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Was würde Euch umstimmen?

16. Mai 2011 um 22:56

Es gibt ja Alternativen zur Abtreibung, staatliche Unterstützung, Adoption etc. Für einige aber keine Lösung, da man trotz Unterstützung finanziell unten durch muss oder man bei einer Adoption nur Nachteile hätte.

Die Frage ist nun, was anders sein müsste, damit eine Frau sich doch für das Kind entscheiden kann. Müsste die staatliche Unterstützung z.B. besser sein, finanziell, mit KITAs etc? Oder wenn sie das Kind tatsächlich nicht grossziehen möchte, welche Anreize gäbe es, damit sie sich für die Adoption entscheiden kann? Müsste z.B. die Adoption so geregelt sein, dass sie als Mutter ein Besuchsrecht hätte oder entscheiden dürfte, wer das Kind haben kann? Oder müsste die Agentur sie für ihre Mühen entschädigen mit Geld, Stipendium etc.? Wäre die Entscheidung anders, wenn ein Familienmitglied oder eine Freundin das Kind nehmen würde?

Bin gespannt auf Input.

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18. Mai 2011 um 9:53

Mir stört etwas
das alle deine Frage, bzw. Lösungsansätze, Frauen aus ihrer Verantwortung entlassen.

Wenn man ein Kind in die Welt setzt muss man sich seiner Verantwortung bewusst sein.


Deutschland hat ein Sozialsystem für Notfälle, was wirklich sehr gut ist.

Aber meiner nach ist es nicht dafür da, das Kindermädchen zu spielen und Verantwortung abzunehmen, die im privaten Bereich liegt.

Wenn eine Frau sich für eine Adoption entscheidet, gibt sie das Kind, welches sie nicht will, ab. Damit erlöschen alle verwandtschaftsverhältnisse. Es ist nicht mehr ihr Kind und sie ist nicht mehr die Mutter.

Fakt ist, egal ob man es abtreibt, oder zur Adoption frei gibt, Frau will das Kind nicht!!

Und da gibt es auch nichts umzustimmen.

Oder es nimmt wirklich der Staat die Verantwortung komplett ab und errichtet für Frauen die ungewollt schwanger werden, so eine Art Zuchtfarm wo sie bis zur Geburt bleiben können und auch noch finanziell entschädigt wird, wenn sie diese ohne Kind verlassen.

Saraa

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18. Mai 2011 um 14:09

Meine Antwort aus erster Hand....
... deshalb weil ich mich einmal dafür und einmal dagege entschieden habe.
Da kanns tu theoretisch und finanziell und praktisch noch so viele Lösungsvorschläge bieten.
Die Entscheidung bleibt letztenendlich immer ein Gefühls und Kopfsache. Und die beginnt damit ob sich eine Frau bereit dazu fühlt und sich der Herausforderung gewachsen fühlt eine Schwangerschaft auszutragen.

Bei meinem Sohn hat es schon Tage vor dem Abbruchstermin Tendenzen gegeben wo ich mich auf das Ereigniss freuen konnte. Und einen Tag vor dem Termin hat es einfach Klick gemacht und ein dickes "Ich will!"
Ich habe den Termin also abgesagt. Da ich aber das Muttersein schon abgeschrieben hatte, hat sich der Anfang doch schwierig gestaltet. Doch heute bin ich sehr glücklich damit.

Bei meiner Schwangerschaft jetzt am Januar -Februar war da nur noch eine heftige Abneigung, ein schlechtes Gefühl und ein großes "Nein- ich will das nicht!"
Und ich wollte auch absolut nicht und schon garnicht schwanger sein.
Ich glaube, in dem Fall kann man mit rationellen Lösungen nichts ausrichten.
Deshalb denke ich, dass es alleine bei der Frau liegt, wie sie sich entscheidet.

Liebe Grüße

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18. Mai 2011 um 14:23

Indoorspielplätze
Hallo Lina,

du wirst dich freuen wenn ich dir offenbare, dass hier gerade ein Indoorspielplatz nach dem anderen eingestampft wird. Ich glaube der Hype geht auch langsam vorüber.

