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Wehencoktail

24. August 2007 um 11:52 Letzte Antwort: 24. August 2007 um 12:47

Bin heute Et+4 und war gestern im KH wegen CTG! Dem Baby geht es gut und es waren auch ganz leichte Wehen zu verzeichnen (die ich allerdings nicht wirklich spüre).
Die Hebamme dort meinte dann, dass ich es doch einmal mit einem Wehencoktail versuchen sollte - zuerst allerdings mit einer eher kleinen Menge.
Jetzt hab ich versucht mich schlau zu machen - man hört ja die unterschiedlichsten Dinge von diesem Coktail - und hab dabei folgendes im Internet gefunden:


Wehencocktail aus Rizinusöl, Eisenkraut, Mandelmus, Aprikosensaft und Sekt

In der städtischen Frauenklinik Berg in Stuttgart haben Mediziner die unterschiedliche Wirksamkeit von einem Wehencockail nach naturheilkundlichem Rezept und den üblich verabreichten Prostaglandinen (weheneinleitenden Medikamenten) untersucht.
Es sollten einerseits die Effektivität beider Mittel bei der Geburtseinleitung von Beginn an und andererseits die durchschnittliche Dauer der Geburt verglichen werden.

Test
Etwa 300 Patientinnen nahmen an der Studie teil. Die Frauen entschieden selbst über die Wahl der Methode.
Etwa 44% der Frauen wollten zunächst den Wehencocktail, etwa 46% entschieden sich für die üblichen Prostaglandine.
28 Patientinnen erhielten nach Versagen des ersten Einleitungsversuches zusätzlich die jeweils andere Methode.

Ergebnisse

Gruppe mit Wehencocktail:

Von Beginn der Weheneinleitung bis zum Geburtsbeginn dauerte es durchschnittlich 2,39 Stunden.
Etwa 38% benötigten unter der Geburt Schmerzmittel.
Etwa 3% brauchten Oxytocin zur Wehenunterstützung.


Gruppe mit Prostaglandinen:

Es dauerte durchschnittlich 17,09 Stunden von Beginn der Weheneinleitung bis zum Geburtsbeginn.
Etwa 64% der Frauen verlangten Schmerzmittel.
Etwa 23% brauchten Oxytocin zur Wehenunterstützung.

Bezüglich Dauer der Geburt, Blutverlust und Kaiserschnittrate unterschieden sich beide Methoden nicht.
Die erwarteten Nebenwirkungen des Rizinusöls im Wehencocktail (Durchfall) traten nicht auf.

Schlussfolgerung
Die Untersuchenden (Kartmann E., Vincenti D., Beck E., Merkle E.) stellten fest, dass, dem allgemeinen Trend in Richtung Naturheilverfahren folgend, der Wehencocktail als eine effektive und schonende Methode zur primären Weheneinleitung erscheint.


Das hört sich doch nicht so schlecht an, oder? Was meint ihr dazu??

glg minimi+babyboy inside
ET+4


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24. August 2007 um 12:17

Stimmt
klingt nicht schlecht,
und wenn das gut mit deiner hebamme abgesprochen ist kannst du es schon versuchen.
ich bin nur dagegen es mal einfach so, schon vor dem ET oder so zu versuchen,
das baby entscheidet selbst wann es soweit ist und braucht vielleicht noch eine weile.

ich hab auch mit dem wehencocktail eingeleitet (ich war 10 tage über ET und hätte sonst ins KH zur einleitung gemusst), hat super funktioniert, es ist dann direkt nach ner stunde losgegangen mit wehen, aber zackig.
das getränk sieht mega eklig aus, schmeckt auch nicht super, aber das solls ja auch nicht.
na dann viel glück,
alles gute
suse.

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24. August 2007 um 12:47
In Antwort auf louiza_12869786

Stimmt
klingt nicht schlecht,
und wenn das gut mit deiner hebamme abgesprochen ist kannst du es schon versuchen.
ich bin nur dagegen es mal einfach so, schon vor dem ET oder so zu versuchen,
das baby entscheidet selbst wann es soweit ist und braucht vielleicht noch eine weile.

ich hab auch mit dem wehencocktail eingeleitet (ich war 10 tage über ET und hätte sonst ins KH zur einleitung gemusst), hat super funktioniert, es ist dann direkt nach ner stunde losgegangen mit wehen, aber zackig.
das getränk sieht mega eklig aus, schmeckt auch nicht super, aber das solls ja auch nicht.
na dann viel glück,
alles gute
suse.

Welches Rezept....
....hast du denn da verwendet???

Es gibt ja so viele verschiedene!

Die Hebamme meinte : Rizinusöl, Cognac und Milch *brrr*
Hört sich aber scheußlich an!

Ein anderes rezept wäre:
Rizinusöl
Orangensaft
Zimt
Sekt

Hört sich schon besser an!

Letztendlich kommt es doch wahrscheinlich hauptsächlich auf das Öl an, oder??

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