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Wie schlimm ist eine Geburt?

31. Januar 2006 um 22:11 Letzte Antwort: 15. November 2006 um 23:54

Hallo an alle schon seienden Mütter. Ich bin zwar noch nicht schwanger, aber ich habe so oft Angst vor einer Geburt... Ich habe immer das Gefühl, dass nachher der Horror einfach totgeschwiegen wird. Niemand redet mehr darüber, was Frau da eigentlich durchmachen musste. Sicherlich vergisst man einiges auch über die Freude durch das Kind...
Ich habe mal ein Buch gelesen, dass hieß "Die Gewalt des Gebärens" und hat mich zusätzlich geschockt.
Wie war es denn bei euch? Wie kann man sich diesen Schmerz denn vorstellen? Und vergisst man ihn wirklich, wenn man dann so glücklich ist, das Kind im Arm zu halten? Wie waren die Hebammen und Ärzte zu euch? Hat jemand Lust was dazu zu erzählen? Wäre euch sehr dankbar!
Liebe Grüße!

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31. Januar 2006 um 22:25


Hier mein Beitrag aus einem anderen Thread. Die Schmerzen sind nicht vergessen aber im Nachhinein kommt dir alles nicht mehr so schlimm vor. Es hört sich schlimm an, aber im nachhinein, war es gar nicht sooooo schlimm und trotzdem wunderschön und die 8 Stunden kamen mir nicht wie 8 Stunden vor, sondern wie ein bis zwei Stunden.
Es war mit Abstand der schönste Tag in meinem Leben.

So jetzt hier der Beitrag.


Meine Kleine kam per Kaiseschnitt aber mir ist 8 Stunden vor dem Kaiserschnitt die Fruchtblase geblast und die Hebamme wollte es normal versuchen, obwohl mein Becken zu eng war. Hätte es mir zwar normal gewünscht, aber als zwei Ärzte gesagt haben, das mein Becken zu eng ist und sie stecken bleiben würde, musste ich mich damit anfreunden.

Naja die Hebamme hat es 8 Stunden versucht. Ich habe geschrien, geflucht, geweint. Haben mich zu nichts was die Hebamme gesagt hat, überreden lassen. Ich habe keine Luft bekommen (Asthma), war die meiste Zeit allein (meine Mutti und mein Schatz kamen um 7 weil es so geplant war für den KS) und die Hebamme war auch nirgends zusehen. Als ich sagte, das ich keine Luft mehr bekomme, wurde mir gesagt, das ich besseres zutuen haben, als zu quatschen. Ich habe dann gar nichts mehr gesagt und mir nur noch mein Kissen ins Gesicht gestopft. Die Wehen haben mich überrollt und ich hatte schreckliche Kreuzwehen. Hatten keine Pause mehr und der Muttermund war in 8h nur 2cm offen.

Dann kam meine Mutti und mein Schatz und dann auch endlich der Arzt. Er hat mich dann erlöst. Die Hebamme hat noch Ärger bekommen, weil sie mir noch nicht mal eine PDA gegeben hat, obwohl ich sie verlangt habe.

Ich wurde in den Op geschoben und die PDA wurde gelegt (die Betäubung tat etwas weh aber niemals so schlimmt wie die Wehen) aber die PDA selber gar nicht.

Nach 20min (ungefähr) war meine Süße da.

Mit dem Ks hatte ich keine Probleme. Im nachhinein bin ich froh über den Ks aber auch ein wenig wehmütig, weil ich denke, das ich etwas verpasst habe.

Am Montag war der Kaiserschnitt. Am Dienstag bin ich das erste Mal aufgestanden und war duschen. Habe mich um meine Kleine von Anfang alleine gekümmert und bin Freitag mit ihr zusammen wieder raus. Meine Narbe ist super verheilt.

Die Geburt war trotzallem schön, weil wenn das Kind da ist, bist du nur noch glücklich. Denke so gerne an diesen Tag zurück. Die Schmerzen habe ich noch sehr gut in Erinnerung aber das hindert mich nicht an ein zweites.

Liebe Grüße Madlen





www.unserbaby.ch/wuermchenmichelle

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28. Februar 2006 um 20:10

Niemals ein Wunschkaiserschnitt
Also mein Sohn ist jetzt 7 Monate alt und war eine Kaiserschnittgeburt. Allerdings ein sekundärer Kaiserschnitt also kein geplanter.
Ich würde mich nach meinen Erfahrungen mit Kaiserschnitt niemals für einen Wunschkaiserschnitt entscheiden. Ich habe bis heute Probleme mit meiner Narbe. Im Nachhinein denke ich das die ganzen Betäubungsmittel vielleicht mit der Grund waren, warum ich meinen Sohn nicht stillen konnte. Weil um die OP (was es ja ist) durchführen zu können, habe ich 4-5 Ampullen von diesem Betäubungsmittel (PDA) gebraucht. Und es wurde erst ein Versuch mit dem Anlegen unternommen, als er zwei Tage alt war. Weil das Mittel sich da erst vollständig abgebaut hatte. Leider war es da dann schon zu spät.

Sicherlich ist eine natürliche Geburt kein Zuckerschlecken, aber ich denke es ist immernoch besser als von vornherein zu sagen ich will ne OP.

Ich kann zwar auch nicht behaupten, das mein Sohn irgendwelche Schäden davon getragen hat, aber er musste sich ja zumindest ein Stück durch den Geburtskanal kämpfen. Einen Eierkopf hatte er jedenfalls wie jedes normal geborene Kind.

Meine Meinung ist, wer ein Kind haben möchte, der muss entweder durch die Schmerzen durch, die man vielleicht nicht vergißt, aber die im Nachhinein egal sind oder er läßt sich eine PDA bzw. eine Spinalanästhesie geben.

Maja

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28. Februar 2006 um 20:21

Hör bitte auf zu jammern *kotz*
Also 'tschuldigung aber ich hatte auch einen Kaiserschnitt und mich haben Sie auch am nächsten Tag aus dem Bett geholt. Klar tut das erstmal weh, aber trotz aller Schmerzen, bin ich ab diesem Tag ständig aufgestanden. Ich war sogar so schlimm, das ich schon Ärger mit den Schwestern bekommen habe. Ich habe Thrombosespritzen bekommen allerdings nur zwei Tage, weil sie danach meinten ich laufe soviel rum, das eine Thrombose bei mir keine Chance hätte. Ich wollte mich so schnell wie möglich selber um mein Kind kümmern, was mir über die Schmerzen (die ich im übrigen jetzt 7 Monate später immer noch habe) hinweg geholfen hat.

Ich weiß jeder hat ein anderes Schmerzempfinden, aber ich finde man kann es auch übertreiben. Ich habe mich in ein anderes Zimmer legen lassen, weil ich das Gejammere meiner Zimmernachbarin (auch ein Kaiserschnitt) nicht mehr ertragen habe und die hat etwa genauso gejammert wie Du! Sorry, aber ich ertrag sowas schlecht.

Nicht jeder hat das Gefühl zu sterben nur weil er ein Baby per Kaiserschnitt bekommt.

War es vielleicht sogar ein Wunschkaiserschnitt? Dann fände ich es nämlich irgendwie noch lustig.

Maja

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31. Januar 2006 um 23:47

Meins auch mal kopiert vom


Sooo mein Geburtsbericht

Nach unendlichem warten gab mir mein FA weil der 1.11.05 ein Feiertag war eine Überweisung ins Krankenhaus zur Kontrolle.
Mein ET war der 30.10.05 und es sah nicht so aus das sich etwas tun würde,was mich zum zweifeln brachte.

