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Wie kann man mehrere Kinder haben?

8. Dezember 2019 um 10:04 Letzte Antwort: 10. Dezember 2019 um 14:40

Sorry für den langen Text. Wer das nicht alles lesen will: Das wichtigste steht eigentlich im ersten Absatz.

Ich weiß, die Frage klingt erst einmal merkwürdig. Ich frage mich nur immer wieder, wie Leute es schaffen, mehrere Kinder zu haben. Wr haben eine Tochter, die etzt 20 Monate alt ist. Immer wieder höre ich in unserem Umfeld von Leuten, die schnell mehrere Kinder hintereinander bekommen (eine Familie bekommt jetzt im Januar das dritte Kind, das mittlere ist so alt wie unsere Tochter), drei, vier oder gar fünf Kinder haben und wenn ich mir so unsere Tochter anschaue, frage ich mich: Wie geht das? Niemals nie könnte ich mir vorstellen, jetzt oder auch im nächsten Jahr noch ein Kind zu bekommen. Ich wüsste nicht, wie das machbar sein soll. Organisatorisch, finanziell, kräftemäßig. Wir bewegen uns immer so am Rand des Machbaren, alles geht gerade so. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das mal anders sein wird. Leider.

Es ist nicht so, dass ich nicht manchmal darüber nachdenke, ein zweites Kind zu bekommen, auch weil ich mich oft frage, ob es für unser Kind so gut ist, ohne Geschwister aufzuwachsen. Oder wie es für sie sein wird, wenn sie mal erwachsen ist und wir alt und sie niemanden hat, mit dem sie über Familienangelegenheiten sprechen kann. Wie es für sie sein wird, wenn sie alleine ist. Und noch einmal so ein kleines Baby, nochmal schwanger sein, irgendwie wäre das schön.

Aber andererseits: In meiner Schwangerschaft ging es mir körperlich prima, aber ich musste so viel arbeiten, dass ich oft einfach nur geweint habe, weil ich so müde und kaputt war. Ich musste Überstunden leisten, habe Abendtermine gemacht und am Wochenende gearbeitet. Also so wie vorher auch. Ich weiß, dass ich das schwanger nicht hätte machen müssen. Aber ein Kollege war schwer krank mit Herzproblemen und wir haben chronische Personalnot. Niemand konnte mein Pensum übernehmen.

Die ersten 14 Monate mit unserer Tochter waren die Hölle. Ich stand nach der Geburt psychisch komplett neben mir. Konnte nicht schlafen, auch wenn sie schlief. Habe mich gefühlt, als wäre ich nicht ich, konnte nichts essen, hatte permanent das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Als das besser wurde, fing unsere Kleine an schlecht zu schlafen. Bis sie 14 Monate alt war, wurde sie bis zu 12 Mal pro Nacht wach. Auch heute schläft sie nicht durch und wird im Schnitt zweimal pro Nacht wach. Bevor sie mobil wurde, quengelte und weinte sie nur. Familie ist etwas weiter weg, konnte nicht helfen und zumindest meine war nicht begeistert, dass ich schwanger geworden bin ("du versaust dir deine Karriere". Jetzt lieben sie sie und sind sehr süß mit ihr.

Mittlerweile läuft und spricht sie und ist einfach nur ein Sonnenschein. Aber auch anstrengend. Sie ist sehr aufgeweckt, will viel erleben, beschäftigt werden, ist total unerschrocken, liebevoll und neugierig. Und sehr anhänglich mir gegenüber. Eigentlich ganz normal. Sie geht sehr gerne in die Kita, wir beide müssen Vollzeit arbeiten, damit es finanziell gut reicht (nein, wir haben keine schlecht Ausbildung, beide studiert). Ich kann mir einfach ich vorstellen, wie da ein zweites Kind reinpassen würde und wie wir das organisatorisch hinbekommen solle.

Aber unsere Lebenssituation ist doch nicht so viel anders als andere, oder? Und die bekommen auch mehrere Kinder. SInd wir einfach nur nicht stressresistent? Wie war das so bei euch?
 

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8. Dezember 2019 um 10:25

Man wächst mit seinen Aufgaben,würde ich sagen. 

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8. Dezember 2019 um 12:06
In Antwort auf whitecookie

Sorry für den langen Text. Wer das nicht alles lesen will: Das wichtigste steht eigentlich im ersten Absatz.

Ich weiß, die Frage klingt erst einmal merkwürdig. Ich frage mich nur immer wieder, wie Leute es schaffen, mehrere Kinder zu haben. Wr haben eine Tochter, die etzt 20 Monate alt ist. Immer wieder höre ich in unserem Umfeld von Leuten, die schnell mehrere Kinder hintereinander bekommen (eine Familie bekommt jetzt im Januar das dritte Kind, das mittlere ist so alt wie unsere Tochter), drei, vier oder gar fünf Kinder haben und wenn ich mir so unsere Tochter anschaue, frage ich mich: Wie geht das? Niemals nie könnte ich mir vorstellen, jetzt oder auch im nächsten Jahr noch ein Kind zu bekommen. Ich wüsste nicht, wie das machbar sein soll. Organisatorisch, finanziell, kräftemäßig. Wir bewegen uns immer so am Rand des Machbaren, alles geht gerade so. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das mal anders sein wird. Leider.

