Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch

Was würdet ihr tun? Hänge im KH fest gehen? bleiben? Einleiten?

16. Januar um 6:59 Letzte Antwort: 27. Januar um 16:27

Hallo, 
brauche nun mal die Meinung anderer Frauen die die Sache mal neutral von Außen betrachten können. 

Seit 3 Tagen sitze ich nun im KH. 
Der Grund ist, dass mein Muttermund bereits 3,5-4cm offen ist und ich immer mal wieder Wehen habe und mich übergeben muss (Wehen und übergeben allerdings bereits seit 2-3 Wochen, Muttermund erst seit 5 Tagen offen). 

In meiner Familie bekommen Frauen ihre KInder sehr! schnell. Meine Oma 3 Kinder in unter 1 Stunde und meine Mutter 2 Kinder (1,5h und 44 Minuten). 

Auch meine Tochter wäre, hätte sie sich nicht im letzten Moment gedreht (Sterngucker, hing fest) in unter 2,5h da gewesen. Ich war auch nur durch Zufall im KH da mir die Blase geplatzt war, bis 10cm MM habe ich kaum Wehen gemerkt bzw. diese als nicht so schlimm betrachtet :/ das Ganze wäre also vllt. eine spontane Hausgeburt gewesen. 

Nun ist das KH leider 40-50 Min entfernt + Zeit die es braucht um meine Tochter nachts abzugeben wenn es los geht (ca. 10 MIn). 

Mein Mann möchte nun, dass ich bis zur Entbindung im KH bleibe da er große Angst vor einer Hausgeburt hat und ich denke ein TRauma von der letzten Geburt, da bei meiner Tochter leider am Ende keine Herztöne mehr waren und sie mit großem Nachdruck geholt werden musste (Wehentrop, Kristellern usw. usw....). 

Ich bin ET + 2 (laut meiner Rechnung, kenne den genauen Eisprungtermin,32 Tage Zyklus) und laut Ärzten ET + 5. Ich möchte nicht einleiten lassen, dem Kind gehts ja wunderbar. Die Hebammen bieten es mir aber immer wieder an weil ich mich so viel übergebe usw. Es ist aber weniger schlimm als es den Anschein hat und es geht mir gut genug um noch zu warten. 

Aber noch 10,12 Tage im KH bleiben ohne Geburtswehen? Ist das bei 4 cm MM offen wirklich angesagt? Ich vermisse meine Tochter und bin echt gernervt  

Man....
Danke für jeden der antwortet 

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16. Januar um 7:25

Naja, da ich selbst Hausgebrut hatte, wäre für mich die Antwort ja klar. MAn muss nur alles ordentlich vorbereiten.
Vielleicht hast du eine Hebamme, die doch spontan dazukommen würde?

Einleiten lassen würde ich zumindest nicht. Ob du in der Klinik abwarten willst, ist ja tatsächlich deine Sache. Dass dein Mann da ängslich ist, kann ich verstehen. Schlußendlich muss aber nicht er das Kind bekommen. (Meiner hatte nach der ersten Geburt immer Angst, ich könnte verbluten, durch die starke Nachblutung die ich das erste Mal hatte. Ich weiß also, dass ein Mann einen auch wuschig machen kann.)

 

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16. Januar um 7:32
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Naja, da ich selbst Hausgebrut hatte, wäre für mich die Antwort ja klar. MAn muss nur alles ordentlich vorbereiten.
Vielleicht hast du eine Hebamme, die doch spontan dazukommen würde?

Einleiten lassen würde ich zumindest nicht. Ob du in der Klinik abwarten willst, ist ja tatsächlich deine Sache. Dass dein Mann da ängslich ist, kann ich verstehen. Schlußendlich muss aber nicht er das Kind bekommen. (Meiner hatte nach der ersten Geburt immer Angst, ich könnte verbluten, durch die starke Nachblutung die ich das erste Mal hatte. Ich weiß also, dass ein Mann einen auch wuschig machen kann.)

 

Danke! 
Leider macht meine Hebamme das nicht aufgrund der letzten Geburt und da die Klinik im Notfall wirklich weit weg ist :/ mein Mann würde das auch absolut niemals wollen. Und da er wirklich wirklich viel für mich tut und sich so enorme Mühe gibt dass es mir an nichts mangelt hätte ich auch ein mieses Gewissen es durchzusetzen. Er sagt "es ist auch mein Kind und das letzte hätte das nicht überlebt" . 
Er hat ja recht :/ 
so schwierig alles...

