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Wie ist es so...? Schwangerschaft, Geburt, Mama sein

14. Juli um 14:22

Hallo meine Damen-meine Herrn,

ich mache mir schon lange darüber Gedanken wie es ist schwanger zu werden, ein Kind auf die Welt zu bringen und die Zeit danach.

An alle Mamis: wie ist das? Was verändert sich alles an einem selbst vom Charakter? Einstellungen, Ansichten und körperlich?
An alle Papis: was durftet ihr so alles feststellen? 
 

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14. Juli um 19:28
In Antwort auf zaria_18448196

Hallo meine Damen-meine Herrn,

ich mache mir schon lange darüber Gedanken wie es ist schwanger zu werden, ein Kind auf die Welt zu bringen und die Zeit danach.

An alle Mamis: wie ist das? Was verändert sich alles an einem selbst vom Charakter? Einstellungen, Ansichten und körperlich?
An alle Papis: was durftet ihr so alles feststellen? 
 

Naja die grösste Umstellung ist nicht raus und Tür zu.

Sondern erstmal ne dicke Wickeltasche, Wechselsachen, und und und dabei... 

Wenn man dann los will, wird sich bespuckt oder die Windel ist voll

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14. Juli um 20:37

Die größte Umstellung ist wohl, dass man eine große Portion Verantwortung hat. Man muss das Baby pflegen, Formalitäten erledigen usw. Das muss man, ganz einfach, weil man sich sonst strafbar macht. Auf der anderen Seite, bekommt man ja ein Kind, um es groß zu ziehen wozu eben das alles gehört. 
Ich lasse bewusst mal das ganze mit der mutterliebe weg, weil man sich die sowieso nicht vorstellen kann. Sie weckt ungeahnte Kräfte. 

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15. Juli um 9:26

Danke für die lieben Antworten.

Man kann sich das wirklich nicht vorstellen..
Der eine Teil meiner Freunde sagt "Es ist die komplette Erfüllung des Lebens" und andere sagen "Stress deines Lebens".
Ich denke im Grunde ist es eine gute Mischung von beidem..

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15. Juli um 9:49
In Antwort auf zaria_18448196

Hallo meine Damen-meine Herrn,

ich mache mir schon lange darüber Gedanken wie es ist schwanger zu werden, ein Kind auf die Welt zu bringen und die Zeit danach.

An alle Mamis: wie ist das? Was verändert sich alles an einem selbst vom Charakter? Einstellungen, Ansichten und körperlich?
An alle Papis: was durftet ihr so alles feststellen? 
 

Die größte Umstellung war für mich, nicht mehr spontan sein zu können und die ewige Angst und Sorgen um seine Kinder, dass etwas passieren könnte. Man muss lernen damit zu leben. 
Aber schön ist es zu erfahren, WIE sehr man lieben kann!

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15. Juli um 10:03
In Antwort auf zaria_18448196

Danke für die lieben Antworten.

Man kann sich das wirklich nicht vorstellen..
Der eine Teil meiner Freunde sagt "Es ist die komplette Erfüllung des Lebens" und andere sagen "Stress deines Lebens".
Ich denke im Grunde ist es eine gute Mischung von beidem..

Verklären sollte man es nicht, also die "komplette Erfüllung" sieht für mich stressfreier aus aber es ist schon schön
Schwanger sein finde ich mehr als ätzend. Geburten gehen so, aber auch da gibts schöneres. 

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15. Juli um 10:06
In Antwort auf zaria_18448196

Hallo meine Damen-meine Herrn,

ich mache mir schon lange darüber Gedanken wie es ist schwanger zu werden, ein Kind auf die Welt zu bringen und die Zeit danach.

An alle Mamis: wie ist das? Was verändert sich alles an einem selbst vom Charakter? Einstellungen, Ansichten und körperlich?
An alle Papis: was durftet ihr so alles feststellen? 
 

Naja da ich momentan "nur" schwanger bin kann ich sagen das zu Beginn mein Charakter sich um 180 Grad gedreht habe ich mache vieles bewusster und kann besser Fokussieren was wichtig ist .^^

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15. Juli um 11:23

Ganz ehrlich, es ist furchtbar! Stressig, anstrengend, freiheitsraubend. Schwanger sein ist furchtbar, man kann sich irgendwann nicht mehr bewegen, man hat ständig Angst wegen irgendwas, und von der Geburt will ich gar nicht erst anfangen. Kinder sind laut, Kinder sind dreckig und sie kosten einen Haufen Geld, und sie können dich un unheimlich peinliche Situationen bringen.

