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Wie, wann erklärt man seinem Kind das es keinen Papa hat?

20. September 2008 um 17:30

Hallo, ich mal wieder!
Drüben im Alleinerziehenden Forum ist nichts los, deshalb frag ich mal hier. Gibt hier bestimmt Mamis die das auch so hatten.

Also, ich bin inzwischen in der 33. Schwangerschaftswoche und überleg mir, wie man es wohl am Besten handhabt mit dem Kind über den Vater zu sprechen bzw ab wann.

Der Vater meines Kind hat und wird kein Interesse an seinem Kind haben und auch keinen Kontakt zu ihm (von ihm so gewollt).

Ich frage mich, wie erklärt man das seinem Kind?
Klar, für mein Kind wird es völlig normal sein ohne Papa aufzuwachsen, aber ich möchte, dass mein Kind weiß es hat einen Papa.
Aber wie macht man das?
Ich möchte in das Fotoalbum vom Baby gerne ein Foto vom Papa einkleben, denn er gehört einfach dazu, auch wenn er das anderst sieht!
Wichtig ist mir auch, vor meinem Kind nicht schlecht über ihn zu reden oder seinem Kind zu sagen, dass der Papa es nicht will und liebt.

Wie habt ihr das gehandhabt?
Will ja mit dem Thema nicht erst anfangen, wenn mein Kind mich in ein paar Jahren fragt, wo sein Papa ist...

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20. September 2008 um 17:57

...
hier gibt es einen Thread "alleinerziehende Mamis" oder so... gesell dichdoch dazu!! Die können sich bestimmt besser in deine situation versetzen!

Alles Liebe

Eva 30.SSW

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20. September 2008 um 17:59

In dem bin ich
aber wir sind entweder erst alle grad Mami geworden oder noch schwanger!
Und ich bin mir sicher dass hier ein paar Mamis rumschwirren, die schon größere Kinder haben, die sie allein erzogen haben!?

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20. September 2008 um 18:31

Hi Eve
ja,das ist so ein Problem jemand in ein anderes Licht zu stellen, als man ihn selber erlebt hat!
Davor hab ich auch Angst, dass er ihn irgendwann mal kennenlernen will und dann merkt, sein Vater hat kein Interesse an ihm!

Nalenar: danke für deine Antwort! Einer Freundin von mir ging es auch so, aber erst mit 14! Das find ich definitiv zu spät!
Hab nur Angst irgendwie den Zeitpunkt zu verpassen!
Wahrscheinlich mach ich mir jetzt viel zuviele Gedanken um etwas was nachher ganz selbstverständlich laufen wird!

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21. September 2008 um 10:15

Hallo!
wird der vater dass kind auch gar nicht sehen nach der geburt? bin selber ohne vater aufgewachsen und auch heut nach 26 jahren interessiert sich mein vater weder für mich noch für sein enkelkind! kan dir nur sagen es hat mir nicht geschadet ich kannt es nicht anders und es war okay so. du solltest deinem kind von anfang an die wahrheit sagen dass sein vater sich eben nicht interessiert! dein kind wird sicherlich auch ohne vater happy aufwachsen!

alles gute!

