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Welche Vor-/Nachteile wenn Nachname vom Papa (nicht verheiratet)

19. Januar 2012 um 17:27

Hallo, ich hab mal ne Frage, kann es irgendwelche vor oder nachteile haben wenn mein kind nicht meinen nachnamen sondern den von seinem vater bekommt ? ich finde seinen nachnamen viel schöner, mit meinem wird man nur gehänselt aber wir haben nicht vor zu heiraten.
Kennt sich da jemand aus oder hat informationen ?
dankeee

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19. Januar 2012 um 17:38


Hi,
also wir haben unserem sohn damals auch den nachnamen des papas gegeben, weil der 1. viel einfacher zu buchstabieren und zu verstehen ist und weil ich es 2. einfach schön fand, da so jeder sofort gemerkt hat, dass die zwei zusammen gehören und wir hatten auch nie probleme damit, weder bei den kindergarten anmeldungen noch sonst so.
mittlerweile sind wir zwar verheiratet, aber ich würde es jederzeit wieder so machen.

LG
Svenja mit Dean (2 Jahre) an der Hand und Krümel (10+4) im Bauch

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19. Januar 2012 um 19:14

Hallo
also ich hab das bei meinen beiden Söhnen so gehandhabt und ich würde es so nie mehr machen.
Als mein großer damals 1 jahr alt war, wurde ich auf dem Einwohnermeldeamt glatt gefragt ob das wirklich mein Kind ist
Beim Arzt ist es ähnlich. Muss mich ständig erklären
Und jetzt werden die beiden auch ständig gefragt warum sie anders heißen als die Mama...Finden die auch blöd. Wollte das dann ändern lassen, aber man braucht die Einwilligung des Vaters. Da wir aber getrennt sind , stellt er sich da quer.
Mir haben damals auch alle abgeraten...Hätte ich mal besser gehört.
Aber das ist nur meine Erfahrung damit und das muss jeder selbst entscheiden.
Alles Gute

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19. Januar 2012 um 19:22


mein sohn hat auch papas nachnamen, war nie ein problem& dem gefrage bin ich aus dem weg gegangen indem ich ne kopie der geburtsurkunde dabei habe

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19. Januar 2012 um 20:47


Ja, DAS ist eben das Problem. Wenn ihr Euch mal trennt, ist es nur schwer möglich, dass Dein Kind dann wieder Deinen Namen trägt.

Meine Tochter trägt u.a. aus diesem Grund meinen Nachnamen und das Geschwisterchen wird ebenfalls heißen wie ich.
Wenn wir dann mal heiraten und seinen Namen annehmen, dann "ziehen wir alle drei dann eben um."

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20. Januar 2012 um 23:40

@Alle
Vielen dank für die infos !!

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20. Januar 2012 um 23:54

Hay
ich wollte das auch so machen aber wie junija schon sagt das gibt nur probleme... deshalb heiraten wir in einer woche *lol*

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21. Januar 2012 um 0:19

Unser Zwerg
kriegt auch den Nachnamen vom Papa.
Ich hab, bevor wir das Geschlecht wussten, vorgeschlagen, dass es seinen Namen kriegt, wenn's n Bub wird, und wenn's n Mädel wird, kriegts meinen. Ist eh wurscht, beides stinknormale deutsche Nachnamen, beide unter den 50 häufigsten Nachnamen des Landes. Keiner von beiden schlimm oder besonders toll.

Er ist der einzige in seiner Familie, der den Nachnamen weiterträgt - bei mir sind's hingegen unzählige andere.
Und warum sollte ich mich dagegen sperren? Viele sagen: Aber dann heißt das Kind doch gar nicht so wie du.... Und dann sag ich: Andersrum würde es nicht heißen wie sein Vater. Wie man es macht, irgendeiner muss halt zurückstecken.

Ob ich selbst dann Probleme bekommen sollte oder nicht, ist mir sowas von Latte - andersrum hätte er sie. Und da wir das gemeinsame Sorgerecht erklärt haben (mein ausdrücklicher Wunsch), wird einer von uns sich immer erklären müssen. Heiraten tu ich nämlich nicht....

lg
kitty, 28+0

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21. Januar 2012 um 1:11
In Antwort auf maxi_11988217

Unser Zwerg
kriegt auch den Nachnamen vom Papa.
Ich hab, bevor wir das Geschlecht wussten, vorgeschlagen, dass es seinen Namen kriegt, wenn's n Bub wird, und wenn's n Mädel wird, kriegts meinen. Ist eh wurscht, beides stinknormale deutsche Nachnamen, beide unter den 50 häufigsten Nachnamen des Landes. Keiner von beiden schlimm oder besonders toll.

