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Was soll ich tun?

29. Januar 2014 um 11:23

Ich stecke in einer ziemlichen Zwickmühle.
Ganz ehrlich, ich brauche keine Moralpredigt, noch will ich gesagt/geschrieben bekommen das ich scheiße gebaut habe. Das weiß ich selber!!!
Ich habe anfang Dezember meinen Mann betrogen. Wir haben in einer Krise gesteckt und es lief total mies bei uns.
Ich habe die Pille genommen, trotzdem ist da wohl was schief gelaufen und ich bin schwanger geworden.
Ich bin mir fast sicher das es von dem anderen Mann ist.
Mein Mann freut sich riesig auf das Baby und hat sich seit dem komplett geändert. Er ist so fürsorglich geworden.
Ich war strohdoof und habe dem Anderen alles erzählt, also die Schwangerschaft. Er setzt mich jetzt unter Druck bzw Erpresst mich, dass ich das Kind abtreiben soll, oder er erzählt meinem Mann alles.
Mein Mann würde mich verlassen.
Ich freue mich mittlerweile aber auch auf das Baby und weiß das ich das mit meinem Mann schaffen kann.
Ich möchte ihm die Wahrheit sagen, aber da es mir Momentan wegen der Schwangerschaft richtig schlecht geht und ich mich am Dauerübergeben bin und nur im Bett liege, kann ich das Momentan nicht. Ich möchte wenn dann warten bis das Baby da ist...
Ich habe Freitag einen Termin bei Profamila für dieses Gespräch was ich brauche und nächste Woche Mittwoch einen Termin zum Schwangerschaftsabbruch.
Ich weiß nicht was ich machen soll....
Ziehe ich die Abtreibung durch würde ich meinem Mann erzählen ich habe eine Fehlgeburt, aber dann hat der Arsch es geschafft mit seiner Erpressung. Behalte ich das Kind wird er es meinem Mann sagen, dann trennt er sich von mir und ich sitze allein da.
Bitte keine Moralpredigten!!

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29. Januar 2014 um 11:39

Was denkst Du,
wie Dein Mann reagiert, wenn Du es ihm erzählst?
Also würde die Reaktion wohl anders ausfallen, als wenn der andere es ihm steckt?

Ich kann gerade nicht so ganz nachvollziehen, warum Du es allen erzählst, noch ehe Du selbst die Entschedung getroffen hast, denn so wird es eher komplizierter.

Ich würde in so einem Fall wohl abtreiben wenn ich die Schwangerschaft frühzeitig bemerke, aber das ist meine Meinung, die nicht jeder teilen muß.

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29. Januar 2014 um 11:41

Der Andere
begeht gerade meiner Ansicht nach versuchte schwere Nötigung strafbar gemäß 240 Abs. 1, 3, 4 Nr. 2 StGB mit 6 Monaten bis zu 5 Jahren.

http://dejure.org/gesetze/StGB/240.html


Er droht dir mit einem empfindlichen Übel (Information an deinen Mann, was die Ehe zerstören könnte/würde), um dich zu einer Handlung zu nötigen. ( 240 Abs. 1 StGB bis auf rechtswidrig schonmal erfüllt)

Rechtswidrig ist sein Handeln, da der Zwecks selbst, Abtreibung oder in anderen Worten das Töten eines Menschen, verwerflich ist; somit ist eine Androhung zu diesem Zweck ebenfalls verwerflich. (Siehe 240 Abs. 2 StGB, somit liegt eine Nötigung nach 240 Abs. 1 StGB vor)


Er versucht es momentan zwar nur, du hast ja noch nicht abgetrieben, aber der Versuch ist ebenfalls strafbar. ( 240 Abs. 3 StGB)

Da er dich zum Schwangerschaftsabbruch nötigen will, ist es allerdings nicht einfache Nötigung, sondern schwere, was mit 6 Monaten bis 5 Jahren geahndet werden kann. ( 240 Abs. 4 Satz 1 und Satz 2 Nr. 2)


Ob es hilft, weiß ich nicht, aber rein rechtlich wäre es zulässig ihm mit einer Anzeige wegen schwerer Nötigung zu drohen, wenn er seine Drohungen nicht sein lässt oder gar entsprechend handelt, denn es ist nicht verwerflich sich gegen Verbrecher zu wehren, indem man ihnen mit Strafverfolgung droht.


Bitte schreibe eine PN an wachsperle, sie ist Anwältin und kennt vielleicht selbst das Problem wie mit so einer Nötigung umzugehen ist oder einen anderen, der sich damit auskennt; denn die Konstellation, dass man mit der Preisgabe von Informationen bedroht wird, dürfte öfters vorkommen und da dürfte immer das Problem sein, dass bei einer Anzeige das Risiko besteht, dass die Informationen doch öffentlich werden; deshalb haben da erfahrene Anwälte vielleicht noch andere Ideen was man machen kann.



Aber wenn nichts anderes hilft, ist es das Risiko vielleicht wert, ihm den 240 StGB unter die Nase zu halten, ob er nicht doch lieber den Mund hält, weil er ihn ansonsten bald wieder aufmachen muss, wenn der Richter ihn zu dem Thema befragt, obs jetzt eher 6 Monate oder eher 5 Jahre werden sollen.

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29. Januar 2014 um 11:44

Ohje
Hart ist es schon, dass du ihn betrogen hast. Aber härter ist, dass es besser ist, das Kind abzutreiben, DU dich aber schon darauf freust. Indem Fall würde ein Abbruch wohl mit großer Wahrscheinlichkeit in eine schwere Depression verfallen.

Weißt du was? Spiel mit offenen Karten! Sag es deinem Mann und wenn er der Richtige ist, wird er die Trennung erstmal sein lassen und einen Vaterschaftstest abwarten. Sicher keine leichte Zeit für ihn, aber liebt er dich wirklich wird er auch diesen Weg mit dir gehen und notfalls ein fremdes Kind aufziehen, was der Exmann meiner Kollegin auch gemacht hätte... Sie war schon von nem anderen schwanger aber ER war da, als sie entbunden hat und wollte die Scheidung trotz allem nicht und kümmert sich noch heute um das "fremde" Kind besser als dessen leiblicher Vater.

Treibst du es wirklich ab, wirst du wohl unglücklich werden weil du dich a) jetzt schon aufs Baby freust und b) niemals erfahren wirst, wer nun wirklich der Vater ist und das könnte dich ewig lang verfolgen.

Ich würde wirklich mit offenen Karten spielen, ich könnte nicht solange schauspielern und meinem Mann etwas vormachen. Er hat die Wahrheit verdient. Sei fair.

Du weißt ja trotz Pille ca, wann der Eisprung gewesen sein muss (etwa in der Mitte) und überleg mal, mit wem du in diesen Zeitraum von 5 - 7 Tagen geschlafen hast. Wenn das mit deinem Mann war, kannst du ihm deinen Ausrutscher verschweigen und andeuten, dass es jemanden gibt, der total verrückt nach dir ist und Lügen erzählt (Wär zwar eine Lüge aber in dem Fall...)..
Wie weit bist du denn genau?

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29. Januar 2014 um 11:47
In Antwort auf birkir_12165290

Der Andere
begeht gerade meiner Ansicht nach versuchte schwere Nötigung strafbar gemäß 240 Abs. 1, 3, 4 Nr. 2 StGB mit 6 Monaten bis zu 5 Jahren.

http://dejure.org/gesetze/StGB/240.html


Er droht dir mit einem empfindlichen Übel (Information an deinen Mann, was die Ehe zerstören könnte/würde), um dich zu einer Handlung zu nötigen. ( 240 Abs. 1 StGB bis auf rechtswidrig schonmal erfüllt)

Rechtswidrig ist sein Handeln, da der Zwecks selbst, Abtreibung oder in anderen Worten das Töten eines Menschen, verwerflich ist; somit ist eine Androhung zu diesem Zweck ebenfalls verwerflich. (Siehe 240 Abs. 2 StGB, somit liegt eine Nötigung nach 240 Abs. 1 StGB vor)


Er versucht es momentan zwar nur, du hast ja noch nicht abgetrieben, aber der Versuch ist ebenfalls strafbar. ( 240 Abs. 3 StGB)

Da er dich zum Schwangerschaftsabbruch nötigen will, ist es allerdings nicht einfache Nötigung, sondern schwere, was mit 6 Monaten bis 5 Jahren geahndet werden kann. ( 240 Abs. 4 Satz 1 und Satz 2 Nr. 2)


Ob es hilft, weiß ich nicht, aber rein rechtlich wäre es zulässig ihm mit einer Anzeige wegen schwerer Nötigung zu drohen, wenn er seine Drohungen nicht sein lässt oder gar entsprechend handelt, denn es ist nicht verwerflich sich gegen Verbrecher zu wehren, indem man ihnen mit Strafverfolgung droht.


Bitte schreibe eine PN an wachsperle, sie ist Anwältin und kennt vielleicht selbst das Problem wie mit so einer Nötigung umzugehen ist oder einen anderen, der sich damit auskennt; denn die Konstellation, dass man mit der Preisgabe von Informationen bedroht wird, dürfte öfters vorkommen und da dürfte immer das Problem sein, dass bei einer Anzeige das Risiko besteht, dass die Informationen doch öffentlich werden; deshalb haben da erfahrene Anwälte vielleicht noch andere Ideen was man machen kann.



Aber wenn nichts anderes hilft, ist es das Risiko vielleicht wert, ihm den 240 StGB unter die Nase zu halten, ob er nicht doch lieber den Mund hält, weil er ihn ansonsten bald wieder aufmachen muss, wenn der Richter ihn zu dem Thema befragt, obs jetzt eher 6 Monate oder eher 5 Jahre werden sollen.

Dann lassen wir eben mal
die Drohung beiseite.
Es wird ihm aber wohl nicht verboten sein, vernab von jeglicher Drohung, die Wahrheit zu erzählen.

Er verpackt die Sache zwar gerade sehr böse und droht, was er nicht darf, aber es geht auch anders.
Dann freut er sich eben auf sein Kind und informiert natürlich sein Umfeld darüber dass er Vater wird.