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16. Januar um 8:49

Also eigentlich willst du heim und würdest auch die außerklinische Geburt (evtl auch im Rettungswagen oder Atuo?) in Kauf nehmen, aber wegen deinem Mann bleibst du in der Klinik? So richtig grün scheinst du ja mit der Situation nicht.
Vielleicht kann die Geburt dort auch nicht losgehen. Schlußendlich muss man sich auch entspannt fühlen, um so ein Kind "auswerfen" zu können.

Ich wünsch dir zumindest, dass es eine gute Geburt wird und alles gut gehen wird! Egal, wie ihr das jetzt auf den letzten Metern handlet!

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16. Januar um 10:19
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Hallo, 
brauche nun mal die Meinung anderer Frauen die die Sache mal neutral von Außen betrachten können. 

Seit 3 Tagen sitze ich nun im KH. 
Der Grund ist, dass mein Muttermund bereits 3,5-4cm offen ist und ich immer mal wieder Wehen habe und mich übergeben muss (Wehen und übergeben allerdings bereits seit 2-3 Wochen, Muttermund erst seit 5 Tagen offen). 

In meiner Familie bekommen Frauen ihre KInder sehr! schnell. Meine Oma 3 Kinder in unter 1 Stunde und meine Mutter 2 Kinder (1,5h und 44 Minuten). 

Auch meine Tochter wäre, hätte sie sich nicht im letzten Moment gedreht (Sterngucker, hing fest) in unter 2,5h da gewesen. Ich war auch nur durch Zufall im KH da mir die Blase geplatzt war, bis 10cm MM habe ich kaum Wehen gemerkt bzw. diese als nicht so schlimm betrachtet :/ das Ganze wäre also vllt. eine spontane Hausgeburt gewesen. 

Nun ist das KH leider 40-50 Min entfernt + Zeit die es braucht um meine Tochter nachts abzugeben wenn es los geht (ca. 10 MIn). 

Mein Mann möchte nun, dass ich bis zur Entbindung im KH bleibe da er große Angst vor einer Hausgeburt hat und ich denke ein TRauma von der letzten Geburt, da bei meiner Tochter leider am Ende keine Herztöne mehr waren und sie mit großem Nachdruck geholt werden musste (Wehentrop, Kristellern usw. usw....). 

Ich bin ET + 2 (laut meiner Rechnung, kenne den genauen Eisprungtermin,32 Tage Zyklus) und laut Ärzten ET + 5. Ich möchte nicht einleiten lassen, dem Kind gehts ja wunderbar. Die Hebammen bieten es mir aber immer wieder an weil ich mich so viel übergebe usw. Es ist aber weniger schlimm als es den Anschein hat und es geht mir gut genug um noch zu warten. 

Aber noch 10,12 Tage im KH bleiben ohne Geburtswehen? Ist das bei 4 cm MM offen wirklich angesagt? Ich vermisse meine Tochter und bin echt gernervt  

Man....
Danke für jeden der antwortet 

Bleib im KH. Du bist ja eh schon über Termin. Und den Quatsch mit Hausgeburt würde ich im Leben nicht machen. Heute haben wir moderne Medizin und das wäre ja der totale Rückschritt.

Wenn du bei ET+5 bist, wird es nnicht mehr ewig dauern

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17. Januar um 10:05

Bin geblieben.  Wollte mich heute entlassen aber nun bin ich bei 5cm und angeblich regelmäßigen wehen dieich aber kaum merke. 

Was ist hier bloß los..  

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17. Januar um 12:32

Eine selbstbestimmte Geburt zu Hause unter fachlicher Betreuung einer Hebamme ist kein Rückschritt. Viele Frauen bräuchten kein KH für die Geburt. Und bei zu vielen Geburten kommt es erst durch die moderne Medizin zu hausgemachten Komplikationen, die dann oft genug in einem KS enden. 


@lira
An deiner Stelle und mit der Vorgeschichte wäre ich vermutlich auch geblieben. Einleiten würde ich aber auf gar keinen Fall, wenn nicht irgendwas wirklich dringend dafür spricht. Und du kannst ja, wenn es euch beiden nach der Geburt gut geht nach ein paar Stunden nach Hause gehen. Sozusagen eine ambulante Geburt mit Vorlaufzeit im KH 

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17. Januar um 17:33
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Bin geblieben.  Wollte mich heute entlassen aber nun bin ich bei 5cm und angeblich regelmäßigen wehen dieich aber kaum merke. 

Was ist hier bloß los..  

Egal wie du dich entscheidest, ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute. 
Ich kann gut nachvollziehen wie du dich fühlst. 
Ich bin nun sechs Tage über dem Termin und bin seit gestern ebenfalls im Krankenhaus. 
Wenn sich bis morgen noch nichts getan hat wollen die Ärzte einleiten. 
Mal sehen wie es wird. 

