Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Schwangerschaft: Fehlgeburt

Wendeltreppe herunter gestürzt....

21. März 2007 um 12:23 Letzte Antwort: 22. März 2007 um 14:21



Aber als ich das Ultraschallbild sah, das Herzchen schlug, und ich weis ja wie ein werdener Mensch aussiehtin der 8.Woche. Mein Mann wollte eh 3 kinder,selbst wenn es so kurz hintereinander war,er freute sich und meint immer wieder,vielleicht wirds ja endlich ein Mädchen,eine kleine Lea.

Vorgestern bin ich zu schnell die Wendeltreppe bei uns herunter und irgendwie stolpere ich.
Ich falle runter,mit dem Hinterkopf an die Wand.Habe aber nicht geblutet aber wehenartige Krämpfe im Bauch bekam ich. Im KH wurde ich untersucht,ob die Plazenta beschädigt sei.Ich soll liegen,mich nicht bewegen aber ich bekam doch blutungen,ganz viel ich spürte Klümpchen.

Ich bin ein Mensch der gerne schreibt,mit schreiben kann ich vieles verarbeiten.Mein Mann ist Beruflich erst in ein paar Wochen wieder hier,ich bin also allein.Meine Familie sollte garnichts wissen davon.

Ich musste das irgendwie los werden.
Diese Bilder werde ich nie vergessen.
Ich habe am Körper gezittert als ich meine Hände unter mir hielt.Alles blut und ich kann Euch sagen,wenn jemand behauptet ein Baby im 2-3 Monat wär noch nicht fertigder hat nicht das gesehen was ich selbst gsehen habe.
Psychologische Betreuung schickte mir der Arzt,aber ich wollte nach der Ausscharbung am nächsten Morgen nur nach Hause.Nach Hause mich hinlegen und für mich sein.
Meine mom hilft mir.

Mein Mann hätte gerne eine kleine Lea gehabt.

Danke, fürs zuhören.

jlangelia

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22. März 2007 um 14:21

Etwas Trost fuer Dich
Du Arme tust mir so leid!
Ich kann den Schock ueber Dein verlorenes Baby sehr gut nachvollziehen, mir ist es vor 6 Wochen auch passiert. Ich hatte ein FG in der 7. Woche, konnte mein Sternchen auffangen und habe es im Garten beerdigt. Ich nenne sie Leonie, bin mir sich es waere ein Maedchen geworden. Ich habe genauso gezittert als ich sie gesehen habe, war ganz ausser mir vor Schmerz und Trauer. Mein Mann wollte "es" nicht sehen, also war auch ich ganz alleine mit der ganzen Situation. Gesagt hatten wir es auch noch keinem, umso weniger konnte ich jetzt davon anfangen.
Ich wollte jedem ins Gesicht schreien, dass mein Kind gerade gestorben ist, das Schweigen hat mir am meisten zu schaffen gemacht. Ich habe dann angefangen, sie "sichtbar" zu machen: Habe einen Engels-anstecker jeden Tag getragen, habe ihr grab schoen bepflanzt und geschmueckt, habe ein Gedicht ausgedruckt und in einen Bilderrahmen aufgestellt, habe ihr eine Geschichte vorgelesen, habe meinen anderen Kindern (2 Jungs, 1 Maedchen) von ihrer Schwester erzaehlt, die jetzt ein Engelchen ist, und habe hier im Forum mit anderen Betroffenen darueber geredet. Denn wem das noch nicht selbst passiert ist, wird Dich nicht verstehen koennen.
Ich schicke Dir das Gedicht, was ich hier im Forum von einer anderen SternchenMami kopiert und auf mein kleines Maedchen abgeaendert habe.
Ich hoffe das es auch Dich ein wenig troesten kann:

Still! Seit leise,
es war ein Engel auf der Reise.
Sie wollt nur ganz kurz bei uns sein,
warum sie wieder ging, weiß Gott allein.

Sie kam von Gott, dort ist sie wieder.
Wollte nicht auf unsre Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von ihr zurück,
doch in unsren Herzen ein großes Stück.

Sie wird jetzt immer bei uns sein,
wir vergessen sie nie, sie war noch so klein.
Geht nun ein Wind an milden Tagen,
so denken wir, es war ihr Flügelschlagen.

Und wenn wir uns Fragen, wo möge sie sein?
Ein Engel ist niemals allein.
Sie kann jetzt alle Farben sehen,
und barfuß durch die Wolken gehen.

Vielleicht lässt sie sich hin und wieder
bei den anderen Engelskindern nieder.

Und wenn wir sie auch sehr vermissen,
weil sie nicht mehr bei uns ist,
so denken wir, im Himmel wo es sie nun gibt,
erzählt sie stolz: Ich werde geliebt!"

Viele Liebe Gruesse,
Micky

PS: Wuerde mich freuen wenn Du mal zurueckschreibst

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