Das Ergebnis, nämlich dass der Ehemann das Weite sucht, bleibt gleich.

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29. Januar 2014 um 11:51
In Antwort auf florina911

Dann lassen wir eben mal
die Drohung beiseite.
Es wird ihm aber wohl nicht verboten sein, vernab von jeglicher Drohung, die Wahrheit zu erzählen.

Er verpackt die Sache zwar gerade sehr böse und droht, was er nicht darf, aber es geht auch anders.
Dann freut er sich eben auf sein Kind und informiert natürlich sein Umfeld darüber dass er Vater wird.

Das Ergebnis, nämlich dass der Ehemann das Weite sucht, bleibt gleich.

Klar kann das Ergebnis gleich bleiben,
nur schadet es ihr nicht zu wissen, dass das was er momentan tut vermutlich eine Straftat ist, sie ihn anzeigen könnte und er wenigstens mit einer Bewährungsstrafe zu rechnen hat. Und dass sie ihm das auch genau so unter die Nase reiben kann.

Ich kann aus der Ferne natürlich nicht einschätzen, ob es klug ist, ihm mit einer Anzeige zu drohen. Es gäbe Leute, die würden dann den Mund halten und klein beigeben. Andere würden erst richtig aggressiv werden. Das muss sie leider selbst einschätzen.

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29. Januar 2014 um 11:53

Habe das hier gefunden:
"Wenn du dir nicht sicher bist, wer von zwei möglichen Partnern der Vater des Kindes sein wird, kannst du das schon vor der 12. SSW erfahren - mach einen vorgeburtlichen Vaterschaftstest nur mit Blut von dir und dem Vater und 8 Tage später weißt du es. Das Ganze geht schon ab der 10. SSW. In Deutschland nur bei Vergewaltigung erlaubt aber über Wien möglich. Es klärt einfach vorab die biologischen Tatsachen - warum nicht die Wahrheit wissen?"

Steht jetzt zwar nicht dabei, wo und wie genau, wäre aber bei Interesse rauszufinden.

Allerdings wäre ein Abbruch dann erst relativ spät möglich, daher wäre es für mich nicht die erste Wahl.

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29. Januar 2014 um 11:55
In Antwort auf florina911

Dann lassen wir eben mal
die Drohung beiseite.
Es wird ihm aber wohl nicht verboten sein, vernab von jeglicher Drohung, die Wahrheit zu erzählen.

Er verpackt die Sache zwar gerade sehr böse und droht, was er nicht darf, aber es geht auch anders.
Dann freut er sich eben auf sein Kind und informiert natürlich sein Umfeld darüber dass er Vater wird.

Das Ergebnis, nämlich dass der Ehemann das Weite sucht, bleibt gleich.

Im übrigen würde das nichts daran ändern,
dass das was er bisher getan hat, bereits strafbar war.

Der einzige Grund warum sie nicht sofort zur Polizei gehen sollte, ist, dass dann ihre Ehe vielleicht zerbricht.


Aber wenn er einen auf Lieb macht und rumtut ändert das nichts daran, dass er sich bereits durch seinen im Eingangsport geschilderten Versuch strafbar gemacht hat.

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29. Januar 2014 um 12:01
In Antwort auf birkir_12165290

Im übrigen würde das nichts daran ändern,
dass das was er bisher getan hat, bereits strafbar war.

Der einzige Grund warum sie nicht sofort zur Polizei gehen sollte, ist, dass dann ihre Ehe vielleicht zerbricht.


Aber wenn er einen auf Lieb macht und rumtut ändert das nichts daran, dass er sich bereits durch seinen im Eingangsport geschilderten Versuch strafbar gemacht hat.

Ja,
was er kaum zugeben wird, also wieder mal planke Theorie.

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29. Januar 2014 um 12:03
In Antwort auf lilsis89

Ohje
Hart ist es schon, dass du ihn betrogen hast. Aber härter ist, dass es besser ist, das Kind abzutreiben, DU dich aber schon darauf freust. Indem Fall würde ein Abbruch wohl mit großer Wahrscheinlichkeit in eine schwere Depression verfallen.

Weißt du was? Spiel mit offenen Karten! Sag es deinem Mann und wenn er der Richtige ist, wird er die Trennung erstmal sein lassen und einen Vaterschaftstest abwarten. Sicher keine leichte Zeit für ihn, aber liebt er dich wirklich wird er auch diesen Weg mit dir gehen und notfalls ein fremdes Kind aufziehen, was der Exmann meiner Kollegin auch gemacht hätte... Sie war schon von nem anderen schwanger aber ER war da, als sie entbunden hat und wollte die Scheidung trotz allem nicht und kümmert sich noch heute um das "fremde" Kind besser als dessen leiblicher Vater.

Treibst du es wirklich ab, wirst du wohl unglücklich werden weil du dich a) jetzt schon aufs Baby freust und b) niemals erfahren wirst, wer nun wirklich der Vater ist und das könnte dich ewig lang verfolgen.

Ich würde wirklich mit offenen Karten spielen, ich könnte nicht solange schauspielern und meinem Mann etwas vormachen. Er hat die Wahrheit verdient. Sei fair.

Du weißt ja trotz Pille ca, wann der Eisprung gewesen sein muss (etwa in der Mitte) und überleg mal, mit wem du in diesen Zeitraum von 5 - 7 Tagen geschlafen hast. Wenn das mit deinem Mann war, kannst du ihm deinen Ausrutscher verschweigen und andeuten, dass es jemanden gibt, der total verrückt nach dir ist und Lügen erzählt (Wär zwar eine Lüge aber in dem Fall...)..
Wie weit bist du denn genau?

Ganz andere Hausnummer,
ob ein Mann eine schwangere Frau kennenlernt oder er von seiner Frau betrogen wurde.

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29. Januar 2014 um 12:13
In Antwort auf florina911

Ja,
was er kaum zugeben wird, also wieder mal planke Theorie.

Ein echt sinnvoller Einwand,
weil die TE überhaupt nichts über die Umstände geschrieben hat, wann und wie der Kerl sie bedroht hat, ist es blanke Theorie und völlig irrelevant, dass der Kerl sich strafbar gemacht hat.

@florina und alle anderen:
Ihr nörgelt ja immer rum, dass ich überflüssigen Kram debattieren will und wollt das ich mich bessere. Hättet ihr vielleicht die Güte insoweit mit gutem Beispiel voranzugehen, als das ihr euch Kommentare zu Posts meinerseits, in denen ich mögliche oder tatsächliche OPFER VON STRAFTATEN DARAUF HINWEISE, DASS SIE GERADE OPFER EINER STRAFTAT SIND, mit sinnlosen Informationen wie "fehlender Nachweis, bringt nichts,..." oder ähnlichen unterlasst, denn ich bin einer von diesen Spinnern, die meinen, dass es grundsätzlich dem Opfer einer Straftat hilft zu wissen, dass es Opfer einer Straftat ist, selbst wenn es deshalb nichts unmittelbar unternehmen kann, wegen Mangel an Beweisen oder sonstigen Gründen.


(hab diesen Knall, weil ich mir aufgrund irgendwelcher Studien einbilde, dass Verbrechensopfer häufig meinen, sie seinen Mitschuldig und da meine ich kann es helfen zu wissen, dass der andere der Böse ist)

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29. Januar 2014 um 12:35
In Antwort auf florina911

Ganz andere Hausnummer,
ob ein Mann eine schwangere Frau kennenlernt oder er von seiner Frau betrogen wurde.


Was meinst du?

Meine Kollegin hatte schon 2 Kinder mit ihrem Mann. Es lief ne zeitlang nicht gut, sie wurde von einem Kollegen geschwängert und sie wollte selbst die Scheidung von ihrem Mann. Ihr Mann aber nicht - er hat mit ihr das Baby entbunden, was von ihrem Kollegen ist und wollte die Scheidung nicht. Sie hats allerdings durchgezogen.

Also zusammengefasst: In beiden Fällen hat die Ehefrau den Ehemann in einer schlechten Zeit ausgeschmiert, in beiden Fällen liegt eine SS von der Affaire vor. Folglich selbe Hausnummer.

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29. Januar 2014 um 12:53

Zwickmühle
Hallo

Fakt ist, Du freust Dich auf das Baby.

Was ist, wenn Du abtreibst, von einer FG erzählst und Dein Mann wieder zum Typen vor der Krise wird? Oder wird er es nochmals versuchen mit Nachwuchs und alles läuft wie momentan?

Nehmen wir den schlimmsten Fall an: der Typ erzählt es Deinem Mann und er verlässt Dich. Was würdest Du dann machen? Möchtest Du das Baby trotzdem? Dann kommt eine Abtreibung nicht in Frage.

Ich würde mir diese beiden Fragen mal überlegen.

Ich hoffe, Du kommst aus Deiner Zwickmühle heraus.

Wünsche Dir dabei viel Kraft und Weisheit.

Lieben Gruss

tm

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29. Januar 2014 um 13:30

Wirkliche Zwickmühle
Deinen Mann anzulügen dürfte für die weitere Beziehung nicht hilfreich sein.
Es tut mir leid, dass Du gerade so entkräftet bist. Sobald Du genug Kraft hast wäre es die beste Lösung, dass Du Deinem Mann die Wahrheit erzählst. Und dass Du glaubst, dass Du es mit ihm schaffst.
Yankho

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30. Januar 2014 um 11:37
In Antwort auf yankho

Wirkliche Zwickmühle
Deinen Mann anzulügen dürfte für die weitere Beziehung nicht hilfreich sein.
Es tut mir leid, dass Du gerade so entkräftet bist. Sobald Du genug Kraft hast wäre es die beste Lösung, dass Du Deinem Mann die Wahrheit erzählst. Und dass Du glaubst, dass Du es mit ihm schaffst.
Yankho

Ja
da stimme ich dir zu. Unausgesprochen wird sowas immer eure Beziehung belasten - davon bin ich überzeugt, zumal ich auch verheiratet bin. Da dein Mann scheinbar der Mann ist, mit dem du deine Zukunft verbringen willst und nicht dein Seitensprung- würde ich diese Sache mit ihm, also deinem Mann ausmachen und schon gar nicht mit dem anderen Kerl darüber reden.

