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Wie soll das Leben weiter gehen ?

11. Juni 2010 um 13:38 Letzte Antwort: 26. Juni 2010 um 11:34

Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich hier angemeldet, weil ich gemerkt habe, das es doch einige verständnisvolle Mitleserinnen gibt, die einen nicht gleich verurteilen, sondern einfach nur zuhören und evtl. den einen oder anderen Ratschlag erteilen, der sinnvoll ist.
Vor über 4Wochen habe ich erfahren, das ich schwanger bin. Mir hat es den Boden unter den Füßen gezogen, da ich dies auf keinen Fall wollte. Ich bin fast 35 Jahre alt, bereits Mutter einer tollen 12 jährigen Tochter und stehe mit beiden Beiden mitten im Berufsleben. In unserer Familie bin ich der Hauptverdiener, meine neue Arbeit, die ich seit 2 Monaten habe, macht mir Spaß ( zumal ich noch in der Probezeit bin )...finanziell würden wir ein zweites Kind nicht stemmen können, mein Mann alleine kann nicht so viel Geld verdienen, das er uns alle ernährt.
Ein paar Tage nach dem die Schwangerschaft festgestellt wurde, teilte mir mein FA mit, das es "so aussehe, als wäre es ein Windei". Er würde kein Embryo sehen.
Eine Woche später meinte der selbe FA zu mir, das er mittlerweile einen Dottersack erkenn könne, allerdings der Embryo für seine Entwicklung viel zu klein wäre. Er bat mich, nochmal zu kommen, gleichzeitig aber einen Termin in der Klinik zu vereinbaren.
Die letzten Wochen habe ich eine Art Selbschutzmauer um mich gebaut. Diese "Windei/zu kleines Embryo Geschichte" hat mich dazu bewegt, das ich nicht im Ansatz darüber nachgedacht habe, was ich denn tun würde, wenn es doch ein Lebewesen ist.
Dienstag letzte Woche sah man mein Kind, es hatte sich in der Ecke der Fruchtblase versteckt und sich mit seinem eigenen Tempo entwickelt. Mittwoch hatte ich den Kliniktermin. Ich war mir soooo sehr, das ich dieses Kind nicht haben möchte und habe es dann abgetrieben...

Mein Selbstschutzmechanismus hat mich dazu verleiten lassen, mir keine richtigen Gedanken über die Schwangerschaft zu machen. Und zwischen der Feststellung des lebenden Kindes und der Abtreibung lagen keine 20 Stunden.
Wenn ich versuche, meinen Verstand einzuschalten, dann sagt mir dieser, das es richtig war. Ich kann diesem Kind keine finanzielle Sicherheit geben. Ich kann diesem Kind keine Zeit bieten.....mein Mann selber wollte nie ein zweites Kind, einfach aus den genannten Gründen.
Mein Herz allerdings sagt mir was anderes. Mein Herz macht mir Vorwürfe, woher ich mir das Recht genommen habe, für das Kind zu entscheiden, ob es denn nicht dennoc glücklich geworden wäre. Mein Herz macht meinen Mann Vorwürfe, das er als Mann nicht "fähig" ist,, für seine kleine Familie zu sorgen ( ich weiß, das dies nicht gerecht ist ).
Mein Herz vermisst dieses Kind, das ich nie eine Möglichkeit gegeben habe, zu atmen, zu fühlen, zu sehen und zu leben.
Ich fühle mich seit Tagen so, als wäre ich mitgestorben. Nachts kann ich nicht einschlafen und wenn ich doch zum Schlafen komme, träume ich von meinem Kind.
Meine Augen tun mir vom Weinen weh, ich kann kaum gerade aus kucken. Ich fühle nur noch Leere in mir.

Wie kann ich lernen, damit umzugehen ?
Wie und wann wird mein Leben wieder lebenswert ?
Ich wünschte, ich wäre Christin, damit ich wenigstens Gott um Vergebung bitten könnte, doch nicht mal das kann ich, denn ich alleine trage die Schuld dieses Kind.

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11. Juni 2010 um 13:56

Gesprächsterim?
Hallo,

eine wirklich Seelenschwere Geschichte. Aber eine Frage brennt, hat man dich nicht vor dem Eingriff an Pro Familia verwiesen. Wurde dir nicht angeraten ein psychologisches Gespräch zu führen. auf welcher Grundlage hat man dich sofort an die Klinik verwiesen, wenn man doch in der letzten Untersuchung festgestellt wurde , dass die Entwicklung OK sei.

Es liest sich so, als hättest du keinerlei Zeit gehabt dir genügend Gedanken machen zu können.

Wirklich traurig.

Viel Kraft wünsche ich Dir.

P.S.Vielleicht solltest du Dir jetzt von einem Psychologen Hilfe holen um das erlebte zu verarbeiten.