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18. Januar um 11:22

Du weißt aber schon, dass die Entscheidung bei dir liegt, ob du eine Einleitung mitmachen willst?

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18. Januar um 14:44

Hallo!
Was würde ich machen? Meine Antwort gefällt dir leider nicht.
Aber ich würde nur im KH gebären. Hausgebeurt würde für mich gar nicht in Frage kommen.
Ganz ehrlich, ich verstehe Frauen nicht, die so ruhig zu Hause bleiben. Das ist doch Geburt. So viele Risiken. Wie kann man so ruhig eigenes Leben und das Leben ihres Babys riskieren? Das verstehe ich nie!
Medizinische Versorgung ist dabei sehr eingeschränkt! Ja, deine Hebamme kann super sein. Aber wenn etwas schief geht, ist vieles ihre verboten, weil sie ja nicht gut genug ausgebildet ist. PDA (dazu braucht man entsprechende Ärzte) oder Kaiserschnitt je nach Gefahr, Durchführung einer Narkose je nach Gefahr.
Zu Hause gibt es keine notwendige technische Ausrüstung.
Bei der Geburt ist jede Sekunde wichtig, um manchmal  das Überleben des Babys nicht zu gefährden. Deine Hebamme kann einfach erschöpft sein und hilft nicht.
Also ist das wirklich was viele Frauen brauchen?
Ich würde auch wie dein Mann Angst haben. Das ist kein Scherz.
 

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18. Januar um 15:12

Huhu, 

dein Kind ist sicher inzwischen da, aber es ist ja trotzdem ein spannendes Thema. Ich denke ich wäre im KH geblieben, in deinem Fall hätte ich mich auch einleiten lassen.. ABER ich finde Geburt ist etwas unglaublich individuelles. Man muss sich wohlfühlen, dass ist wichtig. Frauen die Gewalt unter der Geburt erlebt haben, weil sie im KH waren tuen mir wahnsinnig leid. Die Mutter der Freundin meiner Tochter hat jedes Mal schneller entbunden, die Freundin meiner Tochter kam ohne Hebamme, Arzt etc Zuhause, weil es so schnell ging... das dritte Kind war eine geplante Hausgeburt und das hätte ich in dem Fall auch so gemacht, obwohl ich mich im KH normalerweise wohler fühle.. denn so schnell wie die Kinder kamen hätte sie es nicht ins KH geschafft und dann lieber gut vorbereitet Zuhause, als ungeplant und vllt alleine ... das halte ich dann für deutlich riskanter.  Ich war bei allen drei Kindern im KH, meine Älteste kam mit 10h Wehensturm  nach Blasensprung, ohne PDA und ohne Einleitung. Die Wehen waren schrecklich, die Schmerzen unerträglich und die fehlenden Pausen sehr kräftezehrend, ich habe viel geschimpft, war eher laut und wütend unter der Geburt und fand die Presswehen erlösend. Danach habe ich lange gebraucht zu sagen ich mach das nochmal. Mein Zweiter brauchte 24h und hat sich am Ende die Luft abgeschnürt im Geburtskanal.. die Geburt war frustrierend, weil dauernd alle gesagt haben im KH na das geht jetzt schnell ist ja das Zweite. Dafür hatte ich Wehenpausen. Die Wehen waren irgendwann unerträglich, auch hier ging es mit Blasensprung los und es wurde am Anfang einmal mit Tabletten nachgeholfen. Hier war ich sehr leise und auf mich konzentriert. Die Wanne habe ich als nicht entspannend empfunden und die Schmerzen wurden immer stärker sodass ich irgendwann die PDA haben wollte. Auch mit PDA hatte ich starke schmerzen die aber wieder zu veratmen gingen.  Mein drittes Kind hat mit Wehen um 7 Uhr früh losgelegt. Um 9 Uhr hab ich meinen Mann losgeschickt, dass er sicherheitshalber die Kinder wegbringt notfalls ist es halt Fehlalarm.. war aber absolut nicht sicher ob es losgeht.. ich hatte davor schon immer Übungswehen in gleicher Stärke und auch im zwei Minutentakt zt. In der Wanne wurden die Wehen auch besser ich dachte also es ist nur Übung. Ich hab mit meiner Mutter telefoniert. Der Freundin die auf die Kids aufpasst geschrieben, sie soll den Mittleren ruhig nochmal hinlegen, er war so früh wach. Irgendwann waren die Wehen so doll wie bei den anderen beiden zu Beginn. Ich hab nachgerechnet wann das Kind wohl kommt, wenn es so 12h braucht. Wollte langsam ins KH und hab schonmal alles zusammengesammelt wie Tasche, Schuhe, Jacke. Zwischendrin immer schön getrunken und noch eine Banane gegessen und meinem Mann gesagt es geht wirklich los, wir fahren gleich ins KH. Und dann.. dann habe ich mit Schreck gemerkt die Wehen verändern sich, es drückte schon leicht.. als mein Mann kam sagte ich nur wir können glaube ich froh sein, dass die Fruchtblase noch heil ist und sollten los. Im Auto waren die Wehen echt erträglich, aber immer noch mit Druck. Um Viertel nach 10 war ich im KH und war so froh, als endlich eine Hebamme guckte wie weit ich bin. 5cm also ab in den Kreissaal. Nun ja 30 Minuten später war sie da. Die Fruchtblase sprang, der Kopf rutschte x cm tiefer, die Presswehen gingen sofort los und drei Wehen später war sie auf der Welt. Drei Geburten, drei völlig unterschiedliche Erfahrungen.. und für mich war es zb eine absolute Erleichterung endlich im KH anzukommen.. es war als hätte ich nur darauf gewartet um ganz loslassen zu können.  Geburtshaus, Krankenhaus, Kaiserschnitt, Ambulant, stationär, Hausgeburt, Wassergeburt,.mit PDA oder ohne.. ich denke das Einzige was zählt ist, dass man am Ende auf dieses Ereignis gucken kann und es nicht das Schlimmste ist was man je erlebt hat, sondern das Glück das Kind zu haben überwiegen kann.. ich kenne Frauen denen dieses Gefühl nicht vergönnt war und die auch nie wieder schwanger geworden sind danach.. einfach weil es so schrecklich war... also denke ich das Wichtigste ist, dass es selbstbestimmt ist.. Ich hatte drei absolut selbstbestimmte Geburten und dafür bin ich sehr dankbar! 