Das Problem ist, es ist gleichzeitig auch das absolut schönste was man erleben kann! Es fängt schon an beim ersten Ultraschall bei dem man das Herzchen schlagen sieht, von da an ändert sich alles. Dieaer kleine Mensch wird das allerschönste und gleichzeitig furchtbarste in deinem Leben sein. Der erste Schrei, das erste Mal "Mama", und Abends wenn du deinem kleinen Engel beim schlafen zusiehst weißt du dass es sich gelohnt hat den ganzen Vormittag damit zu verbringen deinem Schreihals hinterher zu räumen. Kinder sind was magisches und sie zeigen uns die Welt auf eine ganz neue Art und Weise, und sich auf diese Reise einzulassen ist die beste Entscheidung die du treffen kannst! 

Wie man sich selbst verändert ist ganz individuell. Ich persönlich bin zum Beispiel sehr ruhig und gelassen geworden, und mache mir selber nicht mehr zu viel Druck was den perfekten Alltag, perfekten Haushalt ect. Betrifft. Und ich habe das Gefühl niemals in meinem Leben so viel Glück und Liebe empfunden zu haben. 

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15. Juli um 13:50
In Antwort auf zaria_18448196

Danke für die lieben Antworten.

Man kann sich das wirklich nicht vorstellen..
Der eine Teil meiner Freunde sagt "Es ist die komplette Erfüllung des Lebens" und andere sagen "Stress deines Lebens".
Ich denke im Grunde ist es eine gute Mischung von beidem..

ja klar
kommt ja auch drauf an was für eine "entspannte" oder eben "unentspannte" mutter du wirst

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15. Juli um 14:00

Oder darauf, wie 'entspannt' oder 'unentspannt' dein Baby wird da gibt es auch solche und solche 🤗 

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15. Juli um 14:08

Ich danke euch für eure Antworten.
Das berührt mich wirklich total

Ich hoffe doch dass ich eher die Entspannte WERDE, da ich jetzt doch bei manchen Situationen (z.B. Auto fahren) eher unentspannt bin..

Ich wünsche euch allen jedenfalls nur das Beste!

 

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15. Juli um 19:35


Mein Mann ist genau so. Er war bei allen drei Geburten dabei, es gab nichts, was er nicht gesehen hätte und alles ist wie immer zwischen uns  

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16. Juli um 13:48
In Antwort auf skadiru


Mein Mann ist genau so. Er war bei allen drei Geburten dabei, es gab nichts, was er nicht gesehen hätte und alles ist wie immer zwischen uns  

ich würds traurig finden wenn der mann der frau bei der geburt nicht beisteht

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16. Juli um 21:07

Mein Leben hat sich um komplette 180Grad gedreht!
Wünderschön diese tiefe, bedingungslose Liebe zu spühren, konnte ich mir vorher auch kaum vorstellen.

Da ich aber vorher ein sehr aktives Leben geführt habe war das wohl die grösste Umstellung für mich. Nicht mehr spontan sein zu können, meinen Tagesablauf nach diesem kleinem Menschen zu gestalten.. 

Doch in der Partnerschaft hat uns dies noch mehr zusammen geschweisst. Er war bei der Geburt dabei, sah alles schöne und unschöne, doch sieht er mich an als wäre ich die schönste Frau der Welt. 

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16. Juli um 22:39

mein mann wollte bei der 1. geburt nicht dabei sein , als die hebamme ihn gefragt hatte wollte ich nein sagen und er meinte ganz spontan ja , ich war so überrascht ,
die nächsten 4 geburten habe ich dann ohne ihn an meiner seite gemeistert da er für die kinder da war ,
für uns beide war das ok da wir niemanden für die kinder hatten

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17. Juli um 9:06

Es ist so absolut megastressig und wenn du so eine kleine Mamakröte hast noch viel mehr. Aber die andere Seite ist: Man wird so unglaublich viel stressresistenter, dass es nicht so viel ausmacht!👍
Man ist nicht mehr selbstbestimmt, man macht sich ständig Gedanken um dieses andere Menschlein, man muss planen, organisieren, Grenzen setzen, konsequent sein, gutes Vorbild abgeben, und und und. Dafür erkennt man aber: So vieles, was früher extrem nervig war, ist jetzt einfach pillepalle! Ich schimpf immer noch wie ein Rohrspatz beim Autofahren, ich sing am liebsten sehr laut und sehr falsch bei meinen Lieblingsliedern mit, mich nerven die vielen Rentner, die genau zu Stoßzeiten mit allen Berufstätigen einkaufen müssen, etc. Aber danach muss ich einfach herzhaft drüber lachen, mein Junior schaut mich an und fragt: Maaaamaaaaa, warum schaust du so bös? Und ich muss grinsen, weil er absolut recht hat! Nutzt ja nix!
Ach ja, ich beweg mich mehr, ich esse gesünder, ich hab viel mehr Disziplin... und es gefällt mir total! Manchmal komme ich auch an meine Grenzen, dann bocken wir uns an, dann bekomme ich ein „Aber Mama, ist doch nicht so schlimm-dickes Bussi“ und einen Extrakuschler und es ist wieder gut, denn am meisten gelernt habe ich: Es ist wirklich einfach meist nicht so schlimm! Was für Kinderlose ein wirklicher Tsunami sein kann, ist für Mamas einfach oft nur noch ein kurzes Donnergrollen, weil der Fokus sich ändert und man andere Prioritäten setzt.
Und bei allem, was man gibt, bekommt man immer etwas zurück. Immer! Das ist das Schönste an der ganzen Sache!