Es ist nicht so, dass ich nicht manchmal darüber nachdenke, ein zweites Kind zu bekommen, auch weil ich mich oft frage, ob es für unser Kind so gut ist, ohne Geschwister aufzuwachsen. Oder wie es für sie sein wird, wenn sie mal erwachsen ist und wir alt und sie niemanden hat, mit dem sie über Familienangelegenheiten sprechen kann. Wie es für sie sein wird, wenn sie alleine ist. Und noch einmal so ein kleines Baby, nochmal schwanger sein, irgendwie wäre das schön.

Aber andererseits: In meiner Schwangerschaft ging es mir körperlich prima, aber ich musste so viel arbeiten, dass ich oft einfach nur geweint habe, weil ich so müde und kaputt war. Ich musste Überstunden leisten, habe Abendtermine gemacht und am Wochenende gearbeitet. Also so wie vorher auch. Ich weiß, dass ich das schwanger nicht hätte machen müssen. Aber ein Kollege war schwer krank mit Herzproblemen und wir haben chronische Personalnot. Niemand konnte mein Pensum übernehmen.

Die ersten 14 Monate mit unserer Tochter waren die Hölle. Ich stand nach der Geburt psychisch komplett neben mir. Konnte nicht schlafen, auch wenn sie schlief. Habe mich gefühlt, als wäre ich nicht ich, konnte nichts essen, hatte permanent das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Als das besser wurde, fing unsere Kleine an schlecht zu schlafen. Bis sie 14 Monate alt war, wurde sie bis zu 12 Mal pro Nacht wach. Auch heute schläft sie nicht durch und wird im Schnitt zweimal pro Nacht wach. Bevor sie mobil wurde, quengelte und weinte sie nur. Familie ist etwas weiter weg, konnte nicht helfen und zumindest meine war nicht begeistert, dass ich schwanger geworden bin ("du versaust dir deine Karriere". Jetzt lieben sie sie und sind sehr süß mit ihr.

Mittlerweile läuft und spricht sie und ist einfach nur ein Sonnenschein. Aber auch anstrengend. Sie ist sehr aufgeweckt, will viel erleben, beschäftigt werden, ist total unerschrocken, liebevoll und neugierig. Und sehr anhänglich mir gegenüber. Eigentlich ganz normal. Sie geht sehr gerne in die Kita, wir beide müssen Vollzeit arbeiten, damit es finanziell gut reicht (nein, wir haben keine schlecht Ausbildung, beide studiert). Ich kann mir einfach ich vorstellen, wie da ein zweites Kind reinpassen würde und wie wir das organisatorisch hinbekommen solle.

Aber unsere Lebenssituation ist doch nicht so viel anders als andere, oder? Und die bekommen auch mehrere Kinder. SInd wir einfach nur nicht stressresistent? Wie war das so bei euch?
 

Ich habe auch erst mit dem ersten Kind gemerkt, wie wenig stressresistent ich eigentlich bin und wie sehr Schlafmangel mich fertig macht. Bei uns war die Anfangszeit auch total anstrengend. Ich hatte einen ungeplanten KS und mir ging's lange mies danach, konnte wie Du auch kaum essen und habe wahnsinnig viel abgenommen, konnte deswegen auch nicht lange stillen, was mich enorm belastet hat. Sie war die ersten Monate ein Schreikind und ich hatte schlimme Depressionen und Angstzustände. Aufgewacht ist sie nachts oft. Sie schläft erst durch (meistens) seit sie drei ist und jedes Mal, wenn sie eine neue Krankheit vom Kindergarten anschleppt und wir zuhause alle drei flachliegen, sind wir froh, dass wir kein zweites haben, und trotzdem...

Wollen wir jetzt noch eins. 

Keine Ahnung. Der Wunsch ist einfach da und wenn der Wunsch so stark ist, redet man sich das wahrscheinlich auch irgendwie schön. Angst ist für mich kein Grund, auf meinen Traum zu verzichten. Bestimmt, GAAAAANZ BESTIMMT, kommt beim nächsten Kind alles ganz anders, und mir gehts super, und das Kind schreit nie und schläft von Anfang an durch und wird auch niemals krank.

Der Rest ist bei uns relativ unproblematisch. Wir haben den Luxus, dass ich nicht arbeiten müsste, der Verdienst meines Mannes reicht gut aus. Ich glaube schon, dass das viel Stress abnimmt. Organisatorisch ist es auch gut, wir haben Schwiegereltern, Freunde und Geschwister, die uns gerne mal was abnehmen. Ansonsten glaub ich, man muss manchmal einfach lockerer werden. Dann ist halt mal Chaos im Haus, oder das Kind wird vor dem Fernseher geparkt, davon geht die Welt auch nicht unter.

Zwei kleine Kinder in kurzem Abstand hätte ich mir auch nicht vorstellen können. Da wäre ich untergegangen. Vielleicht kannst Du es Dir in zwei Jahren oder so ja wieder besser vorstellen.

