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Was sollte man alles haben, bevor man ein Kind bekommt?

8. Juli um 0:52 Letzte Antwort: 13. Juli um 22:54

Hallo Liebe Femininer (und Maskuliner 😜 :p )

Ich bin 23 Jahre und habe momentan einen starken Kinderwunsch. Mein Freund, auch 23, möchte noch kein Kind haben, was auch völlig okay ist. Er befindet sich momentan in der Sozialassistenten Ausbildung und möchte danach Erzieher lernen. Ich selbst bin gelernte Medizische Fachangestellte, arbeite aber als Sachbearbeiterin.
Ich würde auch gerne nochmal Erzieher lernen

Da ich momentan meinen Freund in keinster Weise überzeugen kann, zeitig Papi zu werden, stellt sich mir die Frage, was man alles so brauch oder haben sollte, bevor man Eltern wird.

Wie alt wart ihr, in welchem Umfeld habt ihr euch befunden? Wie viel Geld hattet ihr für euer ersten Kind zu Verfügung? Welche Umstände hattet ihr?
Wie viel Geld benötigt man ungefähr, um gut um die Runden zu kommen? Braucht man unbedingt einen Führerschein?

Ich würde mich gerne von den starken Drank ablenken wollen, jedoch auch gerne etwas darüber lernen und mich bestens darauf vorbereiten, wenn es soweit ist
was kann ich dennoch gegen diesen Wunsch machen?

Bitte nur höflich und respektvoll schreiben- vielen Dank!

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8. Juli um 9:31

Gut ist, wenn man eine abgeschlossene Ausbildung in einem Beruf, der einem gefällt, hat. Idealerweise hat man dann dort auch noch eine gute unbefristete Anstellung. Aus dieser heraus sollte es dann gut möglich sein, ein oder mehr Jahre in Elternzeit zu gehen und wieder zurück zu kommen. Stellensuche mit Baby oder Kleinkind ist nämlich echt nicht lustig Zumal einem mit nur einem Kind dann meist unterstellt wird, dass da sicher noch mindestens eins nachkommt und man deshalb die Frau besser nicht einstellt.
Ihr seid noch so jung, da wäre es wirklich locker möglich und sinnvoll, erst mal im Berufsleben Fuß zu fassen und dann mit der Familienplanung zu starten. Bei vielen Frauen, die das nicht so gemacht haben, wird hinterher das gesamte Berufsleben ein ziemliches geeier, sie kommen nie über schlecht bezahlte Aushilfsstellen raus und sind später von Altersarmut bedroht. Das sollte es einem schon wert sein, zumindest nochmal drei oder vier Jahre zu warten

Ich selber habe erst spät mit der Familienplanung begonnen, nach abgeschlossenem Studium, abgeschlossener Doktorarbeit und mehreren Jahren Berufserfahrung im In- und Ausland. Mit passendem Partner hätte ich vielleicht auch früher begonnen, aber letztendlich war es auch OK so. Ich hatte nie das Gefühl, durch die Kinder irgendwas verpasst zu haben und genieße jetzt das Mama-sein sehr. Zudem verdiene ich aufgrund meines langen Bildungs- und Berufswegs recht gut, so dass ich auch in Teilzeit eine Familie ernähren kann.

Wieviel Geld man für eine Familie braucht hängt stark davon ab, wo man lebt. Im ländlichen Raum ist das meist deutlich günstiger als in der Stadt, dafür braucht man auf dem Land normalerweise mindestens ein Auto (und sollte das auch fahren können   ). Solange die Kinder klein sind braucht man nicht wirklich viel, aber spätestens wenn sie in die Schule kommen finde ich es schon wichtig, dass jedes Kind ein eigenes Zimmer  hat. Entsprechende Ausgaben für Wohnraum muss man einplanen. Je älter die Kinder werden, desto teurer wird es. Klamotten, Kurse, Hobbies, Fahrtkosten etc... da kommt im Laufe der Zeit einiges zusammen. 

Also, an deiner Stelle würde ich tatsächlich erst mal versuchen beruflich anzukommen und dann ganz entspannt mit deinem Freund die Sache angehen. Und so lange genießt ihr auch einfach noch die Zweisamkeit

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8. Juli um 18:25

Also was ich FÜR MICH persönlich am wichtigsten waren die folgenden Dinge: Eine stabile (langfristige) Partnerschaft, Eigenheim, Unbefristete Stelle, Urlaube in der Ferne. 

Das mögen andere anders sehen, aber für mich war eine langfristige stabile Beziehung wichtig. Natürlich ist es keine Garantie für irgendwas, aber mein Partner und ich waren zum Beispiel bei der Geburt unseres ersten Kindes 10,5 Jahre zusammen. In einer solchen Zeitspanne lernt man alle Facetten des anderen kennen.
Eigenheim: für andere vielleicht auch nicht wichtig, aber für uns stand fest, wir bekommen erst ein Kind, wenn wir ein Haus gebaut haben. Umziehen oder Bauen mit Kleinkind ist übel anstrengend und kam für uns nicht in Frage. Das Haus sollte somit vorher fertig sein.
Unbefristete Stelle: Ja, ist (leider) so... ohne würde ich kein Kind bekommen! Die Unsicherheit wäre nichts für mich!
Urlaube in der Ferne: Muss nicht sein, war uns aber wichtig. Mit Kind erstmal nicht machbar und auch nie wieder das gleiche. 

Wir waren Finanziell gut aufgestellt. Keine oberen 10 %, aber wir kamen immer gut über die Runden. Mein Mann war 34 bei der Geburt unseres ersten Kindes und ich 30. Nun ist Kind 2 unterwegs und wir kommen immer noch sehr gut klar 🥰

Was dir oder am besten euch persönlich wichtig ist, solltet ihr einfach mal in Ruhe besprechen. Vielleicht lässt sich ja hierdurch schon ein kleiner Plan festlegen. 

Ich wünsche euch alles gute!

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8. Juli um 18:27

Hallo ambreda, 

ja die Punkt von juppiduh sind wirklich von großem vorteil denke ich. 
Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Möchte auch gerne jetzt anfangen (bin 25) aber ich bin zur Zeit noch im Master und möchte auch erstmla richtig ins berufsleben starten.Ich glaube auch das die vorfreunde schon sehr schön sein kann. Ich genieße es sehr mit meinem Partner über unsere Zukunft zu sprechen, zu träumen und uns auszumalen wie alles so sein könnte. Vielleicht macht ihr das auch erstmal so?
Egal ob es früher oder später passiert wird man sich immer freuen und es sich nie anders wünschen wollen. Aber ich denke auch, dass selten einer sagt "hätte ich doch lieber ein Parr Jahre früher losgelegt". Auch wenn es manchmal schwer fällt muss man versuchen die Zeit so zu genießen wie sie ist. Und ihr habt ja auch noch so viele Pläne! Zieht das erstmal durch. Und denk daran, dass du mit jedem deiner Ziele (Ausbildung, guter Job, Führerschein machen) ein besseres, stabileres Leben für dein zukünftiges Kind aufbaust

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9. Juli um 9:18

Hallo ambreda, 

ich finde den "Vorschlag" von lina24 sehr gut, sich einfach mit dem Partner über dieses Thema auszutauschen und darüber zu reden - so findet ihr ihr bestimmt auch einiges Neues über euch selbst heraus, was die Vorstellungen angeht etc. 