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18. Januar um 16:13

Ich war gestern einen Tag zu Hause und bin heute zum ctg hin.
MM nun 5 cm, gmh weg,  kind drückt enorm auf Blase und habe seit gestern Nacht schmerzhafte wehen ( wie immer....). 
Nun bleibe ich da die hebammen mir sehr dringend dazu geraten haben. Aber es geht einfach nicht voran und die aussicht auf noch ne woche kh nervt mich enorm (
 

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18. Januar um 20:03

Ach du arme! Hoffentlich geht es jetzt mal voran bei dir!

Zum Thema hausgeburt: ich denke sowas muss jeder für sich entscheiden. Es ist wichtig, dass man sich bei der Geburt sicher fühlt um sich entspannen zu können. Dann geht die Geburt auch leichter und mit weniger schmerzen. Und es werden so auch Komplikationen vermieden. Meine Kinder sind auch zuhause auf die Welt gekommen. Unser Großer und unsere Kleinste sogar ohne Hebamme weil es so schnell ging. Und ich war vorallem bei u deren großen froh dass wir alles so geplant hatten das er zuhause kommt. 

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18. Januar um 22:21
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Ich war gestern einen Tag zu Hause und bin heute zum ctg hin.
MM nun 5 cm, gmh weg,  kind drückt enorm auf Blase und habe seit gestern Nacht schmerzhafte wehen ( wie immer....). 
Nun bleibe ich da die hebammen mir sehr dringend dazu geraten haben. Aber es geht einfach nicht voran und die aussicht auf noch ne woche kh nervt mich enorm (
 

Was soll man dir da Raten? Die Fachpersonen vor Ort raten zum dort bleiben und ggf Einleitung, es ist komplett egal was wir denken - Die Hebamme wird das wohl besser beurteilen können.

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19. Januar um 10:25
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Du weißt aber schon, dass die Entscheidung bei dir liegt, ob du eine Einleitung mitmachen willst?

Das ich da freie Entscheidung gehabt hätte bezüglich Einleitung wusste ich nicht. 
Aber der Arzt hat meine Wünsche und Fragen ohnehin immer ignoriert. 

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19. Januar um 15:05
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Hallo, 
brauche nun mal die Meinung anderer Frauen die die Sache mal neutral von Außen betrachten können. 

Seit 3 Tagen sitze ich nun im KH. 
Der Grund ist, dass mein Muttermund bereits 3,5-4cm offen ist und ich immer mal wieder Wehen habe und mich übergeben muss (Wehen und übergeben allerdings bereits seit 2-3 Wochen, Muttermund erst seit 5 Tagen offen). 

In meiner Familie bekommen Frauen ihre KInder sehr! schnell. Meine Oma 3 Kinder in unter 1 Stunde und meine Mutter 2 Kinder (1,5h und 44 Minuten). 

