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Wie eine Ärztin damit

26. Oktober 2013 um 12:24

nicht zurecht kommt:
http://www.zeit.de/2013/44/abtreibung-aerztin-moralische-bedenken

"Und es sind Kinder, die durchaus lebensfähig, aber behindert wären, die zum Beispiel kleinwüchsig wären oder ein Downsyndrom hätten. Die Schwangere lässt durch einen Arzt feststellen, meist durch den beratenden Humangenetiker, dass durch das Austragen des Kindes ihr körperlicher oder ihr seelischer Gesundheitszustand beeinträchtigt wäre. Eva Beck leitet mit einem Medikament die Wehen ein, der Fötus ist noch nicht bereit für die Geburt und stirbt.

Doch manchmal überlebt ein Kind und stirbt erst eine oder zwei Stunden nach der Geburt. Im Arm der Eltern, wenn diese das wollen; wenn sie es nicht wollen, ist es Becks Aufgabe, das Kind in einen Weidenkorb zu legen, mit dem Korb in den Abstellraum zu gehen, den einzigen Ort, an dem es im Krankenhaus ruhig ist, und dort neben dem Körbchen zu warten, bis das Kind stirbt. Manchmal ruft Beck einen der Kinderärzte, der dem Kind Morphium gegen die Schmerzen gibt. In diesen Momenten in der Abstellkammer ist ihr Beruf eine Last, die sie fast in die Knie zwingt."

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26. Oktober 2013 um 13:08

Das
ist schrecklich traurig und völlig normal, dass es jeden begleitenden Menschen belastet.

Ich verstehe nur nicht ganz, was Du nun damit bezwecken möchtest?
Du stellst den Link hier ein, als wolltest Du "beweisen" dass so ein Szenario selbst Ärzte berührt?!
Auch wenn der Tod beabsichtigt ist, schließt das moralische Bedenken und Trauer nicht aus.

Beim Lesen dieses Berichts verspürt man Trauer und entwickelt automatisch ein Gefühl gegen Spätabtreibung bzw. das schon dagewesene Gefühl verstaerkt sich.

Und hier gehe ich mal davon aus, Du setzt darauf, dass sich das negative, traurige Gefühl einiger Leser unbewusst auch auf die frühzeitigen Abtreibungen überträgt, um die es hier meistens geht!


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26. Oktober 2013 um 13:19
In Antwort auf florina911

Das
ist schrecklich traurig und völlig normal, dass es jeden begleitenden Menschen belastet.

Ich verstehe nur nicht ganz, was Du nun damit bezwecken möchtest?
Du stellst den Link hier ein, als wolltest Du "beweisen" dass so ein Szenario selbst Ärzte berührt?!
Auch wenn der Tod beabsichtigt ist, schließt das moralische Bedenken und Trauer nicht aus.

Beim Lesen dieses Berichts verspürt man Trauer und entwickelt automatisch ein Gefühl gegen Spätabtreibung bzw. das schon dagewesene Gefühl verstaerkt sich.

Und hier gehe ich mal davon aus, Du setzt darauf, dass sich das negative, traurige Gefühl einiger Leser unbewusst auch auf die frühzeitigen Abtreibungen überträgt, um die es hier meistens geht!


Warum muss ich
was bezwecken, wenn ich den Artikel hier reinstelle?

Mir war beim Lesen des Artikels nur aufgefallen, dass hier selten sich eine Diskussion darum dreht, wie das für die Ärzte ist.

Und du hast dir offensichtlich den verlinkten Artikel nicht durchgelesen, da geht es noch um viel mehr mit dem sich die Ärztin emotional rumschlägt. Z.b.:
"Aber Beck ist Ärztin, und deshalb passt sie auch auf ihre Patientin auf. Sie will den Frauen den Anblick ihrer Ungeborenen ersparen, weil das die Abtreibung noch schwieriger macht, als sie sowieso schon ist. Diesmal ist die Patientin Anfang zwanzig und hat eine Freundin zum Abtreibungstermin mitgebracht. Die Mädchen sind nervös, sie kichern. Da entdeckt die Freundin den Embryo auf dem Ultraschall und ruft: "Guck mal, es zappelt ja schon!", woraufhin beide in kreischendes Gelächter ausbrechen.

Wer sind die Leidtragenden solcher Situationen, die Eva Beck nicht vergessen kann, weil sie "unwürdig" seien? Das unfertige Kind zweifellos. Das junge Mädchen, das vielleicht nur aus Hilflosigkeit kichert. Oder doch nicht? Eva Beck weiß es nicht, sie spricht mit der Patientin nur während dieser wenige Minuten dauernden Untersuchung, bevor der Anästhesist die Narkose verabreicht."
(Da geht es z.b. nicht um Spätabtreibung.)

"Kann man heute überhaupt als Gynäkologe arbeiten, wenn man keine Abtreibungen durchführen will?"

"m bei der Ärztekammer die Facharztprüfung ablegen zu können, muss sie 250 Operationen selbstständig durchgeführt haben, davon 150 kleinere gynäkologische Eingriffe und 100 längere Operationen wie Bauchspiegelungen und Gebärmutterentfernungen.

Das ist die größte Herausforderung für einen angehenden Facharzt: auf die notwendige Anzahl von Operationen zu kommen."

"Nach drei Jahren an der Klinik fehlen ihr immer noch 70 Operationen. Sie kennt den Grund: Hamburg ist eine Stadt der Ambulatorien, das sind Praxiskliniken, die extrem effizient arbeiten und Routineoperationen ohne Komplikationsrisiko vornehmen. Die großen Kliniken dagegen solche wie die, in der Beck arbeitet sind auf anspruchsvolle Eingriffe spezialisiert. Dort werden kaum noch gewöhnliche Operationen übernommen, die ein Arzt in Ausbildung allein durchführen könnte wodurch er dazulernen und einen weiteren OP-Bericht abheften könnte.

Beck kennt die Lösung für ihr Problem, doch sie hat den Gedanken daran an den äußersten Winkel ihres Gehirns geschoben. Um ihre Facharztprüfung ablegen zu können, muss sie von ihrem Krankenhaus für ein paar Monate an eine Praxisklinik ausgeliehen werden. Praxisklinik bedeutet: Schwangerschaftsabbrüche. Täglich. Wie am Fließband. Ein einfacher Eingriff, der nur wenige Minuten dauert und für die Praxisklinik kostendeckend ist."

"Beck geht nach den langen Tagen in der Klinik nach Hause und hat das Gefühl, sie müsse ihren Sohn fest in den Arm nehmen. Sie hat ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen, was sie sich nicht erklären kann. Vielleicht, weil sie sich daran erinnert, dass er vor nicht so langer Zeit auch mal eine Kaulquappe auf dem Ultraschallbild war. Sie sagt zu ihrem Mann, während sie das Abendessen zubereitet: Ich habe heute wieder zehn Kinder um die Ecke gebracht. Er guckt sie betroffen an."

