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Wie geht es euch nach eurem Abbruch?

6. März 2010 um 16:54

Bei mir ist es mittlerweile 1 Jahr her. Um genau zu sein, war mein Abbruch gestern vor einem Jahr. Und ich denke wirklich so gut wie jeden Tag daran. Denke darüber nach, ob ich es vielleicht nicht doch hinbekommen hätte, denke daran, wie es wohl wäre, wenn ich das Kind behalten hätte, wie es wohl aussehen würde, was es geworden wäre.

Diese Gedanken machen mich ziemlich fertig. Und mit meinem "Freund", der noch immer bei seiner Familie lebt, kann ich nicht wirklich reden. Er steht zwar zu mir, weil er sagt, ich könnte immer mit ihm reden, aber seine Rekion darauf ist so, dass er dann doch lieber schnellstmöglich wieder das Thema wechselt. Hab es auch keiner meiner Freundinnen erzählt, weil ich die Reaktion vorhersehen könnte. Ich weiß, dass die mir nie geraten hätten, einen Abbruch zu machen. Sie hätten mir sogar eher ihre Hilfe angeboten. Der einzige, der es noch weiß und mich auch vom Arzt abgeholt hat, ist ein guter Freund von mir. Hab zwar immer nur mal wieder Kontakt zu ihm, könnte ihn auch jederzeit anrufen, aber das möchte ich auch nicht. Er hat selber genug Probleme.

Und doch würde ich so gerne mit jemandem reden, diese Gedanken machen mich fertig. Immer dieses `was wäre wenn...`. Ich fühle mich teilweise so allein gelassen und weiß manchmal nicht mehr, was ich tun soll. An manchen Tagen bin ich vom Kopf her garnicht da, nur mein Körper ist anwesend.

Vielleicht könnt ihr mir ja erzählen, wie es euch nach eurem Abbruch geht, wie ihr mit euren Gedanken und Gefühlen umgeht.

Liebe Grüße an euch und danke!
jenna

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6. März 2010 um 17:18

Hallo jenna, obwohl ich nicht oder nie in solch eine Lage käme
oder war ,kann ich mir gut denken wie schlecht es dir geht und du sehr zerrissen bist .Es muß wirklich der pure Horror sein ,tagtäglich an einen Menschen zu denken ,dem man freiwillig nie eine noch so geringe Chance zum Leben gegeben hat .
Genau das ist es ,wovor ich gerne warnen möchte. Denn die Lebensumstände werden nicht einfacher ,auch wenn man es im ersten Moment so meint, nein sie werden schwieriger und unübwerwindbar.
Eine Abtreibung ist --keine-- gewollte Fehlgeburt!!!!
Es ist und bleibt Unrecht ,weil wir es auslösen.
Das ist der Unterschied und dieser Unterschied ist gewaltig.
Das darf man /frau sich nie kleinreden.
Ich selbst hatte vor zig Jahren mal eine Fehlgeburt in der 6. Woche .Aber das ist für mich vorbei und vergessen, weil ich dafür nichts konnte.Aber eine Abtreibung ist nie verzeihlich, weil eben wir dieses Leben beenden .

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6. März 2010 um 20:53

Jennajones
Hallo Jenna,
Dein Abtreibungstermin hat sich gejährt und Du stehst mit Deiner Not so ziemlich alleine da.
Du bist nicht alleine mit dieser Erfahrung. Google doch mal unter Hilfe nach Abtreibung, vielleicht ist da etwas für Dich dabei.
Gerne kannst Du Dich auch bei ausweg-pforzheim.de melden, denn allein geht man ein. Häufig wissen Männer tatsächlich nicht was sie ihrer Freundin da angetan haben, sie denken ein Eingriff und alles ist vorbei und sie übersehen die Tatsache, dass Mutter und Kind bereits eine unbeschreibliche Einheit sind. Und wenn sie merken, mit welch einer Wucht die Welle über die Freundin hereinbricht, dann stehen sie häufig ratlos da.
Ich wünsche es Dir von Herzen, dass Dein leben wieder hell und froh werden kann. Es ist dahin kein leichter Weg, aber es lohnt sich ihn zu gehen.
LG Itemba

