunkt kann man - auch wenn die Wehen dann schon ziemlich heftig sind/sein sollten - sich noch artikulieren Also, sag ihr bei deiner Ankunft, worauf du Wert legst und dass dir das wirklich wichtig ist. Sie wird es bei einem Schichtwechsel bei Übergabe auch an ihre Kollegin weitergeben.
Natürlich kannst du u.U. erst unter der Geburt bei fortschreitenden Wehen feststellen, was gut für dich ist. Dennoch gibt es ja ein paar Dinge, die du schon weißt. Z.B. dass nicht unnötig eingegriffen werden soll. Oder was Medikamente betrifft. Sag ruhig gleich zu Beginn, dass du nichts unnötiges verabreicht bekommen möchtest.

Ich hatte damals wirklich Glück, dass ich mein Kind sehr selbstbestimmt zur Welt bringen konnte und die Hebamme lediglich ganz zum Schluss meinem Sohn raus verhalf. Das wünsche ich dir auch mit einem tollen Geburtsverlauf.

Und denk daran: Immer schön locker bleiben!

Danke dir!
War eben mit meinem Mann den Kreissaal besichtigen.
Leider zahlt meine Krankenkasse den 24std Dienst der Hebamme nicht aber dennoch wird sie nach der Entbindung uns begleiten.
Mir hat der Kreissaal gut gefallen. Auch die Ärzte, Hebammen und Schwestern dort waren sehr nett, haben sich meine Gedanken angehört und sagten, dass das alles kein Problem ist.
Außer das auspulsieren der Nabelschnur. Da ich Resus negativ bin und mein Mann positiv möchte man da kein Risiko eingehen und übermäßig warten. Aber das kann ich verstehen.

Ich werde also dort entbinden und fühle mich wohl bei dem Gedanken, dass die dort so auf mich eingegangen sind.

Immer locker bleiben ist so leicht gesagt aber die meiste Zeit bin ich ruhig, habe dann und wann eine Phase wo ich Angst vor der Geburt hab. Denke aber das ist normal.
Mein Mann ist wohl nervöser wie ich

Liebe Grüsse

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4. Februar 2013 um 21:45

Ja,
meistens ist es leichter gesagt als getan. Aber Angst zu haben ist ziemlich kontraproduktiv. Ich würde mich freuen, wenn du Lust hast, meinen Geburtsbericht zu lesen:

http://forum.gofeminin.de/forum/f119/__f1157_f119-Geburt-meines-ersten-Kindes.html#10r

Habe viel Selbstvertrauen in dich und dein baby. Das ist ganz wichtig. Und auch zu wissen, dass die Geburt nicht nur für die Mutter anstrengend ist, sondern ebenso für das Kind!
Ich möchte dir gern noch mehr schreiben, aber vielleicht lieber morgen.

Gute Nacht!

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4. Februar 2013 um 22:52
In Antwort auf tiana_987832

Ja,
meistens ist es leichter gesagt als getan. Aber Angst zu haben ist ziemlich kontraproduktiv. Ich würde mich freuen, wenn du Lust hast, meinen Geburtsbericht zu lesen:

http://forum.gofeminin.de/forum/f119/__f1157_f119-Geburt-meines-ersten-Kindes.html#10r

Habe viel Selbstvertrauen in dich und dein baby. Das ist ganz wichtig. Und auch zu wissen, dass die Geburt nicht nur für die Mutter anstrengend ist, sondern ebenso für das Kind!
Ich möchte dir gern noch mehr schreiben, aber vielleicht lieber morgen.

Gute Nacht!

Habe ihn gelesen
Das ist ein wirklich schöner Bericht, den du da geschrieben hast!

Es sind immer so Momente in denen ich Angst habe. Ich denke es ist einfach das ungewisse, da hatte ich schon immer Probleme mit.
Wenn sich bei mir etwas verändert, dann informiere ich mich immer ungemein viel. Das gibt mir Sicherheit.
Aber so etwas funktioniert natürlich nicht bei einer Geburt. Es hat mir zwar geholfen mich viel zu informieren aber jede Entbindung ist anders.
Und wenn man dann immer wieder diese Horrorgeschichten hört, dass hilft nicht gerade
Ich bin eigentlich kein sehr ängstlicher Mensch oder schmerzempfindlich und ich hasse es, wenn ich mit Leuten rede, ihnen Sage, dass ich keine Angst habe. Eine Geburt ist was Natürliches und ich vertraue auf meinen Körper und mein Baby, dass wir das hin Kriegen.
Dann versuchen diese Menschen einen eines besseren zu belehren. Sagen man erleidet Höllenqualen, ohne Schmerzmittel unmöglich. Soviel was schief gehen kann...
Die gleichen Menschen, Sage ich ihnen, ich habe phasenweise Angst, schütteln sie mit dem Kopf, verdrehen die Augen und sagen: das überlebt man, stell dich nicht an.