Was ich zuerst zitiert habe, habe ich gewählt, weil es am deutlichsten rüberbringt, wie sie nicht damit zurecht kommt. Und sie kommt weder mit den Spät- noch mit den Frühabbrüchen zu Recht. Und das sie anscheinden nur ihren Facharzt machen konnte, wenn sie zu Abtreibungen bereit war, hat auch was.

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26. Oktober 2013 um 14:57
In Antwort auf jillie_12165270

Warum muss ich
was bezwecken, wenn ich den Artikel hier reinstelle?

Mir war beim Lesen des Artikels nur aufgefallen, dass hier selten sich eine Diskussion darum dreht, wie das für die Ärzte ist.

Und du hast dir offensichtlich den verlinkten Artikel nicht durchgelesen, da geht es noch um viel mehr mit dem sich die Ärztin emotional rumschlägt. Z.b.:
"Aber Beck ist Ärztin, und deshalb passt sie auch auf ihre Patientin auf. Sie will den Frauen den Anblick ihrer Ungeborenen ersparen, weil das die Abtreibung noch schwieriger macht, als sie sowieso schon ist. Diesmal ist die Patientin Anfang zwanzig und hat eine Freundin zum Abtreibungstermin mitgebracht. Die Mädchen sind nervös, sie kichern. Da entdeckt die Freundin den Embryo auf dem Ultraschall und ruft: "Guck mal, es zappelt ja schon!", woraufhin beide in kreischendes Gelächter ausbrechen.

Wer sind die Leidtragenden solcher Situationen, die Eva Beck nicht vergessen kann, weil sie "unwürdig" seien? Das unfertige Kind zweifellos. Das junge Mädchen, das vielleicht nur aus Hilflosigkeit kichert. Oder doch nicht? Eva Beck weiß es nicht, sie spricht mit der Patientin nur während dieser wenige Minuten dauernden Untersuchung, bevor der Anästhesist die Narkose verabreicht."
(Da geht es z.b. nicht um Spätabtreibung.)

"Kann man heute überhaupt als Gynäkologe arbeiten, wenn man keine Abtreibungen durchführen will?"

"m bei der Ärztekammer die Facharztprüfung ablegen zu können, muss sie 250 Operationen selbstständig durchgeführt haben, davon 150 kleinere gynäkologische Eingriffe und 100 längere Operationen wie Bauchspiegelungen und Gebärmutterentfernungen.

Das ist die größte Herausforderung für einen angehenden Facharzt: auf die notwendige Anzahl von Operationen zu kommen."

"Nach drei Jahren an der Klinik fehlen ihr immer noch 70 Operationen. Sie kennt den Grund: Hamburg ist eine Stadt der Ambulatorien, das sind Praxiskliniken, die extrem effizient arbeiten und Routineoperationen ohne Komplikationsrisiko vornehmen. Die großen Kliniken dagegen solche wie die, in der Beck arbeitet sind auf anspruchsvolle Eingriffe spezialisiert. Dort werden kaum noch gewöhnliche Operationen übernommen, die ein Arzt in Ausbildung allein durchführen könnte wodurch er dazulernen und einen weiteren OP-Bericht abheften könnte.

Beck kennt die Lösung für ihr Problem, doch sie hat den Gedanken daran an den äußersten Winkel ihres Gehirns geschoben. Um ihre Facharztprüfung ablegen zu können, muss sie von ihrem Krankenhaus für ein paar Monate an eine Praxisklinik ausgeliehen werden. Praxisklinik bedeutet: Schwangerschaftsabbrüche. Täglich. Wie am Fließband. Ein einfacher Eingriff, der nur wenige Minuten dauert und für die Praxisklinik kostendeckend ist."

"Beck geht nach den langen Tagen in der Klinik nach Hause und hat das Gefühl, sie müsse ihren Sohn fest in den Arm nehmen. Sie hat ihm gegenüber ein schlechtes Gewissen, was sie sich nicht erklären kann. Vielleicht, weil sie sich daran erinnert, dass er vor nicht so langer Zeit auch mal eine Kaulquappe auf dem Ultraschallbild war. Sie sagt zu ihrem Mann, während sie das Abendessen zubereitet: Ich habe heute wieder zehn Kinder um die Ecke gebracht. Er guckt sie betroffen an."

Was ich zuerst zitiert habe, habe ich gewählt, weil es am deutlichsten rüberbringt, wie sie nicht damit zurecht kommt. Und sie kommt weder mit den Spät- noch mit den Frühabbrüchen zu Recht. Und das sie anscheinden nur ihren Facharzt machen konnte, wenn sie zu Abtreibungen bereit war, hat auch was.

Aus
technischen Gründen öffne ich tatsächlich momentan keine Links - also danke für den ausführlicheren Einblick!

Dass der Bericht, nicht zuletzt durch die emotionale Schreibweise, Emotionen auslösen soll, ist nicht zu verkennen!

Deshalb wurde wohl auch stellvertretend für die Abbrueche nach Fristenregelung eine relativ weit fortgeschrittene Schwangerschaftswoche gewählt.
"Guck mal, es zappelt schon" ebenso wie "sie will ihrer Patientin den Anblick des Ungeborenen ersparen", sprechen für einen Abbruch ab der 10.Woche aufwärts.

Warum wählt man nicht mal stellvertretend einen Abbruch in der 6. Woche und betont dann, dass bereits die Fruchthoehle zu erkennen ist?
Weil es nicht zweckerfuellend wäre- ganz logisch!

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26. Oktober 2013 um 15:23
In Antwort auf florina911

Aus
technischen Gründen öffne ich tatsächlich momentan keine Links - also danke für den ausführlicheren Einblick!

Dass der Bericht, nicht zuletzt durch die emotionale Schreibweise, Emotionen auslösen soll, ist nicht zu verkennen!

Deshalb wurde wohl auch stellvertretend für die Abbrueche nach Fristenregelung eine relativ weit fortgeschrittene Schwangerschaftswoche gewählt.
"Guck mal, es zappelt schon" ebenso wie "sie will ihrer Patientin den Anblick des Ungeborenen ersparen", sprechen für einen Abbruch ab der 10.Woche aufwärts.

Warum wählt man nicht mal stellvertretend einen Abbruch in der 6. Woche und betont dann, dass bereits die Fruchthoehle zu erkennen ist?
Weil es nicht zweckerfuellend wäre- ganz logisch!

Der Artikel soll ja
"Warum wählt man nicht mal stellvertretend einen Abbruch in der 6. Woche und betont dann, dass bereits die Fruchthoehle zu erkennen ist?"
Einblick in die Gefühlswelt der Ärztin verschaffen und ist letzlich aus ihren Errinerungen zusammengestückelt, weshalb nicht representative Ereignisse geschildert werden, sondern solche, die in ihrem Gedächtnis stark eingrprägt sind. Klarerweise errinert sie sich mehr an scheinbar über die ersten kindsbewegungen scherzende Patientinnen als an einen Eingriff, bei dem vom Kind noch wenig oder nichts zu sehen ist.

