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Was soll ich nur machen? 2. Kind oder Beruf?

14. Dezember 2007 um 15:10 Letzte Antwort: 14. Dezember 2007 um 15:40

Hallo Ihr,

weiß nicht ob ich in diesem Forum richtig bin, weil ja hier alle schwanger sind.

Aber ich kann irgendwie mit keinem über meine Gedanken reden.

Ich werde bald 35 (schon - oh Gott), habe einen 2 jährigen Sohn und nen Mann und habe das Gefühl, dass wir nun eigentlich langsam das 2. Kind ansetzen könnten.

Ich hätte sooooo gerne noch eins.
Allerdings war ich jetzt fast 2 Jahre aus meinem Beruf draußen und habe ab Januar eine Halbtagsstelle.
Wenn ich die nicht annehme, kann es auch sein, dass ich dann ganz raus bin aus meinem Beruf, der mir auch wichtig ist. Ich brauche noch 1 jahr für meinen Facharzt und will ja auch nicht umsonst studiert haben.


Aber mein neuer Vertrag ist befristet auf 1 Jahr, also Dez 2008. Klar könnte ich danach schwanger werden, aber zur Berechnung des Elterngeldes werden ja immer nur die letzten 12 Mo Verdienst ab Mutterschutz gerechnet und wenn ich im Dezember 2008 (falls es klappt) schwanger werde, bin ich ja arbeitslos...bekommt man dann auch Elterngeld?

Daduch, dass ich nur halbtags arbeiten werde, verdien ich auch weniger, als ich jetzt an Arbeitslosengeld bekomme(habe bis Oktober woanders Vollzeit gearbeitet und mich für Nov-Dez arbeitslos - und suchend gemeldet).

Finde, dass die Entscheidung fürs 2. Kind schwieriger ist, als die fürs erste?

Was würdet ihr tun?

LG, ANNA

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14. Dezember 2007 um 15:25

Also ich
an deiner stelle würde den facharzt auf alle fälle machen, denn da hast du schon ein bissl recht, sonst wäre ja alles umsonst gewesen. wenn du arbeitslos bist, bekommst soweit ich weiß trotzdem elterngeld - halt eben auch mit dem verdienst der letzten 12 monate gerechnet.

lg

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14. Dezember 2007 um 15:32

Also...
...erstmal zum Thema Elterngeld.
Man bekommt mind. 300 EURO im Monat, und entsprechend mehr, wenn man zuvor gearbeitet hat.

Also sogar ALG II- Empfänger erhalten Elterngeld.

Ansonsten kann dir natürlich keiner die Entscheidung abnehmen.

Ich habe in meinem Studium zu Beginn des Dritten Semesters mein 1. Kind bekommen. Nun bin ich voraussichtlich mit der mündlichen Prüfung im Februar auch mit dem Referendariat fertig und kann als Anwältin oder gar Richterin arbeiten.

Das will und werde ich auch - soweit die Jobsuche mir nicht einen Strich durch die Rechnung macht. Trotzdem haben mein Mann und ich uns nun doch für ein 2. Kind entschieden. Mein erster Sohn ist schon 6 und der Abstand ist nach meinem Geschmack schon viel zu lang.

Ich werde also mit dickem Bauch Bewerbungen schreiben und hoffentlich auch Gespräche führen. Klar ist bei uns, dass mein Mann in Elternzeit geht, sofern ich einen Job bekommen sollte.
Andernfalls werde ich mich nach der Entbindung weiter bewerben und bei einer Zusage sofort eine Tagesmutter einstellen.
Ich finde nicht, dass ich mich damit wie eine Rabenmutter verhalte. Schließlich war ich schon bei meinem ersten Sohn 4 Wochen nach der Entbindung wieder Vollzeit in der Uni. Und dafür habe ich jede Minute mit ihm nach der Uni in vollen Zügen genossen und mein Kind nicht "nebenbei" erzogen

Je nach dem, ob du also unbedingt zu hause bleiben willst, oder dir auch vorstellen kannst, trotzdem zu arbeiten, solltest du dies also bei deiner Entscheidung berücksichtigen.