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8. Dezember 2019 um 13:57
In Antwort auf nikita...

Ich habe auch erst mit dem ersten Kind gemerkt, wie wenig stressresistent ich eigentlich bin und wie sehr Schlafmangel mich fertig macht. Bei uns war die Anfangszeit auch total anstrengend. Ich hatte einen ungeplanten KS und mir ging's lange mies danach, konnte wie Du auch kaum essen und habe wahnsinnig viel abgenommen, konnte deswegen auch nicht lange stillen, was mich enorm belastet hat. Sie war die ersten Monate ein Schreikind und ich hatte schlimme Depressionen und Angstzustände. Aufgewacht ist sie nachts oft. Sie schläft erst durch (meistens) seit sie drei ist und jedes Mal, wenn sie eine neue Krankheit vom Kindergarten anschleppt und wir zuhause alle drei flachliegen, sind wir froh, dass wir kein zweites haben, und trotzdem...

Wollen wir jetzt noch eins. 

Keine Ahnung. Der Wunsch ist einfach da und wenn der Wunsch so stark ist, redet man sich das wahrscheinlich auch irgendwie schön. Angst ist für mich kein Grund, auf meinen Traum zu verzichten. Bestimmt, GAAAAANZ BESTIMMT, kommt beim nächsten Kind alles ganz anders, und mir gehts super, und das Kind schreit nie und schläft von Anfang an durch und wird auch niemals krank.

Der Rest ist bei uns relativ unproblematisch. Wir haben den Luxus, dass ich nicht arbeiten müsste, der Verdienst meines Mannes reicht gut aus. Ich glaube schon, dass das viel Stress abnimmt. Organisatorisch ist es auch gut, wir haben Schwiegereltern, Freunde und Geschwister, die uns gerne mal was abnehmen. Ansonsten glaub ich, man muss manchmal einfach lockerer werden. Dann ist halt mal Chaos im Haus, oder das Kind wird vor dem Fernseher geparkt, davon geht die Welt auch nicht unter.

Zwei kleine Kinder in kurzem Abstand hätte ich mir auch nicht vorstellen können. Da wäre ich untergegangen. Vielleicht kannst Du es Dir in zwei Jahren oder so ja wieder besser vorstellen.

In zwei Jahren bin ich allerdings chon 37 Jahre alt. Ob es dann noch klappt...?

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8. Dezember 2019 um 14:09

Hm, warum musst du denn so viel arbeiten?
gerade wenn ihr beide auch ne gute Ausbildung habt, lässt sich das doch vielleicht ändern?
ich glaub nämlich schon dass das viel ausmacht... ein Vollzeitjob allein kann schon schlauchen, dann noch ein kleines Kind dazu. Puh!
ich glaube mittlerweile einfach nicht mehr dass es sich lohnt, für irgendwelche materiellen Dinge so viel Zeit und Energie in die Arbeit zu stecken 

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8. Dezember 2019 um 14:33
In Antwort auf melonchen1

Hm, warum musst du denn so viel arbeiten?
gerade wenn ihr beide auch ne gute Ausbildung habt, lässt sich das doch vielleicht ändern?
ich glaub nämlich schon dass das viel ausmacht... ein Vollzeitjob allein kann schon schlauchen, dann noch ein kleines Kind dazu. Puh!
ich glaube mittlerweile einfach nicht mehr dass es sich lohnt, für irgendwelche materiellen Dinge so viel Zeit und Energie in die Arbeit zu stecken 

In meiner Branche ist das halt leider so. Und dummerweise gibt es da stellenmäßig auch wenig Auswahl. Noch schlimmer ist, dass die Überstunden nicht vergütet werden. Weder in Geld noch in Freizeit. Ich verdiene ganz ok, aber ein Gehalt würde niemals reichen, um uns alle durchzubringen. 

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8. Dezember 2019 um 14:45

Okay, also hast du quasi nur die Wahl zwischen für-den-job-aufreiben oder ganz daheim? 😕 Das ist echt blöd...
und für ein paar Jahre wenigstens nur mit einem Gehalt? Oder lebt ihr in einer sehr teuren Gegend?

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8. Dezember 2019 um 15:59

Meine erstes Kind war ein Schreikind und kostete deshalb sehr viel Kraft und schlaf. Das erste Lebensjahr mit ihr war anstrengender als man dachte. Wir entschieden uns trotzdem für ein zweites Kind. Der Abstand zwischen den beiden ist 2,5 Jahre. Mein Sohn war das krasse Gegenteil von meiner Tochter. Er war super pflegeleicht, hatte immer seinen 4 Stunden Rhythmus. Ein Bilderbuch Baby. Mir tat das gut, es gab mir bestätigung das es mit dem ersten Kind nicht an mir lag. Es ist einfach eine Charakter Sache. Und dadurch waren auch 2 Kinder kein Problem. Wie hier schon erwähnt wurde, man wächst mit den Aufgaben. Und das macht einen stärker. 

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8. Dezember 2019 um 17:40
In Antwort auf whitecookie

Sorry für den langen Text. Wer das nicht alles lesen will: Das wichtigste steht eigentlich im ersten Absatz.

