Home / Forum / Schwangerschaft & Kinderwunsch / Was verändert sich mit Kind?

Was verändert sich mit Kind?

21. November um 11:17

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

Mehr lesen

Beste hilfreiche Antwort

21. November um 21:09
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Viel. Mein Leben ist interessanter geworden. 

Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Unsere Partnerschaft ist enger geworden. Allerdings haben wir weniger Zeit füreinander. Und wir steiten uns ab und zu.

Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Unser Freundeskreis hat sich verkleinert. Aber einige enge Freunde sind geblieben. Und andere habe ich durch meine Kinder dazu gewonnen. 

Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Meine Hobbies leiden. Manche musste ich aufgeben da ich einfach keine Zeit dafür habe. 

Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Mein Mann unterstützt mich wo er kann. Seine und meine Eltern wann immer es möglich ist. 

Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Nein. Für mich wichtige Sachen kann ich immer noch erledigen. Allerdings doch etwas eingeschränkt. 

Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?
Mein Mann arbeitet Vollzeit und ich bin seit einiger Zeit selbstständig. 
Meine  drei älteren Kinder gehen auf eine Privatschule. Und mein Jüngster ist noch bei mir zu Hause. 
Auf Reisen gehen wir zweimal im Jahr. 
Wir sind eine Multi-Kulti Familie und in zwei Ländern zu Hause. 

Wie geht ihr mit demSchlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdemeinigermaßen gut geht? Bei meinem ersten Kind war es anfangs etwas hart für mich. Aber ich habe mich daran gewöhnt weniger Schlaf zu bekommen. Wenn möglich mach ich Nachmittags ein ganz kurzes Nickerchen. 
 

Gefällt mir 9 - Hiflreiche Antwort !

21. November um 13:30

darüber brauchts du dir ja jetzt noch keine gedanken machen

warte ab ob das gefühl wirklich so bleibt

immerhin seit ihr erst 6 monate zusammen...  da plant man keine kinder

3 LikesGefällt mir 4 - Hiflreiche Antwort !

21. November um 13:48
In Antwort auf carina2019

darüber brauchts du dir ja jetzt noch keine gedanken machen

warte ab ob das gefühl wirklich so bleibt

immerhin seit ihr erst 6 monate zusammen...  da plant man keine kinder

Ma bitte. Halt dich raus und verzieh dich!!
Auf deine unnötigen "Tipps" kann ich sowas von verzichten. Vor allem weil du KEINE KINDER HAST!!!

Gefällt mir 8 - Hiflreiche Antwort !

21. November um 14:04

Wir dir nicht gefallen:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
- Alles
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
- Wir haben weniger Zeit füreinander und wo wir uns früher nie gestritten haben, geraten wir nun schon mal aneinander. Wobei wir nie Teller werfen oder so was. Früher war es halt total harmonisch, nun sind wir beide oft halt einfach so müde, dass doch mal gezickt wird.
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
- von einigen Freunden hören wir nichts oder sehr selten was, seitdem wir Eltern sind. Wir führen halt ein anderes Leben als sie.
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
- wir haben noch immer die gleiche Hobbys, aber sehr viel weniger Zeit dafür. Die Zeit dafür müssen wir uns sehr hart erkämpfen.
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
- nein. Sie helfen, wo sie können, aber das ist nicht viel. Seine Mutter ist berufstätig, sein Vater war schon bei der Erziehung seiner eigenen Kinder kaum eingebunden und ist mit Kindern eher überfordert. Meine Eltern sind gesundheitlich angeschlagen. Beide Großeltern wohnen rund 200 km weit weg.
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
- gar nicht mehr, nein. Aber sehr, sehr viel weniger.
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?
- wir arbeiten beide Vollzeit. Haben zwei Pferde und einen Hund. Tochter geht seit sie 1 Jahr alt ist in die Kita.
- Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?
Das ist individuell verschieden. Ich kann damit nur schwer bis gar nicht umgehen. Manchmal fühle ich mich wie ein Zombie und will oft einfach nur schlafen, schlafen, schlafen. Wir versuchen, uns irgendwie Zeit zu erkämpfen und nutzen jedes Fenster zur Erholung. Sobald einer von uns allein mit der Kleinen unterwegs ist, macht man etwas für sich. Ich persönlich nutze jeed Gelegenheit entweder zum Schlafen oder etwas mit meinem Pferd zu machen.

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

21. November um 17:16

Aber mit 36 hat man doch auch eine ganz andere Lebenserfahrung und auch nicht mehr so ewig Zeit, dass man erst mal 5 Jahre in einer Beziehung lebt und dann über die nächsten Schritte nachdenkt! 
Ansonsten kann man mit ganz kleinen Babies im Tragetuch etc. vergleichsweise viel machen. Wenn die Kleinen dann größer und eben auch mobiler werden, wird es zumindest anstrengender. Waren heute z. B. mit unserem Kleinen (14 Mon) beim Frühstück. War ein bisschen anstrengend, aber machbar. Mit 2 wird es dann immer besser. 
Schlaftechnisch war mein Großer super! Nachts hat er im Halbschlaf angedockt und getrunken, ich bin auch nicht wirklich wach geworden. Der Kleine dagegen wollte nachts auch schon mal 1-2 Std rumgetragen werden. Megaanstrengend! Vieles kommt halt wirklich aufs Kind bzw. auch auf die Eltern an wie entspannt alle sind. 

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

21. November um 17:58
In Antwort auf melonchen1

Ma bitte. Halt dich raus und verzieh dich!!
Auf deine unnötigen "Tipps" kann ich sowas von verzichten. Vor allem weil du KEINE KINDER HAST!!!

Wieso ist nur meine persönliche Meinung dass es eben nach 6 Monaten Beziehung zu früh ist über Kinder nachzudenken.   

wohnt ihr denn überhaupt schon zusammen?

Gefällt mir 3 - Hiflreiche Antwort !

21. November um 17:58
In Antwort auf mikesch07

Aber mit 36 hat man doch auch eine ganz andere Lebenserfahrung und auch nicht mehr so ewig Zeit, dass man erst mal 5 Jahre in einer Beziehung lebt und dann über die nächsten Schritte nachdenkt! 
Ansonsten kann man mit ganz kleinen Babies im Tragetuch etc. vergleichsweise viel machen. Wenn die Kleinen dann größer und eben auch mobiler werden, wird es zumindest anstrengender. Waren heute z. B. mit unserem Kleinen (14 Mon) beim Frühstück. War ein bisschen anstrengend, aber machbar. Mit 2 wird es dann immer besser. 
Schlaftechnisch war mein Großer super! Nachts hat er im Halbschlaf angedockt und getrunken, ich bin auch nicht wirklich wach geworden. Der Kleine dagegen wollte nachts auch schon mal 1-2 Std rumgetragen werden. Megaanstrengend! Vieles kommt halt wirklich aufs Kind bzw. auch auf die Eltern an wie entspannt alle sind. 

Nun, du hast recht, die Kinder sind unterschiedlich. Meine hat gerne im Tragetuch geschlafen, wenn ich spazieren gegangen bin. War sie damit aber fertig, wollte sie da unbedingt raus. Und sie hat die ersten Monate eigentlich vor allem gequengelt und geweint, weil sie alles langweilig fand. Sie wollte viel, konnte es aber halt noch nicht. Man konnte sie eigentlich selten irgendwohin mitnehmen. Das wurde erst besser, als sie mobil wurde. Und die Nächte waren anfangs gut, später ein Albtraum. Mit fast 2 Jahren wacht sie immer noch im Schnitt zweimal pro Nacht auf.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. November um 21:09
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Viel. Mein Leben ist interessanter geworden. 

Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Unsere Partnerschaft ist enger geworden. Allerdings haben wir weniger Zeit füreinander. Und wir steiten uns ab und zu.

Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Unser Freundeskreis hat sich verkleinert. Aber einige enge Freunde sind geblieben. Und andere habe ich durch meine Kinder dazu gewonnen. 

Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Meine Hobbies leiden. Manche musste ich aufgeben da ich einfach keine Zeit dafür habe. 

Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Mein Mann unterstützt mich wo er kann. Seine und meine Eltern wann immer es möglich ist. 

Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Nein. Für mich wichtige Sachen kann ich immer noch erledigen. Allerdings doch etwas eingeschränkt. 

Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?
Mein Mann arbeitet Vollzeit und ich bin seit einiger Zeit selbstständig. 
Meine  drei älteren Kinder gehen auf eine Privatschule. Und mein Jüngster ist noch bei mir zu Hause. 
Auf Reisen gehen wir zweimal im Jahr. 
Wir sind eine Multi-Kulti Familie und in zwei Ländern zu Hause. 

