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Wie sage ich es meinem Chef?

13. Dezember 2019 um 11:03 Letzte Antwort: 18. Dezember 2019 um 11:59

Hallo Leute,
es wird allmählich Zeit es meinen Chefs zu verkünden, dass ich schwanger bin.
Nächste Woche ist unsere letzte Arbeitswoche vor dem 3-wöchigen Weihnachtsurlaub.
Heißt, sie haben dann 3 Wochen Zeit sich abzuregen.
Jetzt meine Frage:
WIE sag ich es den beiden?
Wie soll ich anfangen..?
Das Gute ist, dass mein Freund in derselben Firma arbeitet und wir es gemeinsam sagen. Nur wissen wir tatsächlich nicht wie wir das anstellen sollen.
 
Hat jemand Tipps? Erfahrungen?
Danke!
 

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13. Dezember 2019 um 11:18

Einfach sagen  

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13. Dezember 2019 um 11:19

Also ich kann nur einen Tipp geben wenn ich dein Problem verstehe, das tu ich aber noch  nicht 

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13. Dezember 2019 um 13:39
In Antwort auf luanaaaaa

Hallo Leute,
es wird allmählich Zeit es meinen Chefs zu verkünden, dass ich schwanger bin.
Nächste Woche ist unsere letzte Arbeitswoche vor dem 3-wöchigen Weihnachtsurlaub.
Heißt, sie haben dann 3 Wochen Zeit sich abzuregen.
Jetzt meine Frage:
WIE sag ich es den beiden?
Wie soll ich anfangen..?
Das Gute ist, dass mein Freund in derselben Firma arbeitet und wir es gemeinsam sagen. Nur wissen wir tatsächlich nicht wie wir das anstellen sollen.
 
Hat jemand Tipps? Erfahrungen?
Danke!
 

Du muss dich gut fürs Gespräch vorbereitet.
Es wäre besser, sofort nächste Woche darüber zu erzählen. Wie müssen ja immer nur menschlich bleiben. Man muss ehrlich mit dem Boss sein. Der Chef muss suchen, wer deine Tätigkeit während deiner Abwesenheit übernehmen kann. Das kann wirklich lange dauern, bis dir richtige Person gefunden wird. Mein Bruder ist in der Verwaltung und ich weiß, wie schwer und lange sein kann, neue Mitarbeiter zu finden.
Und mein Rat wäre, lerne keine Rede auswendig. Es ist gar nicht nötig.
Deine Worte müssen vom Herzen sein. Sag einfach, wie es ist.
Deine Chefs finden Verständnis glaub ich.
Und hast du viele Kolleginnen? Wenn ja, dann erzähl diese Nachricht sofort nachdem du deinen Chefs darüber sagst. Sofort,  um Gerüchte von sogenannten "Kaffeepausen-Kolleginnen“ vorzubeugen. Oder stell dir vor, wie es lustig wird, wenn du den nichts sagst und sie vielsagende Blicke auf deinen wachsenden Bauch werfen werden)
Also ich wünsche dir viel Mut!
​LG
 

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13. Dezember 2019 um 14:07
In Antwort auf luanaaaaa

Hallo Leute,
es wird allmählich Zeit es meinen Chefs zu verkünden, dass ich schwanger bin.
Nächste Woche ist unsere letzte Arbeitswoche vor dem 3-wöchigen Weihnachtsurlaub.
Heißt, sie haben dann 3 Wochen Zeit sich abzuregen.
Jetzt meine Frage:
WIE sag ich es den beiden?
Wie soll ich anfangen..?
Das Gute ist, dass mein Freund in derselben Firma arbeitet und wir es gemeinsam sagen. Nur wissen wir tatsächlich nicht wie wir das anstellen sollen.
 
Hat jemand Tipps? Erfahrungen?
Danke!
 

Ich muss es auch bald in der Firma mitteilen. Bedenken oder schlechtes Gewissen habe ich nicht wirklich. Ich kann ja auch nix dafür, dass ich eine Frau bin und Frauen nun mal die Kinder austragen.

Ich werde es kurz und knapp mitteilen und es auf mich zu kommen lassen. 