Wenn ich jetzt noch kein Kind hätte und noch nicht verheiratet wäre würde mich glaube ich am meisten die Scheidungen abschrecken und die Alleinverantwortung die meistens den Müttern hingedrückt wird.

Die Väter haben ja nur ein Besuchsrecht und keine Besuchspflicht. Die Pflicht sich um die Kinder zu kümmern wird zu 95% ganz selbstverständlich den Müttern zugeschustert.

Was ich in meinem näheren Umkreis so erlebe ist echt zum Heulen. Alleinerziehende Mütter, die ihren Unterhalt bestreiten, sich um die Kinder und all deren Alltagsprobleme kümmern und dann noch die Faxen der Exmänner ausbalancieren müssen.
Man kann sich überhaupt nicht vorstellen wie schlimm das ist und wie Kinder und Frauen darunter leiden.

Und das Jugendamt ist ständig um Versöhnung bemüht und verlangt von den Müttern eine behutsame Vorgehensweise, Neutralität und Rückenstärkung der Kinder. Was soll Frau denn bitte noch alles leisten, gerade wenn ihr bald mal der Kragen platzt?
Ich finde bei der Verantwortung der Väter liegt vieles im Argen. Und dann wird noch wegen der Unterhaltszahlung gejammert.

Da kann einem das Kinder kriegen schon vergehen. Und ich denke, das schreckt auch viele Frauen inzwischen ab.

Liebe Grüße!

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18. Mai 2011 um 14:35
In Antwort auf naomh_12744558

Mir stört etwas
das alle deine Frage, bzw. Lösungsansätze, Frauen aus ihrer Verantwortung entlassen.

Wenn man ein Kind in die Welt setzt muss man sich seiner Verantwortung bewusst sein.


Deutschland hat ein Sozialsystem für Notfälle, was wirklich sehr gut ist.

Aber meiner nach ist es nicht dafür da, das Kindermädchen zu spielen und Verantwortung abzunehmen, die im privaten Bereich liegt.

Wenn eine Frau sich für eine Adoption entscheidet, gibt sie das Kind, welches sie nicht will, ab. Damit erlöschen alle verwandtschaftsverhältnisse. Es ist nicht mehr ihr Kind und sie ist nicht mehr die Mutter.

Fakt ist, egal ob man es abtreibt, oder zur Adoption frei gibt, Frau will das Kind nicht!!

Und da gibt es auch nichts umzustimmen.

Oder es nimmt wirklich der Staat die Verantwortung komplett ab und errichtet für Frauen die ungewollt schwanger werden, so eine Art Zuchtfarm wo sie bis zur Geburt bleiben können und auch noch finanziell entschädigt wird, wenn sie diese ohne Kind verlassen.

Saraa

Genau
Wenn man ein Kind in die Welt setzt muss man sich seiner Verantwortung bewusst sein.

Du hast sooo recht!

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18. Mai 2011 um 15:59


Ein Schwangerschaftsabbruch ist eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Ist das Gefühl gut? Ist es schlecht?
In dem Moment wo es sich wirklich schlecht anfühlt, ist es egal,
ob der Staat einem hilft oder nicht, oder ob ein Familienmitglied das Kind nimmt.
Zur Adoption frei geben wäre keine Option - 9 Monate das Kind austragen, um es dann wegzugeben, nein, das wäre nichts.

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18. Mai 2011 um 17:57
In Antwort auf schleckschnute

Indoorspielplätze
Hallo Lina,

du wirst dich freuen wenn ich dir offenbare, dass hier gerade ein Indoorspielplatz nach dem anderen eingestampft wird. Ich glaube der Hype geht auch langsam vorüber.

Wenn ich jetzt noch kein Kind hätte und noch nicht verheiratet wäre würde mich glaube ich am meisten die Scheidungen abschrecken und die Alleinverantwortung die meistens den Müttern hingedrückt wird.

Die Väter haben ja nur ein Besuchsrecht und keine Besuchspflicht. Die Pflicht sich um die Kinder zu kümmern wird zu 95% ganz selbstverständlich den Müttern zugeschustert.