Auch meine Tochter wäre, hätte sie sich nicht im letzten Moment gedreht (Sterngucker, hing fest) in unter 2,5h da gewesen. Ich war auch nur durch Zufall im KH da mir die Blase geplatzt war, bis 10cm MM habe ich kaum Wehen gemerkt bzw. diese als nicht so schlimm betrachtet :/ das Ganze wäre also vllt. eine spontane Hausgeburt gewesen. 

Nun ist das KH leider 40-50 Min entfernt + Zeit die es braucht um meine Tochter nachts abzugeben wenn es los geht (ca. 10 MIn). 

Mein Mann möchte nun, dass ich bis zur Entbindung im KH bleibe da er große Angst vor einer Hausgeburt hat und ich denke ein TRauma von der letzten Geburt, da bei meiner Tochter leider am Ende keine Herztöne mehr waren und sie mit großem Nachdruck geholt werden musste (Wehentrop, Kristellern usw. usw....). 

Ich bin ET + 2 (laut meiner Rechnung, kenne den genauen Eisprungtermin,32 Tage Zyklus) und laut Ärzten ET + 5. Ich möchte nicht einleiten lassen, dem Kind gehts ja wunderbar. Die Hebammen bieten es mir aber immer wieder an weil ich mich so viel übergebe usw. Es ist aber weniger schlimm als es den Anschein hat und es geht mir gut genug um noch zu warten. 

Aber noch 10,12 Tage im KH bleiben ohne Geburtswehen? Ist das bei 4 cm MM offen wirklich angesagt? Ich vermisse meine Tochter und bin echt gernervt  

Man....
Danke für jeden der antwortet 

Hallo!
Hausgeburt hat wirklich sowohl viel Pros, als auch Contras.
Aber ich würde lieber im Krankenhaus bleiben.
Es ist doch so toll, wen so Ärzte und Hebamme für dich immer das sind. 
Also ich würde mich wirklich entspannen, wenn ich im KH bleibe. 
Geburt ist eine sehr große Verantwortung. Und wenn du dich für Hausgeburt entscheidest und etwas fasch geht, dann wirst du dir nie verzeihen.

 

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19. Januar um 15:41
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Hallo!
Was würde ich machen? Meine Antwort gefällt dir leider nicht.
Aber ich würde nur im KH gebären. Hausgebeurt würde für mich gar nicht in Frage kommen.
Ganz ehrlich, ich verstehe Frauen nicht, die so ruhig zu Hause bleiben. Das ist doch Geburt. So viele Risiken. Wie kann man so ruhig eigenes Leben und das Leben ihres Babys riskieren? Das verstehe ich nie!
Medizinische Versorgung ist dabei sehr eingeschränkt! Ja, deine Hebamme kann super sein. Aber wenn etwas schief geht, ist vieles ihre verboten, weil sie ja nicht gut genug ausgebildet ist. PDA (dazu braucht man entsprechende Ärzte) oder Kaiserschnitt je nach Gefahr, Durchführung einer Narkose je nach Gefahr.
Zu Hause gibt es keine notwendige technische Ausrüstung.
Bei der Geburt ist jede Sekunde wichtig, um manchmal  das Überleben des Babys nicht zu gefährden. Deine Hebamme kann einfach erschöpft sein und hilft nicht.
Also ist das wirklich was viele Frauen brauchen?
Ich würde auch wie dein Mann Angst haben. Das ist kein Scherz.
 

Interessiert es dich tatsächlich? Es gibt viele gute Bücher zum Thema Gebären.
Tragischerweise verstehen so viele Frauen heute nicht, wie natürlich gebären ist. Und dass es am Besten vonstatten geht, wenn die Frau die Geburt selbst aktiv gestaltet, indem sie sich bewegt, wie sie es brauct, auch darauf vertraut, dass ihr Körper ihr den Weg zeigt.

Geburt ist natürlich immer eine heikle Sache im Leben eines Menschen. Es gibt dabei Risiken, alles andere ist gelogen. Aber die gibt es eben auch in der Klinik.
Mehr noch: Die meisten Probleme, diese Sekunden-Gefahren, die so gefürchtet sind, sind idR von den Kliniken hausgemacht. Um zu verstehen, warum man in der Klinik ein Kind innerhalb von Sekunden retten muss, dass Zuhause gar keiner Rettung bedurft hätte, muss man sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.
Und klar geht es sowieso nur, wenn man sich auch tatsächlich Zuhause sicher fühlt. Denn unter Angst kann man nicht gut gebären.

Wenn ich "notwendige technische Ausrüstung" lese, stellen sich mir gar die Nackenhaare hoch. Für eine Geburt sind die Frau und das Kind norwendig.