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6. März 2010 um 23:42

Ehm könnten wir bei der Wahrheit bleiben
will jetzt nicht unhöflich sein noch eine lange diskussion starten aber ganz dringend auf die Liebe verweisen. Was manche Völker glauben höre ich mir an, da gibt es allerei , doch wir sollen nicht Gluabe als Bettdecke benutzen zum Schutz vor einer bösen Welt. Das mag kurzfristig funktionieren aber langfristig ist das einzige was zählt die Liebe. Alle Menschen sehnen sich nach der Liebe, ich als Christ, genauso wie ein Naturvolkeinwohner.
Die Liebe ist Wahrheit, sie braucht nicht zu lügen weil sie so stark ist. Sie ist verletzlich zugleich, sie biegt nicht um, sie liebt einfach den anderen.
So ist es auch die Liebe, Gott der uns alle liebt und uns hilft gute Entscheidungen zu treffen und bei falschen uns wieder aufrichtet und sagt: "Ich liebe dich dennoch" Wir können uns das nicht wirklich vorstellen, aber im Herzen suchen alle Menschen die Liebe, im katholischen Glauben sind wir alle betimmt die Liebe zu finden: DIE LIEBE IST DER SINN DES LEBENS.

Ich weiß das man der Liebe immer entgegeneilen darf und um Verzeihung bitten kann. Man kann sich dann erst selber wieder annehmen weil man innerlich umgekehrt ist und seine Entscheidung innerlich bereut hat. Man nimmt sich wieder selbst an, liebt sich selbst was unbedingt notwendig ist um auch seinen nächsten wieder lieben zu können.

Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ist kein Bettdeckenglaube, aber ein Glaube der aktiv mit der Welt umgeht. Aus seinem glauben heraus entwickelt der Mensch seine taten. Deshalb ist gluabe das 1ste Prinzip im Leben.

Ich bete für euch und hoffe auch auf eure Gebete, zurzeit habe ich schwierigkeiten gute langwierige Dinge zuende zu führen ... und mache lieber kleinigkeiten die nichts bringen.

ein suender, wie du und ich

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7. März 2010 um 14:38

Verantwortung
Schuld und Unschuld wird oft missverstanden, zuerst kann ich dich beruhigen Schuld ist kein Patent der Kirche. Die Kirche (katholische) ist 2000 Jahre alt, Schuld ist viel viel älter.

Aber jetzt zum eigentlichen, ich habe das Wort Schuld nich benutzt, weil es zu Mißverständnissen führt!
Können wir uns bitte auf das Wort "Verantwortung" einigen? Denn es ist so das ich handlen kann, und Freiheit habe Entscheidungen zu treffen. Ich bin nicht losgelöst von meinem Handeln sondern vielmehr drücke mich aus in meinen Gesten, meiner Bereitschaft auf Menschen zuzugehen, meine Ideen und Wünsche formen Handlungen die ich entschieden habe umzusetzen.
Verantwortung ist gut! Sie ermöglicht mir wahrhaftig zu lieben. Denn lieben ist handeln und eigenverantwortlich sein. Ein Mensch, so wie ich auch manchmal, der Probleme hat Verantwortung zu tragen hat auch so seine Probleme immer "echt" zu lieben.

Ich trage Verantwortung für mich und meinen Nächsten. Ich kann lieben. Wenn ich aber eine falsche Entscheidung treffe trage ich genauso Verantwortung wie wenn ich eine gute Entscheidung treffe. Ich bin ich, und forme mein Entscheidungen aus dem was mir zur verfügung steht. Wüßte ich alles, verstünde ich alles, liebte ich alles... ich würde nur gute Entscheidungen treffen. Unter uns dem ist nicht so. Und das muss ich annehmen und bewältigen.

Ich respektiere deinen Standpunkt gegenüber Kirche und Gott und ob du es glaubst oder nicht, kann es wirklich voll und ganz nachvollziehen da das Umfeld wie du es selbser sagst so prägent und so materialistisch ist, das es da kein Platz für solche ungenaue Dinge gibt. Man möchte ja wennschon dennschon alles glasklar und gut und präzise... haben.

Glaube ist kein Konstukt aus Trost und Weltabgewandheit für Christen. Christen leben in der Welt und ja der Glaube ist auch ein Trost aber oft auch eine Herausforderung, sein eigenes Handeln zu überdenken und nicht alles was man angeboten bekommt zu kaufen.