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13. Dezember 2019 um 16:03

Huhu!
Ich stehe vor einem ähnlichen Problem - habe es aber auf Januar verschoben, dann ist das erste Trimester vorbei, und ich fühle mich was sicherer  - und wecke keine schlafenden Hunde.  Bei mir ist auch das Problem, dass ich in dem Sinne keinen Chef habe - es aber ein paar wichtige Menschen gibt, mit denen ich einen Plan erarbeiten muss - vor allem bei einem, der mich eh nicht leiden kann und gegegn meine Einstellung war (kleiner Frauenfeind...)

Ich denke,  ich werde erst mit dem "Büro-Leiter" des Herren reden, weil er am Ende auch für die rechtlichen Fragen verantworlich ist. Vorher werde ich auch noch meinen persönlichen Mentor nach Tipps fragen - dafür ist der ja da.  

Und dann werde ich es ihm sagen - und meinen persönlichen Plan vor legen, wie ich gedenke, alles zu Regeln, was in meiner Verantwortung liegt, wann ich wie wieder Arbeiten will - etc. (Lol, ich glaube ich bin einfach die erste Frau in meiner Rolle, die Schwanger wird) - ich glaube, wichtig für mich ist, das ich einen Plan habe und zusammenstelle, was vor meinem Mutterschutz alles gemacht werden muss..

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13. Dezember 2019 um 17:32
In Antwort auf luanaaaaa

Hallo Leute,
es wird allmählich Zeit es meinen Chefs zu verkünden, dass ich schwanger bin.
Nächste Woche ist unsere letzte Arbeitswoche vor dem 3-wöchigen Weihnachtsurlaub.
Heißt, sie haben dann 3 Wochen Zeit sich abzuregen.
Jetzt meine Frage:
WIE sag ich es den beiden?
Wie soll ich anfangen..?
Das Gute ist, dass mein Freund in derselben Firma arbeitet und wir es gemeinsam sagen. Nur wissen wir tatsächlich nicht wie wir das anstellen sollen.
 
Hat jemand Tipps? Erfahrungen?
Danke!
 

Als Chefin kann ich dir sagen... Wenn mich eine Mitarbeiterin im entsprechenden Alter und dem entsprechenden Beziehungsstatus zu einem Gesprach bittet - noch dazu mit ihrem Partner - weiß ich meistens direkt Bescheid
Also einfach raus damit. Nicht verteidigen oder rechtfertigen, das musst du nicht. Der Rest liegt in den Händen deiner Chefs Evtl könnt ihr aufh schon ansprechen, wie ihr euch die Elternzeit wünscht und ob du danach Teilzeit wieder kommen willst, das hilft mir immer sehr, weil ich dann entsprechend planen kann.

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14. Dezember 2019 um 10:58
In Antwort auf klarissa87

Du muss dich gut fürs Gespräch vorbereitet.
Es wäre besser, sofort nächste Woche darüber zu erzählen. Wie müssen ja immer nur menschlich bleiben. Man muss ehrlich mit dem Boss sein. Der Chef muss suchen, wer deine Tätigkeit während deiner Abwesenheit übernehmen kann. Das kann wirklich lange dauern, bis dir richtige Person gefunden wird. Mein Bruder ist in der Verwaltung und ich weiß, wie schwer und lange sein kann, neue Mitarbeiter zu finden.
Und mein Rat wäre, lerne keine Rede auswendig. Es ist gar nicht nötig.
Deine Worte müssen vom Herzen sein. Sag einfach, wie es ist.
Deine Chefs finden Verständnis glaub ich.
Und hast du viele Kolleginnen? Wenn ja, dann erzähl diese Nachricht sofort nachdem du deinen Chefs darüber sagst. Sofort,  um Gerüchte von sogenannten "Kaffeepausen-Kolleginnen“ vorzubeugen. Oder stell dir vor, wie es lustig wird, wenn du den nichts sagst und sie vielsagende Blicke auf deinen wachsenden Bauch werfen werden)
Also ich wünsche dir viel Mut!
​LG
 

vorbereitet?? 

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16. Dezember 2019 um 13:18
In Antwort auf mondichin

Einfach sagen  

Ich würde hier nicht reinschreiben, wenn es für mich kein Problem wäre oder?!