Nana

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11. Juni 2010 um 14:15
In Antwort auf tetty_12279116

Gesprächsterim?
Hallo,

eine wirklich Seelenschwere Geschichte. Aber eine Frage brennt, hat man dich nicht vor dem Eingriff an Pro Familia verwiesen. Wurde dir nicht angeraten ein psychologisches Gespräch zu führen. auf welcher Grundlage hat man dich sofort an die Klinik verwiesen, wenn man doch in der letzten Untersuchung festgestellt wurde , dass die Entwicklung OK sei.

Es liest sich so, als hättest du keinerlei Zeit gehabt dir genügend Gedanken machen zu können.

Wirklich traurig.

Viel Kraft wünsche ich Dir.

P.S.Vielleicht solltest du Dir jetzt von einem Psychologen Hilfe holen um das erlebte zu verarbeiten.

Nana

Hallo Nana
Ich war bei der Diakonie, aber schon mit dem Wissen, das es evtl. ein Windei sein könnte....die Frau selber ging gar nicht mehr so auf mich ein, weil für sie fast schon fest stand, das es ein Windei ist " ich gebe ihnen die Bescheinigung dennoch schon mal mit", meinte sie zum Abschied....

Vielleicht ging sie auch gar nicht auf mich ein, weil ich ein Mensch bin, der selbstbewusst wirkt, ja manchmal arrogant erscheint. Das ist aber nur meine Fassade, die mich stützt. Als Mitarbeiterin der Diakonie hätte sie dies evtl. mit berücksichtigen müssen ( oder erwarte ich nun zu viel )?....

Mein Frauenarzt hätte mir auch sagen müssen, daß es in der Schwangerschaftsphase normal ist, das sich die Kinder verstecken und erst nach ein oder zwei Wochen sich zeigen. Aber auch dies hat er nicht getan.....und ich selber ??? Ich und mein Selbstschutz eben, vielleicht hätte ich mich im Internet mal erkundigen sollen, doch habe ich meine Augen vor der Realität verschlossen.

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11. Juni 2010 um 14:21
In Antwort auf mirka_12177723

Hallo Nana
Ich war bei der Diakonie, aber schon mit dem Wissen, das es evtl. ein Windei sein könnte....die Frau selber ging gar nicht mehr so auf mich ein, weil für sie fast schon fest stand, das es ein Windei ist " ich gebe ihnen die Bescheinigung dennoch schon mal mit", meinte sie zum Abschied....

Vielleicht ging sie auch gar nicht auf mich ein, weil ich ein Mensch bin, der selbstbewusst wirkt, ja manchmal arrogant erscheint. Das ist aber nur meine Fassade, die mich stützt. Als Mitarbeiterin der Diakonie hätte sie dies evtl. mit berücksichtigen müssen ( oder erwarte ich nun zu viel )?....

Mein Frauenarzt hätte mir auch sagen müssen, daß es in der Schwangerschaftsphase normal ist, das sich die Kinder verstecken und erst nach ein oder zwei Wochen sich zeigen. Aber auch dies hat er nicht getan.....und ich selber ??? Ich und mein Selbstschutz eben, vielleicht hätte ich mich im Internet mal erkundigen sollen, doch habe ich meine Augen vor der Realität verschlossen.

Verstehe nicht ganz
Ich habe selbst hier zwei Beiträge gepostet : " Egal wie lange ich darüber nachdenke..."

Ich musste zu Pro Familia und da hat man das Baby noch garnicht gesehen. Wenn dein Gyn sieht, dass dieses Kind am Leben ist, hätte er erneut mit Dir sprechen müssen.
Und die Dame der Diakonie sollte sich Zeit nehmen und versuchen abzuklopfen was in dir vorgeht. So ist es bei mir gewesen. Ich bin fest entschlossen gewesen abzutreiben, dann nach dem gespräch mit der Psychologin bei Pro Familia wieder nicht mehr. Ich habe noch eine Institution aufgesucht und mich nun gegen die Abtreibung entschieden. Du hast doch diesen Kliniktermin bekommen weil man ein Windei vermutet hat und nicht wegen einem Abtreibungswunsch. Das muss doch auch auf der Überweisung gestanden haben. Zwischen Absaugen und Ausschabung ist doch ein Unterschied.
Nicht das ich jem. die Schuld geben möchte, aber das ist echt hart.

Man hätte dich ( bitte nicht falsch verstehen) noch mal zu einem Gespräch drängn müssen. nach dem du dann den schein bekommst müssen drei tage vergehen.

So bitter das alles.

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11. Juni 2010 um 14:27
In Antwort auf tetty_12279116

Verstehe nicht ganz
Ich habe selbst hier zwei Beiträge gepostet : " Egal wie lange ich darüber nachdenke..."