In der Nacht als ich wieder auf Klo aufstand sah ich das mein Schleimprof löste.
Ich war mir natürlich nicht sicher und wartete mit der Hoffnung das es jeden Moment losgehen würde.
Beim zweiten Aufstehen schleimte ich wieder und ich freute mich riesig

Am Morgen rief ich im Krankenhaus an und sagte bescheid das ich vorbeikommen würde.
Um 12 Uhr fuhr mein Bruder uns ins Krankenhaus.
Erst einmal CTG.Mumu war schon berreits 2 cm offen.
Doch von regelmässigen Wehen war nicht alzu viel zu sehen.
Sie massierte noch den Gebärmutterhals damit er sich noch leichter öffnet und sie holte noch teils des Schleimpropfes raus.
Es war ziehmlich unangenehm.
Sie fummelte und fumelte was mich irgendwie nervte

Ich fragte die Hebamme nach dem Wehencocktail mit Rizinus und Aprikose und ob es schlimm wäre wenn ich etwas nachhelfen würde,da schon Schleimpropf sich fast schon komplett aufgelöst hatte und
Mumu schon 2 cm auf war.
Sie beruhigte mich und gab ihre Einverstandnis
Der Arzt machte noch ein Ultraschall Doch mit dem CTG war er nicht so zufrieden ,weil meine Süsse so zappelig waram Anfang wollte er es nochmal Kontrolieren.
Also Mittags nochmal ins Krankenhaus tratscheln.

Zuhause angekommen machte ich mein Cocktail.
Trank ihn genüsslich.
Doch auf Klo oder so musste ich nicht und mir wurde auch nicht schlecht.(Hatte es so befürchtet)
Ich räumte teils meine Wohnung auf und fuhr meiner Freundin ins Krankenhaus ,weil mein Mann keine Lust hatte so lange zu warten (Aschloch ) (Kann ich verstehen fast 2 Stunden hang ich im Krankenhaus
Ich wurde wieder ans Ctg gebunden und sieh daaaaa Wehen
Fast regelmässig
Doch mein Puls ziehmlich hoch und er erhöhte sich auch regelmässig .

Meine betreunde Hebamme kam die nicht so einverstanden war mit dem Cocktail.
Ich gestand es ihr dann
Sie wunderte sich allerdings warum ich nicht auf Klo musste,oder Durchfall hatte.

Naja sie rief den Arzt an und ich musste im Krankenhaus bleiben,wegen meinem Blutdruck der zu hoch war.
Ich wollte aber kurz nachhause duschen und meine Sachen holen und etwas essen.

Ich fuhr mit meiner Freundin nachhause und machte mich fertig.
Sie wollte bei der Geburt auch dabei sein.
Duschen ,restlichen Sachen packen,Essen fertig machen
Und essen.Und das mit Wehen die alle 10 Minuten kamen plötzlich und extrem Schmerzhaft waren.
Mein Mann war sehr gelassen am Anfang .
Ich räumte wieder den rest meiner Wohnung auf
Saugte, wischte
Und keiner konnte mich dran hindern Bin ziehmlich pinelig .
Der Coktail wirkte doch noch,bevor ich ins Krankenhaus fuhr

Im Krankenhaus angekommen musste ich noch warten .
Musste wieder am CTG .
Wir spazierten mit meinem Mann und meinen Wehen auserhalb des Krankenhauses und ich riess mich jedesmal zusammen um nicht zu schreien.
Weiss immer noch nicht warum ich mich so unter Druck gesetzt habe.


Als és 21:30 war lag ich wieder am CTG .Man sah regelmässige wehen die schon sehr stark waren und meine Mumu war 4 cm offen.

Ich wurde in die Geburtswanne gesteckt ,um meine Schmerzen etwas zu lindern.
Es roch sehr angenehm und mein Mann wurde müde dadurch.
Er saß vor mir auf dem Stuhl und schaute mir und meinen Wehen zu und redete irgendwie wenig was mich auch nicht störte ,da ich mich total auf meine Wehen Konzenteriet hatte.
Die Wanne half nicht wurde sigar manchmal schlimmer galube ich zumindestens
Die Hebamme schlug eine PDA Vor und sie würde mir etwas geben damit die Wehen regelmässiger und stärker werden sagte sie.
Ich nahm das verlockende Angebot natürlich an.
Éin Anestesiestenhelfer kam.
O GOTTTTTTT Er war bei auf der Schule und ich kenne ihn.
Er kennt mich.Ich stehe halb nackt vor ihm dachte ich mir auch noch
Es íst zwar sehr sehr lange her,aber ich habe ihn erkannt.
Ich hoffte er mich nicht
Ich wollte ihn zuerst ansprechen ,aber lassete es doch sein.
Es störte mich das er mich schon halb nackt sáh.
Ich hoffte nur das er mich nicht drauf ansprechen würde,das er mich kennt
Er sagte nichts er streichelte nur mein Rücken und versuchte mich zu beruhigen
Mein Mann der Arme war wie verstrarrt und guckte mir die ganze Zeit nur zu,als ob er nicht bei sich wäre ,daß waren zuviele Schmerzen für ihn die er sah

So Pda wurde gemacht und es ging weiter .Dauerwehen bis zum
umfallen.
Er war nur Zuschauer mein Schatz .Ich war froh das meine Freundin kam.Er sagt jetzt das er nicht wusste was er machen sollte ihm tat es weh das er mir nicht helfen konnte .
Die Fruchtbalse platzte nicht.
Zum Schluss durfte ich an meiner eigenen Fruchtbalse grapschen :fous: Es fühlte sich so Lederrig und glitschig an.
Und dann wurde sie gesprengt.
Es ging natürlich weiter mit pressen atmen .
Draussen die wartende Verwandsachaft.Meine Mama,Bruder der auf den Bänken einschlief .

Es ging weiter.Doch sie endschied sich doch noch anders.
Sie wollte nicht mit dem Kopf durch,da es irgendwie nicht ging obwohl die Mumu komplett auf war auf 10 cm.
Wir versuchten es weiter Stundenlang.
Doch meine kleine war ein Dickkopf
Ich durfte zum Schluss nur noch atmen bis der Arzt kam und sagte es wird ein Kaiserschnitt gemacht.
Mein armer Mann war wie verstarrt es war immerhin 5 Uhr Morgens und ich bekalgte mich immer wieder das ich Hunger habe .
Ich trank immer wieder Wasser weil ich auch noch durch die Wehen irgendwie Sodbrennen bekam.Hatte mein eigenes Wasser mitgebracht
Wasser ohne Kohlensäure hatten sie im Krankenhaus nicht.
Ich wurde ins OP Saal gefahren.
Meinen Mann konnte ich leider nicht sehen was mich plötzlich aufregte,der Arzt sagte mir das er drinnen auf mich wartet.
Sie beteubten nur meinen Unterleib und gaben mir etwas,was ich nicht wusste ich hörte nur sie wurde am Herzen operriert .
Es war wohl deswegen gewesen.
Ich zitterte am ganzen Leib wie verrückt ,ich konnte mich absulut nicht halten.
Sie versuchten mich zu berruhigen ,doch ich konnte es leider nicht hindern.
Ich sagte immer ich habe wirklich keine angst nur ich kann es nicht hindern.
Mein Schatz versuchte mich zu berruhigen.Er streichlete die ganze Zeit meinen Kopf
Ich spürte richtig wie sie versuchten mein Engel aus mir rauszuholen und ich sagte immer wieder ich spüre etwas (ich hatte angst das die beteubung nicht wirkt und ich schmerzen spüre
Und da kam mein Engel Ich sah sie nur eine Sekunde und was ich sagte als erstes ,ich will mein Baby stillen.
Ich bekam sie aber nicht So wurde ich bewusstlos.Das einzige was ich zuletzt hörte als sie mich rausfuhrten.Die kleine hat die Augen von Ihnen
Sie ist ein Sternenkind.
Was ist ein Sternenkind???