Ich bin aber immer eher für ein Kind, als einen Job. Im Zweifel macht mich das Lachen glücklicher, als ein gewonnener Prozess

LG Kathi 10+4

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14. Dezember 2007 um 15:32
In Antwort auf teri_12470692

Also ich
an deiner stelle würde den facharzt auf alle fälle machen, denn da hast du schon ein bissl recht, sonst wäre ja alles umsonst gewesen. wenn du arbeitslos bist, bekommst soweit ich weiß trotzdem elterngeld - halt eben auch mit dem verdienst der letzten 12 monate gerechnet.

lg

Naja, ich
muss natürlich dann erstmal lernen und ne große Prüfung überstehen, aber wenn alles glatt läuft, könnte ich mich Ende 2008 zur FA-Prüfung anmelden.
Hach mensch, ich finde es ungerecht, dass Männer weiterarbeiten können wie gehabt und ich immer voll aus meinem Beruf draußen bin!
ist immer so schwer, irgendwo neu anzufangen, sich zu behaupten usw...

Wenn ich im Sommer 2008 anfange zu üben, hab ich ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Arbeitgeber
Aber wenn ich erst im Dez 2008 anfange zu üben, wird ja gar kein verdienst in die Elterngeldberechnung mit eingerechnet!

Blöde befristete Verträge - finde, die sollten für Frauen abgeschafft werden!

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14. Dezember 2007 um 15:35
In Antwort auf eilish_12354155

Also...
...erstmal zum Thema Elterngeld.
Man bekommt mind. 300 EURO im Monat, und entsprechend mehr, wenn man zuvor gearbeitet hat.

Also sogar ALG II- Empfänger erhalten Elterngeld.

Ansonsten kann dir natürlich keiner die Entscheidung abnehmen.

Ich habe in meinem Studium zu Beginn des Dritten Semesters mein 1. Kind bekommen. Nun bin ich voraussichtlich mit der mündlichen Prüfung im Februar auch mit dem Referendariat fertig und kann als Anwältin oder gar Richterin arbeiten.

Das will und werde ich auch - soweit die Jobsuche mir nicht einen Strich durch die Rechnung macht. Trotzdem haben mein Mann und ich uns nun doch für ein 2. Kind entschieden. Mein erster Sohn ist schon 6 und der Abstand ist nach meinem Geschmack schon viel zu lang.

Ich werde also mit dickem Bauch Bewerbungen schreiben und hoffentlich auch Gespräche führen. Klar ist bei uns, dass mein Mann in Elternzeit geht, sofern ich einen Job bekommen sollte.
Andernfalls werde ich mich nach der Entbindung weiter bewerben und bei einer Zusage sofort eine Tagesmutter einstellen.
Ich finde nicht, dass ich mich damit wie eine Rabenmutter verhalte. Schließlich war ich schon bei meinem ersten Sohn 4 Wochen nach der Entbindung wieder Vollzeit in der Uni. Und dafür habe ich jede Minute mit ihm nach der Uni in vollen Zügen genossen und mein Kind nicht "nebenbei" erzogen

Je nach dem, ob du also unbedingt zu hause bleiben willst, oder dir auch vorstellen kannst, trotzdem zu arbeiten, solltest du dies also bei deiner Entscheidung berücksichtigen.

Ich bin aber immer eher für ein Kind, als einen Job. Im Zweifel macht mich das Lachen glücklicher, als ein gewonnener Prozess

LG Kathi 10+4

Nööö, Rabenmutter gar nicht!
Hab ja auch schon Vollzeit mit Kind gearbeitet.
Nur kann mein Mann nicht in Elternzeit - der ist selbständig und kann nicht einfach aufhören zu arbeiten!

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14. Dezember 2007 um 15:40
In Antwort auf simin_12183478

Nööö, Rabenmutter gar nicht!
Hab ja auch schon Vollzeit mit Kind gearbeitet.
Nur kann mein Mann nicht in Elternzeit - der ist selbständig und kann nicht einfach aufhören zu arbeiten!

Wie gesagt...
...es gibt auch noch andere Betreuungsmöglichkeiten. Zur Not muss ich diese auch in Anspruch nehmen.
Meine Mutter war früher auch Tagesmutter und ich fand die Idee gar nicht schlecht, auch noch ein zweites Kind zu dem eigenen zu betreuen. Es gibt ein bißchen Geld, und das Eigene kann schon ein wenig Sozialverhalten unter Altersgenossen üben.
Von daher denke ich, hätte ich auch kein Problem mein Kind zu einer vertrauenswürdigen Frau zu geben.
Es gibt aber natürlich auch viele Frauen, die sich das gar nicht vorstellen können. Das muss jeder für sich entscheiden

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