Ich musste zu Pro Familia und da hat man das Baby noch garnicht gesehen. Wenn dein Gyn sieht, dass dieses Kind am Leben ist, hätte er erneut mit Dir sprechen müssen.
Und die Dame der Diakonie sollte sich Zeit nehmen und versuchen abzuklopfen was in dir vorgeht. So ist es bei mir gewesen. Ich bin fest entschlossen gewesen abzutreiben, dann nach dem gespräch mit der Psychologin bei Pro Familia wieder nicht mehr. Ich habe noch eine Institution aufgesucht und mich nun gegen die Abtreibung entschieden. Du hast doch diesen Kliniktermin bekommen weil man ein Windei vermutet hat und nicht wegen einem Abtreibungswunsch. Das muss doch auch auf der Überweisung gestanden haben. Zwischen Absaugen und Ausschabung ist doch ein Unterschied.
Nicht das ich jem. die Schuld geben möchte, aber das ist echt hart.

Man hätte dich ( bitte nicht falsch verstehen) noch mal zu einem Gespräch drängn müssen. nach dem du dann den schein bekommst müssen drei tage vergehen.

So bitter das alles.

Du hast Recht
man hätte mich noch einmal zum Gespräch drängen müssen....

Den Termin in der Klinik hatte ich deswegen, weil ich davon ausgegangen bin, sowieso das Kind nicht zu wollen.....und gleichzeitig habe ich mich fast 3 Wochen lang damit beschäftigt, das es eh kein lebendes Kind ist....wie gesagt,reiner Selbstschutz.

Mein Denken war blockiert nana....und hätte irgendwer gesagt " So. Nun haben wir die 100 % igen Tatsachen, jetzt reden wir noch einmal, jetzt reden wir über alles UND über das lebende Kind" wäre mir lieber gewesen....so aber habe ich mir in den 20 Stunden zwischen 100 % iger Feststellung und Termin kaum GEdanken machen können, ob es WIRKLICH die richtige Entscheidung ist.

Mein Arzt hat nicht nur ausgesaugt, sondern auch ein klein wenig ausgeschabt, weil er meint, das dies die bessere Methode sei, "es" ganz weg zu bekommen. Bei ihm gab es keine Unterschiede.

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11. Juni 2010 um 20:55

Seelenkind2011
Hallo Seelenkind2011,
herzlich Willkommen hier im Forum, ich wünsche dir, dass Du die Hilfe findest, nach der Du suchst.
Wenn ich Deine Zeilen lese, tut mir dies unendlich leid, was Du alles durchlebt hast und gerade durchleidest. Denn nichts ist schmerzhafter als ein zerbrochenes Herz. Denn es ist ein wichtiger Bestandteil von uns. Du bist mit dieser Erfahrung nicht alleine. Und es ist gut, dass Du Hilfe suchst. Denn allein geht man ein. Du kannst googeln unter Hilfen nach Abtreibung, vielleicht ist da eine Selbsthilfegruppe für Dich dabei. Gerne darfst Du Dich auch bei ausweg-pforzheim.de melden, die haben ein offenes Ohr für Dich, sie sind einfühlsam und fit.
Dein Abbruch ist noch nicht lange hinter Dir, aber es ist gut, wenn Du früh anfängst dies zu bearbeiten.
Du wünscht Christin zu sein. Das kannst Du werden. Sage Gott, dass Du zu ihm gehören willst. Kaufe Dir eine Bibel und fange an im Johannesevangelium zu lesen. Denn durch diese Beziehung zu Gott, wird Dein Leben wieder lebenswert.
In 1. Johannes 1, 9 steht ein wichtiger Vers:
"'Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns vol aller Ungerechtigkeit.
oder Jesaja1,18: So kommt denn und laßt uns miteinander rechten, spricht der Herr. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wi Wolle werden."
Du hast ein feines gespür dafür, dass Gott dieses Kind geschaffen hat. Aber genau deshalb kannst Du auch ihn darum bitten, dass er Dir vergibt.
Es wird kein leichter Weg der vor Dir liegt, aber es lohnt sich, ihn zu gehen.
LG Itemba

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11. Juni 2010 um 21:08


das ist wirklich eine sehr traurige Geschichte. Es tut mir furchtbar Leid für Dich, dass Du so zu leiden hast.

Nicht nur Christen dürfen Gott um Vergebung bitten. Wenn Du das Bedürfnis danach hast, sprich einfach ein kleines ehrliches Gebet. Vielleicht hilft es Dir.

Ich wünsche Dir, dass Du irgendwann Vergebung empfängst und lernst, damit zu leben!

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12. Juni 2010 um 10:32

Hallo Ihr Lieben. Danke !
@scandia
vielen Dank für Deine tröstenden Worte.

Ich habe es wohl instinktiv gestern Abend richtig gemacht, als ich anfing, meinem Kind ein Tagebuch zu schreiben....vielleicht hilft mir das.

