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Wie sagt man es dem Chef!

16. November 2004 um 15:32 Letzte Antwort: 17. November 2004 um 15:21

Hallo ?

ich bin zwar noch nicht schwanger, aber mich würde einfach mal interessieren, wie man es seinem Chef beichtet? Bzw. Wann ? Ich habe ziemlich junge Chefs die ab zu zu gleich Ihre Späßchen los werden möchten, da könnte ich mir schon vorstellen, das da erst noch ein paar Sprüche fallen würden, wenn ich erzählen würde ich bin schwanger. Geht man da einfach rein, hallo chef, bin schwanger und Mutterpass auf den Tisch. Ist bestimmt für einige von Euch keine Diskussion wert. Aber ich mache mir da schon so irgenwie meine Gedanken darüber.

Grüsse Simba

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16. November 2004 um 18:48

Irre Angst
Hallo Simba,

also bei mir war das so, daß ich es ziemlich schnell nachdem ich es von meinem Frauenarzt erfahren habe, daß ich schwanger bin meinem Chef gesagt habe. War aber wahnsinnig aufgeregt und hatte Angst vor der Reaktion, da ich gerne weiterarbeiten wollte.

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16. November 2004 um 18:57

Ich hatte ziemliche Angst
Hallo Simba,

also bei mir war das so, daß ich es ziemlich schnell nachdem ich es von meinem Frauenarzt erfahren habe, daß das Baby der Zeit entsprechend groß genug ist (eine Woche nachdem mir der Doc gesagt hat, daß ich schwanger bin) meinem Chef gesagt habe. War aber wahnsinnig aufgeregt und hatte Angst vor der Reaktion, da ich gerne von zu Hause weiterarbeiten wollte und dachte daß das bei unserer doch eher kleineren Firma (wir sind nur 5 Leute im Büro) Probleme gibt. Aber ich bin dann direkt zu ihm ins Büro hab die Tür hinter mir zu gemacht und gesagt, daß ich mich mit ihm unterhalten muß. Als er angesetzt hat was zu sagen hab ich ihn einfach unterbrochen "Hr. ... ich bin schwanger, würd aber gerne weiterarbeiten". Dann haben wir uns kurz drüber unterhalten wie ich mir das vorstelle und jetzt sind wir noch auf der Suche nach nem Lehrling.

Ich denk aber bei Dir dürfte das nicht so das Problem sein, wenn ihr ein relativ lockeres Arbeitsklima habt. Mach Dir auf alle Fälle nicht so viele Gedanken, es ist ja was ganz natürliches und gehört einfach dazu, daß die meisten Chefs damit rechnen können, wenn sie Frauen angestellt haben.

Liebe Grüße
Sabrina

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16. November 2004 um 22:11

Nervös ist man schon
Hallo Simba,

ich hatte bereits 2 x das Vergnügen, meine Vorgesetzten über die Neuigkeit zu informieren.
Es kostet schon ein wenig Aufregung dabei, weil man ja nicht weis, wie es der Chef aufnimmt, und wie er spontan reagiert. Hängt aber vorwiegend von der Persönlichkeit des Chefs ab ! Meine hatten selbst Familie und Kinder, die haben das total verstanden und entsprechend locker aufgenommen.
Es ist auch nicht zwingend, es dem Chef "sofort" kundzutun, ich bin diesmal vorher sogar auf Urlaub gewesen (weil ich verhindern wollte, daß in meiner Abwesenheit Entscheidungen über meinen Arbeitsplatz getroffen werden...). Wie Du es dem Chef sagst, hängt von Dir ab. Günsig wäre ein "guter Tag" seinerseits, also wenn er zufrieden wirkt. Da es sich um eine schöne Neuigkeit handelt, brauchst Du auch kein schlechtes Gewissen zu haben und kannst es auch entsprechend strahlend rüberbringen !
"Sprüche" egal welcher Art, DARF er gar nicht machen - da könnte er sich ordentlich verbrennen ! (Chefs wissen das aber- )

Memory

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17. November 2004 um 12:59

Hallo
Also, ich hatte mit meinen Chefs (Senior und Junior eines Familienbetriebes) schon von Anfang an leichtere Komplikationen.
Als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, hatte ich gerade mal mein erstes Lehrjahr hinter mir (war in der siebten Woche) und bin dann, auch auf Anraten meines damaligen Freundes (heute Mannes) erstmal in den Urlaub gefahren. Danach ist mein Mann mit mir in die Firma gefahren. Erstens, weil ich höllisch Schiß hatte, was passiert udn zweitens, weil er mich zum Arzt fahren wollte, weil ich Schmerzen hatte (von den sich dehnenden Mutterbändern, wusste ich aber da noch nicht).
Mein Junior war eigentlich ganz nett, aber wie sich später herausstellte, auch nur, weil mein Mann dabei war. Danach ging alles erst richtig los. Man verlangte sogar von mir, dass ich weiterhin genau dieselben Arbeiten tue, wie zuvor (u.a. schwere Fahnenmaste schleppen, wegen den Firmenfahnen etc.) Und meine Chefs haben versucht, mich wirklich fertig zu machen. Ich glaube, denen wäre es damals recht gewesen, wenn ich das Baby verloren hätte.
Das Ende vom Lied war, dass ich mich von meinem FA habe zwangsbefreien lassen müssen, weil ich ständig in absoluter Aufregung und Panik vor dem nächsten Arbeitstag war. War natürlich schlecht für mein Baby. Das hat dem Drecksverein natürlich nicht gepaßt und von einer Kollegin habe ich nachher erfahren, dass einer der Chefs gesagt hatte, wenn ich es nochmal wagen würde, in die Firma zu kommen, würde er mir das Baby aus den Händen reissen und in einem Öltank ersäufen.