Ich weiß, die Frage klingt erst einmal merkwürdig. Ich frage mich nur immer wieder, wie Leute es schaffen, mehrere Kinder zu haben. Wr haben eine Tochter, die etzt 20 Monate alt ist. Immer wieder höre ich in unserem Umfeld von Leuten, die schnell mehrere Kinder hintereinander bekommen (eine Familie bekommt jetzt im Januar das dritte Kind, das mittlere ist so alt wie unsere Tochter), drei, vier oder gar fünf Kinder haben und wenn ich mir so unsere Tochter anschaue, frage ich mich: Wie geht das? Niemals nie könnte ich mir vorstellen, jetzt oder auch im nächsten Jahr noch ein Kind zu bekommen. Ich wüsste nicht, wie das machbar sein soll. Organisatorisch, finanziell, kräftemäßig. Wir bewegen uns immer so am Rand des Machbaren, alles geht gerade so. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das mal anders sein wird. Leider.

Es ist nicht so, dass ich nicht manchmal darüber nachdenke, ein zweites Kind zu bekommen, auch weil ich mich oft frage, ob es für unser Kind so gut ist, ohne Geschwister aufzuwachsen. Oder wie es für sie sein wird, wenn sie mal erwachsen ist und wir alt und sie niemanden hat, mit dem sie über Familienangelegenheiten sprechen kann. Wie es für sie sein wird, wenn sie alleine ist. Und noch einmal so ein kleines Baby, nochmal schwanger sein, irgendwie wäre das schön.

Aber andererseits: In meiner Schwangerschaft ging es mir körperlich prima, aber ich musste so viel arbeiten, dass ich oft einfach nur geweint habe, weil ich so müde und kaputt war. Ich musste Überstunden leisten, habe Abendtermine gemacht und am Wochenende gearbeitet. Also so wie vorher auch. Ich weiß, dass ich das schwanger nicht hätte machen müssen. Aber ein Kollege war schwer krank mit Herzproblemen und wir haben chronische Personalnot. Niemand konnte mein Pensum übernehmen.

Die ersten 14 Monate mit unserer Tochter waren die Hölle. Ich stand nach der Geburt psychisch komplett neben mir. Konnte nicht schlafen, auch wenn sie schlief. Habe mich gefühlt, als wäre ich nicht ich, konnte nichts essen, hatte permanent das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Als das besser wurde, fing unsere Kleine an schlecht zu schlafen. Bis sie 14 Monate alt war, wurde sie bis zu 12 Mal pro Nacht wach. Auch heute schläft sie nicht durch und wird im Schnitt zweimal pro Nacht wach. Bevor sie mobil wurde, quengelte und weinte sie nur. Familie ist etwas weiter weg, konnte nicht helfen und zumindest meine war nicht begeistert, dass ich schwanger geworden bin ("du versaust dir deine Karriere". Jetzt lieben sie sie und sind sehr süß mit ihr.

Mittlerweile läuft und spricht sie und ist einfach nur ein Sonnenschein. Aber auch anstrengend. Sie ist sehr aufgeweckt, will viel erleben, beschäftigt werden, ist total unerschrocken, liebevoll und neugierig. Und sehr anhänglich mir gegenüber. Eigentlich ganz normal. Sie geht sehr gerne in die Kita, wir beide müssen Vollzeit arbeiten, damit es finanziell gut reicht (nein, wir haben keine schlecht Ausbildung, beide studiert). Ich kann mir einfach ich vorstellen, wie da ein zweites Kind reinpassen würde und wie wir das organisatorisch hinbekommen solle.

Aber unsere Lebenssituation ist doch nicht so viel anders als andere, oder? Und die bekommen auch mehrere Kinder. SInd wir einfach nur nicht stressresistent? Wie war das so bei euch?
 

Wir haben drei Kinder und ich kann sagen die Umstellung von kinderlos zu einem Kind ist gewaltig. Die Veränderung beim zweiten oder dritten halten sich im Rahmen. Klar bleibt es eine organisatorische Herausforderung,aber man wird zwangsläufig entspannter. 
Nur Mut- wird schon. 

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8. Dezember 2019 um 20:34
In Antwort auf whitecookie

In zwei Jahren bin ich allerdings chon 37 Jahre alt. Ob es dann noch klappt...?

Wie sieht es denn momentan bei Dir aus? WILLST Du denn gerade noch ein Kind und traust Dich nur nicht? Oder hast Du eh keine Lust mehr und fragst nur aus Interesse, wie es bei anderen so ist? Oder bist Du Dir unschlüssig?

Ich finde 37 jetzt nicht zu alt, um es zu probieren. Wenn Du aber jetzt sagst, Du möchtest um jeden Preis noch eins, dann ist es natürlich riskant, zu warten. Ansonsten spricht ja nix dagegen, das auf Euch zukommen zu lassen und zu schauen, ob der Wunsch sich noch mal entwickelt. Und wenn nicht, ist das ja auch in Ordnung.