Da ich selbst einen Kinderwunsch habe und auf die 30 zugehe, aber momentan keine Festanstellung habe (Studium rechtzeitig zu Coroa beendet...) und kaum Rücklagen, werden mein Partner (auch noch im Master) und ich auch warten müssen, finde ich persönlich einfach vernünftiger. Klar gibt es auch Menschen, bei denen es halt passiert und die dann mit ihrer Situation klar kommen müssen, selbst wenn es finanziell nicht passt oder was auch immer.... aber ich finde, man sollte so gut es geht im Voraus etwas aufbauen, um unnötige Schwierigkeiten zu vermeiden.

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9. Juli um 9:18

Hallo ambreda, 

ich finde den "Vorschlag" von lina24 sehr gut, sich einfach mit dem Partner über dieses Thema auszutauschen und darüber zu reden - so findet ihr ihr bestimmt auch einiges Neues über euch selbst heraus, was die Vorstellungen angeht etc. 

Da ich selbst einen Kinderwunsch habe und auf die 30 zugehe, aber momentan keine Festanstellung habe (Studium rechtzeitig zu Coroa beendet...) und kaum Rücklagen, werden mein Partner (auch noch im Master) und ich auch warten müssen, finde ich persönlich einfach vernünftiger. Klar gibt es auch Menschen, bei denen es halt passiert und die dann mit ihrer Situation klar kommen müssen, selbst wenn es finanziell nicht passt oder was auch immer.... aber ich finde, man sollte so gut es geht im Voraus etwas aufbauen, um unnötige Schwierigkeiten zu vermeiden.

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9. Juli um 10:00

Ich würde sagen einen Partner der von sich aus auch einen Wunsch nach einem Kind hat und nicht nur aus der Partnerschaft heraus so entscheidet 🤔
Meine Geschichte tanzt hier etwas aus der Reihe denke ich^^. Da ich nicht den konventionellen Weg gewählt habe, trotzdem habe ich es nie bereut und meine Zwerge haben ein wunderbares Leben. Aber ich wusste auch immer ganz genau was ich will und bin generell sehr klar, gut organisiert und zielstrebig.. 😅.

Meine Tochter habe ich kurz nach meinem 22 Geburtstag bekommen, mein Partner (23) und ich hatten da tatsächlich schon einen längeren Weg hinter uns bzgl Kinderwunsch.. was bei dem Alter ungewöhnlich ist, aber es gehört zu mir und meinem Leben.. ♥️. Ich war im zweiten Ausbildungsjahr als Erzieherin, mein Partner hatte nachdem er mit der Ausbildung die er zeitgleich zum Abitur gemacht hat nicht glücklich wurde, eine zweite Ausbildung angefangen die ihm gefiel.

Wir hatten gerade nach erfolgloser ICSI beschlossen, im Januar 14 nochmal eine Kryo zu versuchen und solange erstmal andere Dinge zu machen.. ich plante mein 3. Praktikum im Ausland zu machen, wir haben unsere Hochzeit für Mai 13 geplant und ja.. im November 12 habe ich völlig überraschend positiv getestet.

Ich habe also meinen Praktikumsplatz im Ausland an eine Freundin weitergegeben die sich gerade nach langjähriger Beziehung getrennt hatte und einfach nur weg wollte... was am Ende wohl eine wirklich gute Fügung des Schicksals war. Wir haben überlegt was wir mit der Hochzeit machen und entschieden wir bleiben dabei und dann eben mit Kugel, wir waren ja schon voll in der Planung ^^. Ich hab immer gescherzt wie haben wohl ein sehr konventionelles Kind, wenn es extra wartet bis wir uns entscheiden zu heiraten xD.

Meine Ausbildung konnte ich problemlos pausieren, im April 13 habe ich direkt Mal nach Kita-Plätzen gesucht (hier in der Gegend ein schweres Unterfangen) und bei einem ehemaligen Praktikumsplatz auch gefunden für die Zeit wo ich wieder einsteigen wollte^^.
Ich hab mir eine Hebamme gesucht.
Und im Juli 13 kam unser Zwerg. Wir hätten noch diverse Sachen beantragen können finanziell, aber das wollten wir nicht, unsere Miete war nicht sehr hoch, wir hatten 3 Zimmer und wir sind mit dem Gehalt aus der Ausbildung und Elterngeld und Kindergeld (für das Kind nicht für uns) sehr gut zurechtgekommen. 

Als die Maus ein halbes Jahr alt war, war mein Mann auch fertig und hat sich normal einen Job gesucht.

Als die Maus 1,5 war, bin ich wieder in die Ausbildung eingestiegen und habe sie 2016 abgeschlossen. Mir einen Job gesucht (als Erzieherin tatsächlich gar kein Problem.. in anderen Branchen vllt schon in dieser jedenfalls nicht , nur weil du ja auch überlegst.. es ist auf jeden Fall ein toller Job, es ist halt keiner um große Karrieresprünge zu machen, man muss ihn von Herzen gerne machen^^, aber er ist auf jeden Fall sehr familienfreundlich 🥰). 

2017 kam mein zweiter Zwerg und jetzt im Dezember 2020 der Dritte und letzte (alle drei geplant, gewünscht und sowas von erbeten).

Wir haben letzten Sommer eine Doppelhaushälfte mit 5 Zimmern gekauft, sodass auch jedes Mauserl seinen Platz hat und gereist sind wir mit Kindern. Je nach dem was man an Luxus braucht oder möchte beim Reisen, ist das auch gar nicht so teuer, uns hat es sehr viel Spaß gemacht und den Kindern auch. Als unser 2. 5 Monate alt war, waren wir zb. in Valencia, er war den ganzen Tag im Tuch sehr glücklich und die Große schon immer sehr interessiert, dadurch gingen auch Kirchenbesuche etc sehr gut, da hatte sie zt sogar mehr Ausdauer und Fragen zu allem als ich xD.

Ich bin wirklich sehr glücklich mit meinem Leben, ich hab tolle Kinder, die mir sehr viel Freude machen, einen Partner an meiner Seite mit dem ich Reden kann, Streiten kann, Verliebt sein kann und der nicht beim kleinsten Problem wegrennt, einen Job in dem ich mich sehr wohlfühle mit lieben Kollegen und tollen Eltern und ein schönes Zuhause.. ich kann meinen Kindern ihre Wünsche erfüllen, kann selber die Dinge im Leben tun die mir wichtig sind und wenn meine Mäuse groß sind, bin ich immer noch jung und knackig 😂😂😁.