Ausserdem, wer garantiert dir, dass dieser andere Mann nicht irgendwann doch die Bombe platzen lässt aus verletzter Eitelkeit, einfach aus Spass oder was auch immer... Und dann neben der Affäre auch noch die Abtreibung auftischt!
Ausserdem hat er so immer etwas gegen dich in der Hand. Ich glaube, ich würde den Weg der Wahrheit gehen. Zumal du deinen Mann anscheinend ziemlich liebst. Und er dich! Ich bin nicht so blauäugig zu sagen, es wird leicht. Also, leicht wird es ganz sicher nicht. Für euch beide nicht. VIelleicht die ganze SS über nicht. Aber so hat dein Mann die Möglichkeit einen Prozess zu gehen, der heilsam ist für euch beide ein kann. Bitte überdenk es gut. Fühl dich mal ganz dolle gedrückt.

Liebe Grüsse

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30. Januar 2014 um 12:47

Wenn du das Kind bekommst,
musst du deinem Mann die Wahrheit erzählen (eigentlich auch wenn du es nicht bekommst, er wird sonst nie nachvollziehen können, warum du es nicht wolltest). Einem Mann ein Kuckuckskind unterzujubeln ist das hinterletzte was eine Frau machen kann und schlicht und ergreifend für mich ein echter Betrug.

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30. Januar 2014 um 12:51
In Antwort auf page_12135386

Wenn du das Kind bekommst,
musst du deinem Mann die Wahrheit erzählen (eigentlich auch wenn du es nicht bekommst, er wird sonst nie nachvollziehen können, warum du es nicht wolltest). Einem Mann ein Kuckuckskind unterzujubeln ist das hinterletzte was eine Frau machen kann und schlicht und ergreifend für mich ein echter Betrug.

Achja
und warten bis das Baby da ist ist noch perfider. So hat dein Mann wenigstens das Gefühl aktiv "ja" zu dem Kind zu sagen, auch wenn es nicht von íhm ist und zwar mit allen Konsequenzen (Unterhalt) oder halt gemeinsam mit dir eure Beziehung abwickeln oder über einen Schwangerschaftsabbruch nachzudenken und dich dabei zu unterstützen.

Nach der Geburt hat er eigentlich nur die Wahl zwischen dich und das Kind sofort in den Wind schiessen oder als Depp dazustehen.

Und Schwangerschaftsübelkeit ist kein Grund nicht mit seinem Mann reden zu können. Wirst ja nicht 24/7 Dauerkotzen.

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30. Januar 2014 um 12:58
In Antwort auf page_12135386

Wenn du das Kind bekommst,
musst du deinem Mann die Wahrheit erzählen (eigentlich auch wenn du es nicht bekommst, er wird sonst nie nachvollziehen können, warum du es nicht wolltest). Einem Mann ein Kuckuckskind unterzujubeln ist das hinterletzte was eine Frau machen kann und schlicht und ergreifend für mich ein echter Betrug.

Nein,
"Einem Mann ein Kuckuckskind unterzujubeln ist das hinterletzte was eine Frau machen kann und schlicht und ergreifend für mich ein echter Betrug."
ein Kuckuckskind ist zwar mies und sie sollte es ihm sagen, aber das hinterletzte was man machen kann, ist es seinem Kind wegen der eigenen Fehler das Leben zu nehmen.

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30. Januar 2014 um 17:19

Danke
Für eure Antworten....
Ich konnte mich nicht eher melden, weil ich gestern mittag ins Krankenhaus musste. Ich habe weder Essen noch Flüssigkeit bei mir behalten....
Ich hoffe ich komme schnell wieder raus....
Ich habe gestern Abend noch mit meinem Mann geredet. Er war bzw ist sehr enttäuscht und gekränkt aber ist heute zu mir gekommen und hat gesagt er liebt mich und zieht das mit mir durch! Er will das Kind als seins anerkennen!
Ich habe ihn vollkommen anders eingeschätzt aber bin froh über seine Entscheidung!
Gemeinsam überlegen wir nun rechtlich gegen den Arsch vorzugehen.
Ich habe alle Emails, auch in denen er mich erpresst aufgehoben....
Danke euch!!!

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30. Januar 2014 um 17:56
In Antwort auf rene_12119973

Danke
Für eure Antworten....
Ich konnte mich nicht eher melden, weil ich gestern mittag ins Krankenhaus musste. Ich habe weder Essen noch Flüssigkeit bei mir behalten....
Ich hoffe ich komme schnell wieder raus....
Ich habe gestern Abend noch mit meinem Mann geredet. Er war bzw ist sehr enttäuscht und gekränkt aber ist heute zu mir gekommen und hat gesagt er liebt mich und zieht das mit mir durch! Er will das Kind als seins anerkennen!
Ich habe ihn vollkommen anders eingeschätzt aber bin froh über seine Entscheidung!
Gemeinsam überlegen wir nun rechtlich gegen den Arsch vorzugehen.
Ich habe alle Emails, auch in denen er mich erpresst aufgehoben....
Danke euch!!!

Glückwunsch zu deinem Mut mit ihm ehrlich zu sein
und von ihm ist das ganz toll.


Vielleicht noch ein Hinweis, der etwas komisch wirken mag, da er langfristig ist, aber sollte es sich irgendwann ergeben, dass es nicht seines ist oder auch wenn dauerhaft bei ihm Zweifel bleiben, dann wäre es vielleicht eine Überlegung, dass es kein Einzelkind bleiben sollte, weil ich mir vorstellen kann, dass es in schwierigen Stunden an einem Mann der Gedanke "Ich zieh hier ja blos fremde Kinder auf" ziemlich nagen könnte. (Bin selbst Mann und mich würde so ein Zustand wurmen, wenigstens ein Teil meiner offiziellen Kinder sollte auch sicher von mir sein; wobei ich mir da zum Glück ziemlich sicher sein kann)

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30. Januar 2014 um 19:04

Wenn sie verheiratet bleiben, er anerkennt und eine familiäre Bindung zwischen Kind und Vater ist,
dann kann der Andere bis zum Europäischen Gerichtshof und zurückklagen und wird nichts erreichen:

Aufgrund verheiratet ist der Ehemann erstmal zwingend Vater:
" 1592
Vaterschaft

Vater eines Kindes ist der Mann,
1. der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist,
2. der die Vaterschaft anerkannt hat oder"

Wenn ein anderer Vater sein will gegen den Ehemann, der anerkannt hat:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1600.html
"(1) Berechtigt, die Vaterschaft anzufechten, sind:

1.
der Mann, dessen Vaterschaft nach 1592 Nr. 1 und 2, 1593 besteht,
2.
der Mann, der an Eides statt versichert, der Mutter des Kindes während der Empfängniszeit beigewohnt zu haben,

...

(2) Die Anfechtung nach Absatz 1 Nr. 2 setzt voraus, dass zwischen dem Kind und seinem Vater im Sinne von Absatz 1 Nr. 1 keine sozial-familiäre Beziehung besteht oder im Zeitpunkt seines Todes bestanden hat und dass der Anfechtende leiblicher Vater des Kindes ist."

dann ist Voraussetzung, dass zwischen dem Kind und dem verheirateten anerkennenden Vater keine sozial-familiäre Beziehung besteht. Das ist ausgeschlossen, solange die beiden verheiratet bleiben und zusammen wohnen.

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31. Januar 2014 um 12:21
In Antwort auf birkir_12165290

Der Andere
begeht gerade meiner Ansicht nach versuchte schwere Nötigung strafbar gemäß 240 Abs. 1, 3, 4 Nr. 2 StGB mit 6 Monaten bis zu 5 Jahren.

http://dejure.org/gesetze/StGB/240.html


Er droht dir mit einem empfindlichen Übel (Information an deinen Mann, was die Ehe zerstören könnte/würde), um dich zu einer Handlung zu nötigen. ( 240 Abs. 1 StGB bis auf rechtswidrig schonmal erfüllt)

Rechtswidrig ist sein Handeln, da der Zwecks selbst, Abtreibung oder in anderen Worten das Töten eines Menschen, verwerflich ist; somit ist eine Androhung zu diesem Zweck ebenfalls verwerflich. (Siehe 240 Abs. 2 StGB, somit liegt eine Nötigung nach 240 Abs. 1 StGB vor)


Er versucht es momentan zwar nur, du hast ja noch nicht abgetrieben, aber der Versuch ist ebenfalls strafbar. ( 240 Abs. 3 StGB)

Da er dich zum Schwangerschaftsabbruch nötigen will, ist es allerdings nicht einfache Nötigung, sondern schwere, was mit 6 Monaten bis 5 Jahren geahndet werden kann. ( 240 Abs. 4 Satz 1 und Satz 2 Nr. 2)


Ob es hilft, weiß ich nicht, aber rein rechtlich wäre es zulässig ihm mit einer Anzeige wegen schwerer Nötigung zu drohen, wenn er seine Drohungen nicht sein lässt oder gar entsprechend handelt, denn es ist nicht verwerflich sich gegen Verbrecher zu wehren, indem man ihnen mit Strafverfolgung droht.


Bitte schreibe eine PN an wachsperle, sie ist Anwältin und kennt vielleicht selbst das Problem wie mit so einer Nötigung umzugehen ist oder einen anderen, der sich damit auskennt; denn die Konstellation, dass man mit der Preisgabe von Informationen bedroht wird, dürfte öfters vorkommen und da dürfte immer das Problem sein, dass bei einer Anzeige das Risiko besteht, dass die Informationen doch öffentlich werden; deshalb haben da erfahrene Anwälte vielleicht noch andere Ideen was man machen kann.



Aber wenn nichts anderes hilft, ist es das Risiko vielleicht wert, ihm den 240 StGB unter die Nase zu halten, ob er nicht doch lieber den Mund hält, weil er ihn ansonsten bald wieder aufmachen muss, wenn der Richter ihn zu dem Thema befragt, obs jetzt eher 6 Monate oder eher 5 Jahre werden sollen.