Zum Thema Finanzen hat ja Melonchen schon was gesagt, das sehe ich genauso. Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass Ihr so wenig Geld habt, wenn Ihr beide studiert habt. Aber das ist vielleicht auch immer relativ und kommt auf den Lebensstil an? Wir sind auch nicht reich und ich habe schon oft von Familien, die viel mehr haben als wir, gehört, dass sie finden, dass sie zu wenig Geld haben. Ich frage mich dann immer, was die mit der ganzen Kohle machen, dass es ihnen nicht langt. xD

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8. Dezember 2019 um 20:34
In Antwort auf secret

Meine erstes Kind war ein Schreikind und kostete deshalb sehr viel Kraft und schlaf. Das erste Lebensjahr mit ihr war anstrengender als man dachte. Wir entschieden uns trotzdem für ein zweites Kind. Der Abstand zwischen den beiden ist 2,5 Jahre. Mein Sohn war das krasse Gegenteil von meiner Tochter. Er war super pflegeleicht, hatte immer seinen 4 Stunden Rhythmus. Ein Bilderbuch Baby. Mir tat das gut, es gab mir bestätigung das es mit dem ersten Kind nicht an mir lag. Es ist einfach eine Charakter Sache. Und dadurch waren auch 2 Kinder kein Problem. Wie hier schon erwähnt wurde, man wächst mit den Aufgaben. Und das macht einen stärker. 

Das macht Mut. 

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8. Dezember 2019 um 20:49
In Antwort auf melonchen1

Okay, also hast du quasi nur die Wahl zwischen für-den-job-aufreiben oder ganz daheim? 😕 Das ist echt blöd...
und für ein paar Jahre wenigstens nur mit einem Gehalt? Oder lebt ihr in einer sehr teuren Gegend?

Ein Gehalt reicht niemals. Da muss nur einmal die Waschmaschine kaputt gehen und wir sind am A***. Wir wohnen in einer ländlichen Gegend und trotzdem sind die Mieten hier sehr hoch.

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8. Dezember 2019 um 20:52
In Antwort auf whitecookie

Ein Gehalt reicht niemals. Da muss nur einmal die Waschmaschine kaputt gehen und wir sind am A***. Wir wohnen in einer ländlichen Gegend und trotzdem sind die Mieten hier sehr hoch.

Okay. Krass.

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8. Dezember 2019 um 20:56
In Antwort auf nikita...

Wie sieht es denn momentan bei Dir aus? WILLST Du denn gerade noch ein Kind und traust Dich nur nicht? Oder hast Du eh keine Lust mehr und fragst nur aus Interesse, wie es bei anderen so ist? Oder bist Du Dir unschlüssig?

Ich finde 37 jetzt nicht zu alt, um es zu probieren. Wenn Du aber jetzt sagst, Du möchtest um jeden Preis noch eins, dann ist es natürlich riskant, zu warten. Ansonsten spricht ja nix dagegen, das auf Euch zukommen zu lassen und zu schauen, ob der Wunsch sich noch mal entwickelt. Und wenn nicht, ist das ja auch in Ordnung.

Zum Thema Finanzen hat ja Melonchen schon was gesagt, das sehe ich genauso. Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass Ihr so wenig Geld habt, wenn Ihr beide studiert habt. Aber das ist vielleicht auch immer relativ und kommt auf den Lebensstil an? Wir sind auch nicht reich und ich habe schon oft von Familien, die viel mehr haben als wir, gehört, dass sie finden, dass sie zu wenig Geld haben. Ich frage mich dann immer, was die mit der ganzen Kohle machen, dass es ihnen nicht langt. xD

Na ja, ich bin halt nicht der Typ, der sich gut fühlt, wenn es am Ende des Monats auf Null aufgeht. Ich möchte schon das Gefühl haben, dass wir einen Puffer haben, falls was passiert. Dass man nicht gleich einen Kredit aufnehmen muss, wenn was am Auto kaputt ist.

Ich hätte schon ganz gerne ein zweites Kind. Aber wie gesagt, ich wüsste nicht, wie das gehen soll. Das heißt, es ist schon so, dass ich mich nicht recht traue. 

Momentan schaue ich mich nach einem anderen Job um, weil ich such nicht weiß, ob ich so zu arbeiten noch ein paar Jahre durchhalte. Und meine Tochter kommt wegen des Jobs auch eindeutig zu kurz. 

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8. Dezember 2019 um 21:06
In Antwort auf whitecookie

Na ja, ich bin halt nicht der Typ, der sich gut fühlt, wenn es am Ende des Monats auf Null aufgeht. Ich möchte schon das Gefühl haben, dass wir einen Puffer haben, falls was passiert. Dass man nicht gleich einen Kredit aufnehmen muss, wenn was am Auto kaputt ist.

Ich hätte schon ganz gerne ein zweites Kind. Aber wie gesagt, ich wüsste nicht, wie das gehen soll. Das heißt, es ist schon so, dass ich mich nicht recht traue. 

Momentan schaue ich mich nach einem anderen Job um, weil ich such nicht weiß, ob ich so zu arbeiten noch ein paar Jahre durchhalte. Und meine Tochter kommt wegen des Jobs auch eindeutig zu kurz. 

Nee, das verstehe ich. Finanzielle Sicherheit ist schon wichtig. Das klang jetzt ein bisschen nach "Luxusproblem" (nicht böse gemeint).