Was ich in meinem näheren Umkreis so erlebe ist echt zum Heulen. Alleinerziehende Mütter, die ihren Unterhalt bestreiten, sich um die Kinder und all deren Alltagsprobleme kümmern und dann noch die Faxen der Exmänner ausbalancieren müssen.
Man kann sich überhaupt nicht vorstellen wie schlimm das ist und wie Kinder und Frauen darunter leiden.

Und das Jugendamt ist ständig um Versöhnung bemüht und verlangt von den Müttern eine behutsame Vorgehensweise, Neutralität und Rückenstärkung der Kinder. Was soll Frau denn bitte noch alles leisten, gerade wenn ihr bald mal der Kragen platzt?
Ich finde bei der Verantwortung der Väter liegt vieles im Argen. Und dann wird noch wegen der Unterhaltszahlung gejammert.

Da kann einem das Kinder kriegen schon vergehen. Und ich denke, das schreckt auch viele Frauen inzwischen ab.

Liebe Grüße!

Verantwortungslose Väter
Gibt es leider viele. Ich muss jedoch sagen, dass viele Frauen viel zuviele Kompromisse bei der Partnersuche eingehen. Hab das selber auch getan. Ein Mann ist doch selten ein Traummann und entpuppt sich erst Jahre später als Niete. Meist erkennt man Probleme schon am Anfang und denkt, man komme schon damit klar oder man könne den Mann verändern. Und weil's selten so ist, endet es dann früher oder später in der Trennung. Dabei wünscht sich doch fast jede Frau einen Partner, mit dem sie ein Leben lang glücklich ist. Warum also nicht am Anfang etwas wählerischer sein und einen guten Mann finden, als gleich den nächstbesten nehmen und wenn sei Pech hat, kurze Zeit später schwanger sein von ihm.

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18. Mai 2011 um 18:05
In Antwort auf naomh_12744558

Mir stört etwas
das alle deine Frage, bzw. Lösungsansätze, Frauen aus ihrer Verantwortung entlassen.

Wenn man ein Kind in die Welt setzt muss man sich seiner Verantwortung bewusst sein.


Deutschland hat ein Sozialsystem für Notfälle, was wirklich sehr gut ist.

Aber meiner nach ist es nicht dafür da, das Kindermädchen zu spielen und Verantwortung abzunehmen, die im privaten Bereich liegt.

Wenn eine Frau sich für eine Adoption entscheidet, gibt sie das Kind, welches sie nicht will, ab. Damit erlöschen alle verwandtschaftsverhältnisse. Es ist nicht mehr ihr Kind und sie ist nicht mehr die Mutter.

Fakt ist, egal ob man es abtreibt, oder zur Adoption frei gibt, Frau will das Kind nicht!!

Und da gibt es auch nichts umzustimmen.

Oder es nimmt wirklich der Staat die Verantwortung komplett ab und errichtet für Frauen die ungewollt schwanger werden, so eine Art Zuchtfarm wo sie bis zur Geburt bleiben können und auch noch finanziell entschädigt wird, wenn sie diese ohne Kind verlassen.

Saraa

Liebe Saraa
Es sind keine Lösungsansätze. Im Grunde frage ich nur nach solchen, weil ich den Eindruck habe, dass für viele Frauen die Lösungen, die bereits angeboten werden, nicht ausreichen. Denn immer noch ist ein Hauptgrund für die Abtreibung: "Ich kann dem Kind nichts bieten". Zum zweiten stimme ich den Frauen zu, wenn sie sagen, bei einer Adoption hätte sie die Mühen einer Schwangerschaft, aber am Ende stünde sie mit nichts da. Es würde mich daher interessieren, was man diesen Frauen bieten könnte, damit die Situation eben gerechter wäre.

Verantwortung übernehmen ist auch in meinen Augen wichtig. Nur fängt das bei mir halt etwas früher an, nämlich beim Geschlechtsverkehr. Aber das ist ein anderes Thema.