Es klingt doof, aber ich war bei vielen Tieren bei den Geburten dabei und war die Mutter entspannt, ging es immer gut. Ich bin der Überzeugung, dass ich das kann und das es mit Selbstvertrauen viel leichter und besser geht.

Die meiste zeit bin ich auch wirklich gelassen. Aber es gibt halt so Momente in denen ich Angst bekomme...
Nicht nur vor der Geburt, auch der Zeit danach. Ob ich es schaffe eine gute Mutter zu sein und so.

Jetzt habe ich viel geschrieben
Ich hoffe es war halbwegs verständlich

Liebe Grüsse

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5. Februar 2013 um 11:45

Kenne HypnoBirthing
Hallo,

Ich habe das Buch hier Zuhause aber finde das Buch nicht so gut.
Zum einen sind drei viertel des Buches überzeugungsarbeit, das die Methode gut ist (wobei ich finde, wenn man das Buch Gekauft hat muss man nicht noch riesig überzeugt werden).
Dann ist es schlicht weg falsch, dass Kühe und Pferde und Co keine Schmerzen bei der Geburt empfinden. Sie tuen es sehr wohl.
Ich war bei vielen Pferden schon dabei.
Die Stuten sind weit aus ruhiger als so manche Frau klar, aber man erkennt es in ihrem Gesicht. Aufgerissene Augen, verklemmte Nüstern...
Als mein Chinchilla ihr Baby bekam (ok, das Baby war auch sehr groß) hat die Kleine vor Schmerz und Anstrengung gestöhnt und gequietscht.

Aber der Schmerz ist auch wichtig. Welche Frau würde sich sonst über alle Maßen anstrengen um ihr Baby zu Gebären, wenn es sich gut anfühlen würde? Es wäre eine Gefahr für das ungeborene!

Aber ich gebe HypnoBirthing in der Hinsicht recht, dass die aufgezwungene Angst vor der Geburt den Stress erhöht wodurch diese tatsächlich gefährlicher und schmerzhafter wird.
Ich meine, wenn man Säugetiere bei der Geburt Störrt, kann das den Vorgang stoppen. Warum sollte das beim Menschen anders sein?

Zudem gibt es noch einen Punkt, warum die Geburt beim Menschen nicht so ist, wie die Natur sie vorgesehen hat.
Der aufrechte Gang.
Dadurch hat sich der Winkel der Hüfte verändert (wissenschaftlich bewiesen).

Dennoch bin auch ich der Meinung, dass viele Probleme bei der Geburt Menschen gemacht sind.
Ich vertraue auch meinem Körper und meinem Baby, dass wir es schaffen. Darum möchte ich ja auch keine unnötige Einmischung.

Liebe Grüsse

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5. Februar 2013 um 17:55

Liebe Sweeney und liebe schuzzeli
Schuzzeli und ich sind uns in vielen Punkten zur Geburt und Einstellung zur Geburt einig. Ich hatte keine Hypnobirthing Geburt - habe erst später davon erfahren. Aber ich hatte schon von vornherein immer eine positive, ohne Angst geprägte Einstellung zur natürlichen, interventionsarmen und schmerzmittelfreien Geburt (wobei ich sagen muss, dass ich ja auch nicht wissen konnte, wie die Entbindung verlaufen würde, so habe ich Medikamente nicht 100 %ig ausgeschlossen, sie aber nicht gebraucht).

So gesehen habe ich einen "Vorteil": Ich habe eine Geburt mit einer positiven Einstellung durchlebt und sie auch sehr positiv wahrgenommen - jedoch nicht schmerzarm. Meine nächste Geburt wird ein Hypnobirthing-Experiment, damit ich vergleichen kann.

Die meisten vom Fach begründen den Geburtsschmerz, dass er seine "Funktion" hat in mehreren Hinsichten (will jetzt nicht so ins Detail gehen). Also wissen wir, dass es meistens einfach so ist, dass es wehtut und wie Sweeney gesagt hat, Tiere haben tatsächlich auch Schmerzen dabei (wenn auch viele weniger als der Mensch).
Ich habe selbst auch Schmerzen gehabt, da bin ich ganz ehrlich, ist ja Quatsch zu lügen. Aber ich habe sie gut ausgehalten bis die Übergangsphase kam. Da war wirklich eine Art Grenze erreicht, jedoch wusste ich, dass das nun normal ist und es nicht mehr lange dauert bzw. dass wenn die Presswehen kommen, es sich ganz anders anfühlen wird und man dann in kurzer Zeit sein Baby hat. Ja, es lohnt sich!