Grundsätzlich weiß ich, daß ein Trauerprozess vor mir ist, durch den ich einfach gehen MUSS und es nichts bringt, mich davor zu verstecken bzw. zu verdrängen. Aus Erfahrung weiß ich, das Probleme, die man mit sich und der Umwelt hat verarbeitet werden müssen....ansonsten holen sie einen ein, irgendwann.

Meinem Mann fällt es momentan schwer, mit mir umzugehen. In der einen Stunde bin ich unheimlich anhänglich und sehne mich nach einer Umarmung, in der nächsten Minute schreie ich ihn an und schubse ihn weg. Er meinte heute morgen zu mir, das er mit der Situation überfordert wäre und es ihm schwer fallen würde, auf mich einzugehen....leider konnte ich ihm keine Patentlösung anbieten, wie er mich behandeln soll.

Es ist seitdem unheimlich schwierig, den Alltag zu bewältigen. Einkaufen, putzen, mit der großen ein Referat für die Schule vorbereiten, mit den Nachbarn reden......und ich frage mich, warum sich die Welt weiter dreht, einfach so, als wäre nichts geschehen ( diese Gedanken sind unsinnig, ich weiß, dennoch sind sie da )...ich hoffe, es ist eine Frage der Zeit.

@rosenrot
Ich gebe Dir vollkommen Recht, sie und niemand anders hätte meine Gedanken lesen müssen...doch im nach hinein hätte ich mir gewünscht, sie hätte meine aufgelegte Fassade entdeckt.
Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, das mir mein FA vieles hätte besser erklären müssen. Das es nicht unbedingt eine leere Fruchblase sein muss, sondern sich der Embryo im Eck versteckt hat....eine Woche später hätte er mit anmerken können, dass das Embryo zwar klein ist, aber vielleicht sein eigenes Tempo hat, sich zu entwickeln. Das es zwar winzig ist, evtl. aber an Größe die Tage zulegt und schneller ist als andere Babies ( was letztlich auch so war )...
Vielleicht aber ging er auch davon aus, das ich all dies weiß, weil ich schon einmal schwanger war....vielleicht dachte er, das ich das recherchieren im Internet anfange ( was ich dann auch tat....hätte, wenn und aber.....mich interessiert es nun nicht mehr, warum er dieses oder jenes nicht gesagt hat...
Er ist fachlich ein kompetenter Arzt, jedoch nicht unbedingt der sensibelste.

@itemba
danke für Deine tröstenden Worte....ich weiß nicht, ob ich auf dem richtigen Weg bin, Gott zu finden und Halt bei ihm zu suchen.
Ich bin moslemisch erzogen worden, bis ich in die Pubertät kam und diesen Glauben verlor ( durch gewisse Geschehnisse wollte und konnte ich nicht meh ). Seit ca 6 bis 9 Monaten fange ich wieder an, in eine gläubige Richtung zu tendieren, weil ich viele viele Fragen an das Leben habe und meine Antworten suche. Es ist noch ein langer langer Weg bis dahin, aber vielleicht schaffe ich ihn ja.
Ich habe eine Freundin, die Pfarrerin ist. Sie war die letzten Wochen für mich da, bei ihr fühle ich mich aufgehoben. Vielleicht hilft sie mir, meinen Weg zu finden und begleitet mich ein Stück.


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12. Juni 2010 um 13:03

Liebes Seelenkind,
dein Bericht hat mich sehr berührt. Nun ist es geschehen und Du musst damit leben. Es geht vielen Frauen so. Das Erzählen deiner Geschichte ist schon ein Schritt zur Heilung, die sicher ein Weilchen dauern wird. Schau mal auf:

http://abtreibungsheilung.wordpress.c om/

hier findest Du Gleichgesinnte und ertse Ansätze zur Heilung.

Liebe Grüße Lili

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12. Juni 2010 um 20:23
In Antwort auf mirka_12177723

Du hast Recht
man hätte mich noch einmal zum Gespräch drängen müssen....

Den Termin in der Klinik hatte ich deswegen, weil ich davon ausgegangen bin, sowieso das Kind nicht zu wollen.....und gleichzeitig habe ich mich fast 3 Wochen lang damit beschäftigt, das es eh kein lebendes Kind ist....wie gesagt,reiner Selbstschutz.

Mein Denken war blockiert nana....und hätte irgendwer gesagt " So. Nun haben wir die 100 % igen Tatsachen, jetzt reden wir noch einmal, jetzt reden wir über alles UND über das lebende Kind" wäre mir lieber gewesen....so aber habe ich mir in den 20 Stunden zwischen 100 % iger Feststellung und Termin kaum GEdanken machen können, ob es WIRKLICH die richtige Entscheidung ist.

Mein Arzt hat nicht nur ausgesaugt, sondern auch ein klein wenig ausgeschabt, weil er meint, das dies die bessere Methode sei, "es" ganz weg zu bekommen. Bei ihm gab es keine Unterschiede.