Wie geht ihr mit demSchlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdemeinigermaßen gut geht? Bei meinem ersten Kind war es anfangs etwas hart für mich. Aber ich habe mich daran gewöhnt weniger Schlaf zu bekommen. Wenn möglich mach ich Nachmittags ein ganz kurzes Nickerchen. 
 

Gefällt mir 9 - Hiflreiche Antwort !

21. November um 22:32
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

Bei uns hat sich durch die Kinder alles verändert. 

Unser Leben wurde bereichert. 
Allerdings streiten wir uns auch mehr. 
Dabei geht es hauptsächlich um die Erziehung. Wir sind öfter mal unterschiedlicher Meinung. 
Und natürlich hat sich auch unser Sexleben verändert. Es wurde weniger. 
Abends sind wir beide einfach nur froh schlafen gehen zu können. 

Für unsere Freunde bleibt nicht viel Zeit. 
Meine Hobbies habe ich immer noch. Allerdings selten Zeit dafür. 

Unterstützung habe ich immer ausreichend bekommen. 
Für wichtige Sachen fehlt mir oft die Zeit. 

Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit. Die Kinder gehen in eine Ganztagsschule und kommen erst abends heim. 

Mit dem Schlafmangel kam ich anfangs überhaupt nicht klar und habe öfter mal die Hilfe meiner Schwiegermutter in Anspruch genommen. 

Gefällt mir 7 - Hiflreiche Antwort !

21. November um 23:47

Mit Kind ändert sich alles! 
Ich wusste schon immer, dass ich mal Kinder will und arbeite mit Babys und Kleinkindern und wusste zumindest so ungefähr, worauf ich mich einlasse, aber mir ist die Umstellung anfangs extrem schwer gefallen. (Ich bin 31 und habe eine eineinhalbjährige Tochter.) Grad am Anfang gibt man seine Freiheiten komplett auf. Mir hat dann auch die Spontanität so gefehlt, dass man tun und lassen kann, was und wann man will.
Aber ich will dir deshalb nicht abraten. Ich denke, wenn man die Entscheidung für ein Kind bewusst trifft, dann kann man das auch durchstehen. Und diese extreme Einschränkung besteht auch nicht so lange. Man gewöhnt sich dann zum einen auch an das Leben mit Kind, und man wird auch relativ schnell wieder etwas flexibler (natürlich je nachdem wie viele Kinder man bekommt).
Und das Leben mit Kind ist nun mal auch sehr bereichernd und wiegt, zumindest für mich, die Einschränkungen auf. Manchmal denk ich schon, wenn ich von der Arbeit heim fahre, dass es ganz nett wäre, wenn ich jetzt Zeit für mich hätte. Aber dann denke ich, dass das auch ziemlich langweilig wäre. Und ich verbringe auch sehr gern Zeit mit meiner Tochter. 

Die Partnerschaft hat sich verändert, weil man nicht mehr so viel Zeit zu zweit verbringt. Wir unternehmen auch selten was zu zweit, weil wir zwar engagierte Großeltern haben, aber diese kann/will man dann doch nicht ständig einspannen. Demnächst gehen wir ohne Kind auf eine Hochzeit und ich freue mich schon extrem darauf. Zuhause haben wir schon regelmäßig den Abend zu zweit, aber der ist auch nicht störungsfrei. Und wir mussten uns gerade im ersten Jahr viel ausrufen, weil sich die Aufgaben und Rollen verändern. Das ist nicht gerade einfach, finde ich. 

Freundschaften haben sich bei mir nicht so viel verändert. Aber das liegt auch daran, dass auch meine Freundinnen in einer ähnlichen Lebensphase sind. Und die Freunde, die weiter weg wohnen, sehe ich jetzt auch nicht mehr oder weniger. 
Und ich hab durch das Kind auch wieder neue, nette Kontakte geknüpft. 

Partner und Eltern unterstützen mich viel. Aber da ich die Betreuung meiner Eltern schon für die Arbeit brauche, kann ich sie nicht mehr so viel für die Freizeit nutzen. Ich will aber halt auch mein Kind nicht zu viel abgeben. Sie fühlt sich zwar sehr wohl bei Papa und Großeltern, aber Mama bleibt die Bezugsperson Nummer 1. Und da ist man als Mutter auch viel im Konflikt. Das hätte ich vorher auch nicht so gedacht. 

Hobby hab ich tatsächlich (vorerst) eines aufgegeben. Das schaff ich einfach zeitlich nicht mehr. Auch beruflich würde ich mich gerne noch weiterbilden und das liegt gerade auf Eis. Aber ich bin damit eigentlich im Reinen, weil ich weiß, dass das nicht dauerhaft so sein wird und ich muss auch nicht alles sofort und gleichzeitig machen. Jetzt gerade hab ich ein kleines Kind und will die Zeit mit ihr genießen. Ich hab jetzt schon gemerkt, wie schnell die Zeit vergeht und sie älter wird. Und es wird auch wieder die Zeit kommen, in der ich genug Zeit für mich habe. 

Wir leben, glaube ich, recht konventionell. Mein Mann arbeitet Vollzeit und ich Teilzeit. Allerdings würden wir das, wenn die Kinderplanung abgeschlossen ist, gerne so ändern, dass wir beide ca. 30 Stunden arbeiten. Urlaub haben wir bisher mit Kind nur innerhalb Europas gemacht. 

Ach ja, Schlafmangel. Das war bei mir tatsächlich nicht so schlimm wie befürchtet. Tochter hatte relativ lange alle zwei bis drei Stunden nachts Hunger. Aber durch Beistellbett und Stillen hat das alles im Halbschlaf stattgefunden und ich konnte ganz gut schlafen. Anfangs war sie schon auch regelmäßig mal eine halbe Stunde bis Stunde nachts wach, aber das war gut zu verkraften. 

Fazit: Die Umstellung ist schwer, aber man findet in den neuen Alltag rein. Man muss Abstriche in Bezug auf die eigenen Freiheiten machen, bekommt dafür aber auch viele neue Erfahrungen und Glücksmomente zurück. Man braucht sich aber auch nicht vormachen, dass man sein Leben wie vorher weiterleben kann, wenn man es nur richtig plant und strukturiert. Alles geht mit Kindern einfach nicht. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 8:50

Guten Morgen, 

Stelle dich darauf ein, dass du das erste Jahr kein Leben mehr hast und nur ferngesteuert bist. Ich fand die erste Zeit ganz grausam und würde mir deswegen nie wieder ein Kind anschaffen. Sozialkontakte hast du keine, da du eh zu müde für alles bist. 

Partnerschaft? Welche Partnerschaft gibt es nicht. Elternschaft trifft es wohl eher. Stelle dich darauf ein, dass du und dein Partner nicht mehr einfach spontan weg gehen könnt, euer Kind bestimmt euren Alltag. Sex? Ja mal 5 Minuten zwischen Wand und Tür. 

Gemütliche fernseh oder DVD Abende oder gemeinsam kochen? Also wie du es drehst und wendest, lass es lieber 

Besser wird es wenn sie größer werden. Meine ist jetzt 3 einhalb und ein richtiger Engel. Aber auf die babyzeit hätte ich gern verzichtet.... Nervig und anstrengend. 
 

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

22. November um 10:25

Also sooo schlimm wie manch andere hier war es bei mir nicht. Kalt war es anstrengend ud 2 Schwangerschaften kurz nacheinander würde ich so auch nicht mehr machen, weil es einfach körperlich anstrnegend war, aber ich hatte Schlaf, Zeit für Freundschaften, Partnerschaft und Hobbys. In der Babyzeit noch nicht sooo viel aber über die Jahre hinweg schon. Ich finde es auch nicht unkonventionell, wenn man als Mutter arbeitet und alle zusammen auf Reisen gehen Ich arbeite wieder Vollzeit, seit die Kinder 3 bzw 4 Jahre alt sind, in meinem Beruf sind TZ-Stellen total rar und meistens auch schlecht bezahlt. Wir machen jedes Jahr min 1x Urlaub zusammen und sie gehen auf eine Schule mit musikalischem Schwerpunkt.