Vermutlich wird man auch tolle Erklärungen finden, wenn man google bemüht, warum das Gebären Zuhause, wenn Mutte rund Kind gesund sind, sicher ist. Sicherer, als in der Klinik. Auch kein Scherz.

ICH persönlich hätte ja Angst, in eine Klinik zu gehen.
Beschäftige dich einfach mal mit dem Thema "Geburt in Rückenlage". Schon allein dann hat man zahlreiche Gründe, warum so ein Baby große Probleme beim Schlüpfen bekommen kann. Die Kliniken die tatsächlich um Geburt, und nicht nur eine rentable Entbindung bemüht sind, sind meinem subjektivem Empfinden nach, noch immer in der Minderheit.

Also falls du konkrete Fragen hast, warum ich meine Kinder alle Außerklinisch bekam, steh ich gern für Antworten zur Verfügung.

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19. Januar um 15:45
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Das ich da freie Entscheidung gehabt hätte bezüglich Einleitung wusste ich nicht. 
Aber der Arzt hat meine Wünsche und Fragen ohnehin immer ignoriert. 

Na, spätestens wenn ich mich ignoriert fühle, würde ich meine Sachen packen und die Klinik wechseln.

Aber das haben viele Gyns an sich, dass sie die Frau nicht mehr als selbstverantwortliche Person wahrnehmen und ihre eigenen Grenzen (die beginnen nämlich da, wo die Frau eine abweichende Entscheidung trifft) nicht mehr merken..

Bei manchen ist es Halbgott in Weiß-Größenwahn.
Ich bina ber auch bereit, manchem Arzt zugute zu halten, dass er wirklich glaubt, dass es das beste ist, was er "empfiehlt".
Tatsächlich sind viele Menschen Arzt geworden, weil sie heilen und retten wollten.
Gut gemeint ist halt nur das Gegenteil von gut gemacht.

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19. Januar um 15:49
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Das ich da freie Entscheidung gehabt hätte bezüglich Einleitung wusste ich nicht. 
Aber der Arzt hat meine Wünsche und Fragen ohnehin immer ignoriert. 

Achso.
Dein Kind hat keinerlei Rechte. Erst ab Geburt. DU darfst alles entscheiden. Klar musst DU auch alles verantworten. Auch wenn die Ärzte so tun, als hätten sie die Verantwortung. Sicher haben sie das für ihren Rat und ihr Handeln.
Aber keienr darf auch nur eine Vaginaluntersuchung an dir durchführen, wenn du das nicht willst. Gilt genauso für CTG oder US oder sonstige Untersuchungen.
Und wnen du gebärst und die Herztöne sind weg und jemand brüllt: Kaiserschnitt!!!! Dann darfst du noch immer "nein" sagen. Weil es dein Körper ist und ein KS gegen deinen Willen Körperverletzung.

Wie es hinterher ausschaut betreff Totschlag oder unterlassene Hilfeleistung uä, das weiß ich nicht.
Ich nehme jetzt auch mal an, wenn das Kind plötzlich keinen Herzschlag mehr hat, wird jede liebende Mutter sich für die Hoffnung auf Rettung sofort unters Messer legen. Aber müssen muss sie noch lange nicht.

Ich finde wichtig, dass ihr Frauen da draußern wisst: Alles ist eure Entscheidung! Und alles ist eure Verantwortung!
Auch wenn man sie gerne einfach an einen Arzt weiterrreicht. Ich empfehle euch, euch selbst zu informieren.
Ihr müsst die Entscheidungen für euer Kind schließlich noch einige Jahre länger treffen. Das sollt man nicht anderen überlassen.

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19. Januar um 19:19
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Das ich da freie Entscheidung gehabt hätte bezüglich Einleitung wusste ich nicht. 
Aber der Arzt hat meine Wünsche und Fragen ohnehin immer ignoriert. 

Wie? Vorher hiess es deine Hebamme hat es dir mehrfach angeboten.

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19. Januar um 19:23
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Wie? Vorher hiess es deine Hebamme hat es dir mehrfach angeboten.

Ich glaube du verwechselt mich mit jemanden. 
Das mit der Hebeamme war nicht ich. 