"Weil es nicht zweckerfuellend wäre- ganz logisch!"
Wie genau willst du einen Artikel über eine Ärztin schreiben, die Gewissensbisse hat, ohne Ereignisse zu erwähnen, die Gewissensbisse bei ihr ausgelöst haben?

Und was der Zweck ist, ist nicht eindeutig, denn der Artikel ist definitiv nicht PL.

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27. Oktober 2013 um 10:31
In Antwort auf jillie_12165270

Der Artikel soll ja
"Warum wählt man nicht mal stellvertretend einen Abbruch in der 6. Woche und betont dann, dass bereits die Fruchthoehle zu erkennen ist?"
Einblick in die Gefühlswelt der Ärztin verschaffen und ist letzlich aus ihren Errinerungen zusammengestückelt, weshalb nicht representative Ereignisse geschildert werden, sondern solche, die in ihrem Gedächtnis stark eingrprägt sind. Klarerweise errinert sie sich mehr an scheinbar über die ersten kindsbewegungen scherzende Patientinnen als an einen Eingriff, bei dem vom Kind noch wenig oder nichts zu sehen ist.

"Weil es nicht zweckerfuellend wäre- ganz logisch!"
Wie genau willst du einen Artikel über eine Ärztin schreiben, die Gewissensbisse hat, ohne Ereignisse zu erwähnen, die Gewissensbisse bei ihr ausgelöst haben?

Und was der Zweck ist, ist nicht eindeutig, denn der Artikel ist definitiv nicht PL.

Aber
Du bist PL!
Deshalb bezweifle ich, dass Du hier einen Bericht über die Gefühlswelt eines Arztes eingestellst haettest, der meinetwegen aussagt, er verstehe das ganze Theater um Abtreibung, vor allem im sehr frühen Stadium, nicht!

Es fällt mir schwer zu glauben, dass ein PLer einen derart herzzerreissenden Beitrag hier einstellt ohne jeglichen Hintergedanken bzw. die Idee, in den Köpfen der Leser etwas zu bewirken.



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27. Oktober 2013 um 14:08
In Antwort auf florina911

Aber
Du bist PL!
Deshalb bezweifle ich, dass Du hier einen Bericht über die Gefühlswelt eines Arztes eingestellst haettest, der meinetwegen aussagt, er verstehe das ganze Theater um Abtreibung, vor allem im sehr frühen Stadium, nicht!

Es fällt mir schwer zu glauben, dass ein PLer einen derart herzzerreissenden Beitrag hier einstellt ohne jeglichen Hintergedanken bzw. die Idee, in den Köpfen der Leser etwas zu bewirken.



Hintergedanke war;
"Wusste ja gar nicht, dass das manche Ärzte so mitnimmt, dachte, die die Abtreibungen machen, nehmen das locker; hatte ich so auch noch nicht geselen, stell ich mal rein, interessiert vielleicht jemand"

Das der Artikel einige Fragen aufwirft, war mir zwar bewusst, aber keine konkrete Motivation.

Glaubs oder lass es bleiben.

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27. Oktober 2013 um 19:59

Würde mich auch mitnehmen
Ich verstehe nur nicht, warum sie dann Spätabtreibungen durchführt. Sie hat als Ärztin das Recht, eine Abtreibung zu verweigern, niemand zwingt sie dazu-

Davon mal abgesehen, dass eine Spätabtreibung auf die eine oder andere Weise einen belastenden Eingriff darstellt.

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27. Oktober 2013 um 20:05
In Antwort auf tarantara

Würde mich auch mitnehmen
Ich verstehe nur nicht, warum sie dann Spätabtreibungen durchführt. Sie hat als Ärztin das Recht, eine Abtreibung zu verweigern, niemand zwingt sie dazu-

Davon mal abgesehen, dass eine Spätabtreibung auf die eine oder andere Weise einen belastenden Eingriff darstellt.

Die Spätabtreibungen
sind nicht rechtswidrig. Wenn der AG den AN aufträgt, eine Aufgabe zu verrichten, die legal ist und zu im Tätigkeitsbereich des ANs wenigstens bekannten oder auch tausendfach in D durchgeführten Tätigkeiten gehört, wie sollte der AN das verweigern und seinen Arbeitsvertrag behalten?

Somit ein weiterer Punkt, bei dem das hier vielfach als unwichtiges Gerede abgetanes "rechtswidrig, aber straffrei" bei Beratungsregelung einen Unterschied macht, abtreiben nach Beratung könnte der AN im Prinzip verweigern (die Frau aus dem Bericht macht es wohl letzlich doch aus Karrieregründen), Abtreibung nach Indikation nicht ohne damit einen Kündigungsgrund zu liefern.

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27. Oktober 2013 um 20:28
In Antwort auf jillie_12165270

Hintergedanke war;
"Wusste ja gar nicht, dass das manche Ärzte so mitnimmt, dachte, die die Abtreibungen machen, nehmen das locker; hatte ich so auch noch nicht geselen, stell ich mal rein, interessiert vielleicht jemand"

Das der Artikel einige Fragen aufwirft, war mir zwar bewusst, aber keine konkrete Motivation.

Glaubs oder lass es bleiben.

"...
dachte die, die Abtreibungen machen...":
Da muss man denke ich, die einzelnen Gegebenheiten sehen:
Im ersten Fall geht es quasi darum, sterbenden Frühgeborenen beim Sterben zuzusehen. Da dachtest Du, das nimmt ein Arzt "locker"?
Auch wenn der Vorgang so gewollt ist, wird das kaum jemanden kalt lassen!

Beim zweiten Fall scheint es in erster Linie mehr um das unangemessene Verhalten der Mädels zu gehen.
Sicherlich löst auch das bereits zappelnde "Kind" Unbehagen und Gewissensbisse aus - das möchte ich gar nicht leugnen.
Leider ist hier keine Ssw angegeben und so kann durchaus schnell der Eindruck entstehen, dass bei einem Abbruch grundsätzlich bereits ein zappelndes Männchen zu erkennen ist!

Wir hatten hier schon mal, eine traurige Geschichte über einen relativ spät durchgeführten Abbruch, muesste knapp vor Fristende gewesen sein. Natürlich wurde dabei auch das Entwicklungsstadium des Foetus beschrieben.

Da kamen dann Kommentare wie "bislang war ich neutral eingestellt, aber jetzt total gegen Abtreibung"!
Man sieht also, einige Menschen werfen schnell alles in einen Topf -
und genau das wird dann gerne für PL-Zwecke genutzt!