Aber kommt auch sicher darauf an, wie und wo man aufgewachsen ist und außerdem wie ddr Partner so drauf ist. Mit einen Pascha, der mir die Arbeit am Kind komplett alleine überlässt und nichts im Hausalt macht, sich dafür feiern lässt, dass er ja arbeiten geht und sich dann womöglich noch beschwert, das er zuwenig Sex bekommt, käme ich nicht klar 😄

Ich aknn mir aber gut vorstellen, dass es mit 36 erstmal anstrengend und ungewohnt wird. Aber das ist ja auch nix schlechtes.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 10:46

Danke schon mal für eure Antworten und eure Ehrlichkeit

Dass es zum einen erstmal kein Zuckerschlecken ist und zum anderen auch natürlich total vom Baby selbst und dem Umfeld abhängig, dachte ich mir schon.
Trotzdem super schön eure ganz individuellen Erfahrungen zu lesen.

Ich für mich habe ohnehin beschlossen, wenn Kinder, dann nur wenn sowohl ich als auch der Partner auch Zeit dafür haben. Bedeutet, ich möchte auf finanziellen Luxus eher verzichten und dafür erstmal mind. 3 Jahre daheim bleiben. Auf Dauer würde ich am liebsten selbständig von zu Hause aus arbeiten (mache da nebenberuflich gerade eine Ausbildung) und mein Partner (der gut verdient) nur noch 30h - eben zugunsten der Familienzeit. Mein Kind allein groß zu ziehen während der Papa nur abends kurz gute Nacht sagt kommt für mich nicht in Frage. Ich hab das selbst bei meinem Papa erlebt und fand es immer wirklich traurig (auch weil er viel zu früh gestorben ist und somit unterm Strich irgendwie so wenig Zeit war mit ihm )

Da ich "schon" 36 bin, wird die Entscheidung auf jeden Fall innerhalb der nächsten Jahre fallen. Was dann passiert steht ja ohnehin in den Sternen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 10:52

Selbstständig mit Kindern arbeiten hat bei mir nicht so gut funktioniert, das unterschätzt man etwas und ich bin sehr froh, wieder angestellt zu sein, weil ich viel flexibler und freier bin, auch Kollegen hab, die einspringen und mich unterstützen... Lieber einen netten kleinen TZ-Job mit Home Office falls es berufl mögl ist. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 12:29

Kommt vielleicht auch auf die Branche an

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 13:06
In Antwort auf melonchen1

Kommt vielleicht auch auf die Branche an

Erstmal das Baby auf die Welt kommen lassen 😄

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

22. November um 13:19

Da stimme ich dir zu, melonchen. Zeiten, in denen es bei meinem Mann stressig in der Arbeit ist und er viel weg ist, finde ich auch blöd. Da ist man den ganzen Tag alleine für Kind und Haushalt zuständig. Das Kind fragt natürlich nach dem Papa... Das ist bei uns glücklicherweise die Ausnahme. Mein Mann ist von den Arbeitszeiten ansonsten recht flexibel und ist da, wenn ich arbeiten muss oder Termine habe. Und man merkt, dass es der Bindung zwischen Papa und Kind total gut tut, dass auch er öfter alleine verantwortlich ist. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 13:26

Aber vieles muss man tatsächlich auf sich zukommen lassen. Ich hab es mir z. B. einfacher vorgestellt, dass ich das Baby mal beim Papa lasse, und er auch. Letztendlich wollte meine Tochter das ganze erste Jahr aber nur Muttermilch...und das alle 2-3 Stunden. Und da geht man dann auch nicht einfach beruhigt weg, wenn man weiß, dass das Kind wahrscheinlich brüllt. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 14:42
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

Hallo)
Mit dem Kind ändert sich alles, dei weißt doch jeder)
Aber von Familie zu Familie unterscheidet sich das!
Also, ich sag nur, wie es bei uns war!
 
Mein Sohn ich schon 2,4. Seit der Geburt ist mein Leben völlig auf den Kopf gestellt. Tagesablauf läuft total anders.
Partnerschaft wurde so traumhaft, wie nie zuvor. Mehr Zärtlichkeit, Unterstützung, Hilfe und mehr Respekt. Mein Mann war während der Geburt bei mir und seitdem hat er sich verändert.
Was Freundschaft angeht, wir sehen uns natürlich seltener mit meinen Freundinnen. Aber es geht. Ich habe keine beste Freundin und 1mal pro Monat reicht es mir.
Mein Hobby ist Basteln. Als ich schwanger war, hab ich täglich was gebastelt. Im Keller haben wir so viel Kram)))) Von den ersten Tagen Mutterschaft hatte ich natürlich keine Zeit und ehrlich gesagt keinen Bock dafür. Und jetzt bastle ich wieder oft.
Erstes Jahr ist die schwierigste Zeit. Aufwand an Schlaf, Nerven, Freizeit und es geht um keine Reisen. Aber ganz ehrlich, das 1 Jahr kommt so schnell vorbei.
Also das Wichtigste ist natürlich Wunsch.
Wenn du wirklich dafür bereit bist, nur dann schaffst du alles.
Wünsche dir alles Gute und die richtige Entscheidung kommt noch.
​LG

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

22. November um 15:49
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

Mit der Geburt meines Sohnes hat sich alles für mich geändert. 

Schon während der Schwangerschaft habe alles genauestens durchkalkuliert und geplant. 
Die Realität sah aber dann doch ganz anders aus. 

Partner habe ich keinen. Ich bin alleinerziehend. 
Einige Freundschaften habe ich eingebüßt da wir einen zu unterschiedlichen Lebenswandel haben. 
Neue Freunde hinzugewonnen. Andere Mütter die ich in Kindergarten und Schule kennen gelernt habe. 
Zeit für meine Hobbies habe ich immer noch. 
Unterstützung habe ich viel von meinen Eltern bekommen. 
Mir wichtige Sachen kann ich nach wie vor erledigen. 

Ich habe bis vor 2 Jahren Vollzeit gearbeitet. 
Dank der Unterstützung meiner Mutter die Nachmittags auf meinen Sohn aufgepasst. 
Inzwischen habe ich mich selbstständig gemacht. 

 

Gefällt mir 4 - Hiflreiche Antwort !

22. November um 16:47
In Antwort auf kristin2709

Bei uns hat sich durch die Kinder alles verändert. 

Unser Leben wurde bereichert. 
Allerdings streiten wir uns auch mehr. 
Dabei geht es hauptsächlich um die Erziehung. Wir sind öfter mal unterschiedlicher Meinung. 
Und natürlich hat sich auch unser Sexleben verändert. Es wurde weniger. 
Abends sind wir beide einfach nur froh schlafen gehen zu können. 

Für unsere Freunde bleibt nicht viel Zeit. 
Meine Hobbies habe ich immer noch. Allerdings selten Zeit dafür. 

Unterstützung habe ich immer ausreichend bekommen. 
Für wichtige Sachen fehlt mir oft die Zeit. 

Mein Mann und ich arbeiten beide Vollzeit. Die Kinder gehen in eine Ganztagsschule und kommen erst abends heim. 

Mit dem Schlafmangel kam ich anfangs überhaupt nicht klar und habe öfter mal die Hilfe meiner Schwiegermutter in Anspruch genommen. 

also im Prinzip für gar nichts mehr wirklich Zeit  ... nicht mal für die Partnerschaft... 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 16:50
In Antwort auf melonchen1

Danke schon mal für eure Antworten und eure Ehrlichkeit

Dass es zum einen erstmal kein Zuckerschlecken ist und zum anderen auch natürlich total vom Baby selbst und dem Umfeld abhängig, dachte ich mir schon.
Trotzdem super schön eure ganz individuellen Erfahrungen zu lesen.