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16. Dezember 2019 um 13:19
In Antwort auf klarissa87

Du muss dich gut fürs Gespräch vorbereitet.
Es wäre besser, sofort nächste Woche darüber zu erzählen. Wie müssen ja immer nur menschlich bleiben. Man muss ehrlich mit dem Boss sein. Der Chef muss suchen, wer deine Tätigkeit während deiner Abwesenheit übernehmen kann. Das kann wirklich lange dauern, bis dir richtige Person gefunden wird. Mein Bruder ist in der Verwaltung und ich weiß, wie schwer und lange sein kann, neue Mitarbeiter zu finden.
Und mein Rat wäre, lerne keine Rede auswendig. Es ist gar nicht nötig.
Deine Worte müssen vom Herzen sein. Sag einfach, wie es ist.
Deine Chefs finden Verständnis glaub ich.
Und hast du viele Kolleginnen? Wenn ja, dann erzähl diese Nachricht sofort nachdem du deinen Chefs darüber sagst. Sofort,  um Gerüchte von sogenannten "Kaffeepausen-Kolleginnen“ vorzubeugen. Oder stell dir vor, wie es lustig wird, wenn du den nichts sagst und sie vielsagende Blicke auf deinen wachsenden Bauch werfen werden)
Also ich wünsche dir viel Mut!
​LG
 

Eben, das wäre die nächste Frage.
Wann Kollegen informieren.
Aber ich glaube ich mache das tatsächlich in einem Rutsch. Dann is es raus und ich hab keine Kopfschmerzen mehr

Danke!!

LG

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16. Dezember 2019 um 13:21
In Antwort auf smitee2

Ich muss es auch bald in der Firma mitteilen. Bedenken oder schlechtes Gewissen habe ich nicht wirklich. Ich kann ja auch nix dafür, dass ich eine Frau bin und Frauen nun mal die Kinder austragen.

Ich werde es kurz und knapp mitteilen und es auf mich zu kommen lassen. 

Puh... wir sind leider "nur" 5 Leute im Büro und draußen sind 35 Monteure.. das wird bei uns sehr knapp.
Bin ja noch bis Ende Mai da, aber ich glaube das wird ein hartes Ding für alle Beteiligten..

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16. Dezember 2019 um 13:23
In Antwort auf teetrinkerin23

Huhu!
Ich stehe vor einem ähnlichen Problem - habe es aber auf Januar verschoben, dann ist das erste Trimester vorbei, und ich fühle mich was sicherer  - und wecke keine schlafenden Hunde.  Bei mir ist auch das Problem, dass ich in dem Sinne keinen Chef habe - es aber ein paar wichtige Menschen gibt, mit denen ich einen Plan erarbeiten muss - vor allem bei einem, der mich eh nicht leiden kann und gegegn meine Einstellung war (kleiner Frauenfeind...)

Ich denke,  ich werde erst mit dem "Büro-Leiter" des Herren reden, weil er am Ende auch für die rechtlichen Fragen verantworlich ist. Vorher werde ich auch noch meinen persönlichen Mentor nach Tipps fragen - dafür ist der ja da.  

Und dann werde ich es ihm sagen - und meinen persönlichen Plan vor legen, wie ich gedenke, alles zu Regeln, was in meiner Verantwortung liegt, wann ich wie wieder Arbeiten will - etc. (Lol, ich glaube ich bin einfach die erste Frau in meiner Rolle, die Schwanger wird) - ich glaube, wichtig für mich ist, das ich einen Plan habe und zusammenstelle, was vor meinem Mutterschutz alles gemacht werden muss..

So ist es bei mir genauso..
Es gibt die Firma seit 13 Jahren und hier ist noch nie eine schwanger geworden und ich glaube, das wird ne riesige Herausforderung.

Ich hab echt Schiss, aber es muss die Woche sein.
Sonst wäre ich nachm Urlaub schon in der 15. Woche..

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16. Dezember 2019 um 13:24
In Antwort auf hozan_12174671

Als Chefin kann ich dir sagen... Wenn mich eine Mitarbeiterin im entsprechenden Alter und dem entsprechenden Beziehungsstatus zu einem Gesprach bittet - noch dazu mit ihrem Partner - weiß ich meistens direkt Bescheid
Also einfach raus damit. Nicht verteidigen oder rechtfertigen, das musst du nicht. Der Rest liegt in den Händen deiner Chefs Evtl könnt ihr aufh schon ansprechen, wie ihr euch die Elternzeit wünscht und ob du danach Teilzeit wieder kommen willst, das hilft mir immer sehr, weil ich dann entsprechend planen kann.