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20. Januar um 1:17

Offenbar verwechseln da viele noch etwas. Ja, es gab Zeiten, da war eine Geburt das gefährlichste, was einer Frau passieren konnte. Doch heute wird jede Schwangere schon während der 9 Monate regelmäßig untersucht, das Baby untersucht, wir sind insgesamt gesundheitlich besser aufgestellt etc.
Und doch fehlt es an der Möglichkeit einer selbstbestimmten Geburt. Wenn Mutter und Baby gesund sind und es keine bekannten Risiken gibt, spricht nichts gegen eine Hausgeburt oder eine Geburt im Geburtshaus. Das hat nichts mit mutwilliger Gefährdung des Babies oder der Mutter zu tun. Für eine normale Geburt braucht es nicht Wunder was für Schulmedizin. Wenn sich Frau damit als Notfallplan wohler fühlt, ist es ok, aber eben nicht pauschal notwendig.
Wenn ich meine beiden Geburten Vergleiche, war die 2. Geburt im Geburtshaus um Welten schöner, obwohl viel heftiger von den Schmerzen. Im KH waren wir stundenlang alleine, hätte ich keine leichte Gerinnungsstörung, wäre es garantiert ein unnötiger KS geworden. Aber ich habe meinen Großen normal geboren, es war mit Unterstützung der Hebamme trotz schwächer werdender Wehen möglich. Auch wenn die Ärztin mir schon den Zugang für den KS gelegt hat! Ich habe auch keine Einleitung gebraucht, nur weil ich ü 40 beim 2. Kind war, so wie es mir der Arzt im KH gesagt hat bei einer völlig unauffälligen Vorsorgeuntersuchungen! Wenn man Glück hat, ist die Betreuung im KH top, aber wehe es herrscht Babyboom, dann kannst du froh sein, wenn mal jmd den Kopf ins Zimmer hält oder du dein Kind nicht auf dem Flur bekommen musst, weil die Kreißäle alle belegt sind. Das wäre fast einer Kollegin passiert. 

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20. Januar um 8:10
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Offenbar verwechseln da viele noch etwas. Ja, es gab Zeiten, da war eine Geburt das gefährlichste, was einer Frau passieren konnte. Doch heute wird jede Schwangere schon während der 9 Monate regelmäßig untersucht, das Baby untersucht, wir sind insgesamt gesundheitlich besser aufgestellt etc.
Und doch fehlt es an der Möglichkeit einer selbstbestimmten Geburt. Wenn Mutter und Baby gesund sind und es keine bekannten Risiken gibt, spricht nichts gegen eine Hausgeburt oder eine Geburt im Geburtshaus. Das hat nichts mit mutwilliger Gefährdung des Babies oder der Mutter zu tun. Für eine normale Geburt braucht es nicht Wunder was für Schulmedizin. Wenn sich Frau damit als Notfallplan wohler fühlt, ist es ok, aber eben nicht pauschal notwendig.
Wenn ich meine beiden Geburten Vergleiche, war die 2. Geburt im Geburtshaus um Welten schöner, obwohl viel heftiger von den Schmerzen. Im KH waren wir stundenlang alleine, hätte ich keine leichte Gerinnungsstörung, wäre es garantiert ein unnötiger KS geworden. Aber ich habe meinen Großen normal geboren, es war mit Unterstützung der Hebamme trotz schwächer werdender Wehen möglich. Auch wenn die Ärztin mir schon den Zugang für den KS gelegt hat! Ich habe auch keine Einleitung gebraucht, nur weil ich ü 40 beim 2. Kind war, so wie es mir der Arzt im KH gesagt hat bei einer völlig unauffälligen Vorsorgeuntersuchungen! Wenn man Glück hat, ist die Betreuung im KH top, aber wehe es herrscht Babyboom, dann kannst du froh sein, wenn mal jmd den Kopf ins Zimmer hält oder du dein Kind nicht auf dem Flur bekommen musst, weil die Kreißäle alle belegt sind. Das wäre fast einer Kollegin passiert. 

Ich hatte leider das Pech von Babyboom und genervten Ärzten. 
Einleitung wurde gemacht trotz meiner Bitte noch zu warten, auf dem Flur rumlaufen durfte ich nicht. Einen Großteil der Zeit war ich alleine. 
Und mein Freund durfte erst sehr spät zu mir und musste dann auch bald wieder verschwinden wegen Corona. 
Von Selbstbestimmung habe ich nichts gemerkt. 

Für mich für die Zukunft, sollte ich nochmal ein Kind bekommen werde ich definitiv auf die Möglichkeit Hausgeburt zurückgreifen. Falls medizinisch nichts dagegen sprechen würde. 
 

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21. Januar um 2:12

Hallo Leute, 

mein Kleiner ist da. 
Nach Blasensprung in einer knappen Stunde.  Ich hätte es nie ins Auto oder eine Klinik geschafft.  Direkt alle 2 Minuten starke Wehen...
Die Geburt war ein Traum. Ich habe komplett auf Hilfe verzichten und wirklich alles ohne Hilfe und Untersuchungen zwischendurch geschafft. Es war wirklich eine tolle Erfahrung und die Art "alleingeburt mit backup" die ich mir wünschte. 
Mein Kleiner hat eine beginnende Infektion die jedoch direkt behandelt werden konnte. Die war vermutlich auch der Grund für all die Wehen usw. usw. 
Sein Apgar war dennoch 9 10 10 und nun sind wir beide glücklich und gesund. 