Jetzt ist meine Tochter 22 Monate alt und ich bin im 2 Monat schwanger mit meinem zweiten Kind. Seit 22 Monaten blockiere ich den Arbeitsplatz in der Firma und werde das auch weiterhin tun. Wenn mein zweites Kind etwa 2 1/2 ist, werde ich mich woanders bewerben und dort anfangen. Dann kündige ich in dieser Sch... firma. Aber erst kurz bevor ich wieder kommen würde. Das ist zwar keine besonders tolle Rache, aber was anderes kann ich nicht machen.

Und ich werde meine Kinder davon abhalten, jemals in einem Familienbetrieb zu arbeiten.

Vielleicht ist das mal eine andere Art, wie es passieren kann.
Wünschen tu ichs keinem.

Liebe Grüße
Michelle

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17. November 2004 um 15:21
In Antwort auf

Hallo
Also, ich hatte mit meinen Chefs (Senior und Junior eines Familienbetriebes) schon von Anfang an leichtere Komplikationen.
Als ich erfahren habe, dass ich schwanger bin, hatte ich gerade mal mein erstes Lehrjahr hinter mir (war in der siebten Woche) und bin dann, auch auf Anraten meines damaligen Freundes (heute Mannes) erstmal in den Urlaub gefahren. Danach ist mein Mann mit mir in die Firma gefahren. Erstens, weil ich höllisch Schiß hatte, was passiert udn zweitens, weil er mich zum Arzt fahren wollte, weil ich Schmerzen hatte (von den sich dehnenden Mutterbändern, wusste ich aber da noch nicht).
Mein Junior war eigentlich ganz nett, aber wie sich später herausstellte, auch nur, weil mein Mann dabei war. Danach ging alles erst richtig los. Man verlangte sogar von mir, dass ich weiterhin genau dieselben Arbeiten tue, wie zuvor (u.a. schwere Fahnenmaste schleppen, wegen den Firmenfahnen etc.) Und meine Chefs haben versucht, mich wirklich fertig zu machen. Ich glaube, denen wäre es damals recht gewesen, wenn ich das Baby verloren hätte.
Das Ende vom Lied war, dass ich mich von meinem FA habe zwangsbefreien lassen müssen, weil ich ständig in absoluter Aufregung und Panik vor dem nächsten Arbeitstag war. War natürlich schlecht für mein Baby. Das hat dem Drecksverein natürlich nicht gepaßt und von einer Kollegin habe ich nachher erfahren, dass einer der Chefs gesagt hatte, wenn ich es nochmal wagen würde, in die Firma zu kommen, würde er mir das Baby aus den Händen reissen und in einem Öltank ersäufen.

Jetzt ist meine Tochter 22 Monate alt und ich bin im 2 Monat schwanger mit meinem zweiten Kind. Seit 22 Monaten blockiere ich den Arbeitsplatz in der Firma und werde das auch weiterhin tun. Wenn mein zweites Kind etwa 2 1/2 ist, werde ich mich woanders bewerben und dort anfangen. Dann kündige ich in dieser Sch... firma. Aber erst kurz bevor ich wieder kommen würde. Das ist zwar keine besonders tolle Rache, aber was anderes kann ich nicht machen.

Und ich werde meine Kinder davon abhalten, jemals in einem Familienbetrieb zu arbeiten.

Vielleicht ist das mal eine andere Art, wie es passieren kann.
Wünschen tu ichs keinem.

Liebe Grüße
Michelle

Hut ab!
Tja, leider gibt es solche Är....!
Und unsereins wird hingestellt, als würde sie das "extra" machen.
Ich finde du machst es richtig, liebe Michelle, wenn sie dir gesundheilich schädliche Arbeiten "aufdrücken" wollten, könntest du immer noch vors Arbeitsgericht ziehen, denn es ist ja klar, dass dein Chef dir deine Arbeitsstelle unzumutbar gemacht hat, also: du bist absolut auf der richtigen Seite und brauchst kein schlechtes Gewissen zu haben!
Ein bisschen Schläue brauchen wir Frauen, dann klappt's. Und du siehst: schon ist dein 2. unterwegs... da hat doch der liebe Gott ein Herz für deinen mutigen Tatendrang gehabt, oder?
Liebe Grüsse

Heide

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