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18. Mai 2011 um 19:26
In Antwort auf esmi_12120735

Verantwortungslose Väter
Gibt es leider viele. Ich muss jedoch sagen, dass viele Frauen viel zuviele Kompromisse bei der Partnersuche eingehen. Hab das selber auch getan. Ein Mann ist doch selten ein Traummann und entpuppt sich erst Jahre später als Niete. Meist erkennt man Probleme schon am Anfang und denkt, man komme schon damit klar oder man könne den Mann verändern. Und weil's selten so ist, endet es dann früher oder später in der Trennung. Dabei wünscht sich doch fast jede Frau einen Partner, mit dem sie ein Leben lang glücklich ist. Warum also nicht am Anfang etwas wählerischer sein und einen guten Mann finden, als gleich den nächstbesten nehmen und wenn sei Pech hat, kurze Zeit später schwanger sein von ihm.

Hmmm...
... leider klappt es manchmal auch 15 Jahre und noch länger und auf einmal fährt der Frühling wieder in die Herren und sie vergessen gerne dass sie Frau und sogar Kinder haben.
Dann wird das wirklich sachlich und eiskalt geregelt.
Mich würde schon jeder Tag an dem ich mein Kind nicht sehen könnte schlauchen. Und ich verstehe nicht wie man freiwillig auf das verzichten kann. Nur für eine andere Frau.

Sowas schockiert mich immer wieder, weil ich so ein Denken gegenüber den eigenen Kinder niemals nachvollziehen kann.

In die Hirne würde ich mal gerne schauen können- oder lieber doch nicht.

Liebe Grüße!

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18. Mai 2011 um 19:52
In Antwort auf schleckschnute

Hmmm...
... leider klappt es manchmal auch 15 Jahre und noch länger und auf einmal fährt der Frühling wieder in die Herren und sie vergessen gerne dass sie Frau und sogar Kinder haben.
Dann wird das wirklich sachlich und eiskalt geregelt.
Mich würde schon jeder Tag an dem ich mein Kind nicht sehen könnte schlauchen. Und ich verstehe nicht wie man freiwillig auf das verzichten kann. Nur für eine andere Frau.

Sowas schockiert mich immer wieder, weil ich so ein Denken gegenüber den eigenen Kinder niemals nachvollziehen kann.

In die Hirne würde ich mal gerne schauen können- oder lieber doch nicht.

Liebe Grüße!

Da hast Du schon recht
nur wenn es 15 Jahre und noch länger geklappt hat, dann war doch an dem Mann immerhin was Brauchbares. Und dann gehe ich auch davon aus, dass er Mann genug ist, die Verantwortung für seine Kinder mitzutragen, so dass nicht alles an der Mutter hängen bleibt. Kann mir kaum vorstellen, dass aus einem Traummann plötzlich so ein Fiesling wird. Dann war's vorher schon kein Traummann.

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18. Mai 2011 um 19:52

Garnix würde mich umstimmen...
... und dabei gehst nicht um finanzielle Gründe, sondern einfach, weil ich:
- keine Kinder will
- keine SS durchstehen möchte
- meinen Körper nicht ramponieren lassen möchte (hab genug Hautprobleme und dann brauch ich diesen S H I T nicht auch noch)
Hoffe, das war Input genug!

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19. Mai 2011 um 10:56
In Antwort auf esmi_12120735

Da hast Du schon recht
nur wenn es 15 Jahre und noch länger geklappt hat, dann war doch an dem Mann immerhin was Brauchbares. Und dann gehe ich auch davon aus, dass er Mann genug ist, die Verantwortung für seine Kinder mitzutragen, so dass nicht alles an der Mutter hängen bleibt. Kann mir kaum vorstellen, dass aus einem Traummann plötzlich so ein Fiesling wird. Dann war's vorher schon kein Traummann.

Doch-
das gibts. Wenn ich es nicht gerade bei einer Bekannten miterlebt hätte würde ich es auch nicht glauben. Und ich glaube auch, dass es nichteinmal ein Einzelfall ist.
Manche Männer können da richtig rigoros sein, alleine der Sturheit zuliebe.
Aber von Frauen werden riesen Muttergefühle und Mitgefühl verlangt, damit sie nicht abtreiben.
Da kann irgendwas doch nicht stimmen- oder?
Ich glaube auch, dass die Probleme da eher im sozialen und gesellschaftlichen Bereich liegen.

