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Wenn eine kleine Welt zusammen bricht...

16. Dezember 2005 um 8:53


...der Himmel weint und ein neuer kleiner Stern in der Nacht leuchten wird...
stehen wir nur traurig und machtlos danaben!

Hiermit möchte ich mich von allen aus dem SS-Forum verabschieden, es war nur eine kurze Zeit, aber schön mit Euch und ich wünsch Euch alles Gute!

Wir haben es uns so gewünscht, uns so gefreut und nun bitter enttäuscht traurig, aber auch diesmal hat die Natur kein kleines Herz für uns schlagen lassen, die SS hat sich so prima entwickelt... nur die Kindsanlage ist nicht in Ordnung.
Nun steht mir noch der schwere Weg ins Krankenhaus bevor, denn die SS muß unterbrochen werden, da die SS sonst intakt ist und nicht von alleine abgehen würde.

So hört das Jahr auf wie es schon begonnen hat ...mit einer Fehlgeburt.
Und zurück bleibt die Frage im Raum... können wir überhaupt Kinder bekommen?
Das ist unser trauriger Weg den wir im nächsten Jahr rausfinden müssen.

Ich wünsch Euch allen ein besinnliches Fest und eine schöne Zeit!
Eure Emmi
mit ihren 2 Sternchen

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16. Dezember 2005 um 9:05


tut mir unendlich leid für dich, kann gar nix richtig dazu sagen und trösten wird dir momentan auch nicht wirklich helfen.


ich wünsche dir bzw. euch dass euer größter traum bald in erfüllung geht.

Liebe Grüße

Katja

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16. Dezember 2005 um 9:06

"Ein kleiner Trost"
Der kurze Besuch eines Engels
(aus "Da war es auf einmal so still" von Linda von Keyserlingk)


Es war Abend. Nanina saß in ihrem Bett und sah sich ein Märchenbuch an. Das Bett war ein Klappsofa und gehörte Oma. Nanina war vier Wochen lang bei ihr zu Besuch. Eben kam Oma hinein und brachte einen Schlaftrunk, einen Verveine-Tee. Nanina nahm den Becher und sagte: "Jetzt kommt Mama bald und holt mich ab. "Woher weißt du das denn schon? Sie hat doch gar nicht angerufen". Nanina verstand nicht, warum Oma so komisch fragte. "Ich weiß es eben" sagte sie und schien eifrig das Märchenbuch zu betrachten.
Oma hatte eine feines Gespür für das, was wichtig war. "Ich möchte dir gerne eine Geschichte erzählen, "sagte sie. Nanina sah ins Märchenbuch.

"Es war einmal ein Engel", begann Oma, "der wollte gerne ein Mensch werden. Aber er wollte auch wieder nicht. Er wollte so gerne zu den guten Menschen auf der Erde. Aber er wollte nicht den Krieg und all das Kaputte. Das gefiel ihm nicht so. Darum wolle er nicht. Dann wollte er wieder. Dann wieder nicht. Er konnte sich einfach nicht entscheiden. "Da ging es ihm ja, wie mir auch manchmal, wenn ich nicht weiß , was ich machen soll" sagte Nanina.

Der Engel fragte andere Engel, was er machen solle. "Geh mal zu Besuch. Dann wirst du schon sehen.", sagten die. Als der nächste Regenbogen kam, ging der Engel drauf zur Erde. Er ging zu Mama, weil die so nett ist. Es dauerte eine Weile. Es ist nämlich nicht leicht ein Mensch zu werden. Als er dann endlich ein Mensch war, gefiel es ihm nicht. Er merkte, dass er kein richtiger Mensch werden konnte. "Das ist doch aber schade", sagte Nanina. "Und Mama?" Mama gefiel er. Sie wollte ihn behalten, denn es sah so niedlich aus. Wie ein Engelchen eben. Sie hatte ganz vergessen, dass Besuch nie bleibt. Jeder weiß doch, dass Besuch kommt, mal länger mal kürzer bleibt und dann wieder geht.

Der Engel blieb eine kleine Weile, und dann ging er wieder. Da haben Mama und Papa geweint. Der kleine Engel sagte: "Weint doch nicht. Wenn ihr so viel weint, dann kann ich nicht mehr fliegen. Dann sind meine Flügel zu schwer." Aber Papa und Mama mussten trotzdem weinen. Und damit nicht auch du weinst, darum bist du hier bei mir, damit ich dir alles erklären kann."

Nanina rührte in ihrem Tee. "Haben sie jetzt aufgehört zu weinen?" fragte sie dann und ihre Stimme war ganz klein. "Ja", sagte Oma. "Jetzt haben sie verstanden, dass sie für kurze Zeit einen Engel zu Besuch hatten. "Nanina war ganz still geworden. Sie wunderte sich, woher Oma das alles wusste.