Das war mein Lebensweg bisher und für mich und für meinen Partner war er genau richtig so. Ich würde es immer wieder so machen und wenn ich nachdenke was vllt noch besser gewesen wäre oder leichter oder 🤷 fällt mir tatsächlich nichts ein, weil es genau so war bisher wie ich es mir vorgestellt habe.

Ich glaube es ist wichtig für sich den richtigen Weg zu finden, denn am Ende hat man nur das Leben und man sollte am Schluss sagen können ich habe alles dafür getan, dass es für mich richtig war... ☀️

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9. Juli um 10:33
In Antwort auf ambreda

Hallo Liebe Femininer (und Maskuliner 😜 :p )

Ich bin 23 Jahre und habe momentan einen starken Kinderwunsch. Mein Freund, auch 23, möchte noch kein Kind haben, was auch völlig okay ist. Er befindet sich momentan in der Sozialassistenten Ausbildung und möchte danach Erzieher lernen. Ich selbst bin gelernte Medizische Fachangestellte, arbeite aber als Sachbearbeiterin.
Ich würde auch gerne nochmal Erzieher lernen

Da ich momentan meinen Freund in keinster Weise überzeugen kann, zeitig Papi zu werden, stellt sich mir die Frage, was man alles so brauch oder haben sollte, bevor man Eltern wird.

Wie alt wart ihr, in welchem Umfeld habt ihr euch befunden? Wie viel Geld hattet ihr für euer ersten Kind zu Verfügung? Welche Umstände hattet ihr?
Wie viel Geld benötigt man ungefähr, um gut um die Runden zu kommen? Braucht man unbedingt einen Führerschein?

Ich würde mich gerne von den starken Drank ablenken wollen, jedoch auch gerne etwas darüber lernen und mich bestens darauf vorbereiten, wenn es soweit ist
was kann ich dennoch gegen diesen Wunsch machen?

Bitte nur höflich und respektvoll schreiben- vielen Dank!

Da gibt es einen passenden Spruch: Der perfekte Zeitpunkt ist nie da. Eine Ausbildung und einen Job sollte man meiner Meinung nach schon haben, bevor man an die Kinderplanung geht. Beide Partner sollten es natürlich wollen. Führerschein braucht man nicht zwingend. Es kommt darauf an, wo Du wohnst und wie die zu Ärzten, Kita, Schule kommst. Wieviel Geld man braucht ist ebenfalls individuell. Nimmst Du Einwegwindeln oder waschbare? Neue Klamotten oder second hand? Leg einfach beiseite, was Du kannst, alles andere wird sich einpegeln. Bin übrigens 39, wir sind mitten im Hausbau und allmählich kommt mein Mann auf den Geschmack, eine Familie zu gründen. Unpassender könnte es gar nicht sein. 😅

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9. Juli um 14:10

- beide Eltern eine abgeschlossene Berufsausbildung
- unbefristete Festanstellung (bei mindestens einem Elternteil, besser beide)
- mindestens 5 Jahre zusammen, Partnerschaft stabil
- beide Führerschein, es sei denn, man lebt in einer Großstadt mit hervorragenden öffentlichen Verkehrsnetz. Aber ob man sein Kind in einer Großstadt groß ziehen will, ist eine andere Frage
- ausreichend Wohnraum, so dass das Kind ein eigenes Zimmer hat
- mindestens 2000 Euro netto zur Verfügung, auch in der Elternzeit
- kein Bedürfnis (mehr) nach Reisen und Party, geringes bis nicht vorhandenes Bedürfnis nach Freizeit und Hobbys
- Nerven aus Stahl
- zwei Elternteile, die voll und ganz hinter dem KInderwunsch stehen. Wenn einer von Beiden überzeugt werden muss, hält die Beziehung den Alltag mit Kind nicht aus.
 

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9. Juli um 14:21
In Antwort auf wunschkind2020

Ich würde sagen einen Partner der von sich aus auch einen Wunsch nach einem Kind hat und nicht nur aus der Partnerschaft heraus so entscheidet 🤔
Meine Geschichte tanzt hier etwas aus der Reihe denke ich^^. Da ich nicht den konventionellen Weg gewählt habe, trotzdem habe ich es nie bereut und meine Zwerge haben ein wunderbares Leben. Aber ich wusste auch immer ganz genau was ich will und bin generell sehr klar, gut organisiert und zielstrebig.. 😅.

Meine Tochter habe ich kurz nach meinem 22 Geburtstag bekommen, mein Partner (23) und ich hatten da tatsächlich schon einen längeren Weg hinter uns bzgl Kinderwunsch.. was bei dem Alter ungewöhnlich ist, aber es gehört zu mir und meinem Leben.. ♥️. Ich war im zweiten Ausbildungsjahr als Erzieherin, mein Partner hatte nachdem er mit der Ausbildung die er zeitgleich zum Abitur gemacht hat nicht glücklich wurde, eine zweite Ausbildung angefangen die ihm gefiel.

Wir hatten gerade nach erfolgloser ICSI beschlossen, im Januar 14 nochmal eine Kryo zu versuchen und solange erstmal andere Dinge zu machen.. ich plante mein 3. Praktikum im Ausland zu machen, wir haben unsere Hochzeit für Mai 13 geplant und ja.. im November 12 habe ich völlig überraschend positiv getestet.

Ich habe also meinen Praktikumsplatz im Ausland an eine Freundin weitergegeben die sich gerade nach langjähriger Beziehung getrennt hatte und einfach nur weg wollte... was am Ende wohl eine wirklich gute Fügung des Schicksals war. Wir haben überlegt was wir mit der Hochzeit machen und entschieden wir bleiben dabei und dann eben mit Kugel, wir waren ja schon voll in der Planung ^^. Ich hab immer gescherzt wie haben wohl ein sehr konventionelles Kind, wenn es extra wartet bis wir uns entscheiden zu heiraten xD.

Meine Ausbildung konnte ich problemlos pausieren, im April 13 habe ich direkt Mal nach Kita-Plätzen gesucht (hier in der Gegend ein schweres Unterfangen) und bei einem ehemaligen Praktikumsplatz auch gefunden für die Zeit wo ich wieder einsteigen wollte^^.
Ich hab mir eine Hebamme gesucht.
Und im Juli 13 kam unser Zwerg. Wir hätten noch diverse Sachen beantragen können finanziell, aber das wollten wir nicht, unsere Miete war nicht sehr hoch, wir hatten 3 Zimmer und wir sind mit dem Gehalt aus der Ausbildung und Elterngeld und Kindergeld (für das Kind nicht für uns) sehr gut zurechtgekommen. 

Als die Maus ein halbes Jahr alt war, war mein Mann auch fertig und hat sich normal einen Job gesucht.

Als die Maus 1,5 war, bin ich wieder in die Ausbildung eingestiegen und habe sie 2016 abgeschlossen. Mir einen Job gesucht (als Erzieherin tatsächlich gar kein Problem.. in anderen Branchen vllt schon in dieser jedenfalls nicht , nur weil du ja auch überlegst.. es ist auf jeden Fall ein toller Job, es ist halt keiner um große Karrieresprünge zu machen, man muss ihn von Herzen gerne machen^^, aber er ist auf jeden Fall sehr familienfreundlich 🥰). 