Nach 3 Stunden ,als ich aufwachte sah ich meine kleine.
Ich konnte mich kaum bewegen.Ich wollte sie stillen durfte es wieder nicht Sie hätte zuviel Blut und Fruchtwasser geschluckt und sie würde die ganze Zeit spucken
Mein Blutdruck sackte ab.Ich weinte um mein Glück ich konnte an garnichts anderes denken .
Mein armer Schatz hatte insgesamt 35 Stunden kein Schlaf gehabt und fast ohne essen.
Zuletzt hatte er gegessen als wir ins Krankenhaus fuhrten.
Wir wurden eine Familie und sind überglücklich und vernagelt aneinander


Und das ist mein Geburtsbericht hoffe habe nichts vergessen
Denn ich bin sowas von vergesslich geworden ,daß ich es nicht mehr normal finde .Ich würde alles vergessen wollen auser diesen einen Tag andem ich mein Engel auf die Welt gebracht und auf dem Arm genommen habe.
Denn das ist das schönste Erlebnis das man jee erleben kann.

Lg

Kuzucuk+Bedide-Iclal

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1. Februar 2006 um 9:07

Schmerzen vergessen? Ja
Hallo liebe Jattalia, ich erzähle dir auch mal meine Story und zwar:

Mein Entbindungstermin war für den 17.09.2005(ein Samstag) errechnet worden. Daher hat mein FA mir geraten an diesem Tag zum CTG ins Krankenhaus zu gehen. Ich also an dem besagten Tag schön ausgeschlafen bis um 11.30h (ich Schlaubischlumpf hatte aber noch nicht gefrühstückt) und mit der Überweisung in der Hand ab ins Krankenhaus. Dort angekommen wurde ich bald auch an ein CTG angeschlossen. So lang ich da und nichts tat sich. Nach etwa einer halben Stunde kommt der Arzt guckt sich CTG an und sagt: "Der kleine ist ja toll, der schläft anscheinend" Rüttelt an meinem Bauch, Baby regt sich kurz und schläft weiter. Weitere halbe Stunde vergeht und der Arzt kommt und rüttelt wieder an meinem Bauch. Arzt sagt: "Die Hebamme soll Sie mal untersuchen, ich sag Bescheid". Ich denke mir "klar mach mal, bei mir regt sich eh nichts". Also nach wieder einer halben Stunde kommt die Hebamme und holt mich ab. Untersucht mich und sagt: "Bemerken Sie denn nichts", ich: "was denn?", Hebamme: "Sie verlieren Fruchtwasser", ich: "WWWAAAASSS????" Ich hätte auch nichts bemerkt, weil ich einen oberen Blasensprung hatte und das Fruchtwasser tröpfchenweise ablief. Hebamme bringt mich zum Arzt wegen Ultraschall zur Untersuchung, ob noch genügend Fruchtwasser vorhanden ist. Da lieg ich nun während der Arzt mich untersucht und er fragt mich mit wem ich denn da sei, ich antworte: "allein", ich wollte ja schließlich nur zur Kontrolle! Der Arzt: "Ja, dann gehen Sie mal nach Hause und packen Ihre Sachen und kommen wieder" Ich kriege Panik, der will mich ja gleich da behalten! Ich wollte das aber nicht, weil ich in einer anderen nahegelegenen Stadt entbinden wollte, wo meine Schwester auf der Gyn.-Neugeborenen-Station arbeitet. Ich wäre ja einfach so gegangen, aber der Arzt hat meinen Mutterpass einfach behalten, weil er dachte ich komme eh wieder. Ich natürlich vor lauter Nervosität kein einziges Wort rausgebracht. Bin kurz raus, hab meine Schwester und meinen Mann angerufen, damit sie meine Sachen bringen mich von hier fortholen und wir direkt weiter zum anderen KH fahren können. Bald trafen sie auch ein. Mein Mann redet mit Arzt kommt mit Mutterpass wieder raus. Puuuhh, Gott sei Dank!!! Mittlerweile ist es schon kurz vor 15h. Ca. 20 Minuten später waren wir dann in dem KH wo meine Schwester arbeitet. Ab zum CTG. Nichts tut sich. Hebamme (Freundin meiner Schwester, kam extra aus ihrem Frei zurück für meine Entbindung) untersucht mich und sagt: "Dein Muttermund ist schon 4cm weit" Hui geht das aber schnell, denke ich mir, aber was ist? Ist doch klar, es tut sich nichts. Nach einer Weile habe ich angefangen rumzumeckern, warum? Ich habe Hunger!!! Bin rüber zur Station habe erstmal ausgiebig Abendbrot gehabt. Danach mußte ich wieder zurück zum CTG. 18.30h Muttermund ist schon 5cm, tut sich aber nichts. Keine Wehen nichts! Nur paar Tropfen Fruchtwasser. Um meine Wehen auf natürlichem Wege anzuregen, wurde manuell die Fruchtblase zum Platzen gebracht. PFLOP....Es läuft. Aber was ist? Es tut sich nichts. So gegen 20h wurde beschlossen, dass ich den WehenTropf kriege. Toll, andere kriegen ne PDA ich kriege einen Tropf für Wehen!!! Muttermund hat einen Stillstand bei 5cm, es wird über Kaiserschnitt spekuliert. Dann aber ging es relativ flott. Meine Mama zu meiner Linken, mein Mann zu meiner Rechten und meine Schwester der beiden Hebammen und der Ärztin assestierend legen wir los. Nach etlichem Pressen und "Ich-kann-nicht-mehr-holt-das-Messer-Sätzen" meinerseits wurde der Chefarzt gerufen. "Pressen, pressen, pressen, Wir können den Kopf schon bereits sehen" sagt die Hebamme. Ja toll, ich press doch schon, aber nöööö es geht nicht mehr!!!!! Saugglocke plöp, das Baby ist raus Punkt 4h morgens am 18.09.05! Ich denke mir noch, jetzt Fragen sie deinen Mann, ob er die Nabelschnur durchschneiden will, zack ist er schon ab. Die Hebamme hat es einfach übernommen. Ich war ganz schön traurig darüber, aber mußte leider sein, wie ich im nachhinein erfahren habe. Die Nabelschnur meines Sohnes war zu kurz gewesen, deswegen kam er auch ohne Saugglocke nicht vorwärts. Freude groß, Schmerzen noch mehr. Zu meinem Pech hatte ich auch die berüchtigten Risse und das von oben bis unten. Aber dafür war ich am nächsten Morgen im KH bekannt wie ein bunter Hund: "ich habe gehört sie waren richtig tapfer; soll ja sehr schwer gewesen sein bei Ihnen; ihr kleiner hat ja BungeeJumping gemacht" Wie dem auch sei, ich weiß nicht, ob ich die Schmerzen die ich hatte vergesse oder nicht, eins weiß ich jedoch mit Sicherheit: ES HAT SICH GELOHNT!!!

Meine Ärzte und Hebammen waren erste Sahne. Sie haben mir alles recht gemacht und haben mich gut beraten und informiert vor, während und nach der Geburt. (Vielleicht lag das auch wenig daran, dass meine Schwester dort arbeitet). Das KH war erste Klasse, weil wir ein Familienzimmer hatten, d.h. mein Mann und unser Sunshine waren von anfangan zusammen. Mit Fernseher, Wickelkommode, Wiege, Kühlschrank und eigenes erstklassiges Bad.