Ich für mich habe ohnehin beschlossen, wenn Kinder, dann nur wenn sowohl ich als auch der Partner auch Zeit dafür haben. Bedeutet, ich möchte auf finanziellen Luxus eher verzichten und dafür erstmal mind. 3 Jahre daheim bleiben. Auf Dauer würde ich am liebsten selbständig von zu Hause aus arbeiten (mache da nebenberuflich gerade eine Ausbildung) und mein Partner (der gut verdient) nur noch 30h - eben zugunsten der Familienzeit. Mein Kind allein groß zu ziehen während der Papa nur abends kurz gute Nacht sagt kommt für mich nicht in Frage. Ich hab das selbst bei meinem Papa erlebt und fand es immer wirklich traurig (auch weil er viel zu früh gestorben ist und somit unterm Strich irgendwie so wenig Zeit war mit ihm )

Da ich "schon" 36 bin, wird die Entscheidung auf jeden Fall innerhalb der nächsten Jahre fallen. Was dann passiert steht ja ohnehin in den Sternen

und du meinst wenn du gar nicht arbeitest und er nur 30 Stunden dass sich das finanziell ausgeht?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 17:05
In Antwort auf carina2019

darüber brauchts du dir ja jetzt noch keine gedanken machen

warte ab ob das gefühl wirklich so bleibt

immerhin seit ihr erst 6 monate zusammen...  da plant man keine kinder

Man plant Kinder wenn man das möchte das kann auch schon nach 6 Monaten so sein oder erst nach 6 Jahren 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 17:31
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

Natürlich verändert sich alles, aber nicht unbedingt zum Schlechten. Meine Kinder sind mittlerweile in der Shcule und haben mein Leben auf jeden Fall sehr bereichert und auch wenn es wirklich stressige Phasen gab, so war es das auf jeden Fall wert. Ich hatte auch immer noch Zeit für Hobbys, Freunde und für mich, wobei sowas auch einfach weniger wichtig wird.  Meiner Partnerschaft hat es nicht geschadet, wir hatten immer unsere Inseln. Als Kinderlose ist das schwer vorstellbar, aber als Paar wächst man zusammen, trotz weniger Zeit und Sex. Dass wir uns nach 10 Jahren getrennt haben hatte viele Gründe, aber die Kinder und alles drumrum waren daran  unschuldig. Wir sind aber immer noch Eltern und kümmern uns gleichberechtigt um die Kinder Und ich bin sehr froh darum, dass ich ihn darum nie bitten musste und es für ihn selbstverständlich ist, sich um die Kinder zu kümmern. Gibt ja genug Kerle, die das heute noch für "Frauensache" halten...


An deiner Stelle würde ich abersie Zeit mit dedeinem Partner noch genießen. Dieses Gefühl einer frischen Beziehung ist einfach wunderbar, bereichernd und wahnsinnig toll. Das würde ich so lange auskosten wie es geht. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

22. November um 23:42
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

also gg schlafmangel hilft va viel frische luft, ich glaube ich bin nie soviel spazieren gegangen wie im 1. jahr mit baby ausserdem kannst du beim 1. kind genau dann etwas mitschlafen wenn es auch schläft, das geht gut!
bzgl schwimmen gehen: gibt eigentlich nix schöneres als mit baby oder kind schwimmen zu gehen va wenn ein partner mit ist und sich abwechseln kann; 
also 3 jahre zuhause bleiben, wäre für mich nicht infrage gekommen...da verliert man imo komplett den anschluss und gibt sich auch ein stück weit auf - die kleinen lernen in der kita auch so wahnsinnig viel, allein was sozialkompetenz angeht!
 

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

23. November um 15:30
In Antwort auf carina2019

darüber brauchts du dir ja jetzt noch keine gedanken machen

warte ab ob das gefühl wirklich so bleibt

immerhin seit ihr erst 6 monate zusammen...  da plant man keine kinder

Zwischen "ich persönlich finde".... und "man plant nicht" liegen Welten.

Und die TE plant ja auch nicht, sie überdenkt nur eine sehr grundlegende Entscheidung und fragt andere Leute nach deren Erfahrungen (zu denen du offenbar nichts beitragen kannst / willst). Mir fällt nicht ansatzweise ein, was daran verwerflich sein könnte.

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

26. November um 8:31

Ja genau, ich überlege einfach mal. Von Planung sind wir noch weit entfernt
Aber ich möchte nicht "einfach so" ein Kind bekommen, sondern wenn dann sehr bewusst mich dafür entscheiden.

Bezgl. arbeiten: Ich mache gerade eine Beraterausbildung. In dem Bereich möchte ich mich auch selbständig machen. Und genau das möchte ich dann auch mit Kind machen. Damit bin ich flexibler als mit einem "normalen" Job. Und vor allem: Das ist etwas das mich erfüllt - im Gegensatz zu meinem derzeitigen Bürojob...
Aber auch das braucht jetzt erstmal noch zeit um das aufzubauen. Nächstes Jahr werden mein Partner und ich erstmal 3 Monate zusammen reisen und zusammenziehen. Das muss die Beziehung erstmal schaffen bevor wir weiterdenken

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

26. November um 9:54
In Antwort auf melonchen1

Ja genau, ich überlege einfach mal. Von Planung sind wir noch weit entfernt
Aber ich möchte nicht "einfach so" ein Kind bekommen, sondern wenn dann sehr bewusst mich dafür entscheiden.

Bezgl. arbeiten: Ich mache gerade eine Beraterausbildung. In dem Bereich möchte ich mich auch selbständig machen. Und genau das möchte ich dann auch mit Kind machen. Damit bin ich flexibler als mit einem "normalen" Job. Und vor allem: Das ist etwas das mich erfüllt - im Gegensatz zu meinem derzeitigen Bürojob...
Aber auch das braucht jetzt erstmal noch zeit um das aufzubauen. Nächstes Jahr werden mein Partner und ich erstmal 3 Monate zusammen reisen und zusammenziehen. Das muss die Beziehung erstmal schaffen bevor wir weiterdenken

ja vorher zusammenwohnen sollte schon sein!

ihr macht das schon

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

26. November um 10:08
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

Hallo.

Natürlich verändert sich einiges. Manches verändert sich schlagartig, anderes erst nach und nach. Wie schlimm man diese Veränderungen jeweils empfindet, hängt sicher ganz stark vom eigenen Charakter und auch davon ab, wie man vorher gelebt hat. Für mich war es nicht so tragisch, weil ich eh nie sooo aktive Hobbys ausgeübt habe, also meine Interessen beschränken sich eher auf den häuslichen Bereich (lesen, lernen, schreiben, kochen etc.) und da hat sich für mich tatsächlich wenig geändert, bzw. wurde teilweise sogar besser.

Für jemanden, der viel unterwegs ist, Sport macht, viel reist usw. ist es wahrscheinlich schwieriger, wobei auch das mit Kind geht, man muss nur ein paar Sachen anders planen.

Die ersten drei Monate waren die Hölle. Sie hat nur geschrien. Wir hatten keinen Schlaf und ich habe auch wochenlang das Haus nicht verlassen. Dann wurde es irgendwann wieder besser.

Als die Schreiphase überstanden war, sind wir auch wieder oft weg gegangen, waren abends oft mit unseren Freunden in der Kneipe. Unsere Tochter war dabei und hat im Maxi Cosi geschlafen. Sie konnte super schlafen, wenn um sie herum viel los war und wir blieben da oft bis Mitternacht, haben sie dann daheim in ihr Bett gelegt und sie ist nicht aufgewacht.

Die Beziehung zu meinem Partner hat sich nicht verändert. Freundschaften eigentlich auch nicht, zumindest nicht im Negativen. Eigentlich sind unsere Freundschaften nur enger geworden. Unsere Freunde lieben unsere Tochter und spielen gern mit ihr oder passen auch mal auf sie auf. Auch unsere Schwiegereltern haben gerne mal aufgepasst und mir viel abgenommen (jetzt auch wieder). 

Wir leben schon ziemlich konventionell, aber ich bin sehr zufrieden. Ich habe nicht das Gefühl, dass irgendwas auf der Strecke bleibt. Weil ich mit dem Kind zuhause war, hatte ich endlich Zeit, ein Studium zu machen (Fernstudium halt), hätte ich früher nie hinbekommen (ich war in einer leitenden Position in einer großen Firma, hatte eine 50h Woche, das hätte nie geklappt). Habe auch andere neue Hobbys gefunden und konnte mich damit inzwischen selbständig machen, d. h. ich arbeite jetzt von zuhause aus.

So gesehen hat sich schon einiges verändert, aber für mich nicht zum Negativen. Aber das hängt von so vielen Dingen ab. Man darf nicht erwarten, dass alles gleich bleibt, denn das wird es sicher nicht. Wenn man für die Veränderungen offen ist, flexibel bleibt und versucht, überall das beste rauszuholen, kann es toll werden. Ich bin aber auch jemand, der Veränderung grundsätzlich sehr mag.

Die größte Veränderung war für mich eine emotionale. Die Muttergefühle haben mich total überrollt. Ich bin ängstlicher geworden. An das Gefühl, dass da auf einmal jemand ist, um den man sich andauernd Sorgen macht, daran habe ich mich bis heute noch nicht richtig gewöhnt.

 

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

26. November um 10:27
In Antwort auf nikita...

Hallo.

Natürlich verändert sich einiges. Manches verändert sich schlagartig, anderes erst nach und nach. Wie schlimm man diese Veränderungen jeweils empfindet, hängt sicher ganz stark vom eigenen Charakter und auch davon ab, wie man vorher gelebt hat. Für mich war es nicht so tragisch, weil ich eh nie sooo aktive Hobbys ausgeübt habe, also meine Interessen beschränken sich eher auf den häuslichen Bereich (lesen, lernen, schreiben, kochen etc.) und da hat sich für mich tatsächlich wenig geändert, bzw. wurde teilweise sogar besser.