Okay, deine Worte helfen mir enorm
Ich hoffe die sind so ähnlich drauf wie du..

Ja darüber muss ich heute Abend mal mit meinem Freund sprechen, wie wir das dann planen möchten.
Wäre einfach nur fair gegenüber meinen Chefs.

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16. Dezember 2019 um 14:07

Oh je. Ich kenne die Situation. Ich bin bis heute tatsächlich in unserem Betrieb die einzige Frau, die schwanger geworden ist und Elternzeit genommen hat. Und das habe ich gemerkt. Während meiner Schwangerschaft waren keinerleic Ressourcen da, um Rücksicht auf die Schwangerschaft zu nehmen. Das bedeutete für mich: weiterhin Überstunden, Abendtermine und Dienste am Wochenende. Das hat sehr vie Kraft gekostet.

Ich konnte schon froh sein, dass überhaupt eine Vertretung für meine Elternzeit gefunden wurde.

Bitte, bitte, lass dich aus Pflichtgefühl und Schuldbewusstsein nicht zur gleichen Tretmühle überreden. Das ist keine Firma wert. Und es wird dir nicht gedankt.

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16. Dezember 2019 um 14:17
In Antwort auf luanaaaaa

So ist es bei mir genauso..
Es gibt die Firma seit 13 Jahren und hier ist noch nie eine schwanger geworden und ich glaube, das wird ne riesige Herausforderung.

Ich hab echt Schiss, aber es muss die Woche sein.
Sonst wäre ich nachm Urlaub schon in der 15. Woche..

Hey!
Ich würde auch keine Angst haben - du hast deine Rechte!
Ich versuche mich halt nur selber ausreichen Vorzubereiten - und eben folgende Fragen (auch für mich) vorher beantworten zu können
1.) Wann beginnt der Mutterschutz - wann Plane ich aufzuhören zu arbeiten?
2.) Wie lange plane ich in Elternzeit zu gehen? Wie sieht der Plan für danach aus (in meinem Fall will ich mit meinem Partner gemeinsam Elternteilzeit)
3.) Welche Aufgaben müssen bis dahin Koordiniert werden?

Der Punkt ist: Ich werde ihnen so weit entgegen kommen wie ich kann - und guten Wille zeigen  - ich mache meine Job ja gerne.

Wenn der von der anderen Seite nicht kommt, werde ich aber gehen - und dann verlieren sie eine der wenigen Frauen in meiner Postion, wo man doch vorher ach so stolz drauf war - jetzt müssen sie halt zeigen, wie Familienfreundlich sie sind. 

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16. Dezember 2019 um 14:49
In Antwort auf luanaaaaa

Puh... wir sind leider "nur" 5 Leute im Büro und draußen sind 35 Monteure.. das wird bei uns sehr knapp.
Bin ja noch bis Ende Mai da, aber ich glaube das wird ein hartes Ding für alle Beteiligten..

JEDER ist ersetzbar. Du hast keinerlei Verpflichtungen, ich glaube gerade Frauen haben echt ein maßlos übertriebenes Pflichtgefühl und sehr schnell ein schlechtes Gewissen für nichts. 

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16. Dezember 2019 um 16:34

Also liebe Mädels und werdende Mütter hätte nicht gedacht dass das in Deutschland im 21.Jhd. noch ein Thema ist. Schämt euch nicht, redet Klartext mit den Chefs. Die beschwerer sich immer über Nachwuchsmangel, wo sollen die Kinder denn herkommen? Euch allen viel Erfolg! 

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16. Dezember 2019 um 16:36
In Antwort auf luanaaaaa

Hallo Leute,
es wird allmählich Zeit es meinen Chefs zu verkünden, dass ich schwanger bin.
Nächste Woche ist unsere letzte Arbeitswoche vor dem 3-wöchigen Weihnachtsurlaub.
Heißt, sie haben dann 3 Wochen Zeit sich abzuregen.
Jetzt meine Frage:
WIE sag ich es den beiden?
Wie soll ich anfangen..?
Das Gute ist, dass mein Freund in derselben Firma arbeitet und wir es gemeinsam sagen. Nur wissen wir tatsächlich nicht wie wir das anstellen sollen.
 
