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Was mit dem Kleinkind machen, wenn die Wehen nachts kommen?

7. Juni 2011 um 9:45

Huhu,
frage mich nun (kurz vor der Geburt), was ich nur mit meiner Tochter (3) mache, sollte ich mitten in der Nacht ins Krankenhaus müssen, weil ich starke Wehen oder Blasensprung etc. habe....
Das Krankenhaus ist nur 5min. mit dem Auto entfernt. Da wäre ja die Lösung nahe, dass mein Mann mich "blitzschnell" hinfährt und er dann alleine sofort wieder zurück nach Hause fährt. Aber eigentlich habe ich dabei (zurecht) ein ganz schlechtes Gefühl, auch wenn in den 15min. wohl nichts passieren wird, weil meine Tochter immer ganz fest schläft nachts und eigentlich nie wach wird. Aber gibts denn keine andere Lösung? Kann man da nen Krankenwagen rufen? Kostet das was?
Unsere (wenigen) Verwandten, die in der Nähe wohnen, sind berufstätig und könnten eher schlecht nachts um 3 Uhr einspringen - zumal die auch noch 30-45 Minuten brauchen würden, bis sie da wären....
Wie macht ihr das?

Noelle (SsW 35+3)

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7. Juni 2011 um 9:54

Wenn die Wehen einsetzen hat man meistens noch Zeit,
das baut sich ja (in den allermeisten Fällen) eher langsam auf. Dann könnte man also am Vorabend Verwandte organisieren oder eben dann am morgen.

Ansonsten könnte man das Kind noch einpacken und mitnehmen. Kann ja im Auto/in der Klinik durchaus weiterschlafen. Ich war als Kind hin und wieder nachts mit meiner Mutter unterwegs und hab halt im Auto geschlafen. Ich mochte das, aber du musst natürlich schauen, ob deine Tochter der Typ für sowas ist.

Bei nur 10 Minuten finde ich auch in Ordnung, das Kind kurz alleine zu lassen, falls es einverstanden ist. Das würde ich vorher mit dem Kind klären und auf jeden Fall auch nachtrs wecken und Bescheid sagen, dass ihr jetzt fahrt und Papa gleich wiederkommt. Auch hier kommt es darauf an, ob dein Kind der Typ für sowas ist. Aber das könnt ihr als Eltern ja am besten einschätzen.

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7. Juni 2011 um 9:59
In Antwort auf davina_12862828

Wenn die Wehen einsetzen hat man meistens noch Zeit,
das baut sich ja (in den allermeisten Fällen) eher langsam auf. Dann könnte man also am Vorabend Verwandte organisieren oder eben dann am morgen.

Ansonsten könnte man das Kind noch einpacken und mitnehmen. Kann ja im Auto/in der Klinik durchaus weiterschlafen. Ich war als Kind hin und wieder nachts mit meiner Mutter unterwegs und hab halt im Auto geschlafen. Ich mochte das, aber du musst natürlich schauen, ob deine Tochter der Typ für sowas ist.

Bei nur 10 Minuten finde ich auch in Ordnung, das Kind kurz alleine zu lassen, falls es einverstanden ist. Das würde ich vorher mit dem Kind klären und auf jeden Fall auch nachtrs wecken und Bescheid sagen, dass ihr jetzt fahrt und Papa gleich wiederkommt. Auch hier kommt es darauf an, ob dein Kind der Typ für sowas ist. Aber das könnt ihr als Eltern ja am besten einschätzen.

Hallo
Danke für die Antwort.
Einpacken und mitnehmen ist mir auch schon im Kopf rumgegangen. Hab da nur bedenken, ob das (vor allem nachts im müden, quengeligen Zustand) nicht ne Überforderung darstellt, zumal die Mama stöhnend vor Schmerzen ins Krankenhaus geht. Kriegt mein Kind da nicht Angst?
Dennoch die "korrekteste" Lösung, sodass dem Kind zuhause auch wirklich nichts passieren kann....