Glaube ist Realität und das hört sich jetzt wie ein Widerspruch an aber dem ist überhaupt nicht so.

Glaube bildet Realität (politischer glaube an ein projekt wird umgesetzt realität)
Glaube an die Auferstehung der Toten... selbst die Jünger Christi wollten es erst nicht glauben... scheint ja auch ein Märchen zu sein. Der kritischste Jünger war Thomas. Du kannst es in der Bibel genau nachlesen. Er wurde dann aber auch zum Kronzeugen und hat einfach etwas festgestellt das keinen Sinn macht.
Feststellung
a) Jesus ist am Kreuz gestoben b) ich habe denselben wiedergesehen und habe seine Wunden gesehen und alles.

a) und b) macht keinen Sinn da sind wir uns alle, Thomas du und ich einig. Aber er kann beides ehrlich bezeugen und warum sollten wir ihn ein lügner strafen da er doch selbst auf unserer Seite ist? Er ist realistisch, wissenschaftlich!

Die Lösung ist das Wort und das Konzept der auferstehung, die beide Zeignisse verienbaren kann. Das ist wie in einem guten Krimi wo sich ausschließende Kriterien wie Zeit und Alibi aufeinandertreffen und es dann doch noch eine variante gibt die verständlich macht was geschen ist. Im Krimi aber gelten ausschließlich unsere Maßstäbe, bei Gott gibt es den Maßstab der Liebe.

Lange Rede kurzer Sinn: Wir alle tragen Verantwortung für unsere Handeln, und müssen ehrlich unser Gewissen schulen und lernen bei Fehleren uns selbst zu verzeihen. Oft passiert es das Menschen nicht wirklich verzeihen und dann Verantwortung im guten wie im bösen ablehnen und sich selbst entstellen. Sie driften nur noch und das ist nicht was die Liebe möchte. Die Liebe weiß was gut und Falsch ist und kommt nicht von dieser Definition ab. Sie vergibt die schwere einer Sünde (=Akt gegen die Liebe) ohne sie zu beschönigen. Das ist einfach genial was die Liebe alles erreichen ann.

Dir wünsche ich alle Liebe und ein offenes Herz, mir ist nicht darangelegen dich bloßzustellen oder zu kritisieren. Mir geht es um ein ehrliches Bild das gut beschreibt was es heißt wirklich Mensch zu sein. Du bist ein Mensch wie ich mit Fragen und Antworten, passen wir gemeinsam drauf auf das wir nicht einfachen Antworten entgegeneilen weil sie uns passen. Vielleicht sind wir bereit auf ehrliche, schwierige Antworten einzugehen, die vermutlich ( so geht es zumindest mir) unser Leben viel stärker beeinflussen und formen.

Höre auf die guten Stimmen in dir, die sagen du bist geliebt, Selbstvorwürfe und Selbstzerstörung sind teuflisch und man sollte sich keine Zeit nehemn in ihnen zu schwelgen. Lieber auf die Liebe hoffen, den rechtfertigen können nichts, lieben schon.

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7. März 2010 um 16:47

Liebe Jenna,
es ist so gut, das Du anfängst, Dich zu öffnen. Leider geht es ganz vielen Frauen , die einen Abbruch erlebt haben, so wie Dir. Viele Jahre habe ich eine Ärztin begleitet, die berufsunfähig wurde. Immer wieder sagte sie: hätte ich das alles nur vorher gewusst ...Sie hat darüber sprechen können und einen Halt in Gott gefunden.
Es gibt eine Internetseite www.rahel-ev.de. Schau mal drauf.
Du kannst mit Menschen sprechen ( Tel.07242-95 37-80 oder 033743-50296 )oder per mail rahel@rahel-ev.de
Gern würde ich dich einfach in die Arme nehmen...Du bist ein wertvoller Mensch !
Liebe Grüße
lebenleben1