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27. Oktober 2013 um 20:34
In Antwort auf jillie_12165270

Die Spätabtreibungen
sind nicht rechtswidrig. Wenn der AG den AN aufträgt, eine Aufgabe zu verrichten, die legal ist und zu im Tätigkeitsbereich des ANs wenigstens bekannten oder auch tausendfach in D durchgeführten Tätigkeiten gehört, wie sollte der AN das verweigern und seinen Arbeitsvertrag behalten?

Somit ein weiterer Punkt, bei dem das hier vielfach als unwichtiges Gerede abgetanes "rechtswidrig, aber straffrei" bei Beratungsregelung einen Unterschied macht, abtreiben nach Beratung könnte der AN im Prinzip verweigern (die Frau aus dem Bericht macht es wohl letzlich doch aus Karrieregründen), Abtreibung nach Indikation nicht ohne damit einen Kündigungsgrund zu liefern.

So leid es mit tut
Dann soll sie zu ihren Prinzipien stehen.
Ich führe keine Arbeit durch, die ich moralisch nicht vertreten kann.

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27. Oktober 2013 um 20:43
In Antwort auf florina911

"...
dachte die, die Abtreibungen machen...":
Da muss man denke ich, die einzelnen Gegebenheiten sehen:
Im ersten Fall geht es quasi darum, sterbenden Frühgeborenen beim Sterben zuzusehen. Da dachtest Du, das nimmt ein Arzt "locker"?
Auch wenn der Vorgang so gewollt ist, wird das kaum jemanden kalt lassen!

Beim zweiten Fall scheint es in erster Linie mehr um das unangemessene Verhalten der Mädels zu gehen.
Sicherlich löst auch das bereits zappelnde "Kind" Unbehagen und Gewissensbisse aus - das möchte ich gar nicht leugnen.
Leider ist hier keine Ssw angegeben und so kann durchaus schnell der Eindruck entstehen, dass bei einem Abbruch grundsätzlich bereits ein zappelndes Männchen zu erkennen ist!

Wir hatten hier schon mal, eine traurige Geschichte über einen relativ spät durchgeführten Abbruch, muesste knapp vor Fristende gewesen sein. Natürlich wurde dabei auch das Entwicklungsstadium des Foetus beschrieben.

Da kamen dann Kommentare wie "bislang war ich neutral eingestellt, aber jetzt total gegen Abtreibung"!
Man sieht also, einige Menschen werfen schnell alles in einen Topf -
und genau das wird dann gerne für PL-Zwecke genutzt!


Locker,
"Da dachtest Du, das nimmt ein Arzt "locker"?"
in dem Sinne, dass der Arzt nicht denkt und fühlt, dass sein Tun falsch ist. Und genau das scheint die Ärztin zu fühlen und zu denken. Und zwar in Bezug auf alle Abtreibungen, auch die frühen.

"Beim zweiten Fall scheint es in erster Linie mehr um das unangemessene Verhalten der Mädels zu gehen."
Wieso "unangemessen" aus PC-Sicht? Wieso sollte man aus PC-Sicht beim Abtreiben keinen Spass haben?

"Da kamen dann Kommentare wie "bislang war ich neutral eingestellt, aber jetzt total gegen Abtreibung"!"
Und was ist daran ein Problem? Menschen bilden sich häufig an Einzelfällen auf emotionaler Basis eine Meinung. Wird von PC genauso ausgenutzt, jeder der sagt, er sei strikt gegen Abtreibungen, muss sich dann zu vergewaltigten 11-jährigen, deren Leben durch die Schwangerschaft in Gefahr ist, äußern, obwohl dass nichts mit dem Gros der Abtreibungen zu tun hat.

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28. Oktober 2013 um 7:16

Aber
im Angestelltenverhaeltnis??

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28. Oktober 2013 um 12:30

Beleg,
"Abtreibung gehört nun mal zur Gynäkologie"
dass Abtreibung nun mal zur Gynäkolgie gehört?

Da wiki, dass Abtreibung nicht erwähnt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gyn%C3%A4kologie#Behandlungssp ektrum_in_der_Gyn.C3.A4kologie

Da user in einem Ärtzeforum, die darüber reden, dass Abtreibung gerade nicht Zulassungsvoraussetzung für Gynäkologe sein kann und darf:
http://www.medi-learn.de/foren/archive/index.php/t-79643.html
(die tatsächliche Richtlinie hab ich aber nicht auftreiben können, gibt vielleicht auch keine explizite, sondern nur implizite durch 12 1 SchKG)

Und fändest du es nicht, da es nun mal Frauen gibt, die eigentlich nie Abtreiben wollen und deshalb vermutlich einen Arzt lieber haben, der das genauso sieht, etwas doof, wenn nur PCler Gynäkologe werden können?

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28. Oktober 2013 um 12:45
In Antwort auf jillie_12165270

Locker,
"Da dachtest Du, das nimmt ein Arzt "locker"?"
in dem Sinne, dass der Arzt nicht denkt und fühlt, dass sein Tun falsch ist. Und genau das scheint die Ärztin zu fühlen und zu denken. Und zwar in Bezug auf alle Abtreibungen, auch die frühen.

"Beim zweiten Fall scheint es in erster Linie mehr um das unangemessene Verhalten der Mädels zu gehen."
Wieso "unangemessen" aus PC-Sicht? Wieso sollte man aus PC-Sicht beim Abtreiben keinen Spass haben?

"Da kamen dann Kommentare wie "bislang war ich neutral eingestellt, aber jetzt total gegen Abtreibung"!"
Und was ist daran ein Problem? Menschen bilden sich häufig an Einzelfällen auf emotionaler Basis eine Meinung. Wird von PC genauso ausgenutzt, jeder der sagt, er sei strikt gegen Abtreibungen, muss sich dann zu vergewaltigten 11-jährigen, deren Leben durch die Schwangerschaft in Gefahr ist, äußern, obwohl dass nichts mit dem Gros der Abtreibungen zu tun hat.

Was
das Problem dabei ist, wenn nicht differenziert wird, wird Dir vielleicht deutlich, wenn Du das Ganze mal umdrehst:
Angenommen ich stelle hier einen Bericht ein über die Leichtigkeit eines Abbruchs im ganz frühen Stadium. Erkläre dabei, dass noch nichts weiter existiert und formuliere alles so, dass nicht deutlich wird, dass hierbei NUR Abbrueche in den allerersten Wochen gemeint sind!

Spätestens beim ersten "Achsooo, na dann sehe ich Abtreibungen nun auch gelassener...", würdest Du wohl auch das Wort ergreifen und die Sachlage aufklären!

Warum sich die beiden Mädels unangebracht verhalten haben?
Sie kicherten verstärkt als sie bzw. eine davon den zappelnden Foetus samt seiner menschlichen Konturen erblickte (Kichern bezog sich auf den zu entfernenden Embryo und nicht weil Sie gerde bemerkten, dass der Ärztin ein Popel aus der Nase hängt).
Beim Toeten eines Wesens über dessen letzte Bewegungen zu lachen, ist grundsaetzlich nicht angemessen und Fehl am Platz.
Sei es bei einer Schlachtung, Euthanasie oder eben einer Abtreibung.