"Aber wenn nichts anderes hilft, ist es das Risiko vielleicht wert, ihm den 240 StGB unter die Nase zu halten, ob er nicht doch lieber den Mund hält, weil er ihn ansonsten bald wieder aufmachen muss, wenn der Richter ihn zu dem Thema befragt, obs jetzt eher 6 Monate oder eher 5 Jahre werden sollen."

Tolle Theorie - und meilenweit von der Realität entfernt

Wenn das Wort *Schwangerschaftsabbruch* weggelassen wird und der Ehemann der TE einen anonymen oder offenen Hinweis über den sexuellen Betrug samt eingetretener Schwangerschaft bekommt, dann hast du das Ergbnis, was die TE nicht wollte. Und die Info zur *Gesetzeslage* macht jemanden, der Druck ausüben will, nur erfinderisch: dann denkt er sich halt andere Möglichkeiten aus, wie der Ehemann es erfährt. Vielleicht findet er ja damit einen Verbündeten, der im gemeinsamen Interesse versucht gegen die Schwangerschaft zu handeln. Taktisch äußerst unklug, grade für PL.

Eine Gegendrohnung oder Anzeige nutzt nichts. Damit macht man sich nur lächerlich.

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31. Januar 2014 um 12:26
In Antwort auf birkir_12165290

Im übrigen würde das nichts daran ändern,
dass das was er bisher getan hat, bereits strafbar war.

Der einzige Grund warum sie nicht sofort zur Polizei gehen sollte, ist, dass dann ihre Ehe vielleicht zerbricht.


Aber wenn er einen auf Lieb macht und rumtut ändert das nichts daran, dass er sich bereits durch seinen im Eingangsport geschilderten Versuch strafbar gemacht hat.


Und wie willst du diese *Stratat* beweisen, grade in diesem Fall? Wenn keine schriftlichen Nachweise existieren (Briefe, E-Mail, SMS), dann kann er ihren Vorwurf einfach abstreiten und behaupten, dass er von der Schwangerschaft noch nicht einmal gewusst hätte. Wäre auch einleuchtend, denn die TE ist verheiratet und weiß vielleicht selbst nicht mal, von wem das Kind ist., hält sich deshalb aus Scham und Furcht vor der Reaktion ihres Mannes bedeckt. Beweise mal das Gegenteil! Und schon ist er raus aus der Sache.

Deine tolle Theorie ist für die Katz, sie ist nämlich ganz und gar nicht alltagstauglich!

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31. Januar 2014 um 12:29
In Antwort auf fusselbine


"Aber wenn nichts anderes hilft, ist es das Risiko vielleicht wert, ihm den 240 StGB unter die Nase zu halten, ob er nicht doch lieber den Mund hält, weil er ihn ansonsten bald wieder aufmachen muss, wenn der Richter ihn zu dem Thema befragt, obs jetzt eher 6 Monate oder eher 5 Jahre werden sollen."

Tolle Theorie - und meilenweit von der Realität entfernt

Wenn das Wort *Schwangerschaftsabbruch* weggelassen wird und der Ehemann der TE einen anonymen oder offenen Hinweis über den sexuellen Betrug samt eingetretener Schwangerschaft bekommt, dann hast du das Ergbnis, was die TE nicht wollte. Und die Info zur *Gesetzeslage* macht jemanden, der Druck ausüben will, nur erfinderisch: dann denkt er sich halt andere Möglichkeiten aus, wie der Ehemann es erfährt. Vielleicht findet er ja damit einen Verbündeten, der im gemeinsamen Interesse versucht gegen die Schwangerschaft zu handeln. Taktisch äußerst unklug, grade für PL.

Eine Gegendrohnung oder Anzeige nutzt nichts. Damit macht man sich nur lächerlich.

Nochmal,
was er bereits getan hat, ist strafbar. Da nützt es ihm nichts mehr, wenn er jetzt auf nichtstrafbare Methoden des Drucks ausweicht.

Und ich schrieb selbst:
"Ob es hilft, weiß ich nicht,"
"das Risiko vielleicht wert"

Glaubst du es überfordert irgendwen zu kapieren, dass "weiß ich nicht" und "vielleicht" zum Ausdruck bringen soll, dass die praktische Anwendung mit vielen Fragezeichen versehen ist?

Wohl eher nicht, also was soll dein sinnloser Post, in dem du einfach nur breit tritts, dass die praktische Anwendung schwierig ist?

"Damit macht man sich nur lächerlich. "
Wenn man es beweisen kann, macht man sich mit Androhung einer Anzeige mit 6 Monaten bis 5 Jahren nie lächerlich.


Nebenbei hat die TE ihrem Mann inzwischen gebeichtet, also ist das was du schreibst, graue Theorie.

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31. Januar 2014 um 12:38
In Antwort auf birkir_12165290

Ein echt sinnvoller Einwand,
weil die TE überhaupt nichts über die Umstände geschrieben hat, wann und wie der Kerl sie bedroht hat, ist es blanke Theorie und völlig irrelevant, dass der Kerl sich strafbar gemacht hat.

@florina und alle anderen:
Ihr nörgelt ja immer rum, dass ich überflüssigen Kram debattieren will und wollt das ich mich bessere. Hättet ihr vielleicht die Güte insoweit mit gutem Beispiel voranzugehen, als das ihr euch Kommentare zu Posts meinerseits, in denen ich mögliche oder tatsächliche OPFER VON STRAFTATEN DARAUF HINWEISE, DASS SIE GERADE OPFER EINER STRAFTAT SIND, mit sinnlosen Informationen wie "fehlender Nachweis, bringt nichts,..." oder ähnlichen unterlasst, denn ich bin einer von diesen Spinnern, die meinen, dass es grundsätzlich dem Opfer einer Straftat hilft zu wissen, dass es Opfer einer Straftat ist, selbst wenn es deshalb nichts unmittelbar unternehmen kann, wegen Mangel an Beweisen oder sonstigen Gründen.


(hab diesen Knall, weil ich mir aufgrund irgendwelcher Studien einbilde, dass Verbrechensopfer häufig meinen, sie seinen Mitschuldig und da meine ich kann es helfen zu wissen, dass der andere der Böse ist)


"(hab diesen Knall, weil ich mir aufgrund irgendwelcher Studien einbilde, dass Verbrechensopfer häufig meinen, sie seinen Mitschuldig und da meine ich kann es helfen zu wissen, dass der andere der Böse ist)"

Passt hierzu aber überhaupt nicht!

Die TE ist sehr wohl MITSCHULDIG an der Sache. Sie hat ihren Mann betrogen, wäre das nicht passiert, dann gäbe es dieses Kind niemals.

Und die Haltung des Affärenmannes ist doch in Anbetracht der Tatsache, dass er aufgrund der bestehenden Ehe seiner Affärenfrau keinerlei Rechte am Kind erlangen wird, verständlich!

Da wird er nun Vater, bekommt ein Kind, was rein rechtlich nicht mal sein Kind ist. Macht die TE also auf heile Welt mit dem Ehemann, dann wird der Vater des Kindes seinen Sohn oder seine Tochter niemals zu Gesicht bekommen, geschweige denn, dass er jemals Umgang mit ihm haben wird.

Hier von einem Stratäter zu sprechen mag vielleicht rein rechtlich stimmen, Moral und Gerechtigkeit erfüllt es aber keinesfalls!

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31. Januar 2014 um 12:39
In Antwort auf rene_12119973

Danke
Für eure Antworten....
Ich konnte mich nicht eher melden, weil ich gestern mittag ins Krankenhaus musste. Ich habe weder Essen noch Flüssigkeit bei mir behalten....
Ich hoffe ich komme schnell wieder raus....
Ich habe gestern Abend noch mit meinem Mann geredet. Er war bzw ist sehr enttäuscht und gekränkt aber ist heute zu mir gekommen und hat gesagt er liebt mich und zieht das mit mir durch! Er will das Kind als seins anerkennen!
Ich habe ihn vollkommen anders eingeschätzt aber bin froh über seine Entscheidung!
Gemeinsam überlegen wir nun rechtlich gegen den Arsch vorzugehen.
Ich habe alle Emails, auch in denen er mich erpresst aufgehoben....
Danke euch!!!

Das würde ich mir gut überlegen:
"Gemeinsam überlegen wir nun rechtlich gegen den Arsch vorzugehen.
Ich habe alle Emails, auch in denen er mich erpresst aufgehoben...."
es bedeutet eventuell viel Stress für euch tatsächlich was zu unternehmen. Außerdem kann es Geld kosten (wenn ihr zivilrechtlich was machen wollt, wobei ich grade nicht wüsste was das sein sollte).

Wenn er dich nicht in Ruhe lässt, klar dann kann es auf jeden Fall Sinn machen. Wenn er sich trollt und euch in Ruhe lässt, dann ist es vielleicht was anderes.

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31. Januar 2014 um 12:46
In Antwort auf fusselbine


"(hab diesen Knall, weil ich mir aufgrund irgendwelcher Studien einbilde, dass Verbrechensopfer häufig meinen, sie seinen Mitschuldig und da meine ich kann es helfen zu wissen, dass der andere der Böse ist)"

Passt hierzu aber überhaupt nicht!

Die TE ist sehr wohl MITSCHULDIG an der Sache. Sie hat ihren Mann betrogen, wäre das nicht passiert, dann gäbe es dieses Kind niemals.

Und die Haltung des Affärenmannes ist doch in Anbetracht der Tatsache, dass er aufgrund der bestehenden Ehe seiner Affärenfrau keinerlei Rechte am Kind erlangen wird, verständlich!

Da wird er nun Vater, bekommt ein Kind, was rein rechtlich nicht mal sein Kind ist. Macht die TE also auf heile Welt mit dem Ehemann, dann wird der Vater des Kindes seinen Sohn oder seine Tochter niemals zu Gesicht bekommen, geschweige denn, dass er jemals Umgang mit ihm haben wird.

Hier von einem Stratäter zu sprechen mag vielleicht rein rechtlich stimmen, Moral und Gerechtigkeit erfüllt es aber keinesfalls!