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8. März 2010 um 19:50

Off Topic und doch im Kern aller Moral
Es freut mich das du antwortest und du stellst sehr tiefe Fragen, lass uns bitte kein Kreuzverhör starten und es einfach mal NICHT unserer Meinung nach sagen. Alle Meinungen von Menschen sind mir recht und lieb, aber sie sind nicht ALLES. Wenn ich der Meinung bin das die Erde flach ist und es auch so aussieht, dann ist das eine Meinung, eine Übelegung, aber es entspricht nicht der Wahrheit. Woher aber wissen was war ist? Ich gesteh dir zu das dieser Punkt schwierig ist. Es braucht vertrauen, als Kind habe ich nicht verstanden das die Erde eine Kugel sein soll, aber meinen Eltern "geglaubt" und mir vorgestellt die Menschen lebne dann auf dem Kopf oder was auch immer. Mein glaube an die Erde hat sich gewandelt und obwohl es wirklich ein wahnsinnig wichtiger Grundwert ist, seinen eigenen Standpunkt zu bestimmen, habe ich erst almählich begriffen wie alles zusammen passt. "Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind /und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war."
Finde gut das du kritisch gegenüber der Bibel bist, das bin ich als Katholik in dem Sinne auch, das Die Bibel erstmal ein Buch ist. Da gibt es leider andere Richtungen die aber am Ziel vorebei gehen.

Ganz super wichtig ist ein Punkt den du genannt hast. Den "Embryo" gibt es im prinzip nicht, es gibt aber einen Menshcne in der Entwicklungsstufe die embryonische Phase, und man sagt embryo, alle sind sich aber einig das es ein Mensch ist, das ist auch keine Frage mehr die in der Ethik besprochen wird. Wichtig ist auch zu unterscheiden zwischen Mensch und Tier! Ein Mensch hat eine Seele, ein Tier nicht, wer Mensch und Tier gleichsetzt unterliegt einem Irrtum, einem gefährlichen dazu. Das wist dann im wort ganz genau: Menschenverachtung. Aber in allen Epochen gibt es diese Auseinandersetzungen, sind schwarze Menschen JA! Sind JUden Menschen Ja! Sind "Embryos" Menschen Ja. Wer die würde des Menschen missachtet läst Tür und Tor offen für gewaltiges Unheil!

ZUm Schluß: Wir wissen nicht was mit abgetriebenen Kindern passiert, es wäre vollkommen falsch zu sehen das dsie automatisch in den Himmel kommen und man ja dann eine gute Tat vollbracht hat. Andererseits glaube ich auch an die Liebe und hoffe für sie. Wichtig ist zu verstehen was Ürsünde ist, die alle Menschen auch im Mutterleib schon haben. Frage bitte mal eine Priester danach der wird dir das erklären können. Die Taufe ist dann eine Reinigung von dieser Sünde und erneuert was zerbrochen war. Das hört sich jetzt ulkig an ich weiß... ein bischen so wie das die Erde eine Kugel sein soll Das ist besser von einem Menschen zu hören dem man direkt fragen kann bevor 100 Missverständnisse entstehen.

Sei mir gegrüßt ein suender

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11. März 2010 um 16:50

Jede Entscheidung hat Konsequenzen
Liebe Jenna!
Meine Erfahrung ist, daß reden wirklich hilft. Dein Freund versucht auch nur sich zu schützen. Natürlich fühlt er sich überfordert, wenn Du mit dem Thema anfängst. Aber er wird sich daran gewöhnen. Eigentlich brauchst Du auch gar nicht mal seinen Rat, sondern nur sein Ohr. Laß Dich einfach nicht abhalten zu reden. Was Du aushälst, muß er halt auch aushalten.
Mir geht es mit meiner Entscheidung zur Abtreibung relativ gut. Allein die Tatsache, daß man sich hier in einem Abtreibungsforum aufhält, zeigt aber sicher, daß man sich immer wieder mit der Entscheidung auseinandersetzen muß. Wichtig für mich ist einfach der Gedanke, daß ich zum Zeitpunkt der Abtreibung einfach keine andere Möglichkeit gesehen habe. Ich nehme an auch Du hast dir die Entscheidung nicht leicht gemacht und hattest triftige Gründe für diese Entscheidung. Jede Entscheidung, so banal sie auch ist, hat irgendwelche Konsequenzen und bei jeder Entscheidung hat man sich gleichzeitig für eine andere Richtung NICHT entschieden. Also ist es sinnvoll sich nicht zu fragen, was gewesen wäre, wenn man sich eben doch anders entschieden hätte. Tatsache ist, auch Frauen, die ein ungewolltes Kind austragen, haben nachher Probleme. Und zwar auch solche Probleme, die sie sich vorher gar nicht hätten träumen lassen. Ein Kind muß nicht notwendigerweise das perfekte Glück bedeuten. Mach Dir einfach bewußt, welche Gründe für Dich damals ausschlaggebend waren und versuch auch mal was positives in Deinem jetzigen Leben ohne Kind zu finden. Vor allen Dingen mach Dir klar, Du bist auch ohne Kind ein netter, liebenswerter Mensch.
Alles Gute für die Zukunft