"Bin ich denn kein Engel gewesen?" fragte sie. "Nein," sagte Oma mit ihrer warmen Stimme. "Du bist doch ein Menschenkind. Du gehörst auf die Erde. Aber Engel, weißt du ,die kommen und gehen. Sie kommen oft, aber sie können nicht auf der Erde wohnen."

"Ich bin froh, dass du mir das alles erzählt hast", sagte Nanina. Oma wußte nicht so ganz, was sie davon halten sollte. Sie nahm Nanina den Becher ab und legte das Märchenbuch auf den Tisch. Aber gerade, als sie Nanina noch einmal in den Arm nehmen wollte, hatte die sich schon in ihr Kissen gekuschelt und war zufrieden eingeschlafen.

Oma schrieb die Engelsgeschichte auf. Als Mama am nächsten Tag kam, um Nanina abzuholen, gab Oma ihr die Geschichte mit. Das war für Mama und Papa ein großer Trost, denn nun mussten sie nicht verstummen und nichts verheimlichen, sondern fanden Worte, um auch mit Nanina über alles reden zu können, was sie bewegte.
Quelle:kleineprinz.de
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Herzlichst
Juddl

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16. Dezember 2005 um 12:15

Liebe emmi
das tut mir unendlich leid für dich, dass du nun schon zum 2. mal eine solch bittere erfahrung machen musstest.
meine erste schwangerschaft war auch in der 10. woche beendet und ich muss heute immer noch an mein sternenkind denken, auch wenn ich seit februar mutter eines gesunden, wundervoll gelungenen jungen bin.

vielleicht gibt es ja doch noch eine 3. - glückliche - schwangerschaft mit geburt eines zwergs für euch. ich wünsche es euch so sehr.

trotz allem ein besinnliches fest für euch und alles glück für das kommende jahr.

lieber gruß
annana

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16. Dezember 2005 um 12:47
In Antwort auf juddl

"Ein kleiner Trost"
Der kurze Besuch eines Engels
(aus "Da war es auf einmal so still" von Linda von Keyserlingk)


Es war Abend. Nanina saß in ihrem Bett und sah sich ein Märchenbuch an. Das Bett war ein Klappsofa und gehörte Oma. Nanina war vier Wochen lang bei ihr zu Besuch. Eben kam Oma hinein und brachte einen Schlaftrunk, einen Verveine-Tee. Nanina nahm den Becher und sagte: "Jetzt kommt Mama bald und holt mich ab. "Woher weißt du das denn schon? Sie hat doch gar nicht angerufen". Nanina verstand nicht, warum Oma so komisch fragte. "Ich weiß es eben" sagte sie und schien eifrig das Märchenbuch zu betrachten.
Oma hatte eine feines Gespür für das, was wichtig war. "Ich möchte dir gerne eine Geschichte erzählen, "sagte sie. Nanina sah ins Märchenbuch.

"Es war einmal ein Engel", begann Oma, "der wollte gerne ein Mensch werden. Aber er wollte auch wieder nicht. Er wollte so gerne zu den guten Menschen auf der Erde. Aber er wollte nicht den Krieg und all das Kaputte. Das gefiel ihm nicht so. Darum wolle er nicht. Dann wollte er wieder. Dann wieder nicht. Er konnte sich einfach nicht entscheiden. "Da ging es ihm ja, wie mir auch manchmal, wenn ich nicht weiß , was ich machen soll" sagte Nanina.

Der Engel fragte andere Engel, was er machen solle. "Geh mal zu Besuch. Dann wirst du schon sehen.", sagten die. Als der nächste Regenbogen kam, ging der Engel drauf zur Erde. Er ging zu Mama, weil die so nett ist. Es dauerte eine Weile. Es ist nämlich nicht leicht ein Mensch zu werden. Als er dann endlich ein Mensch war, gefiel es ihm nicht. Er merkte, dass er kein richtiger Mensch werden konnte. "Das ist doch aber schade", sagte Nanina. "Und Mama?" Mama gefiel er. Sie wollte ihn behalten, denn es sah so niedlich aus. Wie ein Engelchen eben. Sie hatte ganz vergessen, dass Besuch nie bleibt. Jeder weiß doch, dass Besuch kommt, mal länger mal kürzer bleibt und dann wieder geht.

Der Engel blieb eine kleine Weile, und dann ging er wieder. Da haben Mama und Papa geweint. Der kleine Engel sagte: "Weint doch nicht. Wenn ihr so viel weint, dann kann ich nicht mehr fliegen. Dann sind meine Flügel zu schwer." Aber Papa und Mama mussten trotzdem weinen. Und damit nicht auch du weinst, darum bist du hier bei mir, damit ich dir alles erklären kann."