Für jemanden, der viel unterwegs ist, Sport macht, viel reist usw. ist es wahrscheinlich schwieriger, wobei auch das mit Kind geht, man muss nur ein paar Sachen anders planen.

Die ersten drei Monate waren die Hölle. Sie hat nur geschrien. Wir hatten keinen Schlaf und ich habe auch wochenlang das Haus nicht verlassen. Dann wurde es irgendwann wieder besser.

Als die Schreiphase überstanden war, sind wir auch wieder oft weg gegangen, waren abends oft mit unseren Freunden in der Kneipe. Unsere Tochter war dabei und hat im Maxi Cosi geschlafen. Sie konnte super schlafen, wenn um sie herum viel los war und wir blieben da oft bis Mitternacht, haben sie dann daheim in ihr Bett gelegt und sie ist nicht aufgewacht.

Die Beziehung zu meinem Partner hat sich nicht verändert. Freundschaften eigentlich auch nicht, zumindest nicht im Negativen. Eigentlich sind unsere Freundschaften nur enger geworden. Unsere Freunde lieben unsere Tochter und spielen gern mit ihr oder passen auch mal auf sie auf. Auch unsere Schwiegereltern haben gerne mal aufgepasst und mir viel abgenommen (jetzt auch wieder). 

Wir leben schon ziemlich konventionell, aber ich bin sehr zufrieden. Ich habe nicht das Gefühl, dass irgendwas auf der Strecke bleibt. Weil ich mit dem Kind zuhause war, hatte ich endlich Zeit, ein Studium zu machen (Fernstudium halt), hätte ich früher nie hinbekommen (ich war in einer leitenden Position in einer großen Firma, hatte eine 50h Woche, das hätte nie geklappt). Habe auch andere neue Hobbys gefunden und konnte mich damit inzwischen selbständig machen, d. h. ich arbeite jetzt von zuhause aus.

So gesehen hat sich schon einiges verändert, aber für mich nicht zum Negativen. Aber das hängt von so vielen Dingen ab. Man darf nicht erwarten, dass alles gleich bleibt, denn das wird es sicher nicht. Wenn man für die Veränderungen offen ist, flexibel bleibt und versucht, überall das beste rauszuholen, kann es toll werden. Ich bin aber auch jemand, der Veränderung grundsätzlich sehr mag.

Die größte Veränderung war für mich eine emotionale. Die Muttergefühle haben mich total überrollt. Ich bin ängstlicher geworden. An das Gefühl, dass da auf einmal jemand ist, um den man sich andauernd Sorgen macht, daran habe ich mich bis heute noch nicht richtig gewöhnt.

 

Noch kurz ein Nachtrag zum Thema Partnerschaft: Wir hingen auch vorher schon nicht so krass aufeinander. Wir sind beide eher unabhängig, reden zwar viel miteinander, aber jeder geht so seinen eigenen Hobbys nach, deswegen hat sich da nicht besonders viel verändert. Wenn man vorher ständig nur zu zweit unterwegs ist, ist die Umstellung wahrscheinlich schon sehr groß.

Zum Schlafmangel: Es ist die Hölle! Keine Ahnung, wie wir das überlebt haben.  Aber anscheinend geht es. Irgendwie.

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 12:52
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

Hallo Melanie

Ich bin 33 Jahre und habe 3 Kinder, bin glücklich verheiratet und habe eine wunderbare Familie. 

Meine Kids sind 7, 4 und bald 2 Jahre alt.... Ganze ehrlich ein leben ohne Kinder könnte ich mir nie wieder vorstellen, Weihnachten ist viel gemütlicher und lustiger mit Kids, Ostern .. Geburtstage feiern... man ist selbst nochmal Kind in vielen Situationen... und sie werden sooooo schnell gross... und wenn man dann älter ist, hat man vielleicht auch Enkelkinder und die eigene Familie wächst ist doch toll. 

Ich arbeite 40 % und liebe diesen Ausgleich. 

Unsere Beziehung ist zumindest bei uns noch besser geworden... offener und sehr ehrlicher Umgang, wir haben was die Erziehung angeht immer dieselbe Ansicht. 

Unser Sex ist wunderbar und nicht seltener geworden. 

Das erste mal waren wir dieses Jahr 14 Tage in Mallorca und haben den Kids das Meer gezeigt, .... Klar darf man nie vergessen das Reisen mit Kindern immer etwas mehr Geld kostet, als zu zweit ... aber da muss man einfach entscheiden, was einem wichtig ist.... Immer Reisen zu können und dem Hobby nachgehen oder sich eben jetzt für einen anderen Lebensabschnitt entscheiden und das Reisen etwas zu reduzieren. 

Schlafmangel... ist nur in den ersten Wochen der Fall... bei uns war es gaz unterschiedlich
unsere jüngste hat sogar seit geburt an 6 stunden durchgeschlafen... manchmal sogar die ganze nacht, sie war ein sehr ruhiges baby.... es ist nicht alles gleich. 

Hoffe konnte dir etwas helfen. 

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 13:57
In Antwort auf augustmami2015

Hallo Melanie

Ich bin 33 Jahre und habe 3 Kinder, bin glücklich verheiratet und habe eine wunderbare Familie. 

Meine Kids sind 7, 4 und bald 2 Jahre alt.... Ganze ehrlich ein leben ohne Kinder könnte ich mir nie wieder vorstellen, Weihnachten ist viel gemütlicher und lustiger mit Kids, Ostern .. Geburtstage feiern... man ist selbst nochmal Kind in vielen Situationen... und sie werden sooooo schnell gross... und wenn man dann älter ist, hat man vielleicht auch Enkelkinder und die eigene Familie wächst ist doch toll. 

Ich arbeite 40 % und liebe diesen Ausgleich. 

Unsere Beziehung ist zumindest bei uns noch besser geworden... offener und sehr ehrlicher Umgang, wir haben was die Erziehung angeht immer dieselbe Ansicht. 

Unser Sex ist wunderbar und nicht seltener geworden. 

Das erste mal waren wir dieses Jahr 14 Tage in Mallorca und haben den Kids das Meer gezeigt, .... Klar darf man nie vergessen das Reisen mit Kindern immer etwas mehr Geld kostet, als zu zweit ... aber da muss man einfach entscheiden, was einem wichtig ist.... Immer Reisen zu können und dem Hobby nachgehen oder sich eben jetzt für einen anderen Lebensabschnitt entscheiden und das Reisen etwas zu reduzieren. 

Schlafmangel... ist nur in den ersten Wochen der Fall... bei uns war es gaz unterschiedlich
unsere jüngste hat sogar seit geburt an 6 stunden durchgeschlafen... manchmal sogar die ganze nacht, sie war ein sehr ruhiges baby.... es ist nicht alles gleich. 

Hoffe konnte dir etwas helfen. 

Schlafmangel nur in den ersten Wochen? Hattest du ein Glück. Da kann ich verstehen, dass man drei Kinder bekommt. Unsere Tochter ist jetzt 20 Monate alt und schläft immer noch nicht durch. Wenn wir Glück haben, wacht sie nachts nur zweimal auf. Und das wird wohl auch der Grund sein, dass sie ein Einzelkind bleibt. Nochmal schaffe ich das nicht. Zumal ich 100 Prozent arbeiten muss und mein Mann auch.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 15:31
In Antwort auf melonchen1

Hallo ihr Lieben,
ich bin eine von den Frauen, die bisher (bin jetzt fast 36) nie einen Kinderwunsch hatte. Zum einen war nie ein Partner vorhanden, mit dem ich es mir vorstellen hätte können (oder der gewollt hätte) und zum anderen kam es mir immer als wahnsinnige Einschränkung vor. Ich reise sehr gern, geh gern schwimmen, in die Therme, ins Kino usw. Kurz - ich hab ein sehr aktives und erfülltes Leben.
Nun hab ich aber seit einem halben Jahr einen Partner, bei dem sich vieles anders anfühlt. Er wünscht sich Kinder (kann aber auch ohne glücklich werden, da ich von Anfang an gesagt habe, dass ich mich noch nicht definitiv für Kinder entschieden habe) und wir führen eine wunderbare Beziehung auf Augenhöhe, mit Offenheit und ganz viel Liebe.
Ich hab mich im letzten Jahr auch viel mit mir selbst auseinander gesetzt, mich nochmal neu kennen gelernt - und lieben. Es fühlt sich jetzt erstmalig so an als hätte ich jetzt so viel Liebe und Selbstliebe in mir, dass ich mir denke ich könnte diese auch weitergeben an einen kleinen Menschen.
Zum ersten mal sehe ich die Welt so, dass ich mir wünsche, sie einem anderen Menschen zu zeigen und sie nochmal neu zu entdecken. Und ich kann mir erstmalig vorstellen, eine Umgebung zu schaffen in der ich Kinder gern aufwachsen sehen würde.