Ich finde es ehrlich gesagt mega heftig, dass Ihr beide studiert habt und nicht richtig von dem Geld leben könnt.  Seid Ihr beide in derselben Branche? Ist das da normal?

Da verstehe ich Deine Sorgen total gut. Das sind ja dann richtige Existenzängste, da würde ich es mir dann auch zweimal überlegen :/

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8. Dezember 2019 um 21:52

Nein, mein Mann hat etwas ganz anderes studiert als ich. Zuerst hat er aber eine Ausbildung gemacht. In diesem Beruf hat er bis vor sechs Monaten gearbeitet bis er eine Stelle im öffentlichen Dienst gefunden hat, wo er sein Studienwissen endlich anwenden kann. Seitdem geht es bei ins finanziell etwas aufwärts. Der Vertrag ist aber erst einmal befristet, deswegen bin ich noch vorsichtig. 

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8. Dezember 2019 um 22:28
In Antwort auf whitecookie

Nein, mein Mann hat etwas ganz anderes studiert als ich. Zuerst hat er aber eine Ausbildung gemacht. In diesem Beruf hat er bis vor sechs Monaten gearbeitet bis er eine Stelle im öffentlichen Dienst gefunden hat, wo er sein Studienwissen endlich anwenden kann. Seitdem geht es bei ins finanziell etwas aufwärts. Der Vertrag ist aber erst einmal befristet, deswegen bin ich noch vorsichtig. 

Es ist nicht so, das sich die Arbeit mit den Kids multipliziert.....natürlich machen Kinder Arbeit und kosten Geld und Nerven , aber es ist nicht so, das das 2.Kind wieder plus 100% benötigt und jedes Weitere ebenso , irgendwie relativiert es sich und tatsächlich beschäftigen sich Geschwisterkinder gerne miteinander und man Selber hat Pause

..was sich jedoch multipliziert ist die Freude , das Lachen und die Liebe ....

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9. Dezember 2019 um 2:40
In Antwort auf whitecookie

Sorry für den langen Text. Wer das nicht alles lesen will: Das wichtigste steht eigentlich im ersten Absatz.

Ich weiß, die Frage klingt erst einmal merkwürdig. Ich frage mich nur immer wieder, wie Leute es schaffen, mehrere Kinder zu haben. Wr haben eine Tochter, die etzt 20 Monate alt ist. Immer wieder höre ich in unserem Umfeld von Leuten, die schnell mehrere Kinder hintereinander bekommen (eine Familie bekommt jetzt im Januar das dritte Kind, das mittlere ist so alt wie unsere Tochter), drei, vier oder gar fünf Kinder haben und wenn ich mir so unsere Tochter anschaue, frage ich mich: Wie geht das? Niemals nie könnte ich mir vorstellen, jetzt oder auch im nächsten Jahr noch ein Kind zu bekommen. Ich wüsste nicht, wie das machbar sein soll. Organisatorisch, finanziell, kräftemäßig. Wir bewegen uns immer so am Rand des Machbaren, alles geht gerade so. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das mal anders sein wird. Leider.

Es ist nicht so, dass ich nicht manchmal darüber nachdenke, ein zweites Kind zu bekommen, auch weil ich mich oft frage, ob es für unser Kind so gut ist, ohne Geschwister aufzuwachsen. Oder wie es für sie sein wird, wenn sie mal erwachsen ist und wir alt und sie niemanden hat, mit dem sie über Familienangelegenheiten sprechen kann. Wie es für sie sein wird, wenn sie alleine ist. Und noch einmal so ein kleines Baby, nochmal schwanger sein, irgendwie wäre das schön.

Aber andererseits: In meiner Schwangerschaft ging es mir körperlich prima, aber ich musste so viel arbeiten, dass ich oft einfach nur geweint habe, weil ich so müde und kaputt war. Ich musste Überstunden leisten, habe Abendtermine gemacht und am Wochenende gearbeitet. Also so wie vorher auch. Ich weiß, dass ich das schwanger nicht hätte machen müssen. Aber ein Kollege war schwer krank mit Herzproblemen und wir haben chronische Personalnot. Niemand konnte mein Pensum übernehmen.

Die ersten 14 Monate mit unserer Tochter waren die Hölle. Ich stand nach der Geburt psychisch komplett neben mir. Konnte nicht schlafen, auch wenn sie schlief. Habe mich gefühlt, als wäre ich nicht ich, konnte nichts essen, hatte permanent das Gefühl, keine Luft zu bekommen. Als das besser wurde, fing unsere Kleine an schlecht zu schlafen. Bis sie 14 Monate alt war, wurde sie bis zu 12 Mal pro Nacht wach. Auch heute schläft sie nicht durch und wird im Schnitt zweimal pro Nacht wach. Bevor sie mobil wurde, quengelte und weinte sie nur. Familie ist etwas weiter weg, konnte nicht helfen und zumindest meine war nicht begeistert, dass ich schwanger geworden bin ("du versaust dir deine Karriere". Jetzt lieben sie sie und sind sehr süß mit ihr.

