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???Was ist Mönchspfeffer???

5. Februar 2004 um 14:17 Letzte Antwort: 5. Februar 2004 um 20:54

Hallo ihr lieben,

ich hab da mal eine Frage: Was ist Mönchspfeffer? Wie funktioniert das? Was bewirkt es? wo bekommt man es?

Vielen Dank im voraus

liebe gruß Jiny

Mehr lesen

5. Februar 2004 um 14:39

Informier dich bei...
http://www.heilpflanze.ch/moenchspfeffer.htm

Hallo Jiny,
geh mal auf die Seite, dort findest du einige Informationen u. a. über Mönchspfeffer!

MfG redmouse

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5. Februar 2004 um 18:49

Pflanzliches Mittel
Hallo Jiny,

ich habe damals von meinem FA Mönchspfeffer bekommen, weil ich einen sehr unregelmäßigen Zyklus nach Absetzen der Pille hatte.

Leider hatte das Medikament bei mir nicht angeschlagen, so das ich andere Mittel bekommen habe.

Man bekommt es in der Apotheke, aber sprich am Besten erst mit Deinem FA darüber!

LG
Fine

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5. Februar 2004 um 20:54

Mönchspfeffer!!!!
Mönchspfeffer wird im Volksmund auch Keuschlamm genannt. Dieser Name zeigt bereits die Wirkung, die dieser Pflanze im Altertum zugesprochen wurde. In Klöstern wurden die gemahlenen Samen als Gewürzpulver in hohen Dosen gebraucht, um den Geschlechtstrieb abzuschwächen. Bei geringer Dosierung bewirkt er das Gegenteil. Im Altertum wurde der Pflanze ein hoher Wert beigemessen. Der lateinische Name weist auf die Wirkung hin (agnos unschuldig, castus keusch). Den Früchten wird eine libidovermindernde Kraft nachgesagt. Mönchspfeffer ist ein 2 3,5 Meter hoher, dekorativer Strauch. Er gedeiht vorwiegend an Flussufern in Küstennähe und an Bachbetten und blüht von August bis Oktober in Traubenform. Später formieren sich die Samen mit pfefferartigem Geruch. Mönchspfeffer wird auch bei Hoden- und Prostataentzündung hilfreich eingesetzt. Bei Frauen regt er die Gelbkörperhormon- produktion an, was die Wirkung beim prämenstruellen Syndrom (PMS) erklärt. Durch deren Produktion kann auch die weibliche Fruchtbarkeit gesteigert werden und die Milchproduktion beim Stillen wird gefördert. 1998 verlieh die Deutsche Gesellschaft für Phytotherapie dem Schweizer Forschungsteam D.Berger, W. Burkhard, B. Meier und W. Schaffner den Rudolf-Fritz-Weiss-Preis. Im selben Jahr wurde D.Berger mit dem A.Vogel-Preis für seine Dissertation geehrt. Es konnte nachgewiesen werden, daß die Inhaltsstoffe der Samen, wie Aucubin, Agnusid, Casticin, ätherische Öle und spezielle Fettsäuren, gut verträglich gegen das prämenstruelle Syndrom wirken, da sie die körpereigene Progesteronbildung anregen. Dank diesem wissenschaftlichen Nachweis ist Agnus castus zu einer der wichtigsten Heilpflanzen für die weibliche Hormonregulierung geworden. Durch diese zyklusregulierende Wirkung ist es den Frauen den ganzen Monat hindurch wohler und sie können entspannter der täglichen Arbeit nachgehen.

Trad. Indikationen:

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Wechseljahrprobleme

Oestrogenmangel

depressive Stimmungszustände

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