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28. Oktober 2013 um 13:02
In Antwort auf jillie_12165270

Beleg,
"Abtreibung gehört nun mal zur Gynäkologie"
dass Abtreibung nun mal zur Gynäkolgie gehört?

Da wiki, dass Abtreibung nicht erwähnt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gyn%C3%A4kologie#Behandlungssp ektrum_in_der_Gyn.C3.A4kologie

Da user in einem Ärtzeforum, die darüber reden, dass Abtreibung gerade nicht Zulassungsvoraussetzung für Gynäkologe sein kann und darf:
http://www.medi-learn.de/foren/archive/index.php/t-79643.html
(die tatsächliche Richtlinie hab ich aber nicht auftreiben können, gibt vielleicht auch keine explizite, sondern nur implizite durch 12 1 SchKG)

Und fändest du es nicht, da es nun mal Frauen gibt, die eigentlich nie Abtreiben wollen und deshalb vermutlich einen Arzt lieber haben, der das genauso sieht, etwas doof, wenn nur PCler Gynäkologe werden können?

Du
schreibst ja, sie MUSS keine Abtreibungen durchführen, lediglich irgendwelche OPs um ihren Facharzt machen zu können.
Damit Sie die nötigen OPs schneller zusammen hat, entschied sie sich völlig freiwillig für eine Abtreibungsklinik!
Also von Zwang kann keine Rede sein!

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28. Oktober 2013 um 13:28
In Antwort auf florina911

Du
schreibst ja, sie MUSS keine Abtreibungen durchführen, lediglich irgendwelche OPs um ihren Facharzt machen zu können.
Damit Sie die nötigen OPs schneller zusammen hat, entschied sie sich völlig freiwillig für eine Abtreibungsklinik!
Also von Zwang kann keine Rede sein!

Silverfight hat gesagt:
"Schwangerschaft und Abtreibung gehört nun mal zur Gynäkologie und wenn ich Frauenarzt werden will, muss ich eben da durch."

Deswegen die Frage an sie, ob sie das ok fände, wenn es tatsächlich so wäre, dass nur Abtreibungswillige Gynäkologie Facharzt machen können.

Obs grad so ist oder nicht, ist ja für die Frage, ob silver das so gut fände, irrelevant.

Bezüglich dem wie es ist, es kann durchaus so sein, dass man theoretisch keine Abtreibung machen müsste, dass man aber praktisch, um früh genug fertig zu werden, um seinen Ruf nicht zu ruinieren und um ordentlich Karriere machen zu können, Abtreibungen machen muss. Das rechtfertigt nicht die betreffende Ärztin. Aber es wäre ein Systemmanko, ein "Du musst X nicht machen, weil es ja rechtswidrig ist und das Gesetz klar vorschreibt, dass du es nicht machen musst, aber wenn du es nicht machst, wirst du 3 Jahre später fertig, kriegst aufgrund deines Trödelstudium 20 % weniger Gehalt und Chefarzt kannste dir abschminken" (kein Zitat, meine Vermutung wie es praktisch sein könnte, wenn Potenz/Qualifikation in OP Zahlen gemessen wird und man vor allem mit Abtreibungen die Zahlen rauftreiebn kann) wäre genau so, wie es gerade nicht sein sollte.

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28. Oktober 2013 um 14:39

Laut dem eingangs verlinkten Artikel
gibt es zwar kein Zeitlimit, aber aufgrund der tatsächlich vorhandenen OP-Möglichkeiten (schwierige OPs macht der Anfänger nicht, einfache OPs machen die Privatpraxen, die eben auch abtreiben und nur abtreibungswillige Angestellten brauchen können), macht es halt ein paar Jahre Unterschied bei der Ausbildungsdauer.

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28. Oktober 2013 um 15:38

Hmm
Habe nicht alles gelesen... Aber Gynis können doch selbst festlegen, welche Leistungen sie anbieten und welche nicht?
Meine FA macht beispielsweise keine Abtreibungen und hat mich zu einer anderen verwiesen als es um Mifegyne ging. Nur diese (ich muss dazu sagen verlogene Russin) führt in meiner Gegend ambulante Abtreibungen und Mifegyne-Abtreibung durch.

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28. Oktober 2013 um 15:42
In Antwort auf lilsis89

Hmm
Habe nicht alles gelesen... Aber Gynis können doch selbst festlegen, welche Leistungen sie anbieten und welche nicht?
Meine FA macht beispielsweise keine Abtreibungen und hat mich zu einer anderen verwiesen als es um Mifegyne ging. Nur diese (ich muss dazu sagen verlogene Russin) führt in meiner Gegend ambulante Abtreibungen und Mifegyne-Abtreibung durch.

Die Facharztausbildung
muss absolviert werden, bevor man die Praxis aufmacht, und es gibt in den Kliniken auch angestellte Gyns.

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28. Oktober 2013 um 15:50
In Antwort auf jillie_12165270

Die Facharztausbildung
muss absolviert werden, bevor man die Praxis aufmacht, und es gibt in den Kliniken auch angestellte Gyns.

Heißt das,
dass jede Gyn in Deutschland eine bestimmte Anzahl an Abtreibungen hinter sich hat?

Nun gut, irgendwo gehört es dazu. Bei der Selbstständigkeit muss man das ja schließlich nicht mehr machen. Das ist genauso wie in jedem Ausbildungsberuf auch: Die unschönen Dinge muss man nicht mehr oder nur noch ganz selten machen, sobald man ausgelernt hat.

Finde das nicht so tragisch, denn schließlich sollte jede Gyn über eine Abtreibung korrekt aufklären können. Meine ersparte sich das weil sie selbst nicht damit einverstanden war und kürzte die Sache ab mit "Nun gut... wenn Sie das wirklich tun möchten, müssen sie nun zur Schwangerschaftsberatungsstell e gehen".
Die klärten mich dann erst richtig auf.

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28. Oktober 2013 um 15:54
In Antwort auf lilsis89

Heißt das,
dass jede Gyn in Deutschland eine bestimmte Anzahl an Abtreibungen hinter sich hat?

Nun gut, irgendwo gehört es dazu. Bei der Selbstständigkeit muss man das ja schließlich nicht mehr machen. Das ist genauso wie in jedem Ausbildungsberuf auch: Die unschönen Dinge muss man nicht mehr oder nur noch ganz selten machen, sobald man ausgelernt hat.

Finde das nicht so tragisch, denn schließlich sollte jede Gyn über eine Abtreibung korrekt aufklären können. Meine ersparte sich das weil sie selbst nicht damit einverstanden war und kürzte die Sache ab mit "Nun gut... wenn Sie das wirklich tun möchten, müssen sie nun zur Schwangerschaftsberatungsstell e gehen".
Die klärten mich dann erst richtig auf.