Wecken und mit ihr reden, kann ich wohl vergessen - dazu ist sie noch zu klein. Entweder sie würde gar nicht richtig wach werden oder sie würde weinen.

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7. Juni 2011 um 10:07

Hab zwar noch
laaaaange Zeit (ET erst im Dezember ) - aber mach mir da auch schon Gedanken, va da wir KEINE Verwandten in der Nähe haben. Weiß ehrlich gesagt noch gar nicht, wie wir das machen werden, aber hab ja auch noch Zeit....
aber ich denke, ich würde versuchen, es irgendwie bis vllt 6Uhr auszuhalten (dann ist meine Kleine zumindest immer wach) oder , wenn es wirklich gar nicht geht, einen Krankentransport rufen (ist NICHT dasselbe wie ein Krankenwagen, eher ein Taxi, was aber weiß, daß es einen "Kranken", bzw eine Schwangere fährt)....
Drück Dir die Daumen für die Geburt!!!

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7. Juni 2011 um 10:54


Also allein lassen würde ich das Kind in keinem Fall, nicht mit 3 Jahren! Man stelle sich nur mal vor, der völlig unwahrscheinlich Fall tritt ein und es bricht ein Feuer aus, was dann? Man wird doch sein Leben lang nicht mehr froh werden und von den rechtlichen Folgen mal ganz zu schweigen...

Habt ihr denn keine Nachbarn oder Freunde in der Gegend? Ich bin mir sicher - berufstätig hin oder her - wenn ihr da nach Hilfe fragt, bekommt ihr sie. Ich habe kein besonders enges Verhältnis zu unseren Nachbarn, mehr als ein Guten Tag reden wir nicht, aber wenn ich mir vorstelle, man würde mich fragen, ob ich Nachts in so einer Situation einspringen kann, würde ich es sofort tun. Vielleicht solltet ihr diese Hürde mal überwinden und einfach nachfragen.

Wenn das ausfällt, bliebe nur mitnehmen oder du fährst alleine. Würde dir hier allerdings ein Taxi empfehlen, denn Krankenwagen musst du selbst zahlen und die nehmen meistens pauschal mehr als 100 Euro. Das ersetzt dir auch keine Krankenkasse, zumindest nicht, wenn die Geburt der Grund ist. Wenn ich niemanden finden würde, würde ich das Kind einfach mitnehmen. Ist sicher nicht ideal, aber besser als alleine zu Hause lassen. Ich würde dann trotzdem die Familie anrufen (egal ob die 40 Minuten fahren müssen), damit sie das Kind dann im Krankenhaus abholen können und eventuell später in den Kindergarten bringen.

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7. Juni 2011 um 12:59

Ja, ihr habt recht.
Mir dreht sich ja auch der Magen um, bei dem gedanken mein Kind (wenn auch nur kurz) unbeaufsichtigt zu lassen. Mir ist das nur durch den Kopf gegangen, weil es ja wirklich die naheliegendeste und einfachste Lösung wäre. Suche ja deshalb nach Alternativen.

Muss aber wirklich sagen, dass zwischen Blasensprung und Geburt manchmal nur wenige Stunden liegen können, vor allem wenn es nicht die erste ist. Also ich weiß auch, dass man sich nicht panisch im Schlafanzug ins Auto setzen sollte um 5min. später im nächsten KH zu sein. Aber nochmal hinlegen und weiterschlafen ist der letzte Blödsinn!
Wegen dem Taxi werd ich mich jetzt mal bei der Krankenkasse erkundigen, das ist ne gute Idee. Weiß auch nicht, warum ich nicht drauf gekommen bin. Bin halt noch nie Taxi gefahren.

Die erste Geburt ging bei mir um 21 Uhr los (mit ersten Wehen) und um 4 Uhr nachts waren sie dann regelmäßig und unerträglich und ich musste ins KH.
Hoffe, dass sich Baby Nr. 2 ein anderes Timing aussucht.

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