So das reicht jetzt aber. Mach dich mal nicht so kiri. Ich war auch so bevor ich schwanger war, aber alles ist halb so schlimm. Das selbe wird dir jede Mami sagen können.

LG mommy26

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1. Februar 2006 um 9:43

Schöne geburt ohne schmerzmittel!
ganz ehrlich ich fand die schwangerschaft schlimmer als die geburt.ich hatte keine schöne schwangerschaft habe nur gebrochen dh 6 mon lang hatte rückenleiden und kaum noch kraft das durchzuhalten.doch zu geburt ich hatte alles in allem 3std wehen habe 3mal gedrückt dann war mein engel da ich hatte keine schmerzmittel und sie kamm ohne arzt weil alles so schnell gieng.wahrscheilich lag es daran weil ich einen guten kurs besucht hatte die wehen leichter veratmen konnte und keine angst hatte.ich bin froh das es so kamm,doch wenn man eine schwere geburt hat kann ich versteh wenn man keine kinder mher will oder angst davor hat.

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1. Februar 2006 um 22:22

Die Geburt
ist sicher kein Zuckerschlecken. Kann es natürlich nur als Beobachter erzählen, aber ich habe meine Frau noch nie gesehen.....
Diese Schmerzen vergisst man allerdings mit der Zeit, es ist dann so eine Art Alptraum, der immer "verwaschener" wird.
Was uns tierisch geärgert hat, ist, dass die zum Teil erheblichen Nachwirkungen der Geburt systematisch totgeschwiegen werden. Wenn man einen Kaiserschnitt will, bekommt man 1000 Seiten zum Lesen, bei der normalen Geburt, bei der es ebensolche Komplikationen geben kann, gibt es kein Wort dazu.

Wenn Du aber Angst vor der Geburt hast, was durchaus verständlich ist, dann lass doch einfach einen Wunschkaiserschnitt machen. Wir würden uns heute dafür entscheiden.

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2. Februar 2006 um 15:31

Geburt
hallo ich bin 18 jahre und habe am 27.12.05 einen gesunden sohn zur welt gebracht. morgens um 11 uhr bin ich noch ganz normal zum frauenarzt gegangen habe leichte schmerzen im unterleib schon gehabt. die frauenärztin meinte nur der muttermund sei schon 4 cm geöffnet ich soll nach hause gehen und mich ausruhen. der normale entbindungstermin wäre der 01.01.06 gewesen. als ich dann vom frauenarzt nach hause gekommen bin wurden die schmerzen immer stärker. schließlich sagte ich zu meinem freund dass es los geht. im krankenhaus angekommen wurde ich sofort ans ctg gemacht. die wehen wurden nicht angezeigt weil sie bei mir stärker im rücken waren und die ärzte wollten mich erst wieder heim schicken aber zur sicherheit haben sie dann doch nach dem muttermund geschaut, er war schon 6 cm geöffnet. sofort bekam ich eine infusion gelegt und wurde in den kreissaal gebracht. dann habe ich ein schmerzmittel gegen die starken rückenschmerzen bekommen. wurde aber nicht besser dadurch. von da an ging alles total schnell. ich bekam einen dammschnitt und mein kleiner wurde mit der saugglocke geholt. um 15.40 uhr war er dann auf der welt und es war wirklich so dass alle schmerzen vergessen waren und ich bin seit dem der glücklichste mensch überhaupt.nur die schmerzen danach vom dammschnitt waren nicht so angenehm. aber ich würde mir an deiner stelle nicht so viele gedanken machen habe ich auch nicht gemacht ich habe einfach alles auf mich zukommen lassen und so schlimm wie es andere mir gesagt haben war es garnicht aber dass liegt natürlich auch daran dass jede frau eine geburt anderst erlebt und manche komplikationen noch haben. also liebe grüße

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2. Februar 2006 um 16:13

Vielen Dank für...
eure lieben Berichte! Es macht mir doch etwas Mut, weil die Liebe zu dem Baby scheinbar doch alles noch überwiegt. Ich hoffe, dass es bei mir auch erträglich wird (wenn es mal soweit ist )
Danke nochmal für eure Offenheit! Und ich wünsche euch und euren kleinen Engelchen (die jetzt bestimmt schon manchmal auch kleine Bengelchen sind!) alles Gute!!

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2. Februar 2006 um 21:16
In Antwort auf zeus_12440067

Die Geburt
ist sicher kein Zuckerschlecken. Kann es natürlich nur als Beobachter erzählen, aber ich habe meine Frau noch nie gesehen.....
Diese Schmerzen vergisst man allerdings mit der Zeit, es ist dann so eine Art Alptraum, der immer "verwaschener" wird.
Was uns tierisch geärgert hat, ist, dass die zum Teil erheblichen Nachwirkungen der Geburt systematisch totgeschwiegen werden. Wenn man einen Kaiserschnitt will, bekommt man 1000 Seiten zum Lesen, bei der normalen Geburt, bei der es ebensolche Komplikationen geben kann, gibt es kein Wort dazu.

Wenn Du aber Angst vor der Geburt hast, was durchaus verständlich ist, dann lass doch einfach einen Wunschkaiserschnitt machen. Wir würden uns heute dafür entscheiden.

Ehrlich?
Ihr würdet euch für nen Wunschkaiserschnitt entscheiden?
Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Kaiserschnitt soll angeblich für das Baby nicht so optimal sein, hab ich gehört.
Die Geburt meines Kleinen war nziemlicher Horror, das gebe ich zu, aber dennoch möchte ich dieses einmalige und so intensive Erlebnis nicht missen. Es ist so wunderbar, wenn das eigene Kind, das in dir herangewachsen ist, aus deinem Körper "schlüpft"!
Ich möchte gern ein zweites Kind, irgendwann, und hoffe ganz fest, dass es wieder ohne Kaiserschnitt auf natürlichem Weg zur Welt kommen wird.

LG Lisa

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2. Februar 2006 um 22:08
In Antwort auf an0N_1245605099z

Ehrlich?
Ihr würdet euch für nen Wunschkaiserschnitt entscheiden?
Das kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Kaiserschnitt soll angeblich für das Baby nicht so optimal sein, hab ich gehört.
Die Geburt meines Kleinen war nziemlicher Horror, das gebe ich zu, aber dennoch möchte ich dieses einmalige und so intensive Erlebnis nicht missen. Es ist so wunderbar, wenn das eigene Kind, das in dir herangewachsen ist, aus deinem Körper "schlüpft"!
Ich möchte gern ein zweites Kind, irgendwann, und hoffe ganz fest, dass es wieder ohne Kaiserschnitt auf natürlichem Weg zur Welt kommen wird.

LG Lisa

Meine Frau
hat jetzt noch immer mit Nebenwirkungen der Geburt zu tun. Über die natürlich niemand vorher auch nur einen Ton verloren hat. Insofern kann ich jede verstehen, die einen Wunschkaiserschnitt machen lässt. In anderen Ländern ist das übrigens inzwischen die Regel.