Hat jemand Tipps? Erfahrungen?
Danke!
 

Du klingst so als hättest du Geld von der Firma geklaut... Scheiße auf deine Chefs... Es gibt Leben in dir drin... Freu dich.... Genieße es... Denk positiv 

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17. Dezember 2019 um 7:19
In Antwort auf luanaaaaa

Eben, das wäre die nächste Frage.
Wann Kollegen informieren.
Aber ich glaube ich mache das tatsächlich in einem Rutsch. Dann is es raus und ich hab keine Kopfschmerzen mehr

Danke!!

LG

echt?  wieso man sich Ewigkeiten über sowas normales Gedanken macht, anstatt es einfach zu sagen

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17. Dezember 2019 um 12:20
In Antwort auf carina2019

echt?  wieso man sich Ewigkeiten über sowas normales Gedanken macht, anstatt es einfach zu sagen

Ich glaube es gibt eben bestimmt Umfälder - gerade wenn man keinen Typischen Frauenberuf hat, in dem es eben NICHT normal ist, dass Frau ein Kind bekommt.
Ist leider so. Ich kenne, wie gesagt, keine Frau in meiner Position, die ein Kind bekommen hat (und ich bin in einem Netzwerk, weil, sonst ist es eh scheiße) - aber ich kenne viele Frauen, deren Weg mit dem Kind einfach vorbei war.  Mir ist mehrfach gesagt worden "um in deine Postion zu kommen, bekommt man keine Kinder" oder "ich würde an deiner Stelle jetzt kein Kind bekommen, sonst verbaust du dir alles".

Weil ich ein Kind bekommen will, aber auch sehr an meiner Karriere Ende - muss ich das mit bedacht angehen.

Wie gesagt, es kommt immer auf die Postion und Situation an... 

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17. Dezember 2019 um 14:15
In Antwort auf teetrinkerin23

Ich glaube es gibt eben bestimmt Umfälder - gerade wenn man keinen Typischen Frauenberuf hat, in dem es eben NICHT normal ist, dass Frau ein Kind bekommt.
Ist leider so. Ich kenne, wie gesagt, keine Frau in meiner Position, die ein Kind bekommen hat (und ich bin in einem Netzwerk, weil, sonst ist es eh scheiße) - aber ich kenne viele Frauen, deren Weg mit dem Kind einfach vorbei war.  Mir ist mehrfach gesagt worden "um in deine Postion zu kommen, bekommt man keine Kinder" oder "ich würde an deiner Stelle jetzt kein Kind bekommen, sonst verbaust du dir alles".

Weil ich ein Kind bekommen will, aber auch sehr an meiner Karriere Ende - muss ich das mit bedacht angehen.

Wie gesagt, es kommt immer auf die Postion und Situation an... 

Eben drum, darum gehts mir nämlich auch.
Diese Sprüche habe ich mir auch anhören dürfen und ich hab eben auch Angst um meinen Arbeitsplatz.
Ich möchte in den nächsten Jahren genauso gut bezahlt werden wie ich jetzt bezahlt werde und nicht wieder von vorne anfangen müssen..

Und ich male mir jetzt schon aus was für blöde Sprüche kommen werden, bezüglich auf den einen Chef.
Oder, dass ich dann direkt ausgegrenzt werde etc.
Ich kann mich auch irren, klar, aber davor hab ich eben Schiss.

Morgen ist der Tag an dem ich es sagen möchte.
Führt ja kein Weg dran vorbei..

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17. Dezember 2019 um 14:34
In Antwort auf luanaaaaa

Eben drum, darum gehts mir nämlich auch.
Diese Sprüche habe ich mir auch anhören dürfen und ich hab eben auch Angst um meinen Arbeitsplatz.
Ich möchte in den nächsten Jahren genauso gut bezahlt werden wie ich jetzt bezahlt werde und nicht wieder von vorne anfangen müssen..

Und ich male mir jetzt schon aus was für blöde Sprüche kommen werden, bezüglich auf den einen Chef.
Oder, dass ich dann direkt ausgegrenzt werde etc.
Ich kann mich auch irren, klar, aber davor hab ich eben Schiss.