Keine Ahnung,
bei der war es so, dass sie zwischen Gewissen und schnellerem Facharzt wählen musste. Ob das oft oder selten vorkommt, weiß ich nicht.

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28. Oktober 2013 um 17:02

Abtreibungen
gehören nicht zur Gynäkologie. Gynäkologie ist die Frauenheilkunde, die Lehre von der Behandlung der Erkrankungen des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes. Eine ungewollte Schwangerschaft ist keine Erkrankung, ein behindertes Kind ebenfalls nicht. Geburtshilfe beschäftigt sich mit der Schwangerschaft und der Geburt. Auch dazu gehört die Abtreibung nicht. Die Medizin beschäftigt sich mit der Erhaltung/Wiederherstellung der Gesundheit sowie der Rettung von Menschenleben. Abtreibung gehört noch nicht mal dazu .

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29. Oktober 2013 um 10:58
In Antwort auf redpoll

Abtreibungen
gehören nicht zur Gynäkologie. Gynäkologie ist die Frauenheilkunde, die Lehre von der Behandlung der Erkrankungen des weiblichen Sexual- und Fortpflanzungstraktes. Eine ungewollte Schwangerschaft ist keine Erkrankung, ein behindertes Kind ebenfalls nicht. Geburtshilfe beschäftigt sich mit der Schwangerschaft und der Geburt. Auch dazu gehört die Abtreibung nicht. Die Medizin beschäftigt sich mit der Erhaltung/Wiederherstellung der Gesundheit sowie der Rettung von Menschenleben. Abtreibung gehört noch nicht mal dazu .

Dann
dürfte die Sterilisation ebenfalls nicht dazu gehören.
Sie passt jedenfalls nicht in die von Dir genannten Tätigkeitsfelder!

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29. Oktober 2013 um 18:56
In Antwort auf florina911

Dann
dürfte die Sterilisation ebenfalls nicht dazu gehören.
Sie passt jedenfalls nicht in die von Dir genannten Tätigkeitsfelder!

Sagte ich auch nicht
Doch eines hat sie: Sie verhindert immerhin die Abtreibung, verhindert also den Tod von Ungeborenen, hat also was durchaus Positives.

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30. Oktober 2013 um 10:39
In Antwort auf florina911

Was
das Problem dabei ist, wenn nicht differenziert wird, wird Dir vielleicht deutlich, wenn Du das Ganze mal umdrehst:
Angenommen ich stelle hier einen Bericht ein über die Leichtigkeit eines Abbruchs im ganz frühen Stadium. Erkläre dabei, dass noch nichts weiter existiert und formuliere alles so, dass nicht deutlich wird, dass hierbei NUR Abbrueche in den allerersten Wochen gemeint sind!

Spätestens beim ersten "Achsooo, na dann sehe ich Abtreibungen nun auch gelassener...", würdest Du wohl auch das Wort ergreifen und die Sachlage aufklären!

Warum sich die beiden Mädels unangebracht verhalten haben?
Sie kicherten verstärkt als sie bzw. eine davon den zappelnden Foetus samt seiner menschlichen Konturen erblickte (Kichern bezog sich auf den zu entfernenden Embryo und nicht weil Sie gerde bemerkten, dass der Ärztin ein Popel aus der Nase hängt).
Beim Toeten eines Wesens über dessen letzte Bewegungen zu lachen, ist grundsaetzlich nicht angemessen und Fehl am Platz.
Sei es bei einer Schlachtung, Euthanasie oder eben einer Abtreibung.

... und
hier gehen die 100 Punkte am mich ;-

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30. Oktober 2013 um 11:03
In Antwort auf florina911

... und
hier gehen die 100 Punkte am mich ;-

Nicht weiter diskutieren =
der andere hat grundsätzlich und vollständig recht

ist ein schlechter Grundsatz, wenn pedantische Diskussionen vermieden werden sollen.

Einerseits hast du vollkommen recht damit, dass Meinungsbildung anhand von kontextfreien Einzelbeispielen und vor allem der Versuch der Meinungsbeeinflussung anhand von kontextfreien Einzelbeispielen falsch ist.

Andererseits heißt das nicht, dass man deshalb nie mit Einzelbeispielen arbeiten darf oder auch nur kann, weil leider Meinungsbildung in 90%+ der Fälle so und nur so funktioniert und ferner oft nur Einzelbeispiele verfügbar sind.

Besser wäre ein Artikel, der sauber auflistet, wieviele FAs Depressionen kriegen, wieviele letzlich Abtreibungen machen, obwohl sie es nicht wollen, jeweils mit Früh- oder Spät etc. Nur ohne den bleibt halt nicht viel außer so einem Tränenmitfühlartikel.

(Mein persönliches Problem ist noch, dass ich dieses ganze Mitfühlzeugs emotional überlese, der Informationsgehalt des Artikels beschränkt sich für mich auf:
1. FAs können gegen Abtreibungen sein, ja sogar in dem ungeborenen Menschen einen Menschen erkennen, müssen sie aber aufgrund der Umstände vielleicht doch machen, wobei insbesondere Krankenhausstrukturen und Zulassungsbedingungen da relevant sind
2. Besonders zu schaffen macht solchen FAs, wenn die betreffenden Frauen das erheblich lockerer sehen als sie
3. Es gibt eine Hamburger Klinik in der lebende, geborene und atmende Babys in einer Abstellkammer zum Sterben verfrachtet werden ohne dass irgendein erkennbarer Versuch zu ihrer Rettung stattfindet, nicht mal APGAR oder U1 Untersuchung

Lediglich bei 3. krieg ich eine nennenswert emotionale Reaktion, die gedanklich eine konkrete Fixierung auf den Einzelfall auslöst)

Deshalb sage ich 80 Punkte.

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30. Oktober 2013 um 11:38

Genau das ist aber nicht der Fall,
"Und weil jeder Allgemeinmedizinier, Hautarzt oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurge die Finger davon lassen und dieser Eingriff nur von ausgebildeten Gynäkologen durchgeführt werden sollte, gehört er in den Fachbereich der Frauenheilkunde, also Gynäkologie."
Allgemeinmediziner, Hautärzte und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen dürfen auch Abtreibungen durchführen und da ist ein Allgemeinarzt, der sogar ziemlich viele Abtreibungen durchführt:
http://www.jameda.de/muenchen/aerzte/praktische-aerzte/friedrich-andreas-stapf/uebersicht/80280701_1/
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7968644.html
"Stapf ist lediglich Allgemeinmediziner."

Ich sehe also nicht, dass es von der Berufsordnung der Ärtze der Gyn zugeordnet ist. (Wobei du das vielleicht gar nicht gemeint hast, sondern vielmehr, dass nur Gyns Abtreibungen machen sollten, also dass die Berufsordnung hier fehlerhaft wäre.)

