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Wie helfe ich meiner Freundin nach erner FG ???

29. September 2005 um 9:21

Hallo

Ich wende mich heute als Mann an diese Forum , weil ich meiner Freundin in einer für uns schwierigen Situation helfen möchte. Wir besser gesagt meine Freundin hatte vor kurzem anscheinent eine frühe Fehlgeburt wahrscheinlich in der 5.SSW. Dieses Fehlgeburt nimmt sich meine Freundin so sehr zu Herzen, das Ich hier nun nach einem Weg Suche Ihr zu helfen. Nachdem wir aus gesundheitlichen Gründen sehr lange mit unserem Kinderwunsch gewartet haben, haben wir uns im April diesen Jahres dazu entschlossen ein Baby zu bekommen. Da wir beide schon leicht über 30 sind, war uns schon klar das es etwas schwieriger sein würde. Jedoch die Erwartungen meiner Freundin wahren etwas zu optimistisch, wie sich herausgestellt hat. Sie dachte es würde schon im ersten Monat klappen. Jedoch hat sich gezeigt das es nicht so einfach ist den trotz Ovulationstest waren wir nicht erfolgreich. Nun in diesem Monat dann die Erlösung ein positiver SST und gleich danach kahm dann die Blutung /Regel. Meine Freundin meint nun es würde an Ihr liegen sie sagt ständig sie wäre ein Versager. Selbst gegenüber ihrer Ärztin denkt sie so sie will nicht mehr hingehen. Außerdem schlussfolgert sie daraus das Wir nie ein Baby haben werden, da die Wahrscheinlichkeit ja nur bei 25 30 Prozent liegen würde. Sie gibt uns noch zwei Monate, aber sie sagt sie weiß schon jetzt das es nie klappen wird. Ich habe ihr gesagt wir haben alle Zeit der Welt und wir können warten, bis sie wieder so weit ist um einen Versuch zu machen. Aber sie meint nur sie würde nicht ertragen ein Ei zu verschwenden. Gleichzeitig kann sie sich nicht vorstellen wie es jetzt in Ihrem zustand zum SEX kommen soll sie nennt das im Moment Rüberrutschen.. Für mich ist die Situation sehr schwierig ich versuche ihr Verständnis entgegen zu bringen aber sie nimmt keine Hilfe an sie sieht alles nur noch negativ.

Nun meine Frage wie war das bei Ihnen wie kann ich ihr helfen und vor allem wie lange haben Sie auf euer Baby gewartet.

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29. September 2005 um 9:54

Nur nicht den Mut verlieren!!
Hallo,

ich habe vor eineinhalb Wochen auch mein Baby verloren, Ende der 15. Schwangerschaftswoche, ein inkompletter Abgang. Das Baby hatte schon alles, was ein Mensch braucht, nur in Miniausführung. Wir haben es von unserer Hochzeitsreise "mit nach Hause gebracht" und haben uns so gefreut.
Ich glaube, für eine Frau gibt es nichts Schlimmeres, als ihr Baby zu verlieren, den Schmerz kann man sich gar nicht vorstellen. Ein paar Tage war ich auch total am Ende, aber nun bin ich soweit, dass ich es akzeptieren kann. Meine (unbegründeten) Schuldgefühle, ich könnte irgendetwas falsch gemacht haben,habe ich nun auch abgelegt. Auch wenn Ihr den Spruch sicherlich schon oft gehört habt, aber wenn mit dem Baby irgendwas nicht in Ordnung war, regelt es die Natur von alleine, da kann die Mami nichts dafür.
Mir hat es ganz viel geholfen, dass mein Mann so liebevoll war und mir stets neuen Mut gemacht hat.
Ausserdem haben wir unser Wohnzimmer umdekoriert, ich konnte kein Orange mehr sehen, jetzt ist alles in Pastellfarben gehalten und viel angenehmer.
Wir stellen uns vor, dass unser Baby jetzt an einem besseren Ort ist und von einem Stern aus zu uns schaut- wenn wir abends den Sternenhimmel anschauen, ist es traurig aber tröstend zugleich. Wir sind jetzt Eltern von einem Engerl...

Mein Arzt hat mir geraten, mit dem nächsten Versuch 3 Monate zu warten, damit ich psychisch wieder stabiler bin. Wir haben uns vorgenommen, dass wir uns bei nächsten Mal in keinem Fall unter Druck setzen werden, wenn es klappt, dann klappts, und sollte es länger dauern, warten wir eben.
Macht Euch nur keine Sorgen, weil Ihr schon über 30 seid! Meine Tante hat im letzten Herbst mit Mitte 30 eine süsse, kleine, gesunde Tochter geboren. Die beiden haben auch 2 Jahre vergeblich gewartet.
Alles Liebe und viel Kraft für die Zukunft.

Purzelinchen1

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29. September 2005 um 10:05

Hallo vater2
so, wie das klingt, ist ihre freundin in ein merh oder weniger großes dunkles loch gerutscht.
bei einer fehlgeburt, wann auch immer diese eintritt, und wenn auch so ausgeprägter kinderwunsch, absolut verständlich.

es ist klar, dass sie jetzt das gefühl haben, gar nix recht ausrichten zu können.
ihre freundin zieht sich so oder so zurück und dann dieser druck "mit den zwei monaten", das ist nicht gut, bloß das kann MANN jetzt auch schwerst kommunizieren.
eventuell braucht sie schon psycholog. hilfe, weil sie sich auch selbst so ablehnt (als versager sieht), das natürlich nahe zu bringen ist schwer und muss auch sehr bedacht geschehen, schnell reagiern menschen und dann in solch angespannter situartion recht aggressiv und ablehnend. vielleicht könenn sie ja auch an ihrer stelle den konatkt zu einem psycholog. suchen, vielleicht klappt das so herum?
aber ihr geht es definitiv nicht gut, von daher wird das unter solchen umständne auch sehr schwer klappen mit dem kinderwunsch jetzt udn in den 2 monaten, solch ein seelischer druck lastet auf ihr und auch auf ihnen.
und das ist auch von großer wichtigkeit, wenn man sich ein kind wünscht, dass dies irgendwie im reinen ist, denk ich.

sie können ihr eigentlich nur sagen, wie sehr sie sich um sie sorgen und um sich beide und so versuchen ins gespräch zu kommen.

ich habe selbt auch immer gedacht, dass ich eher schwer schanger würde, weile meien fä meinte, meine gesamten organe wären recht klein und versteckt udn das es da evtl mal probleme gäbe. dann habe ich die ltz 3 jahre "natürlich" verhütet und nie ist was "passiert", was mich natürlich in meiner vermutunbg schwer schwanger zu werden irgendwie bestärkt hat, und jetzt im juni, schwupps war ich auf einmal schwanger...

ich wünsche ihnen alles gute udn viel kraft.

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29. September 2005 um 18:54

Vielen Dank für die guten Ratschläge
Also wahrscheinlich muß ich meiner Freundin einfach nur Zeit lassen und für sie da sein. Um so mehr ich mich bemühe ihr zu helfen des so mehr macht sie zu.
Also vielen Dank das einige mir Mut gemacht haben es Hilft zu wissen das es anderen auch so geht wie uns.

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