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Wenn nur die Abtreibung bleibt..

22. Februar 2017 um 15:36 Letzte Antwort: 29. April 2017 um 13:48

Hallo ihr lieben, 

ich erwarte kein Verständis, ich muss nur irgendwie meine Gedanken ordnen können. 
Ich bin schockiert, ich hätte niemals gedacht, dass mir einmal so was passiert. Ich war immer gegen Abtreibung.. 😞

Nun wächst in mir ein kleines Lebewesen, was nicht mehr lange in mir bleiben darf. 

Darf ist das beste Wort dafür, am liebsten würde ich dieses kleine Wesen behalten, denke daran wie viele sich so ein kleines Wesen wünschen, aber manchmal es einfach nicht funktioniert. 
Ich selbst bin fast 22 Jahre alt, stecke mitten in meiner Ausbildung. Was nicht das schlimmste Problem wäre, wenn man sich immer die Abtreibungsgründe anschaut. 

Nein ich nehme derzeit an einer Studie Teil, nehme Medikament um meine Gesundheit zu erhalten. Habe eine Familiäre Erkrankung.. nun darf ich in der Zeit wo ich diese Medikamente nehme nicht Schwanger werden.. Was nie mein Plan war..!? Das ganze hat schon 2 Jahre funktioniert, also nicht schwanger zu werden. 

Naja und gestern das niederschmetternde Ergebnis des Test, (12 Tage drüber) innerhalb von 1Sekunde positiv...
ich bin aus den Socken gekippt. 

Ich nehme nicht die Pille, weil ich diese nicht Vertrage.. falls jemand mit der Antwort kommt..
Wir haben aber jedes Mal verhütet, da mir die Risiken der Medikamente auf ein Ungeborenes Bekannt sind. 

Ehrlich frage ich mich nur, wie ich mit diesem Abbruch zurecht kommen soll. Nicht nur ich sondern auch mein freund hat bedenken... aber egal was es bleibt nur die eine Möglichkeit,.. Ich habe Angst es in meinem Umfeld zu erzählen, aus Angst alle würden mir Vorwürfe machen. Dabei habe ich doch mein bestes gegeben.. 😢


Vielleicht habt ihr Tipps mit solchen Situationen zurecht zu kommen? 😕
 

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22. Februar 2017 um 16:42
In Antwort auf briony_11881150

Hallo ihr lieben, 

ich erwarte kein Verständis, ich muss nur irgendwie meine Gedanken ordnen können. 
Ich bin schockiert, ich hätte niemals gedacht, dass mir einmal so was passiert. Ich war immer gegen Abtreibung.. 😞

Nun wächst in mir ein kleines Lebewesen, was nicht mehr lange in mir bleiben darf. 

Darf ist das beste Wort dafür, am liebsten würde ich dieses kleine Wesen behalten, denke daran wie viele sich so ein kleines Wesen wünschen, aber manchmal es einfach nicht funktioniert. 
Ich selbst bin fast 22 Jahre alt, stecke mitten in meiner Ausbildung. Was nicht das schlimmste Problem wäre, wenn man sich immer die Abtreibungsgründe anschaut. 

Nein ich nehme derzeit an einer Studie Teil, nehme Medikament um meine Gesundheit zu erhalten. Habe eine Familiäre Erkrankung.. nun darf ich in der Zeit wo ich diese Medikamente nehme nicht Schwanger werden.. Was nie mein Plan war..!? Das ganze hat schon 2 Jahre funktioniert, also nicht schwanger zu werden. 

Naja und gestern das niederschmetternde Ergebnis des Test, (12 Tage drüber) innerhalb von 1Sekunde positiv...
ich bin aus den Socken gekippt. 

Ich nehme nicht die Pille, weil ich diese nicht Vertrage.. falls jemand mit der Antwort kommt..
Wir haben aber jedes Mal verhütet, da mir die Risiken der Medikamente auf ein Ungeborenes Bekannt sind. 

Ehrlich frage ich mich nur, wie ich mit diesem Abbruch zurecht kommen soll. Nicht nur ich sondern auch mein freund hat bedenken... aber egal was es bleibt nur die eine Möglichkeit,.. Ich habe Angst es in meinem Umfeld zu erzählen, aus Angst alle würden mir Vorwürfe machen. Dabei habe ich doch mein bestes gegeben.. 😢


Vielleicht habt ihr Tipps mit solchen Situationen zurecht zu kommen? 😕
 

Zuerst musst Du Deinem behandelnden Arzt von der Schwangerschaft berichten. Er kann am besten in Erfahrung bringen, welche Gefahren tatsächlich für das Ungeborene bestehen. Im Zweifelsfall soll er bitte den Fall dem Hersteller des Medikaments schildern und die sollen eine Einschätzung geben.

