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Was wird passieren???

15. Februar 2013 um 6:17 Letzte Antwort: 16. Februar 2013 um 2:52

Hallo Mädels,
Ich bin 27 und habe schon seit langem einen Kinderwunsch.
Durch Hormonstörung hab ich es nicht leicht weil ich nur halb so fruchtbar bin als normal.
Was soll ich sagen??
Endlich hat es geklappt!!!!
Aber jetzt tut sich ein neues Problem für mich auf.
und zwar ich war gegenüber meinen Eltern immer nett und brav und hab ihnen wirklich nicht viel ärger gemacht. sie haben auch immer gesagt wenn ich sorgen oder ähnliches hab kann ich ruhig kommen. aber im gleichem atemzug meinte meine mutter immer:"aber komm mir nicht mit einem kind."
Jetzt ist es endlich soweit und ich habe ehrlich gesagt schiss es ihnen zu sagen weil ich glaube das sie sauer werden. besonders meine mutter. meine freundin hat schon ein kind und sie meinte bei ihr war es auch so. erst waren sie etwas sauer und überrumpelt aber nach 2 wochen des verdauens haben sie sich auf ihr enkelkind gefreut. bei mir sieht die situation aber etwas anders aus. ich habe eine ältere schwester und die hat schon ein kind. mein neffe ist jetzt mittlerweile 16 jahre. jetzt fragen sich bestimm viele wie alt meine schwester ist. sie ist 40 jahre alt. ich bin sozusagen die kleine nachzüglerin in der familie. meine mutter ist 60 vor kurzem geworden.
immer wenn ich mit meiner mutter über dieses thema versuche zu reden sagt sie bloß:"Kind du hast noch viel zeit. Kriege erstmal dein Leben auf die Reihe." Mit diesen worten ist sie immer fertig mit mir. mit meiner schwester habe ich auch schon über dieses thema geredet. sie würde sich freuen auch endlich mal tante zu werden. was mein vater zu dem thema denkt weiß ich nur durch meine schwester. meine vater hat sich bloß immer gefragt wann ich denn endlich auch mal ein kind in die welt setzten würde. meine mutter sagte ihm immer das ich nicht wolle. was ja eigentlich nicht so stimmt.
meine lebensituation ist meines erachtens nach schon fast perfekt für ein kind. wir haben ein häuschen mit garten, einen hund, ich stehe schon seit vielen jahren in arbeit und bin mit meinem partner auch schon etliche jahre zusammen. er steht natürlich auch in arbeit und das seit sehr vielen jahren.
das einzige was noch etwas hingebogen werden muss ist das finazielle. durch jugendsünden und dummheit haben wir ein paar schulden. sind aber alles in abzahlung und in 1 bis 1 1/2 jahren sind wir fertig.
So.
meine angst gilt jetzt eigenlich meiner mutter. ich habe immer ein sehr gutes verhältnis zu ihr gehabt. jetzt habe ich angst das es dadurch gestörrt wird und sie von mir das schlimmste denkt und mich links liegen lässt.
meine freundin ist der meinung das sie im ersten moment geschockt sein wird und eine zeit braucht um es zu verstehn. sie wird aber dann einsehen das es das natürlichste von der welt ist und sich dann freuen. "Du planst doch keinen Banküberfall!!" meinte sie.
Die worte meiner freundin berihigen mich aber teilweise. klar ich weiß ich bin alt genug und kann selbst mein leben entscheiden aber dennoch habe ich angst vor der reaktion meiner mutter.

Jetzt meine frage
Wem ging es ähnlich?
Wie lange hat eure mutter gebraucht um es zu verarbeiten?
Hat jemand tipps wie ich es ihr am schonensten beibringe?

Lieben Gruß und danke schon mal für antworten

Eure Sadira

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15. Februar 2013 um 7:22

Meine Meinung?
Ich finde es ja ganz süß, dass du ein so schönes Familienleben zu haben scheinst.

Aber meine Güte, du bist 27, stehst mitten im Leben und hast vielleicht ein paar kleine Jugendsünden und wer hat die nicht.

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum du so Angst vor der Reaktion deiner Mutter hast.
Hättest du am Anfang nicht geschrieben, wie alt du bis hätte ich gedacht du bist 15 und wohnst bei deinen Eltern...

Ich denke hier kann dir keiner sagen wie deine Mutter reagieren wird. Jeder Mensch ist anders. Vielleicht überrascht sie dich auch und freut sich?