Er ist der einzige in seiner Familie, der den Nachnamen weiterträgt - bei mir sind's hingegen unzählige andere.
Und warum sollte ich mich dagegen sperren? Viele sagen: Aber dann heißt das Kind doch gar nicht so wie du.... Und dann sag ich: Andersrum würde es nicht heißen wie sein Vater. Wie man es macht, irgendeiner muss halt zurückstecken.

Ob ich selbst dann Probleme bekommen sollte oder nicht, ist mir sowas von Latte - andersrum hätte er sie. Und da wir das gemeinsame Sorgerecht erklärt haben (mein ausdrücklicher Wunsch), wird einer von uns sich immer erklären müssen. Heiraten tu ich nämlich nicht....

lg
kitty, 28+0


Diesen Text könnte ich eigentlich kopieren und nochmal posten

Mittlerweile ist mein Sohn übrigens 2 und ich habe keine Probleme damit, dass er den Namen seines Vaters hat. Und wenn es dann doch mal vorkommt, dass man mich auch mit diesem Namen anspricht, dann hör ich halt drauf... Mir doch egal

Ich finde es sehr fair, wenn man diesen "Mädchen=Name der Mutter und Junge=Name des Vaters Deal" hat. Warum sollte der Vater weniger Rechte haben!? Und wenn sein Name dann noch schöner ist...

LG

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21. Januar 2012 um 12:43


Eben. Warum sollte der Vater weniger Rechte haben.
Es macht mich nicht automatisch zu einem vollwertigeren Elternteil, nur weil ich die biologische Verantwortung habe, das Kind auszutragen. Genetisch ist es zur Hälfte seins, zur Hälfte meins. Und das wird es auch immer bleiben.

Dieses "das ist mein Kind, du bist nur der Vater" - das find ich zum K*tzen. Ich weiß, dass das hier im Thread nicht das Thema war, aber das gehört grundsätzlich zur Frage dazu, inwieweit ich den Vater auch in seiner Rolle einbinde. Rechtlich muss ich als Mutter ja ihm erst Tür und Tor öffnen, bevor er überhaupt irgendwas ist oder tun oder sein darf (Vaterschaftsanerkennung, gemeinsames Sorgerecht, obligatorisches Einverständnis zur Namensgebung usw.).

Deshalb sollte auch die Nachnamensdebatte auf anderen Grundlagen geführt werden als "Wenn wir uns mal trennen...". Das Kind trennt sich nie vom Vater und die Mutter sollte jegliche Bestrebungen in diese Richtung tunlichst unterlassen also sollte dies kein Argument für diese Diskussion sein.

lg
kitty

P.S.: @mama20042010: Schön, dass ich nicht die einzige bin, die so denkt Mir machts nichts aus, als Frau <Nachname-vom-Freund> angesprochen zu werden - sollen sie denken, was sie wollen, ich reagier mittlerweile auch drauf.

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21. Januar 2012 um 12:57
In Antwort auf maxi_11988217


Eben. Warum sollte der Vater weniger Rechte haben.
Es macht mich nicht automatisch zu einem vollwertigeren Elternteil, nur weil ich die biologische Verantwortung habe, das Kind auszutragen. Genetisch ist es zur Hälfte seins, zur Hälfte meins. Und das wird es auch immer bleiben.

Dieses "das ist mein Kind, du bist nur der Vater" - das find ich zum K*tzen. Ich weiß, dass das hier im Thread nicht das Thema war, aber das gehört grundsätzlich zur Frage dazu, inwieweit ich den Vater auch in seiner Rolle einbinde. Rechtlich muss ich als Mutter ja ihm erst Tür und Tor öffnen, bevor er überhaupt irgendwas ist oder tun oder sein darf (Vaterschaftsanerkennung, gemeinsames Sorgerecht, obligatorisches Einverständnis zur Namensgebung usw.).

Deshalb sollte auch die Nachnamensdebatte auf anderen Grundlagen geführt werden als "Wenn wir uns mal trennen...". Das Kind trennt sich nie vom Vater und die Mutter sollte jegliche Bestrebungen in diese Richtung tunlichst unterlassen also sollte dies kein Argument für diese Diskussion sein.

lg
kitty

P.S.: @mama20042010: Schön, dass ich nicht die einzige bin, die so denkt Mir machts nichts aus, als Frau <Nachname-vom-Freund> angesprochen zu werden - sollen sie denken, was sie wollen, ich reagier mittlerweile auch drauf.

Kitty
Ich freu mich ebenfalls, hier von Gleichgesinnten zu lesen

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