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22. Februar 2017 um 16:52

Was nimmst du denn für ein Medikament? Ist das tatsächlich teratogen, also hochgradig fruchtschädigend? Bevor du abtreibst solltest du mit deinem behandelnden Arzt sprechen und dich auch mal mit Embryotox (www.embryotox.de) in Verbindung setzen. Vielleicht gibt es Hoffnung den Wurm gesund zu bekommen.

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22. Februar 2017 um 17:16

Ohoh,  das hört sich ja schrecklich an. Und weil es eine Studie ist, gibt es wahrscheinlich noch keine Forschungsergebnisse hierzu? Hast du das Medikament sofort abgesetzt? Wende dich umgehend an den Studienleiter. 
Hoffnung auf Alles-oder-nichts-Prinzip?

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22. Februar 2017 um 19:33
In Antwort auf waldmeisterin1

Zuerst musst Du Deinem behandelnden Arzt von der Schwangerschaft berichten. Er kann am besten in Erfahrung bringen, welche Gefahren tatsächlich für das Ungeborene bestehen. Im Zweifelsfall soll er bitte den Fall dem Hersteller des Medikaments schildern und die sollen eine Einschätzung geben.

Ja,.. ich weiß, ich muss dort alles mitteilen, selbst wenn ich mich stoße, könnte eben alles eine Nebenwirkung sein.. 😕 

Denen ist ist dies zu gefährlich, weil eben ganz neu zwei Medikamente zusammen getestet werden und naja, wurde halt auch im ersten Gespräch bei der Studie aufgeklärt auf gar keinen Fall schwanger zu werden und nach der Studie eben erst 2-3 Monate zu warten. 

 

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22. Februar 2017 um 19:37
In Antwort auf lioness3579

Ohoh,  das hört sich ja schrecklich an. Und weil es eine Studie ist, gibt es wahrscheinlich noch keine Forschungsergebnisse hierzu? Hast du das Medikament sofort abgesetzt? Wende dich umgehend an den Studienleiter. 
Hoffnung auf Alles-oder-nichts-Prinzip?

Genau so siehts aus, das Problem ist eben auch das diese Medikamente nur für die Studie in deutschland zugelassen ist. 
Naja und es werden eben zwei Medikamente (beide nur ausnahmsweise/probeweise zugelassen für die Studie) zusammen eingenommen.. 

Absetzten darf ich diese Medikamente nicht plötzlich,.. und wenn wird dieses Medikament noch 1-2 Monate in meinem Körper sein.. 

sieht ziemlich .... aus.. 

man gibt sich halt leicht trd die Schuld, wie sowas passieren kann, wenn man verhütet.. 😔
 

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22. Februar 2017 um 19:40

Ja..

und morgen bin bin ich beim Frauenarzt.. wobei die mich auch schon direkt zu einer Beratungsstelle weiter verleitet hat.. naja mal abwarten, was da morgen so rauskommt... :/

Die Beratungstelle meinte auch direkt, ich bräuchte nicht zwingend zum frauenarzt, aber das empfand ich als seltsam. Möchte doch erstmal Sicherheit das da wirklich ein kleines Wesen wächst.
(Klar der Schwangerschaftstest war ziemlich eindeutig.. aber man weiß ja nie.. leide halt auch an heftigen Schmerzen, mal einseitig mal komplett der ganze Unterleib, als wenn ich meine Regel jederzeit bekommen müsste, aber nach 2 Wochen warten.. habe ich die Hoffnung darauf verloren....)

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22. Februar 2017 um 21:08

Und das Pharmaunternehmen wird auch keine Verantwortung übernehmen wollen, wenn was "schiefgeht".
Ich würde mich trotzdem vor einer möglichen Abtreibung genauestens erkundigen. 
Humangenetiker?

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22. Februar 2017 um 21:26
In Antwort auf briony_11881150

Hallo ihr lieben, 

ich erwarte kein Verständis, ich muss nur irgendwie meine Gedanken ordnen können. 
Ich bin schockiert, ich hätte niemals gedacht, dass mir einmal so was passiert. Ich war immer gegen Abtreibung.. 😞

Nun wächst in mir ein kleines Lebewesen, was nicht mehr lange in mir bleiben darf. 