Also das zum Leben als Mama zumindest bei mir.

Die Schwangerschaft fand ich übrigens furchtbar, denn da wurde mir erstmals bewusst, dass sich alles unaufhaltsam ändern wird, aber ich wusste ja noch nicht wie und das hat mir echt Angst gemacht. Dazu war mir lange kotzübel und ich konnte ein paar Sachen, die ich gerne mag, nicht mehr essen(zB Sushi). Und irgendwann in der Mitte wurde mir klar: Du wirdt nie wieder die Frau sein, die du warst, denn ab jetzt wirst du immer auch Mama sein. Du wirst dir ab jetzt IMMER Gedankeb darüber machen, ob es deinem Kind gut geht, egal obe klein oder erwachsen. Du wirst bie wieder nur dich in deinem Kopf haben, denn dieses Kind trägst du von jetzt an IMMER in deinem Herzen, egal was passiert. Das war schon krass! Aber ich war und bin sehr froh, dass ich davor sehr viel gemacht und erlebt habe, denn so habe ich nicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe bzw. mich das Mamadenken irgendwie einschränkt! Ich hab die Dummheiten durch, die Hörnchen vorher abgestoßen, exzessiv gelebt und dann konnte ich ankommen.

Und jetzt ist es einfach schön!❤️

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17. Juli um 9:35

Für mich fühlt sich Familie an wie eine weitere Lebensstufe, die ich erklimme. Es ist der richtige Zeitpunkt und daher nehme ich es alles an, so wie es ist. Ähnlich wie in dem Gedicht von Hesse „Stufen“. 

Ich habe die Schwangerschaften immer genossen und genieße sie im großen und ganzen auch jetzt. Ich freue mich auf die Geburt und die Zeit danach. 

Meine Ängste sind leider größer geworden und mein Fokus hat sich verschoben, mehr auf die Familie als auf mich selbst. 

Körperlich hat sich insgesamt nicht viel verändert. Nach jeder Geburt (bisher 2) war ich schnell wieder in shape. Hab natürlich auch was dafür getan. 

Die kinder sind kleine Quälgeister aber sie sind auch mein Lebensinhalt, mehr als ich es mir je hätte träumen lassen. Früher gehörten
Reisen, Karriere, Freiheit und Freunde  zu meinem Lebensinhalt und heute liegt der Fokus auf meiner Familie. Nicht ausschließlich aber doch primär. 

Alles zu seiner Zeit eben ...

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17. Juli um 13:58
In Antwort auf viki250588

mein mann wollte bei der 1. geburt nicht dabei sein , als die hebamme ihn gefragt hatte wollte ich nein sagen und er meinte ganz spontan ja , ich war so überrascht ,
die nächsten 4 geburten habe ich dann ohne ihn an meiner seite gemeistert da er für die kinder da war ,
für uns beide war das ok da wir niemanden für die kinder hatten

ja das ist immer die beste ausrede für die männer nicht dabei zu sein:.... auf die kinder aufpassen

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17. Juli um 21:28
In Antwort auf ai_18454549

ja das ist immer die beste ausrede für die männer nicht dabei zu sein:.... auf die kinder aufpassen

wenn man sich einig ist kein problem , hätte er sich wirklich gedrückt wäre er schon nicht bei der ersten dabei gewesen

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18. Juli um 11:49

Für mich hat sich bereits mit der 1. Schwangerschaft eine Welt der Extreme aufgetan. Hätte ich so nicht erwartet. Nach jahrelangem Kiwu und mehreren FG war ich/wir so unglaublich glücklich. Beim ersten US wusste ich sofort, dass es dieser kleine Punkt schafft. Das kam von ganz tief in mir, diese felsenfeste Überzeugung. Beide Schwangerschaften habe ich sehr genossen, waren aber auch Beschwerdefrei bis zum Schluß. Die Geburten waren beide total anders, auch als ich immer gedacht habe. Ich wollte nie auf dem Rücken liegend gebären, nie eine Wassergeburt. Tja, es kam halt anders.
Das Leben mit Kindern ist nun dauernd extrem. Die Verantwortung die man von der ersten Sekunde für diese kleinen hilflosen Wesen hat. Diese tiefe Liebe und Verbundenheit. Die Freude, der Frust, die Angst, irgendwie erlebe ich alle bekannten Gefühle jetzt noch viel intensiver mit und wegen der Kinder. Wirklich entspannter bin ich eher nicht geworden. Mag aber an der Kombi Baby, Trotzkind und Schlafmangel liegen. Aber wird auch wieder besser. 

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