2017 kam mein zweiter Zwerg und jetzt im Dezember 2020 der Dritte und letzte (alle drei geplant, gewünscht und sowas von erbeten).

Wir haben letzten Sommer eine Doppelhaushälfte mit 5 Zimmern gekauft, sodass auch jedes Mauserl seinen Platz hat und gereist sind wir mit Kindern. Je nach dem was man an Luxus braucht oder möchte beim Reisen, ist das auch gar nicht so teuer, uns hat es sehr viel Spaß gemacht und den Kindern auch. Als unser 2. 5 Monate alt war, waren wir zb. in Valencia, er war den ganzen Tag im Tuch sehr glücklich und die Große schon immer sehr interessiert, dadurch gingen auch Kirchenbesuche etc sehr gut, da hatte sie zt sogar mehr Ausdauer und Fragen zu allem als ich xD.

Ich bin wirklich sehr glücklich mit meinem Leben, ich hab tolle Kinder, die mir sehr viel Freude machen, einen Partner an meiner Seite mit dem ich Reden kann, Streiten kann, Verliebt sein kann und der nicht beim kleinsten Problem wegrennt, einen Job in dem ich mich sehr wohlfühle mit lieben Kollegen und tollen Eltern und ein schönes Zuhause.. ich kann meinen Kindern ihre Wünsche erfüllen, kann selber die Dinge im Leben tun die mir wichtig sind und wenn meine Mäuse groß sind, bin ich immer noch jung und knackig 😂😂😁.

Das war mein Lebensweg bisher und für mich und für meinen Partner war er genau richtig so. Ich würde es immer wieder so machen und wenn ich nachdenke was vllt noch besser gewesen wäre oder leichter oder 🤷 fällt mir tatsächlich nichts ein, weil es genau so war bisher wie ich es mir vorgestellt habe.

Ich glaube es ist wichtig für sich den richtigen Weg zu finden, denn am Ende hat man nur das Leben und man sollte am Schluss sagen können ich habe alles dafür getan, dass es für mich richtig war... ☀️

Kannst du mir mal erklären, wie ihr euch mit drei Kindern und due mit einem Erziehergehalt ein Haus kaufen konntet? Verdient dein Mann so gut? Frag rein aus Neugierde, weil für uns ein Hauskauf vollkommen utopisch ist. Und wir haben nur ein Kind, arbeiten beide voll und sind Akademiker.

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9. Juli um 15:36
In Antwort auf whitecookie

Kannst du mir mal erklären, wie ihr euch mit drei Kindern und due mit einem Erziehergehalt ein Haus kaufen konntet? Verdient dein Mann so gut? Frag rein aus Neugierde, weil für uns ein Hauskauf vollkommen utopisch ist. Und wir haben nur ein Kind, arbeiten beide voll und sind Akademiker.

Na im Norden Deutschlands geht das gut. In SA bzw BRB sind die Häuser so „günstig“ dass wir uns eines fast bar kaufen könnten.
wir leben trotzdem lieber im teuren südbayern,fast Chiemgau, ohne Eigentum. 😁

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9. Juli um 16:11
In Antwort auf whitecookie

Kannst du mir mal erklären, wie ihr euch mit drei Kindern und due mit einem Erziehergehalt ein Haus kaufen konntet? Verdient dein Mann so gut? Frag rein aus Neugierde, weil für uns ein Hauskauf vollkommen utopisch ist. Und wir haben nur ein Kind, arbeiten beide voll und sind Akademiker.

Zum Zeitpunkt des Kaufs 2^^. Aber ja hier geht es mit den Preisen noch, ich verdiene jetzt ehrlich gesagt auch nicht so schlecht, ich werde nach Tarifvertrag bezahlt und die sind schon gut in die Höhe gegangen.. und das Eigenkapital hat durch Erbe gestimmt, dass kommt auch noch dazu, sodass wir problemlos einen Kredit bekommen haben und der auch in einem Rahmen ist das wir ihm problemlos abbezahlen können. 

An Miete hätten wir genauso viel bezahlt wie wir jetzt für den Kredit ausgeben, da war die Entscheidung schnell gefällt 😅.
In Berlin fallen zb auch die Kitakosten weg, man zahlt nur das Essen und einen kleineren Beitrag für Bastelmaterialien, Ausflüge.. aber nicht so hohrende Summen wie in anderen Bundesländern. Auch Schulbücher werden von der Schule gestellt, das Mittagessen in der Schule ist seit diesem Schuljahr Kostenlos, genauso wie die Fahrkarte für Schüler und Hort in der 1. und 2. Klasse auch, wenn man ab der 3. Klasse noch Betreuung braucht/möchte zahlt man aber auch keine Unsummen.. ich denke dadurch spart man in diesen Bereichen viel. Wenn ich höre wieviel mein Cousin in HH alleine für die Kita zahlt, da hätten wir maximal ein Kind.

Ach so ich würde sagen mein Mann verdient im normalen Rahmen bei 40h, wir sind jetzt nicht reich, aber mit unseren beiden Gehältern Mittelschicht und halt so, dass Ausflüge, Reisen, etc problemlos machbar ist und wir nicht gleich am Hungertuch nagen, wenn Mal die Waschmaschine kaputt geht xD

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9. Juli um 16:18

Ich muss auch sagen hätten wir das Haus nicht gekauft und es hätte zufällig 5 Zimmer statt der angedachte 4, hätten wir uns auch nicht fürs 3. Kind entschieden. Ich finde schon, dass spätestens im Jugendalter die Möglichkeit für ein eigenes Zimmer da sein sollte. Geht sicher auch anders, aber ja.. mir war das wichtig 😅

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9. Juli um 16:48
In Antwort auf wunschkind2020

Zum Zeitpunkt des Kaufs 2^^. Aber ja hier geht es mit den Preisen noch, ich verdiene jetzt ehrlich gesagt auch nicht so schlecht, ich werde nach Tarifvertrag bezahlt und die sind schon gut in die Höhe gegangen.. und das Eigenkapital hat durch Erbe gestimmt, dass kommt auch noch dazu, sodass wir problemlos einen Kredit bekommen haben und der auch in einem Rahmen ist das wir ihm problemlos abbezahlen können. 

An Miete hätten wir genauso viel bezahlt wie wir jetzt für den Kredit ausgeben, da war die Entscheidung schnell gefällt 😅.
In Berlin fallen zb auch die Kitakosten weg, man zahlt nur das Essen und einen kleineren Beitrag für Bastelmaterialien, Ausflüge.. aber nicht so hohrende Summen wie in anderen Bundesländern. Auch Schulbücher werden von der Schule gestellt, das Mittagessen in der Schule ist seit diesem Schuljahr Kostenlos, genauso wie die Fahrkarte für Schüler und Hort in der 1. und 2. Klasse auch, wenn man ab der 3. Klasse noch Betreuung braucht/möchte zahlt man aber auch keine Unsummen.. ich denke dadurch spart man in diesen Bereichen viel. Wenn ich höre wieviel mein Cousin in HH alleine für die Kita zahlt, da hätten wir maximal ein Kind.