Also du hast null Ahnung von Moral und Gerechtigkeit,
allein schon der Gedanke einer Person, die rechtlich gesehen Opfer einer Straftat wurde ODER GERADE WIRD, die Information vorzuenthalten, dass dem so ist, weil man selber meint, hier Irre das Gesetz und die Person habe es verdient, ist abartig.

Ist es für Pro-Choice zu viel verlangt anzuerkennen, dass schwangere Frauen insoweit selbstständige Menschen sind, als dass sie selber entscheiden sollen, ob sie STRAFTATEN, die gegen sie verübt werden, jetzt verdienen und tolerieren müssen oder ob der Täter nicht falsch handelt und angezeigt gehört?

Von wegen Selbstbestimmung der Frau, dir geht es darum, dass die Babys, die deiner Ansicht nach sterben sollten, auch sterben. Nur deshalb nölst du hier rum, weil du es für richtig hälst, wenn sie ihr Baby durch einen Staubsauger zerfetzen lässt.

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31. Januar 2014 um 12:50
In Antwort auf rene_12119973

Danke
Für eure Antworten....
Ich konnte mich nicht eher melden, weil ich gestern mittag ins Krankenhaus musste. Ich habe weder Essen noch Flüssigkeit bei mir behalten....
Ich hoffe ich komme schnell wieder raus....
Ich habe gestern Abend noch mit meinem Mann geredet. Er war bzw ist sehr enttäuscht und gekränkt aber ist heute zu mir gekommen und hat gesagt er liebt mich und zieht das mit mir durch! Er will das Kind als seins anerkennen!
Ich habe ihn vollkommen anders eingeschätzt aber bin froh über seine Entscheidung!
Gemeinsam überlegen wir nun rechtlich gegen den Arsch vorzugehen.
Ich habe alle Emails, auch in denen er mich erpresst aufgehoben....
Danke euch!!!


Im Grunde musst du selbst wissen, was du tust. Klug ist nichts von alledem!

Dein Mann wird rein rechtlich ein Kind bekommen, was nicht seins ist. Wenn ihr verheiratet seid, dann muss er das Kind nicht mal anerkennen, es ist innerhalb einer Ehe automatisch seins! Ob er das tatsächlich mit dir durchzieht, wird die Zeit zeigen. Jetzt ist die Situation noch gar nicht abzuschätzen, warte erst mal ab, bis das Kind da ist und dein Mann ihm jeden Tag ins Gesicht guckt, um immer wieder aufsneue festzustellen, dass du ihn betrogen hast und dies gar nicht sein Kind ist. Das ist eine harte Belastung für deinen Mann. Ob das eure Ehe übersteht bleibt abzuwarten. Wenn er damit nicht klar kommt, dann trennt er sich und du stehst mit Kind alleine da. Wenn er dann noch die Vaterschaft anfechtet - was mit einem Vaterschaftstest jederzeit möglich ist - dann muss er sich auch weder kümmern noch Unterhalt zahlen.

Du überlegst nun, ob ihr rechtlich gegen "diesen Arsch" vorgeht. Nun, ist seine Haltung nicht irgendwie zu verstehen? Er wird nun Vater und durch deine Ehe keine Rechte an seinem Kind. Wenn du also tatsächlich wieder glücklich mit deinem mann wirst und bleibst, dann ist da ein Vater, der sein Kind weder sehen noch mit ihm spielen darf. Dass dies an den Nerven zerrt, Angst macht und auf Unwillen stößt sollte doch irgendwie verständlich sein, oder? Nun muss man ihm doch nicht noch eine reinwürgen, die Tatsache, dass du höchstwahrscheinlich sein Kind bekommst, mit deinem Mann wieder auf Eitel Sonnenschein machst und er damit zwar geheimer Erzeuger, aber nicht offizieller Vater sein wird, sollte Strafe genug sein...

Aber das bleibt deine Entscheidung. Ich finde das ganze Konstrukt höchst verwerflich

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31. Januar 2014 um 12:53
In Antwort auf fusselbine


Im Grunde musst du selbst wissen, was du tust. Klug ist nichts von alledem!

Dein Mann wird rein rechtlich ein Kind bekommen, was nicht seins ist. Wenn ihr verheiratet seid, dann muss er das Kind nicht mal anerkennen, es ist innerhalb einer Ehe automatisch seins! Ob er das tatsächlich mit dir durchzieht, wird die Zeit zeigen. Jetzt ist die Situation noch gar nicht abzuschätzen, warte erst mal ab, bis das Kind da ist und dein Mann ihm jeden Tag ins Gesicht guckt, um immer wieder aufsneue festzustellen, dass du ihn betrogen hast und dies gar nicht sein Kind ist. Das ist eine harte Belastung für deinen Mann. Ob das eure Ehe übersteht bleibt abzuwarten. Wenn er damit nicht klar kommt, dann trennt er sich und du stehst mit Kind alleine da. Wenn er dann noch die Vaterschaft anfechtet - was mit einem Vaterschaftstest jederzeit möglich ist - dann muss er sich auch weder kümmern noch Unterhalt zahlen.

Du überlegst nun, ob ihr rechtlich gegen "diesen Arsch" vorgeht. Nun, ist seine Haltung nicht irgendwie zu verstehen? Er wird nun Vater und durch deine Ehe keine Rechte an seinem Kind. Wenn du also tatsächlich wieder glücklich mit deinem mann wirst und bleibst, dann ist da ein Vater, der sein Kind weder sehen noch mit ihm spielen darf. Dass dies an den Nerven zerrt, Angst macht und auf Unwillen stößt sollte doch irgendwie verständlich sein, oder? Nun muss man ihm doch nicht noch eine reinwürgen, die Tatsache, dass du höchstwahrscheinlich sein Kind bekommst, mit deinem Mann wieder auf Eitel Sonnenschein machst und er damit zwar geheimer Erzeuger, aber nicht offizieller Vater sein wird, sollte Strafe genug sein...

Aber das bleibt deine Entscheidung. Ich finde das ganze Konstrukt höchst verwerflich

Verwerflich sind
deine Posts.

Die TE hat Mist gebaut und jetzt versucht sie diesen Mist soweit es geht und unter großem Risiko gerade zu biegen. Das ist nicht dumm, sondern klug und mutig.

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31. Januar 2014 um 13:10
In Antwort auf birkir_12165290

Also du hast null Ahnung von Moral und Gerechtigkeit,
allein schon der Gedanke einer Person, die rechtlich gesehen Opfer einer Straftat wurde ODER GERADE WIRD, die Information vorzuenthalten, dass dem so ist, weil man selber meint, hier Irre das Gesetz und die Person habe es verdient, ist abartig.

Ist es für Pro-Choice zu viel verlangt anzuerkennen, dass schwangere Frauen insoweit selbstständige Menschen sind, als dass sie selber entscheiden sollen, ob sie STRAFTATEN, die gegen sie verübt werden, jetzt verdienen und tolerieren müssen oder ob der Täter nicht falsch handelt und angezeigt gehört?

Von wegen Selbstbestimmung der Frau, dir geht es darum, dass die Babys, die deiner Ansicht nach sterben sollten, auch sterben. Nur deshalb nölst du hier rum, weil du es für richtig hälst, wenn sie ihr Baby durch einen Staubsauger zerfetzen lässt.

Und das mit dem blos keine verurteilen,
sagts du offensichtlich auch nur, wenn sich eine fürs Baby töten entscheidet. Wenn sich eine dagegen entscheidet, dann bezeichnest du ihr Verhalten als verwerflich und reibst ihr unter die Nase, was alles schief gehen kann, wohl in der Hoffnung, dass sie Angst kriegt und es sich anders überlegt und das Baby töten lässt, so wie du es gerne hättest.

Du unterscheidest dich im Verhalten durch nichts von den PLlern, die Schwangere anlügen und ihnen Angst machen, damit sie nicht abtreiben.


Unterscheiden tust du dich natürlich dadurch, dass du das machst, wenn du einem Baby den Tod wünschst, während die PLler das machen, weil sie einem Baby das Leben wünschen. Die lügenden PLler mögen verwerflich sein, aber du sitzt einige Etagen tiefer.

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31. Januar 2014 um 14:18
In Antwort auf birkir_12165290

Und das mit dem blos keine verurteilen,
sagts du offensichtlich auch nur, wenn sich eine fürs Baby töten entscheidet. Wenn sich eine dagegen entscheidet, dann bezeichnest du ihr Verhalten als verwerflich und reibst ihr unter die Nase, was alles schief gehen kann, wohl in der Hoffnung, dass sie Angst kriegt und es sich anders überlegt und das Baby töten lässt, so wie du es gerne hättest.

Du unterscheidest dich im Verhalten durch nichts von den PLlern, die Schwangere anlügen und ihnen Angst machen, damit sie nicht abtreiben.


Unterscheiden tust du dich natürlich dadurch, dass du das machst, wenn du einem Baby den Tod wünschst, während die PLler das machen, weil sie einem Baby das Leben wünschen. Die lügenden PLler mögen verwerflich sein, aber du sitzt einige Etagen tiefer.

Bezüglich dem erwartbaren Einwand,
mir ginge es doch nur ums Kind und alles andere wäre mir egal,
nein, wenn ein Affärenmann eine schwangere Ehefrau mit der Drohung es dem Ehemann zu sagen erpresst, das Kind auszutragen, ist das vermutlich einfache Nötigung (Verwerflichkeit nicht durch das Ziel, sondern durch die allgemeinen Umstände und das Mittel, man macht keinen Ehen kaputt) und ich würds der Frau genauso sagen.

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31. Januar 2014 um 14:50
In Antwort auf birkir_12165290

Verwerflich sind
deine Posts.

Die TE hat Mist gebaut und jetzt versucht sie diesen Mist soweit es geht und unter großem Risiko gerade zu biegen. Das ist nicht dumm, sondern klug und mutig.

Verwerflich ist hier alles!
Ich finde die ganze Geschichte eigenartig.