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11. März 2010 um 19:57

Meine Abtreibung
Hallo ich würde gerne mit dir darüber reden. ich habe auch abgetrieben das war vor drei Tagen. Habe mich mit meinem Freund dazu entschieden wiel wir kein geld haben um uns gut um ein Baby zu kümmern. Hört sich blöd an ist aber so. Habe bis jetzt noch mit nimandem darüber gesprochen auser mit meinem Freund der steht auch voll hinter mir und dafür Liebe ich ihn ja auch würd nur gerne mit einer Frau darüber sprechen die mich versteh und nicht dafür verurteilt was ich getan habe. Wenn du magst schreib mir zurück
LG Hummel241

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12. März 2010 um 0:19


Mir gehts nicht Gut ...
werde mir wahrnvorstellungen verfolgt!! hab in den 3 monaten 4 schwangerschafts test gemacht.. will ich mir immer einbilde schwanger zu sein

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12. März 2010 um 15:38

@Scandia62
Ja ich hab riesen angst nochmal schwanger zu werden.
Ich verkrafte das nicht ein 2. mal
(musste mein kind hergeben da ich selber sehr krank bin, und es mir keine möglichkeit gibt das auszutragen)
Ich verhüte momentan noch mit Kondom. Und mache nach jedem Gv mein freund stress er solle nachschauen ob nix kaputt dran ist.
Und dan kommen die einbildungen ich sei schwanger.
so wie jetzt wieder. ich soll in 5 tagen meine erdbeer woche bekommen. aber kein anzeichen. Aber mir tut die brust so komisch wehh.. und ich habe nur weissfluss sorry wegen dem wort.
und mir ist übel.. ich mach mir immer so ein stress.

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25. April 2010 um 2:43

Ich musste die STARKE spielen...
Hallo bin neu hier und wollt gerne was zu dem Thread schreiben.

Ich habe im September 2008 erfahren, dass ich Schwanger bin, zu dem Zeitpunkt war ich 18 Jahre und frisch veheiratet, am Ende meiner Ausbildung...! Nun ist es schon fast 2 Jahre her seit ich Abgetrieben habe und mir geht es jeden Tag schlechter.

Für meine Eltern stand es von Anfang an fest, ich soll abtreiben...die einzige die mich am Telefon überreden wollte war meine Tante ...ich kann mich noch genau an ihre Worte erinnern: Du wirst niemals bereuen, DEIN Kind bekommen zu haben, das Lächeln von deinem Kind nimmt dir alle Sorgen und lässt dich deine Angst vergessen. Den Abbruch wirst du bereuen. ....und sie hat Recht. Da ich sehr sensibel bin und total emotional geladen, hatte ich mir vorgenommen die "strake" zu spielen, ich habe diese Rolle sehr gut gespielt finde ich. Bis zu dem Tag an dem ich auf diesen OP Stuhl lag, der Arzt hat mir die Nakose gesetzt und ich bin sekunden später mit Tränen im Gesicht eingeschlafen...eine halbe Stunde später bin ich im Raum wieder aufgewacht, als ich dann die Augen aufgemacht hatte und meinen Mann an meinem Bett sitzen sah, erinnere ich mich noch an diesen einen Satz, den ich gesagt hatte: "Schatz, ich hab den größten Fehler meines Lebens eben gemacht" Sofort ist in mir wieder alles zusammengrbochen, alles was sich über die 2 Wochen angestaut hatte, an Gefühlen voller Ängste, Trauer, Nervosität, Unruhe, Seelische Schmerzen kam in mir hoch und es kam einfach über mich. Ich konnte nicht aufhören zu weinen und verlangte Tabletten weil mich der körerliche aber vorallem der Seelische Schmerz innerlich so zerissen hatte.