Ach so ich würde sagen mein Mann verdient im normalen Rahmen bei 40h, wir sind jetzt nicht reich, aber mit unseren beiden Gehältern Mittelschicht und halt so, dass Ausflüge, Reisen, etc problemlos machbar ist und wir nicht gleich am Hungertuch nagen, wenn Mal die Waschmaschine kaputt geht xD

Ach so. Na ja, hier in Ba-Wü zahlen wir so 500 Euro für die Kita und die Immobilien- sowie Grundtsückspreise sind gesalzen. Und ein Erbe steht auch nicht an.

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9. Juli um 18:09

Ich bin mit 21 Mutter geworden und bereue es nicht. 
Allerdings bin ich auch in der ehemaligen DDR Mutter geworden. Da war einiges leichter.
Ich hatte den Mann gefunden, mit dem ich meine Zukunft verbringen wollte und wir wünschten uns beide Kinder. 
Meiner Meinung nach ist das heute noch wichtiger! Beide müssen ein Kind wollen.
Sprich mit Deinem Partner darüber, dass Du Dir Kinder wünscht. Wenn er bei der Meinung bleibt, es wäre noch zu früh, dann mache ihn darauf aufmerksam, dass er in nur zwei Jahren in einem Alter ist, indem die Wahrscheinlichkeit, Erbkrankheiten weiter zu geben steigt. 
Ich persönlich bin der Meinung, dass man mit spätenstens 25 Kinder haben sollte.
Gesunde Kinder sind laut und lebhaft und das sollten sie auch sein dürfen! 
Ab 30 hat man nicht mehr so viel Geduld und Ausdauer.
Alles was ein Kind braucht ist Liebe! 
Es wächst in einem teuren Haus und mit teurem Spielzeug nicht besser auf! 
Es gedeiht am besten, wenn es weiß, dass ganz egal was passiert, Mama und Papa es lieben werden. 
Dass ein Kind geliebt wird, spürt es am deutlichsten, wenn Mama und Papa ihm Aufmerksamkeit schenken, ihm zuhören und seine Sorgen ernst nehmen. 
Ganz nebenbei: Du darfst wieder im Buddelkasten spielen, im Kino Märchen gucken, ohne dass Dich jemand komisch ansieht 

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9. Juli um 19:02
In Antwort auf ambreda

Hallo Liebe Femininer (und Maskuliner 😜 :p )

Ich bin 23 Jahre und habe momentan einen starken Kinderwunsch. Mein Freund, auch 23, möchte noch kein Kind haben, was auch völlig okay ist. Er befindet sich momentan in der Sozialassistenten Ausbildung und möchte danach Erzieher lernen. Ich selbst bin gelernte Medizische Fachangestellte, arbeite aber als Sachbearbeiterin.
Ich würde auch gerne nochmal Erzieher lernen

Da ich momentan meinen Freund in keinster Weise überzeugen kann, zeitig Papi zu werden, stellt sich mir die Frage, was man alles so brauch oder haben sollte, bevor man Eltern wird.

Wie alt wart ihr, in welchem Umfeld habt ihr euch befunden? Wie viel Geld hattet ihr für euer ersten Kind zu Verfügung? Welche Umstände hattet ihr?
Wie viel Geld benötigt man ungefähr, um gut um die Runden zu kommen? Braucht man unbedingt einen Führerschein?

Ich würde mich gerne von den starken Drank ablenken wollen, jedoch auch gerne etwas darüber lernen und mich bestens darauf vorbereiten, wenn es soweit ist
was kann ich dennoch gegen diesen Wunsch machen?

Bitte nur höflich und respektvoll schreiben- vielen Dank!

Wir waren beim ersten Kind 24&26.

Ich finde, dass man nicht viel braucht für ein Kind, ich selbst würde aber z.B. mit kleinem Kind keine (Vollzeit)Ausbildung machen wollen. Das würde ich empfehlen, vorher abzuschließen.

Erzieherin gibt es hier auch in TZ, aber so richtig toll finde ich das Modell auch nicht. (Ich hatte es für mich in Erwägung gezogen, aber eben es hat nicht gepasst)

Wir wohnen in einer Wohnung im Haus meiner Schwiegereltern (so gesehen waren die Umstände: verheiratet, beide eine Ausbildung und mind. 2 Jahre gearbeitet).

Einen Führerschein finde ich sinnvoll. Überhaupt ist mit Kind alles schwer und ich finde es gut, das wichtigste in trockenen Tüchern zu haben.

Um über die Runden zu kommen benötigst du vermutlich bloß H4. Second Hand bekommst du für Babys alles nachgeschmissen. So ein kleines braucht auch nicht viel. Mehr braucht man erst, wenn sie größer werden. Geld finde ich persönlich nicht das Problem, außer man hat gewisse Ansprüche.

Was ich wichtig finde ist, sich gesund zu ernähren. Deine Gesundheit gibst du an das Kind weiter. Ich werfe hier mal ganz großzügig den Rat zu gutem Lebentran in die Runde, der ist für Gesundheit, meiner Meinung nach, bereits die halbe Miete!
Außerdem ein gutes Stillbuch.
Und damit der Start optimal wird, würde ich mich zu außerklinischer Geburt belesen. Aber das mit der Geburt und dem Stillen erst, wenn du dann ans Babymachen gehst. Wenn du dich vertiefst, wie wunderbar das alles sein kann, wird das Warten sicher nur schwerer.

Hat es denn einen besonderen Grund, dass du grad einen solch starken Wunsch hast? Freundinnen oder Geschwister, die Babys bekommen (haben)?
Wie stellt sich denn dein Freund das in Zukunft vor mit dem Vater werden und Familie sein?

Ach, ich hab übrigens nur einen tendentiell schlecht bezahlten Hilfsjob. Aber der macht mich fröhlich. Und in meinem erlernten Beruf habe ich noch weniger verdient. (Mein unbefristetes vorheriges Arbeitsverhältnis hat mir übrigens auch nichts gebracht, weil mein Betrieb dann dicht gemacht hat. Ansonsten kann ein fester Vertrag schon Gold wert sein. Allerdings hab ich hier auch über die Jahre unzählige Geschichten gelesen von Frauen, die an ihren Arbeitsplatz dann auch gar nicht mehr zurück wollten)
(Weil juppi das ansprach). Ich hab mich nach ewiger Elternzeit umorientiert.
Von Altersarmut ist man als Frau leider sowieso bedroht und auch als Erzieherin (evtl auch später in TZ) wirst du nicht die große Rente nach Hause tragen, so wir denn überhaupt noch sowas bekommen werden.