Morgen ist der Tag an dem ich es sagen möchte.
Führt ja kein Weg dran vorbei..

Angst um deinen Arbeitsplatz brauchst du nicht zu haben - da schützt dich das Gesetzt.
Und ich würde mir immer sagen: Will ich da wirklich arbeiten, wenn die so scheiße sind?

Wie gesagt, ich glaube das beste ist, einen Plan zu haben, den man gemeinsam (!) erfüllen kann - eben ein entgegenkommen in beide Richtungen.

Ich glaube, dann ist alles halb so schlimm - und um so früher, um so besser, es ist dann ja noch fast ein halbes Jahr Zeit, alles zu planen.

Du kannst auch immer sagen, das Familienfreundlichkeit heute für viele Menschen ein wichtiger Punkt ist - und das dies auch gute Werbung für ein Unternehmen sein kann.

Ihr seid wahrscheinlich zu klein, aber ich habe mich heute schon für den Januar mit unserer Gleichstellungs-Beauftragten auf einen Kaffee verabredet  - vielleicht hat die auch noch Tipps  

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17. Dezember 2019 um 18:15
In Antwort auf luanaaaaa

Eben drum, darum gehts mir nämlich auch.
Diese Sprüche habe ich mir auch anhören dürfen und ich hab eben auch Angst um meinen Arbeitsplatz.
Ich möchte in den nächsten Jahren genauso gut bezahlt werden wie ich jetzt bezahlt werde und nicht wieder von vorne anfangen müssen..

Und ich male mir jetzt schon aus was für blöde Sprüche kommen werden, bezüglich auf den einen Chef.
Oder, dass ich dann direkt ausgegrenzt werde etc.
Ich kann mich auch irren, klar, aber davor hab ich eben Schiss.

Morgen ist der Tag an dem ich es sagen möchte.
Führt ja kein Weg dran vorbei..

Ähm, hast du nicht geschrieben, ihr seid 5 Leute im Büro und draußen arbeiten Monteure? Was ist das für ein außergewöhnlicher Handwerksbetrieb und Position, dass du da so extrem unersetzbar bist und niemand in ein paar Monaten als Ersatz eingearbeitet werden kann?

Ich arbeite in der Luftfahrt und habe einen etwas "komplizierten" Job und selbst da ist das möglich. Es ist mir aber schlicht und einfach auch egal, ich bin eine Frau, Frauen bekommen Kinder, dafür muss ich mich wirklich nicht entschuldigen, so weit kommts noch! 

Alle beschweren sich darüber, dass die Geburtenrate zurück geht aber schwanger soll man auch nicht werden. Wie man es macht, macht man es falsch. Ich mache mir da keine Gedanken oder Sorgen mehr, es ist so wie es ist, Ende. 

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17. Dezember 2019 um 21:08
In Antwort auf luanaaaaa

Hallo Leute,
es wird allmählich Zeit es meinen Chefs zu verkünden, dass ich schwanger bin.
Nächste Woche ist unsere letzte Arbeitswoche vor dem 3-wöchigen Weihnachtsurlaub.
Heißt, sie haben dann 3 Wochen Zeit sich abzuregen.
Jetzt meine Frage:
WIE sag ich es den beiden?
Wie soll ich anfangen..?
Das Gute ist, dass mein Freund in derselben Firma arbeitet und wir es gemeinsam sagen. Nur wissen wir tatsächlich nicht wie wir das anstellen sollen.
 
Hat jemand Tipps? Erfahrungen?
Danke!
 

einfach sagen, was soll er denn machen? 

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17. Dezember 2019 um 22:48

Puh, hätte auch nicht gedacht, dass es manchen solche Angst, dieses wunderbare Ereignis dem Arbeitgeber bekanntzugeben.

Es kann auch -gerade in Büroberufen- positiv verlaufen. Bin das beste Beispiel:

Ich habe es meinem Arbeitgeber und meiner Kollegin in der 10. Woche erzählt. Es gab nur positive Reaktionen. Zuerst war die Überlegung, für das Elternjahr, das ich nehmen werde, einen Ersatz einzustellen. Nachdem wir niemand ansprechendes fanden, haben wir beschlossen -und uns letztlich alle an den Kopf gefasst, nicht schon viel eher auf diese Idee gekommen zu sein-, mir im ersten Jahr einen Home-Office-Platz einzurichten, so dass ich nach dem Mutterschutz erst einmal stundenweise von daheim arbeiten und nach der Elternzeit dann wieder durchstarten kann. Allerdings muss ich dazu sagen, dass wir ein sehr harmonischer Betrieb sind und hier Neuigkeiten wie eine SS nicht als negativ angesehen wird.

Auch wenn dein Arbeitgeber nicht gut auf die Neuigkeit reagiert, so hast du als Schwangere Rechte, die dich vor Kündigung etc. schützen. Also, so oder so, erzähle es einfach, ohne dich deswegen schlecht zu fühlen!
 

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18. Dezember 2019 um 7:36
In Antwort auf luanaaaaa

Eben drum, darum gehts mir nämlich auch.
Diese Sprüche habe ich mir auch anhören dürfen und ich hab eben auch Angst um meinen Arbeitsplatz.
Ich möchte in den nächsten Jahren genauso gut bezahlt werden wie ich jetzt bezahlt werde und nicht wieder von vorne anfangen müssen..

Und ich male mir jetzt schon aus was für blöde Sprüche kommen werden, bezüglich auf den einen Chef.
Oder, dass ich dann direkt ausgegrenzt werde etc.
Ich kann mich auch irren, klar, aber davor hab ich eben Schiss.

Morgen ist der Tag an dem ich es sagen möchte.
Führt ja kein Weg dran vorbei..

er kann dich deswegen nicht kündigen!!! 

 und wieso interessiert es einen so was andere dazu sagen?? 

dass eine junge Frau schwanger wird ist doch das normaleste überhaupt....

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18. Dezember 2019 um 11:27

@smitee2 Wie ist es denn gelaufen?
Ich glaube, die Angst hat immer ein bisschen damit zu tun, wie eine Firma tickt & wie wichtig einem die Persönliche Karriere ist.
Für viele Frauen ist ja, wenn das Kind kommt, der Job erst einmal nicht so wichtig. Sie wollen in Elternzeit, vielleicht 1-3 Jahre, dann Zeilzeit zurrück - und wenn dann die Karriere nicht mehr so weiter geht, wie vorher, ist das auch nicht so wichtig - das ist auch völlig Okay.

Wenn einem aber der Job sehr wichtig ist - und man weiß, dass ein Austieg für eine Gewisse Zeit nicht einfach ist, Teilzeit alles andere als leicht (vor allem, wenn man nicht weniger verantwortungsvolle Aufgaben möchte) - dann kann ich diese Sorgen schon verstehen.

Es ist einfach statistisch so, dass für viele Frauen die Karriere nach einem Kind ins stocken gerät, man nach der Rückkehr nicht mehr die gleichen Aufgaben bekommt etc. - und ich finde es da berechtigt, ein wenig Angst zu haben  (Recht ist Recht - aber ich ich habe oft beobachtet, wie dieses Recht ausgelebt wird).

Für viele Frauen ist  das auch bis zu einem Gewissen Punkt durchaus OK. 
Aber gerade wenn man beides möchte - ein Kind, dem man eine gute Mutter ist - und eine Karriere, die eine Frau erfüllt, ist es Ratsam, sich vorher ein paar Gedanken zu machen. 

Und eben weil eine junge Frau schwanger werden kann, gibt es bei mir im Bereich kaum Frauen. Die werden einfach nicht eingestellt... 

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18. Dezember 2019 um 11:43
In Antwort auf teetrinkerin23

@smitee2 Wie ist es denn gelaufen?
Ich glaube, die Angst hat immer ein bisschen damit zu tun, wie eine Firma tickt & wie wichtig einem die Persönliche Karriere ist.
Für viele Frauen ist ja, wenn das Kind kommt, der Job erst einmal nicht so wichtig. Sie wollen in Elternzeit, vielleicht 1-3 Jahre, dann Zeilzeit zurrück - und wenn dann die Karriere nicht mehr so weiter geht, wie vorher, ist das auch nicht so wichtig - das ist auch völlig Okay.

Wenn einem aber der Job sehr wichtig ist - und man weiß, dass ein Austieg für eine Gewisse Zeit nicht einfach ist, Teilzeit alles andere als leicht (vor allem, wenn man nicht weniger verantwortungsvolle Aufgaben möchte) - dann kann ich diese Sorgen schon verstehen.

Es ist einfach statistisch so, dass für viele Frauen die Karriere nach einem Kind ins stocken gerät, man nach der Rückkehr nicht mehr die gleichen Aufgaben bekommt etc. - und ich finde es da berechtigt, ein wenig Angst zu haben  (Recht ist Recht - aber ich ich habe oft beobachtet, wie dieses Recht ausgelebt wird).

Für viele Frauen ist  das auch bis zu einem Gewissen Punkt durchaus OK. 
Aber gerade wenn man beides möchte - ein Kind, dem man eine gute Mutter ist - und eine Karriere, die eine Frau erfüllt, ist es Ratsam, sich vorher ein paar Gedanken zu machen. 

Und eben weil eine junge Frau schwanger werden kann, gibt es bei mir im Bereich kaum Frauen. Die werden einfach nicht eingestellt... 

Ich habe mich noch nicht für einen Zeitpunkt entscheiden können, wann ich es mitteilen. Nicht weil ich Angst vor der Reaktion meines Arbeitgebers habe, sondern weil ich Anfang Januar ja noch dieses Screening habe und ich "erst" in der 11. Woche bin. Ich möchte einfach nicht, falls mit dem Baby etwas nicht stimmt, was natürlich sehr unwahrscheinlich ist, es mit meinen Arbeitskollegen teilen müssen.

Wir sind ein großer Betrieb und solche Dinge verbreiten sich wie Lauffeuer. Da habe ich einfach überhaupt keine Lust drauf.

Vielleicht werde ich es erstmal nur meiner Teamleiterin mitteilen und sie um höchste Diskretion bitten, Problem ist nur ihr vertraue ich von allen Kollegen am wenigsten.

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18. Dezember 2019 um 11:59
In Antwort auf teetrinkerin23

@smitee2 Wie ist es denn gelaufen?
Ich glaube, die Angst hat immer ein bisschen damit zu tun, wie eine Firma tickt & wie wichtig einem die Persönliche Karriere ist.
Für viele Frauen ist ja, wenn das Kind kommt, der Job erst einmal nicht so wichtig. Sie wollen in Elternzeit, vielleicht 1-3 Jahre, dann Zeilzeit zurrück - und wenn dann die Karriere nicht mehr so weiter geht, wie vorher, ist das auch nicht so wichtig - das ist auch völlig Okay.

Wenn einem aber der Job sehr wichtig ist - und man weiß, dass ein Austieg für eine Gewisse Zeit nicht einfach ist, Teilzeit alles andere als leicht (vor allem, wenn man nicht weniger verantwortungsvolle Aufgaben möchte) - dann kann ich diese Sorgen schon verstehen.

Es ist einfach statistisch so, dass für viele Frauen die Karriere nach einem Kind ins stocken gerät, man nach der Rückkehr nicht mehr die gleichen Aufgaben bekommt etc. - und ich finde es da berechtigt, ein wenig Angst zu haben  (Recht ist Recht - aber ich ich habe oft beobachtet, wie dieses Recht ausgelebt wird).

Für viele Frauen ist  das auch bis zu einem Gewissen Punkt durchaus OK. 
Aber gerade wenn man beides möchte - ein Kind, dem man eine gute Mutter ist - und eine Karriere, die eine Frau erfüllt, ist es Ratsam, sich vorher ein paar Gedanken zu machen. 

Und eben weil eine junge Frau schwanger werden kann, gibt es bei mir im Bereich kaum Frauen. Die werden einfach nicht eingestellt... 

Ich muss aber sagen, in meiner Firma ist das alles keine Thema. Ich habe einen relativ anspruchsvollen, verantwortungsvollen Job aber eine Karenzzeit und weniger Stunden Arbeitszeit bei meiner Rückkehr werden keinen Unterschied machen.

Die Pause wird meine Karriere nicht beeinflussen, ich liebe meinen Job und will auf der Position bleiben, ob man dort aber 40 oder 20 Stunden in der Woche arbeitet macht gar keinen Unterschied. Und der Wiedereinstieg wird kinderleicht, da habe ich schon Glück. 

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