Mittlerweile läuft und spricht sie und ist einfach nur ein Sonnenschein. Aber auch anstrengend. Sie ist sehr aufgeweckt, will viel erleben, beschäftigt werden, ist total unerschrocken, liebevoll und neugierig. Und sehr anhänglich mir gegenüber. Eigentlich ganz normal. Sie geht sehr gerne in die Kita, wir beide müssen Vollzeit arbeiten, damit es finanziell gut reicht (nein, wir haben keine schlecht Ausbildung, beide studiert). Ich kann mir einfach ich vorstellen, wie da ein zweites Kind reinpassen würde und wie wir das organisatorisch hinbekommen solle.

Aber unsere Lebenssituation ist doch nicht so viel anders als andere, oder? Und die bekommen auch mehrere Kinder. SInd wir einfach nur nicht stressresistent? Wie war das so bei euch?
 

und eure Beziehung ist okay nach der letzten Zeit?  was sagt er dazu?   

sorry aber nach deinen Gedanken und nach der babyZeit solltest du kein 2. Kind bekommen

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9. Dezember 2019 um 7:50
In Antwort auf carina2019

und eure Beziehung ist okay nach der letzten Zeit?  was sagt er dazu?   

sorry aber nach deinen Gedanken und nach der babyZeit solltest du kein 2. Kind bekommen

Sorry, Kana, aber von dir nehme ich keine Ratschläge an. Du hast von der Materie in etwa so viel Ahnung wie eine Haselnuss von Weltreisen.

Mein Mann macht sehr viel in der Kindsbetreuung. Die Beziehung läuft auch nach fast 12 Jahren immer noch sehr gut. Er hätte sehr gerne ein zweites, macht es aber von mir abhängig.

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9. Dezember 2019 um 10:51
In Antwort auf whitecookie

Sorry, Kana, aber von dir nehme ich keine Ratschläge an. Du hast von der Materie in etwa so viel Ahnung wie eine Haselnuss von Weltreisen.

Mein Mann macht sehr viel in der Kindsbetreuung. Die Beziehung läuft auch nach fast 12 Jahren immer noch sehr gut. Er hätte sehr gerne ein zweites, macht es aber von mir abhängig.

Ich hab im anderen Thread gelesen, dass Ihr auch zwei Pferde habt. Da habt Ihr ja auch viele Verpflichtungen und billig ist das wahrscheinlich auch nicht, oder? Und dann seid Ihr vielleicht auch generell eher aktive Menschen, die sportlich sind und gerne draußen unterwegs?

Also, raten kann ich Dir leider nichts, aber ich denke, das sind so mit die Gründe, warum es für Dich schwerer war, als vielleicht für manch anderen. Wir haben keine Verpflichtungen, außer unsere Tochter, und das macht viel aus. Zudem haben wir wenig Fixkosten, es sind Freunde und Schwiegereltern da und wir haben keine Hobbys, bei denen wir viel unterwegs sind.

Vielleicht hilft Dir ja der Beitrag von Diva, dass die Arbeit mit zwei Kindern sich nicht zwangsläufig verdoppelt.

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9. Dezember 2019 um 11:40
In Antwort auf nikita...

Ich hab im anderen Thread gelesen, dass Ihr auch zwei Pferde habt. Da habt Ihr ja auch viele Verpflichtungen und billig ist das wahrscheinlich auch nicht, oder? Und dann seid Ihr vielleicht auch generell eher aktive Menschen, die sportlich sind und gerne draußen unterwegs?

Also, raten kann ich Dir leider nichts, aber ich denke, das sind so mit die Gründe, warum es für Dich schwerer war, als vielleicht für manch anderen. Wir haben keine Verpflichtungen, außer unsere Tochter, und das macht viel aus. Zudem haben wir wenig Fixkosten, es sind Freunde und Schwiegereltern da und wir haben keine Hobbys, bei denen wir viel unterwegs sind.

Vielleicht hilft Dir ja der Beitrag von Diva, dass die Arbeit mit zwei Kindern sich nicht zwangsläufig verdoppelt.

Ja, ich gebe es zu: Ich kann nicht ohne Pferde. Mittlerweile ist es aber nur noch ein Perd. Ich bin seit ich 19 Jahre alt bin Pferdebesitzer, habe es also kurz vor meinem Studium gekauft. Ich bin mittlerweile ziemlich gut darin, beim Pferd Kosten zu sparen (steht im Offenstall, weiß, wo ich günstig Ausrüstung bekomme, wenn was kaputt geht, welcher Schmied gut und günstig ist etc). Das Pferd kostet uns im Monat momentan 250 Euro.

 

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9. Dezember 2019 um 11:48
In Antwort auf whitecookie

Ja, ich gebe es zu: Ich kann nicht ohne Pferde. Mittlerweile ist es aber nur noch ein Perd. Ich bin seit ich 19 Jahre alt bin Pferdebesitzer, habe es also kurz vor meinem Studium gekauft. Ich bin mittlerweile ziemlich gut darin, beim Pferd Kosten zu sparen (steht im Offenstall, weiß, wo ich günstig Ausrüstung bekomme, wenn was kaputt geht, welcher Schmied gut und günstig ist etc). Das Pferd kostet uns im Monat momentan 250 Euro.