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19. Februar 2009 um 13:56

Alleinerziehend und ohne Papa seit 6 Jahren
Hallo mondblume,
eigentlich bin ich zum ersten Mal in so einem Forum unterwegs, da ich auf der Suche bin nach Müttern, die ihre Kinder gänzlich allein großziehen oder großgezogen haben. Nicht, dass ich darauf stolz wäre .. naja, in gewisser Weise schon, sondern weil ich nicht weiss, wie ich's meinem Sohn erklären soll, dass ihn sein Papa nicht sehen will bzw. nie wieder kommen wird. Und er fängt - jetzt mit 6 - ziemlich oft an nach seinem Papa zu fragen. Er weint dann manchmal, wenn ich versuche ihm halbherzig zu erklären, dass sein Papa ihn genauso lieb hat, wie ich aber der Papa schon eine andere Familie und Kinder hatte und sich eben für diese entschieden hat und wahrscheinlich nicht mehr zurückkommen wird. Was ja auch alles stimmt. Dann wirft mir mein Sohn vor ich hätte ihn weggejagt oder sogar gehauen .. Totaler Blödsinn. Frag mich, wie er darauf kommt. Anscheinend sind meine Argumente nicht einleuchtend für ihn. Leider weiss ich über den Mann auch nicht viel. War nur ein Jahr vor der Geburt mit ihm zusammen, habe ein paar Fotos und nur wenige Episoden zu erzählen. Er wollte dieses Kind nicht, hat sich aber auch nicht klar dazu geäußert und mir die Entscheidung das Kind zu behalten oder nicht überlassen. Ich habe mich dafür entschieden, aber auch bis zum Ende des 3. Monats gezweifelt.

Ich bereue es heute auf keinen Fall so ein tolles Kind zu haben und wir sind ein super Team. Da kommt keiner so leicht an uns ran, was auch nachteilig für mich ist jmd. kennenzulernen. Ich klammere auf keinen Fall an meinem Kind und hätte gern auch nach Überstehen der Krise jmd. kennengelernt aber es hat sich nicht so ergeben, dass ich mit jmd. zusammengeblieben bin. Ich habe einen großen Freundeskreis, Eltern in der Nähe - war also nie einsam und "auf der Suche". Ich arbeite seit 3 Jahren Vollzeit und habe wenig Zeit für meinen Sohn außer den WE, geschweige denn für mich selbst. D.h., wann und wo soll ich jmd. kennlernen. Bin gerade dabei etwas zurückzuschrauben. Wir hatten nie ein schlechtes Leben, weil auch immer Geld da war aber ich habe keine Lust mehr auf dieses harte, rauhe, pflichtbewusste Leben und denke, dass ein Partner fr mich und freund für mein Kind echt super wären. Vor allem weil mein Sohn immer mehr eine männliche Bezugsperson braucht.

Vielleicht habe ich Dir mit meinem Beispiel Mut gemacht aber auch Dich zjm Nachdenken angeregt, denn sicherlich wird Dein Kind nach seinem Vater fragen. Auch ich hätte gern einen Rat, wie ich damit umgehen soll. Soll ich mal zum Kinderpsychologen? Oder ist das alles Quatsch?

Liebe Grüße und toi,toi,toi..

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19. Februar 2009 um 14:26

@mutmacher:
weißnicht, ob man deshalb zum Psychologen muss - ich glaube nicht... aber eine Beratungsstelle oder was Ähnliches kann da vielleicht schon weiterhelfen.

Die Reaktion, dass dein Kind dir vorwirft, du hättest den Papa vertrieben oder gehauen... ist bestimmt normal. Irgendwie muss sich das Kind ja "erklären", dass der Papa nicht mehr da ist.

@mondblume - Das ganze Thema ist sicher schwer... ich würd mir da echt Hilfe holen, mal nach Büchern googeln, oder nach Gesprächsgruppen, keine Ahnung was es da alles gibt. Das heißt ja nicht, dass man's alleine nicht auf die Reihe kriegen würde. Aber es muss nicht jeder das Rad selber neu erfinden, die Erfahrungen von anderen können ja helfen.