In dem Fall studier lieber und werd Ingenieurin. Da gibts zwar kaum TZ-Stellen, aber du hast wenigstens ein Gehalt, mit dem du die Vollzeit-KiTa und die Tagesmutter für die Randzeiten problemlos zahlen kannst.
Dafür findest du auch mit Kindern als Erzieherin derzeit mit großer Wahrscheinlichkeit einen Arbeitsplatz, der zu einer Familiensituation passen wird.
Will sagen: Werd dir klar, was du überhaupt möchtest, auch von deinem Leben mit Kind. Und sei dir bewusst, dass sich im Leben dann doch nicht alles planen lässt und sich deine Meinung in vielerlei Hinsicht recht bald ändern kann.

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9. Juli um 19:09
In Antwort auf lina24

Hallo ambreda, 

ja die Punkt von juppiduh sind wirklich von großem vorteil denke ich. 
Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Möchte auch gerne jetzt anfangen (bin 25) aber ich bin zur Zeit noch im Master und möchte auch erstmla richtig ins berufsleben starten.Ich glaube auch das die vorfreunde schon sehr schön sein kann. Ich genieße es sehr mit meinem Partner über unsere Zukunft zu sprechen, zu träumen und uns auszumalen wie alles so sein könnte. Vielleicht macht ihr das auch erstmal so?
Egal ob es früher oder später passiert wird man sich immer freuen und es sich nie anders wünschen wollen. Aber ich denke auch, dass selten einer sagt "hätte ich doch lieber ein Parr Jahre früher losgelegt". Auch wenn es manchmal schwer fällt muss man versuchen die Zeit so zu genießen wie sie ist. Und ihr habt ja auch noch so viele Pläne! Zieht das erstmal durch. Und denk daran, dass du mit jedem deiner Ziele (Ausbildung, guter Job, Führerschein machen) ein besseres, stabileres Leben für dein zukünftiges Kind aufbaust

Lustig, ich hab damals nach dem ersten Kind tatsächlich gedacht, ich hätte shcon viel früher Kinder bekommen sollen, weil mich das Muttersein so glücklich gemacht hat. Im Grunde hats natürlich gepasst.

So allgemein nochmal:
Aber das Leben ist ja auch kein Wunschkonzert. eine langjährige, stabile Partnerschaft ist ja auch schön, aber es kann nicht jeder 10 Jahre warten (und manchmal nicht mal 5). Es gibt so viel, was nicht passen kann.

Es kann auch sein, dass man in einem Bereich arbeitet, in dem es gar keine festen Verträge gibt.

Auch ein Häuschen ist ne feine Sache, usw.

Aber ich denke, man kann auch nur dann Jahre warten und seine Punkte abhaken, wenn man keinen schweren Kinderwunsch hat.
Wenn man halt so einen groben Plan hat.

Ich bin z.B. am Wunsch nach dem 2. Kind innerlich kaputt gegangen und es wollte einfach nicht so, wie ich. Was wären mir da ein Haus, ein Vertrag, oder sonstwas egal gewesen.

Partnerschaftszeit genießen würde ich auch empfehlen. Die Partnerschaft leidet in den allermeisten Fällen unter der Elternschaft.

Achso Führerschein: Würd ich schon machen. Praktischer Lappen. Kann man immer mal brauchen!

Und dann darf man ja auch nicht vergessen, dass es nicht slebstverständlich ist, dass man einfach mal so ein Kind zeugen kann. Wenn es nicht so ist ist es schon geschickt, man weiß das in jüngeren Jahren als irgendwann mit Mitte 30.

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9. Juli um 19:10
In Antwort auf whitecookie

Ach so. Na ja, hier in Ba-Wü zahlen wir so 500 Euro für die Kita und die Immobilien- sowie Grundtsückspreise sind gesalzen. Und ein Erbe steht auch nicht an.

Das sind definitiv Welten, wir zahlen für die Kita 53€ im Monat und das ist das was alle Eltern dort zahlen, da geht es nicht nach Gehalt. Fürs Geschwisterchen werden es dann sogar nur 38, weil für Geschwister nur 15€ "Kitagebühr" plus 23€ Essensgeld anfallen, sonst sind es 30 plus 23€ Essensgeld... 

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9. Juli um 19:12
In Antwort auf wunschkind2020

Das sind definitiv Welten, wir zahlen für die Kita 53€ im Monat und das ist das was alle Eltern dort zahlen, da geht es nicht nach Gehalt. Fürs Geschwisterchen werden es dann sogar nur 38, weil für Geschwister nur 15€ "Kitagebühr" plus 23€ Essensgeld anfallen, sonst sind es 30 plus 23€ Essensgeld... 

Bei gut 1500 (bzw 1000, die Große ist ja schon in der Schule) Kitagebühr sähe es mit Kredit vermutlich auch eher schlecht aus 😅

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9. Juli um 22:10
In Antwort auf hennygraf

Ich bin mit 21 Mutter geworden und bereue es nicht. 
Allerdings bin ich auch in der ehemaligen DDR Mutter geworden. Da war einiges leichter.
Ich hatte den Mann gefunden, mit dem ich meine Zukunft verbringen wollte und wir wünschten uns beide Kinder. 
Meiner Meinung nach ist das heute noch wichtiger! Beide müssen ein Kind wollen.
Sprich mit Deinem Partner darüber, dass Du Dir Kinder wünscht. Wenn er bei der Meinung bleibt, es wäre noch zu früh, dann mache ihn darauf aufmerksam, dass er in nur zwei Jahren in einem Alter ist, indem die Wahrscheinlichkeit, Erbkrankheiten weiter zu geben steigt. 
Ich persönlich bin der Meinung, dass man mit spätenstens 25 Kinder haben sollte.
Gesunde Kinder sind laut und lebhaft und das sollten sie auch sein dürfen! 
Ab 30 hat man nicht mehr so viel Geduld und Ausdauer.
Alles was ein Kind braucht ist Liebe! 
Es wächst in einem teuren Haus und mit teurem Spielzeug nicht besser auf! 
Es gedeiht am besten, wenn es weiß, dass ganz egal was passiert, Mama und Papa es lieben werden. 
Dass ein Kind geliebt wird, spürt es am deutlichsten, wenn Mama und Papa ihm Aufmerksamkeit schenken, ihm zuhören und seine Sorgen ernst nehmen. 
Ganz nebenbei: Du darfst wieder im Buddelkasten spielen, im Kino Märchen gucken, ohne dass Dich jemand komisch ansieht 

Puh, also spätestens mit 25 KInder zu bekommen halte ich für arg übertrieben. Aus gesundheitlicher Sicht kann man auch locker noch später Kinder bekommen, und insbesondere bei Männern braucht man da nichts zu überstürzen. Dass die Fruchtbarkeit irgendwann abnimmt ist klar, aber mit Anfang/Mitte 20 ist das noch absolut kein Thema.
Und zu den Nerven bzw. Ausdauer: das ist überwiegend Typsache. Ich habe meine Kinder erst mit Ende 30/Anfang 40 bekommen, bin dafür aber ein absolut tiefenentspannter und geduldiger Mensch. Mich bringen meine drei kleinen Muckels nicht so schnell aus der Ruhe, und ich tobe jeden Tag mit ihnen herum, das macht einfach Spaß . Mein Freund, der Papa unserer drei Kinder, ist fast 14 Jahre jünger als ich und somit schon mit Anfang/Mitte 20 Papa geworden. Er hat definitiv weniger Geduld und nimmt sich weniger Zeit für die Kinder, obwohl er weniger Verpflichtungen hat als ich. Und auch sonst beobachte ich oft bei jüngeren Eltern, dass sie vieles weniger gelassen sehen als die späteren Eltern und auch schneller genervt sind von ihren Kindern. Hier etwas zu verallgemeinern finde ich aber dennoch schwierig, denn letztendlich sind viele andere Faktoren wichtiger als das Alter bei der Geburt der Kinder.