Kurz: immer mehr hab ich das Gefühl, eben doch gern Kinder zu bekommen.
Und gleichzeitig regt sich die Stimme in mir, die mir sagt, dass ich dann auf soooo vieles verzichten muss. Andererseits hab ich auch viele Eltern kennen gelernt, die eben kein total konventionelles Leben leben - auch mit Kindern.

Ich möchte keine Kinder bekommen wenn ich sie nicht wirklich will. Ich möchte aber auch nicht aus einem unbestimmten Angstgefühl diesen Wunsch unterdrücken.

Also erzählt mal:
Was hat sich bei euch mit Kindern verändert?
Wie hat sich eure Partnerschaft verändert?
Wie haben sich eure Freundschaften verändert?
Wie haben sich eure Hobbies verändert?
Habt ihr das Gefühl genug Unterstützung von Partner/Familie zu bekommen?
Habt ihr das Gefühl, euch wichtige Sachen gar nicht mehr machen zu können?
Gibts hier auch Familien, die ein unkonventionelles Leben mit Kindern führen (konventionell heißt für mich: Mann arbeitet ganztags, Frau nicht oder weniger, man ist hauptsächlich daheim, keine größeren Reisen o.ä., Kinder gehen in konventionelle Schulen, etc.)?

Dass man sich in der ersten Zeit mit Kind von ausreichend Schlaf verabschieden muss und dass einen Kinder an die Grenzen bringen ist mir soweit schon bewusst

Wie geht ihr zb. mit dem Schlafmangel um? Was tut ihr, damit es euch trotzdem einigermaßen gut geht?

Vielen Dank
Melanie

Hi,
also ich bin erst seit 2 Monaten Papa und wusste Anfangs nicht ob ich Kinder will.
Ängste ,Sorgen undungewissheit begleiteten mich so stark, 
Die Beziehung war vorher nicht das beste. Man hat eben seine kleinen Streitigkeiten und ich wusste auch deswegen nicht ob ich ein Kind will. Jedoch war die Angst und die Sorge,da ich die Partnerin doch Liebe, Ihr diesen Wunsch nicht zu erfüllen, größer  als meine Ängste.
Nun ist der kleine da und ich würde alles für Ihn tun.
Die Beziehung,der Sex und das reden bleiben oft auf der Strecke. 
Nicht immer aber oft.
Selbst wenn man viel beredet so kommt es immer noch drauf an ob der andere sich an alles hält was er oder sie gesagt hat.
Ich sage oft das ich mich allein fühle aber dann heistt es immer das ich nur im mittelpunkt stehen will.
Ich für mich würde es nicht mehr tun aber nicht wegen dem Kind sondern der Partnerin.
Ich kann jetzt manche Männer verstehen wieso siee sich trennen oder zu trinken anfangen.
Natürlich ist das nicht schön aber ich verstehe es.
Wenn man nicht glücklich ist dann zerbricht man daran. Mir tut das alles mur Leid wegen dem kleinen,denn der kann garnix für.
Ich bitte zu bedenken das ich seit 3 Monaten allein mit allem steh.
Krankenhaus, Haushalt, Katzen und den kleinen zwischendurch noch und alles was ich bräuchte wären ein paar nette Worte.
Sorrry ich jammere aber Kinder sind was tolles.
Jedoch drehennsiemdir deine Welt komplett um.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 15:50

Also ich weiß natürlich dass man nicht immer alles vorher so 100% planen kann und dass viel unvorhergesehenes passieren kann und wird.

Aber:
@whitecookie: Garantiert möchte ich nicht 100% arbeiten müssen mit Kindern. Im Gegenteil, ich möchte so lang es geht daheim sein bzw. dann eben nebenher ein paar Stunden in der Beratung tätig sein (mit flexibler Terminvereinbarung). Ich werde mich so gut es geht materiall unabhängig von einem hohen Einkommen machen.

und @rainmaker34: Ich glaub ein eine nicht so gute Beziehung Kinder zu setzen ist mit das Schlechtest das man tun kann Ganz ohne Zweifel sind Kinder (auch) eine Belastung für die Beziehung, somit KANN das ja eigentlich nur schief gehen...
Darf ich fragen warum ihr eure Beziehung nicht vorher verbessert habt? Man kann ja immer was tun, Seminare, Beratung etc.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:22
In Antwort auf melonchen1

Also ich weiß natürlich dass man nicht immer alles vorher so 100% planen kann und dass viel unvorhergesehenes passieren kann und wird.

Aber:
@whitecookie: Garantiert möchte ich nicht 100% arbeiten müssen mit Kindern. Im Gegenteil, ich möchte so lang es geht daheim sein bzw. dann eben nebenher ein paar Stunden in der Beratung tätig sein (mit flexibler Terminvereinbarung). Ich werde mich so gut es geht materiall unabhängig von einem hohen Einkommen machen.

und @rainmaker34: Ich glaub ein eine nicht so gute Beziehung Kinder zu setzen ist mit das Schlechtest das man tun kann Ganz ohne Zweifel sind Kinder (auch) eine Belastung für die Beziehung, somit KANN das ja eigentlich nur schief gehen...
Darf ich fragen warum ihr eure Beziehung nicht vorher verbessert habt? Man kann ja immer was tun, Seminare, Beratung etc.

Naja,
das hat auch was mit dem Alter zutun. Bin jetzt 39 und da läuft die Zeit bald ab.
Ausserdem wäre die Last ihr ihren Wunsch nicht zu erfüllen zu können schlimmer als der Stress mit dem kleinen.
Seit er aber da ist hat sie sich sehr verändert und das hätte ich nicht gedacht. Ausserdem hat man in jeder Beziehung Stress aber deswegen trennt man sich nicht. Vor und in der Schwangerschaft  war es auch besser, bis 2 Monate vor der Entbindung.  Und nun ist es eben ganz extrem. Ich dachte damals das ich in das Papa werden, rein wachse und das werde ich, aber die Beziehung ist nicht mehr wie sie war. 
Ich bin ihr eher eine Last zumindest fühle ich mich so. 
Ich mache alles aber bekomme nichts und soll damit Leben.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:27
In Antwort auf rainmaker34

Naja,
das hat auch was mit dem Alter zutun. Bin jetzt 39 und da läuft die Zeit bald ab.
Ausserdem wäre die Last ihr ihren Wunsch nicht zu erfüllen zu können schlimmer als der Stress mit dem kleinen.
Seit er aber da ist hat sie sich sehr verändert und das hätte ich nicht gedacht. Ausserdem hat man in jeder Beziehung Stress aber deswegen trennt man sich nicht. Vor und in der Schwangerschaft  war es auch besser, bis 2 Monate vor der Entbindung.  Und nun ist es eben ganz extrem. Ich dachte damals das ich in das Papa werden, rein wachse und das werde ich, aber die Beziehung ist nicht mehr wie sie war. 
Ich bin ihr eher eine Last zumindest fühle ich mich so. 
Ich mache alles aber bekomme nichts und soll damit Leben.

Meine Güte, selten habe ich einen Kerl so jammern hören. Du machst alles, ja? Und deine Partnerin ist die Böse und hat überhauuupt keinen Stress, ja? Ich habe den Eindruck, sie hat Recht. Es dreht sich nicht mehr um dich und das ist dein Problem. Hast du eigentlich eine Ahnung, wie das ist, wenn man als Mama 24 Stunden in permanenter Bereitschaft ist? Nicht schläft und das über Wochen, Monate? Nirgends hin kann? Nicht mehr raus kommt? Kneif mal den A*** zusammen und hör auf zu jammern?

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:29
In Antwort auf melonchen1

Also ich weiß natürlich dass man nicht immer alles vorher so 100% planen kann und dass viel unvorhergesehenes passieren kann und wird.

Aber:
@whitecookie: Garantiert möchte ich nicht 100% arbeiten müssen mit Kindern. Im Gegenteil, ich möchte so lang es geht daheim sein bzw. dann eben nebenher ein paar Stunden in der Beratung tätig sein (mit flexibler Terminvereinbarung). Ich werde mich so gut es geht materiall unabhängig von einem hohen Einkommen machen.

und @rainmaker34: Ich glaub ein eine nicht so gute Beziehung Kinder zu setzen ist mit das Schlechtest das man tun kann Ganz ohne Zweifel sind Kinder (auch) eine Belastung für die Beziehung, somit KANN das ja eigentlich nur schief gehen...
Darf ich fragen warum ihr eure Beziehung nicht vorher verbessert habt? Man kann ja immer was tun, Seminare, Beratung etc.