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3. Februar 2006 um 8:54

Alles halb so schlimm
Liebe Jattalia,

ich habe gerade vor 7 Wochen die Geburt meiner Tochter erlebt und moechte Dich beruhigen: eine normale Geburt ist wirklich machbar, wenn keine medizinischen Komplikationen auftreten.
Zugegebenermassen tat es waehrenddessen echt weh und ich habe mir schon gedacht: "das ist definitiv das letzte Mal, dass ich das mitmache!". Aber bei mir war es tatsaechlich so, dass ich mir, sobald es tatsaechlich vorbei war, gedacht habe, dass es ja eigentlich machbar war.
Und das hat nicht unbedingt damit was zu tun, dass ich so von Liebe zu dem Kind uebermannt war, dass ich nicht mehr klar denken konnte, denn ehrlich gesagt hat in dem Moment die Erleichterung, dass es vorbei war, die Gefuehle fuer das Kind ueberwogen.
Es war vielmehr so, dass ich fuer mich mit das Schlimmste waehrend der Geburt war, dass man keine Ahnung hat, wie lange das Ganze dauern wird und wie viele Stunden man diese Schmerzen denn noch ertragen muss (meine Geburt ging relativ schnell, daher hatte ich kaum Pausen zwischen den Wehen, was schon echt anstrengend war). Zusaetzlich hatte ich wahnsinnige Angst vor einem Dammschnitt oder Riss, und diese Ungewissheit hat mich auch belastet. Zum Glueck ist aber in dieser Hinsicht ebenfalls alles gut gegangen.

Zusammenfassend wuerde ich zu meiner Geburt sagen, dass ich mich zwar auf keinen Fall auf die Geburt freuen werde, sollte ich noch ein zweites Kind bekommen. Wenn ich aber wuesste, dass sie genauso verlaeuft wie die erste Geburt, wuerde ich total entspannt an die Sache rangehen, da man die Schmerzen, die man dabei hat, so sehr es in dem Moment auch gerade weh tun mag (ich hatte keine PDA), doch relativ schnell wieder vergisst, wenn man die Geburt ohne bleibende Schaeden ueberstanden hat.

Wahrscheinlich habe ich einfach eine Menge Glueck gehabt und ich bin auch sehr dankbar dafuer. Aber ich bin ueberzeugt davon, dass man, wenn nicht medizinische Komplikationen oder sonstige unvorhergesehene Schwierigkeiten auftreten, eine Geburt gut und unbeschadet ueberstehen kann und es nicht unbedingt ein totales Horrorerlebnis sein muss, wie man gerne tausendfach im Internet liest.

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3. Februar 2006 um 9:41
In Antwort auf zeus_12440067

Meine Frau
hat jetzt noch immer mit Nebenwirkungen der Geburt zu tun. Über die natürlich niemand vorher auch nur einen Ton verloren hat. Insofern kann ich jede verstehen, die einen Wunschkaiserschnitt machen lässt. In anderen Ländern ist das übrigens inzwischen die Regel.

Bei der primären (geplanten) Sectio
sind höhere Mortalitäts- und Morbiditätsraten erwiesen.
->Kinder, die durch Kaiserschnitt geboren werden,enwickeln eher ein Atemnotsyndrom als Kinder, die zum gleichen Schwangerschaftszeitpunkt vaginal geboren werden - dieses Risiko ist 2-4fach so hoch.
-> das Auftreten eines Pneumothoraxes wurde bei Sectiokindern 1,9-malhäufiger beobachtet
->die Mortalitätsrate (der Frau) ist in Deutschland heute zwar so niedrig wie nie zuvor, und die primäre Sectio birgt ein geringeres Risiko, als die sekundäre, aber dennoch ist die Sterblicheitsrate höher als bei der bei vaginalen Geburt, bedingt durch Komplikationen wie Thromboembolien und Infektionen.
->zur Morbiditätshäufigkeit (Häufigkeit der Krankheitsfälle):
erhöhte Gefahr von
-Blutungen, die bis zu Gebärmutterentfernungen führen können
-Entstehung von Verwachsungen
-Darmverschluss
-Plazenta-Einnistungsstörungen mit schweren Komplikationen beispäteren Geburten
-deutlich erhöhte sekundäre Sterilität,
-höhere Risiko für eineTotgeburt nach der 34. Schwangerschaftswoche bei einer weiteren Schwangerschaft
-Sectio führt zur Risikoklientel-Einstufung in der nächsten Schwangerschaft wegen der Gefahr der Gebärmutterruptur einmal Kaiserschnitt, immer Kaiserschnitt, heißt es dann häufig

Also für mich wären das alles gute Gründe GEGEN eine Sectio.
Ich habe zwei Kinder geboren und ich hatte zum Teil heftige Geburtsverletzungen, aber ich lebe und meine Kinder sind gesund.
Und nur weil das so häufig gutgeht, würde ich nie die eine sein wollen, bei der es schiefgeht.

Phyllis

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3. Februar 2006 um 10:34
In Antwort auf leta_12706627

Bei der primären (geplanten) Sectio
sind höhere Mortalitäts- und Morbiditätsraten erwiesen.
->Kinder, die durch Kaiserschnitt geboren werden,enwickeln eher ein Atemnotsyndrom als Kinder, die zum gleichen Schwangerschaftszeitpunkt vaginal geboren werden - dieses Risiko ist 2-4fach so hoch.
-> das Auftreten eines Pneumothoraxes wurde bei Sectiokindern 1,9-malhäufiger beobachtet
->die Mortalitätsrate (der Frau) ist in Deutschland heute zwar so niedrig wie nie zuvor, und die primäre Sectio birgt ein geringeres Risiko, als die sekundäre, aber dennoch ist die Sterblicheitsrate höher als bei der bei vaginalen Geburt, bedingt durch Komplikationen wie Thromboembolien und Infektionen.
->zur Morbiditätshäufigkeit (Häufigkeit der Krankheitsfälle):
erhöhte Gefahr von
-Blutungen, die bis zu Gebärmutterentfernungen führen können
-Entstehung von Verwachsungen
-Darmverschluss
-Plazenta-Einnistungsstörungen mit schweren Komplikationen beispäteren Geburten
-deutlich erhöhte sekundäre Sterilität,
-höhere Risiko für eineTotgeburt nach der 34. Schwangerschaftswoche bei einer weiteren Schwangerschaft
-Sectio führt zur Risikoklientel-Einstufung in der nächsten Schwangerschaft wegen der Gefahr der Gebärmutterruptur einmal Kaiserschnitt, immer Kaiserschnitt, heißt es dann häufig

Also für mich wären das alles gute Gründe GEGEN eine Sectio.
Ich habe zwei Kinder geboren und ich hatte zum Teil heftige Geburtsverletzungen, aber ich lebe und meine Kinder sind gesund.
Und nur weil das so häufig gutgeht, würde ich nie die eine sein wollen, bei der es schiefgeht.