Daher war mir zu keinem Moment danach zu sagen "Ich kann nicht mehr" oder "Ich will eine PDA" und musste auch keineswegs den Kreißsaal zusammenschreien. Aber, klar, ich musste zwischenzeitlich auch ganz schön die Zähne zusammenbeißen, da nehme ich kein Blatt vor den Mund.

Leider ist es heute so, dass die moderne Geburtsmedizin (ja, in Geburtshäusern oder bei Hausgeburten ist es eben nicht so) die Geburt nicht mehr als natürlichen Prozess sieht, der vom Grundprinzip funktioniert. Es wird eher als risikoreicher Vorgang gesehen, in den medizinisch so gut es geht eingegriffen werden muss, weil er sonst nicht funktioniert.
Dazu ist zu sagen, dass es selbstverständlich stimmt: Ein Risiko gibt es immer - aber in allen Bereichen. Also auch, wenn man eine Kopfschmerztablette nimmt (auch wenn man das jetzt nicht miteinander vergleichen kann).

Natürlich gibt es Frauen, die (hohe) Riskiofaktoren haben, die eine natürliche Geburt nicht so gut ermöglichen. Aber ich gehe jetzt mal von einer gesunden Schwangeren aus, mit einem gesunden Baby.

Habt ihr schon mal etwas von unassisted childbirth gehört? Ich habe es schon einige Male mit meinen eigenen Augen gesehen. Frauen, die stark sind, keine Angst haben und enorm viel Selbstvertrauen gebären ihr Kind nicht nur allein, sondern holen es selbst. Ohne Hilfe, nicht mal einer Hebamme. Wenn man das mal gesehen hat, ohne Angst oder Schrecken zu spüren, sondern Bewunderung und Faszination, dann weiß man auch: "Ich kann mein Kind auch ohne viel Eingriffe allein und selbstbestimmt zur Welt bringen. Wenn ich das sehe, dann habe ich ebenso viel Vertrauen und Kraft in mich selbst"

Ich hatte auch eine KH-Geburt, jedoch gab es kaum Intervention unter der Geburt und ich konnte fast alles frei entscheiden. Ich habe wirklich das Gefühl, ich habe mein Kind selbst zur Welt bringen können, was mich sehr glücklich macht. Nur die Nachgeburtsperiode stelle ich heute ein wenig in Frage und werde bei der nächsten Geburt meine Wünsche dazu äußern.

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn Sweeney auch einen Geburtsbericht schreibt, sobald ihr Zwerg da ist.

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5. Februar 2013 um 19:15
In Antwort auf tiana_987832

Liebe Sweeney und liebe schuzzeli
Schuzzeli und ich sind uns in vielen Punkten zur Geburt und Einstellung zur Geburt einig. Ich hatte keine Hypnobirthing Geburt - habe erst später davon erfahren. Aber ich hatte schon von vornherein immer eine positive, ohne Angst geprägte Einstellung zur natürlichen, interventionsarmen und schmerzmittelfreien Geburt (wobei ich sagen muss, dass ich ja auch nicht wissen konnte, wie die Entbindung verlaufen würde, so habe ich Medikamente nicht 100 %ig ausgeschlossen, sie aber nicht gebraucht).

So gesehen habe ich einen "Vorteil": Ich habe eine Geburt mit einer positiven Einstellung durchlebt und sie auch sehr positiv wahrgenommen - jedoch nicht schmerzarm. Meine nächste Geburt wird ein Hypnobirthing-Experiment, damit ich vergleichen kann.

Die meisten vom Fach begründen den Geburtsschmerz, dass er seine "Funktion" hat in mehreren Hinsichten (will jetzt nicht so ins Detail gehen). Also wissen wir, dass es meistens einfach so ist, dass es wehtut und wie Sweeney gesagt hat, Tiere haben tatsächlich auch Schmerzen dabei (wenn auch viele weniger als der Mensch).
Ich habe selbst auch Schmerzen gehabt, da bin ich ganz ehrlich, ist ja Quatsch zu lügen. Aber ich habe sie gut ausgehalten bis die Übergangsphase kam. Da war wirklich eine Art Grenze erreicht, jedoch wusste ich, dass das nun normal ist und es nicht mehr lange dauert bzw. dass wenn die Presswehen kommen, es sich ganz anders anfühlen wird und man dann in kurzer Zeit sein Baby hat. Ja, es lohnt sich!