Darf ist das beste Wort dafür, am liebsten würde ich dieses kleine Wesen behalten, denke daran wie viele sich so ein kleines Wesen wünschen, aber manchmal es einfach nicht funktioniert. 
Ich selbst bin fast 22 Jahre alt, stecke mitten in meiner Ausbildung. Was nicht das schlimmste Problem wäre, wenn man sich immer die Abtreibungsgründe anschaut. 

Nein ich nehme derzeit an einer Studie Teil, nehme Medikament um meine Gesundheit zu erhalten. Habe eine Familiäre Erkrankung.. nun darf ich in der Zeit wo ich diese Medikamente nehme nicht Schwanger werden.. Was nie mein Plan war..!? Das ganze hat schon 2 Jahre funktioniert, also nicht schwanger zu werden. 

Naja und gestern das niederschmetternde Ergebnis des Test, (12 Tage drüber) innerhalb von 1Sekunde positiv...
ich bin aus den Socken gekippt. 

Ich nehme nicht die Pille, weil ich diese nicht Vertrage.. falls jemand mit der Antwort kommt..
Wir haben aber jedes Mal verhütet, da mir die Risiken der Medikamente auf ein Ungeborenes Bekannt sind. 

Ehrlich frage ich mich nur, wie ich mit diesem Abbruch zurecht kommen soll. Nicht nur ich sondern auch mein freund hat bedenken... aber egal was es bleibt nur die eine Möglichkeit,.. Ich habe Angst es in meinem Umfeld zu erzählen, aus Angst alle würden mir Vorwürfe machen. Dabei habe ich doch mein bestes gegeben.. 😢


Vielleicht habt ihr Tipps mit solchen Situationen zurecht zu kommen? 😕
 

Hallo Missunknown,
ich halte Eure Bedenken für berechtigt, dass eine Abtreibung für Euch zu einer Verlusterfahrung werden kann.
Es bleibt Dir durchaus ganz sicher auch die Möglichkeit das Kind zu bekommen, denn unerforscht heißt ja  nur : Behinderung kann nicht ausgeschlossen werden. Also lass Dich da mal nicht verrückt machen.
VLG Yankho

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23. Februar 2017 um 6:37

Also ich kann nur sagen, überleg es dir gut, ob du das Kind tatsächlich abtreiben willst. Ich war damals duch ein kaputtes Kondom von einer Affäre schwanger. Eigentlich war ich auch immer gegen Abtreibung, aber ich war 19, im ersten Ausbildungsjahr und alle haben auf mich eingeredet, sodass ichbes machen lies. Es war die mit Abstand schrecklichste Erfahrung meines Lebens! Nachbdem Eingriff habe ich erstmal 2 Tage am Stück nur geweint, 3 Monate danach hatte ich meine Abschiedsbriefe geschrieben. Mein Selbstmord wurde nur verhindert, weil einer Person aufgefallen ist, dass etwas nicht stimmte...
Und bis heute denke ich ständig daran zurück, frage mich wie es geworden wäre und es tut immer noch weh, obwohl die ganze Sache mitlerweile 13 Jahre her ist. Für  mich fühlt es sich so an, als war es vorgestern.

An deiner Stelle würde ich wahrscheinlich einfach die Studie abbrechen und hoffen, dass das Alles- oder- Nichts Prinzip greift und alles gut geht. Sollte es das nicht tun wird es eben eine Fehlgeburt, aber das ist nicht so schmerzhaft wie eine Abtreibung.

Egal wofür du dich entscheidest, ich wünsche dir und deinem Freund ganz viel Kraft das überstehen!

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23. Februar 2017 um 9:24
In Antwort auf lioness3579

Und das Pharmaunternehmen wird auch keine Verantwortung übernehmen wollen, wenn was "schiefgeht".
Ich würde mich trotzdem vor einer möglichen Abtreibung genauestens erkundigen. 
Humangenetiker?

Je nachdem welches Medikament da erforscht wird, liegen aber vielleicht schon Daten zur Fruchtschädigung vor. Etwa wenn das Medikament bereits zur Behandlung einer anderen Krankheit zugelassen ist und sich diese Versuchsreihe auf ein neues Krankheitsbild bezieht. Oder es gibt Erfahrungswerte von chemisch sehr ähnlichen Medikamenten.
Deswegen soll sie explizit danach beim Arzt nachfragen.

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23. Februar 2017 um 10:42
In Antwort auf briony_11881150

Hallo ihr lieben, 

ich erwarte kein Verständis, ich muss nur irgendwie meine Gedanken ordnen können. 
Ich bin schockiert, ich hätte niemals gedacht, dass mir einmal so was passiert. Ich war immer gegen Abtreibung.. 😞

Nun wächst in mir ein kleines Lebewesen, was nicht mehr lange in mir bleiben darf. 