Phyllis

Hallo!!!
Also wenn ich deinen Beitrag so lese...habe ich ja echt Glück gehabt das ich noch lebe

Also mein Sohn wurde am 21.7.05 per Kaiserschnitt geholt und ich habe keinerlei Schäden davon getragen und mein Sohn auch nicht!!!
Ich hatte zwar nicht den Wunsch das mein Sohn per Kaiserschnitt geboren wird,aber da ich einen schreren magen-Darminfekt hatte und mein sohn im Bauch sehr schwach war,war den Ärzten die Gefahr zu groß dass er die normale Geburt nicht merh schaffen könnte(das Herz war wohl sehr geschwächt und er hat sich viel weniger bewegt)!
Es war 2 Wochen vor dem eigentlichen ET und da mein Sohn schon da sehr groß war,hielten die Ärzte es für besser ihn schon eher zu holen!
Er wurde morgens um 8.44Uhr geboren und ich konnte abends um 11 schon wieder aufstehen und etwas laufen.Am morgen danach war ich sehr fit und habe dann ab da auch mein Sohn 24 Stunden bei mir gehabt!Klar zippt und stach es mal an der Narbe,aber bei mir verlief alles so toll,dass ich als mein Sohn 4 Tage alt war morgens um 10 nach Hause gehen konnte.Am 10 Tag wurde der Draht faden gezogen und das wars!Meine Narbe sieht man fast garnicht mehr so dolle und ich habe absolut keine Probleme!Mein Soh ist zum Glück TOP FIT ...er ist kerngesund.Er bekommt gerade seinen 2 Zahn und kann schon frei sitzen.Er versucht sogar seit Tagen das krabbeln...was aber hier bei Fliesen und Laminat nicht besonders einfach ist.Ich möchte mal behaupten für seine 6 1/2 Monate ist er recht fit und weit.Nur mal auf den Bezug das Kaiserschnittkinder schäden davon tragen könnten.
Meine Freundin hat 3 Kinder und alle sind normal geboren.Einer davon ist im Geburtskanal stecken geblieben und ist durch Sauerstoffmangel geistig behindert.Also ich denke mal eine Gefahr fürs Baby sowie für die Mama ist glaube ich auch bei einer normalen Geburt gegeben.
Ich hätte auch lieber normal entbunden,aber für das Leben meins Kindes haben wir den Kaiserschnitt halt in Kauf genommen.Ich bereue es nicht,hab vielleicht auch sehr viel Glück gehabt und bin froh das mein Stern Leon und ich so fit waren und es immer noch sind

Alles liebe an Euch,

fienchen und Leon

@derpapa: ein gutes OP-Team ist wichtig beim Kaiserschnitt dann klappt das auch gut

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3. Februar 2006 um 13:23
In Antwort auf leta_12706627

Bei der primären (geplanten) Sectio
sind höhere Mortalitäts- und Morbiditätsraten erwiesen.
->Kinder, die durch Kaiserschnitt geboren werden,enwickeln eher ein Atemnotsyndrom als Kinder, die zum gleichen Schwangerschaftszeitpunkt vaginal geboren werden - dieses Risiko ist 2-4fach so hoch.
-> das Auftreten eines Pneumothoraxes wurde bei Sectiokindern 1,9-malhäufiger beobachtet
->die Mortalitätsrate (der Frau) ist in Deutschland heute zwar so niedrig wie nie zuvor, und die primäre Sectio birgt ein geringeres Risiko, als die sekundäre, aber dennoch ist die Sterblicheitsrate höher als bei der bei vaginalen Geburt, bedingt durch Komplikationen wie Thromboembolien und Infektionen.
->zur Morbiditätshäufigkeit (Häufigkeit der Krankheitsfälle):
erhöhte Gefahr von
-Blutungen, die bis zu Gebärmutterentfernungen führen können
-Entstehung von Verwachsungen
-Darmverschluss
-Plazenta-Einnistungsstörungen mit schweren Komplikationen beispäteren Geburten
-deutlich erhöhte sekundäre Sterilität,
-höhere Risiko für eineTotgeburt nach der 34. Schwangerschaftswoche bei einer weiteren Schwangerschaft
-Sectio führt zur Risikoklientel-Einstufung in der nächsten Schwangerschaft wegen der Gefahr der Gebärmutterruptur einmal Kaiserschnitt, immer Kaiserschnitt, heißt es dann häufig

Also für mich wären das alles gute Gründe GEGEN eine Sectio.
Ich habe zwei Kinder geboren und ich hatte zum Teil heftige Geburtsverletzungen, aber ich lebe und meine Kinder sind gesund.
Und nur weil das so häufig gutgeht, würde ich nie die eine sein wollen, bei der es schiefgeht.

Phyllis

Kommt drauf an
ich nehme mal an, dass die meisten geplanten Kaiserschnitte nach wie vor aus medizinischer Notwendigkeit heraus geschehen. Zwar habe ich auch gelesen, dass der generelle Wunschkaiserschnitt in den letzten Jahren gestiegen ist, aber ich denke, dass dies noch nicht die Mehrzahl sein wird.

Wenn man aber bedenkt, dass es aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit heraus erfolgt (siehe auch den Beitrag von fienchen2005), dann ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Komplikationen kommt wesentlich höher, als bei normalen Geburten allgemein; soll heißen, dass du hier von vorherein eine Negativselektion hast. Vergleicht man also diese von vornherein problematischen Kaiserschnitte mit normalen Geburten ist das natürlich problematisch.

Ich weiß natürlich nicht, ob das bei den von dir beschriebenen Dinge zutrifft, aber insebesondere die Angaben zu den Mobiditäts- und Mortalitäsraten geben mir da zu denken.

Liebe Grüße
kratzamkopp

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3. Februar 2006 um 13:41
In Antwort auf zeus_12440067

Meine Frau
hat jetzt noch immer mit Nebenwirkungen der Geburt zu tun. Über die natürlich niemand vorher auch nur einen Ton verloren hat. Insofern kann ich jede verstehen, die einen Wunschkaiserschnitt machen lässt. In anderen Ländern ist das übrigens inzwischen die Regel.

Welche...
..Nebenwirkungen hat deine Frau?
Ich weiß natürlich, dass eine Geburt kein Honiglecken ist und auch ich habe immer noch das eine oder andere Problem als Nebenwirkung der Geburt, aber ich muss sagen, dass ich sehrwohl informiert wurde drüber bzw. mich selbst drum gekümmert hatte.
Dass in anderen Längern der Wunschkaiserschnitt Gang und Gebe ist mittlerweile, ist mir bekannt, macht mir aber irgendwie Angst, um ehrlich zu sein. Nichts soll mehr so sein, wie es die Natur vorgesehen hat...

Lisa

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3. Februar 2006 um 14:47
In Antwort auf runa_12850644

Kommt drauf an
ich nehme mal an, dass die meisten geplanten Kaiserschnitte nach wie vor aus medizinischer Notwendigkeit heraus geschehen. Zwar habe ich auch gelesen, dass der generelle Wunschkaiserschnitt in den letzten Jahren gestiegen ist, aber ich denke, dass dies noch nicht die Mehrzahl sein wird.

Wenn man aber bedenkt, dass es aufgrund einer medizinischen Notwendigkeit heraus erfolgt (siehe auch den Beitrag von fienchen2005), dann ist natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Komplikationen kommt wesentlich höher, als bei normalen Geburten allgemein; soll heißen, dass du hier von vorherein eine Negativselektion hast. Vergleicht man also diese von vornherein problematischen Kaiserschnitte mit normalen Geburten ist das natürlich problematisch.

Ich weiß natürlich nicht, ob das bei den von dir beschriebenen Dinge zutrifft, aber insebesondere die Angaben zu den Mobiditäts- und Mortalitäsraten geben mir da zu denken.

Liebe Grüße
kratzamkopp

Nicht unbedingt,...
...denn die Ursachen für die erhöhte Mortalität oder Morbidität liegt meist nicht in der Diagnose begründet, die zur Planung des Kaiserschnitts geführt hatte, sondern eine Folge von Operationskomplikationen.
Beispiel: wenn eine Mehrlingssschwangerschaft mit einem Kaiserschnitt beendet werden soll, ist dies die Indikation für die primäre Sectio, aber nicht der Grund, aus welchem die Mutter schon von vornherein ein höheres Sterblichkeitsrisiko hätte.
Wenn jedoch unter der Geburt die Mutter plötzlich eine schwere Blutung entwickelt, stellt das bereits ein höheres Risiko dar - und erklärt so auch eine höhere Sterblichkeit bei sekundären Kaiserschnitten insgesamt.