Danke nochmal an Alle!! 

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21. Januar um 3:01

Herzlichen Glückwunsch und genießt die schöne erste Zeit mit kleinem Baby. 

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21. Januar um 3:02

Herzlichen Glückwunsch und genießt die schöne erste Zeit mit kleinem Baby. 

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21. Januar um 20:56

Toll, ich denke da freuen wir uns alle mit Dir.  Von mir also auch herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die kommenen Wochen und natürlich auch danach.  Genieß die Zeit als Mutter bzw. Ihr beide als Eltern.

LG Julia

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26. Januar um 13:10
In Antwort auf

Hallo Leute, 

mein Kleiner ist da. 
Nach Blasensprung in einer knappen Stunde.  Ich hätte es nie ins Auto oder eine Klinik geschafft.  Direkt alle 2 Minuten starke Wehen...
Die Geburt war ein Traum. Ich habe komplett auf Hilfe verzichten und wirklich alles ohne Hilfe und Untersuchungen zwischendurch geschafft. Es war wirklich eine tolle Erfahrung und die Art "alleingeburt mit backup" die ich mir wünschte. 
Mein Kleiner hat eine beginnende Infektion die jedoch direkt behandelt werden konnte. Die war vermutlich auch der Grund für all die Wehen usw. usw. 
Sein Apgar war dennoch 9 10 10 und nun sind wir beide glücklich und gesund. 

Danke nochmal an Alle!! 

Herzlichen Glückwunsch!
Das freut mich sehr, dass alles gut geklappt hat. Das ist so toll, dass du keine Komplikationen hattest.
Ich respektiere deinen Wunsch, ohne Unterstützung das zu machen. Gut, dass diese Erfahrung so wichtig für dich war.
Aber ehrlich gesagt, ich würde das nie machen.
Für mich wäre das Risiko zu hoch.
 

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26. Januar um 20:45
In Antwort auf

Herzlichen Glückwunsch!
Das freut mich sehr, dass alles gut geklappt hat. Das ist so toll, dass du keine Komplikationen hattest.
Ich respektiere deinen Wunsch, ohne Unterstützung das zu machen. Gut, dass diese Erfahrung so wichtig für dich war.
Aber ehrlich gesagt, ich würde das nie machen.
Für mich wäre das Risiko zu hoch.
 

Aber welches Risiko wäre denn für dich zu groß? Wenn du im KH entbindet, hast du doch alles da, was du vllt brauchen könntest. Oder willst du sowieso einen KS? Selbst dann ist es für das Baby besser, wenn es wenigstens ein paar Wehen bzw die damit ausgeschütteten Hormone bekommt.
Ansonsten finde ich es immer sehr schade, wenn sich Frauen erst gar nichts zutrauen. Klar weiß niemand, wie die Geburt läuft, wie schnell und heftig es wird etc. Aber wenn Frau es nicht wenigstens mal auf sich zukommen läßt, weiß man ja gar nicht, was man da für eine möglicherweise tolle Erfahrung verpasst. 

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26. Januar um 21:04

Wunderbar! Alle guten Wünsche! Freut mich, dass es nun so positiv für dich war! Ich hoffe du kannst in einem Jahr auch von einem wunderbaren Babyjahr berichten!

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27. Januar um 16:27
In Antwort auf

Hallo Leute, 

mein Kleiner ist da. 
Nach Blasensprung in einer knappen Stunde.  Ich hätte es nie ins Auto oder eine Klinik geschafft.  Direkt alle 2 Minuten starke Wehen...
Die Geburt war ein Traum. Ich habe komplett auf Hilfe verzichten und wirklich alles ohne Hilfe und Untersuchungen zwischendurch geschafft. Es war wirklich eine tolle Erfahrung und die Art "alleingeburt mit backup" die ich mir wünschte. 
Mein Kleiner hat eine beginnende Infektion die jedoch direkt behandelt werden konnte. Die war vermutlich auch der Grund für all die Wehen usw. usw. 
Sein Apgar war dennoch 9 10 10 und nun sind wir beide glücklich und gesund. 

Danke nochmal an Alle!! 

Herzlichen Glückwunsch. Ich wünsche dir eine schöne Zeit mit deinem Baby. 

Mein Sohn hatte es damals auch sehr eilig. Den Weg ins KH haben wir nicht mehr geschafft. Er kam in einem Polizeiwagen auf die Welt. 

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