Da ist ein Paar, sie betrügt ihn während einer Ehekrise.
Erster Arschtritt!
Dann gibts den nächsten hinten rein, indem sie ihm von der Schwangerschaft erzählt, wohlwissend dass er nun davon ausgeht, er sei der Erzeuger.
Er freut sich also nur, weil er von falschen Voraussetzungen ausgeht - ein ganz mieses Verhalten ihrerseits (zumal man ja oft die Reaktion des Partners halbwegs vorher erahnen kann und sie vielleicht sogar mit seiner Freude rechnete, was es noch verwerflicher machen würde).

Sie freut sich bereits zu einem Zeitpunkt über die Schwangerschaft, zu dem ER noch nicht weiß was Sache ist
Wie kann man in so einem Moment, in diesem Dilemma FREUDE empfinden, wenn einem was am Partner liegt?

Auch wenn alle den Ehemann hier hochloben und als Samariter heiligen, weil er das alles so "toll" aufgenommen hat, ich habe da eher Bedenken wie weit es denn bei ihm mit der Moral her ist.
Denn da erfährt ein Ehemann, dass er betrogen wurde -allein das ist schon sehr heftig- und dass seine Frau von einem anderen schwanger ist.
Und nach einem KURZEN Moment der Enttäuschung ist das alles soweit okay, dass man bereits gemeinsame Pläne schmiedet, wie man den Bösewicht fertig machen kann?!

Wow!
Ich kann mir das alles nur so erklären, dass es beide entsprechend dick hinter den Ohren haben und nicht allzu viel auf Moral und Treue geben.
Denn sonst kann doch nicht ein Tag später alles geklärt und toll sein?!




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31. Januar 2014 um 15:11
In Antwort auf florina911

Verwerflich ist hier alles!
Ich finde die ganze Geschichte eigenartig.

Da ist ein Paar, sie betrügt ihn während einer Ehekrise.
Erster Arschtritt!
Dann gibts den nächsten hinten rein, indem sie ihm von der Schwangerschaft erzählt, wohlwissend dass er nun davon ausgeht, er sei der Erzeuger.
Er freut sich also nur, weil er von falschen Voraussetzungen ausgeht - ein ganz mieses Verhalten ihrerseits (zumal man ja oft die Reaktion des Partners halbwegs vorher erahnen kann und sie vielleicht sogar mit seiner Freude rechnete, was es noch verwerflicher machen würde).

Sie freut sich bereits zu einem Zeitpunkt über die Schwangerschaft, zu dem ER noch nicht weiß was Sache ist
Wie kann man in so einem Moment, in diesem Dilemma FREUDE empfinden, wenn einem was am Partner liegt?

Auch wenn alle den Ehemann hier hochloben und als Samariter heiligen, weil er das alles so "toll" aufgenommen hat, ich habe da eher Bedenken wie weit es denn bei ihm mit der Moral her ist.
Denn da erfährt ein Ehemann, dass er betrogen wurde -allein das ist schon sehr heftig- und dass seine Frau von einem anderen schwanger ist.
Und nach einem KURZEN Moment der Enttäuschung ist das alles soweit okay, dass man bereits gemeinsame Pläne schmiedet, wie man den Bösewicht fertig machen kann?!

Wow!
Ich kann mir das alles nur so erklären, dass es beide entsprechend dick hinter den Ohren haben und nicht allzu viel auf Moral und Treue geben.
Denn sonst kann doch nicht ein Tag später alles geklärt und toll sein?!




Du willst dieses Verhalten:
"Denn da erfährt ein Ehemann, dass er betrogen wurde -allein das ist schon sehr heftig- und dass seine Frau von einem anderen schwanger ist.
Und nach einem KURZEN Moment der Enttäuschung ist das alles soweit okay, dass man bereits gemeinsame Pläne schmiedet, wie man den Bösewicht fertig machen kann?!"
als verwerflich bezeichnen?
(du sagtest ja "alles")

Was ist das verwerfliche daran?

Es mag seltsam sein, wenn er das so wegstecken kann. Aber verwerflich?

Und was daran, dass sie es ihm doch erzählt, verwerflich sein soll, ist mir auch rätselhaft. Bei dem davor, da verstehe ich, wieso man das so sagen könnte, das war .

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31. Januar 2014 um 15:26
In Antwort auf birkir_12165290

Du willst dieses Verhalten:
"Denn da erfährt ein Ehemann, dass er betrogen wurde -allein das ist schon sehr heftig- und dass seine Frau von einem anderen schwanger ist.
Und nach einem KURZEN Moment der Enttäuschung ist das alles soweit okay, dass man bereits gemeinsame Pläne schmiedet, wie man den Bösewicht fertig machen kann?!"
als verwerflich bezeichnen?
(du sagtest ja "alles")

Was ist das verwerfliche daran?

Es mag seltsam sein, wenn er das so wegstecken kann. Aber verwerflich?

Und was daran, dass sie es ihm doch erzählt, verwerflich sein soll, ist mir auch rätselhaft. Bei dem davor, da verstehe ich, wieso man das so sagen könnte, das war .

Verwerflich
ist vielleicht falsch, "bedenklich" wäre wohl angebracht.

Die Tatsache dass der Mann ein moralisch derart schlimmes Fehlverhalten so schnell toleriert (wenn das so ist wie es die TE schreibt), finde ich bedenklich.
Einfach weil ich dann davon ausgehe, dass er dieses Verhalten nicht gar so dramatisch bewertet, was es aber zweifelsohne ist, wenn man von der Wertvorstellung der Ehe ausgeht.
Und wenn er es nicht so dramatisch ansieht, könnte das auch seine Gründe haben, warum das so ist...

Und wenn ich damit richtig liege, gibts zu dieser Geschichte und diesen Eheleuten nichts Gutes zu sagen

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31. Januar 2014 um 16:01
In Antwort auf birkir_12165290

Verwerflich sind
deine Posts.

Die TE hat Mist gebaut und jetzt versucht sie diesen Mist soweit es geht und unter großem Risiko gerade zu biegen. Das ist nicht dumm, sondern klug und mutig.

Klug und mutig?
"Die TE hat Mist gebaut und jetzt versucht sie diesen Mist soweit es geht und unter großem Risiko gerade zu biegen."

So? Was und wie biegt sie denn hier irgendwas grade? Der Ehemann ist trotzdem nicht der leibliche Vater und der Erzeuger wird niemals Vater sein dürfen!

Was daran klug und mutig ist erschließt sich mir nicht!

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31. Januar 2014 um 17:10
In Antwort auf fusselbine

Klug und mutig?
"Die TE hat Mist gebaut und jetzt versucht sie diesen Mist soweit es geht und unter großem Risiko gerade zu biegen."

So? Was und wie biegt sie denn hier irgendwas grade? Der Ehemann ist trotzdem nicht der leibliche Vater und der Erzeuger wird niemals Vater sein dürfen!

Was daran klug und mutig ist erschließt sich mir nicht!

Ihre
Ehe war am kaputt gehen, sie hat sich auf idiotische Affären eingelassen, sie stand kurz davor ihr Kind töten zu lassen. Bei allem scheint sie die Kurve gekriegt zu haben.

Was für Verhalten würdest du denn von ihr erwarten?
Es dem Ehemann nicht beichten und heimlich abtreiben?
Sich Scheiden lassen, damit die Affäre Vater sein kann?

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31. Januar 2014 um 17:15
In Antwort auf florina911

Verwerflich
ist vielleicht falsch, "bedenklich" wäre wohl angebracht.

Die Tatsache dass der Mann ein moralisch derart schlimmes Fehlverhalten so schnell toleriert (wenn das so ist wie es die TE schreibt), finde ich bedenklich.
Einfach weil ich dann davon ausgehe, dass er dieses Verhalten nicht gar so dramatisch bewertet, was es aber zweifelsohne ist, wenn man von der Wertvorstellung der Ehe ausgeht.
Und wenn er es nicht so dramatisch ansieht, könnte das auch seine Gründe haben, warum das so ist...

Und wenn ich damit richtig liege, gibts zu dieser Geschichte und diesen Eheleuten nichts Gutes zu sagen

Stimmt zwar,
"Einfach weil ich dann davon ausgehe, dass er dieses Verhalten nicht gar so dramatisch bewertet, was es aber zweifelsohne ist, wenn man von der Wertvorstellung der Ehe ausgeht."
aber erstens wissen wir nicht, wie er es bewertet, und zweitens ist sein Verhalten letztlich das, was von der Wertvorstellung der Ehe zu fordern wäre.
"in guten wie in schlechten Tagen"

Abgesehen davon, es gibt solche Leute. Kannst ja mal bei ichbines oder repoll nachfragen, die können dir was über einen Typen erzählen, der ausgelacht, ausgepeitscht, zu Unrecht verurteilt, an einem Brett aufgehängt und mit einem Speer durchbohrt worden sein soll und mit seinen letzten Atemzügen gemurmelt haben soll, dass man das denen, die ihm das antun doch nicht krumm nehmen soll. Wenn der Ehemann auch geistig mit diesen Ideen infiziert ist, ist sein Verhalten nachvollziehbar.

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31. Januar 2014 um 18:16
In Antwort auf birkir_12165290

Stimmt zwar,
"Einfach weil ich dann davon ausgehe, dass er dieses Verhalten nicht gar so dramatisch bewertet, was es aber zweifelsohne ist, wenn man von der Wertvorstellung der Ehe ausgeht."
aber erstens wissen wir nicht, wie er es bewertet, und zweitens ist sein Verhalten letztlich das, was von der Wertvorstellung der Ehe zu fordern wäre.
"in guten wie in schlechten Tagen"

Abgesehen davon, es gibt solche Leute. Kannst ja mal bei ichbines oder repoll nachfragen, die können dir was über einen Typen erzählen, der ausgelacht, ausgepeitscht, zu Unrecht verurteilt, an einem Brett aufgehängt und mit einem Speer durchbohrt worden sein soll und mit seinen letzten Atemzügen gemurmelt haben soll, dass man das denen, die ihm das antun doch nicht krumm nehmen soll. Wenn der Ehemann auch geistig mit diesen Ideen infiziert ist, ist sein Verhalten nachvollziehbar.