Phyllis

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3. Februar 2006 um 22:00
In Antwort auf leta_12706627

Bei der primären (geplanten) Sectio
sind höhere Mortalitäts- und Morbiditätsraten erwiesen.
->Kinder, die durch Kaiserschnitt geboren werden,enwickeln eher ein Atemnotsyndrom als Kinder, die zum gleichen Schwangerschaftszeitpunkt vaginal geboren werden - dieses Risiko ist 2-4fach so hoch.
-> das Auftreten eines Pneumothoraxes wurde bei Sectiokindern 1,9-malhäufiger beobachtet
->die Mortalitätsrate (der Frau) ist in Deutschland heute zwar so niedrig wie nie zuvor, und die primäre Sectio birgt ein geringeres Risiko, als die sekundäre, aber dennoch ist die Sterblicheitsrate höher als bei der bei vaginalen Geburt, bedingt durch Komplikationen wie Thromboembolien und Infektionen.
->zur Morbiditätshäufigkeit (Häufigkeit der Krankheitsfälle):
erhöhte Gefahr von
-Blutungen, die bis zu Gebärmutterentfernungen führen können
-Entstehung von Verwachsungen
-Darmverschluss
-Plazenta-Einnistungsstörungen mit schweren Komplikationen beispäteren Geburten
-deutlich erhöhte sekundäre Sterilität,
-höhere Risiko für eineTotgeburt nach der 34. Schwangerschaftswoche bei einer weiteren Schwangerschaft
-Sectio führt zur Risikoklientel-Einstufung in der nächsten Schwangerschaft wegen der Gefahr der Gebärmutterruptur einmal Kaiserschnitt, immer Kaiserschnitt, heißt es dann häufig

Also für mich wären das alles gute Gründe GEGEN eine Sectio.
Ich habe zwei Kinder geboren und ich hatte zum Teil heftige Geburtsverletzungen, aber ich lebe und meine Kinder sind gesund.
Und nur weil das so häufig gutgeht, würde ich nie die eine sein wollen, bei der es schiefgeht.

Phyllis

Ist das so?
Bei solchen Statistiken bin ich immer sehr skeptisch. Denn ich bin mir nicht sicher, ob bei diesen Zahlen nicht Wunsch-Kaiserschnitt und Notfall-Kaiserschnitt zusammengeworfen werden. Das sind natürlich zwei vollkommen unterschiedliche Sachen. Denn beim Notfall-Kaiserschnitt ist ja schon was schief gelaufen und insofern steigt das Risiko für Mutter und Kind erheblich.

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4. Februar 2006 um 10:58
In Antwort auf leta_12706627

Nicht unbedingt,...
...denn die Ursachen für die erhöhte Mortalität oder Morbidität liegt meist nicht in der Diagnose begründet, die zur Planung des Kaiserschnitts geführt hatte, sondern eine Folge von Operationskomplikationen.
Beispiel: wenn eine Mehrlingssschwangerschaft mit einem Kaiserschnitt beendet werden soll, ist dies die Indikation für die primäre Sectio, aber nicht der Grund, aus welchem die Mutter schon von vornherein ein höheres Sterblichkeitsrisiko hätte.
Wenn jedoch unter der Geburt die Mutter plötzlich eine schwere Blutung entwickelt, stellt das bereits ein höheres Risiko dar - und erklärt so auch eine höhere Sterblichkeit bei sekundären Kaiserschnitten insgesamt.

Phyllis

Ich gehe ebenfalls davon aus
dass ein Kaiserschnitt mit wesentlich mehr Komplikationen behaftet ist als eine normale Geburt. Dennoch ist es - aus rein statistischer Sicht - nicht korrekt diese beiden Gruppen zu vergleichen.

Liebe Grüße
kratzamkopp

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4. Februar 2006 um 17:11
In Antwort auf runa_12850644

Ich gehe ebenfalls davon aus
dass ein Kaiserschnitt mit wesentlich mehr Komplikationen behaftet ist als eine normale Geburt. Dennoch ist es - aus rein statistischer Sicht - nicht korrekt diese beiden Gruppen zu vergleichen.

Liebe Grüße
kratzamkopp

Ich weiß nicht,...
... wenn Du Wunschkaiserschnitte mit ner normalen Geburt vergleichst - den Wunschkaiserschnitt ohne med. Indikation... Ich habe ja nicht mal die sekundären mit im Vergleich.
Und bei Länder, wie Brasilien, die eine Kaiserschnittrate von 80% (in der "Upper-Class") aufweisen, dann wird sogar langsam schon Sectio insgesamt mit normaler Geburt vergleichbar. Wenn es nur med indizierte Kaiserschnitte gäbe, dann hätte man eine Quote von etwa 10% faktisch haben wir in D aber eine Sectiorate von 20%-25%(West) und 15%(Ost)

Zudem: als Grund FÜR die Wunschsectio wird immer ein Vergleich zur "normalen" Geburt gezogen und die Sectio als "bessere" Alternative gewählt - also muß man auch bei den Komplikationen und Gefahren mit der normalen Geburt vergleichen dürfen.

Phyllisgrüße

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4. Februar 2006 um 17:13
In Antwort auf zeus_12440067

Ist das so?
Bei solchen Statistiken bin ich immer sehr skeptisch. Denn ich bin mir nicht sicher, ob bei diesen Zahlen nicht Wunsch-Kaiserschnitt und Notfall-Kaiserschnitt zusammengeworfen werden. Das sind natürlich zwei vollkommen unterschiedliche Sachen. Denn beim Notfall-Kaiserschnitt ist ja schon was schief gelaufen und insofern steigt das Risiko für Mutter und Kind erheblich.

Nein, der Notfallkaiserschnitt,...
...der "sekundäre" und der "primäre", d.h. der geplanten waren getrennt ausgewertet worden.
Wobei bei den primären auch med. indizierte, gepöante Kaiserschnitte enthalten sind.