Na ja, wenn du das kannst, wir können es nicht. Finanziell nicht und zumindest mein Beruf geht nur in Vollzeit. Eigentlich arbeite ich sogar mehr als 40 Stunden pro Woche, meistens eher 50.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:33
In Antwort auf rainmaker34

Naja,
das hat auch was mit dem Alter zutun. Bin jetzt 39 und da läuft die Zeit bald ab.
Ausserdem wäre die Last ihr ihren Wunsch nicht zu erfüllen zu können schlimmer als der Stress mit dem kleinen.
Seit er aber da ist hat sie sich sehr verändert und das hätte ich nicht gedacht. Ausserdem hat man in jeder Beziehung Stress aber deswegen trennt man sich nicht. Vor und in der Schwangerschaft  war es auch besser, bis 2 Monate vor der Entbindung.  Und nun ist es eben ganz extrem. Ich dachte damals das ich in das Papa werden, rein wachse und das werde ich, aber die Beziehung ist nicht mehr wie sie war. 
Ich bin ihr eher eine Last zumindest fühle ich mich so. 
Ich mache alles aber bekomme nichts und soll damit Leben.

Dein Kind ist doch gerade mal zwei Monate alt. Keine zwei Jahre. Deine Frau ist grad so aus dem Wochenbett draußen und Du sagst, dass Du alles bereust, verstehst, wenn andere trinken und sich trennen usw.? Das finde ich... Hart. Was genau ist es denn, was dich so traurig macht?

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:33
In Antwort auf whitecookie

Meine Güte, selten habe ich einen Kerl so jammern hören. Du machst alles, ja? Und deine Partnerin ist die Böse und hat überhauuupt keinen Stress, ja? Ich habe den Eindruck, sie hat Recht. Es dreht sich nicht mehr um dich und das ist dein Problem. Hast du eigentlich eine Ahnung, wie das ist, wenn man als Mama 24 Stunden in permanenter Bereitschaft ist? Nicht schläft und das über Wochen, Monate? Nirgends hin kann? Nicht mehr raus kommt? Kneif mal den A*** zusammen und hör auf zu jammern?

Und da sieht man Deinen Denkfehler...
Ich bin doch auch 24 Std da/Elternzeit..und wickel und schmuse den kleinen,mache den Haushalt komplett  allein und alles herum und Koche und und habe nette und liebe Worte..
Also wieso darf ich mich da nicht mies fühlen? Weil ich Mann bin?. Tolle denke..

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:38
In Antwort auf rainmaker34

Und da sieht man Deinen Denkfehler...
Ich bin doch auch 24 Std da/Elternzeit..und wickel und schmuse den kleinen,mache den Haushalt komplett  allein und alles herum und Koche und und habe nette und liebe Worte..
Also wieso darf ich mich da nicht mies fühlen? Weil ich Mann bin?. Tolle denke..

Weil du nur von dir schreibst. Ich, ich, ich. Hast du dich jemals gefragt, wie es deiner Partnerin geht? Lass mich raten, du hast die üblichen zwei Monate Elternzeit genommen, so wie es die meisten Männer tun. Dann gehst du wieder arbeiten und lebst dein Leben. Deine Partnerin ist noch im Wochenbett (das heißt nicht ohne Grund so) und hat wahrscheinlich genug mit Stillen zu tun (in den ersten Wochen ein Fulltimejob, aber das verstehst du wahrscheinlich eh nicht).

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:41
In Antwort auf whitecookie

Weil du nur von dir schreibst. Ich, ich, ich. Hast du dich jemals gefragt, wie es deiner Partnerin geht? Lass mich raten, du hast die üblichen zwei Monate Elternzeit genommen, so wie es die meisten Männer tun. Dann gehst du wieder arbeiten und lebst dein Leben. Deine Partnerin ist noch im Wochenbett (das heißt nicht ohne Grund so) und hat wahrscheinlich genug mit Stillen zu tun (in den ersten Wochen ein Fulltimejob, aber das verstehst du wahrscheinlich eh nicht).

Ich schreibe  von MIR weil ich über MICH Rede. Ich Frage ständig nach ihr. Deswegen beschwere ich mich ja weil Sie es nicht tut. 
Ich glaube du verstehst nicht worum ess ggeht. Ich lebe mein Leben nicht weiter danach,da es sich geändert hat. Ich hab einen Sohn jetzt aber keine Beziehung. 

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:44
In Antwort auf rainmaker34

Ich schreibe  von MIR weil ich über MICH Rede. Ich Frage ständig nach ihr. Deswegen beschwere ich mich ja weil Sie es nicht tut. 
Ich glaube du verstehst nicht worum ess ggeht. Ich lebe mein Leben nicht weiter danach,da es sich geändert hat. Ich hab einen Sohn jetzt aber keine Beziehung. 

Ich frage nochmal, weil es mich interessiert: Was Genau ist es, was Dich stört? Was hat sich verändert?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:44
In Antwort auf rainmaker34

Ich schreibe  von MIR weil ich über MICH Rede. Ich Frage ständig nach ihr. Deswegen beschwere ich mich ja weil Sie es nicht tut. 
Ich glaube du verstehst nicht worum ess ggeht. Ich lebe mein Leben nicht weiter danach,da es sich geändert hat. Ich hab einen Sohn jetzt aber keine Beziehung. 

Du Aaarmer... Ja, du redest über dich. Ausschließlich. Nö, ich verstehe es nicht. Du jammerst, das verstehe ich. Sonst nichts. Du hast übrigend die Frage nach der Elternzeit nicht beantwortet. Und nur weil es mich interessiert: Wie oft stehst du denn nachts so auf, wenn der Kleine schreit? Ich habe da so eine Ahnung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:45
In Antwort auf nikita...

Ich frage nochmal, weil es mich interessiert: Was Genau ist es, was Dich stört? Was hat sich verändert?

Anscheinend, dass die Dame sich nicht mehr um ihn kümmert, sondern um den Sohn.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:50
In Antwort auf rainmaker34

Ich schreibe  von MIR weil ich über MICH Rede. Ich Frage ständig nach ihr. Deswegen beschwere ich mich ja weil Sie es nicht tut. 
Ich glaube du verstehst nicht worum ess ggeht. Ich lebe mein Leben nicht weiter danach,da es sich geändert hat. Ich hab einen Sohn jetzt aber keine Beziehung. 

Es sind aber auch erst 2 Monate, das muss sich bei deiner Partnerin erst wieder einpendeln. Mir ging es nacch en Geburten immer monatelang schlecht und es hat 6 Monate gedauert, bis sich Körper und Geist wieder eingependelt hatten. Aber so wie vorher wird es einfach nicht mehr. Es wird anders, dafür muss man auch bereit sein.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 17:51

Ich spiele keine Rolle mehr in ihrem Leben.
Kein....WIE GEHT ES DIR...oder sonstige Teilnahme. 
Das was Ihr sagt ist mir alles klar und ihr habt auch recht....aber wenn ich meinem Partner sage das ich mich schlecht fühle und mir was fehlt dann ist es sein Job was dagegen zu tun. Ob es nun was ändern ist oder mit mir reden ist.
Aber mir das Gefühl zu geben das er oder sie da ist. Eine Schwangerschaft ändert da garnix.
Eine Schwangerschaft oder Geeburt ist kein Freifahrtschein die Beziehung zu ändern. Sowas sollte man bereden. Ansonsten muss ich schlucken was Sie mir gibt und das würde eine Frau auch nie tun.
Bin kein on/off schalter der da ist wenn sie es will.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 18:14
In Antwort auf rainmaker34

Ich spiele keine Rolle mehr in ihrem Leben.
Kein....WIE GEHT ES DIR...oder sonstige Teilnahme. 
Das was Ihr sagt ist mir alles klar und ihr habt auch recht....aber wenn ich meinem Partner sage das ich mich schlecht fühle und mir was fehlt dann ist es sein Job was dagegen zu tun. Ob es nun was ändern ist oder mit mir reden ist.
Aber mir das Gefühl zu geben das er oder sie da ist. Eine Schwangerschaft ändert da garnix.
Eine Schwangerschaft oder Geeburt ist kein Freifahrtschein die Beziehung zu ändern. Sowas sollte man bereden. Ansonsten muss ich schlucken was Sie mir gibt und das würde eine Frau auch nie tun.
Bin kein on/off schalter der da ist wenn sie es will.