Verstehe nicht
Wie es dazu kommen konnte.
Ein Beratungstermin ist ja erst möglich, wenn die Schwangerschaft feststeht, deshalb ist es so geregelt. Vermutete Windeier sind da natürlich eine Grauzone, aber in der Beratung geht es um die Diskussion über ein werdendes Kind, also nicht evtl. und falls, dann, sondern konkret.

Hast denn mit niemandem gesprochen? Nachdem der Arzt es festgestellt hat? Das war doch eine neue Situation, ein Kind wächst heran, vielleicht sieht es dein Mann doch anders, vielleicht siehst du es anders... Das sieht aus, als hättest irgendwie selbst gedrängt, kein Windei, also schnell abtreiben.

Entschuldige, ich kann dich nicht trösten. Mir steht es nicht zu, zu entscheiden, was Gott bestraft und was er verzeiht.

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12. Juni 2010 um 20:43
In Antwort auf tessa_12353966

Verstehe nicht
Wie es dazu kommen konnte.
Ein Beratungstermin ist ja erst möglich, wenn die Schwangerschaft feststeht, deshalb ist es so geregelt. Vermutete Windeier sind da natürlich eine Grauzone, aber in der Beratung geht es um die Diskussion über ein werdendes Kind, also nicht evtl. und falls, dann, sondern konkret.

Hast denn mit niemandem gesprochen? Nachdem der Arzt es festgestellt hat? Das war doch eine neue Situation, ein Kind wächst heran, vielleicht sieht es dein Mann doch anders, vielleicht siehst du es anders... Das sieht aus, als hättest irgendwie selbst gedrängt, kein Windei, also schnell abtreiben.

Entschuldige, ich kann dich nicht trösten. Mir steht es nicht zu, zu entscheiden, was Gott bestraft und was er verzeiht.

@pitschlaka
Ich hatte auch meinen ersten Beratungstermin , da hat man das Kind noch nicht gesehen. Hätte also auch ein Windei sein können. So viel nur dazu.

In deinen Zeilen schwingt KÄLTE mit, dass finde ich schade. Zumal man auch wirklich lesen und spüren kann wie sehr Seelenkind darunter leidet.


Deinen vorletzten Satz finde ich unpassend und anmaßend!!!



Sorry

Lg

Nana

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12. Juni 2010 um 20:55

Sorry
aber es ist ein hochkomplexes Thema, Theologie und Abtreibung. Was mit dem Kind geschieht, was es für Folgen für die Frau hat, ist ein Thema von zig Abhandlungen der katholischen Kirche. Andere Kirchen sehen es wieder anders, unendliche Diskussionen darüber. Man kann da ansetzen, wenn jemand sagt, ich stimme mit der Haltung dieser Kirche in jener Frage nicht überein, WEIL...
Dann kann man diskutieren. Aber ein: Gott verzeiht mir ja eh alles, ist doch nicht die richtige Haltung.

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12. Juni 2010 um 20:58
In Antwort auf tessa_12353966

Sorry
aber es ist ein hochkomplexes Thema, Theologie und Abtreibung. Was mit dem Kind geschieht, was es für Folgen für die Frau hat, ist ein Thema von zig Abhandlungen der katholischen Kirche. Andere Kirchen sehen es wieder anders, unendliche Diskussionen darüber. Man kann da ansetzen, wenn jemand sagt, ich stimme mit der Haltung dieser Kirche in jener Frage nicht überein, WEIL...
Dann kann man diskutieren. Aber ein: Gott verzeiht mir ja eh alles, ist doch nicht die richtige Haltung.

Das hat auch keiner...
geschrieben. Seelenkind hofft und sucht einen Weg sich selbst zu verzeihen.
Dein Beitrag ist so unpassend.
Wahnsinn.


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12. Juni 2010 um 21:09
In Antwort auf tetty_12279116

Das hat auch keiner...
geschrieben. Seelenkind hofft und sucht einen Weg sich selbst zu verzeihen.
Dein Beitrag ist so unpassend.
Wahnsinn.


@ iona Danke
besser hätte ich es nicht schreiben können!

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12. Juni 2010 um 21:13

Bitte nich mir die Worte im Mund umdrehen
Es ging nicht um Seelenkind, sie selbst schreibt ja, sie sei keine Christin. Es ging um einige Kommentare mit dem Thema, Gott hat verziehen.

Was Missbrauchsfälle in der Kirche angeht - ein Problem, wie Missbrauchsfälle allgemein ein Problem sind (ok, ich habe keinen Bock mehr zu schreiben, dass es in der Kirche nicht mehr Missbrauchsfälle als anderswo gibt.. ist aber ein anderes Thema), diese sind zu bekämpfen.

Die Ausführungen der katholischen Kirche zum Schwangerschaftsabbruch sind extrem interessant und leicht zugänglich, während die evangelischen Kirchen das Thema lieber nicht zu laut ansprechen, dazu aber auch interessante Pubklikationen haben.