"Gehts gar nicht ohne, dann muss ich entweder da durch oder die Finger von diesem Beruf lassen und mir was anderes suchen."
Berufsbeschränke Regeln, Verordnungen und Vorgaben von Berufsorganisationen, die dazu führen, dass ein Beruf nur ausgeübt werden könnte, wenn rechtswidrige Handlungen begangen werden, wären nicht mit GG12 vereinbar.

Glaubs mir einfach oder frag wachsperle, aber sowas wäre in D einfach nicht zulässig.

Versuche mit Tieren sind nicht zwingend rechtswidrig, folglich ist da ein relevanter Unterschied und der Vergleich passt nicht ganz.

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30. Oktober 2013 um 12:02

Das sind aber nur ca. 5%
womit wenn zum Erlangen des FAs die Zahl der Operationen so hoch angesetzt ist, dass sie ohne Abtreibungen nicht in vernünftiger Zeit zu erreichen ist, dass auch rechtswidrige Abtreibungen beinhaltet.

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30. Oktober 2013 um 12:18
In Antwort auf jillie_12165270

Genau das ist aber nicht der Fall,
"Und weil jeder Allgemeinmedizinier, Hautarzt oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurge die Finger davon lassen und dieser Eingriff nur von ausgebildeten Gynäkologen durchgeführt werden sollte, gehört er in den Fachbereich der Frauenheilkunde, also Gynäkologie."
Allgemeinmediziner, Hautärzte und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen dürfen auch Abtreibungen durchführen und da ist ein Allgemeinarzt, der sogar ziemlich viele Abtreibungen durchführt:
http://www.jameda.de/muenchen/aerzte/praktische-aerzte/friedrich-andreas-stapf/uebersicht/80280701_1/
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7968644.html
"Stapf ist lediglich Allgemeinmediziner."

Ich sehe also nicht, dass es von der Berufsordnung der Ärtze der Gyn zugeordnet ist. (Wobei du das vielleicht gar nicht gemeint hast, sondern vielmehr, dass nur Gyns Abtreibungen machen sollten, also dass die Berufsordnung hier fehlerhaft wäre.)

"Gehts gar nicht ohne, dann muss ich entweder da durch oder die Finger von diesem Beruf lassen und mir was anderes suchen."
Berufsbeschränke Regeln, Verordnungen und Vorgaben von Berufsorganisationen, die dazu führen, dass ein Beruf nur ausgeübt werden könnte, wenn rechtswidrige Handlungen begangen werden, wären nicht mit GG12 vereinbar.

Glaubs mir einfach oder frag wachsperle, aber sowas wäre in D einfach nicht zulässig.

Versuche mit Tieren sind nicht zwingend rechtswidrig, folglich ist da ein relevanter Unterschied und der Vergleich passt nicht ganz.

Zu
Stapfs Werdegang kann ich aus erster Hand berichten, kenne ihn persönlich:

Er hat eine Zusatz-Qualifikation als Notarzt.
Um als Notarzt tätig zu sein, war damals Voraussetzung, eine Weiterbildung in einem medizinischen Bereich zu absolvieren, in dem operative Eingriffe durchgefuehrt werden.
Da hat sich Stapf für die Gynaekologie entschieden!
So kam er nach etlichen Jahren als Notarzt zu seiner jetzigen Tätigkeit!

Und zu der Aussage, niemand könne zu rechtswidrigen Handlungen gezwungen werden, ja macht durchaus Sinn.
Es sind nur bei Weitem nicht alle Abtreibungen rechtswidrig und daher passt die Annahme, dass kein Gynaekologe dazu gezwungen werden darf, wieder nicht!

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30. Oktober 2013 um 12:21
In Antwort auf jillie_12165270

Das sind aber nur ca. 5%
womit wenn zum Erlangen des FAs die Zahl der Operationen so hoch angesetzt ist, dass sie ohne Abtreibungen nicht in vernünftiger Zeit zu erreichen ist, dass auch rechtswidrige Abtreibungen beinhaltet.

Wie oft
etwas vorkommt ist irrelevant, es kommt vor und gehört damit dazu!

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30. Oktober 2013 um 12:25
In Antwort auf redpoll

Sagte ich auch nicht
Doch eines hat sie: Sie verhindert immerhin die Abtreibung, verhindert also den Tod von Ungeborenen, hat also was durchaus Positives.

Auch fuer Carn, hier:
www.chirurgie-Portal.de/gynaekologischeoperationen

Sterilisationen sowie Abtreibungen gehören dazu!

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30. Oktober 2013 um 12:30
In Antwort auf florina911

Auch fuer Carn, hier:
www.chirurgie-Portal.de/gynaekologischeoperationen

Sterilisationen sowie Abtreibungen gehören dazu!

OK,
abgesehen von einem funktionierenden Link gehören Abtreibungen dann doch zur Gyn:
http://www.chirurgie-portal.de/gynaekologie/gynaekologische-operationen/gynaekologische-operationen.html

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30. Oktober 2013 um 12:30
In Antwort auf florina911

Auch fuer Carn, hier:
www.chirurgie-Portal.de/gynaekologischeoperationen

Sterilisationen sowie Abtreibungen gehören dazu!

Und
beim Lesen wird deutlich, dass hier auch die ohne Indikation gemeint sind!

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30. Oktober 2013 um 12:32
In Antwort auf florina911

Wie oft
etwas vorkommt ist irrelevant, es kommt vor und gehört damit dazu!

Nur für das Problem der Zugehörigkeit zum Fachbereich, nicht
für das Problem der Ausbildung.

Eine Ausbildung zum Gyn ohne rechtswidrige Abtreibungen müsste ohne erhebliche Nachteile möglich sein. Z.b. wäre eine Verordnung "Für FA Gyn müssen mindestens 100 Abbrüche vorgenommen werden" bestimmt unzulässig, da man bei den wenigen nicht rechtswidrigen Abbrüchen praktisch viele Gynanwärter nicht auf 100 kommen könnten ohne rechtswidrig abzutreiben.

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30. Oktober 2013 um 12:34
In Antwort auf florina911

Zu
Stapfs Werdegang kann ich aus erster Hand berichten, kenne ihn persönlich:

Er hat eine Zusatz-Qualifikation als Notarzt.
Um als Notarzt tätig zu sein, war damals Voraussetzung, eine Weiterbildung in einem medizinischen Bereich zu absolvieren, in dem operative Eingriffe durchgefuehrt werden.
Da hat sich Stapf für die Gynaekologie entschieden!
So kam er nach etlichen Jahren als Notarzt zu seiner jetzigen Tätigkeit!

Und zu der Aussage, niemand könne zu rechtswidrigen Handlungen gezwungen werden, ja macht durchaus Sinn.
Es sind nur bei Weitem nicht alle Abtreibungen rechtswidrig und daher passt die Annahme, dass kein Gynaekologe dazu gezwungen werden darf, wieder nicht!