Warum
wird Gewalt denn so verteufelt?
Richten wir uns doch einfach nach den Worten Jesu und lassen allen Gewalttaetern freie Bahn!

Und wenn demnächst so ein Typ seine Frau vermöbelt, was solls, der hat gleich zwei Argumente auf seiner Seite:
Die Worte Jesus und der Spruch mit den guten und schlechten Tagen.
Wobei, von sauschlechten Tagen ist keine Rede...

Daher bin ich mir nicht sicher, ob Du wirklich meinst, der Ehepartner solle laut Wertvorstellung auch die ganz argen Faxen verzeihen, oder eben nur in diesem Fall, weil hier ein PL-Ende in Sicht ist?

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31. Januar 2014 um 18:21

....
Was kann denn jedem passieren?
Kann es auch jedem passieren, mal die Beherrschung zu verlieren und den Partner zu peinigen?
Oder kann das nicht jedem passieren?
Wenn nicht, warum nicht?

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31. Januar 2014 um 19:48

Klar
Nein, es ist sicher niemand ohne Fehler. Es kommt drauf an, wie man mit dem Fehler umgeht.

Ja, ich habe Mitleid mit dem biologischen Vater. Er wird keine Rechte am Kind haben. Das finde ich nicht richtig und nicht fair.

Nein, bin bin gewiss nicht neidisch. Worauf? Betrogen zu werden und ein fremdes Kind aufzuziehen? Ob das gut ausgeht und der Ehemann wirklich verzeihen kann bleibt abzuwarten bis das Kind da ist und er es und damit den Betrug täglich vor Augen hat. Darauf bin ich gewiss nicht neidisch und würde es meinem Mann auch niemals zumuten!

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31. Januar 2014 um 22:11

Mit jedem
einzelnen ihrer Beiträge in diesem Thread?

"Bedenklich finde ich nur, dass sich mal wieder zeigt, dass PL anscheinend jegliches Fehlverhalten, Fragwürdigkeiten, Unmoral etc toleriert, solange ein Embryo dabei gerettet wird."

Welches Fehlverhalten wurde toleriert? Hat irgendjemand gesagt "Super, dass du fremd gegangen bist!"?

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1. Februar 2014 um 0:08

Mal ein paar klarstellende Dinge
Das Kind der TE wird hier - infolge der Ehe - ehelich geboren.
ABER - wenn der Ehemann die Vaterschaft anficht, dann muss er weder Unterhalt für das Kind zahlen, noch sich um dieses kümmern.

UND - der Erzeuger hat, entgegen der hier von vielen angeführten Auffassung, wenn er dies möchte, das Recht auf einen Umgang mit seinem Kind.

Das hat der EGMR in einer Entscheidung von 2010 geurteilt, und nachfolgend diese Rechtsprechung bestätigt; des weiteren Deutschland für die damals herrschende Rechtslage gerügt.
Weshalb Deutschland die Rechtslage geändert hat.
Auch wenn eine enge familiäre Bindung zwischen Kind und Stiefvater (Ehemann der Kindsmutter) besteht, hat der biologische Vater nunmehr das Recht auf Umgang mit seinem Kind.


@ TE
Ich kann verstehen, dass Du dem Erzeuger gerne eins auswischen möchtest.

Allerdings denke ich, dass Du hier - auch wenn eine strafbare Handlung des Erzeugers mit der Drohung vorliegt - auf eine strafrechtliche Ahndung verzichten solltest.
Ihr solltet - insbesondere im Interesse des Kindes - die Sache gütlich klären, und einen vernünftigen Umgang miteinander anstreben.
FALLS der Erzeuger für sein Kind Vater sein möchte, werdet Du und Dein Mann das nicht gänzlich verhindern können. Ja, das Kind wird ehelich sein, und rechtlich wird - wenn Ihr nichts unternehmt - Dein Mann als Vater des Kindes gelten.
ABER - der Erzeuger hat als biologischer Vater zumindest ein Recht auf Umgang mit seinem Kind.

Es dürfte daher im Interesse aller Beteiligten liegen, wenn die Verhältnisse rechtlich geklärt sind - und als Vater von Anfang an der tatsächliche Erzeuger eingetragen wird.
D.h. Dein Mann müsste die Vaterschaft anfechten.

Dass er trotzdem - sozialer - Vater für das Kind sein kann, steht dem ja nicht entgegen.

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1. Februar 2014 um 0:17


Der Fehler wurde bereut und bekannt? Aha. Trotzdem hat der Fehler ein Ergebnis, was in acht Monaten auf die Welt kommen wird. Damit ist der Fehler allgegenwärtig, hat einen Namen, lernt laufen und sprechen. Diesen Fehler bekommt der Ehemann also täglich auf den Schoß gesetzt. Damit muss er erst mal klar kommen. Ob er das tut, ist heute noch nicht abzuschätzen.

Der biologische Vater wollte eine Abtreibung. Kann ich voll verstehen. 1. handelt es sich nur um eine Affäre und 2. ist die TE verheiratet, dem biologischen Vater wird also bewusst sein, dass er kein Familienvater werden wird. Wenn die TE schon klar gemacht hat, dass sie sich nicht von ihrem Mann trennen wird, dann wird auch jedem Naivling bewusst werden, dass er hier niemals Vater mit allen Rechten werden wird. Wenn ich mich nun versuche in seine Lage zu versetzen, dann kann ich verstehen, dass er kein Kind haben will, an dem er keinerlei Rechte hat. Das wäre nämlich so, als wenn du ungefragt ein Kind bekommen würdest, was man dir unmittelbar nach der Geburt wegnehmen würde, um es einer anderen Mutter in den Arm zu legen, die dann fortan die Mama spielt. Du hättest keinerlei Rechte, keine Stimme, kein Mitspracherecht, weil es offiziell nicht dein Kind wäre. Wie würdest du das finden? Kein Wunder, dass er das nicht möchte!

Und nochmal: Ich bin nicht neidisch. Ich würde weder meinen Mann betrügen und ihm ein fremdes Kind unterjubeln, noch würde ich mir von einem Mann ein durch Untreue entstandenes Kind unterschieben lassen. Es ist und bleibt ein mieser Vertrauensbruch, der doppelte Größe erlangt, wenn man dann auch noch ein Kind daraus entstehen lässt.

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1. Februar 2014 um 0:33

@ Zimtschnecke
Ich kann deinen Einwurf verstehen, wenn man ein Kind aus einer früheren Beziehung in die neue Partnerschaft einbringt. Aber hier handelt es sich um einen Betrug, einen Vertrauensbruch. Die TE hat ihren Mann betrogen, nicht oder nicht richtig verhütet, das Vertrauen ihres Mannes missbraucht und ihn damit sogar möglicherweise noch der Gefahr von Geschlechtskrankheiten ausgesetzt. Der Ehemann hatte kein Mitspracherecht, er konnte vorher nicht entscheiden, ob er eine Frau mit fremdem Kind haben möchte, es wurde ihm einfach ungefragt übergestülpt. Und dann erfährt er auch nicht freiwillig von dem Betrug, sondern nur, weil die TE erpresst wird und nun gezwungen ist ehrlich zu sein.

Muss jeder selbst entscheiden, wie er das findet. Ich finde es... nun ja... krass!

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1. Februar 2014 um 7:12
In Antwort auf wachsperle09

Mal ein paar klarstellende Dinge
Das Kind der TE wird hier - infolge der Ehe - ehelich geboren.
ABER - wenn der Ehemann die Vaterschaft anficht, dann muss er weder Unterhalt für das Kind zahlen, noch sich um dieses kümmern.

UND - der Erzeuger hat, entgegen der hier von vielen angeführten Auffassung, wenn er dies möchte, das Recht auf einen Umgang mit seinem Kind.

Das hat der EGMR in einer Entscheidung von 2010 geurteilt, und nachfolgend diese Rechtsprechung bestätigt; des weiteren Deutschland für die damals herrschende Rechtslage gerügt.
Weshalb Deutschland die Rechtslage geändert hat.
Auch wenn eine enge familiäre Bindung zwischen Kind und Stiefvater (Ehemann der Kindsmutter) besteht, hat der biologische Vater nunmehr das Recht auf Umgang mit seinem Kind.


@ TE
Ich kann verstehen, dass Du dem Erzeuger gerne eins auswischen möchtest.

Allerdings denke ich, dass Du hier - auch wenn eine strafbare Handlung des Erzeugers mit der Drohung vorliegt - auf eine strafrechtliche Ahndung verzichten solltest.
Ihr solltet - insbesondere im Interesse des Kindes - die Sache gütlich klären, und einen vernünftigen Umgang miteinander anstreben.
FALLS der Erzeuger für sein Kind Vater sein möchte, werdet Du und Dein Mann das nicht gänzlich verhindern können. Ja, das Kind wird ehelich sein, und rechtlich wird - wenn Ihr nichts unternehmt - Dein Mann als Vater des Kindes gelten.
ABER - der Erzeuger hat als biologischer Vater zumindest ein Recht auf Umgang mit seinem Kind.

Es dürfte daher im Interesse aller Beteiligten liegen, wenn die Verhältnisse rechtlich geklärt sind - und als Vater von Anfang an der tatsächliche Erzeuger eingetragen wird.
D.h. Dein Mann müsste die Vaterschaft anfechten.

Dass er trotzdem - sozialer - Vater für das Kind sein kann, steht dem ja nicht entgegen.

Warum sollte
"Es dürfte daher im Interesse aller Beteiligten liegen, wenn die Verhältnisse rechtlich geklärt sind - und als Vater von Anfang an der tatsächliche Erzeuger eingetragen wird.
D.h. Dein Mann müsste die Vaterschaft anfechten."
man das machen?


Der biologische Vater kann nicht anfechten.

Sein Umgangsrecht danach
http://dejure.org/gesetze/BGB/1686a.html
setzt voraus, dass er nachweisen kann, dass er der biologische Vater ist. Was schwierig sein dürfte ohne Gentest, der aber nicht durchsetzbar ist.

