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Wie soll ich weiter verfahren?

27. April 2013 um 15:05

Hallo, zuerst eine kleine Vorgeschichte bis ich zu den Fragen komme...

Ich bin 25 Jahre alt und habe die Pille bereits vor 3 Jahren abgesetzt, da ich nach einem Verhütungsstäbchen starke Pigmentstörungen bekommen habe und gehört habe, dass es an Hormonen liegen könnte. Ich wollte probieren, meinen Körper quasi hormonfrei wieder ins Gleichgewicht zu bringen. (Hat bis jetzt leider noch nicht geklappt, demnach werde ich auch wieder auf die Pille zugreifen). Geschlechtsverkehr hatte ich demnach nur mit Kondom und das lief bis zum letzten Monat auch sehr gut. Vorletzte Woche war ich überfällig und bekam trotz einiger Unterleibschmerzen meine Periode nicht. Dann begann meine Brust stark zu spannen und ich vermutete Schwanger zu sein. Allerdings wollte ich noch ein paar Tage warten um sicher zu gehen.

Zwei Tage später begannen stärkere Unterleibschmerzen und Blutungen. Mein erster Gedanke war meine Regel, jedoch wollte ich bei einem Arztbesuch Gewissheit haben.
Da die Termine dort sehr schwer zu bekommen sind, riet mir die Sprechstundenhilfe erstmal zu einem Test, nachdem ich dann (sollte ich Schanger sein), natürlich zwischengeschoben werde.

Den Test habe ich vor zwei Tagen gemacht und er war eindeutig positiv. Ich ging sofort zum Arzt und die Schwangerschaft (6. SSW) wurde bestätigt. Im gleichen Atemzug allerdings auch eine Fehlgeburt (daher auch die Blutungen und dir Schmerzen). Bis zum Montag soll ich mich jetzt entscheiden, wie ich weiter Verfahren möchte. Entweder Medikamentöser Abbruch oder eine Ausschabung. Ich war zu schockiert um großartig Fragen zu stellen und jetzt wo ich seit gestern zu Hause überlege, brennt mir einiges auf der Zunge (kann ja erst Montag wieder hin).

Ich würde einen operativen Eingriff vorziehen, da meiner Meinung nach die Folgerisiken geringer sind und man sofort die Gewisseheit hat, dass alles entfernt wurde. Zudem kommen bei den Tabletten noch starke Schmerzen und Blutungen dazu, die ich gerne vermeiden würde.

1. Kann es nicht auch sein, dass mein Körper (immernoch Blutungen) selbst das Gewebe abstößt und gar kein Einfluss von aussen nötig ist?

2. Ist die Frage der Kostenübernahme immer noch notwendig, wenn es ein 'Muss-Eingriff' ist? Also anders als bei einem gewollten Abbruch, mit gesundem Embryo?

3. Ist es gefährlich, wenn der tote Embryo so lange in der Gebärmutter liegt? (Den Abbruchtermin kann ich erst Ende nächster Woche oder ab dem 06.05. vornehmen, da mich sonst keiner nach dem Eingriff betreuen kann, also 24h lang danach)

4. Vielleicht habt ihr andere Erfahrungen gemacht und ratet von einer Ausschabung ab?

Ich danke euch schonmal für eure Antworten und entschuldige mich für den langen Roman.

Liebe Grüße
Lou


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2. Mai 2013 um 9:19

Bei mir war das so...
Das sind ja ganz schön viele gefühle auf einmal jetzt bei dir,

Bei mir war es die 13ssw,
Ich habe eine As machen lassen, meine FA hat sofort einen Termin im KH gemacht, um 09:00 wurde festgestellt und um 12:30dann die AS,
Für mih war es schrecklich etwas totes in mir zu haben, und habe mich daher sofort fur die AS entschieden,
Die kosten dafur zahlt die KK.

Ich hatte immer mit starken schmerzen bei der periode zu tun, die sind jetzt zwei mal im rahmen geblieben, jetzt bin ich wieder positiv getestet

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2. Mai 2013 um 10:27


Hi Lou,

ich weiß genau was du jetzt durchmachst....ich habe am WE meinen Schlumpfi in der 7.SSW verloren. De Ärztin in der Klinik und meine FA sind beide der Meinung, dass derzeit keine AS nötig ist, da ja die Fruchthöhle und ein Großteil der Schleimhaut mit den Blutungen abgegangen sind. Sie kontrolliert jetzt meinen Beta-HCG Wert und der muss wieder auf 0 runter. Ich hab mal gelesen, dass der Körper das in so einer frühen Phase alleine packt. Ganz oft denken die Frauen auch, dass die Mens einfach ein paar Tage zu spät kam und dabei waren sie schwanger und es kam zu einem Frühabort.

Ich würde abwarten, aber am Ende ist es deine Entscheidung entsprechend deiner Umstände.

Wünsche dir ganz viel Kraft das zu verkraften...alles Gute!

Lg Hanni

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