Mein Beileid
"Stapfs Werdegang kann ich aus erster Hand berichten, kenne ihn persönlich:"

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30. Oktober 2013 um 14:56
In Antwort auf jillie_12165270

Nur für das Problem der Zugehörigkeit zum Fachbereich, nicht
für das Problem der Ausbildung.

Eine Ausbildung zum Gyn ohne rechtswidrige Abtreibungen müsste ohne erhebliche Nachteile möglich sein. Z.b. wäre eine Verordnung "Für FA Gyn müssen mindestens 100 Abbrüche vorgenommen werden" bestimmt unzulässig, da man bei den wenigen nicht rechtswidrigen Abbrüchen praktisch viele Gynanwärter nicht auf 100 kommen könnten ohne rechtswidrig abzutreiben.

Das ist
eben die Sache mit der Theorie und Praxis, die oft weit auseinander klaffen!

Du musst bedenken, dass wir uns hier im Forum intensiv mit diesem Thema beschäftigen und daher auch die juristischen Hintergründe diskutiert werden und wir dahingehend entsprechend sensibilisiert sind.

Ich denke aber durchaus, dass es Bereiche gibt, in denen sich nicht ständig irgendwer mit der genauen juristischen Definition befasst.
Da gibt es dann einfach x verschiedene gynaekologische Operationen, von denen der FA-Anwärter vielleicht je nach Häufigkeit und Schwierigkeitsgrad (oder an was auch immer das festgemacht wird) jeweils x durchführen muss.

Für Die Aerztin Beck hat die juristische Definition ja keine Rolle gespielt und so stelle ich mir das auch bei der Vielzahl anderer Anwärter vor, entweder hat man ein Problem damit oder nicht!

Ich will sagen, die Frage "rechtswidrig oder nicht" spielt für den Alltag nicht die tragende Rolle und daher kann ich mir vorstellen, dass es durchaus heissen kann, x Schwangerschaftsabbrueche müssen zum FA-Erreichen durchgeführt werden, egal welche!
Zumindest solange keiner an der richtigen Stelle dagegen vorgeht!

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31. Oktober 2013 um 0:14
In Antwort auf jillie_12165270

OK,
abgesehen von einem funktionierenden Link gehören Abtreibungen dann doch zur Gyn:
http://www.chirurgie-portal.de/gynaekologie/gynaekologische-operationen/gynaekologische-operationen.html

Richtig
Abtreibungen sind FrauenHEILkunde, genauso, wie Sterbehilfe echte Medizin ist . Nur weil ein Arzt an den Fortpflanzungsorganen der Frau herumfummelt, heisst das nicht, dass er Heilkunde betreibt. DAS meine ich damit. Mit HEILEN hat das gar nichts zu tun. Dass die Leute Abtreibungen offiziell zur Gynäkologie zählen, ist mir genauso klar, wie dass sie Abtreibungen als in Ordnung, ja sogar heroisch als Hilfestellung (für die Frau) bezeichnen.

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31. Oktober 2013 um 0:17
In Antwort auf jillie_12165270

Beleg,
"Abtreibung gehört nun mal zur Gynäkologie"
dass Abtreibung nun mal zur Gynäkolgie gehört?

Da wiki, dass Abtreibung nicht erwähnt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gyn%C3%A4kologie#Behandlungssp ektrum_in_der_Gyn.C3.A4kologie

Da user in einem Ärtzeforum, die darüber reden, dass Abtreibung gerade nicht Zulassungsvoraussetzung für Gynäkologe sein kann und darf:
http://www.medi-learn.de/foren/archive/index.php/t-79643.html
(die tatsächliche Richtlinie hab ich aber nicht auftreiben können, gibt vielleicht auch keine explizite, sondern nur implizite durch 12 1 SchKG)

Und fändest du es nicht, da es nun mal Frauen gibt, die eigentlich nie Abtreiben wollen und deshalb vermutlich einen Arzt lieber haben, der das genauso sieht, etwas doof, wenn nur PCler Gynäkologe werden können?

Richtig!
Ich hatte eine Hebamme im Auge bis zu dem Tag, als sie sich als aktive PC entpuppte. Danach kam sie für mich nicht mehr in Frage.

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31. Oktober 2013 um 0:20

Ganz einfach
sie gehört gar nicht ins Leben!

Und ich finde es eine Unverschämtheit zu verlangen, dass ein Arzt Abtreibungen beiwohnen muss, um Gynäkologe zu werden. Man kann von NIEMANDEM verlangen, dass er gegen seine Prinzipien verstösst. Man kann ihm höchstens verbieten, Abtreibungen vorzunehmen, bevor er nicht erlernt hat, wie das geht. Aber in dem Fall ist das ohnehin kein Thema! Gynäkologie und Geburtshilfe geht auch ohne Abtreibungen. Geburtshilfe ist ja sogar das Gegenteil davon.

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31. Oktober 2013 um 9:38
In Antwort auf redpoll

Richtig
Abtreibungen sind FrauenHEILkunde, genauso, wie Sterbehilfe echte Medizin ist . Nur weil ein Arzt an den Fortpflanzungsorganen der Frau herumfummelt, heisst das nicht, dass er Heilkunde betreibt. DAS meine ich damit. Mit HEILEN hat das gar nichts zu tun. Dass die Leute Abtreibungen offiziell zur Gynäkologie zählen, ist mir genauso klar, wie dass sie Abtreibungen als in Ordnung, ja sogar heroisch als Hilfestellung (für die Frau) bezeichnen.

Wie erklaerst Du
Dir dann, dass Gynäkologen in Ausbildung die Abtreibung lernen?
Ich denke durchaus nicht, dass es nur inoffiziell dazu gezählt wird, weil man eben damit verbindet, sondern offizieller Bestandteil ist!

Sonst gehört die Euthanasie auch nicht zur Tiermedizin?!

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31. Oktober 2013 um 17:55
In Antwort auf florina911

Wie erklaerst Du
Dir dann, dass Gynäkologen in Ausbildung die Abtreibung lernen?
Ich denke durchaus nicht, dass es nur inoffiziell dazu gezählt wird, weil man eben damit verbindet, sondern offizieller Bestandteil ist!

Sonst gehört die Euthanasie auch nicht zur Tiermedizin?!

Florina
Mir geht es um das Wort "Heilkunde", also ums "Heilen". Abtreibung tut das Gegenteil. Sie tötet. Ohne medizinischen Grund! Sterbehilfe, ob meim Menschen oder beim Tier, ist auch keine Heilkunde.

"Die Medizin (von lateinisch ars medicinae, ärztliche Kunst die Heilkunde) ist die Lehre von der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten und Verletzungen bei Menschen und Tieren." Wo passt da die Todesspritze hin? Im Grunde ist der Begriff falsch, wenn man Abtreibungen und Sterbehilfe in einer Gruppe vereinen will.

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