Liebe Grüsse

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15. Februar 2013 um 7:27

Hi
Ich kann dich schon sehr gut verstehen, welche Bedenken du hast. Als mein Mann und ich meinen Eltern vor knapp drei Jahren an Weihnachten als Überraschung die Hochzeitseinladungen legten war ihre Freude sehr, na ja, die gab es eigentlich nicht wirklich sichtbar und schon Tage später schrie sie mich übers Telefon an und ich konnte mir Vorwürfe anhören wie "Ihr heiratet doch nur um Geld von den Leuten zu kriegen". Ich war über Weihnachten todtrauig und das kann ich bis heute nicht aus meinem Kopf streichen Die Familie von meinem Mann hingegen war super happy und es war einfach nur schön! So ein Verhalten ist echt der Wahnsinn, macht mit wütend und traurig, aber mein Mann war eine gute Stütze und meine Mutter änderte natürlich schnell ihre Meinung und plötzlich wollte sie überall mitmischen und helfen! Als ich an Weihnachten 2012 schwanger war, hatte dann leider einen Abort, war ich so nervös weil wir es nur den Eltern schon sagten wollten. Ich hatte so Bedenken ihr gegenüber, schwitzte förmlich und war eher schon unglücklich das wir es sagen. Allerdings hatte ich an diesem Tag noch Mini-Söckchen für meinen Mann besorgt, er musste arbeiten und dann als ich ihn abholte fand er die Söckchen mittags auf dem Beifahrersitz. Diese Söckchen hatten wir bei allen Familien im Christbaum versteckt als Hinweis. Zur großen Überraschung freute sich meiner Mutter sehr, fragte gleich ganz viel und räumte sofort Babykleidung vom Speicher. Ich hatte alles falsch eingeschätzt und mir zu viele Sorgen gemacht! Wir sind 2 1/2 Jahre verheiratet und seit 6 Jahren ein Paar, sie rechneten quasi schon länger damit das mal was kommt und wünschen es sich auch.

Was ich dir damit eigentlich vermitteln will: Egal wie deine Mutter reagiert, ob freudig oder enttäuscht, lass a) Zeit vergehen, so was legt sich im Grunde immer wieder, b) würde sie ihr Fehlverhalten insgeheim bereuen, weil dann kann sie ja auch ihr Enkelkind nicht sehen, c) das Wichtigste ist, dass du und dein Partner zueinander steht und euch nicht im Stich lasst, wenns drauf ankommt brauchst du v.a. ihn, er ist dein Halt und der Vater deines Kindes.

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15. Februar 2013 um 8:08

Ging mir genauso!
Ich war 20 als wir zu weihnachten 2008 unseren eltern die geplante (!) schwangerschaft "beichten" wollten! Meine ganze jugend durfte ich mir anhören das wenn ich schwanger werden sollte ich null unterstützung bekomm und ins mutter-kind-heim gehn müsse. Aufn weg zur kirche kramte ich in meiner handtasche und sie blickte natürlich genau da rein wo ich den mutterpass zur seite schob. Sie schaute mich dann ganz böse an und und sagte "Aber! Wags dir!" kannst dir ja vorstellen wie ich mich dann die ganze zeit gefühlt hab.. Hab als geschenk 2 ultraschallbilder in nen kleinen karton mit watte gepackt und in immer größer werdende, mit zeitungspapier verpackte kartons gepackt. Mein vater und schwiegermutter haben dann gemeinsam ausgepackt und sich riesig gefreut. Meine mutter ist wortlos raus gegangen. 5 minuten später kam sie wieder rein und meinte ganz locker "sagt mal spinn.t ihr eigentlich mich mit 41 zur oma zu machen?!" sie hat sich dann auch ganz doll gefreut und es ist bis heute ihr liebstes enkelkind (gibt noch eins mit der aber kein kontakt besteht weil die mutter dazu (meine schwägerin) kein richtigen schulabschluß hat und nicht mal ne ausbildung angefangen hat, sowas wollte meine mutter nie haben)

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15. Februar 2013 um 11:49


Ich nenne sie jetz manchmal großmutter um sie zu ärgern, hört sich nämlich noch älter als oma an sie will aber immer omi genannt werden, macht meine kleine aber nicht :-P

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16. Februar 2013 um 0:34

Danke für die Antworten
Erstmal danke das jemand geantwortet hat und mich wenigstens ein bischen versteht.
wer richtig nachgerechnet hat dem müsste aufgefallen sein das meine mutter 44 war als sie ihr erstes enkelkind bekommen hat. meine schwester war 24 jahre. Damals!!!
ja richtig jeder mensch ist anders und das ist vielleicht auch gut so.
Ich werde es einfach drauf ankommen lassen und es ihr an einem Tag erzählen wo sie richtig gute laune hat. dann verkraftet sie es vielleicht besser.
oder ich lasse das thema durch meine schwester antesten

Also nochmals DANKE
das ihr mir eure geschichten erzählt habt.
jetzt geht es mir schon besser und ich fasse langsam mut für die zukunft

Gruß eure Sadira

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16. Februar 2013 um 0:36

Ähh......
ich glaube zwar nicht das wir die gleiche mama haben aber hört sich fast so an hi hi

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16. Februar 2013 um 2:52

Jetzt mal ne mutmachgeschichte:
Als bei uns das Thema anstand, hat mein Mann bei meinen Eltern etwas vorgefühlt und gesagt, dass wir den Kinderwunsch haben. Er wusste, dass ich am Vorabend positiv getestet hatte, wir wollten es aber noch nicht sagen.
Meine Mutter war auch ziemlich dagegen, weil wir im Sommer ins Ausland umziehen.
Naja, letzte Woche haben wir dann über Skype angerufen, mit dem ersten Foto vom Würmchen bewaffnet. Meine Mutter reagierte gar nicht wie geplant: sie war total gerührt, hat sogar zugegeben, dass sie ein paar Tränchen verdrückt hat und dass sie (die bei fremden Kindern eher abwehrend reagiert) sich total darauf freut, Oma zu werden.
Meine Schwester, die bei Kindern meistens nur fragt, wie man die abstellt, hat sich übrigens auch total gefreut, Tante zu werden.

Es kann also auch ganz anders laufen, als du denkst!!

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