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Was würdet ihr als Kindsvater tun, um der Frau einen Strich durch die Rechnung zu machen, die...

21. Januar 2009 um 11:08

sich gegen eine Abtreubung entschieden hat und von der ihr glaubt, dass sie dadurch euer Leben ruiniert? Ich überlege derzeit, was mein Ex mir noch als Klötze zwischen die Beine werfen wollen könnte. Ich denke, er hasst mich mittlerweile wirklich dafür, dass ich mich für das Kind entschieden habe. Er spricht nicht mehr mit mir. Er will von dem Kind nichts wissen.

Er wollte anfangs noch, dass ich in seine Nähe ziehe, damit er sich später um das Kind kümmern kann. Jetzt plant er scheint, aus meiner Nähe wegzuziehen, weil er seine Meinung darüber geändert hat - was mich ziemlich nervt, weil ich extra wegen ihm hier hergezogen bin, damit er sich um das Kind kümmern kann wie er sagte.

Scheinbar will er jetzt auf die Schnelle auch noch ein Haus kaufen, um Verbindlichkeiten aufzunehmen und dadurch eventuell den Unterhaltsanspruch von dem Kind zu senken. Das wird er wahrscheinlich auf diesem Weg nicht erreichen können.

Aber ich frage mich, was einem als Mann in einer solchen Situation noch einfallen könnte, wenn die Geschichte so steht, dass man das Kind nicht wollte und es zur Abtreibung, die man wollte, nicht gekommen ist.

Kann mir jemand Erfahrungsberichte sagen oder theoretisch überlegen, welchen Stress mir der Kindsvater jetzt machen könnte? Ich weiß nicht, was im Kopf dieses Mannes jetzt noch brüten könnte, aber ich wäre gerne gefasst darauf.

Im Übrigen kann ich trotzdem nur sagen - ich bereue nicht, dass ich mich gegen eine Abtreibung entschieden habe. Ich glaube, das wäre die dümmste und naivste Entscheidung meines Lebens gewesen, auch wenn der Kindsvater anfangs recht überzeugend klang und mir fast leidgetan hätte, als er mir weismachen wollte, dass ich damit sein Leben ruiniere. Er wollte sich einfach aus einer Situation stehlen, ein Problem leichtfertig beseitigen, für das er mitverantwortlich ist. Hätte ich ihn beschissen, wäre es etwas anderes gewesen, aber ich habe mir nichts vorzuwerfen. Und ich wollte einfach das Kind, es konnte keinen Kompromiss geben - man kann sich nur für oder gegen ein Kind entscheiden.

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21. Januar 2009 um 13:50


Hallo! Erstmal möchte ich dir zu der Entscheidung, dein Baby zu bekommen gratulieren. Dein Ex ist ein Egoist, er weiß garnicht was ihm entgeht. Er kann kaufen oder verkaufen was er will, für sein Kind muss er in jedem Fall Unterhalt zahlen!" Vielleicht findet ihr ja auch über euer gemeinsames Kind wieder zusammen, wer weiß?!! Vielleicht findet er sein sogenanntes " Ruiniertes Leben" dann erst recht lebenswert. Ich wünsche dir alles Gute für die Geburt.

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21. Januar 2009 um 20:32

Hallo
erstmal meinen Glückwunsch und meinen Respekt, weil Du Dich für das Kind entschieden hast. Ich war in einem ähnlichen Dilemma die letzte Zeit und habe mich genauso FÜR das Kind entschieden

Also... Streß kann er Dir natürlich in vielerlei Hinsicht machen. Aber kein Grund zur Panik, selbst wenn er 5 Häuser kauft Unterhaltsverpflichtungen gehen in jedem Fall allen anderen Verbindlichenkeiten und Schulen vor. Und zwar in genau der Höhe die dem Kind zusteht. Übrigens, geht auch Dein Unterhalt vor wenn Du von ihm welchen forderst die ersten 3 Jahre Also wenn schneidet er sich ins eigene Fleisch, wenn er sich nicht schlau macht und einfach so mal ein Haus kauft. Überreaktion würd ich sagen. Wenn er sich schlau macht, wird er merken das das gar nix nutzt. Also keine Panik in der Hinsicht

Was alles andere betrifft an Streß den er machen kann, das wird wohl hauptsächlich dann "Nervenkrieg" für Dich sein. Das kann vom Vaterschaftstest bis hin zur Selbstmorddrohung gehen. Hab ich auch zu hören bekommen. Nix drauf geben, er will Dich nur unter Druck setzen und wenn Du drauf eingehst, schafft er das auch und das ist nicht gut für Dich und Dein Baby. Für genau das bist Du nämlich jetzt in erster Hinsicht verantwortlich und nicht für die Hirngespinste und Wahnsinnsanfälle Deines Ex. Ist nicht leicht da immer ruhig zu bleiben, aber Du schaffst das auch

Vielleicht solltest Du überlegen, ob es vielleicht gar nicht so schlecht ist, das er etwas weiter weg wohnt. Ich halte im Prinzip nix davon, Vätern ihre Kinder vorzuenthalten, aber wenn er sich bis zur Geburt nicht wieder eingekriegt hat und das Kind trotzdem regelmäßig sehen und abholen will, ist das für Dich wahrscheinlich auch eine nervliche Belastung. Vor allem wenn er dann vielleicht 5 Min. vorher absagt oder kurz vorher kommt, ach jetzt hab ich doch Zeit und zu spät kommt und alles so welche Scherze. Ich hoffe zwar für Dich nicht, dass es so kommt, aber man weiß nie.