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10. Juli um 5:51
In Antwort auf juppiduh

Puh, also spätestens mit 25 KInder zu bekommen halte ich für arg übertrieben. Aus gesundheitlicher Sicht kann man auch locker noch später Kinder bekommen, und insbesondere bei Männern braucht man da nichts zu überstürzen. Dass die Fruchtbarkeit irgendwann abnimmt ist klar, aber mit Anfang/Mitte 20 ist das noch absolut kein Thema.
Und zu den Nerven bzw. Ausdauer: das ist überwiegend Typsache. Ich habe meine Kinder erst mit Ende 30/Anfang 40 bekommen, bin dafür aber ein absolut tiefenentspannter und geduldiger Mensch. Mich bringen meine drei kleinen Muckels nicht so schnell aus der Ruhe, und ich tobe jeden Tag mit ihnen herum, das macht einfach Spaß . Mein Freund, der Papa unserer drei Kinder, ist fast 14 Jahre jünger als ich und somit schon mit Anfang/Mitte 20 Papa geworden. Er hat definitiv weniger Geduld und nimmt sich weniger Zeit für die Kinder, obwohl er weniger Verpflichtungen hat als ich. Und auch sonst beobachte ich oft bei jüngeren Eltern, dass sie vieles weniger gelassen sehen als die späteren Eltern und auch schneller genervt sind von ihren Kindern. Hier etwas zu verallgemeinern finde ich aber dennoch schwierig, denn letztendlich sind viele andere Faktoren wichtiger als das Alter bei der Geburt der Kinder.

EIne Freundin von mir hat z.B. sehr jung Kinder bekommen und dann nochmal eins mit Anfang 30. Sie meinte, sie hat sich mit Anfang 20 selbst so gestresst. Es wurde dann geunkt sie könne keine gute Mutter sein, weil sie noch so jung wäre (vielleicht wars auch einfach ihre Befürchtung, dass man das annimmt) und so sollte alles "perfekt" sein. Beim letzten war sie dann viel entspannter, weil sies einfach nach Gefühl gemacht hat.

Ich glaub grundsätzlich kommt es auch den Menschen an. Wobei ich denke dass Lebenserfahrung natürlich auch helfen kann, wenn man seine Mitte schon mehr gefunden hat. Andererseits denke ich tatsächlich, nach der Unterhaltung mit mehreren Erzieherinnen, dass die Nerven zum Alter her dünner werden. Das kann dann auch ungeduldiger machen.

Ich würde auch nicht raten, die Kinderplanung ausgerechnet von derlei Überlegungen abhängig zu machen.

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10. Juli um 18:35
In Antwort auf ambreda

Hallo Liebe Femininer (und Maskuliner 😜 :p )

Ich bin 23 Jahre und habe momentan einen starken Kinderwunsch. Mein Freund, auch 23, möchte noch kein Kind haben, was auch völlig okay ist. Er befindet sich momentan in der Sozialassistenten Ausbildung und möchte danach Erzieher lernen. Ich selbst bin gelernte Medizische Fachangestellte, arbeite aber als Sachbearbeiterin.
Ich würde auch gerne nochmal Erzieher lernen

Da ich momentan meinen Freund in keinster Weise überzeugen kann, zeitig Papi zu werden, stellt sich mir die Frage, was man alles so brauch oder haben sollte, bevor man Eltern wird.

Wie alt wart ihr, in welchem Umfeld habt ihr euch befunden? Wie viel Geld hattet ihr für euer ersten Kind zu Verfügung? Welche Umstände hattet ihr?
Wie viel Geld benötigt man ungefähr, um gut um die Runden zu kommen? Braucht man unbedingt einen Führerschein?

Ich würde mich gerne von den starken Drank ablenken wollen, jedoch auch gerne etwas darüber lernen und mich bestens darauf vorbereiten, wenn es soweit ist
was kann ich dennoch gegen diesen Wunsch machen?

Bitte nur höflich und respektvoll schreiben- vielen Dank!

1. Einen Partner, der das auch will, bei dir nicht der Fall, also vergiss es

2. Beide ne abgeschlossene Ausbildung, bei euch nicht der Fall, also vergiss es noch ein paar Jahre

3. Berufserfahrung, unbefristete Stelle, ne Wohnung, besser Haus mit Garten, Führerschein, Auto, und genug Geld, um sich Elternzeit leisten zu können. Kinder sind nur einmal klein 

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10. Juli um 21:06
In Antwort auf ambreda

Hallo Liebe Femininer (und Maskuliner 😜 :p )

Ich bin 23 Jahre und habe momentan einen starken Kinderwunsch. Mein Freund, auch 23, möchte noch kein Kind haben, was auch völlig okay ist. Er befindet sich momentan in der Sozialassistenten Ausbildung und möchte danach Erzieher lernen. Ich selbst bin gelernte Medizische Fachangestellte, arbeite aber als Sachbearbeiterin.
Ich würde auch gerne nochmal Erzieher lernen

Da ich momentan meinen Freund in keinster Weise überzeugen kann, zeitig Papi zu werden, stellt sich mir die Frage, was man alles so brauch oder haben sollte, bevor man Eltern wird.

Wie alt wart ihr, in welchem Umfeld habt ihr euch befunden? Wie viel Geld hattet ihr für euer ersten Kind zu Verfügung? Welche Umstände hattet ihr?
Wie viel Geld benötigt man ungefähr, um gut um die Runden zu kommen? Braucht man unbedingt einen Führerschein?

Ich würde mich gerne von den starken Drank ablenken wollen, jedoch auch gerne etwas darüber lernen und mich bestens darauf vorbereiten, wenn es soweit ist
was kann ich dennoch gegen diesen Wunsch machen?

Bitte nur höflich und respektvoll schreiben- vielen Dank!

vor allem einen klaren kopf
der rest ist immer machbar

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12. Juli um 11:41
In Antwort auf schnuckweidev

EIne Freundin von mir hat z.B. sehr jung Kinder bekommen und dann nochmal eins mit Anfang 30. Sie meinte, sie hat sich mit Anfang 20 selbst so gestresst. Es wurde dann geunkt sie könne keine gute Mutter sein, weil sie noch so jung wäre (vielleicht wars auch einfach ihre Befürchtung, dass man das annimmt) und so sollte alles "perfekt" sein. Beim letzten war sie dann viel entspannter, weil sies einfach nach Gefühl gemacht hat.