Ehm, du hast da etwas nicht verstanden. Ein Partner ist nicht dazu da, sich um dich zu kümmern. Das ist nicht sein Job, vor allem dann nicht, wenn da jemand ist, der die Hilfe nötiger hat (-> Baby, nur dass du es verstehst). Du bist erwachsen und kannst dich um dich selbst kümmern. Das kann der Kleine nicht. Der hat Vorrang. Und zwar absoluten. Nein, sie ist jetzt nicht für dich da. Das kann sie gar nicht. Dieses kleine, hilflose Wesen fordert 24 Stunden Aufmerksamkeit und Versorgung. Wenn du das nicht verstehen kannst, du armer Mann, sorry, dann taugst du weder als Vater noch als Partner. Ein frisches Baby legt die Beziehung als Liebespaar erst einmal aufs Eis. Dann ist man erst einmal Eltern. Punkt. Irgendwann werden die Kleinen größer und man kann sich mehr aufeinander konzentrieren.

Dein verdammter Job und der deiner Partnerin ist jetzt erst einmal dafür zu sorgen, dass es dem Kleinen gut geht. Sie tut das anscheinend und das verstehst du nicht.

Und beantwortest du die oben gestellten Fragen eigentlich noch? Oder passen die Antworten nicht in das Bild, das du versuchst hier von dir zu vermitteln?

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 18:31
In Antwort auf whitecookie

Ehm, du hast da etwas nicht verstanden. Ein Partner ist nicht dazu da, sich um dich zu kümmern. Das ist nicht sein Job, vor allem dann nicht, wenn da jemand ist, der die Hilfe nötiger hat (-> Baby, nur dass du es verstehst). Du bist erwachsen und kannst dich um dich selbst kümmern. Das kann der Kleine nicht. Der hat Vorrang. Und zwar absoluten. Nein, sie ist jetzt nicht für dich da. Das kann sie gar nicht. Dieses kleine, hilflose Wesen fordert 24 Stunden Aufmerksamkeit und Versorgung. Wenn du das nicht verstehen kannst, du armer Mann, sorry, dann taugst du weder als Vater noch als Partner. Ein frisches Baby legt die Beziehung als Liebespaar erst einmal aufs Eis. Dann ist man erst einmal Eltern. Punkt. Irgendwann werden die Kleinen größer und man kann sich mehr aufeinander konzentrieren.

Dein verdammter Job und der deiner Partnerin ist jetzt erst einmal dafür zu sorgen, dass es dem Kleinen gut geht. Sie tut das anscheinend und das verstehst du nicht.

Und beantwortest du die oben gestellten Fragen eigentlich noch? Oder passen die Antworten nicht in das Bild, das du versuchst hier von dir zu vermitteln?

Sehe ich wie du aber dann kann man doch miteinander reden? Wo steht denn geschrieben das man dann den andern links liegen lassen soll.? 
Was für ne Frage? Welches Bild?. Ich werde glaub ich falsch verstanden. Wennn es bedeutet das wenn man ein Baby bekommt der Partner auf der Strecke bleiben kann, ohne das mal besprochen zu haben oder überhaupt  mit ihm zu reden dann liegt der Fehler eindeutig bei mir. Ich dachte das man immer füreinander da ist. Egal was passiert.
Der kleine geht immer vor ,wer sagt denn das das anders sein soll?.
Hier wird alles Frauengerecht ausgelegt.
Deswegeen darfst du jetzt noch eine Abfällige Bemerkung zuu mir machen....WORÜBER ICH LACHEN MUSS... und mich höflich verabschieden.
Im übrigen bestimme ich was in meinerr beziehung für mich gut ist und kein anderer. So sollte man es sich aussuchen.
 

Gefällt mir 2 - Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 22:13
In Antwort auf rainmaker34

Sehe ich wie du aber dann kann man doch miteinander reden? Wo steht denn geschrieben das man dann den andern links liegen lassen soll.? 
Was für ne Frage? Welches Bild?. Ich werde glaub ich falsch verstanden. Wennn es bedeutet das wenn man ein Baby bekommt der Partner auf der Strecke bleiben kann, ohne das mal besprochen zu haben oder überhaupt  mit ihm zu reden dann liegt der Fehler eindeutig bei mir. Ich dachte das man immer füreinander da ist. Egal was passiert.
Der kleine geht immer vor ,wer sagt denn das das anders sein soll?.
Hier wird alles Frauengerecht ausgelegt.
Deswegeen darfst du jetzt noch eine Abfällige Bemerkung zuu mir machen....WORÜBER ICH LACHEN MUSS... und mich höflich verabschieden.
Im übrigen bestimme ich was in meinerr beziehung für mich gut ist und kein anderer. So sollte man es sich aussuchen.
 

Du kannst dir gerne versuchen zu bestimmen, was für dich in einer Beziehung gut ist. Nur wenn du das gerne so hättest, wie du beschreibst, dann solltest besser kein Kind bekommen und besser keine Beziehung führen. Wenn man ein Kind bekommt, ist man in erster Linie gemeinsam für das Kind da. Als Team. Und ja, da bleibt man als Paar erst einmal für eine ganze Weile auf der Strecke. Ich hätte als Frau auch keinen Bock nach mehreren durchwachten Nächten mit blutenden Brustwarzen, wenn ich schon seit zwei Tagen keine Zeit zum Duschen hatte, das Haus seit einer Woche nicht mehr verlassen habe und mit einem schreienden Baby Arm mir auch noch das Jammern von meinem Partner anhören zu müssen, weil ich keine Zeit für ihn habe.

Und ich bitte dich.. frauengerecht ausgelegt? Das lässt tief blicken. Die armen Männer auf der einen, die bösen Frauen auf der anderen Seite. Du als Mann in der Opferrolle, nicht bereit Verantwortung zu übernehmen. Armselig. Und so, wie du hier den Schwanz einziehst wirst du wohl auch bei deiner Familie bald den Schwanz einziehen. Werd mal erwachsen.

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

3. Dezember um 23:55
In Antwort auf whitecookie

Du kannst dir gerne versuchen zu bestimmen, was für dich in einer Beziehung gut ist. Nur wenn du das gerne so hättest, wie du beschreibst, dann solltest besser kein Kind bekommen und besser keine Beziehung führen. Wenn man ein Kind bekommt, ist man in erster Linie gemeinsam für das Kind da. Als Team. Und ja, da bleibt man als Paar erst einmal für eine ganze Weile auf der Strecke. Ich hätte als Frau auch keinen Bock nach mehreren durchwachten Nächten mit blutenden Brustwarzen, wenn ich schon seit zwei Tagen keine Zeit zum Duschen hatte, das Haus seit einer Woche nicht mehr verlassen habe und mit einem schreienden Baby Arm mir auch noch das Jammern von meinem Partner anhören zu müssen, weil ich keine Zeit für ihn habe.

Und ich bitte dich.. frauengerecht ausgelegt? Das lässt tief blicken. Die armen Männer auf der einen, die bösen Frauen auf der anderen Seite. Du als Mann in der Opferrolle, nicht bereit Verantwortung zu übernehmen. Armselig. Und so, wie du hier den Schwanz einziehst wirst du wohl auch bei deiner Familie bald den Schwanz einziehen. Werd mal erwachsen.

Nanana....
Du kennst mich garnicht also nicht so abwertend bitte.
Das dies alles für Sie nicht toll ist ,ist mir klar.
Und woher weißt  du ob die Brustwarzen bluten?. Du behauptest Dinge die du nicht weißt und verdrehst somit alles.
Du hast null Plan wie mein Kind ist oder unser Tagesablauf.
Keiner deiner hier dargestellten Aussagen habe ich jeh bestätigt wie ich,sie oder der kleine ist. Trotzdem behauptest du es. 
Du verdrehst alles um mich schlecht da stehen zuu lassen.
Als Mann kan ichh natürlich einfach nur funktionieren, wenn man es mir auch sagt. Aber mal im Ernst....kann Frau das auch? 
Ich komme ohne Sex oderr reden aus aber man musss es mir trotzdem sagen damit ich weis woran ich bin. Ich nenne das ehrlich sein. Ich bin kein Glaskugelseher. Keine Frau ist das wert.....und jetzt nicht erschrecken...auch kein Mann..😱.
lasssen wir es gut sein. 

1 LikesGefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Kontaktblutung ?
Von: jamn
neu
11. Dezember um 20:48
Noch mehr Inspiration?
pinterest