Nanina rührte in ihrem Tee. "Haben sie jetzt aufgehört zu weinen?" fragte sie dann und ihre Stimme war ganz klein. "Ja", sagte Oma. "Jetzt haben sie verstanden, dass sie für kurze Zeit einen Engel zu Besuch hatten. "Nanina war ganz still geworden. Sie wunderte sich, woher Oma das alles wusste.

"Bin ich denn kein Engel gewesen?" fragte sie. "Nein," sagte Oma mit ihrer warmen Stimme. "Du bist doch ein Menschenkind. Du gehörst auf die Erde. Aber Engel, weißt du ,die kommen und gehen. Sie kommen oft, aber sie können nicht auf der Erde wohnen."

"Ich bin froh, dass du mir das alles erzählt hast", sagte Nanina. Oma wußte nicht so ganz, was sie davon halten sollte. Sie nahm Nanina den Becher ab und legte das Märchenbuch auf den Tisch. Aber gerade, als sie Nanina noch einmal in den Arm nehmen wollte, hatte die sich schon in ihr Kissen gekuschelt und war zufrieden eingeschlafen.

Oma schrieb die Engelsgeschichte auf. Als Mama am nächsten Tag kam, um Nanina abzuholen, gab Oma ihr die Geschichte mit. Das war für Mama und Papa ein großer Trost, denn nun mussten sie nicht verstummen und nichts verheimlichen, sondern fanden Worte, um auch mit Nanina über alles reden zu können, was sie bewegte.
Quelle:kleineprinz.de
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Herzlichst
Juddl

Oh man
die ist so schön die Geschichte und errinert mich daran was ich für ein riesiges Glück habe mit meinen beiden Mäusen (den Kleinen gaaanz fest in den Armen hält ).Ich habe sie geschenkt bekommen ,nach zig Fehlgeburten und zig Tränen .Und du liebe Emmi wirst dieses Glück auch noch haben !! Da bin ich ganz sicher !!! Ich wünsche euch allen ,das all eure Wünsche in Erfüllung gehen,viel Gesundheit ,Liebe und ein wunderschönes Fest !

Eure Susi *mit Tränen in den Augen *

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16. Dezember 2005 um 12:49
In Antwort auf lalage_11981942


tut mir unendlich leid für dich, kann gar nix richtig dazu sagen und trösten wird dir momentan auch nicht wirklich helfen.


ich wünsche dir bzw. euch dass euer größter traum bald in erfüllung geht.

Liebe Grüße

Katja


es tut mir so leid für Dich!

Ich wünsche Dir so sehr, dass Dein neues Jahr besser wird als das Alte und Euer größter Wunsch in Erfüllung geht!

Alles Gute für Euch!

Traurige Grüße
Ellamaus

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16. Dezember 2005 um 13:41
In Antwort auf luana_11989018


es tut mir so leid für Dich!

Ich wünsche Dir so sehr, dass Dein neues Jahr besser wird als das Alte und Euer größter Wunsch in Erfüllung geht!

Alles Gute für Euch!

Traurige Grüße
Ellamaus

Ich wünche dir
auch alles Liebe und Gute der Welt und drück euch ganz fest die Daumen, das du ganz bald ein kleines Mäuschen in den Armen hälst.

Fühl dich ganz doll gedrückt.

Ich bin mir sicher, das auch du bald ein kleines Mäuschen hast.

Liebe Grüße Madlen

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16. Dezember 2005 um 14:10
In Antwort auf toni_12481053

Ich wünche dir
auch alles Liebe und Gute der Welt und drück euch ganz fest die Daumen, das du ganz bald ein kleines Mäuschen in den Armen hälst.

Fühl dich ganz doll gedrückt.

Ich bin mir sicher, das auch du bald ein kleines Mäuschen hast.

Liebe Grüße Madlen

Drücke dich ganz doll,
hoffe sehr für euch, daß ihr bald einen kleinen Zwergi bekommt. Es ist doch irgendwie ungerecht-die,bei denen die sich von Herzen ein Kind wünschen klappt es nicht und andere quälen ihre Kinder oder setzen sie aus und kriegen Kinder am laufenden Band. Ich habe selber einen Babywunsch und hoffe irgendwann nächstes Jahr loslegen zu können und bekomme richtig Angst langsam, da man so oft von einer Fehlgeburt hört. Naja, aufjedenfall wünsche ich dir ganz, ganz viel Kraft für die nächste Zeit und nie die Hoffnung aufgeben!!
Liebe Grüße,
tigger

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16. Dezember 2005 um 21:57

...warum ??...
Ich bin geschockt und zutiefst traurig.
Aber ich glaube ganz fest daran , daß Ihr eines Tages
Euren Sonnenschein in den Armen halten werdet.
Nun haltet Euch einander fest; ich wünsche Euch die Kraft, die Ihr braucht und dann werdet Ihr es auch schaffen.Ihr dürft nur nicht aufhören daran zu glauben !!!
Viele liebe Grüße
Annie

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