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Wehen in der 24. Woche

9. April 2011 um 10:32 Letzte Antwort: 9. April 2011 um 12:45

Ich habe letzten Sonntag wehen bekommen. Das Problem ist, da war ich erst in der 24. SSW.
Mein Freund und ich sind dann ins Krankenhaus gefahren. Dort musste ich bis gestern (Freitag) bleiben. Ich habe Magnesium bekommen und durfte das Bett nur verlassen, um auf die Toilette zu gehen.
Ich bin froh, dass jetzt alles wieder in Ordnung scheint, aber ich habe auch große Angst.
Im Krankenhaus wurde 2 Mal pro Tag ein CTG gemacht. Da konnte ich auch wenn der Bauch mal etwas härter wurde oder weh tat sicher sein, dass alles in Ordnung ist. Was ist wenn ich es das nächste Mal zu spät bemerke.

Vorallem kann ich an dem Grund für die Wehen nur wenig tun. Wir haben einen dicken Wasserschaden und daher steht unsere ganze Wohnung voll mit Luftrocknern. Es ist laut und die Luft ist trocken.
Mit meinen Eltern habe ich einen schweren Konflikt, der sich im Dezember so zugespitzt hat, dass wir nicht mehr miteinander reden. Sie werden nicht einmal bei meiner Hochzeit am nächsten Freitag dabei sein. Ich will es nicht anders, aber es bricht mir das Herz.
Ich versuche mich viel auszuruhen und zu entspannen. Aber am eigentlichen Problem und dem Auslöser für die Wehen kann ich wenig ändern.

Eigentlich konnte ich trotz allen Problemen meine Schwangerschaft bis jetzt genießen und habe mich so gar nicht verrückt gemacht. Ich habe gegessen worauf ich hunger hatte und auch weiter Sport getrieben. Der Arzt hat mir gesagt ich hätte nichts falsch gemacht und es wäre richtig ganz normal weiter zu leben.
Doch jetzt hat mich die Angst gepackt. Ich könnte es mir nie verzeihen, wenn der Kleine so viel zu früh kommt, nur weil ich meine Gefühle nicht im Griff habe....
Gibt es jemanden mit ähnlichen Erfahrungen? Habt ihr einen Rat für mich?

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9. April 2011 um 11:07

Danke
Ja eine Hebamme habe ich. Sie wird auch bei der Geburt dabei sein.Sie werde ich noch einmal um Rat fragen.

Ich kann schon mit meinen Freundinnen reden, doch die Meisten sind weit weg. Nach der Geschichte mit meinen Eltern sind wir in eine andere Stadt gezogen.
Mein Freund versucht mich zu verstehen, doch es fällt ihm schwer!Er ist so unglaublich wütend auf meine Eltern, dass er nicht verstehen kann, wiso ich sie nicht auch aus ganzem Herzen hasse.
Kurz zur Geschichte: Mit meinen Eltern war es immer schwierig. Ich bin schon mit 16 ausgezogen. Trotz allem habe ich immer Kontakt gehalten. Das war nicht immer einfach und oft bin ich nach Besuchen von meinen Eltern weinend nach Hause gekommen. Doch ich habe ja nur einmal Eltern.
Mein Freund und ich sind ins Haus meiner Großmutter gezogen. Sie wurde von meiner Mutter bei denen gepflegt. Dort haben wir 4 Jahre gelebt. Meine Oma ist im letzten Mai gestorben und meine Mutter hat das Haus geerbt.
Im November bin ich schwanger geworden und wir haben um eine Aussage gebeten, ob wir dort noch ein paar Jahre bleiben können, um die Zukunft mit Kind zu planen. Wir haben eine Zusicherung bekommen. Ein paar Wochen später hat meine Mutter mir im Auto so nebenbei erzählt, dass das Haus aus finanziellen Gründen verkauft werden muss. Danach gab es viel Streit. Mein Freund und ich haben dann den Kontakt abgebrochen und sind weg gezogen. Hauptsächlich, weil wir damals Angst hatten ich würde durch den ganzen Stress und Streit das Kind verlieren.
Doch die Geschichte holt mich jetzt natürlich auch in einer anderen Stadt wieder ein.

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9. April 2011 um 12:10

Vielleicht
mag mir noch jemand einen Rat geben.
Ich hab ganz schön Angst. Auch wenn ich mir Sorgen machen, dass die Angst eine Frühgeburt nur noch warscheinlicher macht.

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9. April 2011 um 12:45


hallo annabell.

ich kann deine sorgen recht gut verstehen.
bei meinem sohn hatte ich ab der 18 woche blutungen, wehen, offenen muttermund und, und, und...(zwilling verloren).
wurde mit magnesium und wehenhemmern zugepumpt und musste die restliche SS die füße hochlegenh.
von daher kann ich deine ängste natürlich gut verstehen.

stress ist nie gut in der schwangerschaft. auch wenn die kleinen scheisser doch um einiges robuster sind, als man glaubt.
trotzdem sollte man seinen stresspegel niedrighalten und vor allem: probleme beseitigen statt sie zu verdrängen.

wie geschrieben...ich wurde medikamentös behandelt...und sonst musste ich mir allen stress von der backe schmatzen und nur noch das tun, was mir gut tat (lieblingsfilme gucken, lesen usw....).


vllt. würde es dir bessergehen, wenn du deinen eltern einen brief schreiben würdest (muss man nicht mal unbedingt abschicken!). schreib, was dich belastet, traurig, sauer, wütend........macht....wie es dir geht, was du fühlst usw.
werd es einfach mal los......und naja, abschicken kann man das ganze natürlich doch, wenn man denn will.

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