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Wenn hatte eine Schwangerschafts Cholestase im ersten Trimenon?

21. November 2017 um 20:36 Letzte Antwort: 22. November 2017 um 10:15

Ich erwarte mein drittes Kind. Bin aktuell in der 7.SSW. In meiner ersten Schwangerschaft verlief alles soweit ohne größere Probleme. In der zweiten Schwangerschaft bekam ich bereits in der 13.SSW eine mega heftige Cholestase. Die Wahrscheinlichkeit daran in der folgenden Schwangerschaft wieder zu erkranken liegt ja bei 70%. Jetzt ist die Situation so, dass ich Progesteron Mangel habe. Wenn ich meine Tabletten und Spritzen nicht nehme, dann werde ich abbluten und eine Fehlgeburt erleiden. Also keine Frage - Progesteron ist wichtig und kann ich nicht absetzen. Allerdings darf man diese Medikamente nicht nehmen, wenn man bereits einmal eine Cholestase hatte. Meine Ärzte sagen ich habe also die Wahl zwischen Fehlgeburt und der hohen Wahrscheinlichkeit wieder eine Cholestase zu riskieren (die bei mir sehr kritisch verlief und ich das Kind fast verloren habe). Weiterhin meinten die Ärzte, dass ich die Ursodeoxycholsäure frühestens ab der 13.SSW nehmen darf, da dann die Organentwicklung beim Embryo abgeschlossen ist und ich vorher bei Einnahme der Cholestase Medis massive Organschäden riskieren würde beim Baby. Meine Frage deshalb, hat irgendjemand hier Erfahrungen mit einer außergewöhnlich frühen Cholestase vor dem vierten Monat? 

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22. November 2017 um 8:39
In Antwort auf liminadi

Ich erwarte mein drittes Kind. Bin aktuell in der 7.SSW. In meiner ersten Schwangerschaft verlief alles soweit ohne größere Probleme. In der zweiten Schwangerschaft bekam ich bereits in der 13.SSW eine mega heftige Cholestase. Die Wahrscheinlichkeit daran in der folgenden Schwangerschaft wieder zu erkranken liegt ja bei 70%. Jetzt ist die Situation so, dass ich Progesteron Mangel habe. Wenn ich meine Tabletten und Spritzen nicht nehme, dann werde ich abbluten und eine Fehlgeburt erleiden. Also keine Frage - Progesteron ist wichtig und kann ich nicht absetzen. Allerdings darf man diese Medikamente nicht nehmen, wenn man bereits einmal eine Cholestase hatte. Meine Ärzte sagen ich habe also die Wahl zwischen Fehlgeburt und der hohen Wahrscheinlichkeit wieder eine Cholestase zu riskieren (die bei mir sehr kritisch verlief und ich das Kind fast verloren habe). Weiterhin meinten die Ärzte, dass ich die Ursodeoxycholsäure frühestens ab der 13.SSW nehmen darf, da dann die Organentwicklung beim Embryo abgeschlossen ist und ich vorher bei Einnahme der Cholestase Medis massive Organschäden riskieren würde beim Baby. Meine Frage deshalb, hat irgendjemand hier Erfahrungen mit einer außergewöhnlich frühen Cholestase vor dem vierten Monat? 

Hallo,

ich möchte deinen Beitrag nicht unkommentiert lassen, weil ich deine Geschichte sehr bewegend finde.

ich habe keine ahnung was eine cholestase ist und musste erstmal google befragen.
dabei habe ich eine tolle Seite gefunden mit organisationen die dir vielleicht helfen können.

Les es dir einfach mal durch. Da stand auch, das zb die ursachen unklar sind, aber ein zusammenhang mit östrogen und progesteron vermutet wird. Deswegen rät man dir wahrscheinlich auch von den tabletten ab...
wurde eigentlich nach der 2. Ss die leber und galle mal untersucht?


hier der link:
www.babycenter.de/a8494/schwangerschafts-cholestase

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22. November 2017 um 10:15
In Antwort auf teddytiffi

Hallo,

ich möchte deinen Beitrag nicht unkommentiert lassen, weil ich deine Geschichte sehr bewegend finde.

ich habe keine ahnung was eine cholestase ist und musste erstmal google befragen.
dabei habe ich eine tolle Seite gefunden mit organisationen die dir vielleicht helfen können.

Les es dir einfach mal durch. Da stand auch, das zb die ursachen unklar sind, aber ein zusammenhang mit östrogen und progesteron vermutet wird. Deswegen rät man dir wahrscheinlich auch von den tabletten ab...
wurde eigentlich nach der 2. Ss die leber und galle mal untersucht?


hier der link:
www.babycenter.de/a8494/schwangerschafts-cholestase

Dankeschön für den Link. Werde ich mir heute Abend mal in Ruhe durchlesen... Ja meine Leber und Galle wurden untersucht (MRT und Blut...). Nach der Entbindung war alles wie weggeblasen. Es war wirklich eine sehr anstrengende Zeit und ich wusste bis zuletzt nicht, ob mein Sohn Schaden genommen hat von meiner Vergiftung. Habe große Sorge das alles wieder durchzumachen... Ich werde auf jeden Fall mein Progesteron weiter nehmen und hoffen, dass alles gut gehen wird... Nächste Woche habe ich Termin beim Internist im Krankenhaus... Mal sehen was er rät. Vielen lieben Dank für deine Antwort.

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