Heute zwei Jahre später denke ich noch jeden Tag an "mein Kind" ...Es vergeht kein Tag an dem ich nicht über mein Baby nachdenke. Ich weine noch sehr oft und irgentwie kann es keiner in meiner Familie verstehen wie sehr mich dieser Fehler belastet. Ich bin jetzt fast 21 Jahre alt, seit 2 Jahren verheiratet und habe eigentlich alles was ich mir je gewünscht hatte, aber halt nur FAST!...Ich habe meine Ausbildung vor einem Jahr beendet, habe einen sehr guten Job, unsere Wohnung ist jetzt auch komplett. Aber es fehlt etwas....und es wird immer fehlen. Jetzt im Mai wäre der kleine Engel 1 Jahr geworden.

Ja ich bereue es...aber ich weiss, wenn mir der liebe Gott nochmal eine Chance geben würde in Zukunft, dann würden wir eine richtige kleine Familie werden!

Liebe Grüße
Sandra

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27. April 2010 um 15:28
In Antwort auf gwawr_12915881

Hallo jenna, obwohl ich nicht oder nie in solch eine Lage käme
oder war ,kann ich mir gut denken wie schlecht es dir geht und du sehr zerrissen bist .Es muß wirklich der pure Horror sein ,tagtäglich an einen Menschen zu denken ,dem man freiwillig nie eine noch so geringe Chance zum Leben gegeben hat .
Genau das ist es ,wovor ich gerne warnen möchte. Denn die Lebensumstände werden nicht einfacher ,auch wenn man es im ersten Moment so meint, nein sie werden schwieriger und unübwerwindbar.
Eine Abtreibung ist --keine-- gewollte Fehlgeburt!!!!
Es ist und bleibt Unrecht ,weil wir es auslösen.
Das ist der Unterschied und dieser Unterschied ist gewaltig.
Das darf man /frau sich nie kleinreden.
Ich selbst hatte vor zig Jahren mal eine Fehlgeburt in der 6. Woche .Aber das ist für mich vorbei und vergessen, weil ich dafür nichts konnte.Aber eine Abtreibung ist nie verzeihlich, weil eben wir dieses Leben beenden .


Es tut mir leid für dich, dass es dich so mitnimmt.

mein abbruch war am 15.04. und für mich war es die richtige entscheidung. mir geht es gut.

fühl dich gedrückt

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30. April 2010 um 11:29

Angebot
Liebe Jenna,
ich kenne durch meine Arbeit eine Therapeutin, die dir helfen kann. Sie hat schon vielen Frauen in deiner Lage einen Weg aufzeigen können. Schreib mir, wenn ich dir ihre mailadresse geben soll.
Liebe Grüße,
hela

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30. April 2010 um 19:39

Mit 14- danach ein frack!!
ich war 14- geahnt hab ichs schon lange, doch als die bestätigung kam , war gleich der 1. gedanke: abtreibung.
ich wollte kein kind, bin auf gymnasium und will abitur und studiern!! also: abtreibung!! die meinung von meinem freund: abtreibung. also war die sache beschlossen....ich hab es nur meiner mutter gesagt, meine freunde und die ganze schule konnten es 2 wochen später schon sehen....

ich war am tag der abtreibung schon in der letzten woche wo ein abbruch möglich is. ich lag auf dem stuhl im op saal und...wollte es behalten!! ich konnte wenn ich kurz vorm einschlafen war das kleine herz schlagen spüren....ich hatte einfach das gefühl das es ein teil von mir is....ohne das ich es wollte hatte ich angefangen es zu lieben!!
ich lag da also auf dem stuhl, die maske mit dem betäubungsmittel schon auf und wollte es einfach behalten. ich wollte stopp rufen, doch da wars zu spät......

es is jetz grade 5 monate her....ich komm echt nich klar. ich war ein fröhliches mädchen, glücklich, nen tollen freund mit dem ich zwar einige probleme hatte, aber es lief alles gut!! und dann das.....ich bin jetz eig immer niedergeschlagen, mir fällt es schwer ganz normal zu gehen weil ich überall wo ich hinschau was seh was mich an das baby errinnert!! ich bereu es so sehr....

ich will einfach mit jemandem darüber reden könn!! mein freund meint das das schwachsinnig is was ich rede, das das doch alles nich so schlimm wär, findet es lächerlich wenn ich davon sprech wie schlecht es mir deswegen geht. er versteht eben nich...

wenn jemand von euch mit mir reden kann/ will, dann schreibt mir bitte!! ich brauch echt hilfe glaub ich!!

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