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1. Februar 2014 um 7:19
In Antwort auf birkir_12165290

Warum sollte
"Es dürfte daher im Interesse aller Beteiligten liegen, wenn die Verhältnisse rechtlich geklärt sind - und als Vater von Anfang an der tatsächliche Erzeuger eingetragen wird.
D.h. Dein Mann müsste die Vaterschaft anfechten."
man das machen?


Der biologische Vater kann nicht anfechten.

Sein Umgangsrecht danach
http://dejure.org/gesetze/BGB/1686a.html
setzt voraus, dass er nachweisen kann, dass er der biologische Vater ist. Was schwierig sein dürfte ohne Gentest, der aber nicht durchsetzbar ist.

Da noch:
https://www.bundesverfassungsgericht.d e/entscheidungen/rk20131204_1bvr115410.html

Ein bio. Vater ist da grade mit der Anfechtung auch in der Konstellation Kind in Ehe gescheitert. Und es ist ihm nicht mal gelungen nachzuweisen, dass er der biologische Vater ist:
"Der Beschwerdeführer ist überzeugt, biologischer Vater einer Tochter zu sein, die in die Ehe der Kindesmutter mit einem anderen Mann hineingeboren wurde"

Und das obwohl er eigentlich ganz gute Argumente auf seiner Seite hatte:
"Die außereheliche Beziehung der Kindesmutter zum Beschwerdeführer - deren Intensität im fachgerichtlichen Verfahren streitig blieb - endete, als das Kind vier Monate alt war."

Mit dem hiesigen würde die Beziehung erstens Monate vor der Geburt enden und zweitens wäre aufgrund des fehlenden Getrenntlebens noch ein bischen schwerer glaubwürdig zu machen.

Aber du hast recht, ich hatte den 1686a übersehen.

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1. Februar 2014 um 7:55
In Antwort auf birkir_12165290

Da noch:
https://www.bundesverfassungsgericht.d e/entscheidungen/rk20131204_1bvr115410.html

Ein bio. Vater ist da grade mit der Anfechtung auch in der Konstellation Kind in Ehe gescheitert. Und es ist ihm nicht mal gelungen nachzuweisen, dass er der biologische Vater ist:
"Der Beschwerdeführer ist überzeugt, biologischer Vater einer Tochter zu sein, die in die Ehe der Kindesmutter mit einem anderen Mann hineingeboren wurde"

Und das obwohl er eigentlich ganz gute Argumente auf seiner Seite hatte:
"Die außereheliche Beziehung der Kindesmutter zum Beschwerdeführer - deren Intensität im fachgerichtlichen Verfahren streitig blieb - endete, als das Kind vier Monate alt war."

Mit dem hiesigen würde die Beziehung erstens Monate vor der Geburt enden und zweitens wäre aufgrund des fehlenden Getrenntlebens noch ein bischen schwerer glaubwürdig zu machen.

Aber du hast recht, ich hatte den 1686a übersehen.

Wobei ich zugeben muss,
dass ich bei einem der mit Nötigung die Abtreibung erzwingen wollte, dem so wenig Umgang mit dem Kind und damit Stören der Ehe (dem Ehemann wirds nicht leichter gemacht, dass Verhalten der TE wegzustecken, wenn der andere regelmäßig Umgang hat) zu erlauben wie es im Rahmen der Gesetze und der Rechtssprechung möglich ist. In den Verzicht auf Fairniss hat er im Augenblick, da er sie versuchte zu nötigen, konkludent eingewilligt.

Und ich sehe nicht, wie er irgendwo was durchsetzen kann.

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1. Februar 2014 um 8:08
In Antwort auf birkir_12165290

Wobei ich zugeben muss,
dass ich bei einem der mit Nötigung die Abtreibung erzwingen wollte, dem so wenig Umgang mit dem Kind und damit Stören der Ehe (dem Ehemann wirds nicht leichter gemacht, dass Verhalten der TE wegzustecken, wenn der andere regelmäßig Umgang hat) zu erlauben wie es im Rahmen der Gesetze und der Rechtssprechung möglich ist. In den Verzicht auf Fairniss hat er im Augenblick, da er sie versuchte zu nötigen, konkludent eingewilligt.

Und ich sehe nicht, wie er irgendwo was durchsetzen kann.

Das sehe ich etwas anders
Ich denke, dass grundsätzlich Jeder, und das schließt jeden Straftäter mit ein, eine zweite Chance (und von mir aus auch eine dritte oder vierte, sofern er es DA dann endlich mal ehrlich meint) verdient hat.

Und außerdem ist das Ganze hier eben nicht nur eine Angelegenheit zwischen ein paar Erwachsenen.
Hier ist ein Kind involviert.
Und ich bin der Ansicht, dass Jeder das Recht darauf hat, seine biologischen Wurzeln zu kennen, zu wissen, wer Mutter und Vater hat - sofern das irgendwie zu bewerkstelligen ist.
Dem Kind hier den biologischen Vater vorzuenthalten, wäre in meinem Augen nicht richtig.
Auch wenn der zuerst das Kind nicht wollte, und dies auf eine Grenzen überschreitende Art versucht hat, deutlich zu machen.
Dann müßte ich ja auch dafür plädieren, dass jede Frau, die überlegt abzutreiben, die vielleicht auf Hausmittelchen zurückgreift, damit scheitert - und sich letztlich doch über ihr Kind freut und es liebt, es abgeben müßte; es der Frau weggenommen wird.

Die Entscheidung vom BVerfG halte ich für falsch.
Ich weiß nicht, ob der Beschwerdeführer nach der VB zum Europäischen gegangen ist; ich hätte es angeraten.
Es macht wenig Sinn, eine Gesetzeslage vorgeblich zu ändern, weil man von oben eine auf den Deckel gekriegt hat, und dann die Hürden so hoch zu setzen, dass das Gesetz letztlich für die Katz ist.

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1. Februar 2014 um 9:53
In Antwort auf wachsperle09

Das sehe ich etwas anders
Ich denke, dass grundsätzlich Jeder, und das schließt jeden Straftäter mit ein, eine zweite Chance (und von mir aus auch eine dritte oder vierte, sofern er es DA dann endlich mal ehrlich meint) verdient hat.

Und außerdem ist das Ganze hier eben nicht nur eine Angelegenheit zwischen ein paar Erwachsenen.
Hier ist ein Kind involviert.
Und ich bin der Ansicht, dass Jeder das Recht darauf hat, seine biologischen Wurzeln zu kennen, zu wissen, wer Mutter und Vater hat - sofern das irgendwie zu bewerkstelligen ist.
Dem Kind hier den biologischen Vater vorzuenthalten, wäre in meinem Augen nicht richtig.
Auch wenn der zuerst das Kind nicht wollte, und dies auf eine Grenzen überschreitende Art versucht hat, deutlich zu machen.
Dann müßte ich ja auch dafür plädieren, dass jede Frau, die überlegt abzutreiben, die vielleicht auf Hausmittelchen zurückgreift, damit scheitert - und sich letztlich doch über ihr Kind freut und es liebt, es abgeben müßte; es der Frau weggenommen wird.

Die Entscheidung vom BVerfG halte ich für falsch.
Ich weiß nicht, ob der Beschwerdeführer nach der VB zum Europäischen gegangen ist; ich hätte es angeraten.
Es macht wenig Sinn, eine Gesetzeslage vorgeblich zu ändern, weil man von oben eine auf den Deckel gekriegt hat, und dann die Hürden so hoch zu setzen, dass das Gesetz letztlich für die Katz ist.

Ich seh
"Hier ist ein Kind involviert.
Und ich bin der Ansicht, dass Jeder das Recht darauf hat, seine biologischen Wurzeln zu kennen, zu wissen, wer Mutter und Vater hat - sofern das irgendwie zu bewerkstelligen ist.
Dem Kind hier den biologischen Vater vorzuenthalten, wäre in meinem Augen nicht richtig."
hier auch das Kindeswohl, dem meiner Vermutung nach besser gedient ist, wenn es erstmal nur einen Vater und eine Mutter hat, die verheiratet sind und eine lebenslange Beziehung beabsichtigen.

Aber zugegeben, da bin ich voreingenommen, da ich eine Ehe eher "klassisch" sehe.

Vermutlich sollte man es davon abhängig machen, wie er sich verhält. Wenn er aus Feindseligkeit gegenüber der TE handelt, dann sollte sie ihm alle Hürden in den Weg legen, die es gibt. Und wenn er eigentlich nur seinen Pflichten gegenüber dem Kind gerecht werden will, dann wäre es wohl falsch alle Tricks anzuwenden.

Hast auf jeden Fall recht, das gütlich einigen sinnvoll ist.
Der einzige Nutzen von 3/4 der Zivilprozesses ist doch eh nur, dass ihr Anwälte Geld verdient.

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1. Februar 2014 um 12:22

Wenn ich es richtig überblicke,
hat der biologische Vater eigentlich ein Umgangsrecht.

Aber dafür muss er erst beweisen, dass er der biologische Vater ist. Dafür muss er einen Vaterschaftstest machen. Für den braucht er, damit der vor Gericht anerkannt wird (einfach aufm Spielplatz einen Schnulli mitgehen lassen kann den gerichtlichen Beweis nicht erbringen), entweder die Einwilligung der Sorgeberechtigten oder ein Gericht muss den Test anordnen.

Erstere werden, wenn sie auf heile Familie machen aber nicht zustimmen. Und letzteres wird, wenn sie eine heile Familie sind (also nach Überzeugung des Gerichts), nicht zustimmen, da in der heilen Familie es dem Kind mutmasslich immer gut geht und der Vaterschaftstest die heile Familie durcheinander bringen kann, womit der Vaterschaftstest nicht dem Kindeswohl dient.


Folglich hat der biologische Vater eine Hürde die er meistens nicht überwinden kann (Ausnahme wäre vielleicht, wenn es ohne Vaterschaftstest plausibel erscheint, dass er der Vater ist; z.b. Ehemann war das letzte Jahr ununterbrochen in Afghanistan und Nachbarn haben Ehefrau und Affärenmann beobachtet)

Und selbst wenn, kriegt er nur Umgangsrecht, Vater bleibt der andere.

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