Für mich sind alleinerziehende Mütter was ganz Besonderes und ich habe ein Megarespekt davor, was sie leisten.
Das sehen andere allerdings anders. Und das kann nicht sein finde ich. Die meisten dieser Frauen haben einfach mehr Respekt und Achtung verdient.

Ich hatte für meinen Abbruch auch keine finanzielle Gründe. Ich bin verheiratet. Aber ich wollte z.B. mit 43 kein Kind mehr. Mein Mann auch nicht. Unser Sohn ist jetzt neun und ich will nicht nochmal eine Wochenbettdepression durchmachen. usw.usw.usw.

Du siehst also so viele Gründe und Gedanken spielen da mit rein, da können all die Lösungsvorschläge einfach nicht greifen. Das ist was ganz persönliches. Und ich denke, das geht vielen so.

Liebe Grüße!

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20. Mai 2011 um 10:05

Ich hoffe...
... dass du den Kindern wenigstens ein bisschen frische Luft gönnst.
Keine Angst. Wir Familien bleiben auch so gerne unter uns, weil wir uns auch durch so manche Nörgler- Kinderhasser, Mütterhasser (komisch, die werden immer mehr gehasst als die Väter) und missmutige Mitmenschen gestört fühlen.

Passt doch also prima.

Wir lebten z.B. in einer sehr kinderreichen Straße. Und ein Ehepaar ohne Kinder hatte sich dort ein Haus gekauft. Direkt neben uns. Wir waren sechs.
Mann, waren die ätzend. Die haben den Anwohnern der ganzen Straße zugesetzt.
Was haben nun solche bitte dort zu suchen???

Liebe Grüße!

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20. Mai 2011 um 20:07
In Antwort auf schleckschnute

Doch-
das gibts. Wenn ich es nicht gerade bei einer Bekannten miterlebt hätte würde ich es auch nicht glauben. Und ich glaube auch, dass es nichteinmal ein Einzelfall ist.
Manche Männer können da richtig rigoros sein, alleine der Sturheit zuliebe.
Aber von Frauen werden riesen Muttergefühle und Mitgefühl verlangt, damit sie nicht abtreiben.
Da kann irgendwas doch nicht stimmen- oder?
Ich glaube auch, dass die Probleme da eher im sozialen und gesellschaftlichen Bereich liegen.

Für mich sind alleinerziehende Mütter was ganz Besonderes und ich habe ein Megarespekt davor, was sie leisten.
Das sehen andere allerdings anders. Und das kann nicht sein finde ich. Die meisten dieser Frauen haben einfach mehr Respekt und Achtung verdient.

Ich hatte für meinen Abbruch auch keine finanzielle Gründe. Ich bin verheiratet. Aber ich wollte z.B. mit 43 kein Kind mehr. Mein Mann auch nicht. Unser Sohn ist jetzt neun und ich will nicht nochmal eine Wochenbettdepression durchmachen. usw.usw.usw.

Du siehst also so viele Gründe und Gedanken spielen da mit rein, da können all die Lösungsvorschläge einfach nicht greifen. Das ist was ganz persönliches. Und ich denke, das geht vielen so.

Liebe Grüße!

Das ist traurig
Aber Du siehst, der Mann will ein möglichst angenehmes Leben und die Frau muss dafür büssen. Das bemängelst Du. Genauso muss das Kind büssen, wenn die Frau lieber ein angenehmes Leben ohne Schwangerschaft und Kind leben möchte, und es abtreibt. Eine SS ist nicht der Weltuntergang, wenn auch nicht ein Spaziergang. Sie ist nach 9 Monaten vorbei, abgesehen davon, dass nicht mal die ganzen 9 Monate was davon spürt. Dass sie also das Leben der Frau zerstören soll, ist nicht nachvollziehbar.