Und wie kommst du zur Aussage, Gott habe ihr verziehen? Das ist doch Humbug, tschuldigung. Wie ich gesagt habe, du kannst argumentieren, weshalb Gott in dem Fall verzeiht, bzw. ob Gott in dem Fall überhaupt was zu verzeihen. hat. Aber solche Aussagen in einem Internetforum, Gott hat dir verziehen. Das hat Seelenkind überhaupt auch nicht gewollt, weil sie ja Gott positiv gar nicht anspricht, nur sagt, sie sei keine Christin, deshalb könne sie ihn nicht um Verzeihung bitten. Entweder sie gehört einer anderen monotheistischen Religion an, welche das Thema Verzeihung nicht so ausgeprägt haben wie das Christentum - obwohl es im Islam und Judentum auch verschiedene Möglichkeiten mit dem Umgang einer Abtreibung gibt - oder sie ist Atheistin. Aber ihr in den Mund zu schieben:
1. Es gibt einen Gott
2. Er verzeiht dir
Ist doch nur unqualifiziert.

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12. Juni 2010 um 21:17
In Antwort auf tessa_12353966

Bitte nich mir die Worte im Mund umdrehen
Es ging nicht um Seelenkind, sie selbst schreibt ja, sie sei keine Christin. Es ging um einige Kommentare mit dem Thema, Gott hat verziehen.

Was Missbrauchsfälle in der Kirche angeht - ein Problem, wie Missbrauchsfälle allgemein ein Problem sind (ok, ich habe keinen Bock mehr zu schreiben, dass es in der Kirche nicht mehr Missbrauchsfälle als anderswo gibt.. ist aber ein anderes Thema), diese sind zu bekämpfen.

Die Ausführungen der katholischen Kirche zum Schwangerschaftsabbruch sind extrem interessant und leicht zugänglich, während die evangelischen Kirchen das Thema lieber nicht zu laut ansprechen, dazu aber auch interessante Pubklikationen haben.

Und wie kommst du zur Aussage, Gott habe ihr verziehen? Das ist doch Humbug, tschuldigung. Wie ich gesagt habe, du kannst argumentieren, weshalb Gott in dem Fall verzeiht, bzw. ob Gott in dem Fall überhaupt was zu verzeihen. hat. Aber solche Aussagen in einem Internetforum, Gott hat dir verziehen. Das hat Seelenkind überhaupt auch nicht gewollt, weil sie ja Gott positiv gar nicht anspricht, nur sagt, sie sei keine Christin, deshalb könne sie ihn nicht um Verzeihung bitten. Entweder sie gehört einer anderen monotheistischen Religion an, welche das Thema Verzeihung nicht so ausgeprägt haben wie das Christentum - obwohl es im Islam und Judentum auch verschiedene Möglichkeiten mit dem Umgang einer Abtreibung gibt - oder sie ist Atheistin. Aber ihr in den Mund zu schieben:
1. Es gibt einen Gott
2. Er verzeiht dir
Ist doch nur unqualifiziert.

AMEN!!!
....
Es ist gut jetzt!

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12. Juni 2010 um 22:26
In Antwort auf tessa_12353966

Bitte nich mir die Worte im Mund umdrehen
Es ging nicht um Seelenkind, sie selbst schreibt ja, sie sei keine Christin. Es ging um einige Kommentare mit dem Thema, Gott hat verziehen.

Was Missbrauchsfälle in der Kirche angeht - ein Problem, wie Missbrauchsfälle allgemein ein Problem sind (ok, ich habe keinen Bock mehr zu schreiben, dass es in der Kirche nicht mehr Missbrauchsfälle als anderswo gibt.. ist aber ein anderes Thema), diese sind zu bekämpfen.

Die Ausführungen der katholischen Kirche zum Schwangerschaftsabbruch sind extrem interessant und leicht zugänglich, während die evangelischen Kirchen das Thema lieber nicht zu laut ansprechen, dazu aber auch interessante Pubklikationen haben.

Und wie kommst du zur Aussage, Gott habe ihr verziehen? Das ist doch Humbug, tschuldigung. Wie ich gesagt habe, du kannst argumentieren, weshalb Gott in dem Fall verzeiht, bzw. ob Gott in dem Fall überhaupt was zu verzeihen. hat. Aber solche Aussagen in einem Internetforum, Gott hat dir verziehen. Das hat Seelenkind überhaupt auch nicht gewollt, weil sie ja Gott positiv gar nicht anspricht, nur sagt, sie sei keine Christin, deshalb könne sie ihn nicht um Verzeihung bitten. Entweder sie gehört einer anderen monotheistischen Religion an, welche das Thema Verzeihung nicht so ausgeprägt haben wie das Christentum - obwohl es im Islam und Judentum auch verschiedene Möglichkeiten mit dem Umgang einer Abtreibung gibt - oder sie ist Atheistin. Aber ihr in den Mund zu schieben:
1. Es gibt einen Gott
2. Er verzeiht dir
Ist doch nur unqualifiziert.