Darf ist das beste Wort dafür, am liebsten würde ich dieses kleine Wesen behalten, denke daran wie viele sich so ein kleines Wesen wünschen, aber manchmal es einfach nicht funktioniert. 
Ich selbst bin fast 22 Jahre alt, stecke mitten in meiner Ausbildung. Was nicht das schlimmste Problem wäre, wenn man sich immer die Abtreibungsgründe anschaut. 

Nein ich nehme derzeit an einer Studie Teil, nehme Medikament um meine Gesundheit zu erhalten. Habe eine Familiäre Erkrankung.. nun darf ich in der Zeit wo ich diese Medikamente nehme nicht Schwanger werden.. Was nie mein Plan war..!? Das ganze hat schon 2 Jahre funktioniert, also nicht schwanger zu werden. 

Naja und gestern das niederschmetternde Ergebnis des Test, (12 Tage drüber) innerhalb von 1Sekunde positiv...
ich bin aus den Socken gekippt. 

Ich nehme nicht die Pille, weil ich diese nicht Vertrage.. falls jemand mit der Antwort kommt..
Wir haben aber jedes Mal verhütet, da mir die Risiken der Medikamente auf ein Ungeborenes Bekannt sind. 

Ehrlich frage ich mich nur, wie ich mit diesem Abbruch zurecht kommen soll. Nicht nur ich sondern auch mein freund hat bedenken... aber egal was es bleibt nur die eine Möglichkeit,.. Ich habe Angst es in meinem Umfeld zu erzählen, aus Angst alle würden mir Vorwürfe machen. Dabei habe ich doch mein bestes gegeben.. 😢


Vielleicht habt ihr Tipps mit solchen Situationen zurecht zu kommen? 😕
 

Embryotox und pränataldiagnostiker degum 2
Hi

Wenn du Dir schwer tust mit Deiner Entscheidung würde ich Embryotox anrufen das mit denen durchsprechen vielleicht gibt es Daten zu ähnlichen Wirkstoffen.
sowie mir einen Pränataldiagnostiker suchen der Degum 2 hat und dort mal schallen lassen.

Die Studienleitung wird Dir ja sagen können mit welchen Nebenwirkungen etc du zu rechnen hast wenn Du die Studie abbrichst. Desweiteren ist doch bei Deiner vorliegenden Erkrankung eventuell auch abzuklären was Du während einer Schwangerschaft machen musst...

Alles gute und liebe Grüße,

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23. Februar 2017 um 16:18

Ja.. ich weiß, aber die Medikamente sind nicht ohne... bei einer Überdosierung meinerseits könnte ich an der Überdosis sterben. Und bei dem einen Medikament gibt es da auch kein Gegenmittel um mal zu verdäutlichen, dass mit denen eine Schwangerschaft nicht unbedingt förderlich ist.

Beim Frauenarzt kam auch heraus, dass sie vermutet das dieses Wesen sehr wahrscheinlich in einer Fehlgeburt enden wird. Die Fruchthöhle sind ziemlich seltsam aus.
Sie riet mir eine Woche zu warten, weil sie davon ausgeht das dann die Blutungen einsetzten werden. Was möglicherweise eben auch durch die Tabletten kommen könnten. 

Naja.. irgendwie ist es seltsam, es wäre für mich besser anzunehmen das dieses Wesen so oder so nicht lebensfähig ist, als dieses dann Abtreiben zu lassen.. Wir werden wohl noch mal bisschen Abwarten.. werden jedoch trotzdem zu einem Beratungstermin gehen. 

Ich wäre übrigens in der 5W+5T... Es ist jedenfall kein schönes Bild, und sie meinte da ich die Schwangerschaft eher negativ sehe auf grund der Studie wäre es ja nicht schlimm, falls ich jedoch Schwanger gewesen wäre weil ich es wollte, wäre es vielleicht eine Ernüchterung.

Vielen Dank für eure ganzen Ratschläge.

Ich hoffe ihr versteht, dass ich auf die Studienmedikamente nicht ganz so stark eingehe, bei dieser Studie machen in deutschland nur 20 Leute mit, der rest wird aus USA gesteuert insgesamt läuft diese Studie über die USA
Und diese Medikamente wurden einzeln getestet, aber noch nie in einer Verbindung..

 

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29. April 2017 um 13:48

Hey missuknow.

Wie gehts dir denn?
Alles gut soweit?

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