Daher war mir zu keinem Moment danach zu sagen "Ich kann nicht mehr" oder "Ich will eine PDA" und musste auch keineswegs den Kreißsaal zusammenschreien. Aber, klar, ich musste zwischenzeitlich auch ganz schön die Zähne zusammenbeißen, da nehme ich kein Blatt vor den Mund.

Leider ist es heute so, dass die moderne Geburtsmedizin (ja, in Geburtshäusern oder bei Hausgeburten ist es eben nicht so) die Geburt nicht mehr als natürlichen Prozess sieht, der vom Grundprinzip funktioniert. Es wird eher als risikoreicher Vorgang gesehen, in den medizinisch so gut es geht eingegriffen werden muss, weil er sonst nicht funktioniert.
Dazu ist zu sagen, dass es selbstverständlich stimmt: Ein Risiko gibt es immer - aber in allen Bereichen. Also auch, wenn man eine Kopfschmerztablette nimmt (auch wenn man das jetzt nicht miteinander vergleichen kann).

Natürlich gibt es Frauen, die (hohe) Riskiofaktoren haben, die eine natürliche Geburt nicht so gut ermöglichen. Aber ich gehe jetzt mal von einer gesunden Schwangeren aus, mit einem gesunden Baby.

Habt ihr schon mal etwas von unassisted childbirth gehört? Ich habe es schon einige Male mit meinen eigenen Augen gesehen. Frauen, die stark sind, keine Angst haben und enorm viel Selbstvertrauen gebären ihr Kind nicht nur allein, sondern holen es selbst. Ohne Hilfe, nicht mal einer Hebamme. Wenn man das mal gesehen hat, ohne Angst oder Schrecken zu spüren, sondern Bewunderung und Faszination, dann weiß man auch: "Ich kann mein Kind auch ohne viel Eingriffe allein und selbstbestimmt zur Welt bringen. Wenn ich das sehe, dann habe ich ebenso viel Vertrauen und Kraft in mich selbst"

Ich hatte auch eine KH-Geburt, jedoch gab es kaum Intervention unter der Geburt und ich konnte fast alles frei entscheiden. Ich habe wirklich das Gefühl, ich habe mein Kind selbst zur Welt bringen können, was mich sehr glücklich macht. Nur die Nachgeburtsperiode stelle ich heute ein wenig in Frage und werde bei der nächsten Geburt meine Wünsche dazu äußern.

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn Sweeney auch einen Geburtsbericht schreibt, sobald ihr Zwerg da ist.

Ich denke größten teils sind wir drei uns einig
Soweit ich das alles überhaupt als erst gebärende bewerten darf

Aber ich bin doch wirklich beruhigt, seitdem ich gestern den Kreissaal besichtig habe.
Zum einen ist der ganze Komplex viel kleiner und die Frauen stehen nicht in der Schlange zum gebären.
Eine Massenabfertigung findet dort nicht statt.
Auch sagte man mir, dass ein Dammschnitt nur gemacht wird, wenn das Baby schwächer wird und schnell raus muss.
Wärend wir da waren, war gerade eine Frau zur Entbindung da. Kein Geschrei, keine hecktig. Die Hebammen und Ärzte haben extra leise auf dem Flur gesprochen um die Dame nicht zu stören.
Das fand ich wirklich schön!

Ich werde auf jedenfall einen Geburtsbericht schreiben, wenn meine kleine Maus da ist!

Liebe Grüsse

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10. Februar 2013 um 11:35


Ich verstehe deine Angst absolut.
Mein erstes Kind bekam ich im KH. Ich war noch nicht 18 und die eine Ärztin, die mir dort begegnete, überging mich komplett.
Wieviel Selbstbestimmung geht, liegt ganz arg daran, wieviel Kraft du unter den Wehen hast für deine Sache zu kämpfen.
Ich kann dir nur raten: Instruiere deinen Mann genau was du möchtest und was nicht und mach ihm klar, dass er dein Sprachrohr ist.
Ansonsten wäre vielleicht eine Doula eine Möglichkeit. Sie würde mit dir überlegen, wie die Geburt aussehen will und kann dann die nötigen Diskussionen führen, wenn gegen deinen Willen etwas gemacht werden soll.

Meine Konsequenz war schlussendlich beim zweiten Kind zuhause zu bleiben.
Ich wünsche dir alles Gute.

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