Ich glaub grundsätzlich kommt es auch den Menschen an. Wobei ich denke dass Lebenserfahrung natürlich auch helfen kann, wenn man seine Mitte schon mehr gefunden hat. Andererseits denke ich tatsächlich, nach der Unterhaltung mit mehreren Erzieherinnen, dass die Nerven zum Alter her dünner werden. Das kann dann auch ungeduldiger machen.

Ich würde auch nicht raten, die Kinderplanung ausgerechnet von derlei Überlegungen abhängig zu machen.

Also ich muss sagen so aus eigener Erfahrung und auch aus der Erfahrung bei der Arbeit (ich bin auch Erzieherin xD), ist das Alter tatsächlich nicht so relevant und mehr der Typ Mensch der dahinter steht.. weder würde ich sagen, dass ältere Eltern unentspannter sind, noch entspannter.. selbst zu sagen jüngere Eltern haben mehr Energie und stecken die Sachen leichter weg würde ich so nicht unterschreiben... da kommt es auch sehr auf die Konstitution an und auf das Schlafbedürfnis des Einzelnen etc! Ich glaube es kommt auch mit darauf an wie man selber erzogen und behandelt wurde in der Kindheit...! Es gibt einfach echt viele Faktoren die entscheiden ob man eher entspannter und eher gestresster ist bzw schneller gestresst...! Auch ob man Kinder kriegt, weil man gerne Kinder um sich hat oder ob man eher welche bekommt weil es eben dazugehört, auch dass kommt ja vor. 

Iglaglgllag

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12. Juli um 11:44

Sorry bei mir spinnt.die App immer Mal auf dem.Handy 😅. Ich denke ein Kind muss vorallem in den eigenen Lebensweg passen und zu den eigenen Vorstellungen vom Leben... bei manchen ist das mit 20, bei manchen mit 25, mit 30, mit 35, bei manchen erst mit 40 und manche möchten einfach gar keine Kinder... man muss schauen, dass man selber sicher ist, dass es passt. Genau wie bei der Partnerwahl oder bei der Wahl des Berufs

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13. Juli um 16:30
In Antwort auf ambreda

Hallo Liebe Femininer (und Maskuliner 😜 :p )

Ich bin 23 Jahre und habe momentan einen starken Kinderwunsch. Mein Freund, auch 23, möchte noch kein Kind haben, was auch völlig okay ist. Er befindet sich momentan in der Sozialassistenten Ausbildung und möchte danach Erzieher lernen. Ich selbst bin gelernte Medizische Fachangestellte, arbeite aber als Sachbearbeiterin.
Ich würde auch gerne nochmal Erzieher lernen

Da ich momentan meinen Freund in keinster Weise überzeugen kann, zeitig Papi zu werden, stellt sich mir die Frage, was man alles so brauch oder haben sollte, bevor man Eltern wird.

Wie alt wart ihr, in welchem Umfeld habt ihr euch befunden? Wie viel Geld hattet ihr für euer ersten Kind zu Verfügung? Welche Umstände hattet ihr?
Wie viel Geld benötigt man ungefähr, um gut um die Runden zu kommen? Braucht man unbedingt einen Führerschein?

Ich würde mich gerne von den starken Drank ablenken wollen, jedoch auch gerne etwas darüber lernen und mich bestens darauf vorbereiten, wenn es soweit ist
was kann ich dennoch gegen diesen Wunsch machen?

Bitte nur höflich und respektvoll schreiben- vielen Dank!

Für mich sind 3 Dinge bei Kinderplanung wichtig.
1. Abgeschlossene Ausbildung (oder schon eine feste Stelle).
2. Eine gute Wohnsituation.
3. Harmonie zwischen Partnern.
Das ist kein Geheimnis, wie wichtig eine abgeschlossene Ausbildung ist. Wenn man eine abgeschlossene Ausbildung hinter sich hat, gibt es mehr Chancen, eine gut bezahlte Arbeit zu finden. Eine feste Stelle ist für deinen Partner wichtig. Wenn du in Mutterschaftsurlaub bist, brauchst du auch finanzielle Unterstützung. Wenn dein Partner bzw. Vater des Babys euch finanziell unterstützen kann, ist das super.
Wohnsituation ist auch mega wichtig. Jemand hat schon geschrieben, dass je größer das Baby wird, desto mehr braucht es. Privatsphäre usw. Auf jeden..
Harmonie ist auch wichtig. Für mich wäre es das Wichtigste bei Kinderplanung.
Wenn beide Partner sich gut verstehen, wenn es Liebe herrscht, dann wird das Baby glücklich.
Wenn du noch Erzieher lernen willst, würde ich schon jetzt damit anfangen. So wie dein Partner auch. Weil wenn man noch kein Baby hat, fällt es nicht so schwer.
Als ich schwanger wurde, hatte ich schon eine feste Stelle. Mein Mann auch. Also finanziell war alles in Ordnung.
Wie viel Geld man für Baby braucht, kann man so nicht sagen. Ich glaub von Familie zu Familie ist es unterschiedlich.
Auf jeden Fall nicht so viel während der ersten 3 Jahren. Weiter mehr.
Und ja, gegen diesen Wunsch kann man nix machen. So war es bei mir.
Ablenken kannst du wenn du jetzt mit dem Studium (Erzieherin) anfängst. Oder schon wenn du eine Stelle findest. Anders leider nicht)
 

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13. Juli um 22:54

Also ich bin mit Mitte 20 Mutter geworden und rückblickend würde ich, wenn es ein zwietes Mal gäbe, moch etwas warten und vorher noch etwas länger arbeiten. Meine Kinder sind toll und es ist gut so, wie es kam, keine Frage, und ich bin auch sehr froh, mittlerweile beide in der Schule zu haben. Allerdings hatte ich nur knapp 2 Jahre zwischen Studiumsende und Anfang Mutterschutz und je nach Branche ist das halt nix. Mir tat es in meiner letzten Stelle sehr weh, quasi Männer, die weniger konnten als ich, an mir vorbeiziehen zu sehen, weil sie eben in der Summe länger gearbeitet haben als ich und letztendlich zählt meist die Berufserfahrung. Aber es kommt auch darauf an, was für ein Typ man ist, was man arbeitet, ob man überhaupt wieder ganz in den Beruf zurück will oder sich eher ganz der Familie widmet usw. Ich wollte trotz gutverdienendem Vater der Kinder immer zurück zur Arbeit, sie ist mein Ausgleich, ein Teil meines Hobbys und macht auch einen Teil meines Glücks aus. Am Ende muss man allerdings selbst entscheiden was man möchte. Das kann einem keiner abnehmen... 

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