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20. Mai 2011 um 23:56

Ach- deshalb
werden Kinder in gewissen Wohngegenden mit Ritalin ruhiggestellt- laut Auskunft einer Apothekerin jedes zweite.
Daran sind also Leute wie du dran schuld? Mensch, nun kannst du dir stolz auf die Schulter klopfen.
Wie kommst du darauf, dass Menschen in gewissen Wohngegenden keinen Kinderwunsch hegen und Kinder haben dürfen?
Für mich nicht nur ein elitäres sondern auch abwertendes Denken. Radikal eben. Das macht einem Angst. Echt.

Und mal behutsam gesagt. Nur weil das hier ein Abtreibungsforum ist, heisst es nicht, dass es ein Kinderhasserforum ist. Da hast du irgendwas verwechselt.

Ich wollte früher auch keine Kinder- aber wie kann man Menschen nur so verachten- nur weil sie klein sind und nicht so verhalten wie man es sich wünscht?

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21. Mai 2011 um 16:43

Frag mich nur....
... warum sie dann Deutschland verlassen hat, wo es doch so schön kinderfeindlich ist.
Hättest gut hier her gepasst. Aber wie Kamits schon erwähnte. Da sich manche Leute über jeden Pups aufregen, gibt es auch an Deutschland genug auszusetzen.

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21. Mai 2011 um 20:42

Ich habe kein Bock...
... durch stumpfsinnige Arbeit meine emotionale Intelligenz zu ruinieren. Hast du ne Ahnung was ich arbeite? Neee-Ich bin kreativ tätig, zuhause.
Schon in der Werbeagentur gingen mir besonders die Menschen auf den Senkel, dir nur über ihren Job quasseln und sich daran aufhängen.
Aber Vorurteile wie: "Mütter labern nur über Kinder" rumdönsen. Ich hatte mit vielen Hausfrauen kultiviertere Gespräche als mit manchen Kollegen.
Was denken so Menschen wie du sich eigentlich. Dass wir vergraben waren- bis wir Mütter geworden sind? Wie kann man so doof sein?

Viele Leute die voll in ihrer Arbeit aufgehen denken, sie könnten beurteilen wie Mütter und Familien ticken.
Nur haben die meisten Mütter und auch Hausfrauen dir eines voraus. Die meisten haben schon gearbeitet. Aber du warst weder das eine noch das andere was du hier denkst beurteilen zu können.
Ich habe mir mal geschworen mit Leuten nicht über Themen zu disskutieren von denen sie keine blassen Schimmer haben.

Und bisher hast du noch keine sinnvolle und niveauvolle Antwort auf die Eingangsfrage hier beigetragen.
Ich mache niemanden an, der hier schreibt, dass er keine Kinder will, weil er keine Kinder mag. Ich hatte auch oft keine Lust auf die Kiddies in meiner Wohngegend und auf meine Neffen, die kleinen Nervensägen.
Aber du gibst echt eine Hauffen voll abwertenden Müll von dir.

Also - getrost abhaken und nen schönen Samstagabend verbringen.
Und arbeite noch schön.
Wenn dich das glücklich macht- Toll für dich.


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21. Mai 2011 um 22:49

Mit...
... dir habe ich ja auch kein Problem. Kinder nicht zu mögen ist eine Sache und für mich i.O. Aber zu über Leute zu pöpeln, die welche haben nicht.
Und denen noch Frust und Trägheit zu unterstellen- pffff.

Ich habe zwei Ausbildungen: Die erste war Köchin. Also arbeite ich sogar als Hausfrau in meinem Job.
Mein Mann hilft auch ein wenig im Haushalt. Dafür habe ich hier die Technik voll im Griff. Ein Teil meines zweiten Jobs.
Die Zeiten haben sich geändert.

Eine Bekannte von mir ist auch Grafikerin und hat ein eigenes Atelier- keine Kinder. Als Selbständige muss sie sich auch anhören: "Du bist ja zuhause." Ich finde sowas mies. Wer sagt das zu einem Mann?

Einen aufrichtigen wohlverdienten Feierabend wünsche ich.

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25. Mai 2011 um 19:48

Ich wär dann auch
für Indoor-Strassen. Motorfahrzeuge machen bedeutend mehr Lärm, belasten Deine Gesundheit, behindern Dich in Deiner Fortbewegung und sind erst noch Lebensgefährlich.

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