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27. Februar 2006 um 8:56

Das schönste was Schmerzen jeh verursacht haben...
Hallo,
ich war auch sehr ängstlich vor der Geburt, habe meine Schwangerschaft auch teils wg. der Angst immer nach hinten geschoben. Bei mir lief es wie folgt ab. Schwangerschaft bis auf 3 Wo. Bettruhe gut verlaufen. 2 Tage nach errechnetem geburtstermin habe ich in der Nacht häftige Schmerzen bekommen, dass war sehr sehr schmerzhaft, ich dachte mir nehmen sie die Eingeweide raus ein heftiges Ziehen, ich lag nur noch in den Armen meines Mannes, konnte weder gehen, sitzen noch stehen (woebei Schmerzempfinden sehr subjektiv ist) als diese alle 10 Minuten kam, sind meine Mann und ich nachts (ca 2 Uhr) ins Krankenhaus gefahren. Dort haben wir einige Zeit verbracht aber der Muttermund öffnete sich nur 1 cm und die Schmerzen wurden erträglicher, nachdem ich was zur Beruhigung bekommen habe. Ich hatte die Wahl und bin nach Haus gefahren. Am Abend habe ich meine Hebamme angerufen, sie kam, untersuchte und übte etwas mit mir das Atmen. Kurze Zeit nachdem Sie wegging hatte ich schon beginnende Schmerzen, legte mich um 22 Uhr schlafen, mitten in der Nacht, wieder diese grausamen heftigen Schmerzen, habe geweint, wollte streben, das Kind weghaben....tausend Ideen aber bloß nicht dise Schmerzen. Ich weiß noch Heut' nicht wie wir dann ins Krankenhaus gefahren sind. Dort hat man mir etwas gegeben was die SChmerzen gedämpft hat, damit ich mich etwas ausruhen kann, hat was gebracht da ich nur unterschwellig die Schmerzen gefühlt habe.Nach einigem hin und her haben wir uns dann zum Kaiserschnitt entschieden (wovor ich auch eine reisen Angst hatte aber wenn du unerträgliche Schmerzen hast dann ist plötzlich alles andere eine Rettung). Mit wirklich klappernden Zähnen und Zitterungen am ganzen Körper wurde ich nach ca 40 min schon in den OP Saal eingeführt. Das lief dann alles sehr schmerzfrei, mit PDA weil ich alles erleben wollte (WEnn schon keine natürl. Geburt mögl.war).Die Geburt war auch sehr rührend mein Mann war sehr gerührt und ich war ziemlich benommen da ich 2 Tage nicht geschlafen habe und sehr erschöppft gewesen bin. Nach der geburt schnekt Dir Dein Körper eine halbe Stunde Kraft und Energie, die ich genutz habe um unseren süßene Sohn Hallo zu sagen und zu stillen (klappte wunderbar). Da war er nun, und in diesem Moment waren die Schmerzen von vorher vergessen, erloschen. Wurde ins Zimmer gebracht, nicht aufgeklärt was ich alle darf, kann oder auch nicht mit der KS-Narbe. Mein Sohn wurde ins Kinderzimmer genommen. An nächsten Morgen haben mich 2 K-Schwestern ohne Rücksicht auf mich aus dem bett gezerrt und mich zum Flur geschliffen, ich habe vor Schmerzen geschrien. Ich hatte noch immer einen sehr schwangeren Bauch mit einer frischen Narbeund dachte es fällt gleich alles unten raus, war sehr klapprig auf den Beinen und wäre fast umgekippt. Das war ein Trauma dessen Schmerzen noch ca 3 Tage so heftig waren. Dann habe ich erfahren, dass das Schmerzzäpfchen Diclofenac wahre wunder wirkt ud habe es mir besorgt. So war es dann auch ich hab am 4'ten Tag mein Sohnemann zu mir geholt. 4 Wochen hatte mein Mann Urlaub genommen und das war auch nötig, da ich fast kaum tragen konnte, mich nicht bücken, waschen....danch ging es immer besser habe mir durch Recherchen ein Narbenmittel gekauft und jetzt ist mein Sohn 5 Monate alt, die Narbe noch empfindlich jedoch nur kurz und während der Peridoe schmerzlicher.
FAZIT: Die Geburt hat meine Einstellung/Empfindung zur Geburt und der schmerzhaften Zeit geändert aber ich habe es leider nicht vergessen. (vielleicht weil die KS Schmerzen noch irgendwie da sind). Doch das Du es irgendwie geschafft hast lebend aus der Situation rauszukommen macht dich stark und selbstbewußt und wenn Du siehst da ist ein süßer Mensch was Dich braucht dan werden die Errinerungen weicher, ich bin verliebt in meinen Sohn (er macht gerade Atemgeräusche wie der Schauspieler von Krieg der Sterne)er ist das schönste was Schmerzen jeh verursachen konnten und es hat sich gelohnt.
Halte durch ist nur eine kurze Zeit, die Belohnung danach ist soooo wunderbar.

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27. Februar 2006 um 9:09

Leider Rechtschreibfehler
Hallo,

habe gerade meinen Beitrag von vorhin gelesen, sind viele Rechtschreibfehler drin, "Sorry". Ist schwer sich zu konzentrieren wenn nebenan der Sohnemann liegt.

Grüße

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27. Februar 2006 um 15:21

Heute denke ich so
Ich habe vor drei Wochen mein erstes Kind bekommen und ich muss dir sagen das es nicht stimmt das man die schmerzen vergisst.
Ok im ersten augenblick schon denn dann zählt etwas anderes dein kind aber du hast die schmerzen erlebt und sie sind in deiner erinnerung immer noch aber sie werden schwächer.
nach der geburt hab ich meine Hebamme gefragt warum alle frauen sagen das es das schlimmste ist was sie je erlebt hätten. Klar tat es weh aber wenn ich ehrlich bin ich habs mir schlimmer vor gestellt und eins hab ich daraus gelärnt mach immer deine eigenen erfahrungen denn sie bringen dir mehr als die ganzen grausamen geschichten von andern. Es gibt auch heute noch momente wo ich an die schmerzen denke aber wenn ich dann meinen kleinen Sohn sehe und weis das das ganze für ihn auch nicht leicht war habe ich meine schmerzen schon wieder vergessen.

meine hebamme und die Ärztin hab ich erst am tag der Entbindung kennengelernt und ich kann dir sagen das ich mich richtig wohl bei ihnen gefühlt habe. Also Keine angst vorm Baby kriegen.

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27. August 2006 um 22:21
In Antwort auf walda_11924087

Hör bitte auf zu jammern *kotz*
Also 'tschuldigung aber ich hatte auch einen Kaiserschnitt und mich haben Sie auch am nächsten Tag aus dem Bett geholt. Klar tut das erstmal weh, aber trotz aller Schmerzen, bin ich ab diesem Tag ständig aufgestanden. Ich war sogar so schlimm, das ich schon Ärger mit den Schwestern bekommen habe. Ich habe Thrombosespritzen bekommen allerdings nur zwei Tage, weil sie danach meinten ich laufe soviel rum, das eine Thrombose bei mir keine Chance hätte. Ich wollte mich so schnell wie möglich selber um mein Kind kümmern, was mir über die Schmerzen (die ich im übrigen jetzt 7 Monate später immer noch habe) hinweg geholfen hat.

Ich weiß jeder hat ein anderes Schmerzempfinden, aber ich finde man kann es auch übertreiben. Ich habe mich in ein anderes Zimmer legen lassen, weil ich das Gejammere meiner Zimmernachbarin (auch ein Kaiserschnitt) nicht mehr ertragen habe und die hat etwa genauso gejammert wie Du! Sorry, aber ich ertrag sowas schlecht.

Nicht jeder hat das Gefühl zu sterben nur weil er ein Baby per Kaiserschnitt bekommt.

War es vielleicht sogar ein Wunschkaiserschnitt? Dann fände ich es nämlich irgendwie noch lustig.

Maja

Und wem wolltest du damit imponieren ?
bettruhe hat seine grund,da bist du nicht tapfer sondern unvernünfitg.

kasierschnitt hattest du ja auch aus einem grund,sicher (vielleicht )auch aus wunsch?
aus angst vor dem wahren geburtsschmerz,weil du dann echt gejammert hättest !

oh je


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15. November 2006 um 23:54

Schlimm!!! und wunderschön...
Hast du dir auch schon in den Finger geschnitten? Das tat weh, aber der Schmerz ist weg und du vergisst, wie weh es getan hat. So ist es mit den Geburtsschmerzen. Dein ganzer Körper arbeitet während der Geburt und man hat wirklich heftige Schmerzen die einfach nicht beschrieben werden können. Doch meistens hat man nicht permanent Schmerzen, denn zwischen den Wehen hat man überhaupt keine. Dann, wenn das Kind da ist, wird man so mit Glückshormonen überschwemmt, dass einem die Schmerzen wirklich egal sind. Gleich danach hätte ich nicht nochmal alles durchmachen wollen, doch jetzt schon wieder, denn es ist ein unglaubliches Erlebnis, das mit nichts vergleichbar ist. Und was sind schon ein paar Stunden Schmerz im Vergleich zum ganzen Leben...

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