Guten Abend miteinander
@pitschlaka

Schwangerschaftshormone und eine deutliche Gebärmutter, die man erkennen kann, das sie sich auf eine Schwangerschaft vorbereitet UND ein absolut positiver Schwangerschaftstest ist SCHWANGER genug....ich habe mich mit dem Thema ausführlich im nach hinein befasst. Ein Windei ist eine Fruchtblase ohne Frucht. Die Fruchtblase kann eine zeitlang weiter wachsen, die Hormone können weiterhin steigen.....MAN IST SCHWANGER !!! Ob es dann ein Windei ist, oder ein "Eckenhocker", das sich noch nicht zeigen wollte, ist wieder etwas anderes.
Von Dir verlange ich auch keinen Trost pitschlaka.
Vielleicht hast Du auch gelesen, das ich mich schon ein klein wenig länger mit dem Thema Glauben befasse, nicht erst, seit ich schwanger war....mit "ein Gott verzeiht mir eh alles", da gebe ich Dir Recht, ist das Thema noch lange nicht gegessen und ich bin noch lange lange nicht so weit......erst einmal muss ich mir selber verzeihen und das wird noch ein verdammt langer Weg werden.
Jeder betrachtet das Thema Glauben und gläubig sein und um Vergebung bitten anders. Ich denke, dies r hier zu diskutieren empfinde ich persönlich als nicht fruchtbar.
Die Kirche hat in vielerlei Dingen seine eigene Meinung, doch diese interessiert mich nicht....

@iona
Danke für Deine lieben und tröstenden Worte.

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14. Juni 2010 um 10:39

NOCH EINE FRAGE AN EUCH !!!
Wie lange habt ihr gebraucht, damit Eure Beziehung zum Kindesvater stabilisiert war ?

Hattet Ihr Schwierigkeiten, mit Euren Partnern umzugehen ?
Wie sah Eure Sexualität NACH der Abtreibung aus ?

Ich habe seitdem eine Aversion gegen körperliche Nähe. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das ich die nächsten Monate wieder mit meinem Ehemann sexuell aktiv werde.....alleine mit der Vorstellung komme ich nicht klar.

Ich habe das Glück, einen tollen Mann zu haben, der unendliche Geduld mit mir haben wird....nur....wie lange sollte ich Geduld mit mir haben und wann ist der Zeitpunkt, wo ich mich fragen sollte, ob alles "normal" mit mir ist ?

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14. Juni 2010 um 10:55
In Antwort auf mirka_12177723

NOCH EINE FRAGE AN EUCH !!!
Wie lange habt ihr gebraucht, damit Eure Beziehung zum Kindesvater stabilisiert war ?

Hattet Ihr Schwierigkeiten, mit Euren Partnern umzugehen ?
Wie sah Eure Sexualität NACH der Abtreibung aus ?

Ich habe seitdem eine Aversion gegen körperliche Nähe. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das ich die nächsten Monate wieder mit meinem Ehemann sexuell aktiv werde.....alleine mit der Vorstellung komme ich nicht klar.

Ich habe das Glück, einen tollen Mann zu haben, der unendliche Geduld mit mir haben wird....nur....wie lange sollte ich Geduld mit mir haben und wann ist der Zeitpunkt, wo ich mich fragen sollte, ob alles "normal" mit mir ist ?

Hallo Seelenkind
mit dir ist alles normal, jede frau ist anders und du bist du und das ist doch auch gut so Es ist schön, wenn dein mann so verständnisvoll mit dir umgeht. Lass dir zeit, soviel wie du brauchst und setze dich nicht unter druck. ich denke dein mann sieht das ganz genauso.

