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Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Wieder schwanger nach Fehlgeburt letztes Jahr. Vorsichtiger sein?

Letzte Nachricht: 9. März 2022 um 9:17
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papylotta
25.02.22 um 19:02

Hallo zusammen,

ich bin jetzt wieder schwanger, nachdem ich letzten Oktober eine Fehlgeburt in der 9 Woche hatte. ß-HCG ist hoch genug (viel mehr als beim letzten Mal um die Zeit). Bin wohl erst 5 Woche und soll nächste Woche nochmal zur Ultraschallkontrolle kommen. . Ich hab normal einen unregelmäßigen Zyklus und hab am Montag nur einen Test gemacht weil ich eigentlich Dienstag zum MRT sollte. War etwas überrascht das der Test positiv war. Aber war Mittwoch beim Gyn und siehe da tatsächlich schwanger.
Momentan traue ich mich noch garnicht mich richtig zu freuen, weil ich Angst habe das es mich wieder verlässt. Ich halte meine Emotionen extrem im Zaun. Letztes Mal hatte ich schon sonst was für Gedanken...und da brach eine Welt für mich zusammen. Ich werde nächsten Monat 38 und nicht jünger und hab noch keine Kinder.
Ich hab absolut nicht damit gerechnet das es diesen Monat klappt, weil ich nur 1x mit meinem PArtner Sex hatte und danach in Urlaub war....was soll man sagen. Ein Schuss ein Treffer 

Meint ihr es ist falsch sich noch nicht richtig zu freuen aus Angst vor Enttäuschung? Oder ist es vielleicht nur eine Art Selbstschutz? Momentan hab ich das Bedürfnis mich mehr auf Ende April zu konzentrieren wo wir heiraten. Ist vielleicht auch nicht so schlimm, wenn man ja was hat was sich ablenkt. Aber ich empfinde es als falsch, dass ich mich kaum darüber freue wo ich sonst so ein mega emotionaler Mensch bin.

Dazu kommt noch das ich einen ziemlich stressigen Job habe. AUch wenn ich fast nur im Homeoffice bin, bringt es mich nach 2 Jahren Corona mehr als an meine Grenzen. Wohlmöglich hab ich auch deswegen das erste Kind verloren. Ich überlege ob ich meine Ärztin nach einem individuellen Beschäftigungsverbot fragen soll. Kennt sich da jemand aus? Wie formuliere ich das ohne das es danach klingt, dass ich nur keinen Bock auf Arbeit habe...

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K
katara0281
26.02.22 um 17:27

Hallo Pappylotta

Das tut mir leid, dass du letztes Jahr im Oktober eine Fehlgeburt hattest. Ich hatte auch genau wie du letztes Jahr anfang Oktober meine Fehlgeburt, es war ein Windei. Habe dann im Dezember an Heiligabend wieder positiv getestet und jetzt bin ich ab morgen in der 14 ssw und bisher alles gut.

Erst mal Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft ❤️

Ich kann dich sehr gut verstehen, dass du dich nicht richtig freuen kannst, das war genau dasselbe bei mir auch. Ich finde es ist auch aus Selbstschutz gut so. Ich habe mich erst richtig freuen können, als ich im Us in der 8ssw das Herzchen schlagen gesehen hab, dann war ich sehr erleichtert, und selbst danach habe ich noch Ängste gehabt... Also ich hatte so eine Art "Grundfreude" wollte aber trotzdem für den Fall, dass das kleine Wesen wieder gehen will es einfach aktzeprieren können. Um diese aktzeptanz zu erreichen hat es mir geholfen mich vor der "zu großen Freude" zu schützen indem ich eine gewisse Distanz dazu aufgebaut habe. (hoffe das es ungefähr ankommt was ich meine 🙈) 
Ich bin auch ein mega emotionaler Mensch und es ist mir auch entsprechend schwer gefallen aber es geht. Am besten, fühl dich einfach so wie du dich eben fühlst  

Aber das es bei dir so schnell wieder geklappt hat spricht doch dafür, dass dein Körper bereit dafür ist und das ist schonmal ein gutes Zeichen, so habe ich mir das auch gedacht 😊 
Und es ist ja auch noch super, dass du die Ablenkung mit deiner Hochzeit hast. 

