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Was soll ich tun?

8. Mai 2015 um 17:20

Mir ist im Januar eine Verhütungspanne(Kondom ist verrutscht) passiert. Ich habe dann schon recht bald ein Ziehen im Unterleib bemerkt und mir war häufig übel (übergeben musste ich mich nicht). Ich habe dann schon Angst bekommen, dass ich schwanger geworden bin.Meine Periode kam dann auf den Tag genau und war auch so wie sonst (so weit ich das beurteilen kann). Also dachte ich erstmal es ist alles gut. Allerdings waren die Schwangerschaftsanzeichen dann immer noch nicht weg,also machte ich einen Test. Negativ. Ich wartete noch eine Periode ab und sie kam wieder auf den Tag genau. Mittlerweile war ich dann auch schon beim Hausarzt der konnte aber auch nichts finden, also machte ich noch einen Test. Wieder negativ. Da dachte ich mir gut, ich hab mich nur zu verrückt gemacht. Auch die nächsten beiden Perioden kamen dann.
Nun habe ich vor kurzem aber bemerkt, dass mein Bauch irgendwie dicker geworden ist und wirklich rund ist. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass sich was bewegt.Ich habe heute beim Frauenarzt angerufen, weil es mir endgültig reicht. Die Schwester meinte ja auch, dass ich dann wahrscheinlich nicht schwanger bin. Wieso seh ich dann aber so aus? Naja am Montag gehe ich zum Frauenarzt.

Meine Frage ist nun, falls der Arzt mir nun wirklich bestätigt, dass ich schwanger bin, soll ich ihm dann sagen, dass ich das Kind nicht möchte?
Ich weiß, dass es in Deutschland für eine Abtreibung zu spät ist, aber in den Niederlanden ist sie noch möglich, aber viel Zeit habe ich nicht mehr. Mir tut das ja auch so leid so spät (früher natürlich auch aber jetzt noch mehr), aber eine Schwangerschaft passt einfach nicht in mein momentanes Leben und ein Kind schon gar nicht. Allein der Gedanke daran macht mich schon total fertig.Ich würde das einfach nicht schaffen. Ich bin noch nicht so weit und psychisch einfach zu labil.
Ich hätte ja alles früher gemacht, aber ich dachte dann ja, dass ich nicht schwanger bin und mich nur verrückt mache und ich konnte doch nicht zum FA gehen und sagen, dass ich vermute schwanger zu sein, aber meine Periode bekomme ich und zwei negative Tests habe ich auch gehabt...Schwangerschaftsanzei chen kann man sich ja einbilden, aber einen runden Bauch irgendwie nicht. Ich hab halt einfach Angst, dass der Arzt es wirklich bestätigt und noch mehr Angst habe ich davor dass das mit den Niederlanden auch nicht mehr klappt.

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8. Mai 2015 um 20:59

Es ist
verständlich dass Du Dir gerade viele Gedanken machst, und so ist es gut, dass Du einen Arzt aufsuchst, um endlich Gewißheit zu haben. Es kann nicht darum gehen, was Du tun sollst. Sondern darum, dass Du eine Entscheidung triffst, die zu Dir paßt.
VLG Yankho

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8. Mai 2015 um 23:23

Negative Schwangerschaftstests in Reihe,
+ regelmässige Periode macht eine Schwangerschaft doch sehr unwahrscheinlich. Der Runde Bauch und die Bewegungen könnten auch Blähungen sein. Das kann man leicht verwechseln, wenn man noch nie Schwanger war. Kindsbewegungen (ich hab sie übrigens das erste Mal am Ende des 3.- Anfang 4. Monats verspürt) stellen sich als so ein ganz leichtes "Zittern" zwischen Schambein und Bauchnabel da. Wenn es regelrecht hin und her "grollt" und du quasi "Bewegungen" wie Tritte spürst sinds vermutlich Blähungen, vor allen Dingen wenn sie immer an unterschiedlichen Positionen erscheinen. Kannst ja mal spassenshalber mit nem Stift die Positionen markieren, wo du meinst das sich was bewegt und dann mit der Größe eines Kindes vergleichen, welches im Januar gezeugt wurde.

Eine Restchance das du Schwanger bist besteht dennoch, denn eine periodenähnliche Blutung kann man auch während der Schwangerschaft haben und Schwangerschaftstests können auch mehrmals ein falsches Ergebnis anzeigen.

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10. Mai 2015 um 1:23

Was soll man sagen
Das Leben verläuft immer mal wieder anders, als was wir geplant haben, das gehört einfach dazu. Auch Babies künden sich hin und wieder mal ungeplant an, wenn man sexuell aktiv ist. Damit sollte man einfach rechnen. Eine Abtreibung zu so einem späten Zeitpunkt sollte einem nicht einfach nur leid tun, denn das ist nicht mehr nur ein Schleimball, sondern ein kleiner Mensch, an dem schon alles dran ist und nur doch reifen muss. Es gibt Alternativen zum Schwangerschaftsabbruch. Es gibt auch allerlei Hilfen, die Du beanspruchen kannst, ob Du nun finanziell oder emotionelle Bedürfnisse hast oder einfach jemanden brauchst, der Dir zur Hand geht. Selbst wenn Du das Kind nach seiner Geburt immer noch nicht ins Herz geschlossen hast, was unwahrscheinlich ist, hast Du die Möglichkeit, es vorübergehend oder dauerhaft in eine liebevolle Familie zu geben. Auch wenn dieser Schritt bei vielen verpönt ist, weil man selber nicht wirklich was davon hat, darfst Du stolz darauf sein, diesen Weg der Spätabtreibung vorgezogen zu haben. Du hast dann jemandem das Leben gerettet, was Dich genau genommen zu einer Heldin macht.

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11. Mai 2015 um 10:52

Nicht Schwanger!
Vielen Dank für eure Antworten!
Ich war heute beim Frauenarzt und ich bin nicht schwanger und sie konnte auch sonst nichts finden. Ich weiß zwar nun immer noch nicht was ich habe, wahrscheinlich ist es irgendwie der Darm, aber über eine Abtreibung muss ich mir keine Gedanken mehr machen Vielleicht habe ich mich ja einfach zu verrückt gemacht und bestimmte Anzeichen entwickelt. Ich warte noch etwas ab. Wenn sich nichts ändert geh ich nochmal zum Hausarzt und dann wahrscheinlich zum Internisten.

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11. Mai 2015 um 12:17
In Antwort auf alex_992582

Nicht Schwanger!
Vielen Dank für eure Antworten!
Ich war heute beim Frauenarzt und ich bin nicht schwanger und sie konnte auch sonst nichts finden. Ich weiß zwar nun immer noch nicht was ich habe, wahrscheinlich ist es irgendwie der Darm, aber über eine Abtreibung muss ich mir keine Gedanken mehr machen Vielleicht habe ich mich ja einfach zu verrückt gemacht und bestimmte Anzeichen entwickelt. Ich warte noch etwas ab. Wenn sich nichts ändert geh ich nochmal zum Hausarzt und dann wahrscheinlich zum Internisten.

Ich denke mal,
dein Darm wird sich jetzt auch beruhigen, nachdem du dich beruhigst.

Der Darm ist ein Organ welches sehr empfindlich auf psychische Belastungen reagieren kann. Der Spruch "Vor Angst in die Hose machen" kommt nicht von ungefähr.

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