LG
Flocke

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19. Februar 2009 um 18:40
In Antwort auf aaren_12869514

Alleinerziehend und ohne Papa seit 6 Jahren
Hallo mondblume,
eigentlich bin ich zum ersten Mal in so einem Forum unterwegs, da ich auf der Suche bin nach Müttern, die ihre Kinder gänzlich allein großziehen oder großgezogen haben. Nicht, dass ich darauf stolz wäre .. naja, in gewisser Weise schon, sondern weil ich nicht weiss, wie ich's meinem Sohn erklären soll, dass ihn sein Papa nicht sehen will bzw. nie wieder kommen wird. Und er fängt - jetzt mit 6 - ziemlich oft an nach seinem Papa zu fragen. Er weint dann manchmal, wenn ich versuche ihm halbherzig zu erklären, dass sein Papa ihn genauso lieb hat, wie ich aber der Papa schon eine andere Familie und Kinder hatte und sich eben für diese entschieden hat und wahrscheinlich nicht mehr zurückkommen wird. Was ja auch alles stimmt. Dann wirft mir mein Sohn vor ich hätte ihn weggejagt oder sogar gehauen .. Totaler Blödsinn. Frag mich, wie er darauf kommt. Anscheinend sind meine Argumente nicht einleuchtend für ihn. Leider weiss ich über den Mann auch nicht viel. War nur ein Jahr vor der Geburt mit ihm zusammen, habe ein paar Fotos und nur wenige Episoden zu erzählen. Er wollte dieses Kind nicht, hat sich aber auch nicht klar dazu geäußert und mir die Entscheidung das Kind zu behalten oder nicht überlassen. Ich habe mich dafür entschieden, aber auch bis zum Ende des 3. Monats gezweifelt.

Ich bereue es heute auf keinen Fall so ein tolles Kind zu haben und wir sind ein super Team. Da kommt keiner so leicht an uns ran, was auch nachteilig für mich ist jmd. kennenzulernen. Ich klammere auf keinen Fall an meinem Kind und hätte gern auch nach Überstehen der Krise jmd. kennengelernt aber es hat sich nicht so ergeben, dass ich mit jmd. zusammengeblieben bin. Ich habe einen großen Freundeskreis, Eltern in der Nähe - war also nie einsam und "auf der Suche". Ich arbeite seit 3 Jahren Vollzeit und habe wenig Zeit für meinen Sohn außer den WE, geschweige denn für mich selbst. D.h., wann und wo soll ich jmd. kennlernen. Bin gerade dabei etwas zurückzuschrauben. Wir hatten nie ein schlechtes Leben, weil auch immer Geld da war aber ich habe keine Lust mehr auf dieses harte, rauhe, pflichtbewusste Leben und denke, dass ein Partner fr mich und freund für mein Kind echt super wären. Vor allem weil mein Sohn immer mehr eine männliche Bezugsperson braucht.

Vielleicht habe ich Dir mit meinem Beispiel Mut gemacht aber auch Dich zjm Nachdenken angeregt, denn sicherlich wird Dein Kind nach seinem Vater fragen. Auch ich hätte gern einen Rat, wie ich damit umgehen soll. Soll ich mal zum Kinderpsychologen? Oder ist das alles Quatsch?

Liebe Grüße und toi,toi,toi..

Ich
überlege auch schon jetzt, was ich meinem kleinen mal sagen soll... ich bin noch sehr ratlos und kann mir gut vorstellen, mir externe hilfe zu holen. er wollte das kind und hat angefangen, mit mir ein familienleben aufzubauen. tja, und kurz nach der geburt musste er plötzlich überlegen... dabei hat er schon eine kleine tochter... er hat sich also kurz danach getrennt, wirklich kommuniziert hat er mit mir nicht darüber, sondern sich einfach nur besch.. verhalten. ich denke, dass der kleine es später vielleicht auch auf sich beziehen wird, da es so kurz nach der geburt war und bis kurz vor der geburt alles normal war. er hat geplant und gemacht, alles schizo. zum glück habe ich ja noch etwas zeit, habe aber schon oft an einen kinderpsychologen gedacht. wenn ich ihm später erzählen werde, wie sich sein erzeuger verhalten hat wird er es vielleicht nicht glauben. die version abschwächen? naja, wir werden sehen..

alles gute für euch alle!
lg, sonne & max-bennet (4 Mon.)

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