Wegen der Arbeit, da würde ich wenn es wirklich zuuuu stressig ist dem Arzt sagen, dass du psyschich belastet bist wegen der Fehlgeburt und du deswegen nicht in der Lage bist zu arbeiten. Bei psychischen Erkrankungen muss der Arzt dich aufjedenfall krank schreiben und vielleicht hilft dir auch mit einer Therapie die Fehlgeburt noch aufzuarbeiten (oder auch noch nicht, wenn du noch nicht bereit bist ist das natürlich auch voll in ordnung) 

Erzähl dann mal wie es bei dir weiterläuft, wann wäre denn dann dein Entbindungstermin? 

Liebe Grüße 

Katara 🌼

 

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D
deflorin
27.02.22 um 18:24

Ich würde jetzt nicht versuchen, allfällige Freude aktiv zu unterdrücken, wenn sie da ist. 
Es ist doch super, dass es geklappt hat! Darüber darf man sich freuen, auch wenn es vielleicht noch mit Risiken behaftet ist.
Wenn dann würde ich dir empfehlen, noch nicht zu viele "Pläne" zu schmieden (im sinne von Zimmer einrichten, Kleidchen kaufen, Namen ausdenken, vorstellen) Das alles kann man auch noch kurz vor Geburt, bzw sogar auch erst danach erledigen...
Beim nächsten Untersuch wird man dir bestimmt besserAuskunft geben können, als wir hier aus der Ferne.
Also einfach gesagt: Versuche dich einfach über die Situation, wie sie im Moment ist zu freuen, als dich in Vorfreude zu baden. Und versuche auf dich gut aufzupassen, auch mit Hilfe von Ärzten/Partner/Freunden

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papylotta
02.03.22 um 10:56

ET hat sie letzte Woche noch nicht berechnet. Bestimmt auch wegen der Fehlgeburt Vorgeschichte letztes Jahr.
Aber sie hat letzte Woche gesagt das ich 5+0 war, heisst heute 6+0 und hab nachher noch einen Termin bei ihr zum gucken.
Bin schon ziemlich nervös...Auch wenn ich kaum daran glaube, dass man viel mehr sehen wird als letzte Woche!

Gefühlsmässig bin ich genauso drauf wie letzte Woche. Ich weiß das ich schwanger bin, aber freue mich nur mäßig. Keine Pläne....keine großen weiteren Gedanken zum ET usw
hab mich am Dienstag mal von meinem Hausarzt krankschreiben lassen, da mir mega übel war (was ja auch ein gutes Zeichen ist)
Ich würd halt echt gern den Stress auf der Arbeit bis zur 12 Woche größtenteils vermeiden. Dadurch hatte ich letztes Mal 2x leichte schmierblutungen. Ich hab nur irgendwie (warum auch immer) bedenken ein individuelles Beschäftigungsverbot anzusprechen.

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happilyworking
happilyworking
09.03.22 um 6:48

Beschäftigungsverbote werden in so einer Situation nicht ohne medizinische Indikation ausgesprochen, aber du kannst dich bis zu 6 Wochen krank schreiben lassen, ohne auf das Krankengeld zurückzufallen.

Mir ging es mal ähnlich und ich habe dann von der Hausärztin eine Krankschreibung wegen Übelkeit (2 Wochen), chronischer Erschöpfung (2 Wochen), später Erkältung (2 Wochen) erhalten. Pass nur auf, dass keine psychologische Diagnose gestellt wird, die in der Akte gespeichert wird. Die können in der Zukunft Probleme beim Krankenkassenwechsel oder Arbeitgeberwechsel machen.

Der Arbeitgeber wollte nach 6 Wochen AU, dass ich Krankengeld beantrage. Das wurde aber abgelehnt weil unterschiedliche Diagnosen zugrunde lagen. Ich hatte also normale Lohnfortzahlung.

Wenn die Belastung dich so sehr stresst, probiere es doch erstmal mit einer Krankschreibung in den kritischen Wochen der Schwangerschaft. Vielleicht geht es dir in der späteren Schwangerschaft mental besser und du kannst dich besser gegen den Stress abgrenzen.

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P
papylotta
09.03.22 um 9:17

Hallo danke für die Tipps. Ich bin jetzt zwei Wochen krankgeschrieben. Ich versuche es nächste Woche noch.al mit arbeiten. Wenn es zu sehr stresst dann geh ich sofort wieder zum Arzt.

Ich meinte übrigens auch nicht das normale Beschäftigungsverbot sonder das individuelle Beschäftigungsverbot. Dafr muss man nicht zwingend mit gefährlichen Stoffen arbeiten usw 

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