alles gute
simone

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15. Juni 2010 um 11:49

Das leben geht weiter aber anders...
Hallo...ich bin neu hier und hoffe das klappt mit dem beitrag...
ich kann deine ängste und gedanken gut nachvollziehen....es ist ein auf und ab der gefühle ein totales innnerliches chaos...
ich bin mama von süsssen zwillingen sie sind jetzt 5 1/2 jahre alt es war ein schwieriger weg denn mein ex-mann verließ mich in dem6. schwangerschaftsmonat nach 7 jahre ehe.....aber ich habe meinen weg gefunden mit meinen mäusen und stehe fest im leben mit arbeit und allen drum und dran...
ich lernte letzte jahr meinen neuen freund kennen es war eine neue erfahrung denn war ich 4 jahre alleine nach der trennung...wie es das schicksaal wollte wurde ich schwanger nach einem jahr...es brach eine panik in mir aus....dieses noch einmal erleben zu müssen..wieder allein zu sein..gleichzeitig war es ein glücksgefühl noch einmal dieses erleben zu dürfen ein leben in sich zu haben und dieses zu lieben..ich hatte vor 3 jahren unterleibskrebs was in guten entfern wurde und mir wurde damals gesagt gott sei dank haben sie kinder...es wäre sehr unwahrscheinlich noch einmal schwanger zu werden....
mein freund reagierte so wie es sich eine frau wünscht...er freute sich und sagte mir das wir das shaffen....
nur sollte dieses glück nicht lange anhalten...meine umwelt prallte auf mich ein ob ich verrückt bin noch einmal von vorne anzufangen,meine mäuse würden damit nicht klarkommmen nun ein baby usw..doch das lies mich noch relativ kalt nur fing an mein feund daran zu zweifeln....er beschloss seine wohnung zu behalten um einen rückhalt zu haben um sich verkriechen zu können wenn es ihm zu viel wird....ich bekam wieder diese unheimliche panik die sowieso in mir schlummerte....ich hatte doch solche angst allein zu sein,,,es nicht zu schaffen...ja einfach zu versagen.....
ich hatte einen termin beim frauenarzt mit dem baby war alles ok nur bemerkte meine fa das ich nicht glücklich bin und sprach it mir darüber.....meine ängste und sorgen verschleppten mich zu profamilia wo ich diesen schein mitbekam....ich hatte 4 tage zeit....4 tage für recht und unrecht zu entscheiden....alles blieb an mir hängen..wasist für mich richtig und meine kinder..und was mit dem würchmen..hatte es kein recht?????
meine panik und angst siegte.....ich nahm tabletten denn ich war in der 11. woche wo dieses noch ging...es war die hölle...und die abselute hölle fing erst wochen später an...wo man anfing einiges zu begreifen und nachzudenken...oft denke ich das ist meine bestrafung dafür das ich diese panik und angst zugelassen habe und mich gegen das leben entschieden habe...man hätte es geschafft man wächst in seinen situationen über sich hinaus...mich egleitet es tag für tag an einem tag ist es schlimmer und an anderen tag erträgt es sich....
ich habe mir erst nach einem jahr hilfe gesucht damit fertig zu werden..es ist ein weiter weg und vorallem sehr hart....sich damit auseinanderzusetzen das man es ja in dem einem moment so wollte..
meine beziehung ist daran zerbrochen...er verstand nicht das ich daran zerbreche was er mit seinen worten angerichtet hat auch wenn es bestimmt auchungerecht ist wie ich mich verhalte....
es war das schlimmste was ich jeh tun konnte und getan habe...und es wird mich begleiten auf lebenslang....
ich kann dir nur raten wenn das nicht aufhört dir hilfe zu suchen allein treibt man sich da nur in einen teufelskreis der traurigkeit....
Lieben Gruss

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26. Juni 2010 um 11:28

Es
ist eine traurige geschichte ich kann dich verstehen meine beste freundin hat es auch gemacht sie sagt zwar es war die richtige entscheidung jedoch kommen ihr heute nach ca 6 jahre immer wieder erinnerugen hoch das ist auch völlig normal und das ist auch gut so dass du trauerst nur so kannst du abschied nehmen vielleicht würde es dir helfen wenn du ein kleines grab baust und symbolisch dein baby beerdigst ... lass dir gesagt sein das leben kann trotzdem weitergehen auch wenn hin und wieder mal diese gedanken hochkommen jetzt in dieser zeit ist es schwer für dich aber es werden auch andere zeiten kommen ... und zu dem mit christin zu kannst trotzdem zum gott beten auch wenn du nicht getauft oder sonst was bist er wird dich erhören bitte glaub mir... wünsche dir alles gute in deiner zukunft

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26. Juni 2010 um 11:34
In Antwort auf rnblady88

Es
ist eine traurige geschichte ich kann dich verstehen meine beste freundin hat es auch gemacht sie sagt zwar es war die richtige entscheidung jedoch kommen ihr heute nach ca 6 jahre immer wieder erinnerugen hoch das ist auch völlig normal und das ist auch gut so dass du trauerst nur so kannst du abschied nehmen vielleicht würde es dir helfen wenn du ein kleines grab baust und symbolisch dein baby beerdigst ... lass dir gesagt sein das leben kann trotzdem weitergehen auch wenn hin und wieder mal diese gedanken hochkommen jetzt in dieser zeit ist es schwer für dich aber es werden auch andere zeiten kommen ... und zu dem mit christin zu kannst trotzdem zum gott beten auch wenn du nicht getauft oder sonst was bist er wird dich erhören bitte glaub mir... wünsche dir alles gute in deiner zukunft

@rnblady88
Lieben Dank für Deine tröstenden Worte !!!

Ich bin noch nicht so weit, das ich mein Kind verabschieden will...
Ich rede mit ihr, ich schreibe ihr, ich bitte um Verzeihung....ich denke, das ist ein Prozess, den man durch laufen muss, bis der Moment da ist, das Kind symbolisch zu beerdigen.
Aber so weit bin ich noch lange nicht.

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