Ich weiß ich hab hier ziemlich schwarz gemalt, aber das sind alles so Gedanken, mit denen ich mich die letzten 3 Wochen auch auseinander setzen mußte, weil mein (jetzt wieder) Freund auch solche Macken geäußert hat. Versuch einfach ruhig zu bleiben und geh mal zum Jugendamt die können Dir genau Auskunft geben wie das mit Unterhalt für Dich und das Kind ist. Wenn Du sein Gehalt kennst, kannst Du auch mal in der momentan gültigen Düsseldorfer Tabelle nachschauen. Und für den Fall das er nicht zahlen will, gibt es sowas wie eine Amtspflegschaft. Das heißt das Jugendamt setzt sich mit dem Vater wegen der Unterhaltszahlungen auseinander. Dann bleibt Dir wenigstens das erspart

So, lang genug geworden ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen und ein bißchen Deine Ängste nehmen. Sie schwirren einem ständig durch den Kopf. War bei mir auch so. Mach Dich schlau beim Jugendamt und Arbeitsamt (Elterngeld 14 Monate) und dann geht es Dir bestimmt schon besser und Du hast weniger Panik wenn er mit solchen Mätzchen kommt.

Ich wünsch Dir und Deinem Baby alles alles Gute für die Zukunft und das Dein Ex vielleicht auch noch die Kurve bekommt wie meiner Drück Euch fest die Daumen.

Lieben Gruß Nikki

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27. Januar 2009 um 16:28

Nun,
ich muss sagen, du hast dich richtig entschieden. Meine Mutter war in fast der gleichen Situation, als sie mit mir schwanger war, und sie hat sich auch gegen einen abbruch entschieden und ich bin ihr sehr dankbar dafür. meine mutter hat mir erzählt, dass für sie all die dinge wett gemacht wurden, als sie mich zum ersten mal im arm hielt. ich bin ohne vater aufgewachsen und aus mir ist trotzdem was geworden!!!
mein "erzeuger" wollte einen vaterschaftstest, doch das war ihm zu teuer, denn den hätte er selbst bezahlen müssen. als er vor acht jahren nochmal vater wurde, wollte er weniger unterhalt für mich bezahlen, weil er ein kind, frau und haus zu unterhalten hatte, aber das jugendamt meinte nur, er hätte schon vorher gewusst, dass es mich gibt. also keine chance.
ich habe keinen kontakt mehr zu meinem "vater", und das kam von ganz allein bzw. ich glaube er wollte es so. als ich noch kleiner war wollte ich ihn unbedingt besuchen, aber er wollte mich nie bei sich haben.
es wird schwer weden für dein kind, aber wenn du eine gute mutter bist (und das glaube ich), dann wird auch aus deinem kind mal was.
meine mutter ist heute übrigens verheiratet, mit meinem papa. er hat mich zwar nicht gezeugt, aber er war/ist immer für mich da und das ist es was zählt.
ich bin mir sicher, dass du vor dem vater deines kindes keine angst zu haben brauchst, wenn ihr nicht verheiratet wart, steht das jugendamt 100% auf deiner seite.
ich wünsche dir viel glück mit deinem kind, ihr werdet euren weg finden

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28. Januar 2009 um 23:11


Danke für eure Antworten bisher. Selbst die kritischen Worte hier fand ich gut. Besonders ermutigt hat mich deine Antwort, beantra. Es ist schön zu sehen, dass du dich freust, dass du dein Leben leben darfst. Das wünsche ich mir für meine Tochter, dass sie das auch eines Tages sagen kann.

Ich wäre dankbar für noch mehr Antworten. Es hilft.

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29. Januar 2009 um 23:32


Wir sehen uns eigentlich nur noch, um uns gegenseitig anzugiften. Darauf werde ich vorerst verzichten. Ich möchte ihn eigentlich nicht mehr sehen. Wir waren drei Monate zusammen - wovo allerdings der letzte Monat schwierig wurde, weil wir wussten, dass ich schwanger war und ich schon ahnte, dass er das Kind nicht wollte, bevor er es irgendwann auch tatsächlich so aussprach.

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30. Januar 2009 um 14:06

Das käme
auf die Umstände an. Auf die ganze Situation, erzähle mehr zu den Hintergründen.

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