 

Ich wollte Dir das auch gar nicht ausreden oder so. Also, ich würde mich auch nicht von meinen Katzen trennen wollen. Nur so als Erklärungsversuch... Wer sonst keine Interessen hat oder seine Freizeit eh nur zuhause auf der Couch verbringt, tut sich mit der Umstellung vermutlich etwas leichter, als jemand, der zusätzlich noch einige Verpflichtungen hat. Hat vielleicht gar nicht so viel mit Eurer Stressresistenz zu tun. Ich wünsch Dir aber, dass Ihr eine Lösung findet, wie Ihr Eure Wünsche alle unter einen Hut bringt.

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10. Dezember 2019 um 7:09
In Antwort auf whitecookie

Sorry, Kana, aber von dir nehme ich keine Ratschläge an. Du hast von der Materie in etwa so viel Ahnung wie eine Haselnuss von Weltreisen.

Mein Mann macht sehr viel in der Kindsbetreuung. Die Beziehung läuft auch nach fast 12 Jahren immer noch sehr gut. Er hätte sehr gerne ein zweites, macht es aber von mir abhängig.

ist auch okay.  die Frage bleibt trotzdem wo Zeit fürs Kind bleiben wird...

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10. Dezember 2019 um 14:40
In Antwort auf lalindi

Man wächst mit seinen Aufgaben,würde ich sagen. 

Bevor ich Kinder hatte, konnte ich mir absolut nicht vorstellen, wie es mit ist...ich kannte nur arbeiten arbeiten arbeiten.. mein Partner, Freizeit, für mich allein verantwortlich sein...
WIE soll ich je wieder arbeiten mit Kind/ern! Hier sind die Betreuungszeiten absolut unterirdisch für Kinder und unter 2 Jahren nimmt unser örtliche Kiga keine Kinder auf. Dann dachte ich mir, egal, deshalb verzichte ich sicher nicht auf Kinder! Es wird schon irgendwie weiter gehen.

Als Kind eins 2 Jahre u 5 Monate alt war, kam unsere zweite. Als ich mit ihr schwanger war, arbeitete ich 2 Tage die Woche, weil die Firma anfragte, ob ich könne (Personalmangel). Unsere Große schlief dann bei meiner Mama (da ich um 6:30h los fahren musste) u ich ich holte sie nach der Arbeit 15/16h rum ab.

Als unsere Große 5 und die Mittlere 2 Jahre und 7 Monate alt war, kam Junior... als Junior 3 wurde und meine Elternzeit um war, fing ich wieder etwas mehr als 50% (=20 std-Woche) an zu arbeiten.
Bis dahin hatte ich meinen alten Arbeitgeber verklagt, weil er sich weigerte, mich nach der Elternzeit wieder zu nehmen (12 Jahre in der Firma, kaum Kranktage, alles nichts mehr wert!). Der dachte nur, 3 Kinder, die wird andauernd ausfallen! (wegen der Kinder fehlte ich bisher keinen einzigen Tag! Nur ICH war mal ne Woche krank). Wir trennten uns und er durfte ordentlich blechen, Klage gewonnen!
Also fing ich quasi neu an, auch wenn ich meinen "neuen" AG über 20 Jahre kenne und in dieser Firma einst 1997 anfing (wurde 2012 privatisiert, wie auch mein alter AG - dem war ich schlicht zu teuer, das kam noch hinzu).

Ich hatte Glück, dass eine junge 3fach-Mutter kurz vor der Geburt von meinem Junior (2014) in unser Dorf zog, wir Freundinnen wurden und beide zusammen wieder mit der Arbeit anfingen, sie ist seit dem unsere Tagesmutter, ganz offiziell und über's Jugendamt. So muss ich für alle drei Kinder monatlich nur 187,- ans Amt zuzahlen und hab noch soviel über, dass sich das Arbeiten in Teilzeit auch noch lohnt.
1-4× monatlich mache ich seit Juni auch noch einen weiteren Job. Das sind aber nur 6-24 Stunden im Monat. 

Klar sind die Kinder manchmal anstrengend aber missen möchte ich kein einziges! Wir hätten auch gern noch ein viertes bekommen aber bei Junior waren wir schon 39... glaube, das war's...

Meine Schwester hat 4 Kinder, 10, 5, 3 und fast 1. Aber sie ist (noch) zu Hause. Läuft. Sowohl sie, als auch ich, haben noch einiges an Tieren. Dennoch habe ich nicht das Gefühl, wir wären überlastet mit Haus und Hof. Apropos, ich muss jetzt raus, Meerschweinchen abmisten, die Pferde noch für paar Stunden raus lassen und Hühner füttern.

Ich fand übrigens das erste Kind echt am anstrengendsten, obwohl sie ein echtes Anfängerbaby war. Aber diese Umstellung von keinem Kind auf eins war furchtbar für mich! Es wurde mit jedem Kind einfacher. Man dachte nicht mehr soviel drüber nach, was falsch zu machen, man machte einfach.

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Frühere Diskussionen
SS positiv, Schmierblutung leichtes ziehen
Von: